DE1020862B - Kalander zum Herstellen von insbesondere hochglaenzenden Lackueberzuegen auf Unterlagen wie Papier, Pappe u. dgl. - Google Patents
Kalander zum Herstellen von insbesondere hochglaenzenden Lackueberzuegen auf Unterlagen wie Papier, Pappe u. dgl.Info
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- D06Q—DECORATING TEXTILES
- D06Q1/00—Decorating textiles
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- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21G—CALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
- D21G1/00—Calenders; Smoothing apparatus
- D21G1/002—Opening or closing mechanisms; Regulating the pressure
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Description
- Kalander zum Herstellen von insbesondere hochglänzenden Lacküberzügen auf Unterlagen wie Papier, Pappe u. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eiinen Kalander zum Herstellen von insbesondere hochglänzenden Lacküberzügen auf Unterlagen, z B. Papier, Pappe usw., mit Hilfe entsprechend oberflächenbehandelter Metallplatten, welche zwischen einer heizbaren Druckwalze und einer Gegendruckwalze hindurchbewegt werden, deren Achsla.ger verstellbar und durch Druckglieder, z. B. mittels auf die Achslager der Gegendruckwalze wirkender Spindeln, auf den erforderlichen Arbeitsdruck einstellbar sind, der durch eine Meßeinrichtung angezeigt wird.
- Es hat sich gezeigt, daß der Arbeitsdruck zwischen den Kalanderwalzen bei gleichbleibendem Achsabstand der beiden Walzen geändert werden muß, und zwar in Anpassung an die Papiersorte, die Lackart u. dgl. Infolgedessen ist es wünschenswert, den eingestellten Druck stets prüfen und genau ablesen zu können. Es geht deshalb die Bestrebung dahin, der Druckverste.lleinrichtung eine den jeweils eingestellten Druck anzeigende Meßuhr zuzuordnen.
- So ist schon vorgeschlagen worden, einen Kalander mit einer Meßeinrichtung für den eingestellten Walzendruck auszurüsten. Diese bekannte Einrichtung arbeitet mit einem Torsionsstab, dessen Achse parallel zur Achse der Kalanderwalzen verläuft und sich zwischen den beiden Maschinenständern erstreckt. Nachteilig ist bei dieser Einrichtung, daß sie einen unzureichenden Meßbereich besitzt, weil die Torsionsfähigke.it eines Stabes beschränkt ist. Außerdem ist die Meßgenanigkeit unbefriedigend, und zwar ist sie um so geringer, je größer die Spanne zwischen Null und dem Maximaldruck ist, weil dann die nötige Skalenunterteilung im geringen Meßbereich nicht mehr unterzubringen ist.
- Zur Beseitigung dieser Mängel ist erfindungsgemäß die Ausbildung so getroffen, daß die Betätigung der Meßeinrichtung durch die Pressung oder Dehnung eines zwischen einem Widerlager und dem Druckglied eingeschalteten Puffers, z. B. einer Schraubenfeder, erfolgt.
- Bei dieser Ausbildung wirkt im Maschinenständer auf das Achslager der Gegendruckwalze eine Schraubenfeder, welche sich andererseits gegen ein Widerlager abstützt, an welchem die Druckspindel angreift und an welchem auch ein Gestänge befestigt ist, das die Bewegung des Widerlagers auf eine an sich bekannte Meßuhr überträgt. Dabei kann die Einstellung des Abstands der beiden Walzenachsen derart geschehen, daß das Achslager der Gegendruckwalze mit Hilfe eines quer zur Walzenachse verschieblichen Keiles höhenverstellbar ist.
- Dadurch ist der nötige Meßbereich gegeben und die erforderliche Meßgenauigkei.t erfüllt, denn die Pressung oder Dehnung eines zwischen Lager und Druckglied eingeschalteten Puffers gemäß der Erfindung ergibt einen wesentlich größeren Meßbereich als die beschränkte Torsionsfähigkeit eines Stabes. Dabei ist wichtig, daß dadurch eine handelsübliche Millimeterineßuhr verwendbar ist, welche nicht nur den notwendigen Genauigkeitsfaktor besitzt, sondern auch die Herstellung und den Einbau einer Sondermeßuhr entbehrlich macht. Hierzu kommt, daß erfindungsgemäß die Meßeinrichtung in dem Maschinenständer eingebaut werden kann, so daß der Platz zwischen den Maschinenständern frei bleibt. Außerdem ist fortschrittlich, daß die Erfindung es ermöglicht, den Lagerdruck auf jeder Seite der Walzenachsen getrennt festzustellen, während ein Torsionsstab nur die Summe der beiderseitigen Lagerdrücke mißt.
- Häufig ist es jedoch erwünscht, nicht gleiche, son dern ungleiche Lagerdrücke an den beiden Achsenden einzustellen. Es ist mithin auch notwendig, die beiderseitigen Achsdrücke für sich allein ablesen zu können. Dies ermöglicht die Erfindung, nicht jedoch die bekannte Meßeinrichtung.
- Die Erfindung ist in der Beschreibung an Hand der Zeichnung erläutert, welche ein Ausführungsbeispiel in scbematischor Darstellung veranschaulicht. Es ist das Oberteil des Seitenständers eines Kalanders in teilweiser Seitenansicht und in teilweisem Schnitt gezeigt.
