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DE1021468B - Traenkeinrichtung fuer elektrische Wicklungen, insbesondere fuer gewickelte Anker elektrischer Maschinen - Google Patents

Traenkeinrichtung fuer elektrische Wicklungen, insbesondere fuer gewickelte Anker elektrischer Maschinen

Info

Publication number
DE1021468B
DE1021468B DEH22268A DEH0022268A DE1021468B DE 1021468 B DE1021468 B DE 1021468B DE H22268 A DEH22268 A DE H22268A DE H0022268 A DEH0022268 A DE H0022268A DE 1021468 B DE1021468 B DE 1021468B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
impregnation
storage container
electrical
riser pipe
funnel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH22268A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Hermanns
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH22268A priority Critical patent/DE1021468B/de
Publication of DE1021468B publication Critical patent/DE1021468B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K15/00Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
    • H02K15/12Impregnating, moulding insulation, heating or drying of windings, stators, rotors or machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Tränkeinrichtung für elektrische Wicklungen, insbesondere für gewickelte Anker elektrischer Maschinen Gegenstand der Erfindung ist eine Tränkeinrichtung für elektrische Wicklungen, insbesondere für gewickelte Anker elektrischer Maschinen. Sollen derartige Einrichtungen ihren Zweck in der Industrie vollends erfüllen, so müssen sie derart sein, daß sie sich sowohl für das Tränken von Spulen wie auch unter anderem für Motorständer mit deren Wicklungen von der Innenseite her eignen. Ferner müssen diese Tränkeinrichtungen so beschaffen sein, daß jede Vermischung von rückgeführtem Schlamm aus einem vorangegangenen Tränkungsverfahren mit dem im Vorratsbehälter befindlichen Tränkmaterial vermieden wird. Diese für die Durchführung einer einwandfreien Tränkung unerläßlichen Merkmale, durch deren Fehlen die bekannten Tränkeinrichtungen in der Praxis erhebliche Nachteile aufweisen, werden durch die Erfindung vollends beseitigt, die sich im wesentlichen dadurch kennzeichnet, daß oberhalb eines an dem trichterförmigen Boden des Vorratsbehälters angeschlossenen Schlammsammelraumes im Abstand ein auch zur Aufnahme einer Aufsatzvorrichtung für das Tränken von im Motorgehäuse eingebauten Spulen geeignetes und sich bis zu dem ebenfalls trichterförmig durchgebildeten Tränkraumboden erstreckendes Steigrohr angeordnet ist, durch das das Tränkmaterial aus dem Vorratsraum mit Hilfe eines unter Überdruck stehenden gasförmigen Mediums direkt zum Tränkraum oder bei verschlossenem Steigrohr zu einem zum Übergießen der zu tränkenden Teile dienenden Spritzschlauch gefördert wird.
  • Die Erfindung ist beispielsweise in der Zeichnung dargestellt und wird beschrieben.
  • Mit 1 ist der Vorratsbehälter mit trichterförmigem Boden, mit 2 der Tränkbehälter bezeichnet, die beide ein Ganzes bilden und durch den trichterförmigen Boden 3 zwei Behälter darstellen. Mit dem trichterförmigen Boden 3 ist ein Steigrohr 4, dieses im Abstand x von dem unteren Trichterboden des Vorratsbehälters 1 entfernt, fest verbunden. Mit dem Steigrohr 4 steht ein Verbindungsrohr 5 mit Absperrventil 8 in fester Verbindung. In den Vorratsbehälter 1 mündet, fest mit diesem verbunden, ein Rohr 6 mit Dreiwegeventil 7, durch