DE20209919U1 - Vorrichtung zur Ermittlung der Verformung von Wangen in einer Biegepresse - Google Patents
Vorrichtung zur Ermittlung der Verformung von Wangen in einer BiegepresseInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Ermittlung der Verformung
der Wangen in einer Biegepresse.
der Wangen in einer Biegepresse.
Die Innovation findet besondere, wenn auch nicht ausschließliche, Anwendung auf
dem Gebiet der Werkzeugmaschinen.
dem Gebiet der Werkzeugmaschinen.
Biegepressen werden, wie bekannt, in der Metallindustrie weithin eingesetzt, insbesondere bei der Bearbeitung von Blech, um zum Beispiel besonders geformte Längsprofile zu erhalten, manchmal mit der Möglichkeit, sie einem weiteren Biegepresszyklus zu unterziehen.
Operativ besteht ein Biegepresszyklus aus der vertikalen Absenkung eines Werkzeugs, bis es das darunterliegende Blech auf der Matrize berührt, aus der Biegung sowie, am Ende, aus dem Wiederaufstieg bis zu der ursprünglichen Position. Um die erwähnten Phasen auszuführen, besteht die Maschine aus zwei Teilen, und zwar einem ersten beweglichen, im allgemeinen im Oberteil, und einem im wesentlichen statischen Teil, der den unteren Teil der Maschine lotrecht zum beweglichen Teil darstellt. Was den ersten, beweglichen Teil betrifft, ist bei der Ausführung eines Biegezyklus ein Werkzeug vorgesehen, bestehend aus einer besonders geformten Punze, die auch austauschbar sein kann, und die, von einem Stempel oder einer oberen Traverse getragen, ausschließlich eine Hin- und Herbewegung auf vertikaler Achse ausführt. Die besagte Bewegung wird von mindestens zwei öldynamischen Zylindern gesichert, die am Ende liegen und die Absenkung, den eventuellen Halt und den Wiederaufstieg des Stempels verursachen, der in Längsrichtung das Werkzeug trägt. Jede Zylindergruppe ist bei einer traditionellen Biegepresse einstückig und verbunden mit dem Rahmen oder statischen Körper der Maschine, und, in diesem Fall, mit einer entsprechenden Seite oder seitlichen Schulter des Rahmens der Presse.
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Diese Merkmale erzeugen während der Pressphase eine Vielzahl von recht hohen Kräften, die sich in mehrere Richtungen verteilen, die den verschiedenen Teilen der Maschine entsprechen und sie zeitweise deformieren. Einige von diesen verändern schließlich die Form jeder Wange, auch auf ungleichmäßige Weise. Daraus folgt, dass es während der Ausführungsphase eines Biegezyklus zu einer großflächigen Verformung kommt, die sich negativ auf das qualitative Ergebnis der gewünschten Bearbeitung auswirkt.
Tests am Prüfstand zeigten, dass diese typische zeitweise Verformung jeder Wange eine logische Progression aufweist, je mehr die Punze das Blech berührt, und sie ist stets proportional zu der Stärke des Bleches und der Art des Materials.
Es versteht sich daher von selbst, dass es notwendig ist, über ein Kontrollsystem zu verfügen, das es erlaubt, die Biegung der Wangen zu ermitteln, um vor der Bearbeitung einzugreifen. Dann kann man die Biegepresse sachgerecht einstellen, damit diese einen Bearbeitungszyklus ausführt, der es ermöglicht, mit Präzision den gewünschten Biegungswinkel zu erhalten.
Derzeit sind zwei Techniken zur Lösung des Problems bekannt, die jedoch überhaupt nicht befriedigend erscheinen.
In einem Fall, siehe zum Beispiel Tabelle I, erfolgt der Transport des Stempels G oder Punzenträgers der synchronisierten Biegepressen über zwei Hydraulikzylinder, die an den Seiten des erstgenannten liegen und einstückig mit den Wangen R sind, die den Namen der beiden Achsen Yl und Y2 annehmen. Diese Achsen, Yl und Y2, werden seitlich von Messwertgebern H kontrolliert, worin ein Ablesewagen I gleitet. Der Ablesewagen I ist durch einen Stab L am oberen Ende einer Biegungs-Ausgleichswange oder seitlich an der Wange angebrachten C-förmigen Element D aufgehängt, über der Wange R, die nur in dem unteren Teil einstückig mit der Traverse F, der Bank M und der Matrize N ist (Fig. 1.1).
