DE10214161C1 - Behältnis und Palette zur Aufnahme von Schaufeln einer Strömungsmaschine - Google Patents
Behältnis und Palette zur Aufnahme von Schaufeln einer StrömungsmaschineInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Behältnis und eine Palette zum Sortieren, Lagern und/oder Transportieren von Gegenständen (2) mit voneinander unterschiedlichen Außenabmessungen und spatialen Randkonturen (4), wobei das Behältnis mindestens eine stufenpyramidenförmige Vertiefung (5) mit Auflageflächen (6) aufweist. Die Auflageflächen (6) jeder Pyramidenstufe (7) sind den Randkonturen (4) der Gegenstände (3) angepasst. Dabei weist eine Pyramidenstufe (7), die gegenüber einer darüber angeordneten Pyramidenstufe (8) tiefer in die Vertiefung (5) angeordnet ist, Auflageflächen (6) mit geringeren Abmessungen auf, um die Gegenstände (3) gestaffelt entsprechend ihren Außenabmessungen in der Vertiefung (5) zu sortieren und anzuordnen.
Description
Die Erfindung betrifft ein Behältnis und eine zur Aufnahme von Schaufeln einer
Strömungsmaschine entsprechend der Gattung der unabhängigen Ansprüche.
Aus der Druckschrift DE 92 04 751 U1 ist eine Palette für die Lagerung und den
Transport von festen Ladegütern bekannt. Diese Palette dient dem Transport von
Kfz-Lampen. Bei der Palette handelt es sich um ein Spritzgussteil aus Kunststoff.
Mehrere solcher Paletten können übereinander gestapelt und in einem Transportbe
hälter eingesetzt werden. Dabei ist der Abstand einander äquivalenter Teile zweier
unmittelbar übereinander gestapelter Paletten kleiner als die Länge einer Lampe.
Jede Palette ist mit mehreren in einer horizontalen Ebene in Reihen und Spalten an
geordnete Aufnahmevorrichtungen für Kfz-Lampen ausgestattet.
Eine derartige Palette, bei der die Kontur und die Abmessungen der Auflageflächen
exakt auf die Form und die Maße einer bestimmten Kfz-Lampe abgestimmt ist, hat
den Nachteil, dass sie nicht Teile variabler Größenbaureihen eines Typs formgetreu
aufnehmen kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Behältnis und eine Palette zur Aufnahme von
Schaufeln einer Strömungsmaschine, die mit einfachen Mitteln herstellbar sind und
ein nach Größen sortiertes Ablegen sowie ein sicheres Lagern und Transportieren
ermöglichen.
Diese Aufgabe wird mit dem Gegenstand der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vor
teilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprü
chen.
Erfindungsgemäß wird ein Behältnis zum Sortieren, Lagern und/oder Transportieren
von Gegenständen mit voneinander unterschiedlichen Außenabmessungen und spa
tialen Randkonturen angegeben, wobei das Behältnis mindestens eine stufenpyra
midenförmige Vertiefung mit Auflageflächen aufweist. Vorzugsweise ist Auflageflä
chen jeder Pyramidenstufe sind den spatialen Randkonturen der Gegenstände an
gepasst. Dabei weist in der stufenpyramidenförmigen Vertiefung eine tiefer angeord
nete Pyramidenstufe gegenüber einer darüber angeordneten Pyramidenstufe Aufla
geflächen mit geringeren Abmessungen auf, um die Gegenstände höhengestaffelt
entsprechend ihren Außenabmessungen in der Vertiefung zu sortieren und anzuord
nen.
Mit einem derartigen Behältnis wird in vorteilhafter Weise erreicht, dass die kleinsten
Gegenstände auf der untersten Pyramidenstufe der Vertiefung angeordnet werden
und darüber mit jeder weiteren Pyramidenstufe größer werdende Gegenstände an
geordnet werden können. Ein Behältnis mit einer derartigen Vertiefung kann folglich
mehrere Gegenstände unterschiedlicher Größe und mit unterschiedlichen spatialen
Randkonturen aufnehmen und diese präzise lagern und vor Beschädigungen schüt
zen. Dabei ist der größte Gegenstand eines Sortiments zuoberst angeordnet und
wird die den spatialen Randkonturen angepassten Auflageflächen der ersten Pyra
midenstufe bedecken, während der kleinste Gegenstand eines Sortiments auf der
tiefsten Pyramidenstufe angeordnet ist. Somit werden die einzelnen Gegenstände
eines Sortiments höhengestaffelt in der Vertiefung angeordnet und Übergrößen kön
nen aussortiert werden.
Ein Behältnis mit einer derartigen Tiefe kann platzsparend die Gegenstände lagern
und kann gleichzeitig zum sicheren Transport der Gegenstände eingesetzt werden.
Darüber hinaus sind die Gegenstände durch die stufenpyramidenförmigen Vertiefun
gen rundherum gegen mechanische oder korrosive Beschädigungen geschützt.
In einer Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen werden, dass die Vertiefung
durch einen passgenauen Deckel abgeschlossen werden kann, um damit die lagern
den Gegenstände vor Kontamination zu schützen. Bei einem gasdicht schließenden
Deckel kann die Vertiefung auch mit einem Inertgas gefüllt werden oder unter Vaku
um gesetzt werden, was eine weitere erhebliche Verbesserung der Lagerfähigkeit
der in der Vertiefung angeordneten Gegenstände bedeutet.
In einer Ausführungsform der Erfindung sind die Auflageflächen des Behältnisses an
Konturen von Schaufeln mit voneinander unterschiedlichen Außenabmessungen und
spatialen Randkonturen einer axial durchströmten Strömungsmaschine angepasst.
