DE10214895A1 - Resonatorbauelement, Filter, Duplexer und Kommunikationsvorrichtung, die dieselben verwendet - Google Patents
Resonatorbauelement, Filter, Duplexer und Kommunikationsvorrichtung, die dieselben verwendetInfo
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Abstract
Ein Mehrmodenresonatorbauelement kann in der Größe reduziert werden, auch wenn die Anzahl von Resonatoren erhöht wird, während entweder ein Semikoaxialresonator oder ein Koaxialresonator eingeschlossen wird. Eine Kopplung zwischen einem TEM-Modus als einem Resonanzmodus des Halbkoaxialresonators und einem TM-Modus als einem anderen Resonanzmodus kann ermöglicht werden, was die Kopplung zwischen den Resonatoren mit einer vorbestimmten Kopplungsstärke ermöglicht. In einem Hohlraum mit einer Abdeckung sind ein leitfähiger Stab und ein dielektrischer Kern angeordnet, um im wesentlichen eine Quasi-TEM-Modusresonanzfrequenz, die durch den Hohlraum und den leitfähigen Stab erzeugt wird, und eine Quasi-TM-Modusresonanzfrequenz, die durch den Hohlraum und den dielektrischen Kern erzeugt wird, auszugleichen. Ein Kopplungseinstellungsblock ist an einem Platz angeordnet, an dem das Magnetfeld von einem der beiden Kopplungsmoden, die durch den Quasi-TEM- und den Quasi-TM-Modus erzeugt werden, stark ist, und des des anderen Modus schwach ist. Die Erfindung liefert außerdem ein Filter, einen Duplexer und eine Kommunikationsvorrichtung, die das Resonatorbauelement verwendet.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Resonator
bauelement, das eine Mehrzahl von Resonatoren umfaßt, ein
Filter, einen Duplexer und eine Kommunikationsvorrichtung,
die das Resonatorbauelement verwendet.
Öffentlich bekannte Resonatoren, die in der Lage sind, eine
relativ große Leistungsmenge in einem Mikrowellenband hand
zuhaben, umfassen Hohlraumresonatoren und (Semi-)Halbkoa
xialresonatoren. Ein Halbkoaxialresonator wird auch als ein
Koaxialhohlraumresonator bezeichnet. Er weist einen relativ
hohen Q-Faktor auf und ist kleiner als ein Hohlraumresona
tor. Dementsprechend trägt die Verwendung von Halbkoaxial
resonatoren zu der Miniaturisierung von Filtern und der
gleichen bei.
Beispielsweise ergibt sich jedoch bei einem Zellularmobil
kommunikationssystem, wie z. B. einem Mobiltelefonsystem,
mit der Ausbreitung von mikrozellularen Netzwerken eine
wachsende Nachfrage nach kompakteren Filtern für die Ver
wendung bei Basisstationen.
Wenn andererseits unter Verwendung eines Halbkoaxialresona
tors die Anzahl von Stufen von Resonatoren in einem Filter
erhöht wird, wird eine Anzahl von zusätzlichen Resonatoren,
die der Anzahl von erhöhten Stufen entsprechen, benötigt,
mit dem Ergebnis, daß das gesamte Filter größer wird.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Resona
torbauelement, ein Filter, einen Duplexer und eine Kommuni
kationsvorrichtung mit verbesserten Charakteristika zu
schaffen.
Diese Aufgabe wird durch ein Resonatorbauelement gemäß An
spruch 1, 2, 3 oder 4, durch ein Filter gemäß Anspruch 11,
einen Duplexer gemäß Anspruch 12 und eine Kommunikations
vorrichtung gemäß Anspruch 13 gelöst.
Dementsprechend liefert die vorliegende Erfindung ein Mehr
modenresonatorbauelement, das miniaturisiert werden kann,
auch wenn die Anzahl von Resonatoren erhöht wird, während
entweder ein Halbkoaxialresonator oder ein Koaxialresonator
verwendet wird. Die Kopplung zwischen einem TEM-Modus des
Halbkoaxialresonators und einem anderen Resonanzmodus, wie
z. B. einem TM-Modus, kann ermöglicht werden, so daß zwi
schen den Resonatoren eine Kopplung mit einer vorbestimmten
Kopplungsstärke geliefert werden kann.
Die vorliegende Erfindung liefert außerdem ein Filter, ei
nen Duplexer und eine Kommunikationsvorrichtung, die das
Resonatorbauelement verwendet.
Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist
ein Resonatorbauelement vorgesehen, das folgende Merkmale
umfaßt: einen leitfähigen Hohlraum, einen leitfähigen Stab,
der in dem Hohlraum angeordnet ist, wobei zumindest ein En
de des leitfähigen Stabs leitfähig mit dem Inneren des
Hohlraums verbunden ist, einen dielektrischen Kern, der in
dem Hohlraum angeordnet ist, wobei die Resonanzfrequenz ei
nes Quasi-TEM-Modus, der durch den leitfähigen und den
Hohlraum Stab erzeugt wird, im wesentlichen zu der Reso
nanzfrequenz eines Quasi-TM-Modus ausgeglichen ist, der
durch den dielektrischen Kern und den Hohlraum erzeugt
wird, und ein leitfähiges Bauglied, das an einem Platz an
geordnet ist oder von demselben entfernt, wo das Magnetfeld
von einem der zwei Kopplungsmoden, das durch den Quasi-TEM-
Modus und den Quasi-TM-Modus erzeugt wird, stark ist und
das Magnetfeld des anderen Kopplungsmodus schwach ist.
Außerdem umfaßt ein Resonatorbauelement gemäß einem zweiten
Aspekt der vorliegenden Erfindung ein dielektrisches Bau
glied und ein leitfähiges Bauglied, die an einem Platz an
geordnet oder von demselben entfernt sind, an dem das elek
trische Feld von einem der zwei Kopplungsmoden, die durch
den Quasi-TEM-Modus und den Quasi-TM-Modus erzeugt werden,
stark ist, und das elektrische Feld des anderen Kopplungs
modus schwach ist.
Diese Strukturen machen einen Unterschied zwischen den Re
sonanzfrequenzen der beiden Kopplungsmoden, die von dem
Quasi-TEM-Modus und dem Quasi-TM-Modus erhalten werden, um
die Kopplung zwischen dem Quasi-TEM-Modus und dem Quasi-TM-
Modus zu ermöglichen.
Ferner umfaßt ein Resonatorbauelement gemäß einem dritten
Aspekt der vorliegenden Erfindung einen leitfähigen Hohl
raum, einen leitfähigen Stab, der in dem Hohlraum angeord
net ist, wobei zumindest ein Ende des leitfähigen Stabs
leitfähig mit dem Inneren des Hohlraums verbunden ist, ei
nen dielektrischen Kern, der in dem Hohlraum angeordnet
ist, wobei die Resonanzfrequenz eines Quasi-TEM-Modus, der
durch den Hohlraum und den leitfähigen Stab erzeugt wird,
im wesentlichen zu der Resonanzfrequenz eines Quasi-TM-
Modus ausgeglichen ist, der durch den Hohlraum und den die
lektrischen Kern erzeugt wird, und ein dielektrisches Bau
glied und ein leitfähiges Bauglied, die an einem Platz an
geordnet oder von demselben entfernt sind, an dem die Vek
toren des elektrischen Feldes des Quasi-TEM-Modus und des
Quasi-TM-Modus einander wesentlich überlappen.
Außerdem umfaßt ein Resonatorbauelement gemäß einem vierten
Aspekt der vorliegenden Erfindung ein leitfähiges Bauglied
und ein magnetisches Bauglied, die an einem Platz angeord
net sind oder von demselben entfernt sind, an dem die
Magnetfeldvektoren des Quasi-TEM-Modus und des Quasi-TM-
Modus einander wesentlich überlappen.
Mit der Struktur sind der Quasi-TEM-Modus und der Quasi-TM-
Modus miteinander gekoppelt.
Ferner kann das Resonatorbauelement bei dieser Erfindung
außerdem ein Loch umfassen, das im wesentlichen an der Mit
te des dielektrischen Kerns gebildet ist, wobei der leitfä
hige Stab durch das Loch verläuft, und der leitfähige Stab
kann auf eine solche Weise angeordnet sein, daß die Mitte
des leitfähigen Stabs von der Mitte des Lochs verschoben
ist, anstatt das leitfähige Bauglied anzuordnen oder zu
entfernen.
Außerdem kann das Resonatorbauelement der Erfindung ferner
ein Loch umfassen, das in dem dielektrischen Kern gebildet
ist, wobei der leitfähige Stab auf eine solche Weise durch
das Loch verläuft, daß die Mitte des Lochs von der Mitte
des leitfähigen Stabs verschoben ist, anstatt das dielek
trische Bauglied anzuordnen oder zu entfernen.
