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DE10212203A1 - Offsetdruckmaschine mit Abstreifern - Google Patents

Offsetdruckmaschine mit Abstreifern

Info

Publication number
DE10212203A1
DE10212203A1 DE2002112203 DE10212203A DE10212203A1 DE 10212203 A1 DE10212203 A1 DE 10212203A1 DE 2002112203 DE2002112203 DE 2002112203 DE 10212203 A DE10212203 A DE 10212203A DE 10212203 A1 DE10212203 A1 DE 10212203A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wipers
printing machine
offset printing
machine according
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2002112203
Other languages
English (en)
Inventor
Stephan Koley
Norbert Wietfeldt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Idemia Germany GmbH
Original Assignee
Orga Kartensysteme GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Orga Kartensysteme GmbH filed Critical Orga Kartensysteme GmbH
Priority to DE2002112203 priority Critical patent/DE10212203A1/de
Publication of DE10212203A1 publication Critical patent/DE10212203A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F22/00Means preventing smudging of machine parts or printed articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F23/00Devices for treating the surfaces of sheets, webs, or other articles in connection with printing
    • B41F23/08Print finishing devices, e.g. for glossing prints

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Printing Methods (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Offsetdruckmaschine mit Abstreifern, wobei diese Abstreifer zwischen den Wellenenden von Quetsch- und Schöpfwalze angebracht sind und eine Stirnseite dieser Abstreifer nah an die Stirnseiten dieser beiden Walzen heranreicht.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Offsetdruckmaschine. Eine Offsetdruckmaschine besteht u. a. aus Gestell, Lackwanne, Schöpfwalze, Quetschwalze, Klischee, den Lagerungen und Führungen, mit denen der Abstand zwischen Klischee und Schöpfwalze einstellbar ist. Die Führungen bestehen aus Führungsleisten und den Halterungen für die Schöpf- und Quetschwalze. Die Schöpfwalze nimmt den Lack während der Drehung am Umfang mit. Die Dicke des mitgenommenen Lackfilms wird mit Hilfe der Quetschwalze reguliert. Der eigentliche Druckvorgang findet zwischen Klischee, einer weiteren Walze, und dem Druckgut, das in Form eines Bandes unter dem Klischee entlang läuft, statt. Ferner gibt es meistens Abstreifer, die überschüssigen Lack, der an den Kanten von Schöpf- und Quetschwalze mitgezogen wird, abstreifen. Leider sind diese Abstreifer oft so angebracht, dass der überschüssige Lack auf die Lager und Wellen läuft, was zur Folge hat, dass die Lager verharzen, und es deshalb zu Stillstandzeiten kommt. Außerdem verbinden sich Führungsleisten und Halterungen durch an ihnen herunterlaufendem Lack. Diese müssen dann vor jedem neuen Druckvorgang wieder gereinigt werden. Es kann sogar zu Beschädigungen von Lagern und Führungsleisten kommen. Ferner entsteht Verschleiß an der Schöpf- und Quetschwalze, da die Abstreifer diese Walzen berühren.
  • Der Grund, dafür dass der Lack auf Lager und Wellen läuft ist, dass die Abstreifer oftmals über den Lagern (z. B. an den Lagerböcken) befestigt sind, was zur Folge hat, dass der überschüssige Lack zwar von den Walzen abgestreift wird, aber dann an den Abstreifern entlang läuft und schließlich auf Lagern und Wellen endet.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher eine Offsetdruckmaschine zu schaffen, bei der der an Quetsch- und Schöpfwalze anfallende, überschüssige Lack zurück in die Lackwanne und nicht auf oder sogar in die Lager und/oder auf die Wellen läuft.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird durch die im unabhängigen Patentanspruch 1 angegebenen Maßnahmen gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Die wesentlichen Aspekte der Erfindung bzw. der Weiterbildungen der Erfindung bestehen darin, dass die Offsetdruckmaschine Abstreifer hat, die zwischen den Wellenenden der Quetsch- und Schöpfwalze angebracht sind und jeweils mit einer ihrer Stirnseiten nah an die Stirnseiten dieser Walzen heranreicht, so dass überschüssiger Lack von den Walzen abgestriffen wird, danach weiterhin an den Abstreifern entlang läuft, dann aber zwischen den Wellenenden zurück in die Lackwanne läuft. Der Abstand der Stirnseiten von Abstreifern und Walzen wird nach Versuchen eingestellt.
