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DE10215494A1 - Computersystem für das Wissensmanagement - Google Patents

Computersystem für das Wissensmanagement

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Publication number
DE10215494A1
DE10215494A1 DE10215494A DE10215494A DE10215494A1 DE 10215494 A1 DE10215494 A1 DE 10215494A1 DE 10215494 A DE10215494 A DE 10215494A DE 10215494 A DE10215494 A DE 10215494A DE 10215494 A1 DE10215494 A1 DE 10215494A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
user
document
computer system
database
program
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE10215494A
Other languages
English (en)
Inventor
Torsten Derr
Paul-Johannes Mayska
Hakan Colakoglu
Frank Schnieders
Thomas Kraft
Georg Heger
Ralf Pakull
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DE10215494A priority Critical patent/DE10215494A1/de
Priority to US10/407,597 priority patent/US20030191744A1/en
Publication of DE10215494A1 publication Critical patent/DE10215494A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06QINFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGY [ICT] SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES; SYSTEMS OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06Q10/00Administration; Management
    • G06Q10/10Office automation; Time management
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F16/00Information retrieval; Database structures therefor; File system structures therefor
    • G06F16/30Information retrieval; Database structures therefor; File system structures therefor of unstructured textual data
    • G06F16/38Retrieval characterised by using metadata, e.g. metadata not derived from the content or metadata generated manually

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Computersystem für das Wissensmanagement mit DOLLAR A - ersten Datenbankmitteln 2 zur Speicherung von Dokumenten und Dokument-Meta Informationen, DOLLAR A - zweiten Datenbankmitteln 3 zur Speicherung von Nutzerdaten, DOLLAR A - Mitteln 7, 8 für den Zugriff auf eine externe Datenquelle 9 zum Laden von externen Dokumenten und zur Speicherung von externen Dokumenten in den ersten Datenbankmitteln, DOLLAR A - ersten Programmmitteln 11 für die Eingabe einer Such-Anfrage von einem internen Client-Computer 19, DOLLAR A - zweiten Programmmitteln 12 zur Hinzufügung eines Dokuments zu den ersten Datenbankmitteln von dem internen Client-Computer, DOLLAR A - dritten Programmmitteln 13 zur Eingabe einer Bewertung für ein Dokument der ersten Datenbankmittel von einem internen Client-Computer, DOLLAR A - vierten Programmmitteln 14, 15 zur Vergabe und zur Speicherung von Bonuspunkten zu Gunsten eines Nutzers in Abhängigkeit von einem Nutzerverhalten.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Computersystem für das Wissensmanagement sowie ein entsprechendes Computerprogrammprodukt.
  • Aus dem Stand der Technik sind verschiedene Computersysteme und Verfahren für das Wissensmanagement bekannt. Das Wissensmanagement beinhaltet unter anderem das Know-How Management einer Organisation und auch das Dokumentenmanagement.
  • Generell ist die Bedeutung eines effizienten Wissensmanagement mit Hilfe von Informationstechnologien für den Unternehmenserfolg aus dem Stand der Technik bekannt (vgl. die Vorträge "Wissen- der globale Wettbewerbsfaktor im Innovations- und Wissenszeitalter des dritten Jahrhundert", Dr. Tom Sommerlatte, Vice President, Chairman Management Consulting Worldwide, Arthur D. Little International, Inc., Wiesbaden; "Knowledge Sharing bei der World Bank", Stephen Denning, Program Director Knowledge Management, World Bank, Washington, D. C.; "Wissenbasierte Unternehmen - Ziele und Herausforderungen", Prof Dr. Claus Weyrich, Mitglied des Vorstands, Siemens AG, München; "Wissen managen - Herausforderung an das Management des dritten Jahrhunderts", Detlev Buchal, Mitglied des Vorstandes, Deutsche Telekom AG, Bonn; "Von der Informationsdrehscheibe zum Wissenmanagement", James A. Champy, Chairman of Consulting, Perot Systems Corporation, Boston, "Wissensmanagement - Erfolgsfaktor für Finanzdienstleister", Dr. Rolf-E-. Breuer, Sprecher des Vorstandes, Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main; alle Vorträge wurden auf dem Kongress "Wissen an der Schwelle zum dritten Jahrtausend", 01. September 1999, Frankfurt am Main gehalten).
  • Aus der DE 199 55 481 A1 ist ein Verfahren zur maschinellen Abbildung, Integration und Steuerung von Unternehmensprozessen, Produkten und informationstechnologischen Strukturen bekannt. Dabei kommt eine integrierte Methodologie zum Einsatz, um ein mehrdimensionales und mehrstufiges Modell zu schaffen, welches das Gesamtarchitekturmodell für Informationssysteme und Produkte umfasst und aus vier hierarchischen Konzeptionsebenen besteht, die jeweils die Methodik des Vorgehens und die Modellierung integrativ beschreiben. Das Modell ist objektorientiert ausgeführt, das heißt, die einzelnen Prozesse und Komponenten werden in Objekten repräsentiert. Außerdem umfasst ein Meta-Modell die Vorgehensmodelle und eine formelle Modellierungssprache.
