DE10206365A1 - Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial - Google Patents
Tintenstrahl-AufzeichnungsmaterialInfo
- Publication number
- DE10206365A1 DE10206365A1 DE10206365A DE10206365A DE10206365A1 DE 10206365 A1 DE10206365 A1 DE 10206365A1 DE 10206365 A DE10206365 A DE 10206365A DE 10206365 A DE10206365 A DE 10206365A DE 10206365 A1 DE10206365 A1 DE 10206365A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ink
- recording material
- receiving layer
- jet recording
- layer
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41M—PRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
- B41M5/00—Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
- B41M5/50—Recording sheets characterised by the coating used to improve ink, dye or pigment receptivity, e.g. for ink-jet or thermal dye transfer recording
- B41M5/502—Recording sheets characterised by the coating used to improve ink, dye or pigment receptivity, e.g. for ink-jet or thermal dye transfer recording characterised by structural details, e.g. multilayer materials
- B41M5/504—Backcoats
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41M—PRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
- B41M5/00—Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
- B41M5/50—Recording sheets characterised by the coating used to improve ink, dye or pigment receptivity, e.g. for ink-jet or thermal dye transfer recording
- B41M5/502—Recording sheets characterised by the coating used to improve ink, dye or pigment receptivity, e.g. for ink-jet or thermal dye transfer recording characterised by structural details, e.g. multilayer materials
- B41M5/508—Supports
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41M—PRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
- B41M5/00—Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
- B41M5/50—Recording sheets characterised by the coating used to improve ink, dye or pigment receptivity, e.g. for ink-jet or thermal dye transfer recording
- B41M5/52—Macromolecular coatings
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41M—PRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
- B41M2205/00—Printing methods or features related to printing methods; Location or type of the layers
- B41M2205/36—Backcoats; Back layers
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41M—PRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
- B41M5/00—Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
- B41M5/50—Recording sheets characterised by the coating used to improve ink, dye or pigment receptivity, e.g. for ink-jet or thermal dye transfer recording
- B41M5/52—Macromolecular coatings
- B41M5/5218—Macromolecular coatings characterised by inorganic additives, e.g. pigments, clays
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41M—PRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
- B41M5/00—Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
- B41M5/50—Recording sheets characterised by the coating used to improve ink, dye or pigment receptivity, e.g. for ink-jet or thermal dye transfer recording
- B41M5/52—Macromolecular coatings
- B41M5/5254—Macromolecular coatings characterised by the use of polymers obtained by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds, e.g. vinyl polymers
Landscapes
- Ink Jet Recording Methods And Recording Media Thereof (AREA)
- Ink Jet (AREA)
Abstract
Es wird ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial offenbart, das einen lichtdurchlässigen Träger, mindestens eine auf einer Oberfläche des Trägers bereitgestellte tintenaufnehmende Schicht und mindestens eine auf der gegenüberliegenden Oberfläche des Trägers bereitgestellte Rückseitenbeschichtungsschicht umfasst, worin mindestens eine der Rückseitenbeschichtungsschichten anorganische feine Teilchen mit einer durchschnittlichen Teilchengröße der Primärteilchen von 5-50 nm und einen Binder umfasst, und das Hohlraumverhältnis der Schicht beträgt 70 Vol.-% oder weniger.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Tintenstrahl-
Aufzeichnungsmaterial, in dem ein lichtdurchlässiger
Träger verwendet wird, insbesondere ein Tintenstrahl-
Aufzeichnungsmaterial für den medizinischen Bereich, das
hinsichtlich der Tintenabsorptionseigenschaften, der
Druckdichte, der Lichtdurchlässigkeit und der
Druckpapierzuführ- und -vortriebseigenschaften exzellent
ist, und keine Übertragung des Druckbildes auf die
Rückseite eines anderen Aufzeichnungsmaterials
(nachfolgend als "Rückseitenübertragung" bezeichnet)
hervorruft.
