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DE10213716A1 - Verkleidung für Fahrzeuge - Google Patents

Verkleidung für Fahrzeuge

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Publication number
DE10213716A1
DE10213716A1 DE2002113716 DE10213716A DE10213716A1 DE 10213716 A1 DE10213716 A1 DE 10213716A1 DE 2002113716 DE2002113716 DE 2002113716 DE 10213716 A DE10213716 A DE 10213716A DE 10213716 A1 DE10213716 A1 DE 10213716A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clip
fairing
vehicle according
visible
support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2002113716
Other languages
English (en)
Inventor
Olaf Stelz
Norbert Filip
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Montaplast GmbH
Original Assignee
Montaplast GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Montaplast GmbH filed Critical Montaplast GmbH
Priority to DE2002113716 priority Critical patent/DE10213716A1/de
Publication of DE10213716A1 publication Critical patent/DE10213716A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R13/00Elements for body-finishing, identifying, or decorating; Arrangements or adaptations for advertising purposes
    • B60R13/02Internal Trim mouldings ; Internal Ledges; Wall liners for passenger compartments; Roof liners
    • B60R13/0206Arrangements of fasteners and clips specially adapted for attaching inner vehicle liners or mouldings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Fahrzeugverkleidung und ein Verfahren zur Montage der Fahrzeugverkleidung. Die Fahrzeugverkleidung besteht aus einem Trägerteil und einem Sichtteil, die mit Verbindungselementen untereinander verbindbar und über das Trägerteil mit Befestigungselementen an einem Karosserieteil mit Befestigungsmitteln befestigbar sind, wobei das Verbindungselement einen Clip aufweist, der mit seinen Schenkeln in korrespondierende Aufnahmeelemente zur Bildung einer formschlüssigen Verbindung zwischen dem Trägerteil und dem Sichtteil einsetzbar ist. DOLLAR A Die Montage wird vereinfacht, indem eines der Aufnahmeelemente an einem Vorsprung des Sicht- oder Trägerteils als Multifunktionsaufnahmeelement so ausgestaltet ist, dass durch die Befestigung der Verkleidung an das Karosserieteil eine dichtende, Scheuerschutz bietende und abstandsdefinierte Verbindung zwischen Verkleidung und Karosserie ausbildbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Verkleidung für Fahrzeuge, bestehend aus einem Trägerteil und einem Sichtteil, wobei die beiden Teile mit mindestens einem Verbindungselement untereinander verbindbar und über das Trägerteil mit mindestens einem Befestigungselement an einem Karosserieteil mit Befestigungsmitteln befestigbar sind und wobei das Verbindungselement einen Clip mit mindestens zwei beabstandeten Schenkeln aufweist, mit denen der Clip einen Abschnitt des Trägerteils und des Sichtteils umgreift und die in korrespondierende Aufnahmeelemente im Trägerteil und im Sichtteil zur Bildung einer formschlüssigen Verbindung zwischen dem Trägerteil und dem Sichtteil einsetzbar sind.
  • Üblicherweise bestehen im Fahrzeugbau Verkleidungselemente, die auf eine Karosserie anmontiert werden, aus einem Trägerteil und einem Sichtteil, die sukzessiv oder zusammen vormontiert an der Karosserie angebracht werden.
  • Zum Zusammenfügen beider Teile und Anbringen an der Karosserie bedient man sich der üblichen Fügeverfahren, die jedoch besonders hinsichtlich des Montageaufwandes unterschiedlich zu werten sind. Bei einer Schraubverbindung, die in der Montage zusätzliches Werkzeug erfordert, sind entsprechende, den Montageaufwand vergrößernde Bohrungen vorzusehen, die wiederum entsprechende Korrosionsschwachstellen darstellen können, aber eine formschlüssige Verbindung ermöglichen. Eine Klebung, welche besonders für die Verbindung des Sichtteiles mit dem Trägerteil üblich ist, hat den Nachteil, dass zum Aushärten des Klebers diese Teile eine Zeit lang, in der Regel etwa 10 Minuten, unbewegt bleiben müssen und dass ein späterer Austausch beispielsweise bei einer Reparatur nicht möglich ist. Daher werden heute als Verbindungselement vermehrt Clipse eingesetzt, die in der Vormontage bereits in eine Bereitstellungsposition gebracht werden können, aus der sie in der Montage mit nur noch einem Handgriff werkzeuglos in die Verbindungsposition gebracht werden können.
