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DE1020911B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1020911B
DE1020911B DENDAT1020911D DE1020911DA DE1020911B DE 1020911 B DE1020911 B DE 1020911B DE NDAT1020911 D DENDAT1020911 D DE NDAT1020911D DE 1020911D A DE1020911D A DE 1020911DA DE 1020911 B DE1020911 B DE 1020911B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
detector
loop
contacts
blocking
triggered
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1020911D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1020911B publication Critical patent/DE1020911B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B29/00Checking or monitoring of signalling or alarm systems; Prevention or correction of operating errors, e.g. preventing unauthorised operation
    • G08B29/02Monitoring continuously signalling or alarm systems
    • G08B29/06Monitoring of the line circuits, e.g. signalling of line faults

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description

Um zu verhindern, daß bei einer Anordnung von mehreren Laufwerksmeldern innerhalb einer Schleife durch die gleichzeitige Auslösung mehrerer Melder Meldungsverstümmelungen eintreten, ist es bereits bekannt, in einer besonderen" sogenannten Sperrschleife Auslösemagnete anzuordnen, die immer nur einen Melder zum Ablauf freigeben. Damit auch bei gleichzeitiger Auslösung nur ein einziger Melder ablaufen kann, wurde bei diesen Anlagen bereits vorgeschlagen, die in der Sperrschleife liegende Spule des Auslösemagnets im Ruhezustand kurzzuschließen und erst bei der beabsichtigten Auslösung eines Melders diesen Kurzschluß zu öffnen. Gleichzeitig wird nach der Freigabe eines Melders zum Ablauf die Stromzuführung zu der die Auslüsemagnete enthaltenden Schleife unterbrochen, so daß kein weiterer Auslösemagnet mehr ansprechen kann.
Bei dieser Anordnung sind an die Bemessung desjenigen Schaltmittels in der Zentrale, das die Abschaltung der die Auslösemagnete enthaltenden Melder bewirkt, besondere Forderungen zu stellen, weil einerseits die Abschaltung möglichst kurzfristig erfolgen soll, damit die Öffnung des Kurzschlusses an einem anderen Auslösemagnet nicht wirksam werden kann, und andererseits trotzdem sichergestellt bleibt, daß der Auslösemagnet des zuerst betätigten Melders auch anspricht und den Ablauf dieses Melders einleitet.
Weitere Schwierigkeiten treten auf, wenn, wie es meist der Fall ist, die Äuslösemagnete in Morsesicherheitsschaltung in die Schleife gelegt werden, damit bei gestörter Schleife ■ eine Abgabe von Meldungen möglich ist. In diesem Fall treten beim gleichzeitigen öffnen des Kurzschlusses mehrerer Auslösemagnete Stromverzweigungen auf, die auch das Ansprechen von mehr als zwei Auslösemagneten gestatten.
Es sind außerdem schon Alarmmeldeanlagen bekannt, bei denen ebenfalls Vorsorge getroffen ist, daß eine gleichzeitige Betätigung mehrerer Melder zu keinen Störungen in der Meldungsaufnahme führt und die trotzdem ohne eine besondere Leitungsschleife, wie sie die obengenannten Anlagen besitzen, auskommen. Diese Anordnungen besitzen in die Melderschleife geschaltete Magnete, die ein Weiterlaufen eines Melders verhindern, wenn zur selben Zeit durch einen anderen Melder^bereits Impulse über die betreffende Schleifenleitujig gegeben werden. Derartige Anordnungen sind aber schaltungstechnisch sehr verwickelt und bedürfen Vor allen Dingen einer feinen Einstellung und sorgfältigen Pflege. Die in die eigentliche Melderschleife gelegten Sperrmagnete dürfen nämlich nur bei ganz bestimmten Spannungs- und Stromverhältnissen in dieser Schleife ansprechen, wobei diese Spannungs- und Stromverhältnisse an jeder Meldeanlage mit mehreren in einer Schleife angeordneten Laufwerksmeldern
Anmelder:
Telefonbau und Normalzeit G.m.b.H., ίο Frankfurt/M., Mainzer Landstr. 134-146
Otto Sautter, Frankfurt/M., ist als Erfinder genannt worden
Melderstelle infolge des jeweils verschiedenen Leitungswiderstandes verschieden sind. Da es sich bei derartigen Melderschleifen des öfteren um Freileitungen handelt, können feste Widerstandswerte gar nicht angegeben werden, da die Ableitung dieser Leitungen in starkem Maße witterungs- und temperaturabhängig ist. Damit ist aber eine genaue Bemessung der einzelnen Schaltelemente nicht möglich, und es kann mit dieser bekannten Anordnung nicht mit Sicherheit vermieden werden, daß gleichzeitig Impulse zweier ausgelöster Melder in der Zentrale zusammentreffen und dadurch die richtige Meldungsaufnahme stören.
Um diese Nachteile der bekannten Anordnungen dieser Art auszuschließen, schlägt die vorliegende Erfindung vor, daß im Ruhezustand die zur Beeinflussung der Auslösemagnete vorgesehene ruhestromüberwachte Schleife an den einzelnen TWeTHSSteWeH "ηΤΤΓ'Πϋί der beabsichtigten Auslösung eines Melders betätigte Umschaltekontakte enthält, durch die bei der beabsichtigten Auslösung eines Melders der hinter der betreffenden Meldestelle liegende Teil dieser Schleife abgetrennt und diese über den Auslösemagnet des betreffenden Melders geführt wird. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung trennen vom Meldungseingang über die eigentliche Melderschleife abhängige Schaltmittel während des eigentlichen Meldungseinganges die zur Beeinflussung der Auslösemagnete vorgesehene Schleife in der Zentrale auf. Um auch eine Auslösung eines Melders und damit eine Meldungsabgabe bei gestörter Schleife sicherzustellen, sind die Auslösemagnete zweckmäßig mit je zwei symmetrischen, an ihren Verbindungsstellen geerdeten Spulen auszustatten. Die die Auslöseschleife speisende Batterie wird in diesem Fall bei gestörter
709 809/64

