-
Die
Erfindung betrifft eine neuartige Vorrichtung zum Anheben einer
zwischen zwei Flügelschienen
angeordneten beweglichen Herzstückspitze
einer Weiche. Desweiteren betrifft die Erfindung eine Schwelle zur
Anordnung unter einer zwischen zwei Flügelschienen angeordneten beweglichen
Herzstückspitze
einer Weiche, wobei die Herzstückspitze zwischen
einer ersten, an die erste Flügelschiene
angelegte Stellung und einer zweiten, an die zweite Flügelschiene
angelegte Stellung verstellbar ist und bei einer Belastung durch Überfahren
auf einem Auflagebereich wenigstens eines Gleitstuhls bzw. einer Gleitplatte
wenigstens einer Schwelle aufliegt. Darüber hinaus betrifft die Erfindung
eine Weiche mit wenigstens einer Vorrichtung und/oder mit wenigstens einer
Schwelle jeweils der vorgenannten Art.
-
Es
ist bekannt, in Weichen starre Manganherzstücke für mittlere Achslasten und Jahrestonnagen
einzusetzen. Derartige Weichen mit starren Herzstücken können allerdings
nur mit einer begrenzten Geschwindigkeit überfahren werden, da im Kreuzungsbereich
der Flügelschienen
keine geschlossene Fahrkante vorliegt. Darüber hinaus sind aus dem Stand
der Technik federnd bewegliche Flügelschienen bekannt, wobei
durch die federnde Bewegung der Flügelschiene eine geschlossene
Fahrkante beim Überfahren
der Weiche erzeugt wird. Weichen mit beweglichen Flügelschienen
können
allerdings nur dann eingesetzt werden, wenn spezielle Einbausituationen
und Verkehrsbedingungen vorliegen und der notwendige Einbauspielraum
zur Verfügung
steht.
-
Aufgrund
der beschriebenen Nachteile starrer Herzstücke und von Herzstücken mit
beweglichen Flügelschienen
werden zur Zeit bei Weichen weiterhin Herzstücke mit beweglicher Herzstückspitze
eingesetzt, um beim Überfahren
des Herzstücks
eine geschlossene Fahrkante zur Verfügung zu stellen. Die vorgenannten
beweglichen Herzstücke
werden bevorzugt z. B. zur Steigerung des Fahrkomforts und zur Geräuschminimierung
in Weichen, die mit hohen Achslasten überfahren werden, und in Schnellfahrweichen
eingesetzt. Bei derartigen Herzstücken wird zum Umstellen der
Weiche die an der Flügelschiene anliegende
Herzstückspitze,
die auf Gleitstühlen bzw.
Gleitplatten ruht, durch einen Antrieb an die gegenüberliegende
Flügelschiene
verstellt. Durch die dabei auf tretenden Reibungskräfte sind
für den
Verstellvorgang gerade bei federnd beweglichen Herzstücken hohe
Umstellkräfte
erforderlich. Zur Herstellung der Schmierfreiheit werden daher beschichtete Gleitstuhlplatten
eingesetzt, welche aber in Extremfällen geschmiert werden müssen. Oftmals
werden noch Gleitplatten ohne Beschichtung eingebaut, diese erfordern
generell regelmäßige Schmierung.
Dies führt
zu einem Anstieg der Betriebs- und Wartungskosten der Weichenanlage.
Darüber
hinaus sind die zu schmierenden Bereiche nur schwer von außen zugängig, so
daß der
notwendige Aufwand zur Instandhaltung der Weichenanlage im Herzstückbereich sehr
hoch ist. Erfolgt die Schmierung der Gleitstuhlplatten jedoch nicht
in regelmäßigen Abständen, kommt
es infolge der Schwergängigkeit
des Herzstücks
beim Verstellvorgang zu Betriebsstörungen.
-
Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung, eine
Schwelle und eine Weiche jeweils der eingangs genannten Art zur
Verfügung
zu stellen, wobei die zuvor genannten Nachteile nicht auftreten.
-
Zur
Lösung
der vorgenannten Aufgabe wird erfindungsgemäß eine Herzstückhebevorrichtung
für eine
zwischen zwei Flügelschienen
angeordnete bewegliche Herzstückspitze
zur Verfügung
gestellt, wobei die Herzstückspitze
zwischen einer ersten, an die erste Flügelschiene angelegte Stellung
und einer zweiten, an die zweite Flügelschiene angelegte Stellung
verstellbar ist und bei einer Belastung durch Überfahren auf einem Auflagebereich
wenigstens eines Gleitstuhls bzw. einer Gleitplatte wenigstens einer
Schwelle aufliegt, und wobei zumindest beim Verstellvorgang die
Herzstückspitze
von dem Auflagebereich des Gleitstuhls bzw. der Gleitplatte mittels
der Herzstückhebevorrichtung
angehoben ist. Erfindungsgemäß ist also
gerade vorgesehen, daß beim Verstellvorgang
der Herzstückspitze
diese mit den Gleitstühlen/Gleitplatten
nicht mehr in Kontakt tritt. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung unterscheidet sich
vom Stand der Technik dadurch, daß beim Verstellvorgang des
Herzstücks
keine Gleit-Reibungskräfte
zwischen der Herzstückspitze
und dem Auflagebereich auftreten. Dies führt letztlich dazu, daß die notwendigen
Stellkräfte
zur Verstellung des Herzstücks
deutlich gesenkt werden können.