Derartige Schaufeln weisen auf der Schaufelblattseite eine komplexe spatiale
Schaufelfläche auf, deren Ränder und Kanten stoßempfindlich sind und folglich be
sonders umfassend in den Vertiefungen des vorliegenden erfindungsgemäßen Be
hältnisses geschützt sind.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind die Auflageflächen der stu
fenpyramidenförmigen Vertiefung derart ausgestaltet, dass sie voneinander unter
schiedlich große Schaufeln einer axial durchströmten Strömungsmaschine in der
Weise stützen, dass eine Schaufelvorderkante tiefer angeordnet ist als eine zugehö
rige Schaufelhinterkante. Die Schaufelvorderkante einer Schaufel ist abgerundet
ausgebildet und ist entsprechend schwerer als die spitz zulaufende Hinterkante einer
Schaufel. Somit hat diese Ausführungsform der Erfindung den Vorteil, dass sich die
Schaufel an die vorbereiteten Auflageflächen besser anpasst, da die schwerere
Schaufelvorderkante in die für die Schaufelvorderkante vorgesehenen tiefer liegen
den Auflageflächen fällt und dort in dieser Lage aufgrund der Schwere der Vorder
kante verbleibt. Bei einer entgegengesetzt vorgesehenen Anordnung, d. h., dass die
Hinterkante tiefer gelagert ist als die Vorderkante, würde das gesamte Schaufelblatt
gewicht voll auf der empfindlichen spitz zulaufenden Hinterkante lasten und die Be
schädigungsgefahr der empfindlichen Schaufelhinterkante erhöhen. Darüber hinaus
könnte sich die Schaufelhinterkante in die Wände der stufenpyramidenförmigen Ver
tiefung einarbeiten und somit eine Wiederverwendung des Behältnisses gefährden.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind die Auflageflächen der stufen
pyramidenförmigen Vertiefung derart ausgestaltet, dass sie voneinander unter
schiedlich große Schaufeln einer axial durchströmten Strömungsmaschine in der
Weise stützten, dass deren Schaufelfüße mit ihrem Tannenbaumprofil von horizontal
angeordneten Auflageflächen der Pyramidenstufe stützbar sind. Diese Ausfüh
rungsform der Erfindung hat den Vorteil, dass die gegenüber den Schaufelblättern
relativ schweren Schaufelfüße nicht von einer abgeschrägten Auflagefläche aufge
nommen werden, sondern von einer horizontal angeordneten Auflagefläche, die da
für sorgt, dass ein Verrutschen der Schaufelfüße nur bei extremer Bewegung des
Behältnisses auftritt, wenn die horizontalen Auflageflächen für die Schaufelfüße ge
kippt werden.
Darüber hinaus ist es vorgesehen, dass die Auflageflächen der stufenpyramidenför
migen Vertiefung derartig ausgestaltet sind, dass sie voneinander unterschiedlich
große Schaufeln einer axial durchströmten Strömungsmaschine in der Weise stüt
zen, dass deren Schaufelhinterkanten frei schwebend stützbar sind. Bei dieser Aus
führungsform der Erfindung wird die Auflagefläche im Bereich der Hinterkante derart
zurückgenommen, dass die Schaufelhinterkante selbst frei schwebend gestützt ist,
während im Bereich der Schaufelhinterkante die Auflagefläche dem spatialen Profil
der Schaufel angepasst ist. Auch dieses frei Schweben der Schaufelhinterkante wird
dadurch unterstützt, dass die Schaufelvorderkante auf einer gegenüber der Position
der Schaufelhinterkante tiefer gelegenen Auflagefläche angeordnet ist.
Für eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist es vorgesehen, dass das Behält
nis ein einstückiges Tiefziehteil ist. Ein derartiges einstückiges Tiefziehteil hat den
Vorteil, dass die stufenpyramidenförmige Vertiefung geschlossene Innenwände auf
weist und nur von der Seite der größten, nämlich der ersten Pyramidenstufe aus zu
gänglich ist. Ein derartiges einstückiges Tiefziehteil kann derart gestaltet werden,
dass beim Tiefziehen gleichzeitig ein Stützrahmen mit entsprechenden Stützfüßen
oder Stützwänden realisiert wird.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist es vorgesehen, dass das Be
hältnis ein einstückiges Spritzgussteil ist. Auch mit dieser Technik sind geschlossen
wandige stufenpyramidenförmige Vertiefungen eines Behältnisses zur Aufnahme von
Gegenständen mit voneinander unterschiedlichen Außenabmessungen und spatialen
Konturen herstellbar. Der Vorteil eines Spritzgussteils liegt darin, dass ein beliebiges
Kunststoffgranulat verarbeitet werden kann, während ein Tiefziehteil eine vorgefer
tigte Kunststoffplatte als Ausgangsmaterial erfordert.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist das Behältnis eine Kunst
stoffmasse auf. Ein derartiges Behältnis aus einer Kunststoffmasse hat den Vorteil,
dass es gegenüber Ausführungsformen in Metall ein geringeres Gewicht aufweist.
Zusätzlich hat eine Kunststoffmasse den Vorteil, dass metallische Gegenstände, die
in dem Behältnis aus Kunststoff gelagert werden, nicht durch Bewegen auf den Auf
lageflächen abgeschliffen werden können, wie es bei Hartmetallen oder Keramikbe
hältnissen auftritt.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist es vorgesehen, dass das Be
hältnis ein Polymer der Gruppe Polyethylen, Polyvinylchlorid, Polystyrol, Polypropy
len, Polyimid und Untermischungen derselben aufweist. Diese Kunststoffe haben den
Vorteil, dass sie leicht formbar sind und somit sowohl bei der Tiefziehtechnik als
auch bei der Spritzgusstechnik einsetzbar sind. Weil es vorgesehen ist, dass das
Behältnis mittels eines Tiefziehverfahrens herstellbar ist, wird als Ausgangsstoff kein
Granulat der obigen Kunststoffmaterialien bereitgestellt, sondern eine tiefziehbare
Kunststoffplatte.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist die Vertiefung eine in das In
nere des Behältnisses gestülpte Wandung zwischen den Pyramidenstufen auf. Diese
nach innen gestülpte Wandung kann einerseits aus einer Kunststoffplatte durch Tief
ziehen hergestellt sein oder in einer Spritzgussform aus Kunststoffgranulat gefertigt
sein. Dabei entstehen gleichzeitig mit den Pyramidenstufen auch Wandungen, wel
che die Pyramidenstufen untereinander verbinden.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass das Behält
nis im unteren Bereich der Vertiefung eine Öffnung aufweist. Diese Öffnung ist zum
Luft- und Feuchtigkeitsaustausch vorgesehen für Behältnisse, die an normaler Luft
gelagert werden. Dadurch kann Kondenswasser aus der Öffnung entweichen und
über die Öffnung ein ständiger Luftaustausch erfolgen. Ferner sind derartige Öffnun
gen dann hilfreich, wenn das Behältnis nicht nur zum Sortieren, Lagern und Trans
portieren eingesetzt wird, sondern auch für Reinigungsvorgänge der darin gelagerten
Gegenstände eingesetzt werden soll, da nur dann eine derartige Gaszwangszirkula
tion oder eine Flüssigkeitszwangszirkulation zum Spülen der Gegenstände möglich
wird.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist das Behältnis vertikale Nuten
von Pyramidenstufe zu Pyramidenstufe auf, die Konturen von Dichtplatten zwischen
Schaufelfußbereich und Schaufelblattbereich von Schaufeln einer axial durchström
ten Strömungsturbine gleitverschieblich angepasst sind. Derartige Nuten, die gleit
verschieblich an die Dichtplatten von Schaufeln einer axial durchströmten Strö
mungsmaschine angepasst sind, haben den Vorteil, dass das Einsetzen der Ge
genstände und das Sortieren der Gegenstände in den Vertiefungen erheblich er
leichtert wird. Außerdem haben die vertikalen Nuten den Vorteil, dass sie über die
Dichtplatten sowohl den Schaufelfußbereich als auch den Schaufelblattbereich in
einer gesicherten Stellung halten können. Da die Dichtplatten zwischen dem Schau
felfußbereich und dem Schaufelblattbereich die größte Querschnittsfläche einer
Schaufel einer axial durchströmten Strömungsmaschine aufweisen, bestimmen sie
gleichzeitig die Pyramidenstufenhöhen der stufenpyramidenförmigen Vertiefungen.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann das Behältnis zusätzlich zu
den eingestülpten Wänden der stufenpyramidenförmigen Vertiefung Außenwände
aufweisen, welche die Vertiefung umgeben und stützen und im Querschnitt einen tra
pezförmigen Stützrahmen bilden, wobei die Grundseite des trapezförmigen Rahmens
die Unterseite des Behältnisses bildet und die Oberseite des trapezförmigen Rah
mens die erste Pyramidenstufe der stufenpyramidenförmigen Vertiefung aufnimmt.