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Angesichts der Tatsache, dass das seitlich an der Wange angebrachte C-fÖrmige Element D einstückig mit der Traverse F, der Bank M und der Matrize N ist, sollte die Punze 0, sowohl unter Druck als auch im Leerbetrieb, einen Bezugspunkt an dem unteren toten Punkt O (s. Fig. 1.2) beibehalten. Wie man sich denken kann, müsste dies geschehen, weil das C-fÖrmige Element D nicht an der Wange R befestigt ist.
Ein zweites System, nicht dargestellt, aber ebenso verbreitet, besteht aus der ursprünglich von der Firma Beyler vorgeschlagenen Lösung. Sie bezieht sich auf eine Leiterplatte, die aus einer Datenbank besteht, die mit der logischen Einheit der Maschine zusammenarbeitet, wo eine Myriade von Daten über die bekannten Verformungen eingelagert sind, auch über die Verformung der Wangen, die von einer ganzen Reihe von Parametern abhängen, wie: Ausmaße des Stahlbaus, Ausmaße der Messwertgeber, Änderungen der Viskosität des Öls, elektrische Unausgeglichenheiten, Unausgeglichenheiten bei der Kontrolle der Ventile. Diese Daten stammen aus einer Reihe von Versuchen und wurden danach in die Datenbank eingegeben. Die Verarbeitung und der Vergleich von diesen mit anderen Werten durch eine logische Einheit gestattet in einem Blech-Bearbeitungszyklus die Definition der theoretischen Werte, die vermutlich der lokalisierten Verformung der Wangen zuzuschreiben sind, die danach aufzweckmäßige Weise ausgeglichen wird.
Hinsichtlich der ersten beiden erwähnten Lösungen scheint der Einsatz des traditionellen Messwertgebers keineswegs ausreichend zu sein, um mit Präzision den Ausgleich der Biegung des C-förmigen Elements und daher den vorherbestimmten Winkel zu erhalten. &Ggr;&eegr; der Tat (vgl. Fig. 1.3) erreicht man zwar die programmierte Höhe des Wagens I auf dem Messwertgeber H, aber unter Druck wird der Punkt 0 nicht beibehalten, wie es dagegen im Leerzustand geschieht (vgl. Fig. 1.2). Dieser Unterschied liegt teilweise am Eindrücken einiger Teile der Maschine, wie zum Beispiel, in dem unteren Teil, der Traverse F, der Bank M und der Matrize N, die, indem sie die Höhe B verändern, den Wert des Maßes &Dgr; abändern. Ebenso findet im Oberteil der Maschine ein Zerdrücken zwischen Punze O und Stempel G statt, das
das Maß A verändert. Weiter kommt es mit der Verformung der Wange R zu einer Verschiebung C des Oberteils des C-förmigen Elements D und somit des Aufhängepunktes des unteren Endes des Hebels 1 des Wagens I, der sich in diesem Fall vorwärtsbewegt. Während der Arbeit trägt hierzu auch die Verschiebung des C-fbrmigen Elements D entgegengesetzt zu der der Wange R bei, wie von den Buchstaben P und Q bezeichnet. Schließlich zeigt sich, dass der Wert C proportional zu dem Arm E ist, d. h. zu dem Abstand zwischen dem Verankerungspunkt des Hebels 1 und dem Wagen I.
Die Folge ist daher, dass die Erreichung des Bezugspunkts 0 der Maschine im Leerzustand &Dgr; anders erfolgt, als wenn das System unter Druck &Dgr;1 ist, wegen der totalen Abweichung der Punkte A, B und C.
Bezüglich der Lösung von Beyler kann man, wie auch beim vorherigen Vorschlag, die praktische Unmöglichkeit eines korrekten Ausgleichs der Biegung der Wangen zur präzisen Ausführung des vorherbestimmten Biegungswinkels feststellen. Dies liegt im wesentlichen daran, dass die Werte der Punkte A, B und C nur angenommen werden und nicht den tatsächlich nachweisbaren, d. h. den wirklichen, entsprechen, die aus der einzelnen Messung der Erscheinungen während der Ausführung des Biegezyklus eines Blechs hervorgehen.
Daher ist es notwendig für die Unternehmen, alternative Systeme aufzufinden, die wirksamer sind als die vorher beschriebenen.
