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DE1021394B - Hochofengeruest - Google Patents

Hochofengeruest

Info

Publication number
DE1021394B
DE1021394B DED23953A DED0023953A DE1021394B DE 1021394 B DE1021394 B DE 1021394B DE D23953 A DED23953 A DE D23953A DE D0023953 A DED0023953 A DE D0023953A DE 1021394 B DE1021394 B DE 1021394B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blast furnace
frame
vierendeel
frame according
gas lines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED23953A
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Schindler
Heinrich Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Demag AG filed Critical Demag AG
Priority to DED23953A priority Critical patent/DE1021394B/de
Publication of DE1021394B publication Critical patent/DE1021394B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Blast Furnaces (AREA)

Description

  • Hochofengerüst Hochofengerüste sind in verschiedenen Formen bekanntgeworden. In der Regel wurden sie als Stabgerüste mit senkrechten, waagerechten und diagonalen Stäben ausgeführt. Es gibt auch Gerüste, bei denen eine Reihe von U-förmigen Rahmen übereinandergesetzt sind; der oberste Rahmenteil trägt dann die Gichtbühne. Oberhalb dieser Gichtbühne befindet sich dann wieder ein Stabgerüst zum Tragen des Kranes und der Seilumlenkrolle für den Gichtaufzug.
  • Die Erfindung betrifft eine neuartige Ausbildung des Hochofengerüstes und besteht zunächst darin, daß oberhalb der Gichtbühne das vorzugsweise als Vierendeel-Träger ausgebildete Gerüst auf eine geringe Breite zusammengezogen ist und die aufsteigenden Gichtgasleitungen an der Außenseite dieses eingezogenen Gerüstteiles angeordnet sind. Auch der eingezogene Teil ist als ein- oder mehrgliedriger Vierendeel-Träger ausgeführt. Die obersten Riegel tragen die Seilscheibenbühne. Außen an dem eingezogenen Teil sind Kragarme angeordnet, auf welche die Gichtgasleitung, insbesondere im Umführungsbogen, abgestützt ist. Die Vierendeel-Träger sind über die Seilscheibenbühne hinaus nach obenhin offen fortgesetzt und tragen an ihren auf diese Weise gebildeten offenen Schenkeln die Kranbahn.
  • Diese neue Ausbildung hat in verschiedener Hinsicht bedeutsame Vorteile. Die aufsteigenden Gichtgasleitungen können schlank aus der Gicht heraus nach oben geführt werden, so daß der sich niederschlagende Staub, ohne sich anzusetzen, nach unten zurückfallen kann. Der Rahmenträger ist für diese schlanke Herausführung besonders günstig. da er keinerlei Ouerstäbe, Diagonalen od. dgl. aufweist. Die Einziehung des Gerüstes bringt auch eine wesentliche Gewichtsersparnis ohne Beeinträchtigung der Funktionen des Gerüstes mit sich. Die Abstützung der Gasleitungen erfordert nur kurze Kragarme, welche das Gewicht nicht wesentlich beeinflussen-, andererseits wird die Spannweite des üblichen, oberhalb der Seilscheibenbühne verfahrbaren Kranes wesentlich geringer und auf das für das Arbeiten des Kranes wirklich erforderliche Maß beschränkt. Dadurch wird auch der Kran leichter, und sein Gestehungspreis wird geringer.
  • Sämtliche Teile oberhalb der Gichtbühne sind infolge der offenen Rahmenbauweise bequem zugänglich, gut zu unterhalten und zu überwachen. Infolge der klaren und übersichtlichen Anordnung steht auch nichts im Wege, die Ausgleichhebel (Balanciers) zur Bedienung der relativ zueinander beweglichen Teile des Gichtverschlusses gleich mit auf die Seilscheibenbühne zu setzen bzw. auf diese abzustützen.