Das lichtempfindliche fotografische
Silberhalogenidmaterial, das allgemein im medizinischen
Bereich verwendet wird, ist mit den Problemen behaftet,
dass ein Silbersalz teuer ist, und ein Nassverfahren, wie
beispielsweise eine Entwicklungsbehandlung usw.
erforderlich ist, so dass eine zu behandelnde
Abfallflüssigkeit anfällt. Ferner besteht bei einem
wärmeempfindlichen Übertragungssystem das Problem der
Tintenabschälung, während in einem Sublimationssystem das
Problem besteht, dass die Druckdichte gering ist. Im
Gegensatz dazu wird bei einem Tintenstrahl-
Aufzeichnungsmaterial ein vollständig trockenes
Aufzeichnungssystem angewandt, und es bestehen die
Vorteile, dass die Geräuschbelastung gering ist, die
Veränderung eines Aufzeichnungsmusters leicht ist, ein
Bild genau und schnell gebildet werden kann und
dergleichen.
Als ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial, das für ein
Tintenstrahl-Aufzeichnungsverfahren verwendet werden kann,
war ein Aufzeichnungsmaterial bekannt, das eine
tintenaufnehmende Schicht, die aus einem hydrophilen
Polymer hergestellt ist, oder eine poröse
tintenaufnehmende Schicht, die ein Pigment, wie
beispielsweise amorphes Silica usw., und einen
wasserlöslichen Binder enthält, umfasst, die auf einem
Träger, wie beispielsweise einem üblichen Papier oder
einem sogenannten Tintenstrahl-Aufzeichnungsblatt
bereitgestellt ist.
Es wurden Aufzeichnungsmaterialien vorgeschlagen, die
erhalten werden durch Aufschichten eines hydrophilen
Polymers, wie beispielsweise Stärke, Polyvinylalkohol usw.
auf einen Träger, wie beispielsweise offenbart in den
JP-OS 80489/1981, 174381/1984, 220750/1985, 32788/1986,
160875/1988, 69388/1991 und dergleichen.
Ferner wurden Aufzeichnungsmaterialien vorgeschlagen, die
erhalten werden durch Aufschichten eines siliciumhaltigen
Pigments, wie beispielsweise Silica usw., oder eines
Aluminasols mit einem wässrigen Binder auf einen
Papierträger, wie beispielsweise offenbart in den JP-OS
51583/1980, 157/1981, 107879/1982, 107880/1982,
230787/1984, 160277/1987, 184879/1987, 183382/1987,
11877/1989, 21508/1991, 67986/1992 und dergleichen.
Ferner wurden Aufzeichnungsmaterialien offenbart, die
feine synthetische Silicateilchen benutzen, die nach einem
Gasphasenverfahren hergestellt werden (nachfolgend als
"kondensiertes Silica" [fumed silica] bezeichnet), siehe
JP-PS 56552/1991 und JP-OS 188287/1990, 132728/1996,
81064/1998, 119423/1998, 175365/1998, 193776/1998,
203006/1998, 217601/1998, 20300/1999, 20306/1999,
34481/1999 und dergleichen.
Auf der anderen Seite wurden Untersuchungen zur
Herstellung eines transparenten Aufzeichnungsblattes für
einen OHP usw. oder eine Folie für medizinische
Anwendungen mittels eines Tintenstrahl-
Aufzeichnungssystems angestellt. Für diese
Aufzeichnungsblätter ist es wichtig, dass sie
tintenabsorbierend, wasserbeständig und lichtdurchlässig
sind. Insbesondere ist es wichtig, dass die Probleme des
Blockierens oder der Rückseitenübertragung eines Bildes
beim Durchführen des kontinuierlichen Druckens und
Übereinanderstapeln der bedruckten Papiere verhindert
wird.
In JP-OS 276789/1995 ist ein Aufzeichnungsmaterial mit
hoher Tintenabsorption und hoher Transparenz offenbart,
das einen transparenten Träger und, darauf aufgebracht,
eine farbstoffaufnehmende Schicht umfasst, in der das
Gewichtsverhältnis von feinen Silicateilchen mit einer
durchschnittlichen Teilchengrösse der Primärteilchen von
10 nm oder weniger zu wasserlöslichem Polymer 1,5 : 1-10 : 1
beträgt. Es findet sich jedoch keine Beschreibung
bezüglich der Blockiereigenschaften oder der Verhinderung
von Blockierung und Rückseitenübertragung eines Bildes.
