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DE10210885C1 - Regalsystem mit Profilrohren und Knotenelementen - Google Patents

Regalsystem mit Profilrohren und Knotenelementen

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Publication number
DE10210885C1
DE10210885C1 DE10210885A DE10210885A DE10210885C1 DE 10210885 C1 DE10210885 C1 DE 10210885C1 DE 10210885 A DE10210885 A DE 10210885A DE 10210885 A DE10210885 A DE 10210885A DE 10210885 C1 DE10210885 C1 DE 10210885C1
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DE
Germany
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profile tubes
elements
profile
tubes
bores
Prior art date
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DE10210885A
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English (en)
Inventor
Benjamin Gugelberger
Ulf Braun
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Reinhard AG Sachseln Sachseln Ch
Original Assignee
Individual
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Publication date
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B12/00Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior
    • F16B12/10Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior using pegs, bolts, tenons, clamps, clips, or the like
    • F16B12/28Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior using pegs, bolts, tenons, clamps, clips, or the like for metal furniture parts
    • F16B12/34Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior using pegs, bolts, tenons, clamps, clips, or the like for metal furniture parts using keyhole-shaped slots and pins
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B47/00Cabinets, racks or shelf units, characterised by features related to dismountability or building-up from elements
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Abstract

Um in einem Regalsystem mit Profilrohren 1 und die Profilrohre verbindenden Knotenelementen 2 als Kupplungselemente an den Profilrohren Zapfen 6 einsetzen zu können, die in Bohrungen 7 der Knotenelemente eingreifen, ist vorgesehen, die Zapfen an Einsätzen 16, 16' anzuordnen, die in die Enden der Profilrohre einpressbar sind. DOLLAR A Wenn Kupplungselemente 4, 5 verwendet werden, deren Eingriff durch eine Drehbewegung hergestellt wird, ist ferner vorgesehen, die Kupplungselemente an den beiden Enden eines Profilrohres 1 und an einander gegenüberliegenden Seiten eines Knotenelementes 11 mit gleichem Drehsinn auszustatten, so dass ein Profilrohr 1 mit einer Drehbewegung zugleich in zwei anschließenden Knotenelementen in Eingriff bringbar ist.

Description

Die Erfindung betrifft ein Regalsystem mit Profilrohren und die Profilrohre verbindenden Knotenelementen, wobei Kupplungsglieder zum lösbaren Verbinden der Profilrohre mit den Knotenelementen vorgesehen und so gestaltet sind, daß sie mit einer Drehbewegung gleichzeitig beidendig mit Knotenelementen verbindbar sind.
Ein derartiges System ist für Rohrkonstruktionen aus der DE 42 31 333 C2 bekannt. Das Verbinden der Rohre mit den Knotenelementen erfolgt hier mittels ineinander greifender Keilprofile an den beiden Bauteilen, die gedachte Zylinderflächen radial übersteigende bzw. eintiefende Nocken aufweisen, deren Rückenflächen beim Verdrehen der beiden Bauteile gegeneinander aneinander aufgleiten und dabei in selbsthemmenden, lösbaren Reibschluß kommen.
Dabei weisen die vorzugsweise gezogenen Rohre auf ihrer Außenseite über ihre ganze Länge durchgehendes Umfangs-Keilprofil auf. Da der Steigungssinn des durchgehenden Keilprofils an beiden Enden übereinstimmt, können derartige Profilrohre mit einer Drehbewegung an beiden Enden gleichzeitig mit zwei Knotenelementen in Eingriff gebracht werden. Dadurch wird die Montage wesentlich beschleunigt und vereinfacht.
In vielen Fällen ist aber das Keilprofil auf den Rohren unerwünscht oder nicht anwendbar, wenn die Rohre bspw. Ihr ein Regalsystem eingesetzt werden, bei dem sie am Umfang Vorrichtungen etwa zum Befestigen von Regalwänden oder Regalböden besitzen müssen.
Der Erfindung war demgemäß die Aufgabe gestellt, die vorteilhafte Möglichkeit, Profilrohre oder Profilrohre beidends gleichzeitig durch ein Drehbewegung mit Knotenelementen zu verbinden, auch an Profilrohren oder Profilrohren einsetzbar zu machen, die auf ihrer Außenfläche ein anderes als ein Keilprofil aufweisen. Sie löst diese Aufgabe mit den im Kennzeichen des Hauptanspruches genannten Merkmalen.
Dadurch, dass die Kupplungsglieder zum Verbinden von Profilrohren und Knotenelementen in gesonderte Einsätze verlegt werden, ist man in der Wahl der Profile der Profilrohre und der Art der Kupplungsglieder völlig frei.
Damit das gleichzeitige, beidseitige Eindrehen der Profilrohre in die Knotenelemente regalweit gewährleistet ist, müssen alle Bauteile gleichsinnig angeordnet werden. Hierzu könne sie mit optischen Kennzeichnungen versehen sein, die ihre drehsinnrichtige Orientierung erkennbar machen. Nach einem anderen Vorschlag kann das richtige Ineinander- Stecken auch dadurch gewährleistet werden, daß die Kupplungsglieder Sperrmittel bspw. in Form unterschiedlicher Durchmesser oder Sperrnasen aufweisen, durch die ein drehsinnwidriges Einstecken der Profilrohre in die Knotenelemente nicht möglich ist.
Die Kupplungsglieder weisen in der Regel einen in eine Bohrung eingreifenden Zapfen auf. Bevorzugt ist vorgesehen, daß die Zapfen an den Profilrohren und die Bohrungen in den Knotenelementen angeordnet sind. Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß eine nicht durch ein Profilrohr besetzte Fläche eines Knotenelementes nicht von einem Zapfen überragt wird.
Bevorzugt ist auch vorgesehen, daß die Kupplungsglieder die eingangs geschilderte Welle/Nabe-Verbindung mit ineinander greifenden, von der reinen Zylinderform abweichenden Kontaktflächen aufweisen. Alternativ können aber auch ineinander greifende Steilgewinde oder ineinander greifende Bajonett-Verbindungen eingesetzt werden.
Die Bezeichnung der Erfindung als Regalsystem ist nicht einschränkend zu verstehen. Das System mit den erfindungsgemäßen Profilrohren und Knotenelementen ist zum Bau beliebiger räumlicher Gitterwerke verwendbar, so bspw. auch für Messestände, Umkleidekabinen, Festhallen oder sonstiger, auf und abzubauender Bauwerke.
Die Knotenelemente sind vorzugsweise würfelförmig. In diesem Falle überragen sie die Profilrohre nicht oder wenig und bilden eine schlanke Rohrkonstruktion. Sie können aber auch andere als rechte Winkel und mehr oder auch weniger als sechs Seiten aufweisen und tetraedrische Raumknoten bilden.
In den Figuren der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 einen Ausschnitt aus einem teilweise montierten Regalsystem;
Fig. 2a bzw. b die Draufsicht auf ein Knotenelement und die Ansicht des Endes eines Profilrohres mit Kupplungselementen mit von der reinen Kreisform abweichendem Querschnitt;
Fig. 3a bzw. b eine Variante der Ausführungsform der Fig. 2a/b;
Fig. 4a bzw. b eine Ausführungsform mit Kupplungselementen mit Zylinderkeil-Profilen in Darstellung wie in Fig. 2a/b;
Fig. 5a bzw. b eine Ausführungsform mit Kupplungselementen in Form einer Bajonett- Verbindung in Darstellung wie in Fig. 2a/b;
Fig. 6a bzw. b eine Ausführungsform mit Kupplungselementen in Form eines Steilgewindes in Darstellung wie in Fig. 2a/b;
Fig. 7 bis 10 schematische Darstellungen der Einstecksperren in den möglichen Stellungen.
Das erfindungsgemäße Regalsystem besteht aus Profilrohren 1 gegebenenfalls unterschiedlicher Länge und aus Knotenelementen 2, mittels deren die Profilrohre lösbar miteinander verbunden werden.
Die Profilrohre 1 können beliebige Querschnittsform aufweisen. In Fig. 1 ist rechts oben der Querschnitt durch ein Profilrohr 1 einer bevorzugten Ausführungsform dargestellt. Wie erkennbar, ist das Profilrohr im Querschnitt nicht quadratisch, sondern weist sich auswölbende Außenflächen auf. In den so gebildeten Eckbereichen sind sich durchdringende, längs des Profilrohres 1 verlaufende Nuten 3 eingebracht, in die Flächenelemente wie Fachböden oder Wände eingelegt werden können.
An ihren beiden Enden weisen die Profilrohre 1 Kupplungselemente 4 auf, die mit auf sie abgestimmten Kupplungselementen 5 in den Knotenelementen 2 zusammenwirken, um die beiden Bauteile fest, aber auch lösbar miteinander zu verbinden. Bevorzugt sind die Kupplungselemente 4 an den Profilrohren 1 als Zapfen 6 und die Kupplungselemente S in den Knotenelementen 2 als Bohrungen 7 ausgebildet.
In den Ausführungsbeispielen der Fig. 1 sowie 2a/b, 3a/b und 4a/b weisen die Zapfen 6 und die Bohrungen 7 von der reinen Kreisform abweichenden Querschnitt auf. In den Fig. 2a/b und 3a/b haben sie im wesentlichen elliptischen Querschnitt. Um die Endlage zu sichern, weisen die Bohrungen 7 in der Ausführungsform der Fig. 2a/b flache Dellen 7' auf, in die die Zapfen 6 mit ihrem größeren Durchmesser einfallen und gehalten werden. In der Ausführungsform der Fig. 3a/b weisen Zapfen 6' und Bohrung 7" Anschläge auf, die in der Endlage aneinander liegen und ein Weiterdrehen verhindern.
Bevorzugt ist aber gemäß den Fig. 1 und 4a/b vorgesehen, daß die Zapfen 6 auf ihrem Umfang zwei im 180° versetzte keilförmige Nocken 8 besitzen, die von einer gedachten Zylinderfläche allmählich ansteigen und steil wieder auf sie abfallen. Entsprechend weisen die Bohrungen 7 auf die Nocken 8 der Zapfen 6 abgestimmte, nach innen ansteigende Nocken 9 auf. Die Steigung und die Höhe der Nocken 8 und 9 ist hier der Deutlichkeit halber stark überhöht dargestellt, die Steigung beträgt etwa 1 : 20 bis 1 : 50.
Bei all diesen Ausführungsformen ist der lichte Durchmesser der Bohrungen 7 geringfügig größer als der Außendurchmesser der Zapfen 6, so daß die beiden Kupplungselemente 4 und 5 in einer Fügestellung ineinander geschoben werden können. Wenn dann der Zapfen 6 bzw. das Profilrohr 1, an dem der Zapfen sitzt, in der in Fig. 1 eingezeichneten Pfeilrichtung gedreht wird, verkeilt sich der elliptische Zapfen 6 der Fig. 2a/b bzw. 3a/b in der elliptischen Bohrung 7 und verbindet Profilrohr 1 und Knotenelement 2 kraftschlüssig und lösbar miteinander. Gemäß Fig. 4a/b gleiten die Rückenflächen der Nocken 8 und 9 auf dem Zapfen 6 bzw. in der Bohrung 7 beim Verdrehen des Profilrohres 1 aneinander auf und kommen dabei zunehmend in selbsthemmenden Reibschluß, bis sie das Profilrohr 1 fest, aber wieder lösbar mit dem Knotenelement 2 verbinden. Der Drehwinkel bis zum Aufheben des Fügespaltes und bis zum Erreichen ausreichenden Reibschlusses beträgt hier etwa 15° bis 30°.
Die Steigungsrichtung der Nocken 8 auf dem Zapfen 6 am Profilrohr 1 ist an dessen beiden Enden gleichsinnig, während die Steigungsrichtung der Nocken 9 in den beiden zugeordneten Knotenelementen 2 derjenigen am Profilrohr entgegengesetzt ist. Dadurch können beide Zapfen 6 eines Profilrohres 1 mittels der genannten Drehbewegung gleichzeitig mit den Bohrungen 7 in den zugeordneten Knotenelementen 2 in Eingriff gebracht werden.
Voraussetzung hierfür ist, daß die Bauteile in der richtigen Orientierung ineinander gesteckt werden. Um dies zu gewährleisten, sind an den Profilrohren 1 und an den Knotenelementen 2 Markierungen 10 vorgesehen.
Mindestens eines der beiden miteinander in Eingriff kommenden Bauelemente Zapfen 6 und Knotenelement 2 ist aus elastisch verformbarem Werkstoff hergestellt, der sich beim In- Eingriff-Drehen der Bauteile verformen kann und dabei unter anderem geringe Drehwinkelunterschiede bis zum festen Sitz der beiden gleichzeitig in Eingriff zu bringenden Kupplungselemente an beiden Enden eines Profilrohrabschnittes auszugleichen gestattet. Eines der Bauteile kann aus starrem Werkstoff wie Metall bestehen, vorzugsweise aus im Druckgußverfahren verarbeitbarem Zink oder Leichtmetall wie Aluminium.
