DE10216733A1 - Winkeleinstellvorrichtung für ein Laufband - Google Patents
Winkeleinstellvorrichtung für ein LaufbandInfo
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Abstract
Eine Winkeleinstellvorrichtung setzt sich zusammen aus zwei Befestigungsblöcken (11), die jeweils in einer bestimmten Position an zwei Seiten des Bandrahmens des Laufbandes befestigt sind, und aus zwei polygonalen Füßen (20), die den Befestigungsblöcken (11) entsprechen. Jeder polygonale Fuß (20) ist am Befestigungsblock (11) drehbar angebracht und steht mit dem Befestigungsblock (11) in direkter Wirkverbindung. Daher ist der Bandrahmen (10) mit dem polygonalen Fuß (20) unbeweglich kombiniert, um sicherzustellen, daß das Laufband beim Betrieb weniger vibriert.
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Winkeleinstellvorrichtung für ein Laufband und insbesondere auf eine Winkeleinstellvorrichtung, die das Laufband stabil macht, so daß dieses während des Betriebs weniger vibriert.
- Nach Fig. 6 ist eine herkömmliche Winkeleinstellvorrichtung (50) für einen Laufbandrahmen entsprechend dem Stand der Technik unter dem hinteren Ende eines Laufbandes befestigt. Das Laufband (40) enthält einen vorderen Stützhebel (41), einen aufrecht stehenden Handgriffrahmen (42), einen Bandrahmen (43), ein Laufband (45) und die Winkeleinstellvorrichtung (50). Die Winkeleinstellvorrichtung setzt sich zusammen aus einem Paar von mehrseitigen Füßen (51), die jeweils auf entgegengesetzten Seiten des Bodens des hinteren Teilstücks des Bandrahmens (43) angebracht sind. Die mehrseitigen oder mehreckigen Füße (51) sind dreieckig ausgebildet. Die mehreckigen Füße (51) sind jeweils an entgegengesetzten Enden einer Verbindungsstange (46) drehbar befestigt.
- Jeder mehreckige Fuß (51) hat Mehrfach-Bodenkontaktkanten (ohne Bezugszeichen), und jede Kante hat eine zu den anderen Kanten unterschiedliche Länge, so daß, wenn irgendeine Kontaktkante der mehrkantigen Platte (51) den Boden berührt, der Schrägwinkel des Bandrahmens (43) geändert wird. Das Ändern des Schrägwinkels oder Neigungswinkels des Bandrahmens (43) erfordert nur ein Anheben des Bandrahmens (43), damit die Bodenkontaktkante jeder mehreckigen Platte (51) vom Boden abgehoben wird. Danach werden die beiden mehreckigen Füße (51) auf der Verbindungsstange (46) gedreht, um eine andere Bodenkontaktkante parallel zum Boden auszurichten. Da die Bodenkontaktkante der mehreckigen Platte gewechselt wird, kann der Neigungswinkel des Bandrahmens (43) leicht geändert werden, um unterschiedlichen Erfordernissen gerecht zu werden.
- Die herkömmliche Winkeleinstellvorrichtung (50) ist jedoch nicht direkt am Bandrahmen (43) befestigt, und ein "Gelenkviereck" ("linkage"), wie in Fig. 7 dargestellt, wird zwischen der Winkeleinstellvorrichtung (50) und dem Bandrahmen (43) mechanisch gebildet. Das Laufband mit einer herkömmlichen Winkeleinstellvorrichtung (50) bildet drei Lenker eines Gelenkvierecks, wobei die vier Lenker des Gelenkvierecks die Winkeleinstellvorrichtung (50), der Bandrahmen (43), der vordere Abstützhebel (41) und der Boden sind. Die Stabilität dieses Gelenksystems kann durch die Kutzbach'sche Formel geschätzt werden:
F = 3(N-1)-2P,
worin F der Freiheitsgrad der kinetischen Kette; N die Anzahl der Lenker und P die Anzahl der Elementenpaare ist. - Wo N = 4 und P = 4 für das herkömmliche Gelenkviereck ist, so ist F gleich 1. Wenn F positiv ist, ist die analysierte kinetische Kette unterbeansprucht (d. h. beweglich) entsprechend der Kutzbach'schen Formel. Da F für dieses Gelenkviereck positiv ist, ist das Laufband instabil und wird vibrieren, wenn jemand auf der Struktur schreitet oder läuft.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Winkeleinstellvorrichtung nach der Erfindung so zu gestalten, daß sie das Laufband während des Betreibens stabil macht.