In den JP-OS 174994/1996 und 263043/1997 finden sich
Vorschläge zur Verhinderung der Blockierung durch Zugabe
feiner Teilchen oder eines Füllstoffs, die/der aus der
Oberfläche einer tintenaufnehmenden Schicht herausragt.
Diese Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterialien sind jedoch
mit Problemen bezüglich des Glanzes, der Bildschärfe und
der Anfühlung behaftet, und die Verbesserung der
tintenaufnehmenden Schicht allein ist zur Überwindung
dieser Probleme unzureichend. In JP-OS 234944/1997 ist ein
Vorschlag zur Überwindung von Problemen der Blockierung
und der Rückseitenübertragung von Tinte offenbart, wonach
die Absorptionseigenschaften von Wasser und einem Alkohol
mit hohem Siedepunkt auf der der tintenaufnehmenden
Schicht gegenüberliegenden Oberfläche auf einen bestimmten
Grenzwert oder darüber eingestellt wird. Der Einfluss zur
Überwindung des Problems der Rückseitenübertragung von
Tinte war jedoch unzureichend.
Es ist ein erfindungsgemässes Ziel, ein Tintenstrahl-
Aufzeichnungsmaterial bereitzustellen, das keine
Übertragung eines Druckbildes auf die Rückseite eines
anderen Aufzeichnungsmaterials bewirkt und das eine
exzellente tintenabsorbierende Eigenschaft, Druckdichte,
Druckpapierzuführ- und -vortriebseigenschaft und
Lichtdurchlässigkeit besitzt.
Die hiesigen Erfinder haben zur Lösung der oben genannten
Probleme intensive Studien unternommen und haben als
Ergebnis herausgefunden, dass die Rückseitenübertragung
eines Bildes durch zwei verschiedene Mechanismen erfolgt.
Nach dem einen Mechanismus ist die Tinte eines Druckbildes
in direktem Kontakt mit der Rückseite eines anderen
Aufzeichnungsmaterials, wodurch die Rückseitenübertragung
hervorgerufen wird (nachfolgend als "Tinten-
Rückseitenübertragung" bezeichnet), und nach dem anderen
Mechanismus wird Wasser oder ein organisches
Lösungsmittel, das in der Tinte eines Druckbildes
enthalten ist, durch die Rückseite eines anderen
Aufzeichnungsmaterials adsorbiert, wodurch ein teilweise
transparentes oder trübes Problem auf der
Rückseitenbeschichtungsschicht auftritt (nachfolgend als
"Lösungsmittel-Rückseitenübertragung" bezeichnet). Im Fall
der Verwendung eines transparenten Aufzeichnungsmaterials
wird das Auftreten eines teilweise transparenten oder
trüben Problems auf der Rückseitenbeschichtungsschicht
nach dem letzteren Mechanismus zu einem besonders
signifikanten Problem. Folglich haben die hiesigen
Erfinder Untersuchungen zur Lösung der obigen Probleme
angestellt. Als Ergebnis haben sie herausgefunden, dass
ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial mit exzellenter
Tintenabsorptivität, Wasserbeständigkeit und
Lichtdurchlässigkeit, das in der Lage ist, die
Rückseitenübertragung zu verhindern, durch die folgenden
Mittel erhalten werden kann, und haben somit die
vorliegende Erfindung erhalten.
- 1. Ein erfindungsgemässes Tintenstrahl- Aufzeichnungsmaterial umfasst einen lichtdurchlässigen Träger, mindestens eine tintenaufnehmende Schicht, die auf einer Oberfläche des Trägers bereitgestellt ist, und mindestens eine Rückseitenbeschichtungsschicht, die auf der gegenüberliegenden Oberfläche des Trägers bereitgestellt ist, worin mindestens eine der Rückseitenbeschichtungsschichten feine anorganische Teilchen mit einer durchschnittlichen Teilchengrösse der Primärteilchen von 5-50 nm und einen Binder enthält, und das Hohlraumverhältnis der Schicht beträgt 70 Vol.-% oder weniger.
- 2. Das Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial wie oben unter (1) beschrieben, worin die tintenaufnehmende Schicht anorganische feine Teilchen mit einer durchschnittlichen Teilchengrösse der Primärteilchen von 5-30 nm und einen hydrophilen Binder umfasst.
- 3. Das Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial wie oben unter (1) beschrieben, worin die tintenaufnehