[go: up one dir, main page]

DE1020821B - Anordnung zum Befestigen von Wechselpfluegen an Schleppern - Google Patents

Anordnung zum Befestigen von Wechselpfluegen an Schleppern

Info

Publication number
DE1020821B
DE1020821B DER14782A DER0014782A DE1020821B DE 1020821 B DE1020821 B DE 1020821B DE R14782 A DER14782 A DE R14782A DE R0014782 A DER0014782 A DE R0014782A DE 1020821 B DE1020821 B DE 1020821B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plow
rod
leg
point
coupling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER14782A
Other languages
English (en)
Inventor
Ferdinand Zach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rabewerk Heinrich Clausing
Original Assignee
Rabewerk Heinrich Clausing
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rabewerk Heinrich Clausing filed Critical Rabewerk Heinrich Clausing
Priority to DER14782A priority Critical patent/DE1020821B/de
Publication of DE1020821B publication Critical patent/DE1020821B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/36Ploughs mounted on tractors
    • A01B3/40Alternating ploughs
    • A01B3/44Alternating ploughs with parallel plough units used alternately

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die bekannte Dreipunktaufhängung, bestehend aus drei am Schlepper befestigten Lenkern und einer mit diesen Lenkern schwingenden Koppel, hat für die Aufhängung von landwirtschaftlichen, in der Transportstellung vom Schlepper getragenen Geräten den Vorteil, daß sie für Geräte verschiedener Art verwendbar ist. Sie bringt aber Schwierigkeiten bei der Befestigung von Wechselpflugwerken, deren Pflüge abwechselnd zum Eingriff kommen. Hier hat man sich zunächst so geholfen, daß man den rechts- und den linkswendenden Pflug drehbar an der Koppel befestigt hat. Diese Anordnung hat aber den Nachteil, daß der ideelle Zugpunkt des Dreipunktgestänges aufgegeben wird. An seine Stelle tritt ein reeller, durch die Lage der Drehachse der Pfluggrindel an der Koppel gegebener Zugpunkt.
Um den ideellen Zugpunkt beibehalten zu können, ist es weiter bekannt, zwischen der Koppel und jedem Grindel des Wechselpfluges eine Verriegelung vorzusehen, die vor dem Ausheben des betreffenden Pfluges jeweils aufgehoben wird. Der ausgehobene Pflug wird bei den bekannten Ausführungen an der Koppel des Gestänges aufgehängt, d. h., sein Gewicht belastet die Koppel und damit den jeweils arbeitenden Pflug. Das ist in manchen Fällen erwünscht. Bei Verwendung von Wechselpflügen mit reellem Zugpunkt wurde eine solche Belastung angestrebt, um ein besseres Einzugsmoment zu erreichen. Bei Verwendung eines Dreipunktgestänges ist das Einzugsmoment meist groß genug, so daß es einer zusätzlichen Belastung nicht bedarf. Dagegen ist es immer erwünscht, eine zusätzliche Belastung der Hinterachse und vorzugsweise des Landrades zu erreichen. Dieses Rad hat gegenüber dem Furchenrad insbesondere bei nassem Boden ungünstige Arbeitsbedingungen. Hinzu kommt, daß durch die Schrägstellung des Schleppers sein Schwerpunkt zur Furchenseite hin verlagert wird und das Furchenrad demnach stärker belastet ist als das Landrad.
Erfmdungsgemäß ist die Befestigung der Wechselpflugwerke bei einer Dreipunktaufhängung so ausgebildet, daß eine zusätzliche Belastung der Hinterräder durch den ausgehobenen Wechselpflug und weiter eine Gewichtsverschiebung zwischen beiden Hinterrädern zugunsten des Landrades erreicht wird. Die Erfindung ist dabei insbesondere so ausgebildet, daß das Gewicht des ausgehobenen Wechselpfluges ganz oder teilweise auf die Hinterradachse übertragen wird und daß darüber hinaus, wenn erwünscht, der arbeitende Pflug teilweise oder ganz von seinem Gewicht entlastet und der jeweils der Entlastung entsprechende Betrag auf die Hinterradachse übertragen wird.
Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung
Anordnung zum Befestigen
von Wechselpflügen an Schleppern
Anmelder:
Rabewerk Heinrich Clausing,
Linne über Bohmte (Bez. Osnabrück)
Ferdinand Zach, Bad Essen,
ist als Erfinder genannt worden
ao wird das Gewicht des ausgehobenen Pfluges unmittelbar auf den Schlepper, nach einem andern auf diesen über den oberen Lenker der Dreipunktaufhängung übertragen. Die Übertragung selbst geschieht nach einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung in der Weise, daß der an der Koppel drehbar gelagerte Grindel zwischen diesem Drehpunkt und dem Schwerpunkt des Pfluges eine am Grindel angelenkte Stange bzw. ein Gestänge aufweist, das in der ausgehobenen Stellung des Pfluges am Schlepper oder am oberen Lenker des Dreipunktgestänges abgefangen ist. Durch die Wahl der Anlenkstellen zwischen Drehpunkt und Schwerpunkt kann der Grad der Gewichtsübertragung in den zuvor angegebenen Grenzen festgelegt werden. Die Erfindung sieht weiter vor, diese Anlenkstelle innerhalb der erforderlichen Grenzen frei wählbar zu gestalten, um eine Anpassungsmöglichkeit an die Bodenverhältnisse zu schaffen.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind an Hand der Zeichnungen beschrieben.
Abb. 1 zeigt den hinteren Teil eines Schleppers mit einer Dreipunktaufhängung bekannter Art. Sie bildet ein Viergelenk bzw. eine viergliedrige Kette, deren Glieder mit 1 bis 4 und deren Gelenkstellen mit 12, 14, 23 und 34 bezeichnet sind. Ein Glied 4 bildet den oberen, zwei Glieder 2 die beiden unteren Lenker der Dreipunktaufhängung. Zum Anheben der Dreipunktaufhängung dient eine bekannte hydraulische Aushebevorrichtung 5, die über einen Winkelhebel 6 über ein Gestänge 7 mit den Lenkern 2 der Dreipunktaufhängung verbunden ist. Das Gelenk 23 wird durch eine Achse gebildet, die die Trag- und Drehachse für die Pflüge des Wechselpflugwerkes bildet. Die Zeichnung zeigt den in Arbeitsstellung befindlichen Pflug 8 mit dem Grindel 9, der nicht dargestellt ist, ausgehoben.
709 809/19
die Stange 36 am Schlepper befestigt ist. Die entsprechenden Teile sind mit 41, 42 und 43 bezeichnet. Die Abb. 7 zeigt die ausgehobene Stellung des Grindels 9. Die Stange 36 ist so weit in das Rohr 40 hineingeschoben, daß ein Sperrhaken 44 in einen Ausschnitt 45 der Stange 36 eingreift. Der Hebel 44 wird durch eine Druckfeder im Eingriff mit der Stange 36 gehalten. Zum Auslösen des Sperrgliedes 44 trägt dieses einen Handgriff 46. In Abb. 7 ist die Verriege-
Die starre Verbindung des Grindels 9 mit dem als Koppel bezeichneten Glied 3 der Dreipunktaufhängung ist einmal durch einen Arm 10 am Grindel 9 und zum anderen durch einen Hebel 11 erreicht, der bei 13 am Grindel 9 angelenkt ist. An diesem Hebel sitzt drehbar bei 70 eine Stange 15 mit einer Fangnase 16. Am Lenker 4 der Dreipunktaufhängung ist eine Fangstange 17 befestigt. Beim Ausheben des Pfluges 8 greift die Fangnase 16 hinter die Fangstange 17. Beim
nachfolgenden Herablassen des Dreipunktgestänges io lungsvorrichtung für die Arbeitsstellung des Grindels zum Einsatz des anderen, nicht dargestellten Wechsel- nicht dargestellt. Sie kann entsprechend einem der pfluges wird die Nase 16 durch die Stange 17 fest- vorhergehenden Ausführungsbeispiele ausgebildet sein, gehalten. Das bewirkt ein Drehen des Hebels 11 und Bei der Beschreibung der bisherigen Ausführungs-