Claims (4)

Schleife durch eine solche Störung anzeigende Schaltmittel in der Mitte geerdet. Dadurch, daß bei der Auslösung eines Melders an der Meldestelle der hinter dem Auslösemagnet dieses Melders liegende Teil der Sperrschleife abgetrennt wird, ist, unabhängig von der Arbeitsweise der in der Zentrale vorgesehenen Schaltmittel, immer sichergestellt, daß nur ein einziger Melder ablaufen kann. Die Abtrennung der Sperrschleife von ihrer Ruhestromquelle wird durch vom Meldungseingang abhängige Schaltmittel vorgenommen, so daß auch sichergestellt ist, daß der der Melderempfangsstelle zunächst liegende Melder ausgelöst wurde, bevor noch die Abtrennung der Sperrschleife erfolgt ist. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an Hand der Zeichnung dargestellt. In einer in bekannter Weise in Morsesicherheitsschaltung betriebenen ruhestromüberwachten Schleife liegen die Melder MEl und ME2. Sie besitzen von Nockenscheiben gesteuerte Impulskontakte /, die entsprechend der Zahl der Nocken der betreffenden Nockenscheiben eine jedem Melder eigentümliche Impulsreihe beim Ablauf des Melders erzeugen. Diese Impulsfolgen werden von nicht dargestellten Schaltmitteln Sa und Sb aufgenommen und zur Steuerung irgendwelcher Anzeigeglieder ausgewertet. Während des Meldungseinganges sprechen die nicht dargestellten Verzögerungsrelais VA und VB an, um irgendwelche Steuerungsvorgänge in der Meldungsempfangseinrichtung zu übernehmen. Die Sperrschleife wird aus einer Batterie Ba gespeist. Diese Batterie kann über einen Kontakt sp3 eines Störungsanzeigerelais Sp in der Mitte geerdet werden. Im Ruhezustand sind die beiden Ruhestromüberwachungsrelais Üa und Üb erregt, so daß über die Kontakte üa und üb auch das Relais Sp anspricht und den Kontakt sp3 geöffnet hält. An den einzelnen Einsatzpunkten eines Melders sind die Sperrmagnete SpM vorgesehen, die bei ihrer Erregung in bekannter Weise die die Impulskontakte/ steuernden Nockenscheiben des Melderlaufwerkes freigeben. Die Spulen sind in ihrer Mitte geerdet. Die Kontakte spa und spb, über die die Sperrschleife an den einzelnen Melderstellen durchgeschaltet ist, werden bei der beabsichtigten Auslösung eines Melders umgelegt, und wenn nach dieser Umlegung der Kontakte spa und spb der Sperrmagnet SpM ansprechen kann, wird durch Entsperrung des Melderlaufwe.rkes die Meldung abgegeben. Die Arbeitsweise der Einrichtung ist im einzelnen folgende: Kommt ein Melder zum Ablauf, so legt er vor Beginn der eigentlichen Melderimpulse seinen Sperrmagnet SpM über die Kontakte spa und spb an die Sperrschleife und prüft, ob von der Zentrale her Strom über den Sperrmagnet fließt. Gleichzeitig wird durch Umlegen der Kontakte spa und spb der hinter der betreffenden Melderstelle liegende Teil der Sperrschleife abgeschaltet, so daß bei einer gleichzeitigen oder bei einer kurz nacheinander erfolgenden Aus^ lösung mehrerer Melder nur immer derjenige Melder seine Meldung auch absetzen kann, der der Zentrale am nächsten liegt. Fließt über den Sperrmagnet SpM Strom, so spricht er an und gibt den vollständigen Ablauf des Melders frei. Bei der ersten Unterbrechung der Melderschleife fallen die nicht dargestellten Relais Sa und Sb ab, und da während des Meldungseinganges die Relais Va und Vb