Darüber
hinaus ist es nicht mehr unbedingt notwendig, den Auflagebereich
der Herzstückspitze
zu beschichten und/oder diese in regelmäßigen Abständen zu schmieren. Dadurch
sinken die Betriebs- und Wartungskosten der Weichenanlage, wobei
sich der Verzicht auf Schmiermittel positiv auf die Umwelt auswirkt.
-
Die
Erfindung läßt es bedarfsweise
zu, daß das
Herzstück
im unbelasteten Zustand in beiden Stellungen vom Auflagebereich
des Gleitstuhls bzw. der Gleitplatte angehoben ist. In diesem Fall
kommt es somit nur beim Überfahren
der Herzstückspitze
zu einem Kontakt zwischen der Herzstückspitze und den Gleitplatten/Gleitstühlen. Vor
und nach dem Überfahren
der Herzstückspitze
tritt diese mit dem Auflagebereich gerade nicht mehr in Kontakt.
Grundsätzlich
ist es allerdings auch möglich,
daß das
Herzstück
lediglich während
des Verstellvorgangs angehoben ist, während das Herzstück in einer
Endstellung und/oder in einer anderen Endstellung auf dem Auflagebereich
aufliegt.
-
Um
das Anheben der Herzstückspitze
während
des Verstellvorgangs zu bewerkstelligen, ist vorzugsweise vorgesehen,
daß die
Herzstückhebevorrichtung
wenigstens eine Auflagerolle aufweist, auf der die Herzstückspitze
zumindest beim Verstellvorgang aufliegt. Während des Verstellvorgangs
rollt die Herzstückspitze
auf der vorzugsweise balkigen Auflagerolle ab, wobei lediglich Rollreibungskräfte auftreten.
Die Rollreibungskräfte
sind betragsmäßig weitaus
geringer als die beim Verstellvorgang der aus dem Stand der Technik
bekannten beweglichen Herzstücke üblicherweise
auftretenden Gleitreibungskräfte
zwischen dem Herzstück
und den Gleitstühlen/Gleitplatten
der Schwelle. Dadurch sinken die benötigten Stellkräfte zum
Verstellen des Herzstücks
und die notwendige Antriebsleistung des Stellmotors. Die Auflagerolle
sollte vorzugsweise schmierfrei gelagert sein, um den notwendigen
Wartungsaufwand zur Instandhaltung der Herzstückhebevorrichtung zu minimieren.
-
Eine
andere Ausführungsform
sieht vor, daß die
Herzstückhebevorrichtung
einen Auflagenocken oder eine Auflage mit einer vorzugsweise bogenförmigen Auflagefläche aufweist,
auf dem bzw. auf der die Herzstückspitze
vorzugsweise punktuell aufliegt. Beim Verstellvorgang wird die Herzstückspitze
nun erfindungsgemäß lediglich
auf dem Auflagenocken oder der Auflage der Herzstückhebevorrichtung
verschoben und dadurch angehoben, so daß Reibungskräfte nur
zwischen dem Herzstück
und dem Auflagenocken oder der Auflage, nicht jedoch zwischen dem Herzstück und dem
Auflagebereich des Gleitstuhls bzw. der Gleitplatte auftreten. Es
ist jedoch auch möglich,
daß die
Herzstückspitze
zwar auf der Auflage aufliegt, nicht aber auf der Auflage verschoben wird.
Wichtig dabei ist lediglich, daß zumindest
beim Verstellvorgang das Herzstück
vom "normalen" Auflagebereich der
Gleitstühle/Gleitplatten
angehoben ist, wobei die beim Verstellvorgang auftretenden Reibungskräfte zwischen
dem Herzstück
und dem Auflagenocken bzw. der Auflage deutlich geringer sind, als die üblicherweise
zwischen der Herzstückspitze
und den Gleitstühlen/Gleitplatten
auftretenden Kräfte.
-
Grundsätzlich ist
es möglich,
daß die
Herzstückhebevorrichtung
wenigstens eine Schwinge oder eine Platte zum Anheben der Herzstückspitze aufweist
und daß die
Auflagerolle, der Auflagenocken oder die Auflage auf der Schwinge
oder der Platte angeordnet ist. Hierbei ist es auch möglich, daß die Auflagefläche durch
einen Bereich der Schwinge oder der Platte gebildet wird. Bei einer
Verstellung der Schwinge bzw. der Platte in der Senkrechten wird über die
Auflagerolle, den Auflagenocken oder die Auflage gleichfalls das
Herzstück
angehoben bzw. abgesenkt.
