DE10215649B4 - Bürostuhl mit Synchron-Wippmechanik - Google Patents
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Abstract
Bürostuhl mit Synchron-Wippmechanik mit einem Sitz, einer Rückenlehne, einem Untergestell, einer Synchron-Wippmechanik und mit einem Fußgestell, wobei das Untergestell (6) unterhalb eines vorderen Bereichs des Sitzes (5) eine erste Drehachse (1), in einem vorderen Bereich des Sitzes (5) eine zweite Drehachse (2), in einem hinteren Bereich des Sitzes (5) eine dritte Drehachse (3) und im mittleren Bereich unterhalb des Sitzes (5) eine vierte Drehachse (4) aufweist und zwischen der ersten und der zweiten Drehachse (1, 2) ein Schwenkteil (7) und über die vierte Drehachse (4) ein hinteres Untergestellteil (8) gegen das Untergestell (6) verschwenkbar angeordnet ist, das sich nach hinten oben erstreckt und über die dritte Drehachse (3) mit dem Sitz (5) gelenkig gekoppelt und starr mit der Rückenlehne (9) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Drehachse (3) am hinteren Gestellteil (8) ausgebildet ist und einen Führungsbolzen (14) aufweist, der in einer Führung (13) verdrehbar und verschieblich gelagert ist...
Description
- Die Erfindung betrifft einen Bürostuhl gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
- Bürostühle mit Synchron-Wippmechanik sind in den unterschiedlichsten Ausführungsformen bekannt. Bei diesen, beispielsweise gemäß einem in der
DE 44 09 098 A1 offenbarten Stuhl, nimmt während der Verstellung der Rückenlehne der Sitz automatisch eine an die Winkelstellung der Rückenlehne angepasste Winkelstellung ein. - Nachteilig an den bekannten Bürostühlen ist deren hohes Gewicht, deren klobiges Aussehen und eine mechanisch sehr aufwändige und deswegen unwirtschaftliche Ausgestaltung der Synchron-Wippmechanik. Da sie nur nebeneinander stehend gelagert werden können, nehmen sie zudem in einem Lagerraum sehr viel Platz ein.
- Aufgabe der Erfindung ist es einen grazilen, leichten Bürostuhl mit einer einfachen und wirtschaftlichen Synchron-Wippmechanik zur Verfügung zu stellen, von denen mehrere Bürostühle Platz sparend eng hintereinander aufgereiht werden können.
- Die Lösung dieser Aufgabe wird in Verbindung mit den Oberbegriffsmerkmalen erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebene technische Lehre vermittelt.
- Der neuerungsgemäße Bürostuhl weist wie die bekannten Ausführungsformen einen Sitz auf, eine Rückenlehne, ein Untergestell, die Synchron-Wippmechanik sowie ein Fußgestell, wobei die Synchron-Wippmechanik von vier gelenkig miteinander über Drehachsen verbundene Koppelglieder erzeugt wird, die aus Bauteilen des Bürostuhls bestehen, etwa aus einem ortsfesten Teil des Untergestells und einem daran angelenkten hinteren Untergestellteil, welches sich schräg nach hinten oben bis unter den Sitz erstreckt sowie aus dem Sitz selber, der an seinem vorderen Ende über eine zweite Drehachse mit einem daran angelenkten Schwenkteil verbunden ist, welches über eine erste Drehachse im vorderen Bereich des Untergestells unterhalb des Sitzes angelenkt ist. Eine dritte Drehachse ist im hinteren Bereich des Sitzes angeordnet und eine vierte Drehachse zwischen dem ortsfesten Untergestell und dem demgegenüber verschwenkbaren hinteren Untergestellteil.
- Die Bauteile dieser vierten Drehachse erfüllen gleichzeitig mehrere Aufgaben. Bei einer Belastung der Rückenlehne, die am hinteren Untergestellteil angeordnet ist, kann sich die Lehne nun um die vierte Drehachse herum drehen, wobei der Sitz über die dritte Drehachse nach hinten unten mit verschwenkt wird und das im vorderen Bereich des Sitzes angeordnete Schwenkteil um die erste Drehachse mit verschwenkt. Diese Ausführungsform einer Synchron-Wippmechanik ist extrem einfach und wirkungsvoll und dabei optisch und physikalisch sehr leicht und erfordert fertigungstechnisch nur einen sehr geringen Aufwand, wobei sich wunschgemäß durch die unterschiedlich starke Neigung von Sitz und Lehne ein harmonischer Bewegungsablauf ergibt, der ein dynamisches Sitzen ohne ein erforderliches Nachstellen von Sitz- und Rückenlehnenneigung bei wechselnden Arbeitshaltungen erfordert.