  • Aus der DE 692 26 673 T2 ist ein Wissensbasis-Managementsystem für eine Informations-Schlussfolgerungsvorrichtung bekannt. Das wissensbasierte Managementsystem umfasst einen primären Datenspeicher zur Speicherung von Daten, die von einer externen Datenbank über einen Primärdateneingabeabschnitt zugeführt werden, einen Änderungsregistrierungsabschnitt, welcher dann, wenn ein Datenposten an den Primärdateneingabeabschnitt hinzugeführt wird, oder die Daten an diesem Abschnitt geändert werden, Informationen aufzeichnet, welche diese Änderung repräsentieren, einen Datenumwandlungsabschnitt, der die Primärdaten in Sekundärdaten umwandelt, einen Wissensbasisabschnitt, der einen Sekundärdatenspeicher zum Speichern der Sekundärdaten sowie einen Folgerungsregelspeicher zum Speichern von Folgerungsregeln aufweist. Das wissensbasierte Managementsystem beinhaltet ferner einen Wissensmanagementabschnitt zum Steuern der Umwandlungsverarbeitung und einen Folgerungsberechnungsabschnitt zur Durchführung einer Folgerung in Bezug auf die Daten in den Wissensbasisabschnitt.
  • Aus der DE 199 64 094 A1 ist ein neuronales Netz zur Unterstützung von Innovationen bekannt, wobei des neuronale Netz zum rechnergestützten Wissensmanagement dient und Entwicklungen in einer assoziativen Datenstruktur verwaltet.
  • Aus der DE 299 23 527 U1 und aus der DE 199 23 622 A1 ist ein neuronales Netz zum rechnergestützten Wissensmanagement bekannt, wobei das neuronale Netz aus aufeinander bezogenen und gewichteten Elemente besteht, welche rechentechnisch als assoziative Datenstruktur dynamisch im Speicher des Rechners angelegt ist, und den einzelnen Elementen einen Bedeutungsinhalt zuordnet, wobei die Elemente einen Hilbertraum ausbilden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde ein verbessertes Computersystem für das Wissensmanagement und ein verbessertes Computerprogrammprodukt für das Wissensmanagement zu schaffen.
  • Die der Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe wird mit den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche jeweils gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Patentsprüchen angegeben.
  • Die vorliegende Erfindung erlaubt es, ein Computersystem für das Wissensmanagement zu schaffen, welches unternehmenseinheitlich und global ist. Dies erlaubt es, dass in einem Unternehmen vorhandene Wissen und Know-How zielgerichtet in dem Computersystem abzubilden und für Nutzer in dem Unternehmen zugänglich zu machen. Ferner können die Nutzer neu entstandenes Wissen zu dem Computersystem hinzufügen.
  • Darüber hinaus erlaubt es ein erfindungsgemäßes Computersystem auch externe Datenquellen zielgerichtet abzufragen und die aus externen Datenquellen gewonnen Informationen in das Unternehmens-Wissensmanagement zu integrieren. Von besonderem Vorteil ist dabei, wenn das Computersystem so ausgestaltet ist, dass ausschließlich mit elektronischen Dokumenten papierlos gearbeitet wird.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung unterstützt das Computersystem einen unternehmensinternen Kreislauf, der aus den Schritten Suchen nach Wissen, Auffinden des Wissens, Betrachten des Wissens, Bewerten des Wissens und Anwenden des Wissens besteht. Die Datenbasis für die Suche nach Wissen, d. h. nach entsprechenden Dateien, bildet dabei das gesamte Unternehmenswissen und Know-How sowie von externen Datenquellen eingespeiste thematisch relevante Informationen.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ermöglicht das Computersystem einen nutzerspezifischen sogenannten Push-Dienst. Dazu wird in einem vorbestimmten Turnus eine Suche nach Dokumenten in der Datenbank durchgeführt, die einem vorgegebenen nutzerspezifischen Such-Profil entsprechen. Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Anzahl der dem betreffenden Nutzer zur Kenntnis gebrachten "Treffer" auf eine vom Nutzer wählbare maximale Anzahl von zum Beispiel zehn oder fünfzehn beschränkt ist.
  • Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung hat jeder Nutzer die Möglichkeit eigene Inhalte zu der Datenbank hinzuzufügen. Beispielsweise führt ein Nutzer eine Recherche nach Dokumenten gemäß eines bestimmten Suchprofils durch. Diese Dokumente verarbeitet der Nutzer dann und erstellt hieraus und/oder mittels weiteren Informationen ein neues Dokument. Dieses neue Dokument kann der Nutzer dann der Datenbank hinzufügen.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung muss ein von einem Nutzer neu der Datenbank hinzugefügtes Dokument zunächst in ein oder mehreren Stufen freigegeben werden, bevor andere Nutzer auf das Dokument zugreifen können. Hierzu können verschiedene Rollen von Nutzern definiert sein, entsprechen den Freigabestufen. Beispielsweise werden normale Nutzer und Nutzer mit der Rolle einer Freigabeinstanz definiert.
  • Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung hat jeder Nutzer die Möglichkeit ein Dokument der Datenbank zu bewerten. Die Bewertung kann beispielsweise mittels eines Punktsystems erfolgen.
  • Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden von dem Computersystem automatisch Bonuspunkte an die Nutzer des Systems vergeben und zwar in Abhängigkeit von dem Nutzerverhalten. Beispielsweise kann ein Nutzer Bonuspunkte für die Einstellung eines neuen Dokuments, für die Eingabe einer Bewertung eines Dokuments oder auch für die Durchführung einer Recherche und/oder den Zugriff auf eines der Dokumente erhalten. Nach Erreichen einer gewissen Mindestpunktzahl kann der Benutzer seine Bonuspunkte einlösen.
  • Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist das Computersystem eine sogenannte Datenpumpe auf. Diese beinhaltet eine Liste von externen Datenquellen, die regelmäßig nach neuen relevanten Informationen abgefragt werden. Die entsprechenden Dokumente werden von diesen externen Datenquellen durch die Datenpumpe in das Computersystem importiert und in der Datenbank abgespeichert. Vorzugsweise erfolgt auch eine automatische Verschlagwortung dieser importierten Dokumente.
  • Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird zur Verschlagwortung der Dokumente und für die Eingabe einer Such-Anfrage ein hierarchischer Schlagwort-Index verwendet. Dieser ist vorzugsweise so aufgebaut, dass auch Synonyme zu Schlagworten und Übersetzungen von Schlagworten mit in dem Index beinhaltet sind.
  • Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung unterstützt das Computersystem den sogenannten Workflow für die Freigabe eines neu hinzugefügten Dokuments. Hierzu generiert das Computersystem für einen Benutzer, der eine entsprechende Rolle für die Freigabe hat, eine To-Do-Liste von für die Freigabe zu prüfenden Dokumenten. Das Ergebnis der Prüfung wird dann zu dem betreffenden Dokument in dem Datenbankeintrag des Dokuments vermerkt.
  • Im Weiteren werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung mit Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • Fig. 1 ein Blockdiagramm einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Computersystems,
  • Fig. 2 ein Flussdiagramm einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Computerprogrammprodukts.
  • Die Fig. 1 zeigt einen Server Computer 1 einer bestimmten Organisation, wie zum Beispiel eines Unternehmens. Der Server Computer 1 beinhaltet eine Datenbank 2 zur Speicherung von Dokumenten. Die Datenbank 2 dient dazu, systematisch das in dem Unternehmen vorhandene Wissen zu sammeln und wiederverwendbar abzubilden. Ferner dient die Datenbank 2 auch dazu zusätzliches Wissen, welches aus externen Quellen gewonnen worden ist, zu dem Unternehmenswissen hinzuzufügen.
  • Jeder Datensatz in der Datenbank 2 beinhaltet ein Dokument und zu dem Dokument gehörende Meta-Informationen. Bei diesen Meta-Informationen kann es sich beispielsweise um eine Zusammenfassung des Inhalts des Dokuments, ein oder mehrere Schlagworte, eine Sicherheitsstufe, den Autor, ein oder mehrere Freigabestufen sowie eine oder mehrere Nutzerbewertungen beinhalten. In dem betrachteten Ausführungsbeispiel der Fig. 1 sind zwei Freigabestufen "Freigabe 1" und "Freigabe 2" vorgesehen.
  • Das Server Computer 1 beinhaltet ferner eine Datenbank 3 zur Speicherung von Nutzer-Daten. Ein Datensatz der Datenbank 3 beinhaltet beispielsweise den Namen eines Nutzers, dessen Nutzerkennung und Passwort sowie die Sicherheitsstufe, die Rolle und das Profil des Nutzers und gegebenenfalls die Anzahl von Bonuspunkten, die der Nutzer erworben hat.
  • Der Server Computer 1 hat ferner eine Datei 4, die vorzugsweise als Active Server Page (ASP) Datei ausgestaltet ist. Bei ASP handelt es sich um ein Microsoftprodukt, welches eine serverseitige Skript-Umgebung zur Verfügung stellt und welches zum Design von interaktiven Web-Seiten und Web-Applikationen genutzt werden kann. Detaillierte Informationen zu ASP sind von http:/ / msdn.microsoft.com/library/default.asp abrufbar. Andere Realisierungsmöglichkeiten sind beispielsweise mittels HTML, JAVA SCRIPT oder PEARL gegeben.
  • Die ASP Datei 4 beinhaltet einen hierarchisch aufgebauten Schlagwort-Index 5, der Schlagworte nach Kategorien und Unterkategorien hierarchisch gruppiert beinhaltet. Als Kategorien kommen zum Beispiel geschäftsrelevante Kategorien wie Produkte und Produktgruppen, Produkteigenschaften, Themen-Projekte, Marktsegmente, Herstellungsverfahren, Partner und Wettbewerber, Kunden und Länder in Betracht. Ferner gibt es bibliographische Kategorien, wie zum Beispiel Dokumententypen, insbesondere Patente, Präsentationen, Besuchsberichte, Literatur etc.
  • Vorzugsweise beinhaltet der Schlagwort-Index 5 zu jedem Schlagwort ein oder mehrere Synonyme. Ferner ist es vorteilhaft über den Schlagwort-Index 5 auch Dokumente in verschiedenen Sprachen mit einer einsprachigen Such-Abfrage recherchierbar zu machen. Hierzu beinhaltet der Schlagwort-Index 5 für jedes Schlagwort eine Übersetzung dieses Schlagworts in eine oder mehrere Sprachen. Auch der Übersetzung dieses Schlagworts können dann wieder ein oder mehrere Synonyme in der betreffenden Sprache zugeordnet sein.
  • Die ASP Datei 4 hat ferner ein Skript 6 für die automatische Verschlagwortung. Das Skript 6 dient vorzugsweise zur automatischen Verschlagwortung von externen Dokumenten.
  • Zum Laden von externen Dokumenten dient die sogenannte Datenpumpe 7 des Server Computers 1. Die Datenpumpe 7 beinhaltet eine Liste 8 von externen Datenquellen 9, auf die beispielsweise über das Internet 10 von der Datenpumpe 7 zuzugreifen ist. Beispielsweise beinhaltet die Liste 8 die Adressen von externen Datenquellen, die Wettbewerberinformationen beinhalten, wie zum Beispiel die Presse-Server von Wettbewerbern oder auch die Home Pages von Wettbewerbern.