-
Zur
einfachen Montage bzw. der Demontage der Herzstückhebervorrichtung an den Flügelschienen
ist die Herzstückhebevorrichtung
mehrteilig ausgebildet. Dadurch ist die Nachrüstung bereits verlegter Weichen
mit einer erfindungsgemäßen Herzstückhebevorrichtung
in einfacher Art und Weise möglich,
da die Herzstückhebevorrichtung
ohne weiteres von unten an die Flügelschienen angeschraubt werden
kann. In diesem Zusammenhang weist die Herzstückhebevorrichtung einen Lagerbock
mit einem ersten Lagerteil zur Befestigung an der ersten Flügelschiene
und einem zweiten Lagerteil zur Befestigung an der zweiten Flügelschiene
auf. Beide Lagerteile sind gegeneinander verstellbar. Um die beiden
Lagerteile in einfacher Weise an den beiden Flügelschienen montieren zu können, sind
beide Lagerteile insbesondere über
Gewindebolzen miteinander verschraubt.
-
Um
ein einfaches Anheben des Herzstücks zu
ermöglichen,
bietet es sich erfindungsgemäß an, daß die Schwinge
oder Platte beidseitig am Lagerbock gelagert ist.
-
Während es
beim Verstellvorgang von Vorteil ist, daß die Herzstückspitze
von den Gleitstühlen/Gleitplatten
angehoben ist, sollte während
des Überfahrens
die Herzstückspitze
vorzugsweise abgesenkt sein und auf den Gleitstühlen/Gleitplatten aufliegen.
Ansonsten kann es infolge der Gewichtskraft des Zuges zu einer Zerstörung der
Herzstückhebevorrichtung
kommen. Hierzu ist erfin dungsgemäß vorgesehen,
daß wenigstens
eine vorzugsweise auf Druck belastbare Federeinrichtung vorgesehen
ist. Diese Federeinrichtung ist derart ausgebildet, daß eine über das
Herzstück übertragene
Belastung der Auflagerolle und/oder des Auflagenockens und/oder der
Auflage bzw. der Schwinge und/oder der Platte gegen die Federkraft
der Federeinrichtung wirkt und von dieser aufgenommen wird. Vorzugsweise
wird die Federeinrichtung so eingestellt, daß die Federkraft ausreicht,
um die Herzstückspitze
beim Verstellvorgang bzw. im unbelasteten Zustand von dem Auflagebereich
der Schwelle anzuheben. Im belasteten Zustand wird dagegen die Gewichtskraft
des Zuges, wie bisher beim Stand der Technik üblich, bei abgesenkter Herzstückspitze über die
Gleitstühle/Gleitplatten
in die Schwelle eingeleitet.
-
Um
ausreichend hohe Federkräfte
der Federeinrichtung bei geringem Platzbedarf vorzugeben, werden
vorzugsweise Tellerfedern in Form eines Tellerfederpaketes bei der
Federeinrichtung vorgesehen. Die Tellerfedern werden bevorzugt auf
einen Spannbolzen, vorzugsweise eine Augenschraube aufgeschoben,
wobei der Außendurchmesser
des gewindefreien Bereichs des Spannbolzens etwa den Innendurchmesser
der Tellerfedern entsprechen sollte, um ein einfaches Aufschieben
zu ermöglichen
und eine korrekte und im wesentlichen spielfreie Anordnung zu gewährleisten.
-
Zur
Höheneinstellung
der Herzstückspitze weist
die Herzstückhebevorrichtung
wenigstens eine Höheneinstelleinrichtung
zur Höheneinstellung
der Auflagerolle und/oder des Auflagenockens und/oder der Auflage
bzw. der Schwinge und/oder der Platte auf. Mit Hilfe der Höheneinstelleinrichtung
kann in einfacher Weise der während
des Verstellvorgangs der Herzstückspitze
erfindungsgemäß vorgesehene Abstand
zwischen der Herzstückspitze
und den Gleitstühlen/Gleitplatten
eingestellt werden. Bevorzugt wirkt die Höheneinstelleinrichtung mit
der Federeinrichtung zusammen, wobei die Höheneinstelleinrichtung gegen
die Federeinrichtung wirkt. Dadurch sinkt die Anzahl der notwendigen
Bauelemente der Herzstückhebevorrichtung,
was die Montage der Herzstückhebevorrichtung
erleichtert und die Herstellungskosten senkt.
-
Vorzugsweise
stützt
sich die Höheneinstelleinrichtung
auf dem Lagerbock ab und ist mit der Schwinge und/oder der Platte
vorzugsweise gelenkig verbunden. Dabei ist es vorzugsweise so, daß die Schwinge
an ihrem freien Ende mit der Höheneinstelleinrichtung
und der Federeinrichtung zusammenwirkt, wobei der Lagerbock als
Gegenlager wirkt. Kommt es nun zu einer starken Belastung der Herzstückspitze
aufgrund des Überfahrens
der Herzstückspitze
mit einem Zug, wird die Herzstückspitze entgegen
der Federkraft der Federeinrichtung nach unten gedrückt, wobei
die in der Federeinrichtung vorgesehenen Federn zusammengepreßt werden. Anschließend wird
die Herzstückspitze über die
Federeinrichtung wieder in die angehobene Stellung zurückgestellt.
-
Um
ein unbeabsichtigtes Lösen
der Höheneinstelleinrichtung
und damit ein Absenken der Herzstückspitze zu verhindern, ist
im übrigen
eine vorzugsweise selbstsichernde Schraubenverbindung vorgesehen.