  • Bei einer besonders vorteilhaften Ausführung der Erfindung sind die Abstreifer zylindrisch und so angebracht, dass ihre horizontale Mittellinien genau in Höhe der Wellenmitten angeordnet sind und ihre vertikalen Mittellinien den Berührpunkt der Außenränder der Quetsch- und Schöpfwalze berühren. Eine andere Ausführung hat rechteckige Abstreifer. Der Mittelpunkt (das Mittellinienkreuz) dieser Abstreifer liegt genau auf den Außenrändern der Quetsch- und Schöpfwalze und in Höhe der Wellenmitten. Bei beiden Ausführungen sind die Stirnseiten von Abstreifern und Walzen mit einem geringem Maß beabstandet.
  • Bei einer weiteren Ausführung hat die Offsetdruckmaschine zusätzlich zu den Abstreifern Abdeckbleche, die an den oberen Führungsleisten oder oben an den Gestellplatten befestigt sind und die Führungsleisten, die Halterungen und die Lager abdecken, so dass diese nicht mit Lack in Berührung kommen.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Abstreifer direkt an den Abdeckblechen befestigt sind, dann läuft überschüssiger, von den Abstreifern kommender, Lack an den Abdeckblechen herunter zurück in die Farbwanne.
  • Möglich ist es aber auch die Lackwanne mit nach oben aus der Lackwanne herausschauenden Stegen zu bestücken, an denen die Abstreifer befestigt werden.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind die Abstreifer an den Halterungen für die Lager der Quetsch- und Schöpfwalze befestigt.
  • Anhand der Zeichnungen soll die Erfindung näher erläutert werden. Es zeigt:
  • Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf eine erfindungsmäßige Offsetdruckmaschine.
  • Dargestellt sind: die hintere Gestellplatte (1), die hintere Halterung (2) für die Lager der Quetsch- und Schöpfwalze, einer der Abstreifer (3), ein Abdeckblech (4), die Quetschwalze (5), die Schöpfwalze (6), das Klischee (7), die vordere Gestellplatte (8), die vordere Halterung (9) für die Lager der Quetsch- und Schöpfwalze. Die Führungsleisten sind nicht dargestellt. Das vordere Abdeckblech (10) ist nur als Strich- zwei-Punkt-Linie dargestellt, um den Blick auf die vordere Halterung (9) für die Lager der Quetsch- und Schöpfwalze nicht zu verbergen. Alle Lager sind hier geschwärzt dargestellt. Der Abstand zwischen Quetsch- und Schöpfwalze ist konstant; der Abstand zwischen Klischee und Schöpfwalze wird durch verändern der Lage der Halterungen der Lager der Quetsch- und Schöpfwalze relativ zu den Führungsleisten eingestellt.
  • Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Offstetdruckmaschine. Die vordere Gestellplatte (8), die vordere Halterung (9) für die Lager der Quetsch- und Schöpfwalze und die vorderen Führungsleisten sowie das vordere Abdeckblech mit Abstreifer wurden hier zum besseren Verständnis weggelassen. Zu sehen sind:
  • Die Wellenenden (14, 12, 13) der Quetsch- (5), der Schöpfwalze (6) und des Klischees (7) sowie sie selbst. Ferner sieht man die hintere Gestellplatte (1), die hintere Halterung (2) für die Lager der Quetsch- und Schöpfwalze, die Lackwanne (20, durchsichtig), die untere, hintere Führungsleiste (15), die obere, hintere Führungsleiste (11), das hintere Abdeckblech (4) mit Abstreifer (3, gestrichellt dargestellt, da er sich hinter den Walzen befindet) sowie das Druckgut in Form eines Bandes (21).
  • Fig. 3. zeigt eine herkömmliche Schöpfwalze mit Abstreifern.
  • Fig. 4. zeigt u. a. die erfindungsrelevanten Teile einer erfindungsgemäßen Offsetdruckmaschine.
  • Bei einer herkömmlichen Offsetdruckmaschine (Teile davon in Fig. 3) sind die Abstreifer (17) über den Lagern (16) und Wellen angebracht. Die Abstreifer (17) liegen jeweils mit einer Seite an den Kanten der Schöpfwalze (6) an. Der überschüssige Lack (19), der ohne Abstreifer seitlich an der Walze herunter laufen würde, wird abgestriffen und läuft unten an den Abstreifern entlang. Kommt dieser Lack schließlich an den Lagerhalterungen (18) an, läuft er an diesen herunter in die Lagerungen (16) und auf die Wellenenden.
  • Die Schöpfwalze (6) aus Fig. 4 nimmt Lack aus der hier nicht dargestellten Lackwanne (20) auf. Die Quetschwalze (5) reguliert die Dicke des Farbfilms. Ein zylindrischer Abstreifer (3) ist an einem Abdeckblech (4) so angebracht, dass seine horizontale Mittellinie in Höhe der Mittellinien der Wellenenden liegt, und dass seine vertikale Mittellinie den Berührpunkt der Außenränder der beiden Walzen berührt (siehe auch Fig. 2). Auf diese Weise wird überschüssiger Lack (19), hier symbolisch durch die schwarz ausgefüllte, unregelmäßig geformte Fläche dargestellt, abgestriffen. Dieser Lack läuft unten am Abstreifer entlang und schließlich am Abdeckblech (4) zwischen den Wellenenden zurück in die Lackwanne (20). Die Stirnseiten von Walzen und Abstreifern berühren sich nicht. Ihr Abstand zueinander ist gering und wird durch Versuche ermittelt.