Bei Profilrohren 1 mit einem Außendurchmesser bis etwa 30 mm kann von Hand ohne Werkzeug genügend Drehmoment auf das Profilrohr ausgeübt werden, um die Kupplungselemente 4 und 5 in ausreichenden kraftschlüssigen Eingriff zu bringen. Bei Profilrohren und Kupplungselementen größeren Durchmessers kann am Profilrohr, bspw. an dessen Nuten 2, 3 ein passendes Werkzeug angesetzt werden, mittels dessen das erforderliche Drehmoment zum Erreichen bzw. zum Lösen des Eingriffs aufgebracht werden kann.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 5a/b sind die Kupplungselemente 4, 5 als Bajonett- Verbindung 11 ausgebildet. Der Zapfen 6 weist zwei einander gegenüber liegende Bolzen 12 auf, die in Nuten 13, 14 im Knotenelement 2 eingreifen können. Die Umfangsnut 14 verläuft vorzugsweise schräg, so daß durch die Drehbewegung in Pfeilrichtung der Fig. 2 ein Anzug erfolgt, der Profilrohr 1 und Knotenelement 2 kraftschlüssig und spielfrei verbindet.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 6a/b sind die Kupplungselemente 4, 5 als Steilgewinde 15 ausgebildet, dessen Steigung so gewählt ist, daß durch eine Drehung des Profilrohres 1 um nicht mehr als etwa 30° das Anliegen des Profilrohres am Knotenelement 2 und damit die kraftschlüssige und spielfreie Verbindung zwischen Profilrohr und Knotenelement erreicht wird.
Wie aus Fig. 1 erkennbar, sind die Zapfen 6 an Einsätzen angeformt, die in die rohrförmigen Profilrohre 2 eingepreßt werden. Dabei können Einsätze 16 vorgesehen sein, die an beiden Enden Zapfen 6 mit gleichsinnig orientierten Kupplungselementen 5 aufweisen und gleich ausgerichtet in den Profilrohren 2 befestigt werden. Es können aber auch Einsätze 16' mit nur einem Zapfen 6 vorgesehen sein. Sie können einen Bund 17 aufweisen, der die Stirnseite des Profilrohres 1 abdeckt. Hier sind zweierlei Einsätze 16' mit gegensinnigem Steigungssinn der Nocken 8 bzw. des Steilgewindes 16 erforderlich, die für das eine oder das andere Ende eines Profilrohres vorgesehen sind.
Die Einsätze 16, 16' an den beiden Enden eines Profilrohres 1 müssen in übereinstimmender Winkelstellung eingesetzt werden, damit an den Kupplungselementen an beiden Enden die Fügestellung gegeben ist und mit der Drehbewegung der Eingriff erreicht wird. Um dies sicher zu stellen, ist im Rohrinnern eine Rippe 18 vorgesehen, in die eine Nut 19 an den Einsätzen 16, 16' eingreift, so daß diese nur in dieser Winkelstellung in das Profilrohr eingeführt und in ihm befestigt werden können.
Bei Nichtbeachten der vorgesehenen Orientierung der Bauteile und bei gewaltsamem falschem Ineinander-Stecken von Zapfen 6 und Bohrung 7 können die Kupplungselemente 4 und 5 beschädigt werden. Um dies zu verhindern, können die Kupplungselemente an den beiden Enden der Profilrohre 1 bzw. auf gegenüberliegenden Seiten der Knotenelemente 2 so unterschiedliche Durchmesser aufweisen, daß sie nicht ineinander gesteckt werden können bzw. der Zapfen in die Bohrung fällt. Dies führt jedoch zu einer wesentlichen Schwächung des Zapfens infolge vermindern seines Durchmessers bzw. des Knotenelementes durch das Vergrößern seiner Bohrung und ist daher unerwünscht.
Bevorzugt ist daher vorgesehen, an Zapfen 6 und Bohrung 7 Sperrflächen anzubringen. Dies sei an der Ausführungsform der Fig. 3a/b mit Kupplungselementen 4, 5 in Form von Zylinderkeil-Profilen in den Fig. 7 bis 10 erläutert.
