DE10213291A1 - Zelt mit schwenkbar gelagerter Zeltpfostenverlängerung und Verfahren zu dessen Errichtung - Google Patents
Zelt mit schwenkbar gelagerter Zeltpfostenverlängerung und Verfahren zu dessen ErrichtungInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Zelt mit einer schwenkbar gelagerten Zeltpfostenverlängerung sowie ein Verfahren zu dessen Errichtung. Das Zelt umfasst dabei eine Zeltplane, wenigstens einen Zeltpfosten und einen Zeltpfostenfuß, bestehend aus einem Bodenelement und einem mit diesem schwenkbar verbundenen Verlängerungselement, welches teleskopartig mit dem oder den Zeltpfosten verbunden ist und Mittel zur gegenseitigen Fixierung von Verlängerungselement und Zeltpfosten aufweist. Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Errichtung eines solchen Zelts, bei dem wenigstens zwei Zeltpfosten mit einem Dachbinder verbunden werden. Nachdem die Zeltpfosten mit den im Untergrund verankerten Bodenelementen verbunden sind, erfolgt das Aufrichten der Zeltpfosten und des Dachbinders durch Schwenken um die schwenkbare Verbindung zwischen Verlängerungselementen und Bodenelementen. Schließlich werden die aufgerichteten Zeltpfosten und Dachbinder mit der Zeltplane überspannt.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Zelt, insbesondere ein Veranstaltungs- oder Partyzelt mit einer Zeltplane und mindestens einem schwenkbar gelagerten Verlängerungselement für den oder die Zeltpfosten sowie ein Verfahren zur Errichtung eines solchen Zelts.
- Bei den in Rede stehenden Zelten handelt es sich üblicherweise um Zelte für Großveranstaltungen, bei denen regelmäßig in großen Bereichen des von den Zelten überspannten Bereiches eine Firsthöhe bis zu 5 Meter realisiert werden muß. Überdies werden diese Zelte nur für bestimmte Anlässe wie Feiern, Messen und dementsprechend kurze Zeiträume aufgebaut.
- Solche Zelte sind in großer Zahl und in den unterschiedlichsten Formen und Größen bereits bekannt. Jedoch gestaltet sich bei den bekannten Zelten der Auf- und Abbau regelmäßig als schwierig und besonders Zeit- und arbeitsintensiv. Dies gilt insbesondere in den Fällen, in denen die Zelte auf einem Untergrund errichtet werden, der Unebenheiten aufweist. Ein Aufbau von Großzelten, die eine große Stellfläche benötigen, wird hierdurch besonders erschwert. Um ein gleichmäßiges Niveau sowohl des Zeltbodens als auch des Zeltdachs zu gewährleisten, werden bei den bekannten Zelten solche Unebenheiten besonders aufwendig mit Platten ausgeglichen, welche den einzelnen Zeltpfostenfüßen unterlegt werden. Des weiteren ist auch das Errichten der Zeltpfosten und der damit verbundenen Dachbinder sehr aufwendig und bedarf einer Vielzahl von Zeltbauern und schwerem Gerät.
- Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, die sich aus dem Stand der Technik ergebenden Probleme zu lösen und ein Zelt zur Verfügung zu stellen, das schnell und einfach auf- und abzubauen ist und darüber hinaus ein Ausgleichen von Bodenunebenheiten ermöglicht.
- Die Aufgabe der Erfindung wird durch ein Zelt mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung finden sich in den abhängigen Ansprüchen.
- Gemäß der Erfindung ist ein Zelt geschaffen worden, bei dem sowohl ein Schwenken eines Zeltpfostens um einen Zeltpfostenfuß als auch die Verlängerung des Zeltpfostens um eine bestimmte Länge ermöglicht wird.
- Der Aufbau auch bei besonders großen Ausmaßen des Zelts kann einfach und flexibel erfolgen. Bei dem erfindungsgemäße Zelt ist es nun möglich, die Zeltpfosten vor oder nach dem Aufstellvorgang so in der Länge zu verändern, dass Unebenheiten des Zeltuntergrunds wirksam und auf einfache Weise ausgeglichen werden können. Durch den Ausgleich der Bodenunebenheiten vor dem Errichten der Zeltpfosten wird ein Verkanten der Dachbinder mit den Zeltpfosten verhindert. Der Aufbau wird insbesondere dadurch vereinfacht, dass der Zeltpfostenfuß an dem Untergrund verankert werden kann. Das Aufstellen des Zelts erfolgt dann durch Drehen des Zeltpfostens um diesen befestigten Zeltpfostenfuß.
- Analog wird der Abbau des erfindungsgemäßen Zeltes vereinfacht. Die Verwendung eines Zelts gemäß der Erfindung ermöglicht flexiblere und kürzere Arbeitsabläufe, einen geringeren Arbeitsaufwand und reduziert schließlich die Kosten.
- Das erfindungsgemäße Zelt weist hierzu eine Zeltplane, wenigstens einen Zeltpfosten und einen Zeltpfostenfuß, bestehend aus einem Bodenelement und einer Vorrichtung zur schwenkbaren Lagerung eines Verlängerungselements für den Zeltpfosten, auf.
- Das Verlängerungselement des erfindungsgemäßen Zelts kann hierbei jede denkbare Querschnittsfläche aufweisen, wobei erfindungsgemäß der Querschnitt so gewählt sein muss, dass eine teleskopartige Verbindung durch Ineinanderschieben des Verlängerungselements und des Zeltpfostens gewährleistet ist. Ist beispielsweise der Zeltpfosten aus einem Vollmaterial gefertigt, so wird der Zeltpfosten, vorzugsweise formschlüssig, in das Verlängerungselement eingeschoben. Ist dagegen der Zeltpfosten aus einem Hohlprofil gefertigt, so besteht ebenso die Möglichkeit, das Verlängerungselement in das dem Zeltpfostenfuß zugeordnete Ende des Zeltpfostens einzuschieben. In diesem Fall ist es ebenfalls eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung, wenn die Außenmaße des Verlängerungselements so auf die Innenmaße des Zeltpfostens abgestimmt sind, dass im wesentlichen Formschluss zwischen beiden Elementen hergestellt werden kann. Vorzugsweise sind sowohl das Verlängerungselement als auch der Zeltpfosten aus Hohlprofilen gefertigt.
- Das Bodenelement besteht im wesentlichen aus einer Schwenkanordnung für das Verlängerungselement und einem Trageelement für diese Schwenkanordnung. Es ist dabei eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung, dass das Bodenelement eine Bodenplatte, einen mit der Bodenplatte verbundenen Gelenkträger und ein darauf angeordnetes Gelenk aufweist. Hierbei ist es besonders vorteilhaft, wenn der Gelenkträger mindestens eine Höhe aufweist, die der halben Breite des Zeltpfostens entspricht. Hierdurch wird mit besonders einfachen Mitteln eine Vorrichtung geschaffen, die eine Schwenkbewegung um 180° erlaubt. Zudem wird durch das Anbringen einer Bodenplatte auch ein Einsinken des Zeltpfostens in den Untergrund einfach und wirksam unterbunden. Durch eine Befestigung der Bodenplatte am Untergrund wird zudem ein einfaches Schwenken des Zeltpfostens ermöglicht.
- Die schwenkbare Anordnung kann dabei beispielsweise durch ein Kugelgelenk verwirklicht sein, durch das ein Verschwenken des Verlängerungselements in jeder Ebene des Raums ermöglicht wird. Es kann aber auch ausreichen, das Verlängerungselement in lediglich einer Raumebene schwenkbar anzuordnen. Eine solche Anordnung erfolgt in einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung in besonders einfacher Weise über ein Gelenk, welches zumindest teilweise fest mit dem Bodenelement verbunden ist und aus mindestens einer dem Bodenelement zugeordneten Gelenkhülse, wenigstens einer dem Verlängerungselement zugeordneten Gelenkhülse und einer Gelenknabe besteht. In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung eines solchen Gelenks ist überdies eine einseitig abgewinkelte Gelenknabe vorgesehen, durch die eine leicht montierbare und demontierbare Gelenkverbindung beider Bauteile geschaffen wird.
- In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind am Gelenk Mittel vorgesehen, die eine Arretierung des Gelenks erlauben. Diese kann einerseits stufenlos in jeder Schwenkposition erfolgen; es kann aber auch ausreichend sein, eine Feststellung allein in senkrechter Stellung des Zeltpfostens zu ermöglichen.
- Das Verlängern der teleskopartigen Anordnung von Verlängerungselement und Zeltpfosten kann auf jede denkbare Weise erfolgen. Beispielsweise kann durch eine Gewindeanordnung eine Verlängerung oder ein Verkürzen durchgeführt werden. Ebenso ist es denkbar, an einem der teleskopartig miteinander verbundenen Bauteile ein Zahnrad vorzusehen, welches in ein mit dem anderen Bauteil verbundene Verzahnung eingreift. Durch Drehen des Zahnrades kann somit ebenfalls ein stufenloses Verstellen der Anordnung durchgeführt werden. In jedem Fall aber wird durch die teleskopartige Anordnung ein Verlängern oder Verkürzen der Anordnung auch unter Last sicher ermöglicht, da während des Verlängerungs- oder Verkürzungsvorgangs stets eine Führung des Zeltpfostens im oder am Verlängerungselement gewährleistet ist.