-
Die
Ausbildung der Höheneinstelleinrichtung sieht
vorzugsweise vor, daß der
Spannbolzen an der Schwinge gelagert ist und im montierten Zustand
ein Lagerteil des Lagerbocks und die Federeinrichtung durchgreift.
Auf den Spannbolzen ist wenigstens eine Einstellmutter aufgeschraubt,
die unmittelbar oder mittelbar gegen die Federeinrichtung anliegt,
also daß beim
Aufschrauben der Einstellmutter die Schwinge gegen die Federkraft
der Federeinrichtung nach oben verstellt wird.
-
Um
Beschädigungen
an der Höheneinstelleinrichtung
auszuschließen,
weist die Herzstückhebevorrichtung
eine Begrenzungseinrichtung zur Begrenzung der Höheneinstellung der Schwinge
auf.
-
Bei
einer bevorzugten Ausführungsform weist
die Schwinge vorzugsweise zwei Schwingenträger auf, wobei die vorzugsweise
balkige Auflagerolle oder der Auflagenocken vorzugsweise zwischen den
Schwingenträgern
angeordnet, insbesondere an den Schwingenträgern gelagert ist. Ist dagegen
vorgesehen, daß die
Herzstückspitze
auf einer bogenförmigen
Auflage aufliegt, kann diese Auflage beispielsweise auf den beiden
Schwingenträgern
angeordnet und mit diesen verbunden sein. Zur Beabstandung der Schwingenträger – wenn diese
zweigeteilt sind – können beispielsweise
Distanzelemente, insbesondere Distanzhülsen zum Einsatz kommen. Dadurch
wird gewährleistet,
daß auch
bei Überfahrung der
Weiche mit einem Zug der Abstand zwischen den benachbarten Schwingenträgern stets
unverändert bleibt.
Falls die Auflagerolle bzw. der Auflagenocken zwischen den Schwingenträgern angeordnet
ist, wird damit in jedem Fall sicher gestellt, daß die Auflagerolle bzw. der
Auflagenocken zwischen den Schwingenträgern nicht verkantet.
-
Während des
Betriebs kann die Höheneinstelleinrichtung
verschmutzt oder durch herunterfallende Güter beschädigt werden, so daß eine Höheneinstellung
der Herzstückspitze
unter Umständen nicht
mehr möglich
ist. Um dem abzuhelfen, wird auf die Höheneinstelleinrichtung eine
Schutzhaube aufgeschoben, die zur Sicherung vorzugsweise mit der Herzstückhebevorrichtung
verschraubt ist.
-
Zur
Lösung
der eingangs genannten Aufgabe ist bei einer erfindungsgemäßen Schwelle
eine Herzstückhebevorrichtung
zum Anheben der Herzstückspitze
von den Gleitstühlen/Gleitplatten
vorgesehen. Grundsätzlich
ist es dabei möglich,
daß die Herzstückspitze
im unbelasteten Zustand permanent angehoben ist oder daß die Herzstückspitze
lediglich während
des Verstellvorgangs angehoben ist.
-
Um
einen einfachen Einbau der Herzstückhebevorrichtung in die erfindungsgemäße Schwelle zu
ermöglichen,
ist eine Ausnehmung in die Schwelle eingelassen. Bei einer sehr
einfachen und kostengünstigen
Ausführungsform
der Herzstückhebevorrichtung
weist diese im wesentlichen lediglich eine federbelastete Auflagerolle
oder einen federbelasteten Auflagenocken auf, der innerhalb der
Ausnehmung angeordnet ist und zur Auflage der Herzstückspitze dient.
Um bei dem Überfahren
der Herzstückspitze durch
einen Zug ein Absenken der beweglichen Herzstückspitze auf die Gleitstühle/Gleitplatten
zu ermöglichen,
ist es erfindungsgemäß vorgesehen,
daß die
vorzugsweise balkige Auflagerolle bzw. der Auflagenocken mit einer
auf Druck belastbaren Federeinrichtung zusammenwirkt. Im unbelasteten
Zustand, zumindest aber beim Verstellvorgang, wird die Herzstückspitze
erfindungsgemäß durch
die Federkraft der Federeinrichtung von den Gleitstühlen/Gleitplatten
angehoben.
-
Selbstverständlich ist
es gegebenenfalls auch möglich,
die eingangs beschriebenen Merkmale der erfindungsgemäßen Herzstückhebevorrichtung
bei einer Herzstückhebevorrichtung,
die zum Einbau in die erfindungsgemäße Schwelle vorgesehen ist,
zu verwirklichen.
-
Nachfolgend
werden Ausführungsbeispiele der
Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. Dabei zeigt
-
1 eine
Draufsicht auf einen Abschnitt einer Weiche im Bereich der beweglichen
Herzstückspitze
mit einer zwischen zwei Schwellen angeordneten Herzstückhebevorrichtung,
-
2 eine
Vorderansicht des in der 1 dargestellten Weichenabschnitts,
-
3 eine
seitliche Draufsicht auf eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Herzstückhebevorrichtung
aus 1 im ausgebauten Zustand,
-
4 ein
Ausschnitt auf eine seitliche Draufsicht auf das der Höheneinstelleinrichtung
abgewandte Ende einer Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Herzstückhebevorrichtung
aus 3.
