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DE1020889B - Wasserfahrzeug fuer kombinierte Ladungen - Google Patents

Wasserfahrzeug fuer kombinierte Ladungen

Info

Publication number
DE1020889B
DE1020889B DEM28055A DEM0028055A DE1020889B DE 1020889 B DE1020889 B DE 1020889B DE M28055 A DEM28055 A DE M28055A DE M0028055 A DEM0028055 A DE M0028055A DE 1020889 B DE1020889 B DE 1020889B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
deck
watercraft
cargo
poop
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM28055A
Other languages
English (en)
Inventor
Malcolm Purcell Mclean
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MALCOLM PURCELL MCLEAN
Original Assignee
MALCOLM PURCELL MCLEAN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MALCOLM PURCELL MCLEAN filed Critical MALCOLM PURCELL MCLEAN
Publication of DE1020889B publication Critical patent/DE1020889B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B25/00Load-accommodating arrangements, e.g. stowing, trimming; Vessels characterised thereby
    • B63B25/28Load-accommodating arrangements, e.g. stowing, trimming; Vessels characterised thereby for deck loads

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)

Description

  • Wasserfahrzeug für kombinierte Ladungen Die Erfindung bezieht sich auf Transporter für Frachtgüter auf Wasseirstraßen, insbesondere auf Vorrichtungen zum Verstauen von Frachtstücken, an Bord eines sonst Spezialzwecken dienenden. Schiffes, wodurch die Ausnutzbarkeit derartiger Wasserfahrzeuge erheblich vielseitiger wird, ohne doch. die Ladefähigkeit des Schiffes zum Transport der primären Ladung wesentlich zu beeinträchtigen.
  • Es. sind bereits Wasserfahrzeuge für kombinierte Ladungen bekannt, die aus einer Schüttgutladung oder, einer flüssigen oder gasförmigen Ladung einerseits als Primärladung und sonstigen Frachtgütern andererseits bestehen: und bei denen die Primärladung über Rohrleitungen oder Schächte mittels Pumpen, Gebläsen oder Förderbändern geladen und gelöscht wird und über dem Hauptdeck ein Backdeck vorn und ein Poopdeck achtern vorgesehen ist.
  • Die Erfindung ermöglicht eine bessere und. wirtschaftlichere Ausnutzung von Wasserfahrzeugen der erwähnten Art und besteht darin, daß eine an sich hekannte Rahmenwerk-Tragkonstruktion, vorgesehen ist, die mit dem Hauptdeck verbunden ist und sich im Abstand oberhalb, desselben und oberhalb der Einrichturigen zum Löschen und Laden der Primärladung zwischen dem Back- und dem Poopdeck befindet und zur Aufnahme von als Decklast bekannten Behältern für die sonstigen Frachtgüter dient.
  • Eine bevorzugte Auführungsform der Erfindung ist nachfolgend in Verbindung mit den Zeichnungen näher beschrieben.
  • Fig. 1 ist ein Seitenriß eines Tankschiffes, das mit einer Einrichtung gemäß vorliegender Erfindung ausgestattet ist; Fig. 2 ist eine Ansicht von oben.; Fig. 3 ist ein Teilschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2 in größerem Maßstab; Fig. 4 ist ein ähnlicher Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3 ; Fig.5 ist eine perspektivische Ansicht eines der Behälter; Fig. 6 ist ein Schnitt durch einen der Behälter mit einem Sattelschlepperanhänger in dem Behälter im Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 4; Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie 7-7 der Fig. 8; Fig. 8 ist ein Schnitt nach der Linie 8-8 der Fig. 6; Fig. 9 ist ein horizontaler Schnitt durch drei auf der Lagerung aneinander anstoßende Behälter; Fig. 10 ist eine Ansicht einer Behälterlagerung von unten gesehen, unter Darstellung der Verriegelungsmittel; Fig. 11 ist ein Schnitt nach der Linie 11-11 der Fig. 10 und zeigt eine Einzelheit der Verriegelungsmittel ; Fig. 12 und 13 sind Schnitte nach den Linien 12-l2 bzw. 13-13 in Fig. 9; Fig. 14 ist ein Teilschnitt; er zeigt weitere Befestigungsmittel innerhalb eines Behälters.
  • Wie aus den Zeichnungen im einzelnen. hervorgeht, besitzt das Tankschiff 20 ein Backdeck 21 und ein Poopdeck 22. Die übliche Hütte 23 und das Mannschaftslogis befinden sich auf dem Poopdeck 22. Am Achterende des. Backdeckes 21 biefindet sich einte Kommandobrücke 24, welche - wie dargestellt - soweit als möglich nach vorn gerückt ist. Durch diese Anr ordnung kommt ein durchlaufendes Hauptdeck 25 zustande, welches sich vom Hinterteil des Backdecks 21 bis zum Poopdeck 22 erstreckt. Die normalen. Laderäume 38 erstrecken sich unterhalb des Decks 25; auf demselben sind die üblichen Tankluken 26, die Deckleitungen 27 für das Ladeöl sowie die sonstigen Ausrüstungsteile angeordnet.
  • Auf dem Hauptdeck 25 sind mehrere Stützen 28 angeordnet, die die Querträger 29 sowie die Längsträger 30 abstützen. In. dem vorliegenden, Falle haben die Querträger 29 im wesentlichen gleichen Abstand voneinander, und zwar beträgt dieser Abstand etwa 2,74 m. Unter jeden Querträger 29 kontmnen mehrere Stützen zu stehen. Weiterhin können einzelne Paare von Stützen abwechselnd durch Kreuzverbände 31 versteift werden. Diese Anordnung der Stützen 28 und der Kreuzverbände 31 ergibt eine Struktur, welche in der Lage ist, das Gewicht einer Reihe von Behälterlagerungen 32, gebildet durch das offene Netzwerk der Träger 29 und 30, sowie das Gewicht der beladenen Frachtgutbehälter zu tragen. Das Gesamtgewicht kann sich im Falle eines Schiffes mit einer Länge von etwa 183 m zwischen den Loten und einer Konstruktionsbreite von etwa 26 m auf 3000 Tonnen belaufen. Wie aus der Fig. 3 sehr deutlich hervorgeht, ist eine Anzahl der Stützen 28 so angeordnet, daß dieselben. auf den Schiffslängsträgern 39 ruhen. Innerhalb der Länge der Rabmenwerkstruktur kann man eine oder mehrere Dehnungsfugen 40 vorsehen, wie sie in Fig. 2 schematisch angedeutet sind, und zwar befindet sich eine solche Fuge zwischen einem Paar benachbarter Querträger 29.
  • Die Lagerungen 32 erstrecken sich im wesentlichen in gleicher Höhe mit dem Backdeck und dem Poopdeck, um den üblichen Mittschiffs-Laufsteg 33 anbringen zu können, zu dessen beiden Seiten sich die Längsträger 30a erstrecken. Die Binnenbordwandprofile 34 erstrecken sich: längs der Träger 30a parallel zu dem Laufsteg 33, während ähnliche Randprofile 35 längs der Außenbordlängsträger 30b vorgesehen sind, wie in Fig. 3 deutlich dargestellt. Längs der Querträger 39 sind Führungselemente 36 (Fig. 9 und 12) angeordnet, während sich Führungselemente 37 abwechselnd längs der zugehörigen. Binnenbords-und Außenbordslängsträger 30a und 30b in den Zwischenräumen zwischen den Querträgern 29 befinden. Die verschiedenen Randprofile 34 und 35 sowie die Führungselemente 36 und 37 dienen dazu, die Behälter auf jeder der Lagerungen 32 richtig an Ort und Stelle zu bringen.