damit ein Lösen der starren Verbindung des Grin- beispiele ist die Stange 15 insoweit erwähnt, als sie dels 9 mit der Koppel 3, d. h„ die Koppel 3 kann sich 15 den ausgehobenen Pflug in dieser Stellung festhält, mit dem anderen Wechselpflug nach abwärts bewegen. Gleichzeitig bewirkt diese Stange, die am Grindel 9 während der Grindel 9 an der Fangstange 17 aufgehängt bleibt und nur der Bewegung dieser Stange
folgt.
Die Abb. 2 zeigt, daß der Grindel 9 auch an anderer 20 17 und damit auf den Schlepper übertragen wird. In Stelle der Koppel 3, nämlich bei 18, angelenkt sein welchem Ausmaß dieses Gewicht übertragen wird, kann. Es wird hier von einer Nase 19 der Koppel 3 hängt von der Lage des Anlenkpunktes der Stange 15 getragen, und die starre Verbindung wird durch einen am Grindel 9 zwischen seinem Drehpunkt und dem Hebel 20 hergestellt, der bei 13 am Grindel 9 gelagert Schwerpunkt des Pfluges ab. Diese Verhältnisse sind und an dem die Stange 15 mit der Nase 16 angelenkt 25 näher in der Abb. 8 dargestellt. Diese zeigt den arbeiist. Die Fangstange 17 ist nicht am oberen Lenker 4, tenden und den ausgehobenen Pflug, wobei für die sondern am Schlepper selbst bei 21 befestigt. Das Ausheben geschieht wie in Abb. 1. Das Lösen der starren
Verbindung des Grindels 9 mit der Koppel erfolgt
während der Abwärtsbewegung der Dreipunktauf- 3°
hängung.
Die Abb. 3 zeigt, daß der Grindel 9 auch an den unteren Lenkern 2 bei 22 angelenkt sein kann. Der Grindel 9 trägt hier ein Kurvensegment 24, das auf
zwischen seinem Drehpunkt 18 oder 23 und dem Schwerpunkt des Pfluges angreift, daß das Gewicht des ausgehobenen Wechselpfluges auf die Fangstange
einzelnen Teile die bisherigen Bezugszeichen verwendet worden sind. Die zur Verriegelung der Grindel dienenden Teile sind fortgelassen.
Wie die Zeichnung erkennen läßt, wirkt im Schwerpunkt des ausgehobenen Pfluges die seinem Gewicht entsprechende Kraft Gl. Der Abstand des Schwerpunktes vom Drehpunkt ist mit α und der des Anlenkpunktes der Fangstange 15 am Grindel mit b bezeich-
einer Rolle 25 an der Koppel 3 gleitet, so daß die Be- 35 net. Bezeichnet man die Auflagekraft au der Nase 16 wegung des Grindels 9 bei der Auf- und Abwärtsbewegung der Dreipunktaufhängung gesondert gesteuert
mit Pt, so gilt Pt — G1 -,-. Gleichzeitig entsteht im
werden kann. Die Verriegelung selbst ist hier nicht dargestellt.
Die Abb. 4 zeigt eine andere Ausbildung der starren Verbindung zwischen Grindel 9 und Koppel 3. Beide sind durch einen Kniehebel, bestehend aus den Hebeln 26 und 27, verbunden, die durch eine Feder 28 in Strecklage gehalten werden. Zum Eindrücken des
Drehpunkt 18 eine nach oben gerichtete Kraft P2, die die Koppel um den ideellen Drehpunkt nach oben zu drehen versucht. Es ist P 2 = Gli-^-j. Da mit der
Koppel der arbeitende Pflug starr verbunden ist, so wird dieser Pflug durch die Kraft P 2 um den ideellen Drehpunkt nach oben gedreht und dadurch entlastet.
Kniehebels ist die Fangstange 15 an einem doppel- 45 Man hat es also durch Wahl der genannten Maße a
und b und auch der Abstände c und d, d. h. der Lage des ideellen Zugpunktes vom Gelenkpunkt 18 und vom Schwerpunkt des arbeitenden Pfluges in der Hand, eine mehr oder weniger weitgehende Entlastung
einer Nase der Koppel 3 verriegelt. Mit dem Hebel 31 50 des arbeitenden Pfluges herbeizuführen, wobei das der ist die Stange 15 verbunden. Die Fangstange 17 fällt Entlastung entsprechende Gewicht auf den Schlepper
über den Hebel 15 übertragen wird. Es ist dabei für die Gewichtsübertragung nicht entscheidend, ob die Stange 15 am Schlepper selbst oder am oberen Lenker 4 abgefangen wird. Die Abb. 9 zeigt am Grindel 9 ein Segment 47, das die Befestigung der Stange 15 in verschiedenem Abstand vom Drehpunkt 18 gestattet. Hier sind am oberen Lenker 4 mehrere Löcher 48 zur Aufnahme der Fangstange 17 angebracht. Die Abb. 9