- Die dritte Drehachse ist vorteilhafterweise am unteren Gestellteil ausgebildet und weist einen Führungsbolzen auf, der in einer Führung verschieblich gelagert ist, die am Sitz angeordnet ist und sich schräg nach hinten unten erstreckt und so eine leichte Schwenkbewegung des hinteren Bereichs des Sitzes nach oben ermöglicht, wodurch erreicht wird, dass mehrere Bürostühle eng hintereinander aufgereiht werden können, was mit anderen bekannten Bürostühlen mit einem Drehfuß nicht möglich ist. Um diese Aufreihbarkeit gewährleisten zu können, müssen natürlich die Rohrstreben des hinteren Untergestellteils seitlich außerhalb der Rohrstreben des Untergestells angeordnet sein, wobei weiterhin eine leichte konische Ausrichtung der Rohrstreben zueinander nach vorn von Vorteil ist, ebenso wie auch das Fußgestell für eine solche Aufreihbarkeit ausgebildet ist.
- Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Gegenstandes der Erfindung ergeben sich mit und in Kombination aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
- Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht die vierte Drehachse aus einem ortsfesten Lagerungsteil des Untergestells und einem Verdrehteil des hinteren unteren Gestellteils sowie aus einem zwischen diesen angeordneten Kraftspeicher, der so vorgespannt ist, dass der Bürostuhl stets in eine aufrechte Lage der Rückenlehne zurück verschwenkt, sodass bei Bedarf ein Permanentkontakt der Rückenlehne zum Rücken einer auf dem Bürostuhl sitzenden Person erzeugt werden kann.
- Als besonders vorteilhaft ist hier die Verwendung einer Drehstabfeder hervorzuheben sowie miteinander korrespondierende Anschläge zwi schen dem Verdrehteil und dem Lagerungsteil, über die eine Maximalauslenkung und eine Grundstellung definiert wird. Das ortsfeste Lagerungsteil besteht bevorzugterweise aus zwei Außenrohen und einem diese verbindenden mittleren Verbindungsstück, an dem ein Gehäuse angeschlossen ist, welches auf dem Fußgestell des Bürostuhls aufgesetzt ist, wobei jedes Verdrehteil jeweils ein Innenrohr aufweist, welches über ein Kupplungsstück im Gehäuse gelagert ist und die Drehstabfeder im ortsfesten Verbindungsstück drehfest gelagert ist und sich beidseitig durch die Innenrohre des Verdrehteils bis zu deren Enden nach außen erstreckt, wo die Enden der Drehstabfeder ebenfalls drehfest gelagert sind.
- Die Verbindung des Lagerungsteils des Untergestells mit der ersten Drehachse, die unterhalb des vorderen Bereichs eines Sitzes angeordnet ist, erfolgt über zwei seitlich am Lagerungsteil angeordneten Rohrstreben und die Verbindung der dritten Drehachse mit dem hinteren unteren Gestellteil über zwei an den Enden des Verdrehteils angeordneten Rohrstreben, die sich übergangslos, die Rückenlehne bildend, nach oben fortsetzen. Auch der Sitz besteht vorzugsweise aus seitlichen Rohrstreben, die mit einem Bezug bespannt sind, der die Sitzfläche bildet.
- Diese Konstruktion mittels einfacher oder ggf. konifizierter Rohre ist extrem leicht, wodurch sich der Bürostuhl besonders einfach bewegen und transportieren lässt, ohne einer Bewegung unnötige Masse entgegenzusetzen. Ein solcher Bürostuhl kann des Weiteren als Chefsessel ausgebildet sein, als normaler Bürostuhl oder auch als Besucherstuhl, je nachdem welche Art von Fußgestell montiert wird, dessen Auswahl freigestellt ist.
- Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Drehstabfeder im Gehäuse in einem Spannhebel gelagert, der sich in radialer Richtung auf einem Exzenter abstützt, sodass sich die Federvorspannung auf das Körpergewicht einer auf dem Bürostuhl sitzenden Person einstellen lässt. Ein solcher Exzenter kann stufenlos ausgeführt sein oder aber auch mehrere Rastflächen für den Spannhebel aufweisen, sodass fest vorgegebene Rückstellkräfte eingestellt werden können. Um die Vorspannkraft in der Drehstabfeder erzeugen zu können, ist an dem Exzenter vorteilhafterweise ein Untersetzungsgetriebe angeordnet, welches über einen Stellhebel oder ein Stellrad betrieben werden kann.
- Das im Lagerungsteil verdrehbare Verdrehteil weist an seinem nach innen gerichteten Ende einen Rasthebel auf, über den sich eine gewünschte Winkelstellung einer Rückenlehne und eines Sitzes einstellen lässt, ohne dass die Lehne in die Grundstellung zurückschwenkt.
- Vorteilhafterweise ist auch das Fußgestell für eine solche Aufreihbarkeit ausgebildet und weist bei einer als Drehstuhl ausgebildeten Ausführungsform bevorzugterweise zwei sich V-förmig nach vorne gerichtete Ausleger und zwei sich V-förmig nach hinten gerichtete Ausleger auf, wobei der Zwischenwinkel zwischen den vorderen Auslegern ein geringeres Maß aufweist als der Zwischenwinkel zwischen den hinteren Auslegern, welche weiterhin wesentlich höher am Mittelträger eines Fußgestells angeordnet sind, sodass die vorderen Ausleger eines von hinten herangeführten Bürostuhls ungehindert unter den hinteren Auslegern des vorderen Bürostuhls hindurchgeschoben werden können.
- Der Bürostuhl lässt sich demnach nicht nur besonders leicht und auf einfachste Art und Weise und besonders wirtschaftlich fertigen, sondern ermöglicht auch noch eine extrem Platz sparende Aufbewahrung, falls er nur als zeitweilig in Gebrauch genommener Besucherstuhl ausgebildet ist.
- Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
-
1 eine Seitenansicht eines Gestells eines Bürostuhls in einer Grund stellung, -
2 eine Seitenansicht eines Bürostuhls in einer maximal ausgelenkten Stellung der Rückenlehne und des Sitzes, -
3 eine geschnittene Teilansicht des Untergestells, -
4 eine Explosionsdarstellung der3 , -
5 eine Schnittdarstellung durch das Gehäuse mit einer maximal über den Exzenter vorgespannten Drehstabfeder, -
6 eine Schnittdarstellung durch das Gehäuse gem.5 mit einer minimal vorgespannten Drehstabfeder und -
7 eine Seitenansicht mehrer hintereinander aufgereihter Bürostühle. - Der in den Figuren dargestellte Bürostuhl besteht im Wesentlichen aus einer Rohrkonstruktion, wobei die Sitzfläche des Sitzes