-
5 eine
seitliche Draufsicht auf eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Herzstückhebevorrichtung
aus 3 mit freiliegender Höheneinstelleinrichtung und
Federeinrichtung,
-
6 eine
Querschnittsansicht des in 1 dargestellten
Weichenabschnitts entlang der Schnittlinie A-B aus 2,
-
7 eine
Querschnittsansicht des in 1 dargestellten
Weichenabschnitts entlang der Schnittlinie C-D aus 2 und
-
8 eine
Querschnittsansicht des in 1 dargestellten
Weichenabschnitts entlang der Schnittlinie E-F aus 2.
-
In 1 ist
eine Draufsicht auf einen Bereich einer Weiche mit einer erfindungsgemäßen Herzstückhebevorrichtung 1 dargestellt.
Die Herzstückhebevorrichtung 1 ist
vorliegend im Schwellenfach 7b zwischen zwei Schwellen 7 angeordnet
und mit zwei Flügelschienen 2, 3 fest
verbunden. Die Herzstückhebevorrichtung 1 dient
zur Anhebung einer zwischen den Flügelschienen 2, 3 angeordneten
beweglichen Herzstückspitze 4 bzw.
von dessen Spitze zumindest beim Verstellvorgang der Herzstückspitze 4. Die
Flügelschienen 2, 3 sind
mit den Gleitstühlen/Gleitplatten 7a auf
der Schwelle 7 befestigt. Die Gleitstüh le/Gleitplatten 7a dienen
weiterhin zur Abstützung
der Herzstückspitze 4 während des Überfahrens
der Herzstückspitze 4 durch
einen Zug. Die bewegliche Herzstückspitze 4 selbst
setzt sich aus einer Beispitze 5 und einer Hauptspitze 6 zusammen. Die
zur Bewegung der Herzstückspitze 4 erforderliche
Stellkraft wird durch einen nicht dargestellten Stellantrieb bereitgestellt.
In der 2 ist eine Vorderansicht des Weichenabschnitts
aus 1 gezeigt.
-
Gemäß der 3,
die eine seitliche Draufsicht auf die in 1 dargestellte
Herzstückhebevorrichtung 1 zeigt,
weist die Herzstückhebevorrichtung 1 zwei
Lagerteile 8, 9 eines Lagerbocks auf, die zur Aufnahme
der bzw. Befestigung an den Flügelschienen 2, 3 dienen.
Die Lagerteile 8, 9 sind über Gewindebolzen 11, 12 gegeneinander
etwa in horizontaler Richtung verstellbar. Die in den 3 bis 5 dargestellte
Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Herzstückhebevorrichtung 1 weist
ferner eine vorzugsweise zweigeteilte Schwinge 10 auf,
die aus den Schwingenträgern 10a und 10b gebildet
wird. Wie zum Beispiel aus 4 hervorgeht,
ist die Schwinge 10 vorliegend am Lagerteil 8 des
Lagerbocks gelagert. Selbstverständlich
ist es auch möglich,
daß anstelle
der Schwinge 10 eine Platte vorgesehen ist, die vorzugsweise über entsprechende
Verschraubungen mit beiden Lagerteilen 8, 9 des
Lagerbocks verbunden ist. Zwischen den Schwingenträgern 10a, 10b ist eine
insbesondere balkige Auflagerolle 13 angeordnet, die vorzugsweise über einen
Lagerbolzen 23 in der Schwinge 10 gelagert ist.
Darüber
hinaus sind zur Beabstandung der Schwingenträger 10a, 10b Distanzhülsen 24 vorgesehen,
wobei die Schwingenträger 10a, 10b über eine
Schraube 25 miteinander verschraubt sind. In den 3 bis 5 sind
jedoch jeweils nur eine Distanzhülse 24 und
eine Schraube 25 sichtbar.
-
Die
Gewindebolzen 11, 12 sind mit den Lagerteilen 8, 9 lösbar verbunden,
vorzugsweise verschraubt. Dabei ist es so, daß die Lagerteile 8, 9 zur Aufnahme
der Gewindebolzen 11, 12 mit jeweils zwei nicht
mit Bezugszeichen versehenen Bohrungen versehen sind, durch die
die Gewindestangen 11, 12 durchgeführt werden.
Die Verschraubung der Gewindestangen 11, 12 mit
den Lagerteilen 8, 9 erfolgt dabei von außen, um
die Montage bzw. die Demontage der Herzstückhebevorrichtung 1 an
bzw. von den Flügelschienen 2, 3 zu
erleichtern.
-
Gemäß der 3 weist
die Verschraubung der Gewindestangen 11, 12 mit
den Lagerteilen 8, 9 auf der der Federeinrichtung 14 zugewandten
Seite vorliegend Feststellmuttern 30 und Gegenmuttern 31 auf,
die durch Spannscheiben 29 gesichert sind. Selbstverständlich können anstelle
der Spannscheiben 29 auch andere kraft-, reib- oder formschlüssige Verbindungen
oder federnde Sicherungselemente eingesetzt werden.
