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DE1020848B - Hydraulisch betaetigtes Vorschubgetriebe fuer Werkzeugmaschinen - Google Patents

Hydraulisch betaetigtes Vorschubgetriebe fuer Werkzeugmaschinen

Info

Publication number
DE1020848B
DE1020848B DEN5323A DEN0005323A DE1020848B DE 1020848 B DE1020848 B DE 1020848B DE N5323 A DEN5323 A DE N5323A DE N0005323 A DEN0005323 A DE N0005323A DE 1020848 B DE1020848 B DE 1020848B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
feed
piston
piston rod
machine tools
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN5323A
Other languages
English (en)
Inventor
Trevor Hugh Foster
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NUTS AND BOLTS DARLASTON Ltd
Original Assignee
NUTS AND BOLTS DARLASTON Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NUTS AND BOLTS DARLASTON Ltd filed Critical NUTS AND BOLTS DARLASTON Ltd
Publication of DE1020848B publication Critical patent/DE1020848B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/22Feeding members carrying tools or work
    • B23Q5/26Fluid-pressure drives
    • B23Q5/266Fluid-pressure drives with means to control the feed rate by controlling the fluid flow
    • B23Q5/268Fluid-pressure drives with means to control the feed rate by controlling the fluid flow depending upon the position of the tool or work