5 und die Stützfläche der Rückenlehne9 von einem dazwischen aufgespannten Bezug16 gebildet wird. Der Bürostuhl besteht aus einem Untergestell6 auf einem Fußgestell10 und aus einem gelenkig an dem Untergestell6 angeordneten Schwenkteil7 und einem ebenfalls gelenkig daran angeordneten, sich nach hinten oben erstreckenden Untergestellteil8 und aus einem Sitz5 , der über weitere Gelenke am Schwenkteil7 und am unteren Un tergestellteil8 angelenkt ist. Diese vier Gelenke weisen vier Drehachsen1 ;2 ;3 ;4 auf, die koaxial zueinander angeordnet sind und sich bei der Bewegung der Rückenlehne9 , welche sich unmittelbar an das Untergestellteil8 anschließt, eine Wippbewegung der Lehne9 und des Sitzes5 um die vierte Drehachse4 des ortsfesten Untergestells6 erfolgt. Das Schwenkteil7 ist dabei U-förmig, sich konvex nach vorn erstreckend ausgebildet, sodass der Kniekehlenbereich einer auf dem Bürostuhl sitzenden Person in jeder Position ergonomisch abgestützt ist. - Die vierte Drehachse
4 besteht im Wesentlichen aus einem ortsfesten Lagerungsteil17 und einem Verdrehteil18 , wobei beide Teile über einen Kraftspeicher vorgespannt gegeneinander gehalten sind, der als Drehstabfeder19 ausgebildet ist. Das ortsfeste Lagerungsteil17 besteht aus zwei Außenrohren28 und einem mittleren Verbindungsstück29 , das mit dem Gehäuse22 des Untergestells6 verbunden ist. Das Verdrehteil18 besteht aus zwei in den Außenrohren28 eingeführten Innenrohren27 , welche im Bereich des Gehäuses22 Kupplungsstücke30 aufweisen, über die der Verdrehwinkel des Verdrehteils18 im Lagerungsteil17 und damit die Sitzposition festlegbar ist. - Die Drehstabfeder
19 erstreckt sich innen durch die beiden Rohre27 ,28 und ist im ortsfesten Verbindungsstück29 und in den äußeren Endender Innenrohre27 verdrehfest gelagert, wobei sich die Drehstabfeder19 im Gehäuse22 durch einen Spannhebel23 erstreckt, der sich auf einem Exzenter24 abstützt, welcher zur leichteren Einstellung mit einem Untersetzungsgetriebe25 versehen ist. Der Exzenter24 weist Rastflächen26 auf, über die die Federvorspannung stufenweise vorherbestimmt werden kann. - Wie in
7 dargestellt ist, lassen sich die Bürostühle eng zusammenschieben, beispielsweise 15 Stück auf 2 Meter Länge, was dadurch erreicht wird, dass der Sitz5 des Bürostuhls, wie er in2 dargestellt ist, im Bereich der 3. Drehachse3 am Untergestellteil8 mit einem Führungsbolzen14 und der Sitz5 im hinteren Bereich des Sitzes5 mit einer Führung13 ausgestattet ist, sodass sich der Sitz5 hinten nach oben bewegen kann, wobei diese Bewegung von einem von hinten zugeführten Bürostuhl hervorgerufen wird. - Zur Verwirklichung dieser Funktion ist auch das als Drehgestell ausgeführte Fußgestell entsprechend ausgebildet und weist einen Mittelträger
32 auf, der zwei V-förmig nach vorne gerichtete Ausleger11 und zwei V-förmig nach hinten gerichtete Ausleger12 aufweist, wobei die hinteren Ausleger12 höher am Mittelträger32 angeordnet sind als die vorderen Ausleger11 und der Zwischenwinkel zwischen den vorderen Auslegern11 kleiner ausgeführt ist als der Zwischenwinkel zwischen den hinteren Auslegern12 , sodass sich ein von hinten zugeführter Bürostuhl mit seinen vorderen Auslegern unter den hinteren Auslegern12 des vorderen Stuhls hindurch bewegen und mit seinen vorderen Auslegern12 neben die vorderen Ausleger12 des vordern Stuhls gelangen kann.
Claims (11)
- Bürostuhl mit Synchron-Wippmechanik mit einem Sitz, einer Rückenlehne, einem Untergestell, einer Synchron-Wippmechanik und mit einem Fußgestell, wobei das Untergestell (
6 ) unterhalb eines vorderen Bereichs des Sitzes (5 ) eine erste Drehachse (1 ), in einem vorderen Bereich des Sitzes (5 ) eine zweite Drehachse (2 ), in einem hinteren Bereich des Sitzes (5 ) eine dritte Drehachse (3 ) und im mittleren Bereich unterhalb des Sitzes (5 ) eine vierte Drehachse (4 ) aufweist und zwischen der ersten und der zweiten Drehachse (1 ,2 ) ein Schwenkteil (7 ) und über die vierte Drehachse (4 ) ein hinteres Untergestellteil (8 ) gegen das Untergestell (6 ) verschwenkbar angeordnet ist, das sich nach hinten oben erstreckt und über die dritte Drehachse (3 ) mit dem Sitz (5 ) gelenkig gekoppelt und starr mit der Rückenlehne (9 ) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Drehachse (3 ) am hinteren Gestellteil (8 ) ausgebildet ist und einen Führungsbolzen (14 ) aufweist, der in einer Führung (13 ) verdrehbar und verschieblich gelagert ist und dass die Führung (13 ) schräg nach hinten unten gerichtet ist, sodass im unbesetzten Zustand des Bürostuhls eine leichte Schwenkbewegung des hinteren Bereichs des Sitzes (5 ) nach oben ermöglicht ist und dass das Fußgestell (10 ) für eine Aufreihbarkeit mehrerer Bürostühle ausgebildet ist. - Bürostuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vierte Drehachse (
4 ) aus einem ortsfesten Lagerungsteil (17 ) und einem Verdrehteil (18 ) besteht und beide Teile (17 ,18 ) über einen Kraftspeicher vorgespannt gegeneinander gehalten sind. - Bürostuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftspeicher aus einer Drehstabfeder (
19 ) besteht. - Bürostuhl nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die vierte Drehachse (
4 ) Anschläge (20 ;21 ) zur Bewegungsbegrenzung des Schwenkwinkels des Verdrehteils (18 ) und damit des hinteren Untergestellteils (8 ) am Untergestell (6 ) aufweist. - Bürostuhl nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das ortsfeste Lagerungsteil (
17 ) aus zwei Außenrohren (28 ) und einem mittleren Verbindungsstück (29 ) besteht, das an ein Gehäuse (22 ) angeschlossen ist, welches auf einem Fußgestell (10 ) aufgesetzt ist und dass das Verdrehteil (18 ) jeweils ein Innenrohr (27 ) aufweist, welches über ein Kupplungsstück (30 ) im Gehäuse (22 ) gelagert ist und dass sich die Drehstabfedern (19 ) im ortsfesten Verbindungsstück (29 ) drehfest gelagert sind und sich frei durch die Innenrohre (27 ) des Verdrehteils (18 ) bis zu deren Enden nach Außen erstreckt, wo die Enden der Drehstabfeder (19 ) drehfest gelagert sind und dass die Drehstabfeder (19 ) zwischen Verbindungsstück (29 ) und den äußeren Enden der Innenrohre (27 ) vorgespannt eingebaut ist. - Bürostuhl nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehstabfeder (
19 ) im Gehäuse (22 ) in einem Spannhebel (23 ) gelagert ist, der sich in radialer Richtung erstreckt und der sich auf einem Exzenter (24 ) abstützt, über den die Federvorspannung auf das Körpergewicht einer sitzenden Person einstellbar ist. - Bürostuhl nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenter (
24 ) stufenlos ausgebildet ist oder mehrere Rastflächen (26 ) für den Spannhebel (23 ) aufweist. - Bürostuhl nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenter (
24 ) über ein Untersetzungsgetriebe (25 ) und einen Stellhebel oder ein Stellrad verstellbar ausgebildet ist. - Bürostuhl nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsstücke (
30 ) sich radial erstreckende Rasthebel (31 ) aufweisen, über die der Verdrehwinkel des Verdrehteils (18 ) festlegbar ist. - Bürostuhl nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fußgestell (
10 ) Aufstandsvorrichtungen aufweist, die von der Vorderseite zur Rückseite eines Bürostuhls von vorne unten nach hinten oben eine trapezförmige schiefe Ebene aufspannen, die sich nach hinten erweitert. - Bürostuhl nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fußgestell (
10 ) aus einem Fußkreuz mit vier Auslegern (11 ,12 ) besteht, wobei sich zwei vordere Ausleger (11 ) in einer V-förmigen Anordnung nach vorne erstrecken und zwei weitere Ausleger (12 ) in einer V-förmigen Anordnung nach hinten, wobei ein Zwischenwinkel zwischen den vorderen Auslegern (11 ) kleiner ist als ein Zwischenwinkel zwischen den hinteren Auslegern (12 ) und dass die hinteren Ausleger (12 ) oberhalb der vorderen Ausleger (11 ) an einem Mittelträger (32 ) des Fußgestells (10 ) angeordnet sind, sodass ein zweiter Bürostuhl (12 ) des ersten Bürostuhls hindurch bis eben die vorderen Ausleger (11 ) des vorderen Stuhls bewegbar sind.
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