del angelenkt. Sie greift mit ihrer Nase 16 hinter die 60 zeigt weiter mehrere Bohrungen 49 und 50 am oberen Fangstange 17, die, wie in Abb. 1, am oberen Lenker Lenker bzw. am Schlepper, um das Viergelenk und befestigt ist, und zwar sind hier mehrere Befestigungsstellen für diese Stange vorgesehen. Die Verriegelung
wird während der Aufwärtsbewegung aufgehoben. Die
Abb. 7 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei der 65
die Stange 15 durch eine Gleitstange 36 ersetzt ist. Sie
ist am Grindel 9 mit ihrem abgekröpften Ende 37 in
einem Hebel 38 drehbar gelagert, der um einen Zapfen
armigen Hebel 29 angelenkt, der bei 30 am Grindel 9 drehbar gelagert ist.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 5 ist der Grindel 9 durch einen doppelarmigen Hebel 31 mit
mit dem Drehzapfen des Lenkers 4 zusammen. Auch bei dieser Ausführungsform erfolgt die Aufhebung der starren Verbindung des Grindels 9 mit der Koppel 3 bei der Abwärtsbewegung.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 6 geschieht die Verriegelung durch einen Haken 33, der durch eine Kette 32 mit dem Ende 35 des verlängerten oberen Lenkers 4 verbunden ist. Die Stange 15 ist am Grin-
damit die Lage des ideellen Zugpunktes ändern zu können.
Die Abb. 10 zeigt eine Vorrichtung, wie sie ähnlich
39 des Grindels 9 schwenken kann. Die Stange 36
in Abb. 7 dargestellt ist. Nur ist hier das Sperrglied 54 und der Handhebel 55, die beide um den Zapfen 56 schwenkbar sind, durch eine Feder 57 verbunden, die auf einer Stange 58 geführt ist. Sie ist bei 59 am Sperrglied 54 angelenkt. Der Handhebel 55 liegt mit
gleitet in einem Rohr 40, das in ähnlicher Weise wie 70 einer Nase 60 an einem Anschlag 61 des in Abb. 7 mit
40 bezeichneten Teiles an. In der gezeigten Stellung drückt die Feder 57 so auf das Sperrglied, daß es die die Stange 36 freigeben, d. h. aus dem Ausschnitt 45 herausgeben will. Dies wird durch die auf die Stange 36 wirkende Kraft verhindert. Die Freigabe erfolgt, sobald beim Anheben des arbeitenden Pfluges, und zwar zum Schluß der Aushubbewegung, auch der bereits ausgehobene Pflug und damit die Stange 36 noch um einen geringen Betrag angehoben wird. Es drückt dann die Feder 57 das Sperrglied 54 nach oben und gibt die Stange 36 und damit den Pflug frei. Nach dem Einsatz dieses Pfluges, d. h. nach seinem Verbringen in die Arbeitsstellung, kann der Handhebel 55 in die gestrichelt dargestellte Lage gebracht werden, in der die Feder 57 versucht, das Sperrglied 54 in die Sperrstellung zu bringen, d. h., das Sperrglied 54 wird gegen die Kante 62 des Teiles 40 gepreßt. Es wird dann beim nachfolgenden Wechsel, d. h. beim Einschwingen der Stange 36 durch die schräge Fläche 63 der Stange angehoben, um dann durch die Kraft der Feder in den Ausschnitt 45 hineingedrückt zu werden. Die Abb. 11 bis 14 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es unterscheidet sich von den vorhergehenden einmal durch die schwenkbare Lagerung der Grindel 9 an der Koppel, und zwar derart, daß sie in der Waagerechten schwingen können, d. h., sie erhalten für diese Bewegungen einen reellen Drehpunkt, und zum anderen durch die zusätzliche Anbringung einer Spreizvorrichtung, die den jeweils aus'iehobenen Pflug nach außen drängt.
in den Abbildungen sind die beibehaltenen Teile mit den gleichen Bezugszeichen wie bisher bezeichnet. Die Grindel 9 tragen an dem vorderen Ende ein hakenförmig gebogenes Rundeisen 71. Der abgekröpfte Teil 72 ist drehbar in einem Winkelhebel 73 gelagert, der bei 18 an der Koppel angelenkt ist. Das Dreipunktgestänge ist in diesem Falle durch Streben 74 an der Schwenkbewegung um den ideellen Drehpunkt 75 gehindert.
Am Hebel 73 ist die Fangstange 15 mit der Fangnase 16 angelenkt und weiter ein Hebel 76, der durch eine Stange 77 mit dem Teil 21 des Schleppers gelenkig verbunden ist. Der Hebel 76 trägt weiter ein kurvenförmig gebogenes Flacheisen 78, das die Auswärtsbewegung des ausgehobenen Pfluges erzwingt.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Anordnung zum Befestigen von Wechselpflügen an Schleppern, bei der die Pfluggrindel an der Koppel eines am Schlepper angelenkten Dreipunktgestänges schwenkbar gelagert und die Schwenkbarkeit des jeweils in Arbeitsstellung befindlichen Pfluges in bezug auf die Koppel durch Verriegelungsmittel aufgehoben ist, so daß der jeweilige ideelle Drehpunkt der Koppel den Zugpunkt des Pfluges, in Seitenansicht gesehen, bildet, und mit dem Grindel jedes Pfluges ein Zug- oder Druckkräfte übertragendes Mittel verbunden ist, das den Pflug in der ausgehobenen Stellung festhält, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abstützen des ausgehobenen Pfluges ein am Schlepper (1) oder an einem der Lenker (2, 4) angebrachter Tragteil (17) dient, wobei dieser Tragteil (17) und das am Grindel (9) angebrachte und ihn in der ausgehobenen Stellung festhaltende Mittel (15, 16 bzw. 36) so zueinander angeordnet sind, daß sie bei der Aushebebewegung miteinander zum Eingriff kommen.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage des Angriffspunktes des den Pflug in ausgehobener Stellung festhaltenden Mittels (15, 16 bzw. 36) am Grindel (9) oder an einem mit diesem verbundenen Teil (47) einstellbar ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage des Angriffspunktes des den Pflug in ausgehobener Stellung festhaltenden Mittels (15, 16 bzw. 36) am Lenker (4) einstellbar ist.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Lenker (4) des Dreipunktgestänges mehrere Gelenkstellen (49) für die Verbindung der Koppel (3) mit diesem Lenker aufweist.
5. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge zum Aufhängen des ausgehobenen Pfluges aus einem Rohr (40) und einer hierin verschiebbaren Stange (36) besteht, wobei ein Teil am Schlepper (1) oder am oberen Lenker (4) und der andere Teil am Grindel (9) oder an einem diesen tragenden Körper (38,39) oder einem hieran gelagerten Hebel angelenkt und an einem von beiden ein federbelasteter Sperriegel (44) so angebracht ist, daß er durch den anderen Teil beim Zusammenschieben von Rohr und Stange angehoben und in Sperrlage gebracht wird.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß um den Drehzapfen (56) des Sperriegels (54) ein Bügel (55) schwenkbar gelagert ist, in dessen freiem Ende eine am Sperrriegel angelenkte Stange (58) verschiebbar gehalten ist, wobei auf dieser Stange (58) zwischen Sperriegel und freiem Ende des Bügels eine Feder (57) angeordnet ist, die je nach der Lage des Bügels zum Sperriegel diesen in der Schließstellung festhält oder aus dieser herauszudrücken sucht.
7. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppel des Dreipunktgestänges mit dem Schlepper oder mit einem der Lenker zusätzlich durch eine Feder (51) ver bunden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 575 429, 2 424 192.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 809/19' 12.57
DER14782A 1954-08-04 1954-08-04 Anordnung zum Befestigen von Wechselpfluegen an Schleppern Pending DE1020821B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER14782A DE1020821B (de) 1954-08-04 1954-08-04 Anordnung zum Befestigen von Wechselpfluegen an Schleppern

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER14782A DE1020821B (de) 1954-08-04 1954-08-04 Anordnung zum Befestigen von Wechselpfluegen an Schleppern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1020821B true DE1020821B (de) 1957-12-12

Family

ID=7399366

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER14782A Pending DE1020821B (de) 1954-08-04 1954-08-04 Anordnung zum Befestigen von Wechselpfluegen an Schleppern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1020821B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2424192A (en) * 1944-01-01 1947-07-15 Rogers Harry Two-way plow
US2575429A (en) * 1946-01-14 1951-11-20 Alice Marian Mellen Four-bottom two-way plow

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2424192A (en) * 1944-01-01 1947-07-15 Rogers Harry Two-way plow
US2575429A (en) * 1946-01-14 1951-11-20 Alice Marian Mellen Four-bottom two-way plow

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2134433C3 (de) Egge mit drehbar gelagerten Arbeitswerkzeugen zum Anschluß an ein Fahrzeug
DE1900762C3 (de) Selbsttätig rückstellbare Überlastsicherung für ein landwirtschaftliches Bodenbearbeitungswerkzeug
DE1557738C3 (de)
DE1963277C3 (de) Stein- und Überlastsicherung für Drehpflüge
DE2248186A1 (de) Beetpflug
DE1557738B2 (de) Gesteinauslöser für einen an einem Schlepper anbaubaren Pflug
DE1020821B (de) Anordnung zum Befestigen von Wechselpfluegen an Schleppern
DE1076424B (de) Geraeteanbauvorrichtung fuer Ackerschlepper
DE1115074B (de) Anordnung an Anbaupfluegen
DE1053834B (de) Anordnung zum Befestigen landwirtschaftlicher Anbaugeraete an Schleppern
DE884707C (de) Scheibenschwenkpflug
DE3413281C2 (de)
AT207602B (de) Wendevorrichtung für dreipunkt-gekuppelte Schlepper-Anbaugeräte
DE1104243B (de) Grenzbeetpflug
DE924902C (de) Mit einem Wendestueck versehener Drehpflug mit seitlicher Selbsteinstellung
DE1115073B (de) Anordnung zum Befestigen landwirtschaftlicher Geraete an Schleppern mit Dreipunktanbauvorrichtungen
DE1004840B (de) Aufhaengevorrichtung fuer landwirtschaftliche Anbaugeraete an Schleppern unter Verwendung von Gelenkvierecken
DE61373C (de) Wechselpflug
DE1014772B (de) Anordnung zur Befestigung von Wechselpfluegen an Schleppern
DE1127131B (de) Dreipunktgekuppelter Anbaupflug
DE1051043B (de) Anordnung zum Befestigen von Wechselpflugwerken an Dreipunktgestaengen oder Gelenkvierecken
DE415727C (de) Pflug
AT123185B (de) Vorrichtung zum Kuppeln eines Bodenbearbeitungsgerätes mit einem Traktor.
DE1827976U (de) Halbautomatische drehvorrichtung fuer an ein drehpunktgestaenge eines schleppers ankuppelbare winkeldrehpfluege.
DE2006335A1 (de)