DE10214635A1 - Steuervorrichtung für einen Motor - Google Patents
Steuervorrichtung für einen MotorInfo
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Abstract
Eine Steuervorrichtung, die mit elektrischen Bauteilen, die an der Außenseite eines Motors befestigt sind, verbunden ist und einen Abzweigschaltkreis aufweist, umfaßt eine Zylinderkopfhaube 4, die aus einem wärmebeständigen und elektrisch isolierenden Material hergestellt ist, und einen Sammelschienenschaltkreiskörper 8, der in die Zylinderkopfhaube eingelassen und in dem ein Abzweigschaltkreisabschnitt 9 ausgebildet ist, und mehrere Kontaktelemente 10a-10g, die mit den elektrischen Bauteilen verbindbar sind, sind einstückig mit den Enden ausgebildet, wobei Steckverbindungsabschnitte 12a-12f jeweils an den Umfängen der Kontaktelemente vorgesehen sind. Steckverbinder 37, die mit den elektrischen Bauteilen, zum Beispiel einen Temperaturerkennungssensor 30a, einen Nockenwellenphasenerkennungssensor 30b und dergleichen Mitteln verbunden sind, sind in den Steckverbindungsabschnitten 12a-12f befestigbar.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine integrierte Steuervor
richtung für einen Motor.
Eine integrierte Steuervorrichtung 100 für einen Motor, wie
sie in den Fig. 10 und 11 gezeigt ist, ist in der japani
schen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 317556/1997 offenbart.
Wie in den Fig. 10 und 11 gezeigt, ist eine Zylinderkopf
haube 101 mit einem Kabelabschnitt (einem Abzweigschaltkreis
abschnitt) 102, der entlang der Seitenfläche der Zylinderkopf
haube angeordnet ist, mit mehreren Kontaktelementen 103, die
mit den Anschlußklemmen des Kabelabschnitts 102 verbunden
sind, und mit mehreren Steckverbindungsabschnitten 104 verse
hen, die jeweils am Umfang eines zugehörigen Blocks mehrerer
Kontaktelemente 103 nah einander angeordnet sind, versehen.
Steckverbinder (nicht dargestellt), die mit elektronischen
Vorrichtungen (Elementen) verbunden werden, eine Motorsteuer
einheit und dergleichen Elemente werden jeweils mit diesen
Steckverbindungsabschnitten 104 verbunden.
Bei der so aufgebauten integrierten Steuervorrichtung 100 für
einen Motor ist der Kabelabschnitt 102 in der Zylinderkopfhau
be 101 angeordnet und die Kontaktelemente 103 und die Steck
verbindungsabschnitte 104 können an geeigneten Abschnitten der
Zylinderkopfhaube 101 frei wählbar angeordnet werden, so daß
die Einbausteuervorrichtung für einen Motor gemäß dem Stand
der Technik den Vorteil aufweist, daß die Anzahl von Kabel
strängen, die um den Motor herum verlegt werden, stark verrin
gert werden kann.
Bei der Steuervorrichtung 100 für einen Motor gemäß dem Stand
der Technik ist es jedoch problematisch, daß es notwendig ist,
den Kabelabschnitt (Abzweigschaltkreisabschnitt) 102 mit den
mehreren Kontaktelementen 103 durch beliebige Mittel zu ver
binden, so daß die Herstellung der Vorrichtung kompliziert ist
und die Herstellungskosten hoch sind.
Mit der Erfindung sollen die vorangehend genannten Probleme
behoben werden. Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Steu
ervorrichtung für einen Motor vorzusehen, die einfach und kos
tengünstig hergestellt werden kann.
Gelöst wird die oben genannte Aufgabe gemäß cer Erfindung
durch eine Steuervorrichtung für einen Motor umfassend
einen Basiskörper, der aus einem wärmebeständigen und elekt
risch isolierenden Material hergestellt ist, und
einen Sammelschienenschaltkreiskörper, der in den Basiskörper
eingelassen ist und einen Abzweigschaltkreisabschnitt und meh
rere Kontaktelemente umfaßt, die mit elektrischen Bauteilen,
die an der Außenseite eines Motors befestigbar sind, verbind
bar sind, wobei die Kontaktelemente jeweils an den Leiterenden
des Abzweigschaltkreisabschnitts einstückig ausgebildet sind.
In Ausgestaltung der Erfindung ist eine Steuervorrichtung vor
gesehen, bei der an dem Basiskörper ein Steckverbindungsab
schnitt vorgesehen ist, an dem jeweils mehrere Kontaktelemente
angeordnet sind, mit denen jeweils ein Steckverbinder, der mit
den elektrischen Bauteilen verbunden ist, verbindbar ist.
Ferner ist in Ergänzung dieser Ausbildung vorgesehen, daß die
Verbindungsrichtung, in der der Steckverbinder, der mit den
elektrischen Bauteilen verbunden ist, mit dem Steckverbin
dungsabschnitt verbunden wird, derart festgelegt ist, daß sie
zumindest annähernd mit der Vibrationsrichtung eines Motors
übereinstimmt.
Vorzugsweise ist bei der Steuervorrichtung gemäß der Erfindung
der Basiskörper durch eine Zylinderkopfhaube dargestellt, die
eine Öffnung am oberen Abschnitt eines Motors abdeckt.
Bei der Steuervorrichtung gemäß der Erfindung ist, da der Ab
zweigschaltkreisabschnitt und jeweils mehrere Kontaktelemente
mit den Leiterenden des Sammelschienenschaltkreiskörpers
einstückig ausgebildet sind, es nicht notwendig, ein separates
Verbinden des Abzweigschaltkreiselements mit jeweils mehreren
Kontaktelementen, wie es beim Stand der Technik geschieht,
vorzusehen.
Bei der Steuervorrichtung gemäß der Erfindung können die
elektrischen Bauteile durch Verbinden des Steckverbinders mit
dem Steckverbindungsabschnitt des Basiskörpers elektrisch lei
tend verbunden werden.
Bei der Steuervorrichtung gemäß der Erfindung wirken die Vib
rationen eines Motors gleichgerichtet auf jedes Kontaktelement
ein.
Bei der Steuervorrichtung gemäß der Erfindung ist es nicht
notwendig, .ein von der Zylinderkopfhaube separates Element
vorzusehen, in das der Sammelschienenschaltkreiskörper einge
lassen ist.
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht des Motors
mit einer Ausführungsform gemäß der Erfindung
und zwar von der Ansaugseite aus gesehen.
Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht des Motors
mit der Ausführungsform gemäß der Erfindung
und zwar von der Auslaßseite aus gesehen.
Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht einer Zylin
derkopfhaube mit der Ausführungsform gemäß
der Erfindung und zwar von der Ansaugseite
aus gesehen, wobei ein Sammelschienenschalt
kreiskörper sichtbar dargestellt ist.
Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht der Zylin
derkopfhaube mit der Ausführungsform gemäß
der Erfindung und zwar von der Auslaßseite
aus gesehen, wobei der Sammelschienenschalt
kreiskörper sichtbar dargestellt ist.
Fig. 5 ist eine teilweise geschnittene Ansicht der
Zylinderkopfhaube mit der Ausführungsform ge
mäß der Erfindung und zwar von der Auslaßsei
te aus gesehen.
Fig. 6 ist eine teilweise geschnittene Ansicht der
Zylinderkopfhaube mit der Ausführungsform ge
mäß der Erfindung und zwar von der Auslaßsei
te aus gesehen.
Fig. 7 ist eine teilweise geschnittene Ansicht der
Zylinderkopfhaube mit der Ausführungsform ge
mäß der Erfindung und zwar von der Auslaßsei
te aus gesehen.
Fig. 8A und 8B zeigen die Ausführungsform der Steuervorrich
tung gemäß der Erfindung und ferner zeigt
Fig. 8A eine perspektivische Darstellung ei
nes Zustands vor dem Verbinden eines Kontakt
elements der Motorsteuereinheit mit einem
Kontaktelement an der Zylinderkopfhaube und
Fig. 8B ist eine perspektivische Darstellung
eines Zustands, bei dem ein Kontaktelement
der Motorsteuereinheit mit einem der Zylin
derkopfhaube verbunden ist.
Fig. 9 zeigt die Ausführungsform der Steuervorrich
tung gemäß der Erfindung als Schnittdarstel
lung eines Zustands, bei dem eine Einbauzünd
vorrichtung mit einer Zündspule eingebaut
ist.
Fig. 10 ist eine perspektivische Ansicht einer Zylin
derkopfhaube mit einer Steuervorrichtung für
einen Motor gemäß dem Stand der Technik.
Fig. 11 ist ein Schnitt entlang der Linie A-A gemäß
Fig. 10.
Nachfolgend wird die Ausführungsform der Steuervorrichtung ge
mäß der Erfindung unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeich
nungen beschrieben.
Die Fig. 1 bis 9 zeigen einen Motor, bei dem die Steuervor
richtung für den Motor gemäß der Ausführungsform der Erfindung
verwendet wird. Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht des
Motors, und zwar von der Ansaugseite aus gesehen. Fig. 2 ist
eine perspektivische Ansicht des Motors, und zwar von der Aus
laßseite aus gesehen. Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht
einer Zylinderkopfhaube, und zwar von der Ansaugseite aus ge
sehen, bei der ein Sammelschienenschaltkreiskörper sichtbar
dargestellt ist. Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht der
Zylinderkopfhaube, und zwar von der Auslaßseite aus gesehen,
bei der der Sammelschienenschaltkreiskörper sichtbar darge
stellt ist. Die Fig. 5 bis 7 sind teilweise geschnittene
Darstellungen der Zylinderkopfhaube, und zwar von der Auslaß
seite aus gesehen, wobei sich die Ausschnitte dieser Figuren
voneinander unterscheiden. Fig. 8A ist eine perspektivische
Ansicht, die einen Zustand darstellt, bevor ein Kontaktelement
der Motorsteuereinheit mit einem Kontaktelement der Zylinder
kopfhaube miteinander verbunden ist. Fig. 8B ist eine perspek
tivische Ansicht, die einen Zustand zeigt, bei dem das Kon
taktelement der Motorsteuereinheit mit dem Kontaktelement der
Zylinderkopfhaube miteinander verbunden ist. Fig. 9 ist ein
Schnitt, der einen Zustand zeigt, bei dem eine Einbauzündvor
richtung mit Zündspule befestigt ist.
Wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt, werden Ansaugrohre 1
und Auspuffrohre 3 mit einem Motorhauptkörper 1 derart verbun
den, daß Luft, die von den Ansaugrohren 2 zu den Zylinderräu
men (nicht dargestellt) innerhalb des Motorhauptkörpers 1 ge
führt wird und darin verbrannt wird, und Abgase, die in den
Zylinderräumen (nicht dargestellt) entstehen, mittels der Aus
puffrohre 3 wegtransportiert werden. Der Basiskörper der Zy
linderkopfhaube 4 der Steuervorrichtung A für einen Motor ist
an der oberen Fläche des Motorblocks 1 mittels Schrauben 5
oder dergleichen Mittel befestigt. Die Öffnung an dem oberen
Abschnitt des Motors wird durch die Zylinderkopfhaube 4 abge
deckt.