  • Vorzugsweise kontaktiert die Datenpumpe 7 jede durch ihre Adresse, das heißt ihren Uniform Resource Locator (URL), gekennzeichnete externe Datenquelle täglich, um diese nach relevanten Informationen zu durchsuchen. Das sogenannten Scanning dieser externen Datenquellen kann so erfolgen, wie es für sogenannten Internet Search Engines an sich aus dem Stand der Technik bekannt ist.
  • Als relevant und neu erkannte externe Dokumente werden von der Datenpumpe 7 in den Server Computer 1 geladen. Mittels des Skripts 6 erfolgt dann eine Verschlagwortung eines neu geladenen externen Dokuments. Das neue Dokument zusammen mit den zugeordneten Schlagworten wird dann in einem neuen Datensatz in der Datenbank 2 gespeichert.
  • Die ASP Datei 4 beinhaltet ferner ein Skript 11, welches eine Such-Funktionalität zur Verfügung stellt. Mittels des Skripts 11 wird ein HTML Dokument erzeugt, welches eine Eingabemaske zur Eingabe einer Such-Anfrage durch einen Nutzer zur Verfügung stellt.
  • Vorzugsweise ist die Eingabemaske so aufgebaut, dass neben dem Eingabefeld für die Such-Anfrage eine Darstellung des hierarchischen Schlagwort-Indexes angezeigt wird. Der Nutzer kann dann die Such-Anfrage durch Auswahl von ein oder mehreren Schlagworten aus dem hierarchischen Schlagwort-Index zusammensetzen, wobei die einzelnen ausgewählten Schlagworte mittels logischer Operatoren oder dergleichen miteinander verknüpft werden. Die Auswahl der Schlagworte aus dem hierarchischen Schlagwort-Index kann über eine graphische Benutzerschnittstelle erfolgen, also zum Beispiel durch "Anklicken" von Schlagworten oder durch "Drag-and-Drop" von Schlagworten aus dem hierarchischen Schlagwort-Index in das Eingabefeld für die Such-Anfrage.
  • Die ASP Datei 4 beinhaltet ferner ein Skript 12 für das Einstellen von neuen Dokumenten durch einen Nutzer. Das Skript 12 generiert ein HTML Dokument mit einer Eingabemaske, welches es dem Nutzer erlaubt, ein neues Dokument hinzuzufügen. Dies erfolgt beispielsweise so, dass der Nutzer den Pfad eingibt, über den auf das betreffende Dokument zum Beispiel auf der Festplatte des Nutzers zuzugreifen ist. Zur Eingabe des Pfads können dem Nutzer graphische Hilfsmittel angeboten werden, wie diese an sich von Microsoft Explorer bekannt sind.
  • Vorzugsweise beinhaltet die von dem Skript 12 generierte Eingabemaske Datenfelder zur Eingabe von Meta-Informationen zu dem neu hinzuzufügenden Dokument.
  • Die ASP Datei 4 beinhaltet ferner ein Skript 13 für die Bewertung von Dokumenten, die in der Datenbank 2 gespeichert sind. Hierzu generiert das Skript 13 ein HTML- Dokument mit einer Eingabemaske für die Eingabe einer Bewertung eines der Dokumente der Datenbank 2.
  • Die ASP Datei 4 beinhaltet ferner ein Skript 14 für die Verwaltung von Bonuspunkten. Das Skript 14 protokolliert hierzu das Verhalten eines bestimmten Nutzers und ordnet diesem Verhalten bestimmte Bonuspunkte zu, welche in der Datenbank 3 gespeichert und akkumuliert werden. Beispielsweise vergibt das Skript 14 für jedes Log-In eines Nutzers auf der ASP Datei 4 Bonuspunkte sowie für die Nutzung von Funktionalitäten der ASP Datei 4, wie zum Beispiel das Suchen nach Dokumenten, das Einstellen von neuen Dokumenten oder das Bewerten von Dokumenten (vgl. Skript 11, 12, 13). Dabei kann der Benutzung unterschiedlicher Funktionalitäten auch eine unterschiedliche Anzahl von Bonuspunkten zugeordnet sein.
  • Beispielsweise erhält ein Nutzer einen Bonuspunkt für das Einloggen sowie einen weiteren Bonuspunkt für das Lesen eines Dokuments. Zwanzig Bonuspunkte erhält ein Nutzer für die Bewertung und Kommentierung eines Beitrags oder eines Kurztext und zehn Bonuspunkte für die Bewertung von Beiträgen durch Dritte, um Feedback zu geben. Fünfzig Bonuspunkte können für einen durch einen Nutzer neu eingestellten Beitrag (vgl. Skript 12) und zwanzig Bonuspunkte für einen neu eingestellten Kurztext durch das Skript 14 vergeben werden.
  • Ferner dient das Skript 14 zur Generierung eines HTML-Dokuments für die Anzeige der Bonuspunkte eines Nutzers. Auf diese Art und Weise kann ein Nutzer seine aktuell in der Datenbank 3 gespeicherten Bonuspunkte abfragen.
  • Der Server Computer 1 hat ferner ein Skript 15 zur Realisierung eines sogenannten Push-Dienstes. Durch einen solchen Push-Dienst sind für einen Nutzer verschiedene Funktionalitäten gegeben.