  • Die Behälter 45 sind so bemessen, daß sie auf die Lagerungen 32 passen. Die Behälter 45 bestehen. aus den Seitenwänden 46, dem Oberteil 47, der Rückwandung 48 und dem Unterteil 49, alle aus Blech und vorzugsweise miteinander verschweißt sowie an die Versteifungselemente 50 angeschweißt. Die Versteifungselemente 50 können - wie dargestellt - hutförmig sein und sich längs der äußeren Oberfläche beider Seitenwandungen 46 und der oberen Wandung 47 erstrecken. Auch das Unterteil 49 des Behälters ist mit Versteifungselementen versehen" in diesem Falle handelt es sich um Winkel 51, die in Abständen längs des Unterteiles angeordnet, und zwar angeschweißt sind. Das Vorderende jedes. Behälters 45 ist mit den Türen 52 versehen; diese letzteren drehen sich in Scharnieren an den Rahmenelementen 53 und sind - wie angedeutet - mit einer geeigneten Verriegelungsvorrichtung versehen. Um sicher zu gehen, daß der Inhalt der Behälter gegen die Möglichkeit des Verderbens oder der Beschädigung geschützt ist, werden die Behälter vorzugsweise so konstruiert, daß sie im wesentlichen wasser- und luftdicht sind, und die Türen 52 werden mit geeigneten Dichtungsstreifen. 54 versehen:, welche rundherum um die Türen., aber auch in der Mitte an der Stelle, wo sich beide Türen berühren, angebracht sind. In gewissen Fällen, z. B. dann., wenn das Frachtgut eine Kühlung erfordert, können Belüftungsöffnungen verwendet werden., die aber gegen den Zutritt von Wasser oder sonstiger unerwünschter Substanzen abgeschirmt sein. müssen.
  • Ein Vorzug der vorstehend. beschriebenen Behälterstruktur ist der Umstand, daß das Innere desselben frei von hervorstehenden Teilen. ist, welche das Beladen mit einem Anhänger hemmen oder Beschädigungen desselben verursachen könnten. Olawohl die Gesamtabmessungen der Behälter 45 von verschiedenen veränderlichen Faktoren abhängen können, ist gegenwärtig doch ins Auge gefaßt, denselben eine Länge von etwa 11 in zu geben, um einen der üblichen Anhänger 55 mitsamt den Rädern unterbringen zu können. Vorzugsweise werden indessen die Behälter so gebaut, daß sie im wesentlichen gleiche Breite oder aber Auflageflächen von im wesentlichen gleicher Breite haben. Es sind Mittel vorgesehen, um einen Anhänger 55 in dem Behälter 45 an Ort und Stelle festzuhalten. Diese Mittel sollen sich vorzugsweise rasch an den Wagenkasten des Anhängers anschmiegen, nachdem derselbe in den Behälter eingesetzt wurde, ohne daß durch diese Mittel das Beladen gehemmt wird. Es ist äußerst erwünscht, daß dieses Beladen erfolgen kann, ohne die Räder von dem Anhänger zu entfernen oder aber besondere Winden od. dgl. verwenden zu müssen. Vorzugsweise werden daher längs der inneren Seitenwände 46 dehnbare Befestigungsmittel, wie z. B. aufpumpbare Elemente 56, die mit den Ventilansätzen 57 versehen sind oder welche sonstige geeignete Füll- und Entleervorrichtungen haben, angebracht. Längs der anderen Innenflächen der Behälter 45, wie z. B. am Oberteil 47, der Rückwandung 48 und den Türen 52, können geeignete Puffer vorgesehen werden. Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, können aufpumpbare Pufferelemente 65, die an der Rückwandung 48 angebracht sind, von der Außenseite des Behälters 45 aus aufgepumpt oder entleert werden, und zwar mittels der daran angeschlossenen Füll- und Entlüftungselemente 65a, die durch die Rückwand 48 hindurchgehen und in derselben abgedichtet sind. Eine solche Anordnung ist ganz besonders vorteilhaft in Verbindung mit den Türen 52. Wie aus Fig. 14 ersichtlich ist, befinden sich in der Waagerechten, dehnbare bzw. aufpumpbare Elemente 54a an jeder der Türen 52, mit den Ventilansätzen 57a, die durch die Türen: hindurchgehen und darin abgedichtet sind, so daß die Elemente 54 a nach dem Schließen der Türen 52 aufgeblasen werden können. Ebenso zeigt die Fig. 14 die aufpumpbaren Elemente 78 in dem Behälter 45 längs des Oberteiles 47.