- Im Ständeroberteil a sind die Achse b der unteren Druckwalze und die Achse c der oberen Gegendruckwalze gelagert. Der Abstand dieser beiden Achsen ist in Anpassung an die Dicke der Unterlage (Papier, Pappe od.. dgl.) verstellbar. Diesem Zweck dient der Keil d, welcher das Achslager e für die Gegendruckwalze aufnimmt. Dieser Keil weist das Muttergewinde f für die Spindel g auf, welche mittels des Handrades 1a drehbar ist und welche gegen. Längsverschiebung durch den Stellring i gesichert ist. Es v erschiebt sich daher bei Drehung der Spindel g der Keil d in Richtung der Spindelachse, wobei das Achslaxer e gehoben oder gesenkt wird.
- Auf dieses Achslaxer e wirkt die Schraubenfeder 7z, die sich andererseits gegen das Widerlager l abstützt. Dieses ist mit dem Hohlstab -nz fest verbunden, der in die Bohrung n des Achslagers e hineinragt. Auf den inneren Schubstößel o setzt sich der Betätigungsstift p der an sich bekannten, in der Zeichnung deshalb nur angedeuteten Meßuhr q auf.
- Der Hohlstab na durchgreift axial die Spindel r, welche mittels des Handrades s gedreht werden kann, im zugehörigen Muttergewinde des Ständerkopfes t ein.- und ausschraubbar ist und sich mit ihrem unteren Ende gegen das Längslager u. abstützt.
- Wird am Handrad s gedreht und die Spindel r nach unten bewegt, so überträgt sich der dabei ausgeübte Druck über das Widerlager L auf die Schraubenfeder lz und das Achslaxer e. Die Bewegung des Widerlagers L macht der Hohlstab ryz mit, so daß auch der Betätigungsstift p eine Axialbewegung erfährt, mithin die Meßuhr den ausgeübten Einstelldruck anzeigt.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Kalander zum Herstellen von insbesondere hochglänzenden Lacküberzügen auf Unterlagen, wie Papier, Pappe u. dgl., mit Hilfe entsprechend oberflächenbehandelter Metallplatten, welche zwischen eiiner heizbaren Druckwalze und einer GegendruckwaIze hindurchbewegt werden, deren Achslaxer verstellbar und durch Druckglieder. z. B. mittels auf die Achslaxer der Gegendruckwalze wirkender Spindeln, auf den erforderlichen Arbeitsdruck einstellbar sind, der durch eine Meßeinrichtung angezeigt wird, dadurch geheimzeichnet, daß die Betätigung der Meßeinrichtung (p, q) durch die Pressung oder Dehnung eines zwischen einem Widerlager (l) und dem Druckglied (e) eingeschalteten Puffers, z. B. einer Schraubenfeder (k), erfolgt.
- 2. Kalander nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßeinrichtung (p, q) in den Maschinenständer (a) eingebaut ist, derart, daß die Schraubezifeder (k) auf das Achslaxer (c) der Gegendruckwalze wirkt, die sich andererseits gegen das Widerlager (l) abstützt, an welchem die Druckspindel (r) angreift und an dem ein die Bewegung des Widerlagers auf eine an sich bekannte ZIeßuhr (q) übertragendes Gestänge (in.) befestigt ist.
- 3. Kalander nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als L`bertragungsgestänge ein die Druckspindel (r) axial durchsetzender Hohlstab (in) dient, in dem ein auf den Betätigungsstift (p) der Meßuhr (q) wirkender, gegen das Achslaxer (c) der Gegendruckwalze sich abstützender Schubstößel (o) beweglich ist.
- 4. Kalander nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlstab (in) zugleich zur Führung der Schraubenfeder (k) dient und axial beweglich in das Achslaxer (c) der Gegendruckwalze eingreift.
- 5. Kalander nach Ansprüchen 1 bis -1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achslaxer (c) der Gegendruckwalze mit Hilfe je eines quer zur Walzenachse verschieblichen Keiles (d) höhenverstellbar sind, auf welchen die Achslaxer (c) ruhen.
- 6. Kalander nach Ansprüchen 1 bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung der Keile (d) mittels an ihnen angreifender Spindeln (g) erfolgt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldungen L 12777 VI I / b a (he kanntgemacht am 11. Februar 195.I), K 74-17 VII/55e (bekanntgemacht am B. Oktober 1953).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB30713A DE1020862B (de) | 1954-04-23 | 1954-04-23 | Kalander zum Herstellen von insbesondere hochglaenzenden Lackueberzuegen auf Unterlagen wie Papier, Pappe u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1020862B true DE1020862B (de) | 1957-12-12 |
Family
ID=6963280
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEB30713A Pending DE1020862B (de) | 1954-04-23 | 1954-04-23 | Kalander zum Herstellen von insbesondere hochglaenzenden Lackueberzuegen auf Unterlagen wie Papier, Pappe u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1020862B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4297967A (en) * | 1979-02-02 | 1981-11-03 | Francesco Osta | Device for applying an operating pressure to a roller |
| EP1850435A1 (de) | 2006-04-28 | 2007-10-31 | Abb B.V. | Kasten für elektrische Verdrahtungen mit Positionierungsmitteln |
-
1954
- 1954-04-23 DE DEB30713A patent/DE1020862B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
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| US4297967A (en) * | 1979-02-02 | 1981-11-03 | Francesco Osta | Device for applying an operating pressure to a roller |
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