  • An ein Fahrzeug befestigt, dessen Karosserieteile im Betrieb besonders im Außenbereich erhöhten mechanischen und elektrochemischen Beanspruchungen wie beispielsweise Stößen, Schwingungen und Korrosion ausgesetzt sind, müssen diese Teile möglichst dichtend, formschlüssig und in einer definierten Position angebracht werden, so dass gegenseitiges Scheuern und Reiben bzw. Eindringen von wässrigen Medien, welches zu Verletzungen in der Oberfläche mit erhöhter Korrosionsgefahr führt, vermieden werden. Um einen definierten Abstand zu erhalten, werden daher üblicherweise Abstandshalter eingesetzt, die in der Regel an der Karosserie zusätzlich angebracht oder gleich in ihr integriert sind, was aber beim Karosseriebau stets einen zusätzlichen Aufwand und einen möglichen Korrosionsschwachpunkt darstellt. Wenn möglich, werden diese Abstandshalter aufwendig mit einem zusätzlichen Gummiteil oder ähnlichem versehen, um die Schwingungsübertragung zu dämpfen und die Gefahr des Scheuerns und Reibens zu vermindern. Zum Abdichten wird üblicherweise ein zusätzlicher Gummiring oder eine Gummileiste mit der Montage der Verkleidung zwischen Verkleidung und Karosserie eingelegt, welches wiederum den Montageaufwand erhöht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Montage einer Verkleidung auf ein Karosserieteil zu vereinfachen.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass eine Verkleidung für Fahrzeuge der eingangs genannten Art ein Aufnahmeelement für die Aufnahme eines Clips an einem Vorsprung des Sicht- oder Trägerteils aufweist, dass als Multifunktionsaufnahmeelement so ausgestaltet ist, dass durch die Befestigung der Verkleidung über das Trägerteil an das Karosserieteil eine dichtende, Scheuerschutz bietende und abstandsdefinierte Verbindung zwischen Verkleidung und Karosserie ausbildbar ist.
  • Das Multifunktionsaufnahmeelement, das als einstückiges Teil ausgebildet ist, erfüllt eine Reihe von Funktionen, für deren Erfüllung nach dem Stand der Technik mehrere Teile notwendig sind, d. h. es dient in seiner ursprünglichen Funktion als Aufnahmeelement eines Clips, wodurch die eingangs beschriebenen Vorteile einer Clip-Verbindung genutzt werden. Ferner weist es weitere, weiter unten zu beschreibende Komponenten auf, wodurch gleichzeitig mit der Verbindung beider Teile, des Sicht- und Trägerteils, sowie deren Befestigung auf das Karosserieteil ohne weiteren Montageaufwand eine abstandsdefinierte, Scheuerschutz bietende und dichtende Verbindung zur Verkleidung zur Karosserie erzielbar ist.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • In einer vorteilhaften Ausbildung weist das Multifunktionsaufnahmeelement eine über einen Vorsprung des Sicht- oder Trägerteils steckbare, profilierte Aufnahmeleiste mit mindestens einer an ihrer Außenseite und im wesentlichen parallel zur Vorsprungskante verlaufenden Hinterschneidung zur rastenden Aufnahme des Clips und eine Dichtungsleiste zur Abdichtung und Abstandswahrung der Verkleidung zu dem Karosserieteil auf.
  • Da es für die Verbindung an sich unbedeutend ist, an welchem Bauteil, dem Trägerteil oder dem Sichtteil, das Multifunktionsaufnahmeelement angeordnet ist, kann vorteilhaft hiermit konstruktiv frei umgegangen werden. Die Herstellung der profilierten Aufnahmeleiste kann durch übliche Verfahren als Endlosleiste erfolgen, dass auf die erforderlichen Längen abgelängt wird.
  • Die Aufnahmeleiste weist bevorzugt als inneres Profil einen üblichen, im wesentlichen U-förmigen Querschnitt auf und kann daher leicht über einen entsprechend korrespondierenden Vorsprung des Träger- oder Sichtteiles seitlich aufgeschoben bzw. von oben aufgesteckt werden, was im Montageablauf bereits in einer vorbereitenden Montage erfolgen kann.