Ein Zweck des vorliegenden Vorschlags ist es auch, die obenerwähnten Nachteile zu beheben.
Dieses und andere Ziele werden mit Hilfe der vorliegenden Erfindung erreicht gemäß den aus den anhängenden Patentansprüchen hervorgehenden Merkmalen, indem man die dargestellten Probleme löst mittels einem Integriergerät zur Ermittlung und zum Ausgleich der Verformung der Wangen in einer Biegepresse, mit einem
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Messwertgeber, der mit dem Stempel verbunden ist, und einem elastisch zurückfedernden Ablesewagen, der von dem C-formigen Element bewegt wird; wobei besagte Vorrichtung oberhalb des C-förmigen Elements aus einem Stab lotrecht zum Stempel besteht, der an einer Seite an der Wange der Maschine aufgehängt ist, während das entgegengesetzte Ende schwingt, in Richtung auf den
besagten Stempel orientiert ist und von dem Arm bewegt wird, der mit dem Ablesungswagen für den Messwertgeber verbunden ist, und wobei besagter Stab ein Mittel zum Gleiten an einer darunterliegenden Anschlagsebene vorsieht, die Teil des C-formigen Elements ist.
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Der bemerkenswerte kreative Beitrag des jetzt beschriebenen Vorschlags stellt einen unmittelbaren technischen Fortschritt dar, so dass verschiedene Vorteile erlangt werden.
Vor allem bietet das System dem Benutzer die Möglichkeit, den gewünschten Winkel schnell zu finden, mit extrem einfachen und logischen Schritten. Im einzelnen führt er zuerst Versuche an einem kleinen Stück aus und geht dann zu einem endgültigen Stück über, eventuell sogar auf der Gesamtlänge der Maschine oder aber entlang der Biegelinie (rechts, Mitte und links). All dies unabhängig von der Biegekraft, die, wie bekannt, je nach dem zu biegenden Stück unterschiedlich ist.
Zweitens hat dieses System den Vorzug, automatisch die unterschiedlichen nachweisbaren Biegungen von einer Wange zur anderen zu berichtigen, die von der Veränderung der Materialdicke der Wangen, von der Verschiedenartigkeit der Materialien sowie von den kontinuierlichen Veränderungen der Temperatur der Umgebung verursacht werden, in der die Maschine betrieben wird.
Zu den Besonderheiten der vorliegenden Erfindung gehört auch die Tatsache, dass, von der Ausführung her, da zwei Bleche derselben Länge, aber mit verschiedenem Biegungsquerschnitt vorhanden sind, das Ergebnis zwischen den beiden Stücken konstant bleibt.
Ein weiterer vorteilhafter Aspekt betrifft die relative Einfachheit der Vorrichtung; daraus folgt, dass sie fast wartungsfrei ist, mit recht niedrigen Bau- und Installationskosten. Die Besonderheit der Vorrichtung erlaubt außerdem ihre Installation auch auf schon existierenden Maschinen, was die qualitative Steigerung der Bearbeitungen begünstigt.
Diese Vorteile haben den keineswegs gering zu achtenden Vorzug, dass man ein Produkt mit gutem technologischen Inhalt erhält, das effizient und extrem zuverlässig ist, selbst unter besonderen Arbeitsbedingungen.
Andere Vorteile gehen aus der folgenden detaillierten Beschreibung einiger Vorzugslösungen hervor, mit Hilfe der beigefügten schematischen Zeichnungen, deren Ausführungseinzelheiten nicht als einschränkend zu verstehen sind, sondern lediglich als beispielhaft.
Figur 1 stellt eine Seitenansicht eines Teils der Biegepresse dar, mit der eine Vorrichtung zur Kontrolle der Biegung der Wange verbunden ist, im Arbeitsbereich.
Figur 2 ist eine Seitenansicht eines Teils der Biegepresse der vorherigen Figur, einschließlich der Vorrichtung zur Kontrolle der Biegung der Wange im Leerbetrieb.
Figur 3 ist eine Seitenansicht eines Teils der Biegepresse aus Figur 1, aber im effektiven Betriebszustand.
Figur 4 veranschaulicht seitlich einen Teil der Biegepresse, mit einer Variante zu der Vorrichtung zur Kontrolle der Biegung der Wange.
Figur 5 ist eine Seitenansicht eines Teils der Biegepresse aus der vorherigen Figur im Leerbetrieb.