  • Der Push-Dienst kann zur automatischen Durchführung von durch den Nutzer vordefinierte gespeicherte Suchanfragen verwendet werden. Beispielsweise wird dann automatisch z. B. einmal am Tag die gespeicherte Suchanfrage durchgeführt und die entsprechenden "Treffer" zu dem betreffenden Nutzer übertragen. Vorzugsweise ist die Anzahl der Treffer, die zu dem Nutzer übertragen werden, auf eine vorgegebene maximale Anzahl, wie zum Beispiel zehn oder fünfzehn beschränkt, wobei automatisch die relevantesten Dokumente von dem Push-Dienst (Skript 15) ausgewählt werden.
  • Alternativ kann der Push-Dienst auch zur Kommunikation von Informationen allgemeinen Interesses oder von Unternehmensnachrichten, die an jeden Mitarbeiter gerichtet sind, verwendet werden.
  • Der Push-Dienst kann dabei kontinuierlich, täglich, wöchentlich oder monatlich oder auch in anderen Zeitabständen erfolgen.
  • Der Server Computer 1 beinhaltet ferner ein Skript 16 für das Einlösen von Bonuspunkten. Das Skript 16 dient zur Generierung eines HTML-Dokuments, welches einem Nutzer ermöglicht online eine Auswahl hinsichtlich des Einlösens seiner Bonuspunkte zu treffen.
  • Hierzu kann der Nutzer je nach der Anzahl der von ihm erreichten Bonuspunkte bestimmte Waren auswählen, und diese mit seinen Bonuspunkten "bezahlen".
  • Alternativ zu Waren kann der Nutzer auch Dienstleistungen oder andere Vergünstigungen auswählen. Die eingelösten Bonuspunkte werden dem Nutzer von seinem Bonuspunktekonto in der Datenbank 3 abgezogen. Vorzugsweise ist das Skript 16 an ein Warenwirtschaftssystem und/oder ein Logistiksystem gekoppelt, welches für die automatische Abwicklung der Lieferung der von dem Nutzer gewählten Produkte sorgt.
  • Die ASP Datei 4 beinhaltet ferner ein Skript 17 für die Freigabe eines neuen Dokuments. Wenn ein neues Dokument durch einen Nutzer zu der Datenbank 2 hinzugefügt wird (vgl. Skript 12), so ist dieses neue Dokument zunächst noch nicht freigegeben.
  • Beispielsweise haben in diesem Fall die beiden Datenfelder "Freigabe 1" und "Freigabe 2" jeweils den Wert logisch Null. Wenn ein normaler Nutzer eine Such- Anfrage startet (vgl. Skript 11), so kann dieser Nutzer auf das noch nicht freigegebene Dokument nicht zugreifen, auch wenn das neue Dokument Teil der Trefferliste der Such-Anfrage ist.
  • Zur Freigabe ist die Genehmigung durch einen Nutzer, der die Rolle einer ersten Genehmigungsinstanz hat, sowie die Genehmigung durch einen weiteren Nutzer, der die Rolle einer weiteren Genehmigungsinstanz hat, erforderlich. Wenn sich zum Beispiel ein Nutzer mit der Rolle "erste Genehmigungsinstanz" in das System einlogt, so wird diesem Nutzer eine Liste der zu prüfenden neuen Dokumente zur Kenntnis gebracht; die entsprechende Ausgabe wird durch das Skript 17 erzeugt.
  • Der Nutzer kann dann seine Freigaben in das System online eingeben, so dass diese in dem Datenfeld "Freigabe 1" der Datenbank 2 gegebenenfalls vermerkt werden. Für diejenigen neu hinzugefügten Dokumente, für die eine "Freigabe 1" vorliegt, generiert das Scrip 17 eine Liste, die einem Nutzer, der die Rolle einer zweiten Genehmigungsinstanz hat, angezeigt wird, sobald sich dieser einlogt.
  • Dieser Nutzer mit der Rolle "zweite Genehmigungsinstanz" kann dann wiederum seine Freigabe online eingeben, welche in dem Datenfeld "Freigabe 2" in der Datenbank 2 vermerkt wird. Als Ergebnis steht dann in den Datenfeldern "Freigabe 1" und "Freigabe 2" jeweils der Wert logisch Eins, so dass das neue Dokument freigegeben ist und jeder normaler Nutzer hierauf zugreifen kann. Besonders vorteilhaft ist bei dem Skript 17, dass dieses den Workflow für die Freigabe von Nutzern neu hinzugefügter Dokumenten automatisch steuert und in das Gesamtsystem integriert.
  • Eine weitere Möglichkeit den Zugriff auf bestimmte Dokument der Datenbank 2 auf einen bestimmten Kreis von Nutzern zu beschränken, bieten die Datenfelder "Sicherheitsstufe" in der Datenbank 2 und in der Datenbank 3. Beispielsweise können die Dokumente in der Datenbank 2 mit einer Sicherheitsstufe von 1 bis 5 klassifiziert sein, wobei es sich bei der Sicherheitsstufe 5 um besonders vertrauliche Dokumente handelt und bei der Sicherheitsstufe 1 um öffentliche Dokumente. Auf der anderen Seite hat jeder Nutzer eine ihm zugeordnete Sicherheitsstufe, so dass er auf Dokumente bis maximal zu dieser Sicherheitsstufe zugreifen kann. Hat ein Nutzer die Sicherheitsstufe von beispielsweise 3, so kann er also auf Dokumente der Sicherheitsstufe 1, 2 und 3, nicht aber auf Dokument der Sicherheitsstufen 4 und 5 zugreifen.