  • Anstatt des einfachen U-förmigen Querschnittes kann das Multifunktionsaufnahmeelement ein zusätzliches Element an der Innenseite, wie beispielsweise eine kleine Längsnut, aufweisen, in welche ein entsprechender Wulst an dem Vorsprung eingreift, wenn das sich elastisch aufbiegende Multifunktionsaufnahmeelement über den Vorsprung gebracht wird, wodurch das Multifunktionsaufnahmeelement auf dem Vorsprung fixierbar ist.
  • Parallel zur Außenkante des Vorsprunges weist das Multifunktionsaufnahmeelement mindestens eine Hinterschneidung bevorzugt in Form einer Längsnut auf, in die entsprechend ausgebildete Teile eines weiter unten zu beschreibenden Befestigungselementes, d. h. eines Clips, eingreifen und verrasten können.
  • In einer besonders bevorzugten Ausbildung ist an der zu dem zu verbindenden Teil, z. B. der Karosserie, hinweisenden Seite des Multifunktionsaufnahmeelementes eine Dichtungsleiste angeformt. Diese ist mit der Befestigung der Verkleidung an der Karosserie gegen diese pressbar, wodurch über die Dicke der Dichtungsleiste ein bestimmter Abstand der Dichtungsleiste zum Karosserie und, abhängig vom Anpressdruck, eine Abdichtung erzeugt wird.
  • Die Fläche der Dichtungsleiste, die gegen die Karosserie gebracht wird, ist bevorzugt glatt ausgebildet. Denkbar sind jedoch auch andere Ausbildungen, wie beispielsweise mit zusätzlichen Dichtungslippen versehene Flächen.
  • Das Multifunktionsaufnahmeelement kann entlang einer oder mehrerer Seiten der Verkleidung angeordnet sein. Sie kann außerdem alle Seiten der Verkleidung umlaufen. Ferner kann das Multifunktionsaufnahmeelement auch in einem Abschnitt verlaufen, der nicht am Rand der Verkleidung angesiedelt ist.
  • Es ist denkbar, zur Karosserie lediglich einen Scheuerschutz und/oder einen definierten Abstand zu erzielen, indem die Aufnahmeleiste beispielsweise lediglich eine über die Länge unterbrochene Dichtungsleiste aufweist.
  • Wird beispielsweise die Dichtungsleiste mit veränderten Querschnittsabmessungen ausgebildet, so sind hierüber lediglich ein Scheuerschutz und eine Abdichtung erzielbar.
  • Ferner sind die Eigenschaften Scheuerschutz, Abdichtung und Abstandswahrung auch einzeln erzielbar.
  • In einer bevorzugten Ausbildung ist das Multifunktionsaufnahmeelement einstückig an einen Vorsprung des Träger- oder Sichtteiles angeformt, wodurch vorteilhaft der Arbeitsschritt des Aufsteckens bzw. -Schiebens des Multifunktionsaufnahmeelementes auf den Vorsprung eingespart wird und naturgemäß eine Unverlierbarkeit gegeben ist. Werkstoffseitig kann, beispielsweise bei der Verwendung von Kunststoff, der Abschnitt mit dem einstückig angeformten Multifunktionsaufnahmeelement aus Kunststoff mit entsprechenden Zusätzen zum Weichhalten des Kunststoffes gefertigt sein.
  • Bevorzugt ist der Vorsprung am Träger- oder Sichtteil, welcher nicht das Multifunktionsaufnahmeelement aufweist, als Standartaufnahmeelement ausgebildet, wobei hier unter einem Standartaufnahmeelement ein Aufnahmeelement verstanden wird, das nur zur Aufnahme eines Clips dient und keine zusätzliche Funktion erfüllt. Hierbei weist der als Aufnahmeelement dienende Vorsprung bevorzugt nur einen einfachen rechteckigen Querschnitt ohne zusätzliche Ausformungen auf. Hierdurch ist die Produktion des entsprechenden Träger- bzw. Sichtteiles vereinfacht. Dennoch ist vorstellbar, dass zur Sicherung des Haltes eines darüber angeordneten Clips zusätzliche Teile, wie beispielsweise eine Längsnut und/oder -Wulst in den Vorsprung eingearbeitet sind.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausbildung ist das Multifunktionsaufnahmeelement aus einem elastisch verformbaren Werkstoff, z. B. Gummi oder Kunststoff, gebildet ist. Hierbei ist Gummi als Werkstoff besonders bevorzugt.