welches dem Vorratsbehälter ein unter Überdruck stehendes gasförmiges Medium zugeführt und umgekehrt wieder entnommen werden kann. Das Steigrohr 4 ist oberhalb mit einem Innengewinde 12 versehen zur Aufnahme eines Abschlußstopfens oder einer Aufnahmevorrichtung 15, die unter anderem zum Aufstecken des Motorgehäuses mit den zu tränkenden Spulenkörpern geeignet ist. Der Tränkbehälter ist durch einen Deckel 14 verschließbar. Im unteren Vorratsbehälter befindet sich der Schlammablaß S und ein Mannloch M für die Reinigung des Vorratsbehälters. Die Wirkungsweise der Tränkvorrichtung nach der Erfindung ist folgendermaßen: 1. Übergießen der zu tränkenden Teile mittels Spritzschlauch Der Vorratsbehälter 1 ist bis zu etwa zwei Drittel mit Tränkmaterial gefüllt. Ventil 8 und Dreiwegeventil 7 sind geschlossen. Die zu tränkenden Teile werden in dem Tränkbehälter 2 untergebracht. Nunmehr wird das Dreiwegeventil 7 geöffnet. Es strömt ein unter Überdruck stehendes gasförmiges Medium L in den Behälter 1 ein. Dieses drückt das Tränkmaterial in Pfeilrichtung 11 durch das Steigrohr 4 zum Verbindungsrohr 5. Steigrohr 4 ist oberhalb durch ein Gewindestopfen verschlossen, so daß das Tränkmaterial durch das Steigrohr nicht zum Tränkbehälter 2 gelangen kann. Nach Öffnen des Absperrventils 8, welches mit z. B. einem Spritzschlauch in Verbindung steht, kann das Bespritzen der zu tränkenden Teile in dem Tränkbehälter 2 beginnen.
  • 2. Tränken von im Motorgehäuse eingebauten Spulen Zu diesem Zweck wird statt des Verschlußstopfens eine hierfür geeignete Aufnahmevorrichtung 15 in das Steigrohr 4 eingebaut, auf welcher das Motorgehäuse 13 aufgesetzt wird, wie in der Zeichnung dargestellt. Ventil 8 bleibt geschlossen. Dreiwegehahn 7 wird geöffnet. Es folgt der Vorgang, wie unter 1 beschrieben, jedoch mit dem Unterschied, daß das Tränkmaterial durch das Steigrohr 4, Aufnahmevorrichtung 15 in das Motorgehäuse 13 steigt. Die Tränkung der in dem Motorgehäuse 13 eingebauten Spulen beginnt.
  • 3. Entleerung des Tränkbehälters 2 Soll der Tränkbehälter 2 wieder entleert werden, so wird das Dreiwegeve:ntil 7 so geöffnet, daß das im Vorratsbehälter 1 unter Druck stehende- gasförmige Medium 10 durch das Dreiwegeventil nach E entweichen kann, wobei das in dem Tränkbehälter 2 vorhandene Tränkmaterial durch das Steigrohr 4 in Pfeilrichtung 11 a zum Vorratsbehälter 1 abfließen kann. Auf diese Weise wird der obere Tränkbehälter 2 wieder entleert. 4. Entschlämmen des Vorratsbehälters 1 Nach jedem Tränkverfahren wird das in dem Tränkbehälter 2 vorhandene Tränkmaterial wieder dem Vorratsbehälter 1 zugeführt, wie unter 3 beschrieben. Dabei ist es unvermeidlich, daß auch Rückstände aus dem Tränkverfahren, wie Staub aus dem Motorgehäuse und den Blechpaketen usw., mit dem rückgeführten Tränkmaterial vermischt zum Vorratsbehälter 1 gelangen. Diese Rückstände setzen sich als Schlamm auf den trichterförmigen Boden des Vorratsbehälters 1 ab. Die Entschlammung kann wie folgt durchgeführt werden: Ventil 8 bleibt geschlossen. Der Verschlußstopfen aus dem Steigrohr 4 ist entfernt. Dreiwegehahn 7 wird geöffnet, so daß das gasförmige Medium in den Vorratsbehälter 1 eintritt. Das in dem Vorratsbehälter 1 befindliche Tränkmaterial wird durch das Steigrohr 4 in den Tränkbehälter 2 gedrückt. Danach wird das Steigrohr 4 durch Verschlußstopfen im Gewinde 12 verschlossen. Schlammablaß S wird geöffnet. Es wird weiter das gasförmige Medium in den Vorratsbehälter 1 gedrückt, wobei jetzt der Schlamm durch den geöffneten Schlammablaß S ins Freie gedrückt wird. Ein eventuell noch weiteres Reinigen des Vorratsbehälters 1 kann zusätzlich durch ein Mannloch M erfolgen. Das erneute Füllen des Vorratsbehälters 1 mit dem in dem Tränkbehälter 2 untergebrachten Tränkmaterial geschient etwa in der Folge, wie unter 3 beschrieben.