Dazu können die trapezförmig und schräg gestellten Außenwände einen geschlos
senen Rahmen bilden, der im Fußbereich eine Auskragung aufweist, um die Stand
festigkeit des Behältnisses zu erhöhen. Gleichzeitig können mehrere Behältnisse
durch diesen trapezförmigen Rahmen mit von der Oberseite eingestülpter stufenpy
ramidenförmiger Vertiefung ineinander gestapelt werden, falls keine Gegenstände
aufzunehmen sind. Diese Möglichkeit der Stapelung hat den Vorteil einer platzspa
renden Zwischenlagerung von Behältnissen vor dem Bestücken der Behältnisse mit
Gegenständen.
Der oben erwähnte Deckel für das Behältnis, der die Vertiefung abschließen kann,
kann zusätzlich einen Kragen aufweisen, so dass Behältnisse, die mit Gegenständen
bereits bestückt sind, aufeinander stapelbar werden und als Zwischenlage den De
ckel mit Stützkragen aufweisen.
Ein weiterer Aspekt der Erfindung ist es, eine Palette zum Sortieren, Lagern und/oder
Transportieren von Gegenständen mit voneinander unterschiedlichen Außenabmes
sungen und spatialen Randkonturen anzugeben. Dabei weist die Palette in Zeilen
und Spalten angeordnete stufenpyramidenförmige Vertiefungen mit Auflageflächen
auf. Die Auflageflächen jeder Pyramidenstufe sind vorzugsweise den spatialen
Randkonturen der Gegenstände angepasst. Dabei weist in jeder stufenpyramiden
förmigen Vertiefung eine tiefer angeordnete Pyramidenstufe gegenüber einer dar
über angeordneten Pyramidenstufe Auflageflächen mit geringeren Abmessungen
auf. Somit können die Gegenstände höhengestaffelt entsprechend ihren Außenab
messungen in den Vertiefungen sortiert und angeordnet werden. Eine derartige Pa
lette hat den Vorteil, dass eine vielfache Lagerkapazität gegenüber dem oben er
wähnten Behältnis vorhanden ist. Bei einer Anzahl von beispielsweise fünf Pyrami
denstufen pro Vertiefung und vier Vertiefungen pro Zeile und fünf Vertiefungen pro
Spalte können bis zu hundert Gegenstände mit der Palette sortiert, gelagert und
transportiert werden. Ferner ist es möglich, mit Gegenständen bestückte Paletten
aufeinander zu stapeln und somit den Bedarf an Schaufeln eines mehrstufigen Ver
dichters einer axial durchströmten Strömungsmaschine in einem einzigen Paletten
stapel unterzubringen.
Dazu sind in einer Ausführungsform der Erfindung die Auflageflächen den Konturen
von Schaufeln mit voneinander unterschiedlichen Außenabmessungen und spatialen
Randkonturen einer axial durchströmten Strömungsmaschine angepasst. Diese
Ausführungsform der Erfindung mit den spatialen Randkonturen der Schaufeln an
gepassten Auflageflächen hat den Vorteil, dass die Schaufeln großflächig und scho
nend in ihren Randbereichen gestützt und in den Vertiefungen an den jeweiligen Py
ramidenstufen gehalten werden.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind die Auflageflächen der stufen
pyramidenförmigen Vertiefungen derartige ausgestaltet, dass sie voneinander unter
schiedlich große Schaufeln einer axial durchströmten Strömungsmaschine in der
Weise stützen, dass eine Schaufelvorderkante tiefer angeordnet ist als eine zugehö
rige Schaufelhinterkante. Diese Ausbildung der Auflageflächen hat den Vorteil, dass
Schaufeln sicher gelagert werden können und sich auf der schwereren Schaufelvor
derkante abstützen, während die scharfkantige Schaufelhinterkante nicht belastet
wird.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist es vorgesehen, dass die Aufla
geflächen der stufenpyramidenförmigen Vertiefungen derart ausgestaltet sind, dass
sie voneinander unterschiedlich große Schaufeln einer axial durchströmten Strö
mungsmaschine in der Weise stützen, dass deren Schaufelfüße mit ihrem Tannen
baumprofil von horizontal angeordneten Auflageflächen der Pyramidenstufen stütz
bar sind. Mit einer derartigen horizontalen Anordnung der Schaufelfüße kann sicher
gestellt werden, dass die Schaufelfüße nicht einseitig die Auflageflächen belasten,
sondern der im Verhältnis zum Schaufelblattbereich schwere Schaufelfuß sein Ge
wicht gleichmäßig auf die horizontal angeordneten Auflageflächen verteilt.
Bei einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Palette sind die Aufla
geflächen der stufenpyramidenförmigen Vertiefungen derart ausgestaltet, dass sie
voneinander unterschiedlich große Schaufeln einer axial durchströmten Strömungs
maschine in der Weise stützen, dass deren Schaufelhinterkanten frei schwebend
stützbar sind. Diese frei schwebende Unterstützung wird dadurch erreicht, dass die
Auflageflächen von der Hinterkante geringfügig abgesetzt sind, so dass die Schaufel
in ihrem Schaufelblattbereich lediglich im Hinterkantenbereich, aber nicht unmittelbar
an den Hinterkanten, gestützt wird. Dieses hat den Vorteil, dass die Hinterkanten
auch bei Stößen gegen die Palette vor Beschädigung geschützt sind.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die gesamte Palette als
einstückiges Tiefziehteil ausgebildet ist. Dazu kann eine entsprechend große Kunst
stoffplatte, die tiefziehfähig ist, in ein Formwerkzeug eingesetzt werden, und durch
Erwärmung und Druck können die Vertiefungen in die Aussparungen der Form ein
gestülpt werden.
In einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Palette ist dieser als
einstückiges Spritzgussteil ausgebildet. Dazu kann eine entsprechende Masse von
Kunststoffgranulat vorbereitet und vorgemischt werden und in einer Spritzgussform
derart verteilt werden, dass mit jedem Spritzgussvorgang eine oder mehrere Paletten
gleichzeitig hergestellt werden.
In beiden Darstellungsformen der Palette einerseits als einstückiges Tiefziehteil, an
dererseits als einstückiges Spritzgussteil, weist die Palette eine Kunststoffmasse auf.
Diese Kunststoffmasse hat gegenüber Metallmassen den Vorteil, dass sie ein gerin
ges Gewicht aufweist und dass gegenseitige Abschleifvorgänge zwischen den in der
Palette gelagerten metallischen Gegenständen und der Palette selbst nicht auftreten,
wie es sonst bei Paletten aus Metallstegen oder Paletten aus Keramikstegen auftre
ten würde.
In einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Palette weist diese ein
Polymer der Gruppe Polyethylen, Polyvinylchlorid, Polystyrol, Polypropylen, Polyimid
und Mischungen derselben auf. Diese Kunststoffe haben sich für eine rationelle Her
stellung von derartigen Paletten bewährt.
Bei einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Palette ist es vorgese
hen, dass die Vertiefungen in das Innere der Palette gestülpte Wandungen zwischen
den Pyramidenstufen aufweisen. Dadurch entstehen von geschlossenen Wandungen
umgebene Vertiefungen auf der Palette, in die Gegenstände unterschiedlicher Au
ßenabmessungen angepasst einsetzbar werden. Der Vorteil dieser eingestülpten
Wandungen zwischen den Pyramidenstufen liegt darin, dass jeder Gegenstand voll
ständig vor Beschädigung geschützt wird.
In einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Palette weisen die Ver
tiefungen in ihrem untersten Bereich jeweils eine Öffnung auf. Diese Öffnung hat den
Vorteil, dass Kondenswasser oder bei Lagerung der Paletten im Außenbereich auf
Regenwasser über die Öffnung fließen kann, und somit sicher gestellt ist, dass die
Paletten in ihren Vertiefungen trocken gehalten werden können. Ferner kann über
diese Öffnung auch eine Zwangszirkulation von Luft oder anderen Medien erfolgen,
beispielsweise um die Gegenstände nach dem Bestücken der Palette von Kontami
nationen zu befreien.
Bei einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Palette weist diese ver
tikale Nuten von Pyramidenstufe zu Pyramidenstufe an den Seitenwänden jeder Ver
tiefung auf. Diese Nuten sind Konturen von Dichtplatten zwischen Schaufelfußbe
reich und Schaufelblattbereich von Schaufeln - einer axial durchströmten Strö
mungsmaschine gleitverschieblich angepasst. Da die Dichtplatten zwischen Schau
felfußbereich und Schaufelblattbereich von Schaufeln einer axial durchströmten
Strömungsmaschine die größte Querschnittsfläche aufweisen, kann mit derart gleit
verschieblich angepassten vertikalen Nuten in der Palette von Pyramidenstufe zu
Pyramidenstufe sowohl eine horizontale Ausrichtung des Schaufelfußes als auch
eine sichere Lagerung der Vorderkante des Schaufelblattes auf den entsprechenden
Auflageflächen der stufenpyramidenförmigen Vertiefungen erreicht werden.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist die Palette einen Außenrand
aus Außenwänden auf, welche die Vertiefungen umgeben und stützen und im Quer
schnitt einen trapezförmigen Tragrahmen bilden. Dabei bildet der Außenrand mit sei
nen Außenwänden gleichzeitig den Außenumfang der Palette. Durch den trapezför
migen Querschnitt wird sicher gestellt, dass mehrere Paletten ineinander stapelbar
sind, solange sie nicht von Gegenständen in den Vertiefungen bestückt sind. Damit
können die Paletten äußerste Platz sparend bevorratet werden.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die Palette
eine abnehmbare Deckplatte mit einem umlaufenden horizontalen Kragen aufweist.
Eine derartige abnehmbare Deckplatte hat den Vorteil, dass die in Zeilen und Spal
ten angeordneten Vertiefungen mit einer einzigen Platte abdeckbar sind und somit
vor Kontamination geschützt werden können.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist der umlaufende Kragen der
Deckplatte einen Ringansatz auf, der dem Grundriss des Tragrahmens zur Stape
lung von mit Gegenständen bestückten Paletten angepasst ist. Aufgrund dieses
Ringansatzes des umlaufenden Kragens der Deckplatte kann der Grundriss des
Tragrahmens einer weiteren Palette auf der Deckplatte zentriert und ausgerichtet
werden, so dass mehrere Paletten aufeinander stapelbar sind.
Das erfindungsgemäße Behältnis bzw. die Palette ermöglicht es mehrere Sätze von
Schaufeln einer Strömungsmaschine, beispielsweise eines Turbostrahltriebwerkes
aufzunehmen. Ein mehrstufiger Axialverdichter oder Axialturbine einer Strömungs
maschine weist von Stufe zu Stufe unterschiedliche Schaufelgrößen auf. Es ist daher
mit Hilfe der Erfindung möglich, in der jeweiligen Ebene eines Behälters bzw. einer
Palette die Schaufeln einer Stufe unterzubringen, was gerade bei automatisierten
Montagevorgängen Vorteile hinsichtlich einer effizienten und fehlerfreien Bestückung
eines Rotors mit Schaufeln verspricht, was letztlich zu einem vereinfachten Ferti
gungsprozess mit erhöhten Durchlaufzeiten führt.
Die Erfindung wird nun an Hand von Ausführungsformen mit Bezug auf die beige
fügten Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine schematische Querschnittsansicht eines Behältnisses einer
ersten Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 2 zeigt eine schematische Draufsicht auf eine Palette einer zweiten Aus
führungsform der Erfindung.
Fig. 3 zeigt eine schematische Querschnittsansicht eines Abschnitts einer mit
Schaufeln bestückten Palette der zweiten Ausführungsform der Erfin
dung entlang der Schnittlinie A-A der Fig. 2.
Fig. 4 zeigt eine schematische Querschnittsansicht eines Abschnitts einer mit
Schaufeln bestückten Palette der zweiten Ausführungsform der Erfin
dung entlang der Schnittlinie B-B der Fig. 2.