Folglich werden durch Anordnen des leitfähigen Stabs oder
des Lochs, durch das der leitfähige Stab dringt, der Quasi-
TEM-Modus und der Quasi-TM-Modus miteinander gekoppelt.
Ferner kann der Quasi-TM-Modus bei dem Resonatorbauelement
der vorliegenden Erfindung Dual-Quasi-TM-Moden umfassen,
die elektrische Felder aufweisen, die senkrecht zu dem die
lektrischen Kern gerichtet sind. Mit dieser Struktur umfaßt
das Resonatorbauelement folglich einen Triplex-Modus-
Resonator, der die Dual-Quasi-TM-Moden und den Quasi-TEM-
Modus verwendet.
Bei dem Resonatorbauelement der vorliegenden Erfindung kann
das leitfähige Bauglied an einer inneren Oberfläche des
Hohlraums angeordnet sein, an einer Position, die mit dem
dielektrischen Kern überlappt, wenn dieselbe von der Axial
richtung des leitfähigen Stabs aus betrachtet wird. Folg
lich kann die Verbindung und die Anordnung eines Kopplungs
leiterbauglieds vereinfacht werden, und daher kann das Bau
element leicht hergestellt werden.
Außerdem kann bei dem Resonatorbauelement der vorliegenden
Erfindung das leitfähige Bauglied einstückig mit dem Hohl
raum geformt sein. Folglich kann das Resonatorbauelement
leicht hergestellt werden.
Außerdem kann das leitfähige Bauglied bei dem Resonator
bauelement der Erfindung eine Metallschraube sein, die auf
solche Weise an dem leitfähigen Hohlraum angeordnet ist,
das der Einfügungsbetrag in den Hohlraum von außen geändert
werden kann. Bei dieser Anordnung kann das leitfähige Bau
glied für eine Kopplungseinstellung durch einen einfachen
Drehvorgang verwendet werden.
Gemäß einem fünften Aspekt der vorliegenden Erfindung um
faßt ein Filter das Resonatorbaulement der Erfindung, und
Eingangs- und Ausgangsleiter zum Eingeben und Ausgeben von
Signalen durch Kopplung mit vorbestimmten Resonanzmoden der
Resonanzmoden.
Gemäß einem sechsten Aspekt der vorliegenden Erfindung um
faßt ein Duplexer ein Paar Filter, die durch das obige Fil
ter gebildet werden. Bei diesem Duplexer ist ein Eingangs
tor eines ersten Filters ein Sendesignaleingangstor, ein
Ausgangstor eines zweiten Filters ist ein Empfangssignal
ausgangstor, und ein Eingangs- und ein Ausgangstor, die dem
ersten und dem zweiten Filter gemeinsam sind, ist ein An
tennentor.
Gemäß einem siebten Aspekt der vorliegenden Erfindung um
faßt eine Kommunikationsvorrichtung entweder einen Filter
oder einen Duplexer, die oben beschrieben sind.
Andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden von der folgenden Beschreibung offensichtlich wer
den.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung
werden nachfolgend Bezug nehmend auf die beiliegenden
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Abschnitt eines Dualmodusresonatorbauele
ments gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 2A bis 2C die elektromagnetischen Feldverteilungen von Re
sonanzmoden eines Dualmodusresonators, der in dem
Resonatorbauelement enthalten ist;
Fig. 3A bis 3D die Magnetfeldverteilungen von zwei Kopplungsmo
den des Dualmodusresonators;
Fig. 4 ein Diagramm der Beziehung zwischen der Länge ei
nes Kopplungseinstellungsblocks und dem Kopp
lungskoeffizienten zwischen einem TM-Modus und
einem TEM-Modus;
Fig. 5 die Kopplung der beiden Resonanzmoden in dem Du
almodusresonator;
Fig. 6A bis 6D die Struktur eines Triplexmodusresonatorbauele
ments und Triplexresonanzmoden in einem Resona
torbauelement gemäß einem zweiten Ausführungsbei
spiel der vorliegenden Erfindung;
Fig. 7A und 7B jeweils die Magnetfeldverteilung eines TM-Modus
in dem Triplexmodusresonator;
Fig. 8A und 8B jeweils die Magnetfeldverteilung eines ersten
Kopplungsmodus in dem Triplexmodusresonator;
Fig. 9A und 9B die Magnetfeldverteilung eines zweiten Kopplungs
modus in dem Triplexmodusresonator;
Fig. 10 die Struktur eines Filters gemäß einem dritten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
Fig. 11 die Struktur eines Duplexers gemäß einem vierten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
Fig. 12A und 12B jeweils ein Resonatorbauelement gemäß einem fünf
ten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfin
dung;
Fig. 13A bis 13C Beispiele von elektrischen Feldverteilungen von
Resonanzmoden bei dem Resonatorbauelement des
fünften Ausführungsbeispiels;
Fig. 14 ein Diagramm, das die Beziehung zwischen dem Ver
schiebungsbetrag eines leitfähigen Stabs und des
Kopplungskoeffizienten zwischen einem TM-Modus
und einem TEM-Modus bei dem Resonatorbauelement
des fünften Ausführungsbeispiels zeigt;
Fig. 15A und 15B jeweils die Struktur eines Resonatorbauelements
gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel der vor
liegenden Erfindung;
Fig. 16A bis 16C Beispiele von elektrischen Feldverteilungen von
Resonanzmoden bei dem Resonatorbauelement des
sechsten Ausführungsbeispiels;
Fig. 17 ein Diagramm, das die Beziehung zwischen dem Ver
schiebungsbetrag eines Lochs und dem Kopplungsko
effizienten bei dem Resonatorbauelement des sech
sten Ausführungsbeispiels zeigt;
Fig. 18A und 18B jeweils die Struktur eines Resonatorbauelements
gemäß einem siebten Ausführungsbeispiel der vor
liegenden Erfindung;
Fig. 19 ein Beispiel von elektrischen Feldverteilungen
von drei Resonanzmoden bei dem Resonatorbauele
ment des siebten Ausführungsbeispiels;
Fig. 20 die Struktur eines Resonatorbauelements gemäß ei
nem achten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung; und
Fig. 21 ein Blockdiagramm einer Kommunikationsvorrichtung
gemäß einem neunten Ausführungsbeispiel der vor
liegenden Erfindung.
Mit Bezugnahme auf Fig. 1 bis 5 wird eine Beschreibung der
Struktur eines Resonatorbauelements gemäß einem ersten Aus
führungsbeispiel der vorliegenden Erfindung gegeben.
Fig. 1 ist ein Abschnitt, der die Struktur eines Dualmodus
resonators zeigt. In Fig. 1 bezeichnet das Bezugszeichen 2
eine Abdeckung zum Abdecken des Öffnungsabschnitts eines
Hohlraums 1. An der Mitte der Abdeckung 2 des Hohlraums ist
eine Frequenzeinstellungsschraube 16 angeordnet, um eine
Resonanzfrequenz durch Einstellen eines vorbestimmten Ab
stands zwischen dem oberen Ende eines leitfähigen Stabes 4
und der inneren Oberfläche der Abdeckung einzustellen.
Beide Endflächen der Längsrichtung eines dielektrischen
Kerns 3 sind mit den Innenwandoberflächen des Hohlraums 1
verbunden. Bei diesem Beispiel ist eine Ag-Elektrode auf
jeder der Endflächen des dielektrischen Kerns 3 gebildet
und die Endflächen sind mit den Innenwandoberflächen des
Hohlraums 1 durch Löten auf solch eine Weise verbunden, daß
der dielektrische Kern an der Mitte des Raums innerhalb des
Hohlraums positioniert ist. Der Hohlraum 1 und die Abdec
kung 2 werden durch Schneiden eines Metallmaterials, um ei
nen Hohlraum zu definieren, gebildet, oder alternativ durch
Bilden eines leitfähigen Films auf einem Keramik- oder
Harzmaterial.
An einer vorbestimmten Position an der inneren Bodenober
fläche des Hohlraums 1 ist ein Kopplungseinstellungsblock
17 angeordnet. Der Kopplungseinstellungsblock 17 kann bei
spielsweise einstückig mit dem Hohlraum 1 gebildet sein,
oder ein rechteckiger Parallelepipedmetallblock kann mit
einer Schraube in dem Hohlraum befestigt sein. Der Kopp
lungseinstellungsblock 17 ermöglicht die Einstellung des
Kopplungsbetrags zwischen einem TEM-Modus und einem TM-
Modus, was nachfolgend beschrieben wird. Außerdem ist ein
Kopplungseinstellungsloch h in dem dielektrischen Kern 3
gebildet. Von der Außenseite des Hohlraums ist ein dielek
trischer Stab in das Kopplungseinstellungsloch h eingefügt.
Durch den Einfügungsbetrag wird der Kopplungsbetrag zwi
schen dem TEM-Modus und dem TM-Modus eingestellt.
Fig. 2A bis 2C zeigen Beispiele von elektromagnetischen
Feldverteilungen von Moden in dem Dualmodusresonator. Bei
diesen Figuren zeigen durchgezogene Pfeile elektrische
Feldvektoren an, und gestrichelte Pfeile zeigen Magnetfeld
vektoren an.
Fig. 2A zeigt die elektromagnetische Feldverteilung eines
TM-Modus, der durch den dielektrischen Kern 3 und den Hohl
raum erzeugt wird. In diesem Modus sind die elektrischen
Feldvektoren in der Längsrichtung des dielektrischen Kerns
3 gerichtet, und die Magnetfeldvektoren bilden Schleifen in
Ebenen senkrecht zu der Längsrichtung des dielektrischen
Kerns 3. Obwohl der dielektrische Kern in diesem Fall eine
rechteckige Parallelepipedform aufweist, wird ein zylindri
sches Koordinatensystem verwendet, um die Moden auszudrüc
ken. Das Symbol h zeigt eine Ausbreitungsrichtung an, das
Symbol θ zeigt eine Schleifenbildungsrichtung in der Ober
fläche senkrecht zu der Ausbreitungsrichtung an, und das
Symbol r zeigt eine Radialrichtung (Radius) innerhalb der
Oberfläche senkrecht zu der Ausbreitungsrichtung an. Die
Anzahl von Wellen in der elektrischen Feldintensitätsver
teilung ist in der Reihenfolge von TM, θ, r und h ausge
drückt. Somit kann der vorliegende Modus als ein TM010-
Modus ausgedrückt werden. Anders als bei einem normalen
TM010-Modus ist der dielektrische Kern jedoch in diesem
Fall nicht zylindrisch, und der leitfähige Stab 4 ist an
der Mitte des dielektrischen Kerns 3 angeordnet. Somit ist
der Modus ein Quasi-TM-Modus, der dem TM010-Modus ent
spricht. Hierin nachfolgend wird dieser Modus einfach als
ein "TM-Modus" bezeichnet.
Fig. 2B zeigt eine Draufsicht eines Halbkoaxialresonators,
der durch den Hohlraum und den leitfähigen Stab gebildet
wird, und Fig. 2C zeigt eine Vorderansicht desselben. In
dem TEM-Modus sind die elektrischen Feldvektoren in Rich
tungen ausgerichtet, die von dem leitfähigen Stab zu den
Innenwandoberflächen des Hohlraums ausstrahlen, und die Ma
gnetfeldvektoren bilden Schleifen um den leitfähigen Stab
in der Mitte. Da der dielektrische Kern anders als bei ei
nem normalen Halbkoaxialresonator angeordnet ist, und es
außerdem einen Zwischenraum zwischen der Oberseite des
leitfähigen Stabs 4 und der Deckenoberfläche des Hohlraums
1 gibt, ist der Modus jedoch ein Quasi-TEM-Modus, der einem
TEM-Modus entspricht. Hierin nachfolgend wird dieser Modus
einfach als ein "TEM-Modus" bezeichnet.
Fig. 3A bis 3D zeigen die Beispiele von Magnetfeldvertei
lungen der beiden Kopplungsmoden, die mit dem TM-Modus und
dem TEM-Modus, die in Fig. 1 und Fig. 2A bis 2C gezeigt
sind, erhalten werden.
Hier ist ein in Fig. 3A und 3B gezeigter erster Kopplungs
modus äquivalent zu einem Modus, der durch Synthetisieren
des TEM-Modus und des TM-Modus erhalten wird. Wenn es in
dieser Situation von der Oberseite des leitfähigen Stabs 4
in der Axialrichtung betrachtet wird, dreht sich das TEM-
Modusmagnetfeld in der Gegenuhrzeigerrichtung, und das TM-
Modusmagnetfeld ist in der Richtung nach rechts unterhalb
des dielektrischen Kerns 3 ausgerichtet (Fig. 3B). Ein
zweiter Kopplungsmodus, der in Fig. 3C und 3D gezeigt ist,
ist äquivalent zu einem Modus, der durch Synthetisieren des
TEM-Modus und des TM-Modus erzeugt wird. Bei dem zweiten
Kopplungsmodus dreht sich das TEM-Modusmagnetfeld in der
Uhrzeigerrichtung, und das TM-Modusmagnetfeld ist in der
Richtung nach rechts unterhalb des dielektrischen Kerns 3
ausgerichtet (Fig. 3D).
Wie es bei diesen Figuren gezeigt ist, ist für die beiden
Kopplungsmoden, die mit dem TEM-Resonanzmodus und dem TM-
Resonanzmodus erhalten werden, ein Kopplungseinstellungs
block 17 an einem Platz angeordnet, wo das Magnetfeld in
einem der Kopplungsmoden (dem ersten Kopplungsmodus)
schwach ist, und das Magnetfeld in dem anderen Kopplungsmo
dus (dem zweiten Kopplungsmodus) stark ist. Obwohl es bei
dieser Struktur eine geringe Erhöhung der Resonanzfrequenz
des ersten Kopplungsmodus gibt, ist die Resonanzfrequenz
des zweiten Kopplungsmodus erhöht, um den TEM-Modus und den
TM-Modus stärker zu koppeln. Die Kopplungsstärke zwischen
den Moden wird durch die Abweichungsgröße zwischen den bei
den Kopplungsmodusresonanzfrequenzen bestimmt, d. h. durch
die Größe des Kopplungseinstellungsblocks 17.
Fig. 4 ist ein Diagramm, das die Beziehung zwischen einer
Länge E6 (Fig. 1) des Kopplungseinstellungsblocks 17 und
einem Kopplungskoeffizienten k12 zwischen den beiden Reso
nanzmoden zeigt. Wenn die Länge E6 länger wird, erhöht sich
der Kopplungskoeffizient k12 der beiden Resonanzmoden.
Somit kann ein vorbestimmter Kopplungskoeffizient einfach
durch Einstellen der Größe des Kopplungseinstellungsblocks
17 erhalten werden. Um den Kopplungskoeffizienten von außen
von dem Hohlraum einzustellen, nachdem das Resonatorbauele
ment zusammengebaut wurde, wie es in Fig. 1 gezeigt ist,
ist jedoch auch eine Metallschraube 7 vorgesehen, um den
Betrag zu ändern, um den das Kopplungseinstellungsbauglied
in den Hohlraum eingefügt ist. Bei dem in Fig. 1 gezeigten
Beispiel ist die Metallschraube 7 in einer Position ange
ordnet, die dem Kopplungseinstellungsblock gegenüber liegt,
mit dem leitfähigen Stab 4 zwischen denselben. Wenn sich
der Betrag, um den die Metallschraube 7 in den Hohlraum
eingefügt ist, erhöht, reduziert sich folglich der Kopp
lungseffekt aufgrund des Kopplungseinstellungsblocks 17.
Obwohl die Größe des Kopplungseinstellungsblocks 17 vorbe
stimmt werden kann, so daß ein hoher Kopplungskoeffizient
erhalten werden kann, kann die Metallschraube 7 dementspre
chend auf eine solche Weise eingefügt werden, daß der Kopp
lungskoeffizient niedriger wird.
Ferner kann in Fig. 1 statt dem Anordnen des Kopplungsein
stellungsblocks 17, wenn die Metallschraube in den Hohlraum
in dieser Position von außen eingefügt wird, der Kopplungs
koeffizient höher werden, wenn sich der Einfügungsbetrag
der Metallschraube erhöht.
Fig. 5 zeigt ein strukturelles Beispiel zum Koppeln der
beiden Moden. Hier ist die Figur eine Draufsicht, bevor die
Abdeckung angeordnet wird. Die elektrischen Feldvektoren
ETEM des TEM-Modus sind in Richtungen radial zu dem leitfä
higen Stab 4 ausgerichtet, und die elektrischen Feldvekto
ren ETM des TM-Modus richten sich in der Längsrichtung des
dielektrischen Kerns 3 aus. Somit können die beiden Moden
miteinander gekoppelt werden, durch Stören des Gleichge
wichts der elektrischen Feldstärke von einem Ende der
Längsrichtung des dielektrischen Kerns 3 zu der Mitte des
selben (leitfähiger Stab 4) und der elektrischen Feldstärke
von dem anderen Ende zu der Mitte desselben. Das Symbol h,
das in der Figur gezeigt ist, zeigt ein Kopplungseinstel
lungsloch an, durch das die Symmetrie der elektrischen
Feldstärken in dem benachbarten Bereich aufgehoben ist, mit
dem Ergebnis, daß der TEM-Modus und der TM-Modus miteinan
der gekoppelt sind. Außerdem wird der Kopplungsbetrag durch
die Größe (den inneren Durchmesser oder die Tiefe) des
Kopplungseinstellungslochs h oder durch den Betrag, um den
ein dielektrischer Stab in das Kopplungseinstellungsloch h
eingefügt ist, bestimmt.
