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DE717986C - Alarmanlage mit einer Mehrzahl von in gemeinsamer Schleife liegenden Feuer- und Waechtermeldern - Google Patents

Alarmanlage mit einer Mehrzahl von in gemeinsamer Schleife liegenden Feuer- und Waechtermeldern

Info

Publication number
DE717986C
DE717986C DEM135810D DEM0135810D DE717986C DE 717986 C DE717986 C DE 717986C DE M135810 D DEM135810 D DE M135810D DE M0135810 D DEM0135810 D DE M0135810D DE 717986 C DE717986 C DE 717986C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
guard
fire
alarm system
alarm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM135810D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mix und Genest AG
Original Assignee
Mix und Genest AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mix und Genest AG filed Critical Mix und Genest AG
Priority to DEM135810D priority Critical patent/DE717986C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE717986C publication Critical patent/DE717986C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B29/00Checking or monitoring of signalling or alarm systems; Prevention or correction of operating errors, e.g. preventing unauthorised operation
    • G08B29/02Monitoring continuously signalling or alarm systems
    • G08B29/06Monitoring of the line circuits, e.g. signalling of line faults

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Alarm Systems (AREA)

Description

  • Alarmanlage mit einer Mehrzahl von in gemeinsamer Schleife liegenden Feuer- und Wächtermeldern Für Alarmanlagen ist es in vielen Fällen erwünscht, die gleiche Leitungsschleife sowohl für Feuermeldung als auch für Wächtermeldung auszunutzen, um an Leitungen zu sparen. Man hat zu diesem Zweck im allgemeinen .die Anordnung so getroffen; daß beispielsweise bestimmte Nummern den Feuermeldern, andere den Wächtermeldern zugeordnet wurden, so daß jeweils bei der Übertragung der diesen Zahlen .entsprechenden Impulse in der Zentralstelle die Auswahl der Feuer- und Wächtermeldungen erfolgte.
  • Derartige Anordnungen haben aber ,den großen Nachteil, daß die Zahl der in eine Schleife zu legenden Melder begrenzt wird durch die Zahl der Schritte, die der in der Zentrale benutzte Wähler ausführen kann.
  • Es ist auch bekannt, in einer Alärmanlage mit einer Mehrzahl von in gemeinsamer Schleife liegenden Feuer- und Wächtermeldern für Feuer- bzw. Wächtermeldung Impulse verschiedener Länge zu verwenden, die ein besonderes Markierungszeichen in einer beiden Meldungen gemeinsamen Empfangseinrichtung bewirken und ein akustisches Alarmzeichen für eine der beiden Meldungen geben, um die beiden Meldungen voneinander zu unterscheiden.
  • Die Erfindung bezieht sich auf solche Anlagen mit verschieden langen Zeichen für den ersten Stromstoß, die aber verschiedene Empfangseinrichtungen für Feuer- und Wächtermeldung betätigen, und besteht in einer besonders einfachen Ausführung der Umschaltung der Empfangseinrichtungen, indem bei der ersten Stromunterbrechung eine Verzögerungseinrichtung zum Ansprechen kommt, die bei den kurzen Meldestromstößen angesprochen bleibt und dadurch die Einschaltung der Empfangseinrichtung für .die eine Meldungsart bewirkt, bei einem langen Stromstoß dagegen abfällt und hierbei die Umschaltung von der Empfangseinrichtung der einen Art auf die der anderen Art bewirkt.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung wird an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. In diesem Ausführungsbeispiel sind lediglich schematisch die für die Erfindung wesentlichen Schaltvorgänge wiedergegeben, während alle übrigen zum ordnungsgemäßen Arbeiten der Anlage erforderlichen Schaltelemente fortgelassen sind.