- Von den Zeichnungen zeigt
- Fig. 1 eine Sprengdarstellung einer Winkeleinstellvorrichtung für ein Laufband entsprechend der Erfindung,
- Fig. 2 eine Seitenansicht der Winkeleinstellvorrichtung nach Fig. 1 im Schnitt,
- Fig. 3 eine weitere Seitenansicht der Winkeleinstellvorrichtung nach Fig. 1 im Schnitt,
- Fig. 4 noch eine andere Seitenansicht der Winkeleinstellvorrichtung nach Fig. 1 im Schnitt,
- Fig. 5 ein schematisches Diagramm einer mechanischen Lenkeranordnung, wobei die Winkeleinstellvorrichtung nach Fig. 1 als ein Element der mechanischen Gelenkverbindung verwendet wird,
- Fig. 6 in Perspektive ein Laufband mit einer herkömmlichen Winkeleinstellvorrichtung und
- Fig. 7 ein schematisches Diagramm der mechanischen Lenkeranordnung des Laufbandes nach Fig. 6, wobei die herkömmliche Winkeleinstellvorrichtung als Element der mechanischen Gelenkverbindung verwendet wird.
- Nach Fig. 1 weist eine Winkeleinstellvorrichtung für ein Laufband nach der Erfindung ein Paar Befestigungsblöcke 11, ein Paar Stifte 30 und ein Paar Mehreckfüße 20 auf. Ein Mehreckfuß 20 ist an jedem Befestigungsblock 11 mit einem Stift 30 angebracht. In jeder anderen Hinsicht ist das Laufband 40 wie in Fig. 6 dargestellt und enthält ferner einen vorderen Stützhebel 41, einen aufrechten Handgriffrahmen 42, einen Bandrahmen 43 und ein Laufband 45 in herkömmlicher Weise. Der Bandrahmen 43, 10 hat ein vorderes Ende, ein hinteres Ende, ein oberes Teil, ein unteres Teil und zwei Seiten. Um eine unnötige Wiederholung bekannter Kenntnisse und Techniken zu vermeiden, ist keine weitere Beschreibung des Laufbandes vorgesehen. Die polygonalen Füße 20 sind jeweils auf entgegengesetzten Seiten des unteren Teils nahe dem hinteren Ende des Bandrahmens 10 angebracht.
- Der Befestigungsblock 11 ist nahe dem hinteren Ende unter dem Bandrahmen 10 des Laufbandes befestigt und hat ein quer verlaufendes Durchgangsloch 12 im Befestigungsblock 11. Der polygonale Fuß 20 besteht aus zwei symmetrischen polygonalen Platten 21 und einer Brücke 23, die zwischen den beiden polygonalen Platten 21 angebracht und mit diesen verbunden ist. Jede polygonale Platte 21 besteht aus federnd-elastischem Kunststoff und hat mehrere Kanten (ohne Bezugszeichen), und jede Kante hat gegenüber den anderen Kanten eine andere Länge. Ferner befindet sich ein Stiftloch 22 in jeder polygonalen Platte 21, um mit den quer verlaufenden Durchgangslöchern 12 im Befestigungsblock 11 zu fluchten. Das Stiftloch 22 hat die Form der Ziffer 8 und ein erstes und ein zweites rundes Teilstück (ohne Bezugszeichen), die sich teilweise überlappen. Eine Ausnehmung 24 entsprechend der Form des freien Endes des Befestigungsblocks 11 ist in der Brücke 23 vorgesehen, um den Befestigungsblock 11 im Innern der Ausnehmung 24 aufzunehmen. Der Stift 30 durchdringt die Stiftlöcher 22 in den Vieleckplatten und das quer verlaufende Durchgangsloch 12 im Befestigungsloch 11, um den Vieleckfuß 20 am Bandrahmen 10 zu befestigen. Das erste runde Teilstück des Stiftloches 22 ist in einem äußeren Teilstück der polygonalen Platte 21 vorgesehen und bildet einen Freigaberaum für den Stift 30, um den Befestigungsblock 11 abzunehmen. Zusätzlich erstreckt sich ein Verbindungsstab (nicht dargestellt) schwenkbar zwischen den beiden polygonalen Füßen 20, um sie synchron drehbar zu machen.
- Wenn, mit Bezug auf Fig. 2, die Winkeleinstellvorrichtung verwendet wird, dann wird der polygonale Fuß 20 in Richtung auf den Befestigungsblock 11 bewegt, bis das erste runde Teilstück des Stiftloches 22 mit dem quer verlaufenden Durchgangsloch 12 des Befestigungsblocks 11 fluchtet. Dann durchdringt der Stift 30 die Löcher 22, 12, um den polygonalen Fuß 20 am Bandrahmen 10 zu befestigen. Der Stift 30, der mit dem Befestigungsblock 11 in Wirkverbindung steht, wird verkeilt, um aus dem ersten runden Teilstück zum zweiten runden Teilstück überzuwechseln, wenn der Fuß 20 in Richtung auf den Befestigungsblock 11 bewegt wird, so daß der Stift 30 im zweiten runden Teilstück gehalten wird. Gleichzeitig wird das freie Ende des Befestigungsblocks 11 verkeilt und vollständig in der Ausnehmung 24 aufgenommen, um eine stabile Verbindung zwischen dem mehreckigen Fuß 20 und dem Bandrahmen 10 zu schaffen.
- Wenn, mit Bezug auf die Fig. 3 und 4, der polygonale Fuß 20 vom Befestigungsblock 11 weggezogen wird, dann wird der Stift 30 gezwungen, sich aus dem zweiten runden Teilstück zurück in das erste runde Teilstück des Stiftloches 22 zu bewegen. Dann wird das freie Ende des Befestigungsblocks 11 aus der Ausnehmung 24 zurückgezogen, und der Befestigungsblock 11 wird von der Brücke 23 getrennt. Nachfolgend wird der polygonale Fuß 20 gedreht, damit ein anderer Teil der Kanten den Boden berührt, um die Höhe der Winkeleinstellvorrichtung und die Neigung des Bandrahmens 10 zu ändern. Der Befestigungsblock 11 wird zwischen dem Paar von polygonalen Platten 21 gehalten und drückt gegen die Seitenkanten der Brücke 23. Hiernach wird der Stift 30 zum zweiten runden Teilstück des Stiftloches 22 bewegt, um den Befestigungsblock 11 fest gegen die Brücke 23 zu halten.
- Aufgrund der vorangehenden Beschreibung ist leicht verständlich, daß, weil der Bandrahmen 10 mit dem polygonalen Fuß 20 fest kombiniert ist, die "Gelenkverbindung" zwischen dem Bandrahmen 10 und dem polygonalen Fuß 20 nicht drehbar oder bewegbar ist. Somit ist die kinematische Kette des Laufbandes bei Anwendung der Erfindung eine Dreifachverbindung, d. h. eine verriegelte oder starre Kette ohne Bewegung.
- Wenn mit Bezug auf Fig. 5 die Kutzbach'sche Formel wieder angewandt wird, ist N = 3 und P = 3 für die Dreifachverbindung des Laufbandes, wenn die erfindungsgemäße Winkeleinstellvorrichtung verwendet wird, und F ist 0. Wenn F = 0 ist in der Kutzbach'schen Formel, dann ist das zu analysierende System exakt starr. Daher ist das System mit der Dreifachverbindung stabiler als das Gelenkviereck der herkömmlichen Winkeleinstellvorrichtung.
Claims (8)
1. Winkeleinstellvorrichtung, die unter einem Bandrahmen
eines Laufbandes montiert ist, mit folgenden Merkmalen:
- ein Paar Befestigungsblöcke (11), die starr und jeweils zu
beiden Seiten unter dem Bandrahmen (10) befestigt sind;
- ein Paar polygonaler Füße (20), die jeweils betriebsmäßig
an einem entsprechenden Befestigungsblock befestigt sind,
wobei jeder polygonale Fuß (20) zwei symmetrische
polygonale Platten (21), die je Mehrfachkanten mit
unterschiedlichen Längen haben, und eine Brücke (23)
zwischen den beiden polygonalen Platten und mit diesen
verbunden aufweist, wobei das Paar von Befestigungsblöcken
(11) jeweils zwischen den jeweiligen beiden polygonalen
Platten (21) angeordnet ist und jeder Befestigungsblock
(11) gegen die Brücke (23) drückt, wenn der entsprechende
polygonale Fuß (20) in Richtung auf den Befestigungsblock
(11) bewegt wird, um so die Verbindung zwischen dem
Bandrahmen (10) und dem polygonalen Fuß (20) statisch
bestimmt zu machen.
2. Winkeleinstellvorrichtung nach Anspruch 1, bei der der
Befestigungsblock (11) ein quer verlaufendes Durchgangsloch (12)
aufweist; jede polygonale Platte (21) aus federnd-nachgiebigem
Material besteht und ferner ein Stiftloch (22) aufweist, das dem
quer verlaufenden Durchgangsloch (12) des Befestigungsblocks
(11) entspricht; und bei der ein Stift (30) bewegbar die
Stiftlöcher (22) in den polygonalen Platten (21) durchdringt und
sich durch das quer verlaufende Durchgangsloch (12) im
Befestigungsblock (11) hindurch erstreckt, um den polygonalen
Fuß (20) mit dem Befestigungsblock (11) zu verbinden.
3. Winkeleinstellvorrichtung nach Anspruch 2, bei der das
Stiftloch (22) die Form der Ziffer 8 hat und ein erstes und ein
zweites rundes Teilstück aufweist, die sich teilweise
überlappen.
4. Winkeleinstellvorrichtung nach Anspruch 1, bei der die
Brücke (23) eine Ausnehmung (24) zur teilweisen Aufnahme des
Befestigungsblocks (11) aufweist.
5. Winkeleinstellvorrichtung nach Anspruch 3, bei der die
Brücke (23) eine Ausnehmung (24) zur teilweisen Aufnahme des
Befestigungsblocks (11) aufweist.
6. Winkeleinstellvorrichtung nach Anspruch 1, bei der die
polygonale Platte (21) dreieckig ist.
7. Winkeleinstellvorrichtung nach Anspruch 5, bei der die
polygonale Platte (21) dreieckig ist.
8. Winkeleinstellvorrichtung nach Anspruch 7, bei der sich
eine Verbindungsstange (46) zwischen dem Paar von polygonalen
Füßen (20) erstreckt.
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