Fig. 5 zeigt eine schematische Querschnittsansicht eines Abschnitts einer mit
Schaufeln bestückten Palette der zweiten Ausführungsform der Erfin
dung entlang der Schnittlinie C-C der Fig. 2.
Fig. 6 zeigt eine schematische Querschnittsansicht eines Abschnitts einer mit
Schaufeln bestückten Palette der zweiten Ausführungsform der Erfin
dung entlang der Schnittlinie D-D der Fig. 2.
Fig. 7 Palettenstapel
Fig. 1 zeigt eine schematische Querschnittsansicht eines Behältnisses 1 einer ersten
Ausführungsform der Erfindung. In dem Behältnis 1 werden in dieser Ausführungs
form Schaufeln einer axial durchströmten Strömungsmaschine sortiert, angeordnet
und gelagert. Dazu weist das Behältnis 1 eine stufenpyramidenförmige Vertiefung 5
auf. Diese stufenpyramidenförmige Vertiefung hat in das Behältnis einstülpte Wände
14, welche die Pyramidenstufen 7, 8 miteinander verbinden. Jede Pyramidenstufe 7,
8 weist Auflageflächen 6, die der spatialen Kontur der in der Vertiefung angeordneten
Gegenstände 3 angepasst sind.
In der Querschnittsansicht der Fig. 1 wird die Anpassung der Kontur der Auflageflä
chen 6 im Bereich der Schaufelvorderkante der Schaufeln einer axial durchströmten
Strömungsmaschine gezeigt. Die Schaufelhinterkante 11 ist frei schwebend, da die
Auflagefläche 6 im Bereich der Schaufelhinterkante 11 eine Ausnehmung 25 auf
weist, so dass die spitz zulaufende Schaufelhinterkante völlig frei schwebend von der
Auflagefläche 6 gestützt wird. Durch diese Anordnung, bei der die Schaufelvorder
kante 10 au feiner tiefer liegend angeordneten Auflagefläche passgenau gestützt
wird, und die Schaufelhinterkante gegenüber der Schaufelvorderkante höher liegt,
wirkt auf die Schaufelhinterkante keinerlei Belastung ein, zumal der Schaufelvorder
kantenbereich schwerer ist als der Schaufelhinterkantenbereich.
Durch die stufenpyramidenförmige Ausbildung der Vertiefung kann auf den Auflage
flächen 6 der ersten Pyramidenstufe der in seinen Abmessungen größte Gegenstand
3 angeordnet werden, während auf den Auflageflächen der darunter liegenden Py
ramidenstufen Gegenstände mit kleiner werdenden Abmessungen angeordnet wer
den können. Somit können in einem derartigen erfindungsgemäßen Behältnis hö
hengestaffelt Gegenstände in Vertiefungen untergebracht werden, wobei insbeson
dere spatial komplexe Gegenstände, wie Schaufeln einer axial durchströmten Strö
mungsmaschine, in der Vertiefung des Behältnisses geschützt untergebracht werden
können.
In dieser Ausführungsform der Erfindung ist die Vertiefung 5 von Außenwänden 20
umgeben, die einen trapezförmigen Stützrahmen 21 bilden, in dem die stufenpyrami
denförmige Vertiefung eingehängt ist. Der Fußbereich dieses trapezförmigen Rah
mens 21 ist derart gestaltet, dass er mit einem Kragen 27, der durch strichpunktierte
Linien angedeutet ist, einer Deckplatte 26 in Eingriff bringbar ist. Eine derartige
Deckplatte 26, die ebenfalls in strichpunktierter Linie in Fig. 1 gezeigt wird, schützt
die Vertiefung und die darin angeordneten Gegenstände 3 vor Kontamination und
ermöglicht gleichzeitig ein Stapeln von mehreren Behältnissen 1 übereinander. Ein
Ringansatz 28 an dem Kragen 27 sorgt einerseits für einen sicheren Sitz der Deck
platte 26 auf der Oberseite des Behältnisses und sichert gleichzeitig ein darüber an
geordnetes Behältnis vor einem Verschieben.
Die quergeschnittenen Schaufelblätter 19 dieser schematischen Ansicht in Fig. 1 en
den auf einer Dichtplatte 17, deren Außenabmessungen teilweise durch gestrichelte
Linien gezeigt werden. Diese Dichtplatte 17 ist zwischen den quergeschnittenen
Schaufelblättern 19 und den hinter der Zeichenebene angeordneten Schaufelfüßen
angeordnet und weist die größte Querschnittsfläche einer Schaufel einer axial durch
strömten Strömungsmaschine auf. An der tiefsten Stelle der Vertiefung 5 kann eine
Öffnung 15 angeordnet sein in Form einer Durchgangsbohrung von wenigen Milli
metern. Diese Öffnung 15 dient dazu, dass Kondenswasser ablaufen kann. Jedoch
kann diese Öffnung auch verwendet werden, um eine Zwangszirkulation von Inertga
sen oder Trockenluft oder Ölflüssigkeiten in der Vertiefung zu erzeugen, um bei
spielsweise Kontaminationen von den dort gelagerten Gegenständen abzutragen
oder zu lösen. Der Werkstoff, aus dem ein derartiges stapelbares Behältnis für Ge
genstände mit unterschiedlichen Abmessungen herstellbar ist, kann eine tiefgezoge
ne Kunststoffplatte oder ein mit Spritzgusstechnik geformtes Kunststoffgranulat sein.
In der in Fig. 1 abgebildeten Ausführungsform wurde das Behältnis aus Polystyrol
hergestellt. Jedoch können auch andere Polymere der Gruppe Polyethylen, Polyvi
nylchlorid, Polypropylen, Polyimid oder Mischungen derselben eingesetzt werden.
Um eine höhere Steifigkeit des Kunststoffs zu erreichen, kann der Kunststoff mit
Füllstoffen, wie Keramikpartikeln, versetzt werden oder mit Kurzfasern gemischt wer
den. Derartige Kurzfasern können Glasfasern oder Keramikfasern aufweisen.
Fig. 2 zeigt eine schematische Draufsicht auf eine Palette 2 einer zweiten Ausfüh
rungsform der Erfindung. Die Komponenten mit gleichen Funktionen wie in Fig. 1
werden mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet und nicht extra erörtert.
