DE10207301A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Entfernung von Wasser aus einer Faserstoffbahn, Zellstoffbahn oder Papierbahn - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Entfernung von Wasser aus einer Faserstoffbahn, Zellstoffbahn oder PapierbahnInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Entfernung von Wasser aus einer Faserstoffbahn, Zellstoffbahn oder Papierbahn 2, wobei in einer ersten Zone 13 eine Entwässerung erfolgt, wobei die Faserstoffbahn, Zellstoffbahn oder Papierbahn 2 beispielsweise zwischen zwei Sieben 1, 3 in einer Entwässerungsmaschine 10 läuft und vorteilhaft in einer Keilzone 13, d. h. einem Bereich, in dem beide Bänder 1, 3 keilförmig zueinander laufen, entwässert wird. Sie ist vornehmlich dadurch gekennzeichnet, dass das Wasser am Ende der ersten Entwässerungszone 13 oder anschließend daran durch einen Unterdruck aus mindestens einem Sieb 1, 3 abgesaugt wird, wobei durch die entstehende Luftströmung im Sieb 1,3 das Wasser in die Innenkammer 4 eines Saugkastens 5 geleitet wird. Weiters betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Entfernung von Wasser aus einer
Faserstoffbahn, Zellstoffbahn oder Papierbahn, wobei in einer ersten Zone
eine Entwässerung erfolgt, wobei die Faserstoffbahn, Zellstoffbahn oder
Papierbahn beispielsweise zwischen zwei Sieben in einer Entwässerungs
maschine läuft und vorteilhaft in einer Keilzone, d. h. einem Bereich in dem
beide Bänder keilförmig zueinander laufen, entwässert wird. Weiters be
trifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Eine derartige Vorrichtung ist z. B. aus der WO 00/77298 bekannt, wobei
hier eine erste Entwässerung in einer Schwerkraftzone und eine weitere
Entwässerung in einer Zweisiebzone erfolgt. Anschließend daran erfolgt
die Entwässerung in weiteren Zonen. Zur Entwässerung wird hier im
Bereich des Obersiebes eine Einrichtung gezeigt, bei der das Wasser vom
Sieb als sog. Freistrahl in einen Entwässerungskasten gelenkt und daraus
abgeleitet wird. Hier wird lediglich das sich auf dem Sieb (der Siebober
fläche) ansammelnde Wasser abgeführt. Es verbleibt jedoch immer noch
eine große Menge Wasser im Sieb, das dann in späterer Folge zu einer
Rückbefeuchtung der Faserstoffbahn, Zellstoffbahn oder Papierbahn führt.
Ziel der Erfindung ist es daher, auch einen wesentlichen Anteil des
Wassers wirtschaftlich aus dem Sieb (den Sieben) abzuführen und die
gesamte Entwässerungsleistung der Zellstoffentwässerungsmaschine(-an
lage) zu erhöhen.
Die Erfindung ist daher dadurch gekennzeichnet, dass das Wasser arn
Ende der ersten Entwässerungszone oder anschließend daran durch
einen Unterdruck aus mindestens einem Sieb abgesaugt wird, wobei
durch die entstehende Luftströmung im Sieb das Wasser in die Innen
kammer eines Saugkastens geleitet wird. Dadurch kann die Rück
befeuchtung der zu entwässernden Faserstoffbahn, Zellstoffbahn oder
Papierbahn stark reduziert werden.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
dass Wasser gleichzeitig aus Ober- und Untersieb abgesaugt wird. Damit
wird gewährleistet, dass eine günstige, gleichmäßige und schnelle Ent
wässerung der Faserstoffbahn, Zellstoffbahn oder Papierbahn erzielt wird.
Eine günstige Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
dass das Wasser direkt anschließend an die Keilzone abgesaugt wird.
Wird das Wasser direkt nach der Keilzone abgesaugt, kann die Entwässe
rungsleistung noch erhöht werden, da zwischendurch keinerlei Rück
befeuchtung eintritt.
Eine günstige Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
dass die Luft gegen die Sieblaufrichtung durch das Sieb strömt. Dadurch
kann eine größere Wassermenge aus dem Sieb abgesaugt werden.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
dass mehrere Saugstellen an einem Sieb hintereinander angeordnet sind.
So kann eine weitestgehende Entwässerung des Siebes und somit
weitestgehende Verhinderung einer Rückbefeuchtung der zu entwässern
den Faserstoffbahn, Zellstoffbahn oder Papierbahn erreicht werden.
Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zur Entfernung von Wasser
aus einer Faserstoffbahn, Zellstoffbahn oder Papierbahn, die beispiels
weise zwischen zwei Sieben in einer Entwässerungsmaschine läuft, wobei
eine erste Entwässerungszone vorteilhaft als Keilzone, d. h. einem Bereich
in dem beide Bänder keilförmig zueinander laufen, ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass anschließend an die erste Entwässerungs
zone, vorteilhaft Keilzone, mindestens ein Saugkasten mit einer gegen
das Sieb gerichteten Ansaugöffnung vorgesehen ist, der an eine Unter
druckquelle angeschlossen ist. Dadurch kann die Rückbefeuchtung der zu
entwässernden Faserstoffbahn, Zellstoffbahn oder Papierbahn stark
reduziert werden.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
dass der Saugkasten direkt mit der Ansaugöffnung am Sieb anliegt. Damit
können Fehlströmungen vermieden und somit die Entwässerung aus dem
Sieb (den Sieben) wesentlich verbessert werden.
Eine günstige Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
dass der mindestens eine Saugkasten direkt nach der Keilzone ange
ordnet ist. Wird das Wasser direkt nach der Keilzone abgesaugt, kann die
Entwässerungsleistung noch erhöht werden, da zwischendurch keinerlei
Rückbefeuchtung eintritt.
Eine günstige Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
dass am Ober- und Untersieb jeweils mindestens ein Saugkasten ange
ordnet ist. Damit wird gewährleistet, dass eine günstige, gleichmäßige und
schnelle Entwässerung der Faserstoffbahn, Zellstoffbahn oder Papierbahn
erzielt wird.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
dass mehrere Saugkästen an einem Sieb hintereinander angeordnet sind.
So kann eine weitestgehende Entwässerung des Siebes und somit
weitestgehende Verhinderung einer Rückbefeuchtung der zu entwässern
den Faserstoffbahn, Zellstoffbahn oder Papierbahn erreicht werden.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
dass die Ansaugöffnung einen Kanal aufweist, der schräg gegen die
Sieblaufrichtung angeordnet ist.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnungen beispielhaft beschrieben,
wobei
Fig. 1 eine gesamte Entwässerungsmaschine, Fig. 2 einen unteren Saug
kasten, Fig. 3 eine Kombination mit zwei Saugkästen übereinander, Fig. 4
eine Kombination mit jeweils zwei Saugkästen hintereinander, Fig. 5 eine
Variante an einem Langsieb, Fig. 6 einen Ausschnitt aus Fig. 5, Fig. 7 die
Anordnung auf einem Langsieb, Fig. 8 die Anordnung in einer Doppel
siebentwässerungsmaschine und Fig. 9 einen Ausschnitt aus Fig. 8 dar
stellt.
Fig. 1 zeigte eine gesamte Entwässerungsmaschine 10 in Form einer
Langsiebentwässerungsmaschine. Das zu entwässernde Material wird mit
einer Konsistenz von 0,4-2,5% über einen Stoffauflauf 11 auf das Sieb
3 aufgebracht und bildet in weiterer Folge eine Faserstoffbahn, Zellstoff
bahn oder Papierbahn 2, die weitestgehend entwässert und getrocknet
werden soll. Zur Entfernung des Wassers sind unterhalb des Siebes 3
Saugkästen 12, 12' angebracht. Die Erfindung ist am Ende der als
Schwerkraftentwässerungszone 13 ausgebildeten ersten Entwässerungs
zone eingesetzt. An diese Entwässerungszone 13 schließt eine Pressen
partie 14 mit mindestens einer Saugpresswalze an. Die mechanische
Entwässerung wird durch eine Hochdruckentwässerungspresse 15 abge
schlossen. Der Trockengehalt beträgt hier für eine Zellstoffbahn
ca. 55-57% und für eine Papierbahn ca. 40-45%, wobei gegenüber
einer Anlage ohne Einsatz der Erfindung eine Steigerung um 2-3%-
Punkte erzielt wird. Anschließend an die mechanische Entwässerung
erfolgt eine thermische Trocknung in einem Trockner 16.
Fig. 2 zeigt die Anordnung eines Saugkastens 5 an einem Sieb 3, auf dem
eine zu entwässernde Faserstoffbahn, Zellstoffbahn oder Papierbahn 2
transportiert wird. Es kann aber auch zusätzlich ein (nicht dargestelltes)
Sieb an der Oberseite der Faserstoffbahn, Zellstoffbahn oder Papier
bahn 2 mitlaufen, d. h. die Faserstoffbahn, Zellstoffbahn oder Papier
bahn 2 wird zwischen zwei Sieben 1, 3 geführt. Im Saugraum 4 des Saug
kastens 5 wird ein Unterdruck P1 gegenüber dem atmosphärischen Druck
P2 angelegt. Durch diesen Unterdruck P1 wird Luft von außen durch das
Sieb 3 über eine am Sieb 3 anliegende Ansaugöffnung 6 in den Saugraum
4 gesaugt (Pfeil L). Dabei nimmt die Luft Wasser mit, das in den freien
Zwischenräumen im Sieb 3 enthalten ist. Die Luft strömt dabei vorteil
hafterweise entgegen der Laufrichtung A der Faserstoffbahn, Zellstoffbahn
oder Papierbahn 2. Durch die geeignete Wahl des Unterdrucks P1 lässt
sich ein Großteil des im Sieb 3 enthaltenen Wasser entfernen und aus der
Maschine austragen. Dadurch kann auch eine Rückbefeuchtung der
Faserstoffbahn, Zellstoffbahn oder Papierbahn 2 stark reduziert werden.
Fig. 3 zeigt eine Anordnung von zwei gegenüberliegenden Saug
kästen 5, 5' bei einer Doppelsiebentwässerungsmaschine. Analog zur
Wasserentfernung aus dem Untersieb 3 gemäß Fig. 2 wird hier zusätzlich
das Wasser aus dem Obersieb 1 entfernt. Auch hier wird das im Sieb 1
enthaltene Wasser durch die Luftströmung im Sieb in den Saugraum 4'
des Saugkastens 5' gesaugt. Dadurch kann auch das Wasser aus dem
Obersieb 1 zum Großteil entfernt und die Rückbefeuchtung der zu ent
wässernden Faserstoffbahn, Zellstoffbahn oder Papierbahn hintange
halten werden.
In Fig. 4 sind am Obersieb 1 und Untersieb 3 jeweils zwei Saugästen 5, 5'
hintereinander angeordnet. Dadurch kann noch mehr Wasser aus den
Sieben abgeführt werden.
Grundsätzlich können auch nur zwei Saugkästen hintereinander am
Unter- oder Obersieb, am Unter- und Obersieb gegeneinander versetzt
oder drei Saugkästen, davon zwei am Untersieb einer am Obersieb oder
umgekehrt eingesetzt werden. Es ist auch möglich bei Erfordernis weitere
Saugkästen hintereinander anzuordnen. Zur besseren Wasserentfernung
können auch unterschiedliche Unterdrücke angelegt werden, wobei der
Unterdruck vorteilhafterweise in Bahnlaufrichtung zunimmt.