Claims (15)

1. Offsetdruckmaschine mit Abstreifern, dadurch gekennzeichnet, dass
diese Abstreifer (3) zwischen den Wellenenden von Quetsch- (5) und Schöpfwalze (6) angebracht sind,
eine Stirnseite dieser Abstreifer nah an die Stirnseiten dieser beiden Walzen heranreicht.
2. Offsetdruckmaschine nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstreifer (3) zylindrisch sind.
3. Offsetdruckmaschine nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnitte der Abstreifer (3) rechteckig sind.
4. Offsetdruckmaschine nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnitte der Abstreifer (3) drei- oder mehr Ecken aufweisen, die wahlweise abgerundet sind und/oder deren Seiten bogenförmig sind.
5. Offsetdruckmaschine nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstreifer (3) aus Zylinderschrauben mit Innensechskant bestehen.
6. Offsetdruckmaschine nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstreifer (3) aus Sechskantschrauben bestehen.
7. Offsetdruckmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die horizontale Mittellinien der Abstreifer (3) genau oder leicht versetzt in Höhe der Mittellinien der Wellenenden von Quetsch- (5) und Schöpfwalze (6) liegen.
8. Offsetdruckmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikalen Mittellinien der Abstreifer (3) den Berührpunkt der Umfangslinien der Quetsch- (5) und Schöpfwalze (6) berühren oder zumindest in dessen Nähe liegen.
9. Offsetdruckmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie zusätzlich zu den Abstreifern Abdeckbleche hat.
10. Offsetdruckmaschine nach Patentanspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckbleche oben an den Gestellplatten befestigt sind.
11. Offsetdruckmaschine nach Patentanspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckbleche an den oberen Führungsleisten befestigt sind.
12. Offsetdruckmaschine nach einem der Ansprüche 9-11, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstreifer (3) an den Abdeckblechen (4, 10) befestigt sind.
13. Offsetdruckmaschine nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstreifer (3) an, in der Lackwanne (20) angebrachten, Stegen befestigt sind.
14. Offsetdruckmaschine nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstreifer an den Halterungen (2, 9) für die Lager der Quetsch- und Schöpfwalze befestigt sind.
15. Offsetdruckmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den Stirnseiten der Abstreifer, die nahe an die Stirnseiten der Quetsch- und Schöpfwalze heranreichen, und den Stirnseiten der Quetsch- und Schöpfwalze zwischen 0,001 mm und 5 mm beträgt.
DE2002112203 2002-03-19 2002-03-19 Offsetdruckmaschine mit Abstreifern Withdrawn DE10212203A1 (de)

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DE (1) DE10212203A1 (de)

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2178070A (en) * 1936-04-25 1939-10-31 Daniels Mfg Company Inking mechanism
DE1249885B (de) * 1966-06-29 1967-09-14 Wmdmoller S-. Holscher, Lengerich (Westf) Wannenfarbwerk für schnellaufende flexo-druckmaschinen
DE1258874B (de) * 1966-06-29 1968-01-18 Windmoeller & Hoelscher Wannenfarbwerk fuer Flexo-Druckmaschinen
DE2646071A1 (de) * 1976-10-13 1978-04-27 Will E C H Gmbh & Co Druckwerk fuer eine fertigungsstrasse der papierverarbeitenden industrie
DE4244058A1 (de) * 1991-12-28 1993-07-01 Isowa Nagoya Kk
DE19860334A1 (de) * 1998-12-24 2000-06-29 Will E C H Gmbh & Co Anordnung an einem Druckwerk zum stirnseitigen Abdichten zweier Walzen

Patent Citations (6)

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