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DE10212322A1 - Herstellung von Alkalisalzen von alpha-Ketoncarbonsäuren - Google Patents

Herstellung von Alkalisalzen von alpha-Ketoncarbonsäuren

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Publication number
DE10212322A1
DE10212322A1 DE2002112322 DE10212322A DE10212322A1 DE 10212322 A1 DE10212322 A1 DE 10212322A1 DE 2002112322 DE2002112322 DE 2002112322 DE 10212322 A DE10212322 A DE 10212322A DE 10212322 A1 DE10212322 A1 DE 10212322A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
salt
alkali
keto
ions
calcium
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2002112322
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Most
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Evonik Operations GmbH
Original Assignee
Degussa GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Degussa GmbH filed Critical Degussa GmbH
Priority to DE2002112322 priority Critical patent/DE10212322A1/de
Publication of DE10212322A1 publication Critical patent/DE10212322A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/41Preparation of salts of carboxylic acids
    • C07C51/412Preparation of salts of carboxylic acids by conversion of the acids, their salts, esters or anhydrides with the same carboxylic acid part

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung ist auf ein Verfahren zur Herstellung von Alkalisalzen von alpha-Ketocarbonsäuren gerichtet, welches durch Umsalzung der entsprechenden Calciumsalze mit Alkalisalzen in wässriger Lösung vonstatten geht.

Description

  • Das vorliegende Verfahren ist auf die Herstellung von α- Ketocarbonsäuren gerichtet. Insbesondere beschäftigt sich das Verfahren mit der Umsalzung von Calciumsalzen von α- Ketocarbonsäuren in Alkalisalze derselben.
  • α-Ketocarbonsäuren werden z. B. in der stickstoffarmen Ernährung bei Niereninsuffizienz eingesetzt, häufig in Form ihrer relativ gut wasserlöslichen Alkalisalze. Es ergibt sich aus dieser Anwendung, dass die eingesetzten α- Ketosäurealkalisalze äußerst rein sein müssen.
  • In der US 4912255 ist ein ähnliches Verfahren bereits für die Verbindung Phenylpyruvat vorgeschlagen worden.
  • Aufgabe der Erfindung war die Angabe eines weiteren Verfahrens zur Herstellung der Alkalisalze von α- Ketocarbonsäuren, mit dem auch die anderen physiologisch interessanten α-Ketocarbonsäuren in einem technischen Prozess nach ökonomischen wie ökologischen Gesichtspunkten erfolgreich hergestellt werden können.
  • Diese Aufgabe wird anspruchsgemäß gelöst.
  • Dadurch, dass man in einem Verfahren zur Herstellung von Alkalisalzen von α-Ketocarbonsäuren folgendes Prozedere anwendet:
    • a) Suspendieren von Calciumsalzen von α-Ketocarbonsäuren in Wasser,
    • b) Zugabe eines Salzes des gewünschten Alkimetalls, welches ein Anion besitzt, das mit Calciumionen in Wasser schwerlöslich ist,
    • c) Abfiltrieren des gebildeten schwerlöslichen Calciumsalzes,
    • d) Isolieren des Alkalisalzes der α-Ketocarbonsäure aus der wässrigen Lösung,
    gelangt man in äußerst bevorzugter Art und Weise zu den gewünschten Alkalisalzen.

  • Als α-Ketcarbonsäuren werden dabei bevorzugt Keto-Leu, Keto-Val, Keto-Phe oder Keto-Ile eingesetzt.

  • Im Prinzip ist der Fachmann in der Wahl der Alkaliionen frei, doch eignen sich aufgrund wirtschaftlicher Erwägungen am besten Natriumionen für das benannte Verfahren.
  • Als Anionen dienen alle solche, die mit Calcium in Wasser schwer lösliche Salze bilden und keine physiologisch negativen Auswirkungen auf das zu generierende Produkt besitzen. Aus ökonomischen Gründen sind die Anionen Carbonationen, Hydrogencarbonationen, Sulfationen oder Phosphationen bevorzugt einzusetzen.
  • Die Isolierung des gebildeten Alkalisalzes der α- Ketocarbonsäure kann nach dem Fachmann bekannten Verfahren erfolgen. Ggf. engt man die wässrige Lösung etwas ein und gibt vorzugsweise ein wasserlösliches organisches Lösungsmittel, wie Ketone oder Alkohole wie z. B. Aceton oder Ethanol, zur Salzlösung hinzu, um das gewünschte Produkt auszufällen.
  • Alternativ kann das Alkalisalz der α-Ketocarbonsäure jedoch auch per Sprühtrocknung aus der wässrigen Lösung isoliert werden. Es ist mithin ein Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens, dass es so reines α-Ketocarbonsäurealkalisalz zu genieren im Stande ist, dass direkt nach der Umsalzung eine Sprühtrocknung der Produkte angeschlossen werden kann.
  • Die Temperatur, bei der die Reaktion durchgeführt wird, soll vorteilhafterweise bei 20°C bis 150°C, bevorzugt 20°C bis 80°C und ganz besonders bevorzugt 40°C bis 60°C liegen.
  • Folgendes Beispiel soll die Erfindung erläutern, sie jedoch nicht einschränken:
    1 mol des Ketosäure Ca-Salzes werden in 200 ml Wasser suspendiert. Es werden 10,6 g (0,1 mol) festes Natriumcarbonat zugegeben. Es wird unter Rühren auf 40-60°C erwärmt und 2 h bei dieser Temperatur gerührt. Nach Abkühlen auf Raumtemperatur wird das gebildete Calciumcarbonat abfiltriert.
    • a) Das Filtrat, das das Ketosäure-Na-Salz enthält wird auf die Hälfte i. Vak. bei 40-50°C eingedampft. Zur resultierenden Lösung werden unter Rühren 100 ml Aceton gegeben. Das ausgefallene Natriumsalz wird abfiltriert und i. Vak. bei 50-80°C getrocknet.
    • b) Das Filtrat wird auf die Hälfte i. Vak. eingedampft. Die resultierende Lösung wird direkt sprühgetrocknet.
  • Die Isolierausbeuten sind in allen Fällen nahezu quantitativ.

Claims (6)

1. Verfahren zur Herstellung von Alkalisalzen von α- Ketocarbonsäuren durch:
a) Suspendieren von Calciumsalzen von α- Ketocarbonsäuren in Wasser,
b) Zugabe eines Salzes des gewünschten Alkimetalls, welches ein Anion besitzt, dass mit Calciumionen in Wasser schwerlöslich ist,
c) Abfiltrieren des gebildeten schwerlöslichen Calciumsalzes,
d) Isolieren des Alkalisalzes der α-Ketocarbonsäure aus der wässrigen Lösung.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Alkaliion Natriumionen einsetzt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Anion Carbonationen, Hydrogencarbonationen, Sulfationen oder Phosphationen einsetzt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Isolierung des Alkalisalzes der α- Ketocarbonsäure aus der wässrigen Lösung ein wasserlösliches organisches Lösungsmittel, wie Aceton oder Ethanol, hinzufügt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man das Alkalisalz der α-Ketocarbonsäure durch Sprühtrocknung isoliert.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man es bei Temperaturen von 20°C bis 150°C, bevorzugt 20°C bis 80°C und ganz besonders bevorzugt von 40°C bis 60°C betreibt.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2438181A2 (de) * 2009-06-05 2012-04-11 Evonik Degussa GmbH Verfahren zur herstellung von 2-ketocarbonsäure
CN102584570A (zh) * 2012-01-30 2012-07-18 浙江新和成股份有限公司 α-酮苯丙氨酸钙一水合物晶体及其制备方法
CN112062693A (zh) * 2020-09-23 2020-12-11 上海吉奉生物科技有限公司 一种2-(9h-芴-9-甲氧基羰基氨基)-3-甲基-2-丁烯酸的合成方法

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