-
Gemäß der 4 erfolgt
die Verschraubung der Gewindebolzen 11, 12 mit
dem Lagerteil 8 ebenfalls durch Feststellmuttern 34 und
Gegenmuttern 35, wobei zwischen den Muttern 34, 35 ein
formschlüssiges
Sicherungselement, vorzugsweise eine Sicherungsscheibe 36 vorgesehen
ist. Dadurch wird sichergestellt, daß auch bei schwingender Belastung der
Herzstückhebevorrichtung 1 die
Lagerteile 8, 9 und die Gewindebolzen 11, 12 fest
verbunden sind.
-
In
der 3 ist weiterhin gezeigt, daß die Federeinrichtung 14 durch
eine Schutzhaube 33 abgedeckt wird, die vorliegend mit
den Gewindebolzen 11, 12 über Muttern 32 verschraubt
ist.
-
Die
Schwingenträger 10a, 10b sind,
wie bereits zuvor erwähnt,
am Lagerteil 8 mittels eines Gewindebolzens 26 gelagert.
Der Gewindebolzen 26 ist durch eine Sicherungsscheibe 27 und
einen Splint 28 gesichert, wie aus 4 hervorgeht.
-
In
der 5 ist eine seitliche Draufsicht der in 3 dargestellten
Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Herzstückhebevorrichtung 1 mit
abgenommener Schutzhaube 33 dargestellt. Die Federeinrichtung 14 weist
mehrere Tellerfedern auf, die zu einem Tellerfederpaket 21 verbunden
sind. Das Tellerfederpaket 21 ist zwischen einer unteren
Scheibe 22 und einer oberen Scheibe 20 auf einem
Spannbolzen, vorliegend einer Augenschraube 16, geführt. Die
Augenschraube 16 ist Teil der Höheneinstelleinrichtung 15 und
ist an der Schwinge 10 gelagert. Die Höheneinstelleinrichtung 15 wirkt
gegen die Federeinrichtung 14 zur Höheneinstellung der Schwinge 10.
-
Die
Höheneinstelleinrichtung 15 ist
vorliegend am Lagerteil 9 abgestützt, wobei die Höheneinstelleinrichtung
ein Höheneinstellmittel
zur Höhenverstellung
der Schwinge aufweist. Bei dem Höheneinstellmittel
kann es sich beispielsweise um eine Verschraubung handeln. Die Verschraubung
weist jeweils wenigstens eine Einstellmutter 17 und eine
Gegenmutter 18 auf, sowie wenigstens eine Scheibe 19. Die
Verschraubung liegt gegen die Federeinrichtung 14 an, so
daß beim
Auf schrauben der Einstellmutter 17 die Schwinge 10 gegen
die Federkraft der Federeinrichtung 14 nach oben verstellt
wird. Zur vorzugsweisen Begrenzung der Höheneinstellung der Schwinge 10 ist
eine nicht dargestellte Begrenzungseinrichtung vorgesehen. Letztlich
wird die Begrenzung über
die Länge
des Gewindes der Augenschraube realisiert.
-
Gemäß der 6 ist
die bewegliche Herzstückspitze 4 zwischen
zwei Flügelschienen 2, 3 angeordnet,
wobei die Herzstückspitze 4 an
einer ersten, an die erste Flügelschiene 2 angelegte
Stellung A anliegt und in eine zweite, an die zweite Flügelschiene 3 angelegte
Stellung B verstellbar ist. Dabei ist es so, daß die Herzstückspitze
mit der Beispitze 5 an der Flügelschiene 2 in der
Stellung A anliegt. Die Herzstückspitze 4 wird
dabei auf der Auflagerolle 13 abgestützt. Beim Verschwenken der
Herzstückspitze 4 von
der Stellung A in die Stellung B rollt die Herzstückspitze 4 auf
der Auflagerolle 13 ab. Die Auflagerolle 13 sollte
dabei vorzugsweise schmierfrei gelagert sein, um den Wartungsaufwand
möglichst
zu minimieren.
-
Es
ist es nun vorgesehen, daß beim
Verstellvorgang der Herzstückspitze 4 von
der Stellung A in die Stellung B die Herzstückspitze 4 von den
Gleitstühlen/Gleitplatten 7a auf
den Schwellen 7 angehoben ist. Gemäß der 6 ist es
dabei so, daß die Herzstückspitze 4 während des
gesamten Stellvorgangs, also permanent, von den Gleitstühlen/Gleitplatten 7a auf
den Schwellen 7 angehoben ist. Anstatt einer Auflagerolle 13 ist
es selbstverständlich auch
möglich,
einen entsprechend geformten Auflagenocken oder eine Auflage mit
einer vorzugsweise bogenförmigen
Auflagefläche
vorzusehen, auf dem/der die Herzstückspitze 4 vorzugsweise
punktuell aufliegt. Wesentlich dabei ist lediglich, daß zumindest
beim Verstellvorgang die Herzstückspitze 4 nicht
auf den Gleitstühlen/Gleitplatten 7a auf
den Schwellen 7 aufliegt, so daß keine so großflächige Gleitreibung
auftritt.
-
Die
Auflagerolle 13 ist gemäß der 6 bis 8 in
der Schwinge 10 der Herzstückhebevorrichtung 1 gelagert.