Die Palette 2 weist in Zeilen 22 und Spalten 23 angeordnete stufenpyramidenförmige
Vertiefungen 5 auf. Diese stufenpyramidenförmigen Vertiefungen 5 können in jeder
ihrer Stufen 7 und 8 Gegenstände mit voneinander unterschiedlichen Abmessungen
sortieren und anordnen, um sie in der Palette zu lagern und/oder mit der Palette zu
transportieren. Dazu weist jede der Pyramidenstufen 7 und 8 Auflageflächen auf, die
den Randkonturen der Gegenstände angepasst sind, wobei in der stufenpyramiden
förmigen Vertiefung einer tiefer angeordneten Pyramidenstufe 7 gegenüber einer
darüber angeordneten Pyramidenstufe 8 Auflageflächen 6 mit geringeren Abmes
sungen vorhanden sind, um die Gegenstände höhengestaffelt entsprechend ihren
Außenabmessungen in den Vertiefungen zu sortieren und anzuordnen. Die Vertie
fungen 5 sind von einer Oberseite 30 aus eingestülpt und bilden zwischen den Py
ramidenstufen 7 und 8 gestülpte Wandungen aus, so dass die Gegenstände, die in
den Vertiefungen der Palette angeordnet sind, vor Beschädigungen geschützt sind.
Die Oberseite 30 bildet gleichzeitig einen stabilen Rahmen der gesamten Palette,
und Außenwände 20 verbinden die Oberseite 30 mit einem Palettenfuß 29, der einen
umlaufenden Kragen der Palette 2 bildet. Aufgrund der sich nach unten spreizenden
Außenwände 20 der Palette 2 sind die ohne Gegenstände bestückten Paletten inein
ander stapelbar und können somit Raum sparend gelagert werden.
Die in Fig. 2 gezeigte Palette ist geeignet, Schaufeln einer axial durchströmten Strö
mungsmaschine aufzunehmen. Dazu sind die Auflageflächen an die Konturen der
Schaufeln angepasst, so dass die einzelnen Pyramidenstufen 7 und 8 nicht horizon
tal verlaufen, sondern der spatialen Randkontur jeder Schaufel bis ins Detail ange
passt sind. Ferner weist die in Fig. 2 gezeigte Palette 2 vertikal ausgerichtete Nuten
16 in jeder Vertiefung auf. Diese Nuten 16 sind derart gestaltet, dass sie die Dicht
platten jeder Schaufel, welche den Schaufelblattbereich vom Schaufelfußbereich
trennen, aufnehmen können. Gleichzeitig stellen diese Nuten 16 Führungsnuten dar,
die beim Sortieren und Einsetzen der Gegenstände in die Palette 2 entscheidend
sind und klare Ja- und Nein-Entscheidungen für ein höhengestaffeltes Anordnen der
Schaufeln in der Palette 2 ermöglichen.
In dem tiefsten Bereich jeder Vertiefung 5 ist in dieser Ausführungsform der Erfin
dung, wie sie in Fig. 2 dargestellt wird, eine Öffnung 15 angeordnet, die dem Ablas
sen von Feuchtigkeit und Kondenswasser dient. Selbst bei einer Lagerung der nicht
bestückten Palette 2 in Außenbereichen einer Fabrikanlage kann Regenwasser über
diese Öffnungen 15 ablaufen, und somit können die Vertiefungen 5 trocken gehalten
werden. Andererseits ist es möglich, über die Vertiefungen 5 einen Spülgasstrom
durch die Vertiefungen einzuleiten, der die zu lagernden Gegenstände von Kontami
nationen befreit. Für Paletten 2, die zu lagernde Gegenstände in Inertgasatmosphäre
oder unter Vakuum halten sollen, kann die Öffnung 15 der Evakuierung oder auch
der Inertgasfüllung dienen. Werden jedoch die zu lagernden Gegenstände unter Va
kuum oder Inertgas verpackt, so weisen derartige Paletten 2 keine Öffnungen 15 am
tiefsten Punkt der Vertiefung 5 auf.
Fig. 3 zeigt eine schematische Querschnittsansicht eines Abschnitts einer mit
Schaufeln 9 bestückten Palette 2 der zweiten Ausführungsform der Erfindung entlang
der Schnittlinie A-A der Fig. 2. Die Komponenten mit gleichen Funktionen wie in vor
hergehenden Figuren werden mit den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet und
nicht extra erörtert.
Die Schnittlinie A-A in Fig. 2 liegt im Schaufelblattbereich 19 der Schaufeln einer axi
al durchströmten Strömungsmaschine, welche in den Vertiefungen 5 der Palette 2
zum Sortieren, Lagern oder Transportieren angeordnet sind. Die eingestülpten Wan
dungen 14, die die einzelnen Pyramidenstufen 7 und 8 verbinden, haben bei dieser
Ausführungsform der Erfindung ihre größten Außenmaße im Bereich der Dichtplatten
17 der Schaufeln, die den Schaufelblattbereich 19 von dem in Fig. 3 nicht zu sehen
den Schaufelfußbereich trennen. Die Dichtplatte 17 ist in Fig. 3 nur teilweise zu se
hen und somit sind ihre Außenränder in Fig. 3 teilweise mit gestrichelten Linien dar
gestellt. Die Auflageflächen 6 sind den spatialen Randkonturen des Schaufelblattes
im Bereich der Schaufelvorderkante 10 und der Schaufelhinterkante 11 angepasst.
Die Auflagefläche 6 für die Schaufelvorderkante 10 ist gegenüber der Auflagefläche
6 der Schaufelhinterkante 11 in jeder der Pyramidenstufen tiefer angeordnet, so dass
die schwerere und belastbarerere Schaufelvorderkante 10 voll auf der konformen
Auflagefläche 6 aufliegt, während im Bereich der Hinterkante 11 eine Ausnehmung
25 der Auflagefläche 6 dafür sorgt, dass die Hinterkante 11 frei schwebend gestützt
wird. Die Oberseite 30 geht in eine Außenwand 20 über, die sich im Querschnitt tra
pezförmig spreizend zu einem Palettenfuß 29 erstreckt und somit einen Tragrahmen
21 für die Palette 20 bildet. Die schräg angestellte Außenwand 20 und die stufenpy
ramidenförmige Vertiefung 5 bilden eine Palette 2, die mit anderen Paletten stapelbar
ist, solange sie nicht mit Gegenständen 3 bestückt ist.
Fig. 4 zeigt eine schematische Querschnittsansicht eines Abschnitts einer mit
Schaufeln 9 bestückten Palette 2 der zweiten Ausführungsform der Erfindung entlang
der Schnittlinie B-B der Fig. 2. Die Komponenten mit gleichen Funktionen wie in vor
hergehenden Figuren werden mit den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet und
nicht extra erörtert.