  • In einer besonders bevorzugten Ausführung der Erfindung ist die Aufnahmeleiste am Sichtteil bzw. Trägerteil auf einem Stützsitz am Trägerteil bzw. Sichtteil positionierbar, wobei der Stützsitz im Bereich der Clipbefestigung eine Öffnung zur Einsetzung des Clips aufweist. Der Stützsitz ist hierbei so am Träger- bzw. am Sichtteil angeordnet, dass er durch das Zusammenfügen des Sichtteiles mit dem Trägerteil unter die Aufnahmeleiste führbar ist und sie damit auf dem Vorsprung fixiert.
  • Bevorzugt weist der Clip mindestens einen Schenkel mit einer gebogenen Form zur rastenden Aufnahme in die Hinterschneidung des Multifunktionsaufnahmeelementes auf. Hierbei ist der Abstand der Schenkel üblicherweise so bemessen, dass die Schenkel zum Aufbringen auf die Aufnahme leicht aufbiegbar sind und dadurch gleich einer Blattfeder einen entsprechenden seitlichen Druck auf die Aufnahme ausüben. Durch die gebogene Form ist der seitliche Druck auf eine gewünschte Stelle an der Aufnahme lenkbar, welche zweckmäßigerweise als Hinterschneidung ausgebildet ist, wodurch eine zumindest kraftschlüssige Verbindung erzielbar ist. Hierbei ist der Clip so auf den Aufnahmen angeordnet, dass er beide Vorsprünge umfasst.
  • Es kann auch eine rein kraftschlüssige Verbindung erzielt werden, indem beispielsweise keine Hinterschneidungen in der Aufnahme angeordnet sind, in die die Schenkel einrasten können.
  • In einer besonders bevorzugten Ausbildung weist der Clip drei beabstandete Schenkel auf, wobei die beiden äußeren Schenkel an den voneinander abgewandten Seiten der Aufnahmeelemente am Sichtteil und am Trägerteil angreifen und der mittlere Schenkel zwischen den Aufnahmeelementen angeordnet ist und, weiter bevorzugt, in die Hinterschneidung des Multifunktionsaufnahmeelementes einrastbar ist. Dadurch, dass der mittlere Schenkel im Verein mit einem der äußeren Schenkel in entsprechende Hinterschneidungen einrastbar ist, wird Festigkeit der Verbindung erhöht. Besonders bevorzugt sind die Seitenflächen des Multifunktionsaufnahmeelementes konvex und die Schenkel korrespondierend hierzu gewölbt, so dass eine formschlüssige Verbindung erzielbar ist.
  • Als besonders vorteilhaft wird eine Ausbildung angesehen, bei der die beiden äußeren Schenkel stufig versetzt rechts- bzw. linksseitig aus dem mittleren Schenkel hervorgehen.
  • Bevorzugt ist an der Innenseite mindestens eines Schenkels des Clips ein Widerhaken angeordnet, der sich entgegen der Einsetzrichtung des Clips erstreckt. Dieser Widerhaken ist so ausgelegt, dass er ein unerwünschtes Lösen des Clips verhindert, indem er sich in das Material der Aufnahme hineinbohrt und den Clip dadurch verankert. Ist ein Lösen des Clips beabsichtigt, so müssen willentlich die beabstandeten Schenkel entsprechend geweitet werden.
  • Besonders bevorzugt in Hinblick auf die Erfindung ist der Widerhaken an der Schenkelseitenfläche angeordnet, die dem Standartaufnahmeelement zugewandt ist. Noch bevorzugter ist der Widerhaken an der Innenseite des äußeren, das Standartaufnahmeelement angreifenden Schenkels angeordnet. Dies ist insoweit zweckmäßig, da das Multifunktionsaufnahmeelement erfindungsgemäß aus einem verhältnismäßig weichen Werkstoff besteht, der durch den Widerhaken leichter aufreißbar ist, während der Werkstoff des Standartaufnahmeelementes gleich dem des Träger- bzw. Sichtteiles zweckmäßigerweise aus einem im Verhältnis dazu härterem Werkstoff gefertigt ist, der jedoch weicher als der des Clips sein sollte, so dass der Widerhaken ausreichend fest in der Standartaufnahme verankerbar ist.