- In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird die Längenverstellung der teleskopartigen Anordnung von Zeltpfosten und Verlängerungselement durch das Einschieben von Stirften in am Verlängerungselement und dem Zeltpfosten vorgesehenen Bohrungen vorgenommen. Die Bohrungen verlaufen dabei senkrecht zur Längsachse des Verlängerungselements und durch diese hindurch. Sofern am Zeltpfosten keine Bohrungen vorgesehen sind, werden die Stifte durch die Bohrungen des Verlängerungselements hindurchgeführt. Wird der Zeltpfosten in das Verlängerungselement eingeführt, bildet der Teil des Stits, der sich innerhalb des Verlängerungselements befindet, eine Auflage für den Zeltpfosten. Wird der Zeltpfosten dagegen auf ein Verlängerungselement aufgeschoben, so sind die aus dem Verlängerungselement herausragenden Teile des Stifts die Auflage für den Zeltpfosten. Durch eine solche bevorzugte Anordnung wird mit einfachen Mitteln eine Vorrichtung geschaffen, die eine Verlängerung des Zeltpfostens dauerhaft sicherstellt.
- In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist jedoch am dem Bodenelement zugeordneten Ende des Zeltpfostens ebenfalls eine Bohrung vorgesehen, in die der Stift hineingesteckt wird. Bei dieser bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung werden die Stifte beim Zusammenbau der Vorrichtung zusätzlich durch die im Zeltpfosten vorgesehene Bohrung hindurchgeführt, wodurch mit besonders einfachen Mitteln eine drehfeste Verbindung zwischen Verlängerungselement und Zeltpfosten verwirklicht wird, die zudem ein Lösen beider Bauteile voneinander sicher verhindert. Eine solche bevorzugte Ausgestaltung erlaubt insbesondere eine sichere Konstruktion des Zelts, die auch in der Lage ist, den an Großzelten wirkenden enormen Windkräften zu widerstehen.
- Die Stifte können dabei aus jedem Material hergestellt werden, das in der Lage ist, die auf sie wirkenden Kräfte ohne nachhaltige Verformung aufzunehmen. Darüber hinaus ist in einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung der Durchmesser des Stifts gleich dem Durchmesser der Bohrung. Dies kann überdies auch bei einem unrunden Querschnitt des Stifts, beispielsweise bei Mehrkantquerschnitten in besonders vorteilhafter Weise verwirklicht sein.
- In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist der Stift an seinem einen Ende eine abgewinkelte Teillänge auf, durch die ein Hindurchschieben durch die Bohrungen sicher verhindert wird. Darüber hinaus kann nach dem Einführen des Stifts am nicht abgewinkelten Ende ein Sicherungssplint an dem Stift abgebracht werden. Durch eine solche Anordnung wird mit einfachen Mitteln eine besonders leicht herzustellende und zu lösende, dennoch sichere Verbindung zwischen dem Zeltpfosten und dem Verlängerungselement hergestellt.
- Die Erfindung betrifft darüber hinaus auch ein Verfahren zum Errichten eines erfindungsgemäßen Zelts, welches im folgenden näher erläutert wird. Die aufgeführten Verfahrensschritte sind jedoch weder als abschließende Aufzählung aller Arbeitsschritte zu verstehen noch gibt die beanspruchte Auflistung eine Reihenfolge vor, in der diese Schritte bei Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens durchgeführt werden müssen.
- Das Aufrichten der Zeltpfosten erfolgt gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren nachdem zwei Zeltpfosten mit einem Dachbinder und die Zeltpfosten mit den zugehörigen, vorzugsweise am Boden fixierten, Zeltpfostenfüßen verbunden wurden.
- Hierdurch wird die Schwenkbewegung des Zeltpfostens besonders wirksam gesichert und unterstützt. Insbesondere kann bei einer Verbindung zwischen mehreren Zeltpfosten in besonders vorteilhafter Weise eine aufeinander abgestimmte Aufrichtung der Zeltpfosten erfolgen, bei dem ein Verkanten von Zeltpfosten und Dachbinder vermieden und darüber hinaus auch ein Verschieben der einzelnen Zeltpfostenfüße sicher unterbunden wird. Die Position der Zeltpfosten kann in dieser besonders vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens bereits vor dem Errichten festgelegt und über den gesamten Aufbauvorgang hinaus sichergestellt werden.