Wie in den Fig. 3 bis 7 im Detail gezeigt, ist die Zylin
derkopfhaube 4 aus einem wärmebeständigen Isoliermaterial her
gestellt und weist einen zweilagigen Aufbau mit einer Umlenk
platte 6 und einem oberen Haubenabschnitt 7, der mit einem
konstanten Abstand zur Umlenkplatte 6 angeordnet ist, auf. Ein
Sammelschienenschaltkreiskörper 8 ist in den oberen Haubenab
schnitt 7 eingelassen. Der Sammelschienenschaltkreis ist aus
Metall, z. B. einer Kupferlegierung, umfassend beispielsweise
Messing, Rotmessing, reines Kupfer, Aluminiumlegierung und
dergleichen, herstellbar. Der Sammelschienenschaltkreiskörper
8 ist durch einen Abzweigschaltkreisabschnitt 9, der als Ka
belabschnitt des Motorsteuerschaltkreises dient, und durch
mehrere Kontaktelemente 10a bis 10g, die integrierte
Anschlußklemmenabschnitte aufweisen, dargestellt. Jedes der
Kontaktelemente 10a bis 10g bildet eine Gruppe von
Anschlußstellen, wobei die einzelnen Kontaktelemente nahe ein
ander angeordnet sind. Bei dieser Ausführungsform bilden meh
rere Kontaktelemente 10a eine Anschlußstellengruppe für eine
Motorsteuereinheit 20. Mehrere Kontaktelemente 10b bilden eine
Anschlußstellengruppe für einen Wassertemperaturerkennungssen
sor. Mehrere Kontaktelemente 10c bilden eine Anschlußstel
lengruppe für einen Nockenwellenphasenerkennungssensor. Mehre
re Kontaktelemente 10d, 10e bilden zwei Anschlußstellengruppen
für einen Sauerstoffwerterkennungssensor. Mehrere Kontaktele
mente 10f bilden eine Anschlußstellengruppe für Ventile zur
Steuerung der Ventilzeiten und vier Gruppen mit jeweils mehre
ren Kontaktelementen 10g bilden vier Kontaktpunktgruppen für
eine Einbauzündvorrichtung 40 des Zündspulentyps.
Erste bis sechste Steckverbindungsabschnitte 12a bis 12f sind
jeweils an den Umfängen der Kontaktelemente 10a bis 10f, nicht
jedoch an den vier Kontaktelementen 10g für die Einbauzündvor
richtung 40, vorgesehen. Die Steckverbindungsabschnitte 12a
bis 12f sind mit der Zylinderkopfhaube 4 einstückig ausgebil
det. Die jeweiligen Kontaktelemente 10a bis 10f, die jeweils
innerhalb des ersten bis sechsten Steckverbindungsabschnitts
12a bis 12f angeordnet sind, ragen frei von der Fläche der Zy
linderkopfhaube 4 vor. Die vier Gruppen von jeweils mehreren
Kontaktelementen 10g für die Einbauzündvorrichtung 40 sind an
den Endflächen der Zündspulenbefestigungsöffnungen 41 angeord
net und liegen an jeweils entlang der Endflächen der Zylinder
kopfhaube 4 frei.
Die elektrische Motorsteuereinheit 20 wird an der oberen Flä
che der Zylinderkopfhaube 4 mittels Schrauben 21 (in Fig. 2
gezeigt) befestigt. Ein nicht dargestellter Motorsteuerschalt
kreisabschnitt ist an der Motorsteuereinheit 20 angebracht.
Ferner sind drei Steckverbinder zur Einleitung von Signalen
von verschiedenen Arten von Sensoren oder dergleichen Mittel
und zur Weiterleitung eines Steuersignals an den Motorsteuer
schaltkreisabschnitt (nicht dargestellt) vorgesehen. Die bei
den Steckverbinder 22, 23 sind an der Seitenfläche der Mo
torsteuereinheit 20 vorgesehen. Ein Steckverbinder 25 für die
Kabelstränge 24, die aus dem Motorraum herausgeführt sind, und
ein Steckverbinder 28 für die Kabelstränge 27, die mit der
Zündvorrichtung 26 verbunden sind, sind mit den zwei Steck
verbindern 22, 23 verbunden. Der verbleibende Steckverbinder
(nicht dargestellt) ist an der Bodenfläche der Motorsteuerein
heit 20 vorgesehen. Dieser Steckverbinder (nicht dargestellt)
wird in dem ersten Steckverbindungsabschnitt. 12a der Zylinder
kopfhaube 4 befestigt. Wie in den Fig. 8A und 8B detail
liert gezeigt, steht jeder der mehreren Kontaktelementen 10a
der Zylinderkopfhaube 4 senkrecht nach oben vor und ist plat
tenförmig gestaltet. Jedes der Kontaktelemente 29 der Mo
torsteuereinheit 20 weist einen Schlitz 29a auf, der sich von
dem mittleren Abschnitt der unteren Endfläche des Kontaktele
ments 29 derart nach oben erstreckt, daß eine Spannzange ge
bildet wird. Wenn das Kontaktelement 10a der Zylinderkopfhaube
4 in den Schlitz 29a des Kontaktelements 29 der Motorsteuer
einheit 20 eingeführt wird, werden die beiden Kontaktelemente
10a und 29 elektrisch miteinander verbunden.
Der Wassertemperaturerkennungssensor (nicht dargestellt) und
der Nockenwellenphasenerkennungssensor (nicht dargestellt)
sind jeweils innerhalb eines Temperaturerkennungssensors 30a
bzw. eines Nockenwellenphasenerkennungssensors 30b aufgenom
men. Ein Steckverbinder 31a, der mit dem Wassertemperaturer
kennungssensor (nicht dargestellt) verbunden ist, und ein
Steckverbinder 31b, der mit dem Nockenwellenphasenerkennungs
sensor (nicht dargestellt) verbunden ist, werden an dem zwei
ten bzw. dem dritten Steckverbindungsabschnitt 12b, 12c der
Zylinderkopfhaube 4 befestigt. Steckverbinder 34, 35 sind an
den Enden der elektrischen Kabel 33, die mit zwei Sauerstoff
werterkennungssensoren 32 elektrisch leitend verbunden. Diese
Steckverbinder 34, 35 werden mit dem vierten bzw. dem fünften
Steckverbindungsabschnitt 12d, 12e der Zylinderkopfhaube 4
verbunden. Ein elektrischer Steckverbinder 37, der mit Venti
len 36 zur Steuerung der Ventilzeiten verbunden ist, wird mit
dem sechsten Steckverbindungsabschnitt 12 der Zylinderkopfhau
be 4 befestigt. Die Verbindungsrichtung zwischen den Steck
verbindern 31a, 31b, 37 und dem zweiten Steckverbindungsab
schnitt 12b, dem dritten Steckverbindungsabschnitt 12 bzw. dem
sechsten Steckverbindungsabschnitt 12 ist derart festgelegt,
daß sie mit der Vibrationsrichtung V des Motors mehr oder we
niger übereinstimmt.
Wie in Fig. 9 im Detail dargestellt, wird die Einbauzündvor
richtung 40 an der Zylinderkopfhaube 4 mittels Schrauben 42
befestigt, wobei sie in die Zündspulenbefestigungsöffnung 41
eingeschoben ist. Mehrere Kontaktelemente 43, die mit Zünd
spannung versorgt werden, sind an der Seitenfläche der Einbau
zündvorrichtung 40 vorgesehen. Diese Kontaktelemente 43 werden
jeweils mit den Kontaktelementen 10g der Zylinderkopfhaube 4
verbunden.
Bei dem Motor, der mit der Steuervorrichtung A gemäß der Er
findung versehen ist, ist anders als beim Stand der Technik
kein separates Verbinden des Abzweigschaltkreisabschnitts mit
den mehreren Kontaktelementen notwendig, da der Abzweigschalt
kreisabschnitt 9 und die mehreren Kontaktelemente 10a bis 10g
durch den Sammelschienenschaltkreiskörper 8 einstückig ausge
bildet sind. Da die Steuervorrichtung durch einstückiges Aus
bilden des Sammelschienenschaltkreiskörpers 8 durch Spritzgie
ßen mit der Zylinderkopfhaube 4 hergestellt wird, kann die
Steuervorrichtung leicht und kostengünstig hergestellt werden.
Der Sammelschienenschaltkreiskörper 8 kann als ein Element
starr ausgebildet werden, so daß seine dimensionale Genauig
keit beim Umspritzen einfach sichergestellt werden kann. Da
der Sammelschienenschaltkreiskörper 8 keine Verformung bei der
Spritztemperatur (zum Beispiel, 150°C für FPR-Harz, 300°C für
Nylon) erfährt, ist ferner die Freiheit bei der Auswahl des
Materials für die Zylinderkopfhaube 4 größer.