  • Die aufpumpbaren Elemente 56 und 65 werden entleert, wenn der Anhänger 55 in den Behälter 45 hineingeschohen oder aus demselben entladen werden soll. Sobald ein Anhänger 55 innerhalb eines Behälters 45 in die richtige Lage gebracht worden ist, werden die aufpumpbaren Elemente 56 und 65 an eine Druckluftquelle angeschlossen und aufgeblasen, so daß dieselben die Seiten und die Rückwand des Anhängerwagenkastens erfassen. Die große Berührungsfläche zwischen Anhänger und aufpumpbaren Elementen gewährleistet ein sicheres Erfassen des Anhängers, während der auf eine Flächeneinheit des Anhängers ausgeübte verhältnismäßig geringe Druck die Mög- lichkeit einer Beschädigung desselben herabsetzt bzw. auf ein Mindestmaß verringert.
  • Das vordere Ende des Anhängers 55 ruht in dem Behälter 45 auf einem Bock 58 mit den sich nach auswärts erstreckenden. Flanschen 59, die einen Sockel bilden, welcher mittels der Klammern 60 leicht an den Schienen 61, die mit dem Behälterunterteil 49 verbunden sind, befestigt werden kann. Die obere Tragfläche 62 des Bockes 58 besitzt einen an einem Ende offenen Schlitz 63 (Fig. 7) zur Aufnahme des Königszapfens 64 des Anhängers 55; sie besitzt ferner einen daran angebrachten zweiteiligen Bundring77, um den Königszapfen festzuhalten. Die rückwärtigen Pufferelemente: 65 sowie die Elemente 56 arbeiten mit dem Bock 58 zusammen, um die Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung des Anhängers zu verhindern. Wenn ein Anhänger 55 in seinen Behälter einzufahren ist, kann ein Gabelhubwagen, auf dessen Gabeln ein. Bock 58 sitzt, dazu verwendet werden:, das vordere Ende des Anhängers abzustützen, wobei der Königszapfen 64 in den Schlitz 63 hineingeht, sobald das erwähnte Vorderende auf den Gabeln ruht, um den Anhänger 55 zu bewegen.
  • Die Behälter 45 werden: angehoben an den: Augen 66, die in. geeigneter Weise an jeder der vier Ecken ihres Oberteiles des Behälters angebracht sind. Sobald die Behälter richtig auf ihre Lagerung 32 aufgesetzt worden sind, werden dieselben an Ort und Stelle verriegelt. Diese Verriegelungsmittel bestehen vorzugsweise aus einer Kupplung zum schnellen Ein-und Ausrücken und können ferner einschließen die keilförmigen Elemente 67, die an bestimmten Winkeln 51 unterhalb des Behälterunterteiles 49 im Abstand voneinander ausgerichtet angebracht und in den Fig. 6, 10 und 11 mit 51a bezeichnet sind. Die keilförmigen Elemente 67 werden von entsprechend und ergänzend geformten Niederhalteelementen 68 erfaßt, welch letztere an den. Schwenkstäben 69 befestigt sind; je zwei dieser Schwenkstäbe 69 sind jedem der Winkelelemente 51 a. zugeordnet. Wie aus der Fig. 10 ersichtlich ist, erstrecken sich die einzelnen: Sätze der Schwenkstäbe 69 zwischen benachbarten. Querträgern 29; die Stäbe sind an einem Ende an. den Querträgern 29 in einem Drehzapfen angelenkt, wie es bei 70 angedeutet ist. Die anderen Enden der Schwenkstäbe 69 sind geschlitzt zur Aufnahme eines Gleitsteines 71, welcher dazu dienst, die Schwenkstäbe 69 beweglich an einem in; Längsrichtung der Lagerung verlaufenden Betätigungselement 72, das sich zwischen den Binnenhords- bzw. den Außenbordsträgern. 