Die aufeinander abgestimmten Zapfen und Bohrungen seien mit L und R bezeichnet. Der L-Zapfen 6 (Fig. 6) weist einen Kern 20 mit größerem Durchmesser auf als der R-Zapfen 6 (Fig. 8). Von den sich über diese Kerne 20 erhebenden Nocken 8 sind nur die sich über einen Zentriwinkel von etwa 90° erstreckenden Bereiche ausgebildet. Die Nocken 9 der Bohrungen 7 erstrecken sich von einer gedachten Zylinderfläche 21 nach innen. Der Durchmesser dieser gedachten Zylinderfläche 21 ist bei der L-Bohrung (Fig. 7) größer als bei der R-Bohrung (Fig. 8). Die Nocken 9 in den Bohrungen enden mit Nasen 22, die sich nach innen bis zum Kern 20 des jeweils zugeordneten Zapfens 6 erstrecken.
Wie aus den Fig. 7 und 8 ersichtlich, können L-Zapfen und R-Zapfen in einer gestrichelt gezeichneten Fügestellung in die L-Bohrung bzw. in die R-Bohrung gesteckt und durch Drehen in Eingriff gebracht werden. Dagegen ist keine Stellung möglich, in der ein R-Zapfen in eine L-Bohrung (Fig. 9) oder ein L-Zapfen in eine R-Bohrung (Fig. 10) einführbar wäre - jeweilige Sperrflächen auf den Nasen 22 (Fig. 9) oder infolge von Durchmesser- Unterschieden (Fig. 10) sind ausgefüllt dargestellt.
Bezugszahlenliste
1
Profilrohr
2
Knotenelement
3
Nuten im Profilrohr
4
Kupplungselement im Profilrohr
5
Kupplungselement im Knotenelement
6
Zapfen des Kupplungselementes
7
Bohrung des Kupplungselementes
8
Nocken auf dem Zapfen
9
Nocken in der Bohrung
10
Markierung
11
Bajonett-Verbindung
12
Bolzen der Bajonett-Verbindung
13
,
14
Nuten der Bajonett-Verbindung
15
Steilgewinde
16
,
16
' Einsatz
17
Bund am Einsatz
18
Rippe im Profilrohr
19
Nut im Einsatz
20
Kern eines Zapfens
21
Zylinderfläche
22
Nase

Claims (12)

1. Regalsystem mit Profilrohren und die Profilrohre verbindenden Knotenelementen, wobei Kupplungselemente zum lösbaren Verbinden der Profilrohre mit den Knotenelementen vorgesehen und so gestaltet sind, daß sie mit einer Drehbewegung gleichzeitig beidendig mit Knotenelementen verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungselemente (4, 5) an Einsätzen (16, 16') ausgeformt sind, die in den Enden der Profilrohre (1) befestigt werden können.
2. Regalsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Profilrohre (1) und Knotenelemente (2) optische Kennzeichnungen (10) aufweisen, die es erleichtern, sie in richtiger, das Ineinander-Führen ihrer Kupplungselemente (4, 5) erlaubender Orientierung vorzuhalten.
3. Regalsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsglieder (4, 5) Sperrmittel aufweisen, die ihr sinnwidriges Ineinander-Stecken verhindern.
4. Regalsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrmittel Durchmesserunterschiede zwischen den Kupplungsgliedern (4, 5) an den beiden Enden der Profilrohre (1) umfassen.
5. Regalsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrmittel Nasen (22) an den Zapfen (6) und/oder in den Bohrungen (7) der Kupplungsglieder (4, 5) umfassen.
6. Regalsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsglieder (4, 5) ineinander greifende Zapfen (6) und Bohrungen (7) aufweisen und die Zapfen bevorzugt an den Profilrohren (1) angeordnet sind.
7. Regalsystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen (6) und Bohrungen (7) als Welle/Nabe-Verbindung mit ineinander greifenden, von der reinen Zylinderform abweichenden Kontaktflächen ausgebildet sind.
8. Regalsystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen (6) und Bohrungen (7) jeweils zwei im 180° versetzte, keilförmige Nocken (8, 10) mit einander entgegen gesetztem Steigungssinn besitzt, die von einer gedachten Zylinderfläche (9) allmählich ansteigen und steil wieder auf sie abfallen.
9. Regalsystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen (6) und Bohrungen (7) ineinander greifende Steilgewinde (15) aufweisen.
10. Regalsystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen (6) und Bohrungen (7) eine ineinander greifende Bajonett-Verbindung (11) aufweisen.
11. Regalsystem nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsätze (16, 16') von den Enden her in rohrförmig ausgebildete Profilrohre (1) einpressbar sind.
12. Regalsystem nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eines der miteinander in Eingriff tretenden Bauelemente Einsatz (16, 16') und Knotenelement (2) aus elastischem Werkstoff bestehen.
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