  • Der Clip selbst ist bevorzugt aus Stahl, besonders bevorzugt aus Federstahl, oder aus Kunststoff gefertigt. Dennoch sind auch andere Metallwerkstoffe denkbar, die die funktionsnotwendige Federkraft und Festigkeit aufweisen.
  • Die Clipbreite bewegt sich bevorzugt im Bereich von 10 mm.
  • Anstatt eines einzeln einsetzbaren Clips kann der Clip in einer bevorzugten Ausbildung auch einstückig mit dem Vorsprung des Sicht- oder Trägerteils verbunden ist. Dies hat den Vorteil, dass der Clip zur Montage nicht eigens eingesetzt werden muss und dass die Verankerung über zusätzliche Widerhaken entfällt. Denkbar ist hierbei, dass der Abschnitt des den Clip tragenden Bauteiles werkstoffseitig durch eine entsprechende Mischung der Kunststoffkomponenten partiell die gewünschte Steifigkeit und Festigkeit aufweist. Denkbar ist zudem, dass der Clip durch eine feste Verbindung an dem Sicht- bzw. Trägerteil angeordnet ist, so dass der Clip vorteilhaft aus einem anderem Werkstoff als aus dem des Sicht- bzw. Trägerteils gefertigt sein kann.
  • In einer besonders bevorzugten Ausbildung berührt der Clip an dem Sichtteil lediglich das Multifunktionsaufnahmeelement. Weiterhin besonders bevorzugt ist der Abstand der Verkleidung zum Karosserieteil beispielsweise über die Dicke der Dichtungsleiste so groß ausgelegt, dass der Clip das Karosserieteil nicht kontaktiert.
  • Wenn auch in der Beschreibung stets von einer Verkleidung für Fahrzeuge ausgegangen wird, so ist es selbstverständlich, dass andere Anwendungsgebiete, wie beispielsweise das der Kühlgeräte, des Apparatebaus oder das der Flug- und Schwimmkörper, in den Bereich der Erfindung einzubeziehen sind.
  • Um eine Verkleidung gemäß der eingangs geschilderten Art, die aus einem Trägerteil und einem Sichtteil besteht, auf einem Karosserieteil zu befestigen, kommen folgende Verfahrensschritte in Betracht:
    In einem ersten Schritt werden das Trägerteil und das Sichtteil ineinandergefügt und formschlüssig zu der Verkleidung verbunden. Hierzu kann eine zusätzlicher, einarmiger üblicher Clip mit einem pfeilspitzenartigen Kopf in eine Öffnung eingeführt werden und dort mit dem Hinterschneidungen seines pfeilspitzenartigen Kopfes an den Innenkanten der Öffnung verhaken, indem gleichzeitig die Vorsprünge mit den Aufnahmen so positioniert werden, dass hiernach der zuvor beschriebenen Clip mit seinen beabstandeten Schenkel über die Aufnahmen an den Vorsprüngen verschoben werden kann. Hierbei ist die Anzahl der Clips von der Bauteilgröße und den im Betrieb zu erwartenden Belastungen abhängig.
  • In einem weiteren Verfahrensschritt wird die vormontierte Verkleidung über das Trägerteil mit Befestigungsmitteln an dem Karosserieteil befestigt wird, wobei durch die Dichtungsleiste des Multifunktionsaufnahmeelementes zwischen Verkleidung und Karosserie eine dichtende, Scheuerschutz bietende und abstandsdefinierte Verbindung ausgebildet wird.