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Figur 6 ist eine Seitenansicht eines Teils der Biegepresse aus Figur 4, aber im effektiven Betriebszustand.
Figur 7 ist eine vergrößerte Seitenansicht des Details von Fig. 1, von einem Teil der Biegepresse, mit der eine Vorrichtung zur Kontrolle der Biegung der Wange verbunden ist, im Arbeitsbereich.
Figur 8 ist eine vergrößerte Seitenansicht des Teils der Biegepresse von Fig. 4, die eine Variante zu der Vorrichtung zur Kontrolle der Biegung der Wange darstellt.
Figur 9 ist eine weitere Vergrößerung eines Details des Teils der Biegepresse von Abb. 4.
Schließlich ist Figur 10 eine Vorder- und Gesamtansicht einer Biegepresse.
Unter Bezug auch auf die Figuren zeigt sich, dass eine Biegepresse (A) mit Vorrichtung zur Kontrolle der Biegung der Wange einen oberen Stempel (1) umfasst, der senkrecht zu dem Rahmen beweglich ist, mit dessen unteren Enden ein austauschbares Werkzeug in Längsrichtung verbunden ist, das die Punze (2) darstellt. Die Maschine (A) besitzt an beiden Enden eine Gruppe von Zylindern pro Seite (3, 4), die synchron sind und so die vertikale Bewegung zur Absenkung und Hebung des Stempels (1) in Richtung auf die darunterliegende untere Traverse (5) bestimmen, die eine Bank (6) trägt, auf der die Matrize (7), ebenfalls austauschbar, liegt.
Zur Ermittlung und zum Ausgleich der Biegungen der beiden Wangen (8) während der Ausführung eines Biegezyklus zum Beispiel eines Bleches (Z) zwischen der Matrize (7) und der Punze (2) sind für jede der besagten Wangen (8), auf der nach außen gewendeten Seite, C-formige Elemente oder Biegungsausgleichs-Wangen (9a, 9b) vorgesehen.
Jedes C-formige Element (9a, 9b) besteht aus einem robusten Metallkörper, der auf beiden Seiten flach ist, und weist eine typische C-Form auf, wobei der hohle Teil in Richtung auf das Werkzeug (2) und die darunterliegende Matrize (7) gewandt ist. Die Befestigung des C-förmigen Elements (9a, 9b) ist nur an dem unteren Ende (91a, 91b) vorgesehen, so dass es einstückig mit der unteren Traverse (5) ist, wobei es direkt verbunden mit derselben ist, und einstückig mit der Bank (6) und der Matrize (7)·
Es ist auch ein Messwertgeber (10) vorhanden, der mit dem Stempel (1) verbunden ist, zusammenwirkend mit einem Ablesewagen (100). Dieser Ablesewagen (100) ist nicht mehr direkt an dem C-formigen Element (9a, 9b) verankert, wie bei den vorherigen Lösungen, sondern mit einem Auslegerarm (101) versehen, mit einem Lager (102) am Ende, das an dem Ende (111, 141) einen Stab (11, 14) zur Neutralisierung des waagrechten Spiels berührt, der in Punkt (112, 143) in bezug auf die Wange (8) aufgehängt ist. Der notwendige und konstante Kontakt des Lagers
(102) entlang dem Stab (11, 14), der in diesem Fall aus Saitendraht ist, ist gesichert durch die Aktion eines darunterliegenden elastischen Mittels (12), das an einer Seite an der Wange (8) und an der anderen am Ablesewagen (100) befestigt ist.
Bei einem ersten Vorschlag der Erfindung ist zur Kontrolle der Schwingung des Stabes zur Neutralisierung des waagrechten Spiels (11) entlang des Stabes ein beweglicher Körper (13) vorgesehen. Dieser beweglicher Körper (13), der ein Wagen ist, weist in dem unteren Teil einen Stützpunkt (131) auf, zum Beispiel ein Lager, das längs dem flachen Rand des oberen Endes (921) des C-förmigen Elements (9a) gleitet. Auf diese Weise hat der Stab (11) die Funktion eines Hebels zweiten Grades, so dass bei einer Veränderung der Position des beweglichen Körpers (13) die Bewegungsweite des Stabes sich proportional zur Verformung der Wange verändert, die durch den Druck der Zylinder für die Biegung verursacht wird.