  • In einer Leitungsschleife liegen die Feuermelder F111 und die Wächtermelder Will. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist die Impulsscheibe :der Feuermelder so ausgebildet, daß beim Ablaufen nach einer längeren Stromunterbrechung kurzzeitige Stromschließungen erfolgen, während bei den Wächtermeldern, wie die rechts dargestellte Impulsscheibe zeigt, nach der -ersten Unterbrechung eine längere Stromschließung vorgenommen wird, an die sich dann erst die Impulse anschließen.
  • Die Anlage arbeitet mit Ruhestrom, so daß das Relais S angesprochen hat.
  • Wird ein Feuermelder FJI ausgelöst, so wird durch die erste Stromunterbrechung das Relais S zum Abfallen gebracht und der Stromkreis des Verzögerungsrelais A, -[-#, Kontakt s, Relais A, - durch Umlegen des Kontaktes s geöffnet. Dadurch wird auch das Relais B zum Ansprechen gebracht von + über Kontakt a, Relais B nach -, das den Kontakt b1 schließt und den Kontakt b. öffnet. Wenn nunmehr die weiteren Impulse einlaufen, legt das Relais S seinen Kontakts im Rhythmus dieser Impulse um, jedoch kommen die Relais A und B, da sie als Verzögerungsrelais ausgebildet sind, zunächst nicht zum Abfallen.
  • Der Drehmagnet D des Wählers erhält nun entsprechende Impulse von- -E- überKontakt s, Kontakt b1, Kontakt li., Magnet D nach -und schaltet seine Arme dl bis d, weiter. Über den Arm dl wird das Relais R zum Ansprechen gebracht. Hat der Melder die ihm zugeordnete Zahl von Impulsen auf das S`-Relais und damit den Wähler D übertragen, so ist nunmehr der Ruhestromkreis in der Schleife wiederhergestellt, das RelaisS bleibt angezogen, und die Relais A und B bringen ihre Kontakte in die Ruhestellung.
  • Es sei angenommen, daß die vorn Melder ausgesandten Impulse den Wähler auf die Leitung 3 eingestellt haben. Es kommt nunmehr das Relais P zum Ansprechen in dem Stromkreis, der von + über Relais P, Kontakt lal, Kontakt b., Kontakt u." Wählerarm d.., Leitung 3, Relais F nach -verläuft. Das Relais P schließt seine hochohmige Wicklung über den Kontaktpl kurz, so daß nunmehr das Relais F zum Ansprechen kommt, das sich über seine zweite Wicklung, den Kontakt f1 und die Abstelltaste TF in einen Haltestromkreis legt. Über den Kontakt f wird die diesem Relais zugeordnete Feuerineldelampe FL eingeschaltet, die erst zum Erlöschen kommt, wenn durch Betätigung der Taste TF der Haltestromkreis für das Relais F unterbrochen wird.
  • Durch den Kontakt p2 des Relais P wird das Relais H zum Ansprechen gebracht, .das nunmehr am Kontakt hl den Stromkreis für das Relais P unterbricht, so daß dieses wiederum abfällt. Über den Kontakt h., wird ein Stromkreis für den Drehmagneten D von über eine Stromstoßeinrichtung, Kontakt r.> Kontakt lz., Drehmagnet D nach - abwechselnd geöffnet und geschlossen, der den Wähler in die Nullstellung zurückbringt. Inzwischen ist auch das Relais H wieder abgefallen, so daß nunmehr die Anlage sich wieder im Ruhezustand befindet.
  • Wird in der Schleife ein Wächtermelder W11T betätigt, so werden zunächst in der oben beschriebenen Weise bei der ersten Stromunterbrechung die Relais A und B zum Ansprechen gebracht, während der Wähler D einei ersten Schritt ausführt. Durch die besonder< Ausbildung der Impulsscheibe der Wächtermelder folgt der ersten Stromunterbrechun, eine längere Stromschließung. Diese ist sc bemessen, daß während dieser Zeit die Relais A und B zum Abfall kommen. Es kann nunmehr das Relais U ansprechen von -übel Relais U, Wählerarm d2, Kontakt tt., Kontakt b., Kontakt hl, Relais P nach -?