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Hydraulisch betätigtes Vorschubgetriebe für Werkzeugmaschinen Die Erfindung betrifft ein hydraulisch betätigtes Vorschubgetriebe für Werkzeugmaschinen, bei dem der Vorschub unter Anwendung einer hydraulischen Bremse zunächst im Eilgang und dann im Arbeitsgang und der Rücklauf wieder im Eilgang zurückgelegt wird.
  • Bei einer bekannten Konstruktion ist zwischen einem Arbeitskolben und, einer den Druck auf die zu bewegenden Maschinenteile übertragenden Kolbenstange ein größerer Kolben angeordnet, welcher in einem Zylinder läuft, mit dem zusammen er eine hydraulische Bremse bildet. Der Zylinder ist über einen bestimmten Bereich mit Umlaufschlitzen versehen, die eine ungehemmte Bewegung des Dämpfungskolbens gestatten. Dieser Weg wird von dem Vorschubgetriebe im Eilgang zurückgelegt. Die Dämpfung wird wirksam, sobald der Kolben in den geschlossenen Zylinderteil eintritt. Der Nachteil der bekannten Einrichtung besteht darin, daß eine Änderung des Eilganges bzw. des Beginns des Arbeitsganges nicht möglich ist.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Vorschubgetriebe zu schaffen, bei dem in einfacher Weise die Länge des Eilganges bzw. der Beginn des Arbeitsganges eingestellt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird nach der Erfindung gelöst durch eine mechanisch wirkende Vorrichtung zur Erzeugung von totem Gang in der getrieblichen Verbindung zwischen dem angetriebenen Schlitten und der Bremskolbenstange: Vorzugsweise besteht die Vorrichtung aus einem Bolzen zur Erzeugung von totem Gang, der mit der Vorschubkodb;enstange in Verbindung steht und mit einem Ende lose durch die obere von zwei Traversen hindurchgeht, die auf feststehenden Führungsstangen gleitend geführt sind, wobei die beiden Traversen durch Bolzen verbunden sind, die in der oberen Traverse festsitzen und in der unteren Traverse gleitend geführt sind, und die untere Traverse fest mit der Kolbenstange des hydraulischen Bremskolbens verbunden ist.
  • Eine besonders gedrängte Bauweise läßt sich mit einer Konstruktion erreichen, bei der die Kolbenstange des Vorschubkolbens und der Bolzen der Vorrichtung zur Erzeugung von totem Gang mit Zahn-stangen verbunden sind, die mit ,einem Zahnrad kämmen, welches mit einem Ritzel starr verbunden ist, mit dem eine oder mehrere Zahnstangen zur Betätigung eines oder mehrerer Arbeitsschlitten im Eingriff stehen.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung, die ein Schema einer Ausbildungsform der Vorschubeinrichtung zeigt, beispielsweise veranschaulicht und im nachstehenden im einzelnen an Hand dieser Zeichnung beschrieben. Ein Zahnrad 11 sitzt fest auf einer Welle 12; diese trägt außerdem ein Ritzel 13, das mit einer Zahnstangenverzahnung 14 auf dem Hauptschlitten 15 der Maschine im Eingriff steht. Eine Drehung des Zahnrades 11 entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt also den Schlitten 15 nach links; damit werden beispielsweise die Stahlhalter an das Werkstück herangeführt.
  • Das Druckmittelgetriebe enthält einen Zylinder 17, in dem ein Druckkolben 18 eingeschlossen ist; die Kolbenstange 19 endet in einer Zahnstange 20, die mit dem Zahnrad 11 im Eingriff steht (der Kolben 18 ist in seiner untersten Stellung gezeichnet).
  • Durch den Einschalthebel 21 wird das Hauptventil 22 betätigt und aus einer beispielsweise an eine Hauptleitung angeschlossenen Rohrleitung 23 über eine Rohrleitung 24 dem unteren Ende des Zylinders 17 Druckflüssigkeit zugeführt und gleichzeitig das obere Zylinderende über die Rohrleitung 26 mit dem Auslaß 25 verbunden. Durch die durch die Leitung 24 eintretende Druckflüssigkeit wird der Kolben 18 nach obern gedrückt und damit die Zahnstange 20 aufwärts bewegt. Mit dem Zahnrad 11 kämmt auf der gegenüberliegenden Seite eine Zahnstange 27. Diese bewegt sich also gleichzeitig abwärts. Die Zahnstange 27 ist mit einer Stange 32a verbunden, die durch ein hinreichend großes Loch in der oberen von zwei Traversen hindurchgeht, die einen Teil des Getriebes zur Erzeugung von totem Gang bilden und auf feststehenden Führungsstangen 30 gleitend geführt sind. In der oberen Traverse sind die oberen Enden zweier Stäbe 29 befestigt, die in der unteren Traverse gleitend geführt sind. Die Köpfe 29 cz dieser Stäbe greifen als Anschläge unter die Unterseite der unteren Trav °rse 28.
  • Nach Zurücklegen des Eilganges trifft das mit einem Kopf 32 versehene Ende der die Verlängerung der Zahnstange bildenden Stange 32a auf das obere Ende 33 einer Kolbenstange 34 auf, -die mit der unteren Traverse 28 fest verbunden ist und an ihrem unteren Ende den Bremskolben 35 trägt. Bei der weiteren Bewegung der Zahnstange 27 nach unten wird durch den Kolben 35 in dem Bremszylinder 32 das unterhalb des Kolbens befindliche Öl über ein einstellbares Drosselventi137 in den oberhalb des Kolbens liegenden Zylinderraum verdrängt. Die Geschwindigkeit, mit der diese Verdrängung vorgenommen wird, hängt dabei von der Einstellung -des Drosselventils 37 ab, mit dem somit die Geschwindigkeit aller beweglichen Teile im Arbeitsgang geregelt werden kann.