Nachfolgend wird ein Resonatorbauelement mit drei Resonato
ren als ein zweites Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung mit Bezugnahme auf die Fig. 6A bis 6D bis Fig. 9A
und 9B beschrieben.
Jede der Fig. 6A bis 6C ist eine perspektivische Ansicht
eines Resonatorbauelements, das Triplexresonanzmoden ver
wendet, die durch Summieren eines TM-Dualmodus und eines
TEM-Modus erreicht werden. In jeder der Figuren bezeichnet
das Bezugszeichen 1 einen Hohlraum, und die inneren Ober
flächen des Hohlraums 1 sind durch Zweipunkt-Strichlinien
angezeigt. Ein dielektrischer Kern 3 ist durch Anordnen von
zwei prismageformten, dielektrischen Kernen gebildet, die
senkrecht zueinander sind, um eine Konfiguration in der
Form eines Kreuzes herzustellen. In der Mitte des dielek
trischen Kerns 3 ist ein zylindrisches Loch gebildet und
ein leitfähiger Stab 4 ist darin eingefügt.
Bei dem in Fig. 6A gezeigten Beispiel ist, wie bei dem Fall
der Kopplung zwischen dem Einzel-TM-Modus und dem Einzel-
TEM-Modus, der in Fig. 3A bis 3D gezeigt, und zwar in die
sem Fall mit einem TMx-Modus und einem TEM-Modus als zwei
Kopplungsmoden, ist ein Kopplungseinstellungsblock 17 an
einem Platz angeordnet, an dem das Magnetfeld von einem der
Kopplungsmoden schwach ist, und das Magnetfeld des anderen
Kopplungsmodus stark ist. Bei dieser Anordnung werden der
TEM-Modus und der TM-Modus miteinander gekoppelt, indem ein
Unterschied zwischen den Resonanzfrequenzen der beiden
Kopplungsmoden gemacht wird.
Außerdem ist ein Kopplungseinstellungsloch h2 an einem der
Teile angeordnet, wo die elektrischen Feldvektoren des TMx-
Modus und des TEM-Modus einander wesentlich überlappen,
d. h. in einem der Arme des kreuzförmigen Kerns mit dem
leitfähigen Stab 4 zwischen denselben. Der TMx-Modus und
der TEM-Modus können durch das Loch h2 gekoppelt werden.
Bezüglich des TMx-Modus und des TMy-Modus als die zwei
Kopplungsmoden (gerader und ungerader Modus) ist ein Ein
stellungsloch h3 vorgesehen, um zwischen den Resonanzfre
quenzen der beiden Moden einen Unterschied herzustellen.
Das Loch h3 liefert die Kopplung zwischen dem TMx-Modus und
dem TMy-Modus.
Eine Kopplungsschleife 10b ist magnetisch mit dem TMy-Modus
gekoppelt, und eine Kopplungsschleife 10a ist magnetisch
mit dem TEM-Modus gekoppelt. Als Folge sind die drei Reso
nanzmoden miteinander gekoppelt, in der aufeinanderfolgen
den Reihenfolge der Kopplungsschleife 10a, des TEM-Modus,
des TMx-Modus, des TMy-Modus und der Kopplungsschleife 10b.
Mit dieser Anordnung dient das Bauelement als ein Resona
torbauelement mit drei Resonatoren.
Bei dem in Fig. 6C und 6D gezeigten Beispiel, wie bei dem
Beispiel von Fig. 6A und 6B, liefern ein Kopplungseinstel
lungsblock 17 und ein Kopplungseinstellungsloch h2 eine
Kopplung zwischen dem TMx-Modus und dem TEM-Modus. Außerdem
ist ein Kopplungseinstellungsloch h1 in einem der beiden
Teile gebildet, in dem die elektrischen Feldvektoren des
TMy-Modus und die elektrischen Feldvektoren des TEM-Modus
einander wesentlich überlappen, d. h. in einem der beiden
Arme des kreuzförmigen dielektrischen Kerns, mit dem leit
fähigen Stab 4 zwischen denselben. Das Loch h1 liefert eine
Kopplung zwischen dem TMy-Modus und dem TEM-Modus.
Eine Kopplungsschleife 10a ist magnetisch mit dem TMx-Modus
gekoppelt, und eine Kopplungsschleife 10b ist magnetisch
mit dem TMy-Modus gekoppelt. Folglich sind die drei Resona
toren in der aufeinanderfolgenden Reihenfolge der Kopp
lungsschleife 10a, des TMy-Modus, des TEM-Modus, des TMx-
Modus und der Kopplungsschleife 10b miteinander gekoppelt.
Somit dient das Bauelement auch als ein Resonatorbauelement
mit drei Resonatoren.
Fig. 7A und 7B bis Fig. 9A und 9B zeigen Simulationen der
Magnetfeldverteilungen des TEM-Modus und des TM-Modus, und
der Magnetfeldverteilungen der Kopplungsmoden von beiden
Moden. In diesem Fall ist die Kopplung zwischen den Moden
in der sequentiellen Reihenfolge des TMx-Modus, dann des
TEM-Modus und dann des TMy-Modus hergestellt, wie es in
Fig. 6D gezeigt ist.
Alternativ kann die Kopplung zwischen dem TMy-Modus und dem
TEM-Modus ohne Bilden eines Lochs h1, wie es in Fig. 6C ge
zeigt ist, durch teilweises Verschmälern einer Breite Wy2
(Fig. 8A) des dielektrischen Kerns, um das Gleichgewicht
der elektrischen Feldstärken zu stören, erhalten werden.
Fig. 7A und 7B zeigen jeweils die TMx-Moduskopplung mit dem
TEM-Modus, Fig. 8A und 8B zeigen jeweils einen ersten Kopp
lungsmodus, der durch den TMy-Modus und den TEM-Modus ge
bildet ist, und Fig. 9A und 9B zeigen jeweils einen zweiten
Kopplungsmodus, der durch den TMy-Modus und den TEM-Modus
gebildet ist.
In Fig. 7A zeigt eine Achse y die Rechts- und Linksrichtung
an, eine Achse x zeigt die Vor- und Zurückrichtung an, und
eine Achse z zeigt die Richtung nach oben und nach unten
an. In Fig. 7B zeigt die Achse x die Rechts- und Linksrich
tung an, die Achse y zeigt die Vor- und Zurückrichtung an
und die Achse z zeigt die Richtung nach oben und nach unten
an. In jeder der Fig. 8A und 9A zeigt die Achse y die
Rechts- und Linksrichtung an, die Achse z zeigt die Vor-
und Zurückrichtung an, und die Achse x zeigt die Richtung
nach oben und nach unten an. In jeder der Fig. 8B und 9B
zeigt die Achse x die Rechts- und Linksrichtung an, die
Achse y zeigt die Vor- und Zurückrichtung an, und die Achse
z zeigt die Richtung nach oben und nach unten an.
Wie es durch einen Vergleich zwischen Fig. 7B, 8B und 9B
ersichtlich ist, sind die Magnetfelder des ersten und zwei
ten Kopplungsmodus, die durch den TMy-Modus und den TEM-
Modus erzeugt werden, an der Position des Kopplungseinstel
lungsblocks 17 schwach, und der Kopplungseinstellungsblock
17 ist parallel zu den Magnetfeldern positioniert. Anderer
seits ist das Magnetfeld des TMx-Modus, der mit dem TEM-
Modus gekoppelt ist, an der Position des Kopplungseinstel
lungsblocks 17 intensiviert und der Block besteht senkrecht
zu dem Magnetfeld. Somit hat der Kopplungseinstellungsblock
17 nur Einfluß auf den TMx-Modus, der mit dem TEM-Modus,
der in Fig. 7B gezeigt ist, gekoppelt ist, und hat wenig
Einfluß auf die anderen beiden Moden. Dementsprechend kann
bei einem Filter, das solche Resonatoren verwendet, die
Einstellung eines bestimmten Kopplungsmodus leicht und un
abhängig durchgeführt werden.
Nachfolgend wird ein Filter gemäß einem dritten Ausfüh
rungsbeispiel der vorliegenden Erfindung mit Bezugnahme auf
Fig. 10 beschrieben.
In Fig. 10 bezeichnet jedes der Bezugszeichen RWa und RWb
einen Dualmodusresonator, der einen TM-Modus und einen TEM-
Modus verwendet. Die Grundstruktur jedes Resonatorbauele
ments ist die gleiche wie diejenige, die in Fig. 1 und Fig.