30a bzw. 30b erstreckt, zu halten. Jedes der Betätigungselemente 72, die sich in der Längenrichtung unterhalb jeder Behälterlagerung 32 erstrecken, ist mittels der Hülsen bzw. Muffen 73 gleitbar an: den. Trägern 30 a bzw. 30b angebracht. Ein Hebel 74 für jedes der Betätigungselemente 72 ist mit dem einen Ende drehbar an einem der Querträger 29 angelenkt, wo wie bei 75 ein Verriegelungsmittel des Sperrklinkealtyps vorgesehen werden kann, um den Hebel 74 in seiner Lage festzuhalten. Der Hebel 74 kreuzt das Betätigungselement 72 und ist geschlitzt zur Aufnahme eines Gleitsteines 76, welcher an dem Betätigungelement 72 befestigt ist. Wenn. der Behälter 45 sich an Ort und Stelle befindet, werden die keilförmigen Bauelemente 67 so angeordnet, wie es die Fig. 10 zeigt. Wenn der Hebel 74 im Uhrzeigersinn geschwenkt wird, dann werden dadurch die Schwenkstäbe69 nach linksbewegt, um dieNiederhalteelenmente 68 mit den keilförmigen. Elementen 67 in Eingriff zu bringen., wodurch. der Behälter 45 festgezurrt wird. Um die Behälter 45 frei zu machen, ist es lediglich notwendig, die Hebel 74 zu entriegeln und in der entgegengesetzten Richtung zu drehen, wodurch die Niederhalteelemente 68 außer Eingriff gebracht werden.
  • Durch die Anordnung der Versteifungselemente 50 an den äußeren Oberflächen der Behälter 45 erreicht man die gewünschte Konstruktionsfestigkeit zur Unterbringung von etwa 13 600 kg oder noch mehr an Ladung je Behälter, während gleichzeitig an: Werkstoffen und Raum gespart wird. Insbesondere erhält man eine bedeutende Raumersparnis, wenn benachharte Behälter zueinander versetzt werden, so. daß die Seitenwandversteifungselemente 50; wie dargestellt, gegeneinander versetzt sind.
  • Wenn - wie in, dem vorliegenden Falle - die Behälter 45 auf Petroleum- bzw. Rohöl-Tankschiffen transportiert werden sollen, werden dieselben vorzugsweise aus funkensicheren Metallen, wie z.B. aus Aluminium oder dessen Legierungen, hergestellt. Die Verwendung solcher Leichtmetalle ermöglicht den Bau äußerst fester Behälter bei geringem Gewicht derselben. Ein wichtiger Vorteil der Behälter 45 ist der, daß die Sattelschlepperanhänger 55 nur in die Behälter hineingeschoben zu werden brauchen und daß diese Anhänger keiner besonderen Behandlung bedürfen, um die Wagenkästen. und die Fahrgestelle vor den schädlichen Salzen zu schützen, denen sie sonst im Verlauf der Seereise ausgesetzt wären. So,-bald die Anhänger im Bestimmungshafen abgeladen sind, stehen sie sofort zu ihrer Überlandreise zur Kupplung mit einem Schlepper bereit. Weiterhin, selbst wenn derartige Anhänger so konstruiert wurden, daß ihr Eigengewicht unter Berücksichtigung der Ladegewichtsbeschränkungen auf Landstraßen auf einem Mindestmaß bleibt, so ist es doch nicht notwendig, ihre Konstruktion zu ändern, um sie stark genug zu machen, um den Kräften der überkommenden Seen zu widerstehen, da die Behälter die Anhänger vollkommen umschließen und schützen und dazu eine trockene Lagerung während der ganzen Seereise verbürgen.. Es wäre noch zu bemerken:, daß die Behälter eine Vergrößerung des Reservedeplacements des Schiffes darstellen.