  • Als Befestigungsmittel kommen bevorzugt Schrauben in Betracht. Um einen zum reinen Anpressdruck der Schraube zusätzlich Anpressdruck zu erzielen, kann das Karosserieteil eine Krümmung, die stärker als die der Verkleidungsteil ist, bzw. bei einem planaren Verkleidungsteil eine leichte Krümmung aufweisen, so dass Karosserieteil durch die Verschraubung unter Vorspannung an die Verkleidung herangezogen wird. Zusätzlich oder auch allein wirkend können die Verschraubungen nicht in einer Fluchtlinie, sondern auch an Punkten außerhalb dieser Fluchtlinie angebracht werden, so dass hier ebenfalls eine Vorspannung erzielbar ist. In beiden Fällen ist ein verstärktes Anpressen der Dichtungsleiste gegen das Karosserieteil erzielbar. Durch den erhöhten Anpressdruck wird die Dichtungsleiste entsprechend ihres Kompressionsmoduls angedrückt, wodurch unter Verwendung mehrerer Clipse und Verschraubungen in Längsrichtung der Dichtungsleiste ein durch die Dicke der Dichtungsleiste bestimmter Abstand bzw. Abstandsspalt zwischen der Verkleidung und dem Karosserieteil erzielbar ist, der im Toleranzbereich von Zehntelmillimeter liegen kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand einer Zeichnung näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
  • Fig. 1 eine perspektivische Aufsicht eines Sichtteiles einer Verkleidung mit zwei gestrichelt eingezeichneten Schnittebenen II-II und III-III durch die Verkleidung,
  • Fig. 2 einen Schnitt entlang der Schnittebene II-II gemäß Fig. 1 und mit einem Querschnitt eines angrenzenden Karosserieteils ergänzt,
  • Fig. 3 einen Schnitt entlang der Schnittebene III-III gemäß Fig. 1 und mit einem Querschnitt eines angrenzenden Karosserieteils ergänzt und
  • Fig. 4 eine Querschnittsansicht eines Clips.
  • In Fig. 1 ist ein Sichtteil 2 einer Verkleidung 1 für Fahrzeuge in einer perspektivischen Aufsicht dargestellt, wobei in Fig. 1 in gestrichelter Form zusätzlich zwei Querschnittsebenen II-II und III-III des Verkleidungsteils gezeigt sind, die in den Fig. 2 bzw. 3 zusammen mit dem Querschnitt eines angrenzenden Karosserieteiles wiedergegeben sind.
  • In den Fig. 2 und 3 weist die Verkleidung 1 ein Sichtteil 2 und ein Trägerteil 3 auf, wobei die Verkleidung 1 mittels eines Befestigungsmittels, einer Schraube 4, die durch eine Bohrung 5 durch ein Karosserieteil 6 und durch das Trägerteil 3 geführt und mit einer Blechmutter 7 verbunden ist, an einem gefalteten Ende 8 des Karosserieteils 5 befestigt ist.
  • Wie in Fig. 2 dargestellt, weist das Sichtteil 2 einen Vorsprung 9 auf, über den ein Multifunktionsaufnahmeelement 10 angeordnet ist. Das Multifunktionsaufnahmeelement 10 weist ein Profil mit einer gerundeten Kopfform 11, zwei Längsnuten bildende Hinterschneidungen 12 und, in der Verlängerung eines Schenkels, eine einfache Dichtungsleiste 13 auf, die, mit Druck gegen das Karosserieteil 6 gepresst, eng an diesem anliegt ist. Der Anpressdruck wird zum einem durch die Verschraubung des Karosserieteiles 6 mit der Verkleidung 1 erzeugt. Hierdurch tritt ein definierter Abstand der Verkleidung 1 zu dem Karosserieteil 6 auf. Da die Dichtungsleiste 13 unter Druck an dem Karosserieteil 6 haftet, wird in der Anwendung eine mögliche Relativbewegung der Verkleidung 1 gegenüber dem Karosserieteil verhindert, so dass ein Scheuern beider Teile gegeneinander nicht auftreten kann.
  • Eine wesentliche Erhöhung des Anpressdruckes ist zum anderem dadurch erzielbar, indem, wie hier nicht weiter dargestellt, die beide Teile, das Karosserieteil sowie die Verkleidung, in Richtung ihrer Längsachsen eine nahezu parallel verlaufende, konvexe Krümmung aufweisen, wobei die Krümmung des Karosserieteiles etwas stärker ausgeprägt ist. Durch Befestigung der Verkleidung auf dem Karosserieteil mit mindestens zwei in Längsrichtung beabstandeten Schrauben werden die Krümmungen beider Teile angeglichen und erzeugen dadurch eine zusätzliche Druckspannung bzw. einen erhöhten Anpressdruck der Dichtungsleiste auf das Karosserieteil.