  • Am Ende des Arbeitsganges trifft das obere Ende 39 der Zahnstange 20 auf ein Umsteuerventi140 auf, durch das das Einschaltventil 22 in die Stellung zurückgeführt wird, in der die Leitung 24 mit dem Auslaß 25 und die Leitung 23 mit der Leitung 26 verbunden ist. Damit gelangt Druckflüssigkeit in den Zylinderraum oberhalb des Kolbens 18, während aus dem unteren Zylinderraum die Druckflüssigkeit ausströmen kann. Der Druckkolben wird auf diese Weise in seine Ausgangsstellung am unteren Ende des Zylinders zurückgeführt und gleichzeitig über das Gestänge zur Erzeugung des toten Ganges auch der Bremskolben 35 in seine Ausgangsstellung zurückgebracht. Um die Bremswirkung aufzuheben, ist das Drosselventil 37 als Einwegventil ausgebildet. Es kann jedoch auch parallel zu diesem Drosselventil ein weiteres Einwegventil vorgesehen sein, welches der Druckflüssigkeit aus dem oberhalb des Kolbens liegenden "Zylinder in den unteren Zylinderraum einen freien Durchgang gestattet.
  • Bei der Zurückführung der Teile in die Ausgangsstellung wird über die Stangen 29 mit ihren Köpfen 29a unterhalb der Traverse 28 die Kolbenstange 34 mitgenommen.
  • Um den Umschaltpunkt am Ende des Arbeitsganges verstellen zu können, ist das Umschaltventil 40 in bekannter Weise mittels der Einstellmutter 51 in der Höhe verstellbar. Ebenso können Vorkehrungen getroffen werden, um die Größe des toten Ganges innerhalb der Vorrichtungen 28 bis 34 einzustellen und damit den Übergang vom Eilgang zum Arbeitsgang den jeweiligen Erfordernissen anzupassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSYEt`CIII:: 1. Hydraulisch betätigtes Vorschubgetriebe für Werkzeugmaschinen, bei dein der Vorschub unter Anwendung einer hydraulischen Bremse zunächst im Eilgang und dann im Arbeitsgang und der Rücklauf wieder im Eilgang zurückgelegt wird, gekennzeichnet durch eine mechanisch wirkende Vorrichtung zur Erzeugung von totem Gang in der getrieblichen `'erl>indung zwischen dem angetriebenen Schlitten und der Bremskolbenstange: 2. Vorschubgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Erzeugung von totem Gang aus einem Bolzen (32u) besteht, der mit der Vorschubkolbenstange in Verbindung steht und mit einem Ende lose durch die obere von zwei Traversen (28) hindurchgeht, die auf feststehenden Führungsstangen (30) gleitend geführt sind, wobei die beiden Traversen durch Bolzen (29) verbunden sind, die in der oberen Traverse festsitzen und in der unteren Traverse gleitend geführt sind, und die untere Traverse fest mit der Kolbenstange (34') des hydraulischen Bremskolbens verbunden ist. 3. Vorschubgetriebe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (19) des Vorschubkolbens und der Bolzen (32a) der Vorrichtung zur Erzeugung von totem Gang mit Zahnstangen (20, 27) verbunden sind, die mit einem Zahnrad (11) kämmen, welches mit einem Ritzel (13) starr verbunden ist, mit dein eine oder mehrere Zahnstangen (14) zur Betätigung eines oder mehrerer Arbeitsschlitten (15) im Eingriff stehen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift N r. 802606; britische Patentschriften Nr. 586 248, 291478; Buch: Hans Krug, »Das Flüssigkeitsgetriebe bei spanenden Werkzeugmaschinen«, Springer-Verlag, 1.951. S. 90, 128 bis 133, 160, 208 bis 214.
DEN5323A 1951-07-20 1952-04-03 Hydraulisch betaetigtes Vorschubgetriebe fuer Werkzeugmaschinen Pending DE1020848B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1020848X 1951-07-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1020848B true DE1020848B (de) 1957-12-12

Family

ID=10868497

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN5323A Pending DE1020848B (de) 1951-07-20 1952-04-03 Hydraulisch betaetigtes Vorschubgetriebe fuer Werkzeugmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1020848B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1180220B (de) * 1956-08-15 1964-10-22 Lambert & Brake Corp Vorrichtung zum spanabhebenden Herstellen der Scheiben von Scheibenbremsen

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB291478A (en) * 1926-12-04 1928-06-05 Charles George Garrard Improvements in automatic or other nut-making and like machine tools
GB586248A (en) * 1944-12-06 1947-03-12 Frank Hedley Evans Improvements in or relating to fluid-operated feed-apparatus for machine tools
DE802606C (de) * 1949-10-15 1951-02-15 Karl Geisel Kolbengetriebe mit Eilhub und hoher Druckkraft am Hubende

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