  • Die praktische Gleichmäßigkeit der Behälter 45 erleichtert die Verwendung bzw. das Festhalten an normalen Lade- und Löschvorgängen zur Behandlung der Behälter in rascher und wirksamer Weise. Es können beispielsweise am Kai der Hafenhecken Stände für die Behälter 45 aufgestellt werden:, wodurch das, Einschieben bzw. das Herausziehen der Anhänger 55 erleichtert wird. Derartige Stände können beispielsweise die Form einer flachen Grube haben, welche tief genug ist, um die Versteifungselemente 51 am Unterteil der Behälter aufzunehmen, jedoch die Türen 52 zum Öffnen oder Schließen frei läßt, während. der Behälterfußboden, genügend dicht am Boden des umgebenden Terrains bleibt, um das Einschieben der Anhänger zu erleichtern. Die Stellen., an welchen die Anhänger 55 in die Behälter 45 eingesetzt werden, liegen vorzugsweise neben an Land befindlichen verfahrbaren Kranen. der Bauart, wie sie üblicherweise zum Heben von Lasten. und zum Schwenken derselben an Bord eines Schiffes verwendet werden.
  • Die Verwendung von Sattelschlepperanhängern im kombinierten: Überland- und Überseetransport und ihre Vorteile sind z. B. aus der USA.-Patentschrift 2 637 453 bekannt.
  • Wie bereits vorher aalgedeutet wurde, beläuft sich dass Bruttogewicht der Behälterlagerungen 32 finit ihren Stützelementen nebst der Deckslast in. Form der beladenen Behälter auf etwa 3000 Tonnen. Dieses Gewicht entspricht einer Struktur für die Aufnahme von 84 Behältern in zwei Reihen von je 42 Behältern; in diesem Gewicht ist eine Nutzlast von etwa 1200 Tonnen, enthalten..
  • Ein Tankschiff der hier dargestellten Bauart fa.ßt etwa 25 000 Tonnen Primärladung, wie z. B. Rohöl, und eine zusätzliche Ladung allgemeiner Frachtgüter von etwa 1200 Tonnen,. Die Frachtraten für allgemeine Fracht bzw. für Stückgüter sind, je Tonne ein Vielfaches von derjenigen für Rohöl. Die Frachteinnahmen für eine Reise hin und zurück mit 25 000 Tonn°n Primärladung und 1200 Tonnen allgemeiner Ladung auf dem Hinweg sowie weiteren 1200 Tonnen allgemeiner Ladung auf der Rückreise können. sich fast auf das Dreifache der Frachteinnahmen, die beim Transport von 25 000 Tonnen Öl wie zuvor erzielt werden, belaufen.
  • Durch die Herabsetzung der Möglichkeit von Schäden an der normalen Ausrüstung zur Behandlung der Normalladungen, wie z. B. Leitungen, Schläuchen und laufendem Gut, wie es normalerweise auf dem Haupt- oder Wetterdeck untergebracht ist, kann das kombinierte Tank- und Frachtschiff in wirksamer Weise dazu verwendet werden, seine Primärladung zu befördern und daneben noch zusätzliche Fracht auf dem Rahmenwerk, welches die Behälterlagerung über dem Rumpf des Schiffes bildet, zu übernehmen. Infolge der Häufigkeit, mit welcher Tankschiffe regelmäßig abgefertigt werden, werden die Kosten, die normalerweise mit Frachtbewegungen verbunden sind, wesentlich verringert, wodurch die Verwendung solcher Schiffe für den Transport allgemeiner Frachtgüter besonders vorteilhaft wird.