Damit der Punkt 0 sich bei einer Veränderung des Druckes nicht ändert, muss man auf den beweglichen Körper (13) einwirken. Dies fuhrt zur Veränderung des Maßes
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(K), bis man eine konstante Beibehaltung des Punktes 0 auch bei Änderung des Druckes erhält.
Die beschriebene Bedingung wird in diesem Fall erreicht dank der Verschiebung in die entgegengesetzte Richtung (P, Q) der Wange (8) und des C-fÖrmigen Elements (9a), das gleichzeitig die Bewegung des beweglichen Körpers (13) längs der Ebene
(921) bestimmt. Dank des Gleitens des beweglichen Körpers (13) im Vergleich zu der Ebene (921) des Endes (92a) des C-fÖrmigen Elements (9a) ist es möglich, das Maß des Messwertgebers (10) beizubehalten und den Stempel (1) sinken zu lassen bis zur Erreichung der Position 0 (Erreichungsmaß bei Leerbetrieb) proportional zum auf den Stempel (1) ausgeübten Druck.
Eine Variante zu der erwähnten Vorrichtung ist in den darauffolgenden Figuren 4, 5 und 6 dargestellt. Auch in diesem Fall sind zur Ermittlung und zum Ausgleich der Biegungen der beiden Wangen (8) während der Ausführung eines Biegezyklus zum Beispiel eines Bleches (Z), zwischen der Matrize (7) und der Punze (2) für jede Wange (8) auf der nach außen gewendeten Seite C-fÖrmige Elemente oder Biegungsausgleichs- Wangen (9b) vorgesehen.
Jedes der beiden C-fÖrmigen Elemente (9b) besteht aus einem robusten Metallkörper, der auf beiden Seiten flach ist, mit einer typischen C-Form, wobei der hohle Teil in Richtung auf das Werkzeug (2) und die darunterliegende Matrize (7) gewandt ist. Auch in diesem Fall ist die Befestigung des C-förmigen Elements (9b) nur am unteren Ende (91b) vorgesehen, so dass es einstückig mit der Traverse (5) ist, wobei es direkt mit derselben verbunden ist, und einstückig mit der Bank (6) und der Matrize (7).
Es ist auch ein Messwertgeber (10) vorhanden, der mit dem Stempel (1) verbunden ist, der mit einem Ablesewagen (100) zusammenwirkt. Der besagte Ablesewagen
(100) ist mit einem Arm (101) versehen, mit einem Lager (102) am Ende, das an dessen Ende (141) einen Stahlstab (14) zur Neutralisierung des waagrechten Spiels
berührt. Der notwendige und konstante Kontakt des Lagers (102) längs der Oberseite des Stabes (14) ist durch die Wirkung eines elastischen Mittels (12) gesichert, das an einer Seite an der Wange (8) und an der anderen am Ablesewagen (100) befestigt ist. Weiterhin zeigt sich, dass oberhalb des Endes (92b) des C-fÖrmigen Elements (9b), am Punkt (143), an der Wange (8) der besagte Stab (14) zur Neutralisierung des Spiels aufgehängt ist. Dieser ist am Ende (141), längs der Unterseite, mit einem Lager (142) versehen, das entlang einer regulierbaren Ebene (15) aufliegt, versehen mit Bezugskerben zur Ablesung der Grade, um eine mehr oder weniger große Neigung zu ermöglichen. Im einzelnen ist besagte regulierbare Ebene (15) an dem oberen Ende (92b) des C-förmigen Elements (9b) angelenkt, das über eine kurze senkrechte Verlängerungsstrecke verfügt, zur Stützung der besagten regulierbaren Ebene (15).
Während des Pressens bewegt sich das C-fÖrmige Element (9b) in Richtung (P) und die Wange (8) in entgegengesetzter Richtung (Q), so dass, da der Stab (14) an der Wange (8) verankert ist, das Lager (142) auf der regelbaren Ebene (15) gleitet und so eine Verschiebung in vertikaler Richtung (K) proportional zu der Arbeitskraft bewirkt.
Die Ebene (15) wird geneigt, bis es praktisch zur Beibehaltung des Punktes 0 der Punze (2) bei jeglichem Arbeitsdruck kommt. Dies ist möglich dank der entgegengesetzten Verschiebung von (P) und (Q), wobei letzterer das Lager (142) längs der geneigten Ebene (15) gleiten lässt. Dank des Gleitens des Lagers (142) im Vergleich zu der Ebene (15) ist es möglich, das Maß des Messwertgebers beizubehalten und den Stempel (1) sinken zu lassen bis zur Erreichung der Position 0 [ Erreichungsmaß bei Leerbetrieb ] proportional zum auf den Stempel (1) ausgeübten Druck.