- Sowohl nach als auch in bevorzugter Weise vor dem Aufrichten der Zeltpfosten kann zum Ausgleich von Bodenunebenheiten und zur gewünschten Einstellung der Höhe des Zeltdachs oder zu dessen Ausrichtung eine Längenverstellung der einzelnen Zeltpfosten unabhängig voneinander erfolgen, ohne dass durch diesen Verstellvorgang die Stabilität der Zeltkonstruktion verringert würde. Ein Ausschwenken des Zeltpfostens aus der aufgerichteten Position wird durch die teleskopartige Verbindung von Zeltpfosten und Verlängerungselement sicher vermieden. Schließlich wird die eingestellte Länge des Zeltpfostens dauerhaft fixiert, bevor die Zeltpfosten und der Dachbinder mit einer Zeltplane überspannt werden.
- Die Erfindung wird im folgenden anhand von vier Figuren näher erläutert. Diese Figuren sind jedoch lediglich beispielhafte Darstellungen einer erfindungsgemäßen Vorrichtung und schränken den Erfindungsgedanken in keiner Weise ein.
- Fig. 1 zeigt ein Seitenansicht eines Zeltpfostenfußes im unverlängerten Zustand.
- Fig. 2 zeigt eine Frontansicht eines Zeltpfostenfußes im unverlängerten Zustand.
- Fig. 3 zeigt ein Seitenansicht eines Zeltpfostenfußes in einem verlängerten Zustand.
- Fig. 4 zeigt eine Frontansicht eines Zeltpfostenfußes in einem verlängerten Zustand.
- In Fig. 1 wird ein Zeltpfostenfuß 1 in einer Seitenansicht dargestellt. Das Bodenelement 5 besteht aus einer Bodenplatte 6 und einen Gelenkträger 7, auf der ein Gelenk 8 angebracht ist, über das das hier hohl dargestellte Verlängerungselement 9 in der Blattebene in Richtung des Doppelpfeils 4 schwenkbar gelagert ist. Die waagerechte Schwenkposition 2 des Zeltpfostenfußes 1 ist hierbei strichpunktiert dargestellt wohingegen die senkrechte Schwenkposition 3 mit durchgezogenen Linien gezeigt ist. Das Gelenk 8 wird durch wenigstens eine an dem Verlängerungselement 9 angeordnete Hülse (nicht gezeigt), wenigstens eine an dem Gelenkträger 7 angeordnete Hülse 10 und eine Gelenknabe 11 gebildet. Auf das Verlängerungselement 9 wird der Zeltpfosten 12 aufgesetzt. Dabei kann der Zeltpfosten 12 die gesamte Länge des Verlängerungselements 9 aufnehmen. Des weiteren weist das Verlängerungselement 9 eine Reihe von Bohrungen 13 auf, die zur Aufnahme eines abgewinkelten Stifts 14 dienen. Ebenfalls weist der Zeltpfosten 12 an seiner dem Bodenelement 5 zugewandten Ende zwei sich gegenüberliegende Bohrungen (hier nicht gezeigt) zur Aufnahme des Stifts 14 auf. Nach dem Einführen des Stifts 14 durch die erste Bohrung (nicht gezeigt) des Zeltpfostens 12, anschließend durch die dem Gelenk am nächsten liegende Bohrung 13 des Verlängerungselements 9 und schließlich durch die zweite Bohrung (nicht gezeigt) des Zeltpfostens 12 hindurch sind der Zeltpfosten 12 und das Verlängerungselement 9 relativ zueinander fixiert. Insbesondere ist in diesem Zustand keine Veränderung der Länge dieser Anordnung in Richtung des Doppelpfeils 15 möglich. Die Schwenkbewegung 4 ist hiervon jedoch unbeeinflusst.
- In Fig. 2 wird eine Frontansicht eines Zeltpfostenfußes 1 gezeigt. Das Gelenk 8, um das das Verlängerungselement 9 senkrecht zur Blattebene schwenkbar gelagert ist, wird aus den an dem Bodenelement 6 angeordneten Gelenkhülsen 10a und 10b, ferner aus der an dem Verlängerungselement 9 angeordneten Gelenkhülse 16 und der Gelenknabe 11 gebildet. Analog zum Stift 14 ist die Gelenknabe 11 ebenfalls mit einem abgewinkelten Ende versehen, welches das Hindurchgleiten des Stifts 14 durch die Bohrungen des Verlängerungselements 13 und des Zeltpfostens 17, 18und der Nabe 11 durch die Gelenkhülsen 10, 10a, 10b, 16 verhindert. Ebenfalls sind beide Elemente 11, 14 mit Splinten 19, 20 gegen ein Herausgleiten in Gegenrichtung gesichert.
