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DE1021499B - Glimmentladungsroehre - Google Patents

Glimmentladungsroehre

Info

Publication number
DE1021499B
DE1021499B DEN11439A DEN0011439A DE1021499B DE 1021499 B DE1021499 B DE 1021499B DE N11439 A DEN11439 A DE N11439A DE N0011439 A DEN0011439 A DE N0011439A DE 1021499 B DE1021499 B DE 1021499B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
anode
glow discharge
discharge tubes
discharge tube
cathode
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN11439A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerardus Josephus Mari Ahsmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1021499B publication Critical patent/DE1021499B/de
Pending legal-status Critical Current

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Description

  • Glimmentladungsröhre Die Erfindung bezieht sich auf eine Glimmentladungsröhre, deren Kathode mit Erdalkailioxyden od. d-l. Stoffen aktiviert ist.
  • Bei Glimmentladungsröhren ist ein großer Unterschied zwischen der Zündspannung und der Brennspannung oft erwünscht. Dies hat den Vorteil, daß in mit diesen Röhren versehenen Schaltungsanordnungen der bei der Zündung einer Röhre auftretende Spannungsstoß größer ist. Die Zündspannung kann ohne wesentliche Erhöhung der Brennspannung dadurch gesteigert werden, daß der Ab-stand der Kathode von der Anode und/oder der Druck der Gasfüllung erhöht wird. Dabei besteht der Nachteil, daß, ausgenommen in einigen Gasen und unter bestimmten Umständen, ein Anodenfall auftritt, der zu Schwingungen oder and-eren Unstahilitäten Veranlassung geben kann. Weiter geht der Anodenfall mit einer starken Impedanzsteligerung für Sprachfrequenzen einher. Dies ist namentlich für Röhren in Fernsprechanlagen. Die Erfindung nachteilig. zielt auf eine Glimmentladungsröhre hin, bei der eine größere Zündspannung möglich. ist, ohne daß während der Entladung ein Anodenfall auftritt.
  • Bei einer Glimmentladungsröhre mit einer mit Erdalkalirnetalloxyden od. dkl. Stoffen aktivierten Kathode besteht gemäß dem Erfindung zur Vermeidung eines Anodenfalles in an sich bekannter Weise die Anode mindestens an der Oberfläche aus Gold, Silber oder Thorium.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß von der Kathode stammendes Aktivierungsmaterial an der Anode leicht- zu einer Elektronenemission infolge aufprallender Photonen und metastabiler Atome und gegebenenfalls Elektronen aus der Entladungsröhre Veranlassung gibt. Diese Anodenemission führt einen Anodenfall herbei. Die Anodenemission, wird nun durch die Schicht des die Erni#ssion störenden Materials an der Anodenoberfläche verringert, welche Schicht die Austrittsarbeit hoch hält.
  • Es ist zwar bekannt, Anoden und Gitter von Vaku,umröhren mit Gold, Silber oder Thoeium. zu bedecken, um thermische Emission zu verhüten, aber hierbei trat weder der Nachteil eines sogenannten Anodenfalles noch selbsttätiger Schwingungen auf.
  • Die Erfindung wird näher erläutert an Hand einer Zeichnung, die ein Querschnitt des Elektrodensystems einer elektrischen Entladungsröhre nach der Erfindung darstellt.
  • In der Zeichnung ist die aus Glas bestehende Entla,dungsröhre mit 1, die aus einer, Nickelplatte be- stehende Kathode mit 2 bezeichnet; diese ist mit Ba,r,ium,-Stro#ntiuni-Caleiulnoxyd 3 bedeckt. Zwei Nickelstäbe 4 bilden die Hilfsanoden. Die Anode besteht aus einem Nickelröhrchen 5, das mit einer einige Mikron starken Goldschicht bedeckt ist. Die Gasfüllung besteht aus Arggon unter einem Druck von 18 mm, der Abstand der Kathode von der Hauptanode- ist 3 nim.
  • Statt Gold. kann auch Silber oder Thorium verwendet werden,.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Glimmentladungsröhre mit einer mit Erdalkalimetalloxyden od. dgl. Stoffen. aktivierten Kathode, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung eines Anodenfalles in an sich bekannter Weise die Anode, mindestens an der Oberfläche aus Geld, Silber oder Thorium besteht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 648 515, 844 029, 574752, USA.-Patentschrift Nr. 2 348 045.
DEN11439A 1954-11-16 1955-11-12 Glimmentladungsroehre Pending DE1021499B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL1021499X 1954-11-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1021499B true DE1021499B (de) 1957-12-27

Family

ID=19867132

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN11439A Pending DE1021499B (de) 1954-11-16 1955-11-12 Glimmentladungsroehre

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1021499B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1110766B (de) * 1959-08-19 1961-07-13 Philips Nv Glimmentladungsroehre mit einer Hauptanode, einer Hauptkathode und einer Hilfsanode

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE574752C (de) * 1930-01-08 1933-04-20 Elek Sche Gluehlampenfabriken Verfahren zur Herstellung von Kathodenroehren
DE648515C (de) * 1936-04-10 1937-08-03 Patra Patent Treuhand Elektrische Kathodenglimmlichtlampe zur optischen Stromanzeige oder Strommessung
US2348045A (en) * 1942-01-01 1944-05-02 Bell Telephone Labor Inc Electron discharge device and method of manufacture
DE844029C (de) * 1941-03-15 1952-07-14 Telefunken Gmbh Nicht als Gluehkathode dienende Elektrode fuer ein elektrisches Entladungsgefaess

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