2A bis 2C gezeigt ist. Die Bezugszeichen 8a und 8b bezeich
nen Koaxialverbinder und die Mittelleiter der Koaxialverb
inder sind mit den Kopplungsschleifen 9a und 9b verbunden.
Eine Kopplungsschleife 10ab ist mit den TEM-Modus-
Magnetfeldern der Dualmodusresonatoren RWa und RWb verbun
den. Als Ergebnis sind die beiden TEM-Moden über die Kopp
lungsschleife 10ab miteinander gekoppelt. Die Kopplungsein
stellungsblöcke 17a und 17b liefern eine Kopplung zwischen
den TM-Moden und den TEM-Moden der Dualmodusresonatoren RWa
und RWb. Kopplungseinstellungslöcher ha und hb sind zum
Einstellen der Kopplungen zwischen den TM-Moden und den
TEM-Moden der Dualmodusresonatoren RWa und RWb vorgesehen.
Durch Einfügen eines dielektrischen Stabs in jedes der Lö
cher von außerhalb des Hohlraums kann der Kopplungskoeffi
zient von beiden Moden gemäß dem Einfügungsbetrag frei ein
gestellt werden.
Auf diese Weise dient das Filter als ein Bandpaßfilter mit
vier Resonatoren.
Nachfolgend wird ein Duplexer gemäß einem vierten Ausfüh
rungsbeispiel der Erfindung mit Bezugnahme auf Fig. 11 be
schrieben.
In Fig. 11 ist die Struktur, die einen Hohlraum 1 und einen
dielektrischen Kern umfaßt, gleich wie die Struktur des in
Fig. 6B gezeigten Resonatorbauelements, und dieser Duplexer
umfaßt ein Paar der Resonatorbauelemente. In Fig. 11 ge
zeichnet das Bezugszeichen 10tx eine Kopplungsschleife, die
als ein Sendesignaleingangstor dient, und die zwischen den
Mittelleiter des Koaxialverbinders 8tx und die Abdeckung
des Hohlraums (die in Fig. 11 nicht gezeigt ist) geschaltet
ist. Außerdem bezeichnet das Bezugszeichen 10rx eine Kopp
lungsschleife, die als ein Empfangssignalausgangstor dient,
und die zwischen den Mittelleiter des Koaxialverbinders 8rx
und die Abdeckung des Hohlraums geschaltet ist. Das Bezugs
zeichen 10ant ist eine Kopplungsschleife, die als ein An
tennenverbindungstor dient, und beide Enden derselben sind
mit der Abdeckung des Hohlraums verbunden. Der Mittelleiter
des Koaxialverbinders 8ant ist mit einer vorbestimmten Po
sition auf der Kopplungsschleife 10ant verbunden.
Mit der obigen Struktur dient der in Fig. 11 gezeigte linke
Abschnitt als ein Sendefilter mit Bandpaßcharakteristika.
Bei diesem Filter sind drei Resonatoren in der aufeinander
folgenden Reihenfolge der Kopplungsschleife 10tx, des TMx-
Modus, des TEM-Modus, des TMy-Modus und der Kopplungs
schleife 10ant gekoppelt.
Der rechte Abschnitt, der in Fig. 11 gezeigt ist, dient als
ein Empfangsfilter mit Bandpaßcharakteristika, bei dem die
drei Resonatoren in der sequentiellen Reihenfolge der Kopp
lungsschleife 10ant, des TMy-Modus, des TEM-Modus, des TMx-
Modus und der Kopplungsschleife 10rx gekoppelt sind.
Nachfolgend wird die Struktur eines Dualmodusresonators ge
mäß einem fünften Ausführungsbeispiel der vorliegenden Er
findung mit Bezugnahme auf Fig. 12A und 12B bis Fig. 14 be
schrieben.
Fig. 12A ist eine Draufsicht, nachdem die Abdeckung eines
Hohlraums entfernt wurde, und Fig. 12B ist eine longitudi
nale Schnittansicht entlang einer Oberfläche der Mittelach
se eines leitfähigen Stabs. Anders als das in Fig. 1 ge
zeigte Resonatorbauelement sind der TEM-Modus und der TM-
Modus bei diesem Ausführungsbeispiel miteinander gekoppelt,
ohne ein Kopplungseinstellungsloch h in einem dielektri
schen Kern zu bilden, und ebenfalls ohne einen Kopplungs
einstellungsblock 17 in dem Hohlraum anzuordnen.
In anderen Worten ausgedrückt, bei diesem Ausführungsbei
spiel ist ein Loch 5 zum Einfügen des leitfähigen Stabs 4
in der Mitte des dielektrischen Kerns 3 (der Mitte des
Hohlraums 1) gebildet, und der leitfähige Stab 4 ist mit
seiner Mitte verschoben von der Mitte des Lochs 5 angeord
net. Die anderen Strukturen sind die gleichen wie diejeni
gen, die in Fig. 1 gezeigt sind. Eine gestrichelte Linie
zeigt einen Zustand an, in dem der leitfähige Stab und das
Loch 5 konzentrisch positioniert sind. Bei diesem Ausfüh
rungsbeispiel ist der leitfähige Stab nicht in der Mitte
des Lochs positioniert, wie es durch das Symbol a angezeigt
ist, sondern statt dessen zu einer Position verschoben, die
durch das Symbol b angezeigt ist.
Fig. 13A bis 13B zeigen die Beispiele von elektrischen
Feldverteilungen der Moden an. Fig. 13A zeigt die elektri
sche Feldverteilung eines TEM-Modus, die durch den leitfä
higen Stab 4 und den Hohlraum 1 erzeugt wird, und die elek
trische Feldverteilung eines TM-Modus, die durch den die
lektrischen Kern 3 und den Hohlraum 1 erzeugt wird. Fig.
13B zeigt die elektrische Feldverteilung eines ersten Kopp
lungsmodus, der durch Summieren des TEM-Modus und des TM-
Modus erhalten wird. Fig. 13C zeigt die elektrische Feld
verteilung eines zweiten Kopplungsmodus, als den Modus ei
nes Unterschieds zwischen dem TEM-Modus und dem TM-Modus.
Da die Mitte des leitfähigen Stabs 4 von der Mitte des
Lochs 5, in das der Stab 4 eingefügt ist, verschoben ist,
wie es oben gezeigt ist, wird zwischen den Störungsmengen
des Lochs 5, das in dem dielektrischen Kern gebildet ist,
bezüglich der elektrischen Feldverteilung der beiden Kopp
lungsmoden ein Unterschied erzeugt. Als Folge werden die
Frequenzen der beiden Kopplungsmoden unterschiedlich, und
dadurch wird der TM-Modus mit dem TEM-Modus gekoppelt. Im
Vergleich zu dem Fall, bei dem sich der leitfähige Stab 4
in der Mitte des Lochs 5 befindet, wird bei den in Fig. 13A
bis 13C gezeigten Beispielen die Frequenz des ersten Kopp
lungsmodus niedriger, während die Frequenz des zweiten
Kopplungsmodus höher wird.
Fig. 14 zeigt die Beziehung zwischen dem Verschiebungsbe
trag der Mitte des leitfähigen Stabs 4 von der Mitte des
Lochs 5, das in dem dielektrischen Kern gebildet ist, und
den Kopplungskoeffizienten zwischen den Moden. Wenn die
Mitte des Lochs 5 an der gleichen Stelle positioniert ist
wie die Mitte des leitfähigen Stabs 4, d. h. wenn der Ver
schiebungsbetrag gleich Null ist, ist der Kopplungskoeffi
zient zwischen dem TM-Modus und dem TEM-Modus Null. Wenn
sich der Verschiebungsbetrag des leitfähigen Stabs erhöht,
wird der Kopplungskoeffizient entsprechend höher. Folglich
kann der Kopplungskoeffizient zwischen dem TM-Modus und dem
TEM-Modus abhängig von der Position des leitfähigen Stabs
bezüglich des dielektrischen Kerns oder in dem Hohlraum be
stimmt werden.
Nachfolgend wird mit Bezugnahme auf Fig. 15A und 15B bis
Fig. 17 eine Beschreibung der Struktur eines Dualmodusreso
natorbauelements gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung gegeben.
Fig. 15A ist eine Draufsicht des Bauelements, nachdem die
Abdeckung eines Hohlraums entfernt ist, und Fig. 15B ist
ein Längsschnitt um eine Oberfläche entlang der Mittelachse
eines leitfähigen Stabs. Anders als bei dem in Fig. 1 ge
zeigten Resonatorbauelement ist gleichartig dazu bei diesem
Ausführungsbeispiel der TEM-Modus mit dem TM-Modus gekop
pelt, ohne ein Kopplungseinstellungsblock h in einem die
lektrischen Kern 3 zu bilden, und ohne einen Kopplungsein
stellungsblock 17 in dem Hohlraum anzuordnen.