Fig. 5 zeigt die Anordnung am Ende einer Langsiebentwässerungs
maschine, bei der die Faserstoffbahn, Zellstoffbahn oder Papierbahn 2 auf
einem (Unter-)Sieb 3 entwässert wird. Hier ist ein Saugkasten 12' darge
stellt, bei dem das Wasser aus der Bahn 2 durch mehrere Öffnungen 20 in
den Saugraum 4 abgesaugt wird. Das Sieb läuft dabei auf Leisten 21,
wobei die letzte Leiste 21', die auch zur Abdichtung des gesamten Saug
kastens gegenüber der Umgebung dient, derart ausgebildet ist, dass
Luft L durch das Sieb 3 hindurch in den Saugraum 4 gesaugt wird und
dadurch einen Großteil des im Sieb 3 enthaltenen Wassers mitreißt. Dies
bewirkt, dass eine anschließende Rückbefeuchtung der Faserstoffbahn,
Zellstoffbahn oder Papierbahn 2 durch das noch im Sieb 3 enthaltenen
Wasser nur mehr sehr gering ausfällt und somit insgesamt am Ende der
Entwässerungsmaschine ein höherer Trockengehalt, als bei Maschinen
nach dem Stand der Technik erzielt wird.
In Fig. 6 wird die Situation am Ende des Saugkastens 12' nochmals im
Detail dargestellt.
Der angelegte Unterdruck in den Saugkästen beträgt bis zu 0,5 bar
(50 kPa). Bei einem Saugkasten am Untersieb ergibt sich beispielweise
am Ende der Entwässerungsmaschine eine Erhöhung des Trocken
gehaltes um ca. 2-3%-Punkte. Werden zwei gegenüberliegende Saug
kästen in einer Doppelsiebanlage eingesetzt ergeben sich etwa
3-4%-Punkte Trockengehaltssteigerung. Bei zwei Saugkastenpaaren
lässt sich die Trockengehaltssteigerung auf 4-6%-Punkte erhöhen.
Werden mehr Saugkästen eingesetzt, so können Trockengehalts
steigerungen bis zu 8%-Punkte erzielt werden. Die Wirkung der Saug
kästen erhöht sich bei höheren Maschinengeschwindigkeiten, wobei
üblicherweise Geschwindigkeiten von 150-250 m/min eingesetzt werden,
die Wirkung der Saugkästen aber zumindest bis zu einer Bahn
geschwindigkeit von 350 m/min ausgezeichnet war. Eine Geschwindig
keitsgrenze nach oben wurde derzeit noch nicht festgestellt, d. h. dass die
Absaugeinrichtung nach der Erfindung auch bei höheren Geschwindig
keiten eingesetzt werden kann.
Fig. 7 zeigt nochmals die Situation bei einer Schwerkraftentwässerungs
zone 13 einer Langsiebentwässerungsmaschine 10, wobei die Erfindung
im Bereich 17, d. h. am Ende dieser Zone 13 eingesetzt wird. Es können
hier z. B. die letzten drei Saugkästen 12' entsprechend der Erfindung aus
geführt werden.
In Fig. 8 ist eine andere Art einer ersten Entwässerungszone 13, nämlich
eine mit zwei Sieben, d. h. eine Doppelsiebentwässerung, dargestellt.
Vorteil dieser Art ist eine gleichmäßige Entwässerung der Faserstoffbahn,
Zellstoffbahn oder Papierbahn 2 sowohl nach unten, als auch nach oben,
wodurch sich neben einer besseren Qualität auch höhere Produktionen
ergeben. Derartige Anlagen werden vor allem bei der Entwässerung von
Zellstoffbahnen eingesetzt, da diese eine größere Dicke und damit auch
längere Entwässerungswege für das darin enthaltene Wasser aufweisen.