  • Wie weiterhin in Fig. 2 dargestellt, verfügt das Trägerteil 3 über einen in Längsrichtung verlaufenden Stützsitz 14, auf dem das Multifunktionsaufnahmeelement 10 aufsitzt und dadurch auf dem Vorsprung 9 fixierbar ist. Das Sichtteilende greift als Sichtblende 24 zum Teil über die Dichtungsleiste.
  • Ist, wie hier nicht dargestellt, das Multifunktionsaufnahmeelement einstückig mit dem Sichtteil verbunden, so kann der Stützsitz entfallen.
  • Wie in Fig. 3 gezeigt, ist der Stützsitz an der Stelle, an der ein Clip 15 eingesetzt ist, durch eine Öffnung 16 unterbrochen, wobei die Öffnung 16 so dimensioniert ist, dass der Clip 15 durch die Öffnung 16 manuell oder auch durch einen Automaten einsetzbar und über das Multifunktionsaufnahmeelement 10 führbar ist. Der Clip 15 weist nach den Fig. 3 und 4 einen mittleren Schenkel 17 mit einem gekröpften Ende 18 auf, das in eine korrespondierende Hinterschneidung 12des Multifunktionsaufnahmeelementes 10 einrastbar ist. Im wesentlichen parallel dazu und gestuft aus dem mittleren Schenkel 17 verlaufend, umfassen, Trägerteil 3 und Sichtteil 2 miteinander verbindend, zwei äußere, gebogen verlaufende Schenkel 17 des Clips 15 ein Standartaufnahmeelement 19 am Trägerteil 3 und das Multifunktionsaufnahmeelement 10, wobei der in der Figur rechte äußere Schenkel 17 mit seinem gekröpften Ende 18 in eine weitere Hinterschneidung 12 des Multifunktionsaufnahmeelementes 10 einrastbar ist. An der Innenseite des linken äußeren Schenkels 17 ist ein Widerhaken 20 angeordnet, der sich entgegen der Einsetzrichtung des Clips 15 erstreckt. Der Widerhaken 20 verhindert ein Zurückgleiten des Clips 15, indem er sich mit seiner Spitze in die Standartaufnahme bohrt. Hierdurch wird zwischen dem Sichtteil 2 und Aufnahmeteil 3 eine formschlüssige Verbindung geschaffen.
  • Um eine stabilere Verbindung zwischen dem Sichtteil 2 und dem Trägerteil 3 zu ermöglichen, sind beide Teile über den Querschnitt an zwei weiteren Punkten miteinander verbunden: An dem Sichtteil 2 ist ein Clip 21 mit pfeilartiger Spitze einstückig angeformt, der durch eine konische Öffnung 22 im Trägerteil 3 leicht von oben, in einem spitzen Winkel zu der in Fig. 3 eingezeichneten Montagerichtung führbar ist und mit seiner pfeilartigen Spitze hinter der Öffnung 22 verhakt. Im Punkt A greift ein Steg 23 gegen das Trägerteil 3, wodurch die zum Verhaken des Clips 21 notwendige Rückhaltekraft erzeugt wird. Bezugszeichenliste 1 Verkleidung
    2 Sichtteil
    3 Trägerteil
    4 Schraube
    5 Bohrung
    6 Karosserieteil
    7 Blechmutter
    8 Karosserieteilende
    9 Vorsprung
    10 Multifunktionsaufnahmeelement
    11 Kopf
    12 Hinterschneidung
    13 Dichtungsleiste
    14 Stützsitz
    15 Clip
    16 Öffnung
    17 Schenkel
    18 Schenkelende
    19 Standartaufnahmeelement
    20 Widerhaken
    21 Clip
    22 Öffnung
    23 Steg
    24 Sichtblende

Claims (14)

1. Verkleidung für Fahrzeuge, bestehend aus einem Trägerteil und einem Sichtteil, wobei die beiden Teile mit mindestens einem Verbindungselement untereinander verbindbar und über das Trägerteil mit mindestens einem Befestigungselement an einem Karosserieteil mit Befestigungsmitteln befestigbar sind und wobei das Verbindungselement einen Clip mit mindestens zwei beabstandeten Schenkeln aufweist, mit denen der Clip einen Abschnitt des Trägerteils und des Sichtteils umgreift und die in korrespondierende Aufnahmeelemente im Trägerteil und im Sichtteil zur Bildung einer formschlüssigen Verbindung zwischen dem Trägerteil und dem Sichtteil einsetzbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Aufnahmeelemente an einem Vorsprung des Sicht- oder Trägerteils als Multifunktionsaufnahmeelement so ausgestaltet ist, dass durch die Befestigung der Verkleidung über das Trägerteil an dem Karosserieteil eine dichtende, Scheuerschutz bietende und abstandsdefinierte Verbindung zwischen Verkleidung und Karosserie ausbildbar ist.