In anderen Worten ist bei diesem Ausführungsbeispiel ein
leitfähiger Stab 4 an der Mitte eines Hohlraums 1 angeord
net, und ein Loch 5 ist auf eine solche Weise gebildet, daß
die Mitte des Lochs 5 von der Mitte des leitfähigen Stabs 4
verschoben ist. Die anderen Strukturen sind die gleichen
wie diejenigen, die in Fig. 1 gezeigt sind. Eine gestri
chelte Linie zeigt einen Zustand, in dem das Loch 5 mit dem
leitfähigen Stab 4 konzentrisch ist. Bei diesem Ausfüh
rungsbeispiel ist das Mittelloch 5 nicht konzentrisch mit
dem leitfähigen Stab positioniert, wie es durch das Symbol
a angezeigt ist, sondern zu einer Position verschoben, die
durch das Symbol b angezeigt ist.
Fig. 16A bis 16C zeigen die Beispiele von elektrischen
Feldverteilungen der Moden. Fig. 16A zeigt die elektrischen
Feldverteilungen eines ersten Kopplungsmodus als den Modus
einer Summe des TEM-Modus und des TM-Modus. Fig. 16C zeigt
die elektrische Feldverteilung eines zweiten Kopplungsmodus
als den Modus eines Unterschieds zwischen dem TEM-Modus und
dem TM-Modus.
Da sich die Mitte des leitfähigen Stabs 4 relativ von der
Mitte des Lochs 5 verschiebt, durch das der leitfähige Stab
verläuft, wird zwischen den Störungsmengen des Lochs 5, das
in dem dielektrischen Kern gebildet ist, bezüglich der
elektrischen Feldverteilungen der beiden Kopplungsmoden ein
Unterschied erzeugt. Als Konsequenz werden die Frequenzen
der Kopplungsmoden unterschiedlich, mit dem Ergebnis, daß
der TM-Modus mit dem TEM-Modus gekoppelt wird. Bei dem in
Fig. 16A bis 16C gezeigten Ausführungsbeispiel, im Ver
gleich zu dem Fall, in dem das Loch 5 und der leitfähige
Stab 4 konzentrisch positioniert sind, wird die Frequenz
des ersten Kopplungsmodus höher, während die Frequenz des
zweiten Kopplungsmodus niedriger wird.
Fig. 17 zeigt die Beziehung zwischen dem Kopplungskoeffi
zienten und dem Verschiebungsbetrag der Mitte des Lochs 5
von dem leitfähigen Stab 4. Wenn die Mitte des Lochs 5, das
in dem dielektrischen Kern gebildet ist, an der gleichen
Position ist wie die Mitte des leitfähigen Stabs 4, d. h.
wenn der Verschiebungsbetrag Null ist, ist der Kopplungsko
effizient zwischen dem TM-Modus und dem TEM-Modus Null.
Wenn sich der Verschiebungsbetrag des Lochs 5 erhöht, wird
der Kopplungskoeffizient demgemäß höher. Somit kann der
Kopplungskoeffizient zwischen dem TM-Modus und dem TEM-
Modus durch die Position des Lochs 5 bezüglich des leitfä
higen Stabs 4 bestimmt werden.
Nachfolgend wird als siebtes Ausführungsbeispiel der vor
liegenden Erfindung ein Resonatorbauelement mit Bezugnahme
auf Fig. 18A, 18B und 19 beschrieben.
Das Resonatorbauelement umfaßt einen kreuzförmigen dielek
trischen Kern 3 mit einem Teil, der sich in der Richtung
der Achse x ausdehnt, und einem Teil, der sich in der Rich
tung der Achse y ausdehnt. In der Mitte des dielektrischen
Kerns 3 ist ein Loch 5 gebildet, durch das der leitfähige
Stab 4 verläuft. Mit dieser Struktur können die drei Moden
eines TMx-Modus, eines TMy-Modus und eines TEM-Modus ver
wendet werden.
Fig. 19 zeigt die Beispiele von elektrischen Feldverteilun
gen der obigen drei Moden. Wenn das Loch 5 in der Mitte des
dielektrischen Kerns 3 gebildet ist, und der leitfähige
Stab 4 und das Loch 5 konzentrisch positioniert sind, sind
die elektrischen Feldverteilungen der drei Moden symme
trisch und daher sind die Moden nicht miteinander gekop
pelt. Wenn jedoch, wie es in Fig. 18A und 18B gezeigt ist,
der leitfähige Stab 4 auf eine Weise angeordnet ist, die
von der Mitte in der Richtung der Achse x um einen vorbe
stimmten Betrag verschoben ist, wie das oben beschriebene
Dualmodusresonatorbauglied, ist der TMx-Modus mit dem TEM-
Modus gekoppelt. Außerdem ermöglicht das Verschieben des
leitfähigen Stabs 4 in der Richtung der Achse y die Kopp
lung zwischen dem TMy-Modus und dem TEM-Modus.
Wenn sich ferner die Mitte des leitfähigen Stabs 4 von der
Mitte des Lochs 5 sowohl in die Richtung der Achse x als
auch der Richtung der Achse y verschiebt, wird eine Stö
rungsmenge zu jeder der elektrischen Feldverteilung der
beiden Kopplungsmoden hinzugefügt, die durch den TMx-Modus
und den TMy-Modus erhalten werden. Folglich sind der TMx-
Modus und der TMy-Modus miteinander gekoppelt. Falls die
Kopplung zwischen dem TMx-Modus und dem TMy-Modus unnötig
ist, kann der dielektrische Teil, der durch das Symbol a
angezeigt ist, um einen vorbestimmten Betrag abgeschnitten
werden, um die Kopplung aufzuheben.
Nachfolgend wird mit Bezugnahme auf Fig. 20 eine Beschrei
bung der Struktur eines Resonatorbauelements gemäß einem
achten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung gege
ben.
Bei dem in Fig. 18 gezeigten Ausführungsbeispiel ist das
Loch 5 in der Mitte des kreuzförmigen dielektrischen Kerns
3 gebildet. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist jedoch ein
leitfähiger Stab 4 in der Mitte des dielektrischen Kerns 3
(der Mitte eines Hohlraums 1) gebildet, und ein Loch 5 ist
in einer Position gebildet, wobei die Mitte des Lochs 5 von
der Mitte des leitfähigen Stabs 4 verschoben ist. Bei die
sem Fall wird, ähnlich wie bei dem obigen Ausführungsbei
spiel, der Kopplungsbetrag zwischen dem TMx-Modus und dem
TEM-Modus durch die Verschiebung des Lochs 5 in der Rich
tung der Achse x bestimmt, und der Kopplungsbetrag zwischen
dem TMy-Modus und dem TEM-Modus wird durch die Verschiebung
des Lochs 5 in der Richtung der Achse y bestimmt. Gleichar
tig dazu tritt aufgrund der Verschiebung des Lochs 5 bezüg
lich des dielektrischen Kerns 3 die Kopplung zwischen dem
TMx-Modus und dem TMy-Modus sowohl in die Richtung der Ach
se x als auch y auf. Die Kopplung zwischen dem TMx-Modus
und dem TMy-Modus kann jedoch beispielsweise durch Schnei
den einer bestimmten Menge des dielektrischen Teils, der
durch das Symbol a angezeigt ist, verhindert werden, so daß
elektrische Feldverteilungen der beiden Kopplungsmoden, die
durch den TMx- und den TMy-Modus erhalten werden, ausgegli
chen werden können.
Bei jedem der in Fig. 12A und 12B bis Fig. 20 gezeigten
Ausführungsbeispiele ist der TEM-Modus durch Einstellen der
Position des Lochs, das in dem dielektrischen Kern gebildet
ist, bezüglich des leitfähigen Stabs mit dem TM-Modus ge
koppelt. Außerdem können die Strukturen, die die Kopplung
zwischen den spezifizierten Moden liefern, wie es in jedem
der Ausführungsbeispiele von Fig. 1 bis 11 gezeigt ist, mit
denselben kombiniert werden.
Fig. 21 zeigt ein Blockdiagramm einer Kommunikationsvor
richtung gemäß einem neunten Ausführungsbeispiel der vor
liegenden Erfindung. Die Kommunikationsvorrichtung verwen
det den oben beschriebenen Duplexer. Wie es hier gezeigt
ist, ist eine Sendeschaltung mit einem Eingangstor eines
Sendefilters verbunden, und eine Empfangsschaltung ist mit
einem Ausgangstor eines Empfangsfilters verbunden. Eine An
tenne ist mit einem Eingangs- und einem Ausgangstor des Du
plexers verbunden. Mit dieser Struktur ist ein Hochfre
quenzabschnitt der Kommunikationsvorrichtung gebildet.