Hier wird das zu entwässernde Material durch einen Stoffauflauf 11
zwischen die beiden Siebe 1, 3 eingebracht. Die Siebe werden entlang
von Platten 22, 23 geführt, deren Abstand voneinander in Bahnlauf
richtung abnimmt, d. h. keilförmig zusammenläuft. Dadurch wir auf die
Bahn 2 ein zunehmender Druck ausgeübt, der zu einer stetigen Entwässe
rung führt. Das Wasser wird durch in den Platten 22, 23 vorhandene
Öffnungen nach oben und unten abgeführt. Am Ende dieser (Keil-)Zone
sind zusätzlich Saugkästen 5 angeordnet. Hier ist eine Anordnung von vier
Saugkästen 5 gemäß Fig. 4 dargestellt. Die unteren Saugkästen sind von
den übrigen Maschinenteilen verdeckt und daher nicht sichtbar.
In Fig. 9 ist das Detail IX aus Fig. 8 mit den Saugkästen 5 dargestellt.
Diese Saugkästen 5 sind direkt anschließend an die erste Entwässerungs
zone 13 angeordnet. Man erkennt hier die am Obersieb 1 mündenden
Saugkanäle 24, die mit der Saugkammer 4 der Saugkästen 5 in Ver
bindung stehen. Die Luft aus der Umgebung wird dabei durch einen ent
sprechenden Luftzufuhrschlitz 25 zugeführt. Beim letzten Saugkasten 5
erfolgt die Lufteinsaugung über einen Spalt 25'. Es ist hier auch ange
deutet, dass am Untersieb 3 Absaugkanäle 24 und Zuführ
kanäle 25 vorhanden sind. Es können auch gegebenenfalls zusätzliche
Saugkästen 5 einfach nachgerüstet werden.
Die Erfindung ist nur beispielhaft beschrieben und kann im Rahmen der
Ansprüche auch andere Ausführungen der Saugkästen, insbesondere
andere Detailausführungen umfassen.
Claims (11)
1. Verfahren zur Entfernung von Wasser aus einer Faserstoffbahn,
Zellstoffbahn oder Papierbahn, wobei in einer ersten Zone eine
Entwässerung erfolgt, wobei die Faserstoffbahn, Zellstoffbahn oder
Papierbahn beispielsweise zwischen zwei Sieben in einer Ent
wässerungsmaschine läuft und vorteilhaft in einer Keilzone, d. h.
einem Bereich in dem beide Bänder keilförmig zueinander laufen,
entwässert wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasser am
Ende der ersten Entwässerungszone oder anschließend daran
durch einen Unterdruck aus mindestens einem Sieb abgesaugt
wird, wobei durch die entstehende Luftströmung im Sieb das
Wasser in die Innenkammer eines Saugkastens geleitet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Wasser
gleichzeitig aus Ober- und Untersieb abgesaugt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
das Wasser direkt anschließend an die Keilzone abgesaugt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Luft gegen die Sieblaufrichtung durch das Sieb
strömt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, dass mehrere Saugstellen an einem Sieb hintereinander
angeordnet sind.
6. Vorrichtung zur Entfernung von Wasser aus einer Faserstoffbahn,
Zellstoffbahn oder Papierbahn, die beispielsweise zwischen zwei
Sieben in einer Entwässerungsmaschine läuft, wobei eine erste
Entwässerungszone vorteilhaft als Keilzone, d. h. einem Bereich in
dem beide Bänder keilförmig zueinander laufen, ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass anschließend an die erste Ent
wässerungszone (13), vorteilhaft Keilzone, mindestens ein Saug
kasten (5) mit einer gegen das Sieb (1, 3) gerichteten Ansaug
öffnung (6) vorgesehen ist, die an eine Unterdruckquelle ange
schlossen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der
Saugkasten (5) direkt mit der Ansaugöffnung (6) am Sieb (1, 3) an
liegt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
dass der mindestens eine Saugkasten (5) direkt nach der Keil
zone (13) angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, dass am Ober- (1) und Untersieb (3) jeweils mindestens
ein Saugkasten (5) angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekenn
zeichnet, dass mehrere Saugkästen (5) an einem Sieb (1, 3)
hintereinander angeordnet sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Ansaugöffnung (6) einen Kanal aufweist, der
schräg gegen die Sieblaufrichtung angeordnet ist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: D21F 152 |
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| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |