DE10215280B4 - Herzstückhebevorrichtung - Google Patents
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- E01B7/00—Switches; Crossings
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft eine Herzstückhebevorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Darüber hinaus betrifft die Erfindung eine Weiche mit einer Herzstückhebevorrichtung der vorgenannten Art.
- Eine Herzstückhebevorrichtung der vorgenannten Art ist bereits aus der
DE 43 15 559 A1 , bekannt. Bei der bekannten Herzstückhebevorrichtung ist es so, daß die Herzstückspitze allein in den Endstellungen, in denen die Herzstückspitze an den Flügelschienen anliegt, auf der Unterlage, wie beispielsweise einem Gleitstuhl, aufliegt, jedoch während der Bewegung bzw. des Verstellvorgangs zwischen den beiden Endstellungen zu der Unterlage beabstandet ist. Um dies zu ermöglichen, werden die Herzstückspitze verriegelnde Verriegelungseinrichtungen benutzt. - Die zuvor beschriebene bekannte Ausführungsform einer Herzstückhebevorrichtung hat den Nachteil, daß eine Mehrzahl von Rollen beim Verstellen der Herzstückspitze kinetisch zusammenwirken, die auf entsprechend ausgebildeten Rollflächen der Herzstückhebevorrichtung abrollen. Um einen störungsfreien Betrieb der bekannten Herzstückhebevorrichtung sicherzustellen, ist es notwendig, die Rollen bzw. die entsprechenden Rollflächen in regelmäßigen Abständen zu schmieren, wobei der Schmierstoff selbst zu einer Umweltbelastung führen kann. Durch die häufig erforderlichen Schmierarbeiten steigt außerdem der Wartungsaufwand. Darüber hinaus ist ein erheblicher Kraftaufwand zum Anheben der Herzstückspitze beim Verstellvorgang notwendig.
- Es ist bekannt, in Weichen starre Manganherzstücke für mittlere Achslasten und Jahrestonnagen einzusetzen. Derartige Weichen mit starren Herzstücken können allerdings nur mit einer begrenzten Geschwindigkeit überfahren werden, da im Kreuzungsbereich der Flügelschienen keine geschlossene Fahrkante vorliegt. Darüber hinaus sind aus dem Stand der Technik federnd bewegliche Flügelschienen bekannt, wobei durch die federnde Bewegung der Flügelschiene eine geschlossene Fahrkante beim Überfahren der Weiche erzeugt wird. Weichen mit beweglichen Flügelschienen können allerdings nur dann eingesetzt werden, wenn spezielle Einbausituationen und Verkehrsbedingungen vorliegen und der notwendige Einbauspielraum zur Verfügung steht.
- Aufgrund der beschriebenen Nachteile starrer Herzstücke und von Herzstücken mit beweglichen Flügelschienen werden zur Zeit bei Weichen weiterhin Herzstücke mit beweglicher Herzstückspitze eingesetzt, um beim Überfahren des Herzstücks eine geschlossene Fahrkante zur Verfügung zu stellen. Die vorgenannten beweglichen Herzstücke werden bevorzugt z. B. zur Steigerung des Fahrkomforts und zur Geräuschminimierung in Weichen, die mit hohen Achslasten überfahren werden, und in Schnellfahrweichen eingesetzt. Bei derartigen Herzstücken wird zum Umstellen der Weiche die an der Flügelschiene anliegende Herzstückspitze, die auf Gleitstühlen bzw. Gleitplatten ruht, durch einen Antrieb an die gegenüberliegende Flügelschiene verstellt. Durch die dabei auftretenden Reibungskräfte sind für den Verstellvorgang gerade bei federnd beweglichen Herzstücken hohe Umstellkräfte erforderlich. Zur Herstellung der Schmierfreiheit werden daher beschichtete Gleitstuhlplatten eingesetzt, welche aber in Extremfällen geschmiert werden müssen. Oftmals werden noch Gleitplatten ohne Beschichtung eingebaut, diese erfordern generell regelmäßige Schmierung. Dies führt zu einem Anstieg der Betriebs- und Wartungskosten der Weichenanlage. Darüber hinaus sind die zu schmierenden Bereiche nur schwer von außen zugängig, so daß der notwendige Aufwand zur Instandhaltung der Weichenanlage im Herzstückbereich sehr hoch ist. Erfolgt die Schmierung der Gleitstuhlplatten jedoch nicht in regelmäßigen Abständen, kommt es infolge der Schwergängigkeit des Herzstücks beim Verstellvorgang zu Betriebsstörungen.
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Herzstückhebevorrichtung der eingangs genannten Art zur Verfügung zu stellen, wobei zum Anheben der Herzstückspitze ein geringer Kraftaufwand notwendig ist und die sich darüber hinaus durch einen geringen Wartungsaufwand und eine einfache Konstruktion auszeichnet.
- Zur Lösung der vorgenannten Aufgabe wird erfindungsgemäß eine Herzstückhebevorrichtung zur Verfügung gestellt, wobei ein Lagerbock mit einem ersten Lagerteil zur Befestigung der ersten Flügelschiene und einem zweiten Lagerteil zur Befestigung der zweiten Flügelschiene vorgesehen ist, wobei wenigstens eine Schwinge zum Anheben der Herzstückspitze und eine Höheneinstelleinrichtung zur Höheneinstellung der Schwinge vorgesehen ist, wobei die Schwinge an dem ersten Lagerteil angelenkt ist und wobei sich die Höheneinstelleinrichtung an dem zweiten Lagerteil abstützt.
- Die erfindungsgemäße Ausgestaltung einer Herzstückhebevorrichtung zeichnet sich zunächst dadurch aus, daß zum Anheben der Herzstückspitze eine Schwinge vorgesehen ist. Die Herzstückspitze kann dabei entweder unmittelbar oder mittelbar auf der Schwinge aufliegen. Dabei ist es erfindungswesentlich so, daß die Schwinge an einem mit der Flügelschiene fest verbundenen ersten Lagerteil eines Lagerbocks angelenkt ist. Zur Höheneinstellung der Schwinge ist eine Höheneinstelleinrichtung vorgesehen, die sich an einem mit der zweiten Flügelschiene fest verbundenen zweiten Lagerteil des Lagerbocks abstützt. Die Schwinge erstreckt sich ausgehend von dem Anlenkpunkt an dem ersten Lagerteil über den gesamten zwischen den beiden Flügelschienen liegenden Bereich bis zum zweiten Lagerteil des Lagerbocks. Infolge des vergleichsweise langen Hebelarms zwischen dem Anlenkpunkt der Schwinge an dem ersten Lagerteil und der Höheneinstelleinrichtung an dem zweiten Lagerteil ist ein geringer Kraftaufwand nötig, um die Herzstückspitze anzuheben. Darüber hinaus zeichnet sich die erfindungsgemäße Herzstückhebevorrichtung durch einen geringen Wartungsaufwand und eine einfache Konstruktion aus.
- Erfindungsgemäß ist also gerade vorgesehen, daß beim Verstellvorgang der Herzstückspitze diese mit den Gleitstühlen/Gleitplatten nicht mehr in Kontakt tritt. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, daß beim Verstellvorgang des Herzstücks keine Gleit-Reibungskräfte zwischen der Herzstückspitze und dem Auflagebereich auftreten. Dies führt letztlich dazu, daß die notwendigen Stellkräfte zur Verstellung des Herzstücks deutlich gesenkt werden können. Darüber hinaus ist es nicht mehr unbedingt notwendig, den Auflagebereich der Herzstückspitze zu beschichten und/oder diese in regelmäßigen Abständen zu schmieren. Dadurch sinken die Betriebs- und Wartungskosten der Weichenanlage, wobei sich der Verzicht auf Schmiermittel positiv auf die Umwelt auswirkt.
- Die Erfindung läßt es bedarfsweise zu, daß das Herzstück im unbelasteten Zustand in beiden Stellungen vom Auflagebereich des Gleitstuhls bzw. der Gleitplatte angehoben ist. In diesem Fall kommt es somit nur beim Überfahren der Herzstückspitze zu einem Kontakt zwischen der Herzstückspitze und den Gleitplatten/Gleitstühlen. Vor und nach dem Überfahren der Herzstückspitze tritt diese mit dem Auflagebereich gerade nicht mehr in Kontakt. Grundsätzlich ist es allerdings auch möglich, daß das Herzstück lediglich während des Verstellvorgangs angehoben ist, während das Herzstück in einer Endstellung und/oder in einer anderen Endstellung auf dem Auflagebereich aufliegt.
- Um das Anheben der Herzstückspitze während des Verstellvorgangs zu bewerkstelligen, ist vorzugsweise vorgesehen, daß die Herzstückhebevorrichtung wenigstens eine Auflagerolle aufweist, auf der die Herzstückspitze zumindest beim Verstellvorgang aufliegt. Während des Verstellvorgangs rollt die Herzstückspitze auf der vorzugsweise balkigen Auflagerolle ab, wobei lediglich Rollreibungskräfte auftreten. Die Rollreibungskräfte sind betragsmäßig weitaus geringer als die beim Verstellvorgang der aus dem Stand der Technik bekannten beweglichen Herzstücke üblicherweise auftretenden Gleitreibungskräfte zwischen dem Herzstück und den Gleitstühlen/Gleitplatten der Schwelle. Dadurch sinken die benötigten Stellkräfte zum Verstellen des Herzstücks und die notwendige Antriebsleistung des Stellmotors. Die Auflagerolle sollte vorzugsweise schmierfrei gelagert sein, um den notwendigen Wartungsaufwand zur Instandhaltung der Herzstückhebevorrichtung zu minimieren.
- Eine andere Ausführungsform sieht vor, daß die Herzstückhebevorrichtung einen Auflagenocken oder eine Auflage mit einer vorzugsweise bogenförmigen Auflagefläche aufweist, auf dem bzw. auf der die Herzstückspitze vorzugsweise punktuell aufliegt. Beim Verstellvorgang wird die Herzstückspitze nun erfindungsgemäß lediglich auf dem Auflagenocken oder der Auflage der Herzstückhebevorrichtung verschoben und dadurch angehoben, so daß Reibungskräfte nur zwischen dem Herzstück und dem Auflagenocken oder der Auflage, nicht jedoch zwischen dem Herzstück und dem Auflagebereich des Gleitstuhls bzw. der Gleitplatte auftreten. Es ist jedoch auch möglich, daß die Herzstückspitze zwar auf der Auflage aufliegt, nicht aber auf der Auflage verschoben wird. Wichtig dabei ist lediglich, daß zumindest beim Verstellvorgang das Herzstück vom "normalen" Auflagebereich der Gleitstühle/Gleitplatten angehoben ist, wobei die beim Verstellvorgang auftretenden Reibungskräfte zwischen dem Herzstück und dem Auflagenocken bzw. der Auflage deutlich geringer sind, als die üblicher weise zwischen der Herzstückspitze und den Gleitstühlen/Gleitplatten auftretenden Kräfte.
- Grundsätzlich ist es möglich, daß die Herzstückhebevorrichtung wenigstens eine Schwinge zum Anheben der Herzstückspitze aufweist und daß die Auflagerolle, der Auflagenocken oder die Auflage auf der Schwinge angeordnet ist. Hierbei ist es auch möglich, daß die Auflagefläche durch einen Bereich der Schwinge gebildet wird. Bei einer Verstellung der Schwinge in der Senkrechten wird über die Auflagerolle, den Auflagenocken oder die Auflage gleichfalls das Herzstück angehoben bzw. abgesenkt.
- Zur einfachen Montage bzw. der Demontage der Herzstückhebervorrichtung an den Flügelschienen ist die Herzstückhebevorrichtung mehrteilig ausgebildet. Dadurch ist die Nachrüstung bereits verlegter Weichen mit einer erfindungsgemäßen Herzstückhebevorrichtung in einfacher Art und Weise möglich, da die Herzstückhebevorrichtung ohne weiteres von unten an die Flügelschienen angeschraubt werden kann. In diesem Zusammenhang weist die Herzstückhebevorrichtung einen Lagerbock mit einem ersten Lagerteil zur Befestigung an der ersten Flügelschiene und einem zweiten Lagerteil zur Befestigung an der zweiten Flügelschiene auf. Beide Lagerteile sind gegeneinander verstellbar. Um die beiden Lagerteile in einfacher Weise an den beiden Flügelschienen montieren zu können, sind beide Lagerteile insbesondere über Gewindebolzen miteinander verschraubt.
- Um ein einfaches Anheben des Herzstücks zu ermöglichen, bietet es sich erfindungsgemäß an, daß die Schwinge beidseitig am Lagerbock gelagert ist.
- Während es beim Verstellvorgang von Vorteil ist, daß die Herzstückspitze von den Gleitstühlen/Gleitplatten angehoben ist, sollte während des Überfahrens die Herzstückspitze vorzugsweise abgesenkt sein und auf den Gleitstühlen/Gleitplatten aufliegen. Ansonsten kann es infolge der Gewichtskraft des Zuges zu einer Zerstörung der Herzstückhebevorrichtung kommen. Hierzu ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß wenigstens eine vorzugsweise auf Druck belastbare Federeinrichtung vorgesehen ist. Diese Federeinrichtung ist derart ausgebildet, daß eine über das Herzstück übertragene Belastung der Auflagerolle und/oder des Auflagenockens und/oder der Auflage bzw. der Schwinge gegen die Federkraft der Federeinrichtung wirkt und von dieser aufgenommen wird. Vorzugsweise wird die Federeinrichtung so eingestellt, daß die Federkraft ausreicht, um die Herzstückspitze beim Verstellvorgang bzw. im unbelasteten Zustand von dem Auflagebereich der Schwelle anzuheben. Im belasteten Zustand wird dagegen die Gewichtskraft des Zuges, wie bisher beim Stand der Technik üblich, bei abgesenkter Herzstückspitze über die Gleitstühle/Gleitplatten in die Schwelle eingeleitet.
- Um ausreichend hohe Federkräfte der Federeinrichtung bei geringem Platzbedarf vorzugeben, werden vorzugsweise Tellerfedern in Form eines Tellerfederpaketes bei der Federeinrichtung vorgesehen. Die Tellerfedern werden bevorzugt auf einen Spannbolzen, vorzugsweise eine Augenschraube aufgeschoben, wobei der Außendurchmesser des gewindefreien Bereichs des Spannbolzens etwa den Innendurchmesser der Tellerfedern entsprechen sollte, um ein einfaches Aufschieben zu ermöglichen und eine korrekte und im wesentlichen spielfreie Anordnung zu gewährleisten.
- Zur Höheneinstellung der Herzstückspitze weist die Herzstückhebevorrichtung wenigstens eine Höheneinstelleinrichtung zur Höheneinstellung der Auflagerolle und/oder des Auflagenockens und/oder der Auflage bzw. der Schwinge auf. Mit Hilfe der Höheneinstelleinrichtung kann in einfacher Weise der während des Verstellvorgangs der Herzstückspitze erfindungsgemäß vorgesehene Abstand zwischen der Herzstückspitze und den Gleitstühlen/Gleitplatten eingestellt werden. Bevorzugt wirkt die Höheneinstelleinrichtung mit der Federeinrichtung zusammen, wobei die Höheneinstelleinrichtung gegen die Federeinrichtung wirkt. Dadurch sinkt die Anzahl der notwendigen Bauelemente der Herzstückhebevorrichtung, was die Montage der Herzstückhebevorrichtung erleichtert und die Herstellungskosten senkt.
- Vorzugsweise stützt sich die Höheneinstelleinrichtung auf dem Lagerbock ab und ist mit der Schwinge vorzugsweise gelenkig verbunden. Dabei ist es vorzugsweise so, daß die Schwinge an ihrem freien Ende mit der Höheneinstelleinrichtung und der Federeinrichtung zusammenwirkt, wobei der Lagerbock als Gegenlager wirkt. Kommt es nun zu einer starken Belastung der Herzstückspitze aufgrund des Überfahrens der Herzstückspitze mit einem Zug, wird die Herzstückspitze entgegen der Federkraft der Federeinrichtung nach unten gedrückt, wobei die in der Federeinrichtung vorgesehenen Federn zusammengepreßt werden. Anschließend wird die Herzstückspitze über die Federeinrichtung wieder in die angehobene Stellung zurückgestellt.
- Um ein unbeabsichtigtes Lösen der Höheneinstelleinrichtung und damit ein Absenken der Herzstückspitze zu verhindern, ist im übrigen eine vorzugsweise selbstsichernde Schraubenverbindung vorgesehen.
- Die Ausbildung der Höheneinstelleinrichtung sieht vorzugsweise vor, daß der Spannbolzen an der Schwinge gelagert ist und im montierten Zustand ein Lagerteil des Lagerbocks und die Federeinrichtung durchgreift. Auf den Spannbolzen ist wenigstens eine Einstellmutter aufgeschraubt, die unmittelbar oder mittelbar gegen die Federeinrichtung anliegt, also daß beim Aufschrauben der Einstellmutter die Schwinge gegen die Federkraft der Federeinrichtung nach oben verstellt wird.
- Um Beschädigungen an der Höheneinstelleinrichtung auszuschließen, weist die Herzstückhebevorrichtung eine Begrenzungseinrichtung zur Begrenzung der Höheneinstellung der Schwinge auf.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist die Schwinge vorzugsweise zwei Schwingenträger auf, wobei die vorzugsweise balkige Auflagerolle oder der Auflagenocken vorzugsweise zwischen den Schwingenträgern angeordnet, insbesondere an den Schwingenträgern gelagert ist. Ist dagegen vorgesehen, daß die Herzstückspitze auf einer bogenförmigen Auflage aufliegt, kann diese Auflage beispielsweise auf den beiden Schwingenträgern angeordnet und mit diesen verbunden sein. Zur Beabstandung der Schwingenträger – wenn diese zweigeteilt sind – können beispielsweise Distanzelemente, insbesondere Distanzhülsen zum Einsatz kommen. Dadurch wird gewährleistet, daß auch bei Überfahrung der Weiche mit einem Zug der Abstand zwischen den benachbarten Schwingenträgern stets unverändert bleibt. Falls die Auflagerolle bzw. der Auflagenocken zwischen den Schwingenträgern angeordnet ist, wird damit in jedem Fall sichergestellt, daß die Auflagerolle bzw. der Auflagenocken zwischen den Schwingenträgern nicht verkantet.
- Während des Betriebs kann die Höheneinstelleinrichtung verschmutzt oder durch herunterfallende Güter beschädigt werden, so daß eine Höheneinstellung der Herzstückspitze unter Umständen nicht mehr möglich ist. Um dem abzuhelfen, wird auf die Höheneinstelleinrichtung eine Schutzhaube aufgeschoben, die zur Sicherung vorzugsweise mit der Herzstückhebevorrichtung verschraubt ist.
- Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. Dabei zeigt
-
1 eine Draufsicht auf einen Abschnitt einer Weiche im Bereich der beweglichen Herzstückspitze mit einer zwischen zwei Schwellen angeordneten Herzstückhebevorrichtung, -
2 eine Vorderansicht des in der1 dargestellten Weichenabschnitts, -
3 eine seitliche Draufsicht auf eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Herzstückhebevorrichtung aus1 im ausgebauten Zustand, -
4 ein Ausschnitt auf eine seitliche Draufsicht auf das der Höheneinstelleinrichtung abgewandte Ende einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Herzstückhebevorrichtung aus3 . -
5 eine seitliche Draufsicht auf eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Herzstückhebevorrichtung aus3 mit freiliegender Höheneinstelleinrichtung und Federeinrichtung, -
6 eine Querschnittsansicht des in1 dargestellten Weichenabschnitts entlang der Schnitlinie A-B aus2 , -
7 eine Querschnittsansicht des in1 dargestellten Weichenabschnitts entlang der Schnittlinie C-D aus2 und -
8 eine Querschnittsansicht des in1 dargestellten Weichenabschnitts entlang der Schnittlinie E-F aus2 . - In
1 ist eine Draufsicht auf einen Bereich einer Weiche mit einer erfindungsgemäßen Herzstückhebevorrichtung1 dargestellt. Die Herzstückhebevorrichtung1 ist vorliegend im Schwellenfach7b zwischen zwei Schwellen7 angeordnet und mit zwei Flügelschienen2 ,3 fest verbunden. Die Herzstückhebevorrichtung1 dient zur Anhebung einer zwischen den Flügelschienen2 ,3 angeordneten beweglichen Herzstückspitze4 bzw. von dessen Spitze zumindest beim Verstellvorgang der Herzstückspitze4 . Die Flügelschienen2 ,3 sind mit den Gleitstühlen/Gleitplatten7a auf der Schwelle7 befestigt. Die Gleitstühle/Gleitplatten7a dienen weiterhin zur Abstützung der Herzstückspitze4 während des Überfahrens der Herzstückspitze4 durch einen Zug. Die bewegliche Herzstückspitze4 selbst setzt sich aus einer Beispitze5 und einer Hauptspitze6 zusammen. Die zur Bewegung der Herzstückspitze4 erforderliche Stellkraft wird durch einen nicht dargestellten Stellantrieb bereitgestellt. In der2 ist eine Vorderansicht des Weichenabschnitts aus1 gezeigt. - Gemäß der
3 , die eine seitliche Draufsicht auf die in1 dargestellte Herzstückhebevorrichtung1 zeigt, weist die Herzstückhebevorrichtung1 zwei Lagerteile8 ,9 eines Lagerbocks auf, die zur Aufnahme der bzw. Befestigung an den Flügelschienen2 ,3 dienen. Die Lagerteile8 ,9 sind über Gewindebolzen11 ,12 gegeneinander etwa in horizontaler Richtung verstellbar. Die in den3 bis5 dargestellte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Herzstückhebevorrichtung1 weist ferner eine vorzugsweise zweigeteilte Schwinge10 auf, die aus den Schwingenträgern10a und10b gebildet wird. Wie zum Beispiel aus4 hervorgeht, ist die Schwinge10 vorliegend am Lagerteil8 des Lagerbocks gelagert. Selbstverständlich ist es auch möglich, daß anstelle der Schwinge10 eine Platte vorgesehen ist, die vorzugsweise über entsprechende Verschraubungen mit beiden Lagerteilen8 ,9 des Lagerbocks verbunden ist. Zwischen den Schwingenträgern10a ,10b ist eine insbesondere balkige Auflagerolle13 angeordnet, die vorzugsweise über einen Lagerbolzen23 in der Schwinge10 gelagert ist. Darüber hinaus sind zur Beabstandung der Schwingenträger10a ,10b Distanzhülsen24 vorgesehen, wobei die Schwingenträger10a ,10b über eine Schraube25 miteinander verschraubt sind. In den3 bis5 sind jedoch jeweils nur eine Distanzhülse24 und eine Schraube25 sichtbar. - Die Gewindebolzen
11 ,12 sind mit den Lagerteilen8 ,9 lösbar verbunden, vorzugsweise verschraubt. Dabei ist es so, daß die Lagerteile8 ,9 zur Aufnahme der Gewindebolzen11 ,12 mit jeweils zwei nicht mit Bezugszeichen versehenen Bohrungen versehen sind, durch die die Gewindestangen11 ,12 durchgeführt werden. Die Verschraubung der Gewindestangen11 ,12 mit den Lagerteilen8 ,9 erfolgt dabei von außen, um die Montage bzw. die Demontage der Herzstückhebevorrichtung1 an bzw. von den Flügelschienen2 ,3 zu erleichtern. - Gemäß der
3 weist die Verschraubung der Gewindestangen11 ,12 mit den Lagerteilen8 ,9 auf der der Federeinrichtung14 zugewandten Seite vorliegend Feststellmuttern30 und Gegenmuttern31 auf, die durch Spannscheiben29 gesichert sind. Selbstverständlich können anstelle der Spannscheiben29 auch andere kraft-, reib- oder formschlüssige Verbindungen oder federnde Sicherungselemente eingesetzt werden. - Gemäß der
4 erfolgt die Verschraubung der Gewindebolzen11 ,12 mit dem Lagerteil8 ebenfalls durch Feststellmuttern34 und Gegenmuttern35 , wobei zwischen den Muttern34 ,35 ein formschlüssiges Sicherungselement, vorzugsweise eine Sicherungsscheibe36 vorgesehen ist. Dadurch wird sichergestellt, daß auch bei schwingender Belastung der Herzstückhebevorrichtung1 die Lagerteile8 ,9 und die Gewindebolzen11 ,12 fest verbunden sind. - In der
3 ist weiterhin gezeigt, daß die Federeinrichtung14 durch eine Schutzhaube33 abgedeckt wird, die vorliegend mit den Gewindebolzen11 ,12 über Muttern32 verschraubt ist. - Die Schwingenträger
10a ,10b sind, wie bereits zuvor erwähnt, am Lagerteil8 mittels eines Gewindebolzens26 gelagert. Der Gewindebolzen26 ist durch eine Sicherungsscheibe27 und einen Splint28 gesichert, wie aus4 hervorgeht. - In der
5 ist eine seitliche Draufsicht der in3 dargestellten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Herzstückhebevorrichtung1 mit abgenommener Schutzhaube33 dargestellt. Die Federeinrichtung14 weist mehrere Tellerfedern auf, die zu einem Tellerfederpaket21 verbunden sind. Das Tellerfederpaket21 ist zwischen einer unteren Scheibe22 und einer oberen Scheibe20 auf einem Spannbolzen, vorliegend einer Augenschraube16 , geführt. Die Augenschraube16 ist Teil der Höheneinstelleinrichtung15 und ist an der Schwinge10 gelagert. Die Höheneinstelleinrichtung15 wirkt gegen die Federeinrichtung14 zur Höheneinstellung der Schwinge10 . - Die Höheneinstelleinrichtung
15 ist vorliegend am Lagerteil9 abgestützt, wobei die Höheneinstelleinrichtung ein Höheneinstellmittel zur Höhenverstellung der Schwinge aufweist. Bei dem Höheneinstellmittel kann es sich beispielsweise um eine Verschraubung handeln. Die Verschraubung weist jeweils wenigstens eine Einstellmutter17 und eine Gegenmutter18 auf, sowie wenigstens eine Scheibe19 . Die Verschraubung liegt gegen die Federeinrichtung14 an, so daß beim Aufschrauben der Einstellmutter17 die Schwinge10 gegen die Federkraft der Federeinrichtung14 nach oben verstellt wird. Zur vorzugsweisen Begrenzung der Höheneinstellung der Schwinge10 ist eine nicht dargestellte Begrenzungseinrichtung vorgesehen. Letztlich wird die Begrenzung über die Länge des Gewindes der Augenschraube realisiert. - Gemäß der
6 ist die bewegliche Herzstückspitze4 zwischen zwei Flügelschienen2 ,3 angeordnet, wobei die Herzstückspitze4 an einer ersten, an die erste Flügelschiene2 angelegte Stellung A anliegt und in eine zweite, an die zweite Flügelschiene3 angelegte Stellung B verstellbar ist. Dabei ist es so, daß die Herzstückspitze mit der Beispitze5 an der Flügelschiene2 in der Stellung A anliegt. Die Herzstückspitze4 wird dabei auf der Auflagerolle13 abgestützt. Beim Verschwenken der Herzstückspitze4 von der Stellung A in die Stellung B rollt die Herzstückspitze4 auf der Auflagerolle13 ab. Die Auflagerolle13 sollte dabei vorzugsweise schmierfrei gelagert sein, um den Wartungsaufwand möglichst zu minimieren. - Es ist es nun vorgesehen, daß beim Verstellvorgang der Herzstückspitze
4 von der Stellung A in die Stellung B die Herzstückspitze4 von den Gleitstühlen/Gleitplatten7a auf den Schwellen7 angehoben ist. Gemäß der6 ist es dabei so, daß die Herzstückspitze4 während des gesamten Stellvorgangs, also permanent, von den Gleitstühlen/Gleitplatten7a auf den Schwellen7 angehoben ist. Anstatt einer Auflagerolle13 ist es selbstverständlich auch möglich, einen entsprechend geformten Auflagenocken oder eine Auflage mit einer vorzugsweise bogenförmigen Auflagefläche vorzusehen, auf dem/der die Herzstückspitze4 vorzugsweise punktuell aufliegt. Wesentlich dabei ist lediglich, daß zumindest beim Verstellvorgang die Herzstückspitze4 nicht auf den Gleitstühlen/Gleitplatten7a auf den Schwellen7 aufliegt, so daß keine so großflächige Gleitreibung auftritt. - Die Auflagerolle
13 ist gemäß der6 bis8 in der Schwinge10 der Herzstückhebevorrichtung1 gelagert. Die Schwinge10 wirkt mit der Federeinrichtung14 und der Höheneinstellrichtung15 derart zusammen, daß durch Verstellung der Höheneinstellung15 die Schwinge10 zusammen mit der Herzstückspitze4 gegen die Federkraft der Federeinrichtung14 nach oben verstellt wird. Dabei ist es so, daß die Herzstückspitze4 soweit nach oben verstellt werden muß, daß im unbelasteten Zustand ein ausreichender Abstand zwischen der Herzstückspitze4 und den Gleitstühlen/Gleitplatten7a auf den Schwellen7 vorhanden ist. - Während es erfindungsgemäß vorgesehen ist, daß beim Verstellvorgang die Herzstückspitze
4 von den Gleitstühlen/Gleitplatten auf den Schwellen7 angehoben sein muß, um die zum Verstellen notwendigen Stellkräfte zu verringern, bietet es sich vorzugsweise an, daß beim Überfahren der Herzstückspitze4 diese auf den Gleitstühlen/Gleitplatten7a auf den Schwellen7 aufliegt. Nur dann ist es nämlich möglich, daß die hohen Gewichtskräfte des die Herzstückspitze4 überfahrenden Zuges nicht auf die Auflagerolle13 bzw. die Herzstückhebevorrichtung1 übertragen werden, was zu einer Beschädigung der Herzstückhebevorrichtung1 führen würde. Bei Belastung durch die Räder eines Zuges wird die Herzstückspitze4 auf die Gleitstühle/Gleitplatten7a auf den Schwellen7 abgesenkt, wobei das Tellerfederpaket21 der Federeinrichtung14 zusammengedrückt wird. Sobald der Zug die Herzstückspitze4 passiert hat, wird durch die im Tellerfederpaket21 gespeicherte Federkraft der Federeinrichtung14 die Herzstückspitze4 wieder angehoben. Wichtig dabei ist, daß die über die Herzstückspitze4 übertragene Belastung der Auflagerolle13 unmittelbar oder mittelbar gegen die Federkraft der Federeinrichtung14 wirkt. - Nicht dargestellt ist im übrigen, daß die Herzstückspitze
4 auch auf einem Auflagenocken oder auf einer Auflage mit einer vorzugsweise bogenförmigen Auflagefläche punktuell aufliegen kann. Darüber hinaus ist es auch denkbar, daß die Schwinge10 eine Auflage mit einer geraden Auflagefläche aufweist, auf der das Herzstück beim Verstellvorgang verschoben wird. In diesem Fall treten zwar Gleitreibungskräfte zwischen der Herzstückspitze4 und der Auflagefläche der Schwinge10 auf. Zwischen der Herzstückspitze4 und den Gleitstühlen/Gleitplatten7a auf den Schwellen7 treten dagegen keine Reibungskräfte auf, so daß die resultierende Stellkraft zur Verstellung des Herzstückes4 abnimmt. Wichtig ist auch hierbei, daß beim Überfahren der Herzstückspitze4 diese mit den Gleitstühlen/Gleitplatten7a auf den Schwellen7 in Kontakt tritt. Die Auflagefläche der Schwinge10 muß so dimensioniert sein, daß es durch die von der Gewichtskraft der Herzstückspitze4 und von resultierenden Kräften aus der Zugüberfahrt ausgehenden Belastungen nicht zu Schäden der Herzstückhebevorrichtung1 kommen kann. - Eine weitere bevorzugte Ausführungsform, die ebenfalls nicht dargestellt ist, geht von dem Grundgedanken aus, daß die Herzstückspitze
4 lediglich während des Verstellvorgangs angehoben sein muß. In diesem Fall liegt die Herzstück spitze4 vor und nach dem Verstellvorgang, also in den Stellungen A und B, unmittelbar auf den Gleitstühlen/Gleitplatten7a auf den Schwellen7 auf. Zwischen den Stellungen A und B sollte ein ausreichender Abstand vorhanden sein, um eine Auflagerolle13 oder einen Auflagenocken oder dergleichen anzuordnen, auf der die Herzstückspitze4 während des Verstellvorgangs vorzugsweise punktuell aufliegt. Nach dem Verstellvorgang, nämlich in den Stellungen A und B, und liegt dann die Herzstückspitze4 auf den Gleitstühlen/Gleitplatten7a auf den Schwellen7 und nicht länger auf der Auflagerolle13 oder dem Auflagenocken auf. - Ebenfalls nicht dargestellt ist, daß anstelle einer Schwinge