Bei der Steuervorrichtung werden der erste bis sechste Steck
verbindungsabschnitt 12a bis 12f an der Zylinderkopfhaube, mit
denen jeweils nicht dargestellte Steckverbinder bzw. die
Steckverbinder 31a, 31b, 34, 35, 37, die mit der Motorsteuer
einheit 20, dem Temperaturerkennungssensor 30a, dem Nockenwel
lenphasenerkennungssensor 32 und den Ventilen 36 zur Steuerung
der Ventilzeiten elektrisch leitend verbunden sind, und an de
nen mehrere Kontaktelemente 10a bis 10f vorgesehen sind, ver
bunden. Durch Befestigen des nicht dargestellten Steckverbin
ders und der Steckverbinder 31a, 31b, 34, 35, 37 an den Steck
verbindungsabschnitten 12a bis 12f der Zylinderkopfhaube 4
kann mit der Motorsteuereinheit 20 leicht eine elektrisch lei
tende Verbindung hergestellt werden. Das elektrische Verbinden
der Einbauzündvorrichtung 40 in der Zündspulenbefestigungsöff
nung 41 kann ebenso leicht ausgeführt werden.
Bei der Steuervorrichtung gemäß der Erfindung ist die Befesti
gungsrichtung zwischen den Steckverbindern 31a, 31b, 37, die
mit dem Wassertemperaturerkennungssensor (nicht dargestellt),
dem Nockenwellenphasenerkennungssensor (nicht dargestellt) und
mit den Ventilen zur Steuerung der Ventilzeiten verbunden
sind, und dem zweiten bis vierten Steckverbindungsabschnitt
12b, 12c, 12f derart festgelegt, daß sie mit der Vibrations
richtung V des Motors mehr oder weniger übereinstimmt. Da die
Vibrationen gleichgerichtet an den nicht dargestellten Kon
taktelementen und den Kontaktelementen 10b, 10c, 10f einwirkt,
kann ein Brechen der Kontaktelemente verhindert werden.
Bei der Steuervorrichtung gemäß der Erfindung ist, da der Ba
siskörper die Zylinderkopfhaube 4 zum Abdecken der Öffnung an
dem oberen Abschnitt des Motors ist, es nicht notwendig, ein
von der Zylinderkopfhaube 4 separates Element, an dem der
Sammelschienenschaltkreiskörper 8 angebracht ist, vorzusehen,
wodurch die Anzahl der Bestandteile verringert werden kann.
Wie vorangehend schon beschrieben, umfaßt die Steuervorrich
tung gemäß der Erfindung, die mit den elektrischen Bauteilen
verbindbar ist und den Abzweigschaltkreisabschnitt aufweist:
den Basiskörper, der aus einem wärmebeständigen und elektrisch isolierendem Material hergestellt ist, und
den Sammelschienenschaltkreiskörper, der in den Basiskörper eingelassen ist, den Abzweigschaltkreisabschnitt und mehrere Kontaktelemente umfaßt, die mit den elektrischen Bauteilen verbindbar sind, wobei die Kontaktelemente einstückig mit den Leiterenden ausgebildet sind. Da der Abzweigschaltkreisab schnitt und mehrere Kontaktelemente mit den Enden (Leiteren den) der Sammelschienenschaltkreisabschnitte einstückig ausge bildet werden, ist es nicht notwendig, ein separates Verbinden des Abzweigschaltkreisabschnitts mit den Kontaktelementen vor zusehen, wie es beim Stand der Technik notwendig ist. Da die Steuervorrichtung durch integriertes Ausbilden des Sammel schienenschaltkreiskörpers mit dem Basiskörper einstückig aus gebildet ist, da er als Einlage beim Spritzgießen des Basis körpers eingeformt wurde, kann die Steuervorrichtung einfach und kostengünstig hergestellt werden.
den Basiskörper, der aus einem wärmebeständigen und elektrisch isolierendem Material hergestellt ist, und
den Sammelschienenschaltkreiskörper, der in den Basiskörper eingelassen ist, den Abzweigschaltkreisabschnitt und mehrere Kontaktelemente umfaßt, die mit den elektrischen Bauteilen verbindbar sind, wobei die Kontaktelemente einstückig mit den Leiterenden ausgebildet sind. Da der Abzweigschaltkreisab schnitt und mehrere Kontaktelemente mit den Enden (Leiteren den) der Sammelschienenschaltkreisabschnitte einstückig ausge bildet werden, ist es nicht notwendig, ein separates Verbinden des Abzweigschaltkreisabschnitts mit den Kontaktelementen vor zusehen, wie es beim Stand der Technik notwendig ist. Da die Steuervorrichtung durch integriertes Ausbilden des Sammel schienenschaltkreiskörpers mit dem Basiskörper einstückig aus gebildet ist, da er als Einlage beim Spritzgießen des Basis körpers eingeformt wurde, kann die Steuervorrichtung einfach und kostengünstig hergestellt werden.