  • Dokumente, die von einer externen Datenquelle 9 über die Datenpumpe 7 zu der Datenbank 2 hinzugefügt werden, haben üblicherweise die Sicherheitsstufe 1, da es sich ja im öffentliche Dokumente handelt.
  • Auf den Server Computer 1 kann über das Intranet 18 von den Mitarbeitern des Unternehmens zugegriffen werden. Diese haben hierzu an ihrem Arbeitsplätzen Client-Computer 19.
  • Zum Zugriff auf die ASP Datei 4 startet der Nutzer eines Client-Computers 19 zunächst seinen Web-Browser, wie zum Beispiel Netscape Navigator oder Microsoft Internet Explorer und gibt die URL der ASP Datei 4 ein. Der Nutzer logt sich dann mit seiner Nutzerkennung und seinem Passwort ein. Je nach der Rolle des Nutzers erhält dieser dann automatisch eine Suchmaske (vgl. Skript 11) oder eine Freigabemaske (Skript 17) - Letzteres für den Fall eines Nutzers mit der Rolle einer Genehmigungsinstanz.
  • Für den Fall eines normalen Nutzers wird dieser typischerweise über die Suchmaske eine Such-Anfrage eingeben, indem er aus dem Schlagwort-Index 5 ein oder mehrere Schlagworte auswählt und diese logisch miteinander verknüpft. Als Ergebnis der Such-Anfrage wird dem Nutzer dann eine Trefferliste angezeigt. Sofern es die Sicherheitsstufe des Nutzeres erlaubt, kann der Nutzer auf diese Dokumente zugreifen und diese weiterverarbeiten. Ferner kann der Nutzer für eines oder mehrere der Dokumente der Trefferliste eine Bewertung eingeben (Skript 13).
  • Auf der Grundlage der von dem Nutzer abgefragten Informationen kann dieser ein neues Dokument erstellen. Dieses neue Dokument kann der Nutzer dann der Datenbank 2 hinzufügen (vgl. Skript 12). Für diese Benutzung des Systems erhält der Nutzer Bonuspunkte gutgeschrieben (vgl. Skript 14). Diese kann der Nutzer einlösen, sobald er eine gewisse Mindestpunktzahl erreicht hat (vgl. Skript 16).
  • Darüber hinaus hat der Nutzer auch die Möglichkeit den Push-Dienst (Skript 15) zu aktivieren, indem er ein entsprechendes Profil hinterlegt und die zeitlichen Abstände für die Übertragung der Dokumente eingibt.
  • Von besonderem Vorteil bei dem System der Fig. 1 ist, dass dieses einerseits was die Aggregation von Dokumenten betrifft, nach außen hin offen ist, das heißt es wird über das öffentliche Internet auf im Prinzip beliebige externe Datenquellen 9 zugegriffen, um relevantes Wissen zu sammeln. Dieses wird dann nach dem unternehmensspezifischen Schlagwort-Index 5 mittels des Skript 6 verschlagwortet und in der Datenbank 2 gespeichert. Insofern kann also externes Wissen dem in der Datenbank 2 reflektierten Unternehmenswissen hinzugefügt werden.
  • Andererseits wird auch internes Unternehmenswissen, welches sich z. B. aus der Auswertung von bekannten Informationen und Dokumenten ergibt, in der Datenbank 2 aggregiert, indem ein Mitarbeiter ein von ihm neu erstelltes Dokument in dieser Datenbank 2 ablegen kann. Zum Schutz des so abgebildeten Unternehmenswissens ist es besonders vorteilhaft, dass auf die Datenbank 2 ein lesender Zugriff nur über das Intranet 18 und auch nur von entsprechend autorisierten Nutzern möglich ist. Dadurch ist das gespeicherte Unternehmenswissen vor externen Zugriffen geschützt. Zusätzlich sind zur Schutz des Wissens vor externen Zugriffen Firewalls und dergleichen auf dem Server Computer 1 eingerichtet.
  • Ein weiterer besonders vorteilhafter Aspekt ist mittels des Schlagwort-Index 5 eine Steuerung der in der Datenbank 2 abzubildenden und zu recherchierenden Informationen vorzunehmen. Vorzugsweise beinhaltet der Schlagwort-Index 5 nicht beliebige Schlagworte, sondern solche, die entsprechend den spezifischen Unternehmensbedürfnissen und Interessensgebieten ausgewählt sind. Dies schützt das System auch vor Missbrauch, da so nur Such-Anfragen formulierbar sind, die im Zusammenhang mit dem Unternehmensinteresse stehen.
  • Von weiterem besonderem Vorteil ist, dass der Workflow der Freigabe eines neu von einem Mitarbeiter hinzugefügten Dokuments einen integralen Bestandteil des System bildet.
  • Mit Bezugnahme auf die Fig. 2 wird im Weiteren eine bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Computerprogrammprodukts so wie es in der ASP Datei 4 der Fig. 1 realisiert ist, näher erläutert.
  • Die ASP Datei ermöglicht verschiedene Prozesse 20, 21, 22 und 23, die im Prinzip jeweils mehrfach und unabhängig voneinander ausgeführt werden können.