2. Verkleidung für ein Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Multifunktionsaufnahmeelement eine über einen Vorsprung des Sicht- oder Trägerteils steckbare, profilierte Aufnahmeleiste mit mindestens einer an ihrer Außenseite und im wesentlichen parallel zur Vorsprungskante verlaufenden Hinterschneidung zur rastenden Aufnahme des Clips und eine Dichtungsleiste als Scheuerschutz und zur Abdichtung und Abstandswahrung der Verkleidung zu dem Karosserieteil aufweist.
3. Verkleidung für ein Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Multifunktionsaufnahmeelement einstückig mit einem Vorsprung des Sicht- oder Trägerteils gebildet ist, wobei das Multifunktionsaufnahmeelement mindestens eine an ihrer Außenseite und im wesentlichen in Längsrichtung des Vorsprungs verlaufende Hinterschneidung zur rastenden Aufnahme des Clips und eine Dichtungsleiste als Scheuerschutz und zur Abdichtung und Abstandswahrung der Verkleidung zu dem Karosserieteil aufweist.
4. Verkleidung für ein Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung am Träger- oder Sichtteil, welcher nicht das Multifunktionsaufnahmeelement aufweist, als Standartaufnahmeelement ausgebildet ist.
5. Verkleidung für ein Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Multifunktionsaufnahmeelement aus einem elastisch verformbaren Werkstoff, z. B. Gummi oder Kunststoff, gebildet ist.
6. Verkleidung für ein Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeleiste am Sichtteil bzw. Trägerteil auf einem Stützsitz am Trägerteil bzw. Sichtteil aufsitzt, wobei der Stützsitz im Bereich der Clipbefestigung eine Öffnung zur Einsetzung des Clips aufweist.
7. Verkleidung für ein Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Clip mindestens einen Schenkel mit einer gebogenen Form zur rastenden Aufnahme in die Hinterschneidung des Multifunktionsaufnahmeelementes aufweist.
8. Verkleidung für ein Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Clip drei beabstandete Schenkel aufweist, wobei die beiden äußeren Schenkel an den voneinander abgewandten Seiten der Aufnahmeelemente am Sichtteil und am Trägerteil angreifen und der mittlere Schenkel zwischen den Aufnahmeelementen angeordnet ist und in die Hinterschneidung des Multifunktionsaufnabmeelementes einrastet.
9. Verkleidung für ein Fahrzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden äußeren Schenkel stufig versetzt rechts- bzw. linksseitig aus dem mittleren Schenkel hervorgehen.
10. Verkleidung für ein Fahrzeug nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite mindestens eines Schenkels des Clips ein Widerhaken angeordnet ist, der sich entgegen der Einsetzrichtung des Clips erstreckt.
11. Verkleidung für ein Fahrzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerhaken an der Innenseite des äußeren, das Standartaufnahmeelement angreifenden Schenkels des Clips angeordnet ist.
12. Verkleidung für ein Fahrzeug nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Clip einstückig mit dem Vorsprung des Sicht- oder Trägerteils verbunden ist.
13. Verkleidung für ein Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Clip aus Federstahl oder Kunststoff gefertigt ist.
14. Verfahren zur Befestigung einer Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 13 auf ein Karosserieteil, dadurch gekennzeichnet,
dass das Trägerteil und das Sichtteil formschlüssig zu der Verkleidung verbunden werden und
dass das Trägerteil mit Befestigungsmitteln an dem Karosserieteil befestigt wird, wobei durch die Dichtungsleiste des Multifunktionsaufnahmeelementes zwischen Verkleidung und Karosserie eine dichtende, Scheuerschutz bietende und abstandsdefinierte Verbindung ausgebildet wird.
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