Nach einer sorgfältigen Überarbeitung des Winkels gleicht das System die Anomalien der Biegungen und Verformungen der Wangen (8) aufgrund der Verschiebungen (P, Q) und der Kompressionen aus, so dass der Punkt 0
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(Maßerreichungspunkt) bei jeglichem Druck unverändert bleibt, sowohl bei Leerbetrieb als auch unter maximaler Ladung.
Claims (9)
1. Vorrichtung zur Ermittlung der Verformung der Wangen in einer Biegepresse, mit einem Messwertgeber (10), verbunden mit dem Stempel (1) und einem Ablesewagen (100), der von dem seitlich an der Wange angebrachten C-förmigen Element bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem Stab (11, 14) lotrecht zum Stempel (1) besteht, der an einer Seite an der Wange (8) der Maschine aufgehängt (112, 143) ist, während das entgegengesetzte Ende (111, 141), schwingend und orientiert in Richtung auf besagten Stempel (1), von dem Arm (101, 102) bewegt wird, der mit dem Wagen (100) zur Ablesung des Messwertgebers (10) verbunden ist, und wobei besagter Stab (11, 14) ein Mittel zum Gleiten (142, 13, 131) auf einer darunterliegenden Anschlagebene (15, 921) aufweist, die Teil des C-förmigen Elements (9a, 9b) ist.
2. Vorrichtung zur Ermittlung der Verformung der Wangen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie oberhalb des C-förmigen Elements (9a, 9b) positioniert ist.
3. Vorrichtung zur Ermittlung der Verformung der Wangen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablesewagen (100) für den Messwertgeber (10) mit mindestens einem Auslegerarm (101) versehen ist, mit einem Lager (102) an dessen Ende, und dass er ein Mittel zur Rückfederung (12) umfasst, das an einer Seite an der Wange (8) und an der anderen am Ablesewagen (100) befestigt ist.
4. Vorrichtung zur Ermittlung der Verformung der Wangen nach den vorherigen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass entlang dem Neutralisierungsstab für das waagrechte Spiel (11) ein beweglicher Körper nach Art eines Wagens (13) vorgesehen ist, der in dem unteren Teil einen Stützpunkt (131) aufweist, der längs des flachen Randes (921) des oberen Endes (92a) des C-förmigen Elements (9a) gleitet.
5. Vorrichtung zur Ermittlung der Verformung der Wangen nach den vorherigen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass aufgrund des Gleitens des beweglichen Körpers (13) im Vergleich zu der Ebene (921) des Endes (92a) des C-förmigen Elements (9a) es möglich ist, das Maß des Messwertgebers (10) beizubehalten und den Stempel (1) bis zur Erreichung der Position 0, dem Maß der Erreichung bei Leerbetrieb, sinken zu lassen, proportional zum auf den Stempel (1) ausgeübten Druck.
6. Vorrichtung zur Ermittlung der Verformung der Wangen nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb des Endes (92b) des C-förmigen Elements (9b) in Punkt (143) in bezug auf die Wange (8) der Stab (14) zur Neutralisierung des Spiels aufgehängt ist, der an den Enden (141), längs der Unterseite, mit einem Lager (142) versehen ist, das sich entlang einer regulierbaren Ebene (15) befindet, angelenkt an dem C- förmigen Element (9b).
7. Vorrichtung zur Ermittlung der Verformung der Wangen nach den Ansprüchen 1 bis 3, und 6 dadurch gekennzeichnet, dass besagte regulierbare Ebene (15) am oberen Ende (92b) des C-förmigen Elements (9b) angelenkt ist, das über eine kurze senkrechte Verlängerungsstrecke verfügt, zur Stützung der besagten regulierbaren Ebene (15).
8. Vorrichtung zur Ermittlung der Verformung der Wangen nach den Ansprüchen 1 bis 3 und 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ebene (15) geneigt wird, bis praktisch der Punkt 0 der Punze (2) bei jeglichem Arbeitsdruck beibehalten wird.
9. Vorrichtung zur Ermittlung der Verformung der Wangen nach den vorherigen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Stab (11, 14), aus Saitendraht ist.
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