  • Ein Prozess 20 betrifft beispielsweise eine Nutzersession:
    In dem Schritt 24 gibt der Nutzer die URL der ASP Datei in seinen Browser ein. Daraufhin erhält der Nutzer in dem Schritt 25 eine Eingabemaske zur Eingabe einer Such-Anfrage sowie eine Darstellung des hierarchischen Schlagwort-Indexes. In dem Schritt 26 gibt der Nutzer eine Such-Anfrage durch Auswahl von Schlagworten aus dem hierarchischen Schlagwort-Index ein, indem er die ausgewählten Schlagworte durch logische Operatoren miteinander verknüpft.
  • In dem Schritt 27 erhält der Nutzer eine Trefferliste der Suche in der Dokument- Datenbank des Systems. Diese Trefferliste werter der Nutzer in dem Schritt 28 aus, indem der Nutzer zum Beispiel ein oder mehrere Dokumente der Trefferliste lokal auf seiner Festplatte speichert oder Dokumente ausdruckt.
  • In dem Schritt 29 gibt der Nutzer eine Bewertung von einem oder mehreren der Dokumente ein und erhält für sein Nutzerverhalten Bonuspunkte, die in der Nutzerdatenbank unter dem Bonuspunktekonto dieses Nutzers gutgeschrieben werden.
  • Der Prozess 21 betrifft die Hinzufügung eines neuen Dokuments. Beispielsweise hat der Nutzer durch die Auswertung der Trefferliste (Schritt 28 des Prozess 20) ein neues Dokument in dem Schritt 30 erstellt. Der Nutzer wählt dann die Eingabefunktion "Eingabe neues Dokument" in dem Schritt 31.
  • Der Nutzer erhält dann eine entsprechende Eingabemaske. Dort gibt der den Pfad des Dokuments auf seiner Festplatte sowie Meta-Informationen bezüglich dieses Dokuments ein. Bei diesen Meta-Informationen kann es sich zum Beispiel um Schlagworte aus dem Schlagwort-Index, um eine Zusammenfassung und einen Vorschlag für die Sicherheitsstufe handeln. Das neue Dokument wird daraufhin zusammen mit den Meta-Informationen über das Intranet zu dem Server Computer übertragen und dort in der Dokumenten-Datenbank gespeichert. Dort werden auch die Meta-Informationen abgelegt.
  • Der Prozess 22 betrifft das Verfahren zur Freigabe von neu hinzugefügten Dokumenten:
    Wenn sich ein Nutzer mit der Rolle einer Genehmigungsinstanz in das System einlogt, so wird diesem Nutzer eine Liste von für die Freigabe zu prüfenden Dokumente zur Anzeige gebracht. Hierbei handelt es sich vorteilhafterweise nur um solche Dokumente, die von Mitarbeitern neu hinzugefügt worden sind, aber nicht um Dokumente, die von einer externen, öffentlichen Datenquelle geladen worden sind, da diese ja ohnehin für jeden zugänglich sind.
  • In dem Schritt 34 gibt dieser Nutzer dann gegebenenfalls eine Genehmigung ein. Diese wird in dem Datenfeld "Freigabe 1" oder "Freigabe 2" vermerkt, je nachdem ob der Nutzer die Rolle einer ersten oder einer zweiten Genehmigungsinstanz hat.
  • Der Prozess 23 betrifft die Einlösung von Bonuspunkten durch einen Nutzer.
  • Nach dem Einloggen hat der Nutzer die Möglichkeit eine Eingabemaske für das Einlösen von Bonuspunkten zu wählen. Diese wird dem Nutzer in dem Schritt 35 zur Anzeige gebracht. Alternativ wird diese Eingabemaske automatisch angezeigt, wenn der Nutzer eine bestimmte Anzahl von Bonuspunkten erreicht hat. Diese Bildschirmmaske gibt dem Nutzer die Anzahl seiner Bonuspunkte an sowie eine Auswahl von Leistungen gegen die der Nutzer seine Bonuspunkte einlösen kann.
  • In dem Schritt 36 wählt der Nutzer einen bestimmten Bonus aus. Dadurch wird vorzugsweise in dem Schritt 37 ein Logistiksystem für die Abwicklung der Lieferung der Leistung angesprochen. Bezugszeichenliste 1 Server Computer
    2 Datenbank
    3 Datenbank
    4 Datei
    5 Schlagwort-Index
    6 Skript
    7 Datenpumpe
    8 Liste
    9 Datenquelle
    10 Internet
    11 Skript
    12 Skript
    13 Skript
    14 Skript
    15 Skript
    16 Skript
    17 Skript
    18 Internet
    19 Client Computer
    20 Prozess
    21 Prozess
    22 Prozess
    23 Prozess

Claims (18)

1. Computersystem für das Wissensmanagement mit
ersten Datenbankmitteln (2) zur Speicherung von Dokumenten und Dokument-Meta Informationen,
zweiten Datenbankmitteln (3) zur Speicherung von Nutzerdaten,
Mitteln (7, 8) für den Zugriff auf eine externe Datenquelle (9) zum Laden von externen Dokumenten und zur Speicherung von externen Dokumenten in den ersten Datenbankmitteln,
ersten Programmmitteln (11) für die Eingabe einer Such-Anfrage von einem internen Client-Computer (19),
zweiten Programmmitteln (12) zur Hinzufügung eines Dokuments zu den ersten Datenbankmitteln von dem internen Client-Computer,
dritten Programmmitteln (13) zur Eingabe einer Bewertung für ein Dokument der ersten Datenbankmittel von einem internen Client- Computer,
vierten Programmmitteln (14, 15) zur Vergabe und zur Speicherung von Bonuspunkten zu Gunsten eines Nutzers in Abhängigkeit von einem Nutzerverhalten.