Zusätzlich können Schaltungselemente, wie z. B. ein Multi
plexer, ein Synthesizer und ein Teiler durch das dielektri
sche Resonatorbauelement gebildet werden, das in jedem der
obigen Ausführungsbeispiele beschrieben ist. Wenn diese
Schaltungselemente außerdem zum Bilden einer Kommunikati
onsvorrichtung verwendet werden, kann die Kommunikations
vorrichtung kompakt gemacht werden.
Wie es oben beschrieben ist, sind in einem leitfähigen
Hohlraum gemäß der vorliegenden Erfindung ein dielektri
scher Kern und ein leitfähiger Stab angeordnet, von dem zu
mindest ein leitfähig verbunden ist. Die Resonanzfrequenz
eines Quasi-TEM-Modus, der durch den Hohlraum und den leit
fähigen Stab erzeugt wird, und die Resonanzfrequenz eines
Quasi-TM-Modus, der durch den Hohlraum und den dielektri
schen Kern erzeugt wird, sind im wesentlichen ausgeglichen,
und außerdem ist ein leitfähiges Bauglied an einem Platz
angebracht oder von demselben entfernt, an dem das Magnet
feld von einem der zwei Kopplungsmoden, die durch den Qua
si-TEM-Modus und den Quasi-TM-Modus erzeugt werden, stark
ist und das Magnetfeld des anderen Kopplungsmodus schwach
ist.
Alternativ sind ein dielektrisches Bauglied und ein leitfä
higes Bauglied an einem Platz angeordnet oder von demselben
entfernt, an dem das elektrische Feld von einem von zwei
Kopplungsmoden, die durch den Quasi-TEM-Modus und den Qua
si-TM-Modus erzeugt werden, stark ist, und das elektrische
Feld des anderen Kopplungsmodus schwach ist.
Als Folge können der Quasi-TEM-Modus und der Quasi-TM-Modus
miteinander mit einer vorbestimmten Kopplungsstärke gekop
pelt werden, ohne die gesamte Struktur kompliziert zu ma
chen.
Außerdem sind bei dieser Erfindung in einem leitfähigen
Hohlraum ein dielektrischer Kern und ein leitfähiger Stab
angeordnet, von dem zumindest ein Ende zum Inneren des
Hohlraums geleitet ist. Die Resonanzfrequenz eines Quasi-
TEM-Modus, die durch den Hohlraum und den leitfähigen Stab
erzeugt wird, und die Resonanzfrequenz eines Quasi-TM-
Modus, die durch den Hohlraum und den dielektrischen Kern
erzeugt wird, sind im wesentlichen ausgeglichen, und ein
dielektrisches Bauglied und ein leitfähiges Bauglied sind
an einem Platz angeordnet oder von demselben entfernt, an
dem die elektrischen Feldvektoren des Quasi-TEM-Modus und
des Quasi-TM-Modus einander wesentlich überlappen.
Alternativ sind ein dielektrisches Bauglied und ein magne
tisches Bauglied an einem Platz angeordnet oder von demsel
ben entfernt, an dem die Magnetfeldvektoren des Quasi-TEM-
Modus und des Quasi-TM-Modus einander wesentlich überlap
pen.
Bei jeder der obigen Strukturen können folglich der Quasi-
TEM-Modus und der Quasi-TM-Modus miteinander mit einer vor
bestimmten Kopplungsstärke gekoppelt werden, ohne die ge
samte Struktur kompliziert zu machen.
Ferner ist bei dieser Erfindung ein Loch im wesentlichen an
der Mitte des dielektrischen Kerns gebildet, und der leit
fähige Stab wird durch das Loch geleitet. Der leitfähige
Stab ist auf eine solche Weise angeordnet, daß die Mitte
des leitfähigen Stabs von der Mitte des Lochs verschoben
ist.
Alternativ ist ein Loch, durch das der leitfähige Stab ver
läuft, in dem dielektrischen Kern auf solche Weise gebil
det, daß die Mitte des Lochs von der Mitte des leitfähigen
Stabs verschoben ist.
Folglich wird weder die Anordnung von irgendeinem Kopp
lungsbauglied noch die Entfernung eines Bauglieds im we
sentlichen benötigt. Somit können der Quasi-TEM-Modus und
der Quasi-TM-Modus nur mit der Anordnung des leitfähigen
Stabs oder der Bildung des Lochs zum Einfügen des leitfähi
gen Stabs leicht miteinander gekoppelt werden.
Außerdem kann bei dieser Erfindung bezüglich des Quasi-TM-
Modus, wenn ein Quasi-TM-Modusresonator von Dualmoden vor
gesehen ist, dessen elektrischen Felder senkrecht zu dem
dielektrischen Kern sind, das Resonatorbauelement einen
Triplexmodusresonator aufweisen, der die Dual-Quasi-TM-
Moden und den Quasi-TEM-Modus umfaßt. Somit kann die gesam
te Struktur des Resonatorbauelements kompakt gemacht wer
den.
Wenn bei dieser Erfindung das leitfähige Bauglied an einer
Innenoberfläche des Hohlraums an einer Position angeordnet
ist, die von der Axialrichtung des leitfähigen Stabs aus
gesehen mit dem dielektrischen Kern überlappt, können das
Verbinden und die Anordnung des leitfähigen Kopplungsbau
glieds vereinfacht werden, was die Erzeugung des Bauele
ments ermöglicht.
Wenn außerdem bei dieser Erfindung das leitfähige Bauglied
einstückig mit dem Hohlraum geformt ist, kann die Herstel
lung des Bauelements erleichtert werden.
Wenn außerdem bei dieser Erfindung das leitfähige Bauglied
eine Metallschraube ist, und der Einfügungsbetrag in den
Hohlraum von außen geändert werden kann, kann die Kopplung
mit dem leitfähigen Bauglied durch einen Drehvorgang leicht
eingestellt werden.
Bei dieser Erfindung kann ein Filter mit den obigen Vortei
len leicht gebildet werden.
Bei dieser Erfindung kann ein Duplexer mit den obigen Vor
teilen leicht gebildet werden.
Bei dieser Erfindung kann eine Kommunikationsvorrichtung
mit den obigen Vorteilen leicht gebildet werden.
Claims (14)
1. Resonatorbauelement, das folgende Merkmale umfaßt:
einen leitfähigen Hohlraum (1);
einen leitfähigen Stab (4), der in dem Hohlraum (1) angeordnet ist, wobei zumindest ein Ende des leitfähi gen Stabs (4) leitfähig mit dem Inneren des Hohlraums (1) verbunden ist;
einen dielektrischen Kern (3), der in dem Hohlraum an geordnet ist, wobei die Resonanzfrequenz eines Quasi- TEM-Modus, der durch den leitfähigen Stab (4) und den Hohlraum (1) erzeugt wird, im wesentlichen zu der Re sonanzfrequenz eines Quasi-TM-Modus, der durch den dielektrischen Kern (3) und den Hohlraum (1) erzeugt wird, ausgeglichen ist; und
ein leitfähiges Bauglied, das an einem Platz angeord net oder von demselben entfernt ist, an dem das Ma gnetfeld von einem der beiden Kopplungsmoden, das durch den Quasi-TEM-Modus und den Quasi-TM-Modus er zeugt wird, stark ist, und das Magnetfeld des anderen Kopplungsmodus schwach ist.
einen leitfähigen Hohlraum (1);
einen leitfähigen Stab (4), der in dem Hohlraum (1) angeordnet ist, wobei zumindest ein Ende des leitfähi gen Stabs (4) leitfähig mit dem Inneren des Hohlraums (1) verbunden ist;
einen dielektrischen Kern (3), der in dem Hohlraum an geordnet ist, wobei die Resonanzfrequenz eines Quasi- TEM-Modus, der durch den leitfähigen Stab (4) und den Hohlraum (1) erzeugt wird, im wesentlichen zu der Re sonanzfrequenz eines Quasi-TM-Modus, der durch den dielektrischen Kern (3) und den Hohlraum (1) erzeugt wird, ausgeglichen ist; und
ein leitfähiges Bauglied, das an einem Platz angeord net oder von demselben entfernt ist, an dem das Ma gnetfeld von einem der beiden Kopplungsmoden, das durch den Quasi-TEM-Modus und den Quasi-TM-Modus er zeugt wird, stark ist, und das Magnetfeld des anderen Kopplungsmodus schwach ist.