Die Schnittlinie B-B ist in Fig. 2 derart gelegt, dass sie die vertikalen Nuten 16 an
schneidet, so dass die Spur des Schaufelblattes 9 auf der Dichtfläche 17 sichtbar
wird und das Abstützen der Dichtplatte 17 in den vertikalen Nuten 16 und auf den
Pyramidenstufen 7 und 8 sichtbar wird. Während die oberen beiden Schaufeln 9 ei
ner axial durchströmten Strömungsmaschine Hohlschaufeln bilden, so dass über den
Hohlraum der Schaufeln ein Kühlgas im Turbinenbetrieb geleitet werden kann, sind
die unteren beiden Pyramidenstufen für Schaufeln in dieser Ausführungsform vorge
sehen, die keinen Hohlraum aufweisen. Ein Vergleich der Fig. 3 und 4 zeigt ferner,
dass die den spatialen Randkonturen 4 angepassten Auflageflächen 6 in jeder Py
ramidenstufe relativ komplex gestaltet sind, um sowohl die Dichtplatte 17 in ihrer nä
herungsweise rechteckigen Struktur als auch das Schaufelblatt 9 in seinem jeweili
gen Randbereich geeignet abzustützen und durch die eingestülpten Wandungen 14
vor Beschädigungen zu schützen.
Fig. 5 zeigt eine schematische Querschnittsansicht eines Abschnitts einer mit
Schaufeln 9 bestückten Palette 2 der zweiten Ausführungsform der Erfindung entlang
der Schnittlinie C-C der Fig. 2. Die Komponenten mit gleichen Funktionen wie in vor
hergehenden Figuren werden mit den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet und
nicht extra erörtert.
Die Schnittlinie C-C in Fig. 2 ist derart gelegt, dass in Fig. 5 eine Querschnittsansicht
im Fußbereich 18 einer Schaufel 9 zu sehen ist. Die Schaufelfüße 12 werden von
den Auflageflächen 6 im Fußbereich 18 derart von jeder Pyramidenstufe 7 und 8 ge
stützt, dass sie eine nahezu horizontale Ausrichtung erfahren. Die Querschnittsfläche
des Schaufelfußes 12 ist dabei geringer als die Querschnittsfläche der Dichtplatte 17,
die deshalb in ihrem Umriss teilweise mit gestrichelten Linien in Fig. 5 markiert wird.
Die Entwässerungsöffnung 15 liegt folglich im Bereich der untersten Dichtplatte und
bildet damit gleichzeitig den tiefsten Punkt der Vertiefung 5. Mit den Querschnittsan
sichten der Fig. 3, 4 und 5 wird gezeigt, dass die Auflageflächen 6 in jeder Pyrami
denstufe 7 und 8 einer relativ komplexen spatialen Formgebung folgen, so dass die
schematische Draufsicht in Fig. 2 nur eine begrenzte Übersicht darstellt, und die An
passung an die sphärische Randkontur der zu sortierenden, lagernden und/oder
transportierenden Gegenstände nicht detailliert wiedergeben kann.
Fig. 6 zeigt eine schematische Querschnittsansicht eines Abschnitt einer mit Schau
feln 9 bestückten Palette 2 der zweiten Ausführungsform der Erfindung entlang der
Schnittlinie D-D der Fig. 2. Die Komponenten mit gleichen Funktionen wie in vorher
gehenden Figuren werden mit den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet und
nicht extra erörtert.
Die Schnittlinie D-D in Fig. 2 ist derart angeordnet, dass sie eine mit Schaufeln be
stückte Vertiefung 5 in Richtung der Längsachse der Schaufeln zeigt. Die Auflageflä
chen 6 stützen somit einerseits den Schaufelfußbereich 18 und den Schaufelblattbe
reich 19 an ihren jeweiligen Rändern, wobei die Schaufelvorderkante 10 tiefer in je
der Pyramidenstufe angeordnet ist als die in dieser Figur nicht sichtbare Schaufel
hinterkante. Gleichzeitig ist die Dichtplatte jeder Schaufel in vertikalen Nuten 16 an
geordnet.
Fig. 6 zeigt ferner mit strichpunktierten Linien eine Deckplatte 26, die die Oberseite
30 der Palette 2 abdecken kann. Diese Deckplatte 26 weist in ihrem Randbereich
einen Kragen 27 mit einem Ringansatz 28 auf. Dieser Ringansatz sorgt für eine Aus
richtung und Abdichtung der Deckplatte 26 gegenüber der Oberseite 30 der Palette
2. Der Kragen 27 der Deckplatte 26 kann dazu dienen, bestückte Paletten 2 aufein
ander zu stapeln in der Weise, dass der Palettenfuß 29 zentriert durch den Ringan
satz 28 von dem Kragen 27 getragen wird. Auf diese Weise sorgt die Deckplatte 26
nicht nur für ein Abdecken der Vertiefungen 5 der Palette 2, sondern dient gleichzei
tig der Stapelbarkeit bestückter Paletten 2 gemäß Fig. 7.
1
Behältnis
2
Palette
3
Gegenstand
4
Randkontur
5
Vertiefung
6
Auflagefläche
7
Pyramidenstufe
8
darüber angeordnete Pyramidenstufe
9
Schaufel
10
Schaufelvorderkante
11
Schaufelhinterkante
12
Schaufelfuß
13
Tannenbaumprofil
14
Wandung
15
Öffnung
16
vertikale Nuten
17
Dichtplatte
18
Schaufelfußbereich
19
Schaufelblattbereich
20
Außenwand
21
Tragrahmen
22
Zeilen
23
Spalten
24
Außenrand
25
Ausnehmung
26
Deckplatte
27
Kragen
28
Ringansatz
29
Palettenfuß
30
Oberseite der Palette
Claims (30)
1. Behältnis zur Aufnahme von Schaufeln (9) einer Strömungsmaschine mit von
einander unterschiedlichen Außenabmessungen und Randkonturen (4), wobei
das Behältnis (1) mindestens eine stufenpyramidenförmige Vertiefung (5) mit
Auflageflächen (6) aufweist und in der stufenpyramidenförmigen Vertiefung (5)
eine tiefer angeordnete Pyramidenstufe (7) gegenüber einer darüber angeord
neten Pyramidenstufe (8) Auflageflächen (6) mit geringeren Abmessungen
aufweist, um die Gegenstände (3) höhengestaffelt entsprechend ihren Außen
abmessungen in der Vertiefung (5) aufzunehmen.
2. Behältnis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageflächen
(6) an Konturen (4) von Schaufeln (9) mit voneinander unterschiedlichen Au
ßenabmessungen und spatialen Randkonturen (4) einer axial durchströmten
Strömungsmaschine angepasst sind.
3. Behältnis nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Auflageflächen (6) der stufenpyramidenförmigen Vertiefung (5) derartig
ausgestaltet sind, dass sie voneinander unterschiedlich große Schaufeln (9)
einer axial durchströmten Strömungsmaschine in der Weise stützen, dass eine
Schaufelvorderkante (10) tiefer angeordnet ist, als eine zugehörige Schaufel
hinterkante (11).