- In Fig. 3 wird eine Seitenansicht eines Zeltpfostenfußes 1 in einem verlängerten Zustand gezeigt. Der Stift 14 ist durch die im Zeltpfosten 12 vorgesehenen Bohrungen 17, 18 und durch die vom Gelenk 10 gesehen fünfte von sechs Bohrungen 13 des Verlängerungselements 9 hindurchgeführt. Bodenunebenheiten können somit um den Abstand zwischen der ersten und der fünften Bohrung 13 des Verlängerungselements 9 in Richtung des Doppelpfeils 15 vergrößert werden.
- In Fig. 4 wird eine Frontansicht des in Fig. 3 beschriebenen Verlängerungszustands des Zeltpfostenfußes 1 dargestellt. Der Stift 14 ist in die fünfte von sechs strichpunktiert angedeuteten Bohrungen 13 des Verlängerungselements und durch die Bohrungen 17, 18 in den Seitenwänden der Aufnahme des Zeltpfostens 12 hineingeschoben. Der Stift 14 und die Gelenknabe 11 werden überdies auch in diesem Zustand durch einerseits die Abwinklungen, andererseits die nach dem Durchschieben eingesetzten Sicherungssplinte 19, 20 am Herausrutschen gehindert. Liste der Bezugszeichen 1 Zeltpfostenfuß
2 waagerechte Schwenkposition
3 senkrechte Schwenkposition
4 Schwenkrichtung
5 Bodenelement
6 Bodenplatte
7 Gelenkträger
8 Gelenk
9 Verlängerungselement
10 Gelenkhülse des Bodenelements
11 Gelenknabe
12 Zeltpfosten
13 Bohrungen im Verlängerungselement
14 Stift
15 Richtung der Längenänderung
16 Gelenkhülse des Verlängerungselements
17 Bohrung im Zeltpfosten
18 Bohrung im Zeltpfosten
19 Sicherungssplint des Metallstiftes
20 Sicherungssplint der Gelenknabe
Claims (5)
1. Zelt mit einer Zeltplane und wenigstens einem Zeltpfosten (12) und einem
Zeltpfostenfuß (1), dadurch gekennzeichnet, dass der Zeltpfostenfuß (1) ein
Bodenelement (5) und ein damit schwenkbar verbundenes
Verlängerungselement (9) aufweist, wobei das Verlängerungselement (9)
teleskopartig mit dem Zeltpfosten (12) verbunden ist und ein Mittel zur
gegenseitigen Fixierung (14) des Zeltpfostens (12) und des
Verlängerungselements (9) aufweist.
2. Zelt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenelement (5)
und das Verlängerungselement (9) über ein Gelenk (8) mindestens in einer
Ebene schwenkbar miteinander verbunden sind.
3. Zelt nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenelement (5)
eine Bodenplatte (6) und einen mit dieser Bodenplatte (6) verbundenen
Gelenkträger (7) aufweist, wobei die Höhe des Gelenkträgers (7) mindestens
der halben Breite des Zeltpfostens (12) entspricht.
4. Zelt nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass das Mittel zur gegenseitigen Fixierung (14) ein Stift ist, der durch die
Seitenwände des Verlängerungselements (9) und des Zeltpfostens (12)
gesteckt wird.
5. Verfahren zum Errichten eines Zelts nach einem der voranstehenden
Ansprüche, umfassend die folgenden Schritte:
- Verbinden des Zeltpfostens (12) mit dem Zeltpfostenfuß (1),
- Verbinden von zwei Zeltpfosten (12) mit einem Dachbinder,
- Aufrichten der Zeltpfosten und des Dachbinders durch Schwenken der
Zeltpfosten (12) um die schwenkbare Verbindung (8) zwischen
Verlängerungselementen (9) und Bodenelementen (5) und
- gegebenenfalls Auseinanderziehen und Fixieren der teleskopartigen
Verbindung zwischen Verlängerungselement (9) und Zeltpfosten (12) und
- Überspannen des Dachbinders und der Zeltpfosten (12) mit einer
Zeltplane.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE2002113291 DE10213291A1 (de) | 2002-03-25 | 2002-03-25 | Zelt mit schwenkbar gelagerter Zeltpfostenverlängerung und Verfahren zu dessen Errichtung |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE10213291A1 true DE10213291A1 (de) | 2003-10-16 |
Family
ID=28050825
Family Applications (1)
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| DE2002113291 Ceased DE10213291A1 (de) | 2002-03-25 | 2002-03-25 | Zelt mit schwenkbar gelagerter Zeltpfostenverlängerung und Verfahren zu dessen Errichtung |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10213291A1 (de) |
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