2. Resonatorbauelement, das folgende Merkmale umfaßt:
einen leitfähigen Hohlraum (1);
einen leitfähigen Stab (4), der in dem Hohlraum (1) angeordnet ist, wobei zumindest ein Ende des leitfähi gen Stabs (4) leitfähig mit dem Inneren des Hohlraums (1) verbunden ist;
einen dielektrischen Kern (3), der in dem Hohlraum (1) angeordnet ist, wobei die Resonanzfrequenz eines Qua si-TEM-Modus, der durch den Hohlraum und den leitfähi gen Stab (4) erzeugt wird, im wesentlichen zu der Re sonanzfrequenz eines Quasi-TM-Modus, der durch den Hohlraum (1) und den dielektrischen Kern (3) erzeugt wird, ausgeglichen ist; und
ein dielektrisches Bauglied und ein leitfähiges Bau glied, die an einem Platz angeordnet oder von demsel ben entfernt sind, an dem das elektrische Feld von ei nem der beiden Kopplungsmoden, der durch den Quasi- TEM-Modus und den Quasi-TM-Modus erzeugt wird, stark ist, und das elektrische Feld des anderen Kopplungsmo dus schwach ist.
einen leitfähigen Hohlraum (1);
einen leitfähigen Stab (4), der in dem Hohlraum (1) angeordnet ist, wobei zumindest ein Ende des leitfähi gen Stabs (4) leitfähig mit dem Inneren des Hohlraums (1) verbunden ist;
einen dielektrischen Kern (3), der in dem Hohlraum (1) angeordnet ist, wobei die Resonanzfrequenz eines Qua si-TEM-Modus, der durch den Hohlraum und den leitfähi gen Stab (4) erzeugt wird, im wesentlichen zu der Re sonanzfrequenz eines Quasi-TM-Modus, der durch den Hohlraum (1) und den dielektrischen Kern (3) erzeugt wird, ausgeglichen ist; und
ein dielektrisches Bauglied und ein leitfähiges Bau glied, die an einem Platz angeordnet oder von demsel ben entfernt sind, an dem das elektrische Feld von ei nem der beiden Kopplungsmoden, der durch den Quasi- TEM-Modus und den Quasi-TM-Modus erzeugt wird, stark ist, und das elektrische Feld des anderen Kopplungsmo dus schwach ist.
3. Resonatorbauelement, das folgende Merkmale umfaßt:
einen leitfähigen Hohlraum (1);
einen leitfähigen Stab (4), der in dem Hohlraum (1) angeordnet ist, wobei zumindest ein Ende des leitfähi gen Stabs (4) leitfähig mit dem Inneren des Hohlraums (1) verbunden ist;
einen dielektrischen Kern (3), der in dem Hohlraum (1) angeordnet ist, wobei die Resonanzfrequenz eines Qua si-TEM-Modus, der durch den Hohlraum (1) und den leit fähigen Stab (4) erzeugt wird, im wesentlichen zu der Resonanzfrequenz eines Quasi-TM-Modus, der durch den Hohlraum (1) und den dielektrischen Kern (3) erzeugt wird, ausgeglichen ist; und
ein dielektrisches Bauglied und ein leitfähiges Bau glied, die an einem Platz angeordnet oder von demsel ben entfernt sind, an dem die elektrischen Feldvekto ren des Quasi-TEM-Modus und des Quasi-TM-Modus einan der wesentlich überlappen.
einen leitfähigen Hohlraum (1);
einen leitfähigen Stab (4), der in dem Hohlraum (1) angeordnet ist, wobei zumindest ein Ende des leitfähi gen Stabs (4) leitfähig mit dem Inneren des Hohlraums (1) verbunden ist;
einen dielektrischen Kern (3), der in dem Hohlraum (1) angeordnet ist, wobei die Resonanzfrequenz eines Qua si-TEM-Modus, der durch den Hohlraum (1) und den leit fähigen Stab (4) erzeugt wird, im wesentlichen zu der Resonanzfrequenz eines Quasi-TM-Modus, der durch den Hohlraum (1) und den dielektrischen Kern (3) erzeugt wird, ausgeglichen ist; und
ein dielektrisches Bauglied und ein leitfähiges Bau glied, die an einem Platz angeordnet oder von demsel ben entfernt sind, an dem die elektrischen Feldvekto ren des Quasi-TEM-Modus und des Quasi-TM-Modus einan der wesentlich überlappen.
4. Resonatorbauelement, das folgende Merkmale umfaßt:
einen leitfähigen Hohlraum (1);
einen leitfähigen Stab (4), der in dem Hohlraum (1) angeordnet ist, wobei zumindest ein Ende des leitfähi gen Stabs (4) leitfähig mit dem Inneren des Hohlraums (1) verbunden ist;
einen dielektrischen Kern (3), der in dem Hohlraum (1) angeordnet ist, wobei die Resonanzfrequenz eines Qua si-TEM-Modus, der durch den Hohlraum und den leitfähi gen Stab (4) erzeugt wird, im wesentlichen zu der Re sonanzfrequenz eines Quasi-TM-Modus, der durch den Hohlraum (1) und den dielektrischen Kern (3) erzeugt wird, ausgeglichen ist; und
ein leitfähiges Bauglied und ein magnetisches Bau glied, die an einem Platz angeordnet oder von demsel ben entfernt sind, an dem die Magnetfeldvektoren des Quasi-TEM-Modus und des Quasi-TM-Modus einander we sentlich überlappen.
einen leitfähigen Hohlraum (1);
einen leitfähigen Stab (4), der in dem Hohlraum (1) angeordnet ist, wobei zumindest ein Ende des leitfähi gen Stabs (4) leitfähig mit dem Inneren des Hohlraums (1) verbunden ist;
einen dielektrischen Kern (3), der in dem Hohlraum (1) angeordnet ist, wobei die Resonanzfrequenz eines Qua si-TEM-Modus, der durch den Hohlraum und den leitfähi gen Stab (4) erzeugt wird, im wesentlichen zu der Re sonanzfrequenz eines Quasi-TM-Modus, der durch den Hohlraum (1) und den dielektrischen Kern (3) erzeugt wird, ausgeglichen ist; und
ein leitfähiges Bauglied und ein magnetisches Bau glied, die an einem Platz angeordnet oder von demsel ben entfernt sind, an dem die Magnetfeldvektoren des Quasi-TEM-Modus und des Quasi-TM-Modus einander we sentlich überlappen.
5. Resonatorbauelement gemäß Anspruch 2, das ferner ein
Loch umfaßt, das im wesentlichen in der Mitte des die
lektrischen Kerns (3) gebildet ist und den leitfähigen
Stab (4) umgibt, wobei statt der Anordnung oder der
Entfernung des leitfähigen Bauglieds der leitfähige
Stab (4) in einer solchen Position angeordnet ist, daß
die Mitte des leitfähigen Stabs (4) von der Mitte des
Lochs verschoben ist.
6. Resonatorbauelement gemäß Anspruch 2, das ferner ein
Loch umfaßt, das in dem dielektrischen Kern (3) gebil
det ist und den leitfähigen Stab (4) umgibt, wobei
statt der Anordnung oder der Entfernung des dielektri
schen Bauglieds das Loch in einer solchen Position po
sitioniert ist, daß die Mitte des Lochs von der Mitte
des leitfähigen Stabs (4) verschoben ist.
7. Resonatorbauelement gemäß Anspruch 1, bei dem der Qua
si-TM-Modus Dual-Quasi-TM-Moden umfaßt, deren elektri
sche Felder senkrecht zu dem dielektrischen Kern (3)
gerichtet sind.
8. Resonatorbauelement gemäß Anspruch 1, bei dem das
leitfähige Bauglied ein leitfähiger Vorsprung ist, der
an einer Innenoberfläche des Hohlraums (1) an einer
Position angeordnet ist, die von der Axialrichtung des
leitfähigen Stabs (4) aus betrachtet mit dem dielek
trischen Kern (3) überlappt.
9. Resonatorbauelement gemäß Anspruch 1, bei dem das
leitfähige Bauglied einstückig mit dem Hohlraum (1)
geformt ist.
10. Resonatorbauelement gemäß Anspruch 1, bei dem das
leitfähige Bauglied eine Metallschraube ist, die einen
Einfügungsbetrag in den Hohlraum aufweist, der von au
ßen eingestellt werden kann.
11. Filter, das das Resonatorbauelement gemäß Anspruch 1
umfaßt, wobei das Resonatorbauelement Eingangs- und
Ausgangsleiter zum Eingeben und Ausgeben von Signalen
durch Koppeln mit einem vorbestimmten Resonanzmodus
der Resonanzmoden umfaßt.
12. Duplexer, der ein Paar von Filtern umfaßt, die durch
das Filter gemäß Anspruch 11 gebildet sind, wobei das
Eingangstor eines ersten Filters ein Sendesignalein
gangstor ist, das Ausgangstor eines zweiten Filters
ein Empfangssignalausgangstor ist, und ein Eingangs-
und Ausgangstor, das dem ersten und zweiten Filter ge
meinsam ist, ein Antennentor ist.
13. Kommunikationsvorrichtung, die das Filter gemäß An
spruch 11 umfaßt.
14. Kommunikationsvorrichtung, die den Duplexer gemäß An
spruch 12 umfaßt.
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