angesprochen haben, wird das Relais M erregt. Dieses trennt mit seinen Kontakten m 1 und m2 die Sperrleitung so lange auf, wie der Meldungseingang seitens des ausgelösten Melders stattfindet. Wird in dieser Zeit ein weiterer Melder ausgelöst, so bleibt er so lange gesperrt, bis die erste Meldung abgewickelt ist und über die Kontakte m 1 und m 2 die Sperrleitung wieder an die Batterie Ba angeschaltet wird. Wurden in der Zwischenzeit mehrere Melder ausgelöst, so läuft immer nur der der Zentrale zunächst gelegene Melder an, da die dahinterliegenden weiterhin ohne den für die EntSperrung notwendigen Strom sind. Die Sperrleitung wird mit den Relais Üa und Üb über einen Endwiderstand EW ruhestromkontrolliert. Bei Drahtbruch auf der Leitung fallen die Relais Üa und Üb ab und schalten mit ihren Kontakten das Relais Sp ab. Die Kontakte spl und sp2 bringen die Störungssignaie zum Ansprechen, während der Kontakt ^3 die Batterie Ba in der Mitte erdet. Wird nun ein Melder ausgelöst, so erfolgt die Entsperrung über die gleichfalls in ihrer Mitte in Sicherheitsschaltung liegende Sperrspule SpM. Patentansprüche:
1. Meldeanlage mit mehreren in einer Schleife angeordneten Laufwerksmeldern, die durch eine vorübergehende Erregung von über eine weitere Schleife beeinflußbaren Auslösemagneten zum Ablauf freigegeben werden können, dadurch gekennzeichnet, daß im Ruhezustand die zur Beeinflussung der Auslösemagnete vorgesehene ruhestromüberwachte Schleife an den einzelnen Meldestellen nur bei der beabsichtigten Auslösung eines Melders betätigte Umschaltekontakte enthält, durch die bei der beabsichtigten Auslösung eines Melders der hinter der betreffenden Meldestelle liegende Teil dieser Schleife abgetrennt und diese über den Auslösemagnet des betreffenden Melders geführt wird.
2. Meldeanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vom Meldungseingang über die eigentliche Melderschleife abhängige Schaltmittel (M) während des eigentlichen Meldungseinganges die zur Beeinflussung der Auslösemagnete vorgesehene Schleife in der Meldeempfangseinrichtung auftrennen.
3. Meldeanlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösemagnete mit je zwei symmetrischen, an ihrer jeweiligen Verbindungsstelle geerdeten Spulen ausgestattet sind.
4. Meldeanlage nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Auslöseschleife speisende Batterie bei gestörter Schleife durch ein eine solche Störung anzeigendes Schaltmittel (Sp) in der Mitte geerdet wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 691 842.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
O 709 »09/64 12.57
DENDAT1020911D Pending DE1020911B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1020911B true DE1020911B (de) 1957-12-12

Family

ID=588947

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1020911D Pending DE1020911B (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1020911B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1209465B (de) * 1964-04-29 1966-01-20 Siemens Ag Anordnung zur Kennzeichnung des Herkunftortes von Signalen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1209465B (de) * 1964-04-29 1966-01-20 Siemens Ag Anordnung zur Kennzeichnung des Herkunftortes von Signalen

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