Die Schwinge 10 wirkt mit der Federeinrichtung 14 und
der Höheneinstellrichtung 15 derart
zusammen, daß durch
Verstellung der Höheneinstellung 15 die
Schwinge 10 zusammen mit der Herzstückspitze 4 gegen die
Federkraft der Federeinrichtung 14 nach oben verstellt
wird. Dabei ist es so, daß die
Herzstückspitze 4 soweit
nach oben verstellt werden muß,
daß im
unbelasteten Zustand ein ausreichender Abstand zwischen der Herzstückspitze 4 und
den Gleitstühlen/Gleitplatten 7a auf
den Schwellen 7 vorhanden ist.
-
Während es
erfindungsgemäß vorgesehen ist,
daß beim
Verstellvorgang die Herzstückspitze 4 von
den Gleitstühlen/Gleitplatten
auf den Schwellen 7 angehoben sein muß, um die zum Verstellen notwendigen
Stellkräfte
zu verringern, bietet es sich vorzugsweise an, daß beim Überfahren
der Herzstückspitze 4 diese
auf den Gleitstühlen/Gleitplatten 7a auf den
Schwellen 7 aufliegt. Nur dann ist es nämlich möglich, daß die hohen Gewichtskräfte des
die Herzstückspitze 4 überfahrenden
Zuges nicht auf die Auflagerolle 13 bzw. die Herzstückhebevorrichtung 1 übertragen
werden, was zu einer Beschädigung
der Herzstückhebevorrichtung 1 führen würde. Bei
Belastung durch die Räder
eines Zuges wird die Herzstückspitze 4 auf
die Gleitstühle/Gleitplatten 7a auf den
Schwellen 7 abgesenkt, wobei das Tellerfederpaket 21 der
Federeinrichtung 14 zusammengedrückt wird. Sobald der Zug die
Herzstückspitze 4 passiert
hat, wird durch die im Tellerfederpaket 21 gespeicherte
Federkraft der Federeinrichtung 14 die Herzstückspitze 4 wieder
angehoben. Wichtig dabei ist, daß die über die Herzstückspitze 4 übertragene Belastung
der Auflagerolle 13 unmittelbar oder mittelbar gegen die
Federkraft der Federeinrichtung 14 wirkt.
-
Nicht
dargestellt ist im übrigen,
daß die
Herzstückspitze 4 auch
auf einem Auflagenocken oder auf einer Auflage mit einer vorzugsweise
bogenförmigen Auflagefläche punktuell
aufliegen kann. Darüber
hinaus ist es auch denkbar, daß die
Schwinge 10 eine Auflage mit einer geraden Auflagefläche aufweist, auf
der das Herzstück
beim Verstellvorgang verschoben wird. In diesem Fall treten zwar
Gleitreibungskräfte
zwischen der Herzstückspitze 4 und
der Auflagefläche
der Schwinge 10 auf. Zwischen der Herzstückspitze 4 und
den Gleitstühlen/Gleitplatten 7a auf den
Schwellen 7 treten dagegen keine Reibungskräfte auf,
so daß die
resultierende Stellkraft zur Verstellung des Herzstückes 4 abnimmt.
Wichtig ist auch hierbei, daß beim Überfahren
der Herzstückspitze 4 diese
mit den Gleitstühlen/Gleitplatten 7a auf
den Schwellen 7 in Kontakt tritt. Die Auflagefläche der Schwinge 10 muß so dimensioniert
sein, daß es durch
die von der Gewichtskraft der Herzstückspitze 4 und von
resultierenden Kräften
aus der Zugüberfahrt
ausgehenden Belastungen nicht zu Schäden der Herzstückhebevorrichtung 1 kommen
kann.
-
Eine
weitere bevorzugte Ausführungsform, die
ebenfalls nicht dargestellt ist, geht von dem Grundgedanken aus,
daß die
Herzstückspitze 4 lediglich
während
des Verstellvorgangs angehoben sein muß. In diesem Fall liegt die
Herzstückspitze 4 vor
und nach dem Verstellvorgang, also in den Stellungen A und B, unmittelbar
auf den Gleitstühlen/Gleitplatten 7a auf
den Schwellen 7 auf. Zwischen den Stellungen A und B sollte
ein ausreichender Abstand vorhanden sein, um eine Auflagerolle 13 oder
einen Auflagenocken oder dergleichen anzuordnen, auf der die Herzstückspitze 4 während des
Verstellvorgangs vorzugsweise punktuell aufliegt. Nach dem Verstellvorgang,
nämlich
in den Stellungen A und B, und liegt dann die Herzstückspitze 4 auf
den Gleitstühlen/Gleitplatten 7a auf
den Schwellen 7 und nicht länger auf der Auflagerolle 13 oder
dem Auflagenocken auf.
-
Ebenfalls
nicht dargestellt ist, daß anstelle
einer Schwinge 10 auch eine Platte zum Anheben der Herzstückspitze 4 vorgesehen
sein kann. Die Platte kann beispielsweise auf beiden Seiten der
Herzstückhebevorrichtung 1,
nämlich
an beiden Lagerteilen 8, 9 gelagert sein und mit
mehreren Federeinrichtungen 14 und/oder mehreren Höheneinstelleinrichtungen 15 zusammenwirken.