  • Aus der Zeichnung ist die klare Aufgliederung dieses Aufbaues ersichtlich. Fig. 1 gibt eine Seitenansicht des Ofengerüstes mit eingezeichnetem Ofen wieder; Fig. 2 und 3 zeigen Möglichkeiten für die Ausbildung der Bedienungsplattformen unterhalb der Gicht. In das Fundament eingespannt sind vier Gerüstscheiben, von denen jede als Vierendeel-Träger 2 mit fünf Feldern ausgebildet ist. Bei 3 sind die Bedienungsbühnen angedeutet. Oberhalb der Gichtbühne 4 ist das Gerüst eingezogen, wobei auch der eingezogene Teil s einen Vierendeel-Träger bildet. Er setzt sich nach oben in zwei Schenkeln 6 fort, welche die Bahn 7 für den Laufkran 8 tragen. Das Hochofenprofil ist bei 10 angedeutet. Die aufsteigenden Gichtgasleitungen 11 sind schlank aus der Gicht heraus bis zum Umführungsbogen 12 geführt, in dem sie auf Kragarme 13 abgestützt sind. Die Fackelrohre 14 sind ebenfalls an der Außenseite des oberen Gerüstteiles hochgeführt. Auf diese Weise kann das gesamte Rohrleitungssvstern innerhalb des Profils des unteren Gerüstets liegen.
  • Die oberen Träger 15 des geschlossenen Rahmens im eingezogenen Gerüstteil tragen die Seilscheibenbühne, auf welcher die Umlenkscheibe 16 des Begichtungsaufzuges sowie die in der Zeichnung nicht dargestellten Balanciers abgestützt sind.
  • Das ohne Diagonalstäbe ausgebildete Vierendeel-Trägergerüst erlaubt es, je nach den Erfordernissen die Bühnen 3 entweder gänzlich innerhalb des Gerüstprofils anzuordnen, wie in Fig. 2 dargestellt ist, oder aber sie teilweise nach außen zu verlegen, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist. Dies ist von besonderem Vorteil, wenn der Ofen mit größerem Durchmesser neu zugestellt wird, um seine Leistung zu vergrößern. Das Gerüst braucht dann keinerlei Abänderung zu erfahren bis auf die Verlegung der Plattformen nach außen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Hochofengerüst,welches an seinem Oberende Durchtritte für die Gichtgasleitungen aufweist und die Seilscheibenbühne für den Begichtungsaufzug trägt, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Gichtbühne das vorzugsweise aus Vierendeel-Trägern bestehende Gerüst auf eine geringere Breite zusammengezogen ist und die aufsteigenden Giehtgasleitungen an der Außenseite des eingezogenen Gerüstteiles angeordnet sind.
  2. 2. Hochofengerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch der eingezogene Teil des Gerüstes aus Vierendeel-Trägern besteht, deren obere Riegel die Seilscheibenbühne tragen.
  3. 3. Hochofengerüst nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmen des Vierendeel-Trägers nach oben in offene Schenkel auslaufen, welche an ihren Enden die Kranbahn tragen. -1.
  4. Hochofengerüst nach den Ansprüchen 1 bi, 3. dadurch gekennzeichnet, daß am eingezogenen Teil außen Kragarme zum Tragen der Gichtgasleitungen, insbesondere an den Utnkehrböge», angeordnet sind.
  5. 5. Hochofengerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterenden der Vierendeel-Träger des gesamten Gerüstes in das Fundament eingespannt sind,
DED23953A 1956-10-03 1956-10-03 Hochofengeruest Pending DE1021394B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED23953A DE1021394B (de) 1956-10-03 1956-10-03 Hochofengeruest

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DED23953A DE1021394B (de) 1956-10-03 1956-10-03 Hochofengeruest

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1021394B true DE1021394B (de) 1957-12-27

Family

ID=7038007

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DED23953A Pending DE1021394B (de) 1956-10-03 1956-10-03 Hochofengeruest

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