Bei der Steuervorrichtung gemäß der Erfindung ist der Steck
verbindungsabschnitt, an dem jeweils mehrere Kontaktelemente
angeordnet sind und mit denen ein Steckverbinder, der mit den
elektrischen Bauteilen verbunden ist, verbindbar sind, an dem
Basiskörper vorgesehen. Da die elektrischen Bauteile durch Be
festigen des Steckverbinders an dem Steckverbindungsabschnitt
des Basiskörpers befestigt werden können, können die elektri
schen Bauteile leicht angeschlossen werden.
Bei der Steuervorrichtung gemäß der Erfindung ist die Verbin
dungsrichtung der Steckverbinder, die mit den elektrischen
Bauteilen und dem Steckverbindungsabschnitt verbunden werden,
derart festgelegt, daß sie mehr oder weniger mit der Vibrati
onsrichtung des Motors übereinstimmen. Da die Vibrationen des
Motors gleichgerichtet an den Kontaktelementen einwirken, kann
ein Brechen derselben verhindert werden
Bei der Steuervorrichtung gemäß der Erfindung stellt der Ba
siskörper eine Zylinderkopfhaube dar, die die Öffnung an dem
oberen Abschnitt eines Motors abdeckt. Da es nicht notwendig
ist, ein separates Element für die Zylinderkopfhaube vorzuse
hen, an dem der Sammelschienenschaltkreiskörper vorgesehen
ist, kann die Anzahl an Bauteilen verringert werden.
Claims (4)
1. Steuervorrichtung (A) für einen Motor umfassend
einen Basiskörper (4), der aus einem wärmebeständigen und elektrisch isolierenden Material hergestellt ist, und
einen Sammelschienenschaltkreiskörper (8), der in den Ba siskörper (4) eingelassen ist und einen Abzweigschalt kreisabschnitt (9) und mehrere Kontaktelemente (10a-10g) umfaßt, die mit elektrischen Bauteilen, die an der Außen seite eines Motors befestigbar sind, verbindbar sind, wo bei die Kontaktelemente (10a-10g) jeweils an den Leiter enden des Abzweigschaltkreisabschnitts (8) einstückig aus gebildet sind.
einen Basiskörper (4), der aus einem wärmebeständigen und elektrisch isolierenden Material hergestellt ist, und
einen Sammelschienenschaltkreiskörper (8), der in den Ba siskörper (4) eingelassen ist und einen Abzweigschalt kreisabschnitt (9) und mehrere Kontaktelemente (10a-10g) umfaßt, die mit elektrischen Bauteilen, die an der Außen seite eines Motors befestigbar sind, verbindbar sind, wo bei die Kontaktelemente (10a-10g) jeweils an den Leiter enden des Abzweigschaltkreisabschnitts (8) einstückig aus gebildet sind.
2. Steuervorrichtung (A) gemäß Anspruch 1, wobei an dem Ba
siskörper (4) ein Steckverbindungsabschnitt (12a-12f)
vorgesehen ist, an dem jeweils mehrere Kontaktelemente
(10a-10g) angeordnet sind, mit denen jeweils ein Steck
verbinder (37), der mit den elektrischen Bauteilen verbun
den ist, verbindbar ist.
3. Steuervorrichtung gemäß Anspruch 2, wobei die Verbindungs
richtung, in der der Steckverbinder (37), der mit den
elektrischen Bauteilen verbunden ist, mit dem Steckverbin
dungsabschnitt (12a-12f) verbunden wird, derart festge
legt ist, daß sie zumindest annähernd mit der Vibrations
richtung (V) eines Motors übereinstimmt.
4. Steuervorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei der Basiskörper
eine Zylinderkopfhaube (4) darstellt, die eine Öffnung am
oberen Abschnitt des Motor abdeckt.
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