10 auch eine Platte zum Anheben der Herzstückspitze4 vorgesehen sein kann. Die Platte kann beispielsweise auf beiden Seiten der Herzstückhebevorrichtung1 , nämlich an beiden Lagerteilen8 ,9 gelagert sein und mit mehreren Federeinrichtungen14 und/oder mehreren Höheneinstelleinrichtungen15 zusammenwirken. Ebenfalls ist es möglich, daß die Schwinge10 mit einer Mehrzahl von Federeinrichtungen14 bzw. eine Mehrzahl von Höheneinstelleinrichtungen15 zusammenwirkt. - Eine besonders einfache Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Herzstückhebevorrichtung
1 sieht vor, daß die Herzstückhebevorrichtung1 in einer Schwellenausnehmung der Schwelle7 eingelassen ist. Bei der Herzstückhebevorrichtung1 kann es sich dabei im einfachsten Fall um eine Auflagerolle oder einen Auflagenocken oder dergleichen handeln, auf dem das Herzstück4 abrollt bzw. aufliegt. Die Auflagerolle und/oder der Auflagenocken wirken mit einer auf Druck belasteten Federeinrichtung zusammen, wobei eine über die Herzstückspitze4 übertragene Belastung der Auflagerolle und/oder des Auflagenockens gegen die Federkraft der Federeinrichtung wirkt. Auch bei dieser Ausführungsform ist es selbstverständlich möglich, daß die Herzstückspitze4 permanent von den Gleitstühlen/Gleitplatten7a auf den Schwellen7 angehoben ist oder daß die Herzstückspitze4 lediglich während des Verstellvorgangs angehoben ist. Beim Überfahren der Herzstückspitze4 durch einen Zug ist auch bei dieser Ausführungsform von Vorteil, daß beim Überfahren die Herzstückspitze4 auf den Gleitstühlen/Gleitplatten7a auf den Schwellen7 aufliegt. Die Herzstückhebevorrichtung1 unterliegt im unbelasteten Zustand lediglich der Gewichtskraft der Herzstückspitze4 , während im belasteten Zustand die Gewichtskraft des Zuges beim Überfahren der Herzstückspitze4 in die Schwelle7 eingeleitet wird. Da durch wird sichergestellt, daß es nicht zu einer Beschädigung der Herzstückhebevorrichtung1 kommt. - Der Einbau der in den
1 bis8 dargestellten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Herzstückhebevorrichtung1 in die Mitte eines Schwellenfaches zwischen zwei Schwellen7 gestaltet sich nun wie folgt. Durch Lösen der Verschraubung der Höheneinstellung15 wird die Schwinge10 zusammen mit dem an der Schwinge10 gelagerten Augenbolzen16 nach unten verschwenkt und gibt dabei die Federeinrichtung14 frei. Die Federeinrichtung14 ist vorzugsweise verschwenkbar gelagert, so daß nach dem Verschwenken der Federeinrichtung14 die Herzstückhebevorrichtung1 unter den Flügelschienen2 ,3 durch das vorher freigeräumte Schwellenfach7b hindurch von unten unter die Herzstückspitze4 geschoben werden kann. Dabei sind die Muttern30 ,31 auf den Gewindebolzen11 ,12 , so weit wie möglich gelöst. Die Muttern34 ,35 bleiben gekontert. Die beiden Lagerteile8 ,9 können folglich gegeneinander verschoben werden, wobei sie auf den Gewindebolzen11 ,12 geführt sind. - Die Herzstückhebevorrichtung
1 wird anschließend einseitig über eines der Lagerteile8 ,9 in eine der Flügelschienen2 ,3 eingehängt. Anschließend wird das zweite Lagerteil9 ,8 in die zweite Flügelschiene3 ,2 eingehängt. Über die Verschraubung werden die Gewindebolzen11 ,12 und die beiden Lagerteile8 ,9 gegeneinander verspannt, so daß die Herzstückhebevorrichtung1 unlösbar an den beiden Flügelschienen2 ,3 gehalten ist. Die Verschraubung der Gewindebolzen11 ,12 mit den Lagerteilen8 ,9 erfolgt über die Feststellmutter30 und Gegenmutter31 , sowie die Scheibe29 und stellt sicher, daß auch bei schwingender Belastung der Herzstückhebevorrichtung1 die Gewindebolzen11 ,12 und die Lagerteile8 ,9 fest verbunden sind. Anschließend wird die Schwinge10 um den Anlenkpunkt in Richtung der Flügelschiene3 verschwenkt, wobei die Augenschraube16 das Lagerteil9 und die Federeinrichtung14 durchdringt. Mittels der Einstellmutter17 erfolgt die Höheneinstellung der Schwinge10 und damit der Herzstückspitze4 . Zur Fixierung der Höheneinstellung wird die Gegenmutter18 mit der Einstellmutter17 verspannt, wobei die Muttern17 ,18 über eine Scheibe19 an der Scheibe20 der Federeinrichtung14 anliegen. Abschließend wird die Schutzhaube33 auf die Gewindebolzen11 ,12 aufgeschoben und mittels der Muttern32 gegen Verlieren gesichert.