Ebenfalls ist es möglich,
daß die
Schwinge 10 mit einer Mehrzahl von Federeinrichtungen 14 bzw.
eine Mehrzahl von Höheneinstelleinrichtungen 15 zusammenwirkt.
-
Eine
besonders einfache Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Herzstückhebevorrichtung 1 sieht
vor, daß die
Herzstückhebevorrichtung 1 in
einer Schwellenausnehmung der Schwelle 7 eingelassen ist.
Bei der Herzstückhebevorrichtung 1 kann
es sich dabei im einfachsten Fall um eine Auflagerolle oder einen
Auflagenocken oder dergleichen handeln, auf dem das Herzstück 4 abrollt
bzw. aufliegt. Die Auflagerolle und/oder der Auflagenocken wirken
mit einer auf Druck belasteten Federeinrichtung zusammen, wobei
eine über
die Herzstückspitze 4 übertragene
Belastung der Auflagerolle und/oder des Auflagenockens gegen die
Federkraft der Federeinrichtung wirkt. Auch bei dieser Ausführungsform
ist es selbstverständlich
möglich,
daß die
Herzstückspitze 4 permanent
von den Gleitstühlen/Gleitplatten 7a auf den
Schwellen 7 angehoben ist oder daß die Herzstückspitze 4 lediglich
während
des Verstellvorgangs angehoben ist. Beim Überfahren der Herzstückspitze 4 durch
einen Zug ist auch bei dieser Ausführungsform von Vorteil, daß beim Überfahren
die Herzstückspitze 4 auf
den Gleitstühlen/Gleitplatten 7a auf
den Schwellen 7 aufliegt. Die Herzstückhebe vorrichtung 1 unterliegt
im unbelasteten Zustand lediglich der Gewichtskraft der Herzstückspitze 4,
während
im belasteten Zustand die Gewichtskraft des Zuges beim Überfahren
der Herzstückspitze 4 in
die Schwelle 7 eingeleitet wird. Dadurch wird sichergestellt,
daß es nicht
zu einer Beschädigung
der Herzstückhebevorrichtung 1 kommt.
-
Der
Einbau der in den 1 bis 8 dargestellten
Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Herzstückhebevorrichtung 1 in
die Mitte eines Schwellenfaches zwischen zwei Schwellen 7 gestaltet
sich nun wie folgt. Durch Lösen
der Verschraubung der Höheneinstellung 15 wird
die Schwinge 10 zusammen mit dem an der Schwinge 10 gelagerten Augenbolzen 16 nach
unten verschwenkt und gibt dabei die Federeinrichtung 14 frei.
Die Federeinrichtung 14 ist vorzugsweise verschwenkbar
gelagert, so daß nach
dem Verschwenken der Federeinrichtung 14 die Herzstückhebevorrichtung 1 unter
den Flügelschienen 2, 3 durch
das vorher freigeräumte
Schwellenfach 7b hindurch von unten unter die Herzstückspitze 4 geschoben
werden kann. Dabei sind die Muttern 30, 31 auf
den Gewindebolzen 11, 12, so weit wie möglich gelöst. Die
Muttern 34, 35 bleiben gekontert. Die beiden Lagerteile 8, 9 können folglich
gegeneinander verschoben werden, wobei sie auf den Gewindebolzen 11, 12 geführt sind.
-
Die
Herzstückhebevorrichtung 1 wird
anschließend
einseitig über
eines der Lagerteile 8, 9 in eine der Flügelschienen 2, 3 eingehängt. Anschließend wird
das zweite Lagerteil 9, 8 in die zweite Flügelschiene 3, 2 eingehängt. Über die
Verschraubung werden die Gewindebolzen 11, 12 und
die beiden Lagerteile 8, 9 gegeneinander verspannt,
so daß die Herzstückhebevorrichtung 1 unlösbar an
den beiden Flügelschienen 2, 3 gehalten
ist. Die Verschraubung der Gewindebolzen 11, 12 mit
den Lagerteilen 8, 9 erfolgt über die Feststellmutter 30 und
Gegenmutter 31, sowie die Scheibe 29 und stellt
sicher, daß auch
bei schwingender Belastung der Herzstückhebevorrichtung 1 die
Gewindebolzen 11, 12 und die Lagerteile 8, 9 fest
verbunden sind. Anschließend
wird die Schwinge 10 um den Anlenkpunkt in Richtung der Flügelschiene 3 verschwenkt,
wobei die Augenschraube 16 das Lagerteil 9 und
die Federeinrichtung 14 durchdringt. Mittels der Einstellmutter 17 erfolgt die
Höheneinstellung
der Schwinge 10 und damit der Herzstückspitze 4. Zur Fixierung
der Höheneinstellung
wird die Gegenmutter 18 mit der Einstellmutter 17 verspannt,
wobei die Muttern 17, 18 über eine Scheibe 19 an
der Scheibe 20 der Federeinrichtung 14 anliegen.
Abschließend
wird die Schutzhaube 33 auf die Gewindebolzen 11, 12 aufgeschoben
und mittels der Muttern 32 gegen Verlieren gesichert.