2. Computersystem nach Anspruch 1, wobei die Dokument-Meta Informationen für jedes der Dokumente zumindest eine der folgenden Angaben beinhaltet: Eine Zusammenfassung, ein oder mehrere Schlagworte, die Sicherheitsstufe des Dokuments, den Autor, das Vorliegen einer Freigabe und/oder eine Bewertung des Dokuments durch einen der Nutzer.
3. Computersystem nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Nutzerdaten zumindest eine der folgenden Angabe beinhalten: Name des Nutzers, Nutzerkennung, Passwort, die dem Nutzer zugeordnete Sicherheitsstufe, die Rolle des Nutzers, ein Nutzerprofil und/oder dem Nutzer zugeordnete Bonus-Punkte.
4. Computersystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, wobei die Mittel für den Zugriff auf eine externe Datenquelle zum Zugriff über das Internet (10) ausgebildet sind.
5. Computersystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, mit Mitteln (8) zur Speicherung von Adressen externer Datenquellen.
6. Computersystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5 mit fünften Programmmitteln (6) für die automatische Erzeugung von Dokument- Meta Informationen für ein von einer externen Datenquelle geladenes externes Dokument.
7. Computersystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 6 mit Mitteln (5) zur Speicherung eines hierarchischen Schlagwort-Index, wobei die ersten Programmmittel für die Eingabe einer Such-Anfrage so ausgebildet sind, dass die Eingabe einer Such-Anfrage durch Auswahl von ein oder mehreren Schlagworten aus dem hierarchischen Schlagwort-Index erfolgt.
8. Computersystem nach Anspruch 7, wobei der hierarchische Schlagwort-Index so ausgebildet ist, dass für ein Schlagwort einer ersten Sprache ein oder mehrere Synonyme in der ersten Sprache gespeichert sind, und das ferner für das Schlagwort der ersten Sprache einer Übersetzung des Schlagworts in eine zweite Sprache und vorzugsweise Synonyme des Schlagworts in der zweiten Sprache gespeichert sind.
9. Computersystem nach Anspruch 7 oder 8 mit Mitteln zur Verschlagwortung (6) von in den ersten Datenbankmitteln zu speichernden Dokumenten mit Schlagworten des hierarchischen Schlagwort-Index.
10. Computersystem nach Anspruch 7, 8 oder 9, wobei die ersten Programmmittel zur Eingabe der Such-Anfrage mit den Mitteln zur Speicherung des hierarchischen Schlagwort-Index verknüpft sind.
11. Computersystem nach Anspruch 10, wobei die ersten Programmmittel so ausgebildet sind, dass die Eingabe einer Such-Anfrage durch Auswahl von ein oder mehreren Schlagworten aus dem hierarchischen Schlagwort-Index erfolgt.
12. Computersystem nach Anspruch 10 oder 11, wobei die ersten Programmmittel so ausgebildet sind, dass bei der Eingabe eines Schlagworts in einer ersten Sprache als Teil der Such-Anfrage die Suche automatisch auf Synonyme des Schlagworts der ersten Sprache und/oder die Übersetzung des Schlagworts in die zweite Sprache und/oder Synonyme des Schlagworts in der zweiten Sprache erstreckt wird.
13. Computersystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 12 mit sechsten Programmmitteln (17) zur Steuerung eines Workflows für die Freigabe eines zu den ersten Datenbankmitteln hinzugefügten Dokuments.
14. Computersystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 13 mit siebten Programmmitteln (16) zum Angebot von Bonus-Leistungen für einen Nutzer in Abhängigkeit von der Anzahl der von dem Nutzer erreichten Bonus-Punkte, wobei die siebten Programmmittel vorzugsweise mit einem Logistik-System für die Abwicklung der Leistung gekoppelt sind.
15. Computerprogrammprodukt für ein Computersystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 14 mit
ersten Programmmitteln (11) für die Eingabe einer Such-Anfrage von einem internen Client-Computer,
zweiten Programmmitteln (12) zur Hinzufügung eines Dokuments zu den ersten Datenbankmitteln von einem internen Client-Computer,
dritten Programmmitteln (13) zur Eingabe einer Bewertung für ein Dokument der ersten Datenbankmittel von einem internen Client- Computer,
vierten Programmmitteln (14) zur Vergabe und zur Speicherung von Bonuspunkten zu Gunsten eines Nutzers in Abhängigkeit von einem Nutzerverhalten.
16. Computerprogrammprodukt nach Anspruch 15 mit fünften Programmmitteln (6) für die automatische Erzeugung von Dokument-Meta Informationen für ein von einer externen Datenquelle geladenes externes Dokument.
17. Computerprogrammprodukt nach Anspruch 15 oder 16 mit sechsten Programmmitteln (17) zur Steuerung eines Workflows für die Freigabe eines zu den ersten Datenbankmitteln hinzugefügten Dokuments.
18. Computerprogrammprodukt nach Anspruch 15, 16 oder 17 mit siebten Programmmitteln (16) zum Angebot von Bonus-Leistungen für einen Nutzer in Abhängigkeit von der Anzahl der von dem Nutzer erreichten Bonus- Punkte, wobei die siebten Programmmittel vorzugsweise mit einem Logistik- System für die Abwicklung der Leistung gekoppelt sind.
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