--. Das Relais U schließt über seine zweite Wicklung einen Haltestromkreis von 4- über Kontakt r1, Kontakt u1, Relais LT nach -. Durch den Kontakt zi., wird nunmehr die vom P-Relaiskommende Leitung an den Wählerarm (1;3 angeschlossen. Laufen jetzt die weiteren Impulse ein, so kommen die Relais A und B wieder zum Ansprechen, und die Übermittlung der Impulse zur Zentrale vollzieht sich nun in gleicher Weise wie bei der Feuermeldung, lediglich mit dein Unterschied. daß nach dem Ablauf des Melders nunmehr der Stromkreis für das Relais 11' von -f- über Relais P, Kontakt lt, Kontakt b., Kontakt 7r.., Wählerarm d3, Leitung 3, Relais W nach -geschlossen wird. Über den Kontakt a,., wird die dem betreffenden Wächtermelder zugeordnete Lampe WL eingeschaltet, während über den Kontakt w, und die allen Wächterrelais zugeordnete Abstelltaste TW ein Haltestromkreis für da§ Wächterrelais geschlossen wird, so daß auch nach der Rückstellung des Wählers die Wächtermeldung sichtbar bleibt. Die Wählerrückstellung selbst erfolgt in der oben beschriebenen Weise. Sobald der Wähler in der Nullstellung angekommen ist, ist über den Wählerarm dl der Stromkreis für das Relais R unterbrochen, das seine Kontakte öffnet und damit auch den Haltestromkreis für das Relais U unterbricht, so daß dieses wieder die vom P-Relais kommende Leitung an den Wählerarm d. zwecks Aufnahme einer Feuermeldung anschließt.
  • Statt des ersten Anlaufimpulses kann auch ein. späterer Impuls bzw. der Schlußirnpuls zur Unterscheidung zwischen Feuer- und Wächtermeldung benutzt «=erden, z. B. in der Weise, daß die einlaufenden Meldungen zunächst gespeichert und je nach Art des am Schluß folgenden Impulses auf die eine Feuer- bzw. Wächtermeldung anzeigende Einrichtung übertragen «-erden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Alarmanlage mit einer Mehrzahl von in gemeinsamer Schleife liegenden Feuer-und Wächtermeldern, die sich bei der Meldungsabgabe durch die Länge des ersten Stromstoßes unterscheiden, und getrennten Empfangseinrichtungen für beide Meldungsarten, dadurch gekennzeichnet, daß bei der ersten Stromunterbrechung eine Verzögerungseinrichtung (Relais A, B) zum Ansprechen kommt, die bei den der ersten,stromunterbrechung folgenden kurzen Meldestromstößen angesprochen bleibt und dadurch die Einschaltung der Empfangseinrichtung für die eine Meldungsart bewirkt, bei einem der ersten Stromunterbrechung folgenden langen Stromstoß dagegen abfällt und hierbei die Umschaltung von der Empfangseinrichtung der einen Art auf die der anderen bewirkt. y. Alarmanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulsscheibe der Wächtermelder nach der ersten Stromunterbrechung eine Stromschließung längerer Dauer in der Schleife herbeiführt. 3. Alarmanlage nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß beim Abfall der Verzögerungseinrichtung ein Relais (U) zum Ansprechen gebracht wird, das die Umschaltung von der Feuermeldeempfangseinrichtung auf :die Wächtermeldeempfangseinrichtung bewirkt. 4.. Alarmanlage nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß .die Aufnahme der Feuermeldungen. und Wächtermeldungen über Relais (F, W) erfolgt, die an getrennten Kontaktbahnen eines Wählers (D) liegen, .dessen Kontaktarme (d2, d3) an je einen Kontakt (u.) des.Umschalterelais (U) angeschlossen sind. 5. Alarmanlage nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß .die Einschaltung des- Feuer- oder Wächtermelderelais (F, W) über ein Prüfrelais (P) erfolgt, das je nach `Art der einlaufenden Meldung an den zugehörigen Wählerarm angeschlossen wird. 6. Alarmanlage nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, -daß nach dem Ansprechen des Prüfrelais (P) und des Melderelais (F, oder bf') der Wähler sofort wieder in die Ruhelage zurückgebracht wird, während das Melderelais in einem Haltestromkreis angezogen bleibt.
DEM135810D 1936-09-26 1936-09-26 Alarmanlage mit einer Mehrzahl von in gemeinsamer Schleife liegenden Feuer- und Waechtermeldern Expired DE717986C (de)

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