Claims (19)
- Herzstückhebevorrichtung (
1 ) einer zwischen zwei Flügelschienen (2 ,3 ) angeordneten beweglichen Herzstückspitze (4 ) einer Weiche, wobei die Herzstückspitze (4 ) zwischen einer ersten, an die erste Flügelschiene (2 ) angelegte Stellung (A) und einer zweiten, an die zweite Flügelschiene (3 ) angelegte Stellung (B) verstellbar ist und bei einer Belastung durch Überfahren auf einem Auflagebereich eines Gleitstuhls bzw. einer Gleitplatte (7a ) wenigstens einer Schwelle (7 ) aufliegt, und wobei zumindest beim Verstellvorgang die Herzstückspitze (4 ) von dem Gleitstuhl bzw. der Gleitplatte (7a ) mittels der Herzstückhebevorrichtung (1 ) angehoben ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lagerbock mit einem ersten Lagerteil (8 ) zur Befestigung der ersten Flügelschiene (2 ) und einem zweiten Lagerteil (9 ) zur Befestigung der zweiten Flügelschiene (3 ) vorgesehen ist, daß wenigstens eine Schwinge (10 ) zum Anheben der Herzstückspitze (4 ) und eine Höheneinstelleinrichtung (15 ) zur Höheneinstellung der Schwinge (10 ) vorgesehen ist, wobei die Schwinge (10 ) an dem ersten Lagerteil (8 ) angelegkt ist und wobei sich die Höheneinstelleinrichtung (15 ) an dem zweiten Lagerteil (9 ) abstützt. - Herzstückhebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Herzstückspitze (
4 ) im unbelasteten Zustand in beiden Stellungen (A, B) und bei der Umstellung vom Gleitstuhl bzw. von der Gleitplatte (7a ) mittels der Herzstückhebevorrichtung (1 ) angehoben ist oder daß die Herzstückspitze (4 ) lediglich während des Verstellvorgangs mittels der Herzstückhebevorrichtung (1 ) angehoben ist. - Herzstückhebevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Auflagerolle (
13 ), ein Auflagenocken oder eine Auflage mit einer vorzugsweise bogenförmigen Auflagefläche vorgesehen ist, auf der das Herzstück (4 ) vorzugsweise punktuell aufliegt. - Herzstückhebevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Herzstückspitze (
4 ) beim Verschwenken auf der Auflagerolle (13 ) abrollt und vorzugsweise schmierfrei gelagert ist. - Herzstückhebevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagerolle (
13 ) oder der Auflagenocken oder die Auflage auf der Schwinge (10 ) angeordnet ist. - Herzstückhebevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, vorzugsweise dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerteile (
8 ,9 ) mit wenigstens einer Schwelle (7 ) vorzugsweise lösbar verbunden sind. - Herzstückhebevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Lagerteile (
8 ,9 ) gegeneinander verstellbar sind, vorzugsweise durch eine Schraub- oder Steckverbindung, insbesondere durch Gewindebolzen (11 ,12 ). - Herzstückhebevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine vorzugsweise auf Druck belastbare Federeinrichtung (
14 ) vorgesehen ist, wobei bei Überfahren eine über das Herzstück (4 ) übertragende Belastung der Auflagerolle (13 ) und/oder des Auflagenockens und/oder der Auflage bzw. der Schwinge (10 ) gegen die Federkraft der Federeinrichtung (14 ) wirkt. - Herzstückhebevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Federeinrichtung (
14 ) wenigstens eine Tellerfeder, insbesondere ein Tellerfederpaket (21 ) aufweist, daß, vorzugsweise, die Tellerfeder auf einen Spannbolzen, vorzugsweise eine Augenschraube (16 ), aufgeschoben ist und daß, vorzugsweise, der Außendurchmesser des gewindefreien Bereichs der Augenschraube (16 ) etwa dem Innendurchmesser der Tellerfeder entspricht. - Herzstückhebevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Höheneinstelleinrichtung (
15 ) zur Höheneinstellung der Auflagerolle (13 ) und/oder des Auflagenockens und/oder der Auflage vorgesehen ist. - Herzstückhebevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Höheneinstelleinrichtung (
15 ) mit der Federeinrichtung (14 ) zusammenwirkt. - Herzstückhebevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Höheneinstelleinrichtung (
15 ) mit der Schwinge (10 ) gelenkig verbunden ist und eine Verschraubung zur Höhenverstellung der Schwinge (10 ) aufweist. - Herzstückhebevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschraubung einen zumindest an der Schwinge (
10 ) gelagerten, ein Gewinde aufweisenden Spannbolzen, insbesondere eine Augenschraube (16 ) aufweist, auf den wenigstens eine Einstellmutter (17 ) aufgeschraubt ist, die unmittelbar oder mittelbar auf die Federeinrichtung (14 ) wirkt, so daß beim Aufschrauben der Einstellmutter (17 ) die Schwinge (10 ) gegen die Federkraft der Federeinrichtung (14 ) nach oben verstellt wird. - Herzstückhebevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Begrenzungseinrichtung zur Begrenzung der Höheneinstellung der Schwinge (
10 ) vorgesehen ist. - Herzstückhebevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinge (
10 ) zwei Schwingenträger (10a ,10b ) aufweist, daß die Auflagerolle (13 ) oder der Auflagenocken oder die Auflage vorzugsweise zwischen den Schwingenträgern (10a ,10b ) angeordnet, insbesondere an den Schwingenträgern (10a ,10b ) gelagert ist. - Herzstückhebevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Distanzelement, insbesondere eine Distanzhülse (
24 ), zur Beabstandung der Schwingenträger (10a ,10b ) vorgesehen ist. - Herzstückhebevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Höheneinstelleinrichtung (
15 ) eine Schutzhaube (33 ) aufgeschoben ist. - Weiche mit wenigstens einer Herzstückhebevorrichtung (
1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 17. - Weiche nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Herzstückhebevorrichtung (
1 ) im Schwellenfach (7b ) zwischen zwei Schwellen (7 ) angeordnet ist.
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