  • Die Tränkeinrichtung gemäß der Erfindung eignet sich auch vorteilhaft für das Tränken von gewickelten Ankern mit starken und langen Wellen. Für diesen Vorgang erfolgt das Einsetzen der Anker in die Tränkeinrictung so, daß die lange Ankerwellen von oben in das Verbindungsrohr 4 eingesteckt wird, wobei der zu tränkende Ankerteil in dem Tränkbehälter 2 verbleibt. Beim Tränkvorgang wird das Tränkmaterial durch das größer bemessene Steigrohr 4 an die Ankerwelle vorbei in den Tränkbehälter 2 gedrückt. Der weitere Tränk- und Entleerungsvorgang wickelt sich dann in ähnlicher Weise ab, wie vorher beschrieben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Tränkvorrichtung für elektrische Wicklungen, insbesondere für gewickelte Anker elektrischer Maschinen u. dgl., bestehend aus einem Vorratsbehälter für das Tränkmaterial und einem über den Vorratsbehälter angeordneten Tränkraum mit trichterförmigem Boden, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb eines an dem trichterförmigen Boden des Vorratsbehälters (1) angeschlossenen Schlammsammelraumes im Abstand (x) ein auch zur Aufnahme einer Aufsatzvorrichtung (15) für das Tränken von im Motorgehäuse eingebauten Spulen geeignetes und sich bis zum Tränkraumboden (2) erstreckendes Steigrohr (4) angeordnet ist, durch das Tränkmaterial aus dem Vorratsraum (1) mit Hilfe eines unter Überdruck stehenden gasförmigen Mediums direkt zum Tränkraum (2) oder bei oben verschlossenem Steigrohr (4) durch eine mit diesem in Verbindung stehenden Leitung (5, 8) zu einem zum Übergießen der zu tränkenden Teile dienenden Spritzschlauch geführt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 74 693; USA.-Patentschrift Nr. 1 888 613; F. Raskop, »Der Katechismus für die, Anker-10. Auflage, 1951, S.69 bi=s 72; »Isolierlacke«, 3. Auflage, 1952, S. 76, 77; »Elektrotechnik und Maschinenbau«, 1951, S. 415/416; »Elektiro)technik« - Ostberlin - 1950, S. 262/263.
DEH22268A 1954-09-15 1954-09-15 Traenkeinrichtung fuer elektrische Wicklungen, insbesondere fuer gewickelte Anker elektrischer Maschinen Pending DE1021468B (de)

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DE1021468B true DE1021468B (de) 1957-12-27

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DEH22268A Pending DE1021468B (de) 1954-09-15 1954-09-15 Traenkeinrichtung fuer elektrische Wicklungen, insbesondere fuer gewickelte Anker elektrischer Maschinen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3631980A1 (de) * 1986-09-19 1988-03-31 Gottlob Thumm Gmbh & Co Kg Verfahren und impraegniermaschine zum impraegnieren von elektrischen maschinenteilen

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT74693B (de) * 1914-07-24 1918-09-25 Haefely & Cie Ag Emil Vakuumtrocknungs- und Imprägnierungsanlage für Spulen von elektrischen Maschinen und Apparaten.
US1888613A (en) * 1930-02-24 1932-11-22 Vincent G Apple Apparatus for impregnating and molding a porous structure

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