4. Behältnis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, dass horizontal ausgebildete Auflageflächen (6) zur Stützung eines an der
Schaufel (9) ausgebildeten Schaufelfußes (12) vorgesehen sind.
5. Behältnis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, dass die Auflageflächen (6) der stufenpyramidenförmigen Vertiefung (5)
derartig ausgestaltet sind, dass sie voneinander unterschiedlich große
Schaufeln (9) einer axial durchströmten Strömungsmaschine in der Weise
stützen, dass deren Schaufelhinterkanten (11) freischwebend stützbar sind.
6. Behältnis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, dass das Behältnis (1) ein einstückiges Tiefziehteil ist.
7. Behältnis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, dass das Behältnis (1) ein einstückiges Spritzgussteil ist.
8. Behältnis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, dass das Behältnis (1) eine Kunststoffmasse aufweist.
9. Behältnis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, dass das Behältnis (1) ein Polymer der Gruppe Polyethylen, Polyvinyl
chlorid, Polystyrol, Polypropylen, Polyimid und/oder Mischungen derselben
aufweist.
10. Behältnis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, dass das Behältnis (1) aus einer tiefziehbaren Kunststoffplatte herstellbar
ist.
11. Behältnis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, dass die Vertiefung (5) eine in das Innere des Behältnisses (1) gestülpte
Wandung (14) zwischen den Pyramidenstufen (7, 8) aufweist.
12. Behältnis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, dass das Behältnis (1) im untersten Bereich der Vertiefung (5) eine Öff
nung (15) aufweist.
13. Behältnis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, dass das Behältnis (1) von Pyramidenstufe (7, 8) zu Pyramidenstufe (7, 8)
vertikal erstreckende Nuten (16) aufweist, die Konturen von Dichtplatten (17)
zwischen Schaufelfußbereich (18) und Schaufelblattbereich (19) von Schau
feln (9) einer axial durchströmten Strömungsmaschine angepasst sind.
14. Behältnis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, dass das Behältnis (1) Außenwände (20) aufweist, welche die Vertiefung
(5) umgeben und im Querschnitt einen trapezförmigen Tragrahmen (21) bil
den.
15. Palette, zur Aufnahme von Schaufeln einer Strömungsmaschine (3) mit von
einander unterschiedlichen Außenabmessungen und Randkonturen (4), wobei
die Palette (2) in Zeilen (22) und Spalten (23) angeordnete stufenpyramiden
förmige Vertiefungen (5) mit Auflageflächen aufweist und in jeder stufenpyra
midenförmigen Vertiefung (5) eine tiefer angeordnete Pyramidenstufe (7) ge
genüber einer darüber angeordneten Pyramidenstufe (8) Auflageflächen (6)
mit geringeren Abmessungen aufweist, um die Schaufeln höhengestaffelt ent
sprechend ihren Außenabmessungen in den Vertiefungen (5) aufzunehmen.
16. Palette nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageflächen
(6) an Konturen (4) von Schaufeln (9) mit voneinander unterschiedlichen Au
ßenabmessungen und spatialen Randkonturen (4) einer axial durchströmten
Strömungsmaschine angepasst sind.
17. Palette nach Anspruch 15 oder Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass
die Auflageflächen (6)der stufenpyramidenförmigen Vertiefungen (5) derartig
ausgestaltet sind, dass sie voneinander unterschiedlich große Schaufeln (9)
einer axial durchströmten Strömungsmaschine in der Weise stützen, dass eine
Schaufelvorderkante (10) tiefer angeordnet ist, als eine zugehörige Schaufel
hinterkante (11).
18. Palette nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass
horizontal ausgebildete Auflageflächen (6) zur Stützung eines an der Schaufel
(9) ausgebildeten Schaufelfußes (12) vorgesehen sind.
19. Palette nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass
die Auflageflächen (6) der stufenpyramidenförmigen Vertiefungen (5) derartig
ausgestaltet sind, dass sie voneinander unterschiedlich große Schaufeln (9)
einer axial durchströmten Strömungsmaschine in der Weise stützen, dass de
ren Schaufelhinterkanten (11) freischwebend stützbar sind.
20. Palette nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass
die Palette (2) ein einstückiges Tiefziehteil ist.
21. Palette nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass
die Palette (2) ein einstückiges Spritzgussteil ist.
22. Palette nach einem der Ansprüche 15 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass
die Palette (2) eine Kunststoffmasse aufweist.
23. Palette nach einem der Ansprüche 15 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass
die Palette (2) ein Polymer der Gruppe Polyethylen, Polyvinylchlorid, Polysty
rol, Polypropylen, Polyimid und/oder Mischungen derselben aufweist.
24. Palette nach einem der Ansprüche 15 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass
die Palette (2) aus einer tiefziehbaren Kunststoffplatte herstellbar ist.
25. Palette nach einem der Ansprüche 15 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass
die Vertiefungen (5) in das Innere der Palette (2) gestülpte Wandungen (14)
zwischen den Pyramidenstufen (7, 8) aufweist.
26. Palette nach einem der Ansprüche 15 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass
die Palette (2) im untersten Bereich der Vertiefungen (5) jeweils eine Öffnung
(15) aufweisen.
27. Palette nach einem der Ansprüche 15 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass
die Palette (2) von Pyramidenstufe (7, 8) zu Pyramidenstufe (7, 8) vertikal
erstreckende Nuten (16) aufweist, die Konturen von Dichtplatten (17) zwi
schen Schaufelfußbereich (18) und Schaufelblattbereich (19) von Schaufeln
(9) einer axial durchströmten Strömungsmaschine angepasst sind.
28. Palette nach einem der Ansprüche 15 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass
die Palette (2) einen Außenrand (24) aufweist, welche die Vertiefungen (5)
umgeben und stützen und im Querschnitt einen trapezförmigen Tragrahmen
(21) bilden.
29. Palette nach einem der Ansprüche 15 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass
die Palette (2) einen abnehmbare Deckplatte mit einem umlaufenden hori
zontalen Kragen aufweist.
30. Palette nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass der umlaufende
Kragen der Deckplatte einen Ringansatz aufweist, der dem Grundriss des
Tragrahmen (21) zur Stapelung von mit Schaufeln (3) bestückten Paletten (2)
angepasst ist.
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| DE50301712T Expired - Lifetime DE50301712D1 (de) | 2002-03-28 | 2003-03-24 | Behältnis und Palette zur Aufnahme von Schaufeln einer Strömungsmaschine |
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