  • Ein weiterer wichtiger Vorteil der vorliegenden Erfindung ist der, daß Schiffe leicht umgebaut werden können, um neben ihrer Primärladung noch allgemeine Frachten bzw. Stückgüter übernehmen zu können.. Die vorhandenen Tankschiffe können in der Weise abgeändert werden, daß man das übliche Mittschiffsdeckhaus mit der Kommandobrücke nach vorn zum Backdeck verlegt. Die Tankentlüftungen und die Ständer für die Ladebäume sind leicht nach Außenbord zu an die Seiten des Schiffes zu verlegen. Dadurch bleibt der Raum oberhalb der Tankluken und der Rohre frei für die Aufstellung des Rahmenwerkes für die vorher beschriebenen Behälterlagerungen 32.
  • Die vorstehend verwendeten Ausdrücke dienen lediglich der Beschreibung und sollen den Erfindungsbereich in keiner Weise einschränken. Es werden also durch die vorstehenden Ausdrücke gleichwertige Ausführungsformen der dargestellten und beschriebenen Kennzeichen oder von: deren. Teilen nicht ausgeschlossen, vielmehr ist darauf hinzuweisen, daß innerhalb des durch die nachstehenden Patentansprüche festgelegten Erfindungsbereichs verschiedene Modifikationen möglich sind.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Wasserfahrzeug für kombinierte Ladungen, die aus einer Schüttgutladung oder einer flüssigen oder gasförmigen Ladung einerseits als Primärladung und sonstigen Frachtgütern andererseits bestehen, welches. Wasserfahrzeug die Primärladung über Rohrleitungen oder Schächte mittels Pumpen, Gebläsen oder Förderbändern ladet und löscht und über dem Hauptdeck ein Backdeck vorn und ein Poopdeck achtern aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß eine an sich bekannte Rahmenwerk-Tragkonstruktion vorgesehen ist, die mit dem Hauptdeck verbunden ist und sich im Abstand oberhalb desselben und oberhalb der Einrichtungen zum Löschen und Laden. der Primärladung zwischen dem Back- und dem Poopdeck befindet und zur Aufnahme von als Deckslast bekannten Behältern für die sonstigen Frachtgüter dient.
  2. 2. Wasserfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragkonstruktion im wesentlichen die gleiche Länge wie das Hauptwetterdeck zwischen Back und Poop und normale Deckshöhe über dem Hauptdeck hat.
  3. 3. Wasserfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragkonstruktion, Lagerungen aufweist, deren jede für einen der Behälter vorgesehen. ist.
  4. 4. Wasserfahrzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerungen rahmenähnlich ausgebildet und dem Boden jedes Behälters angepaßt sind und daß schnell lösbare und verbindbare Befestigungsmittel an. jeder Lagerung vorgesehen sind und mit Sicherungsmitteln am Boden jedes Behälters zusammenwirken, um den letzteren auf seiner Lagerung zu verriegeln:
  5. 5. Transportbehälter zur Anbordgabe auf ein Wasserfahrzeug in einer der Außenluft ausgesetzten Lage nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch Mittel zur lösbaren Befestigung eines Lastwagenanhängers innerhalb des Behälters:
  6. 6. Tra:n;sportbehälter nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch längliche, aufblasbare Elemente; welche den Lastwagenanhänger lösbar im Behälter sichern..
  7. 7. Verfahren zur Benutzung des Transportbehälters nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fracht in. dem Behälter eingeschlossen wird, beivar dieser auf das Wasserfahrzeug zur Befestigung an der Lagerung aufgesetzt wird: In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 779 670; USA.-Patentschriften Nr. 2 637 453, 2 120 286; Zeitschrift »Hanna.«, vom 20. 2. 54, S. 350 bis 352; Zeitschrift »Schiff u. Hafen«, 1954, Heft 2, S. 81 bis 86.
DEM28055A 1954-08-26 1955-08-25 Wasserfahrzeug fuer kombinierte Ladungen Pending DE1020889B (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2186378A1 (de) * 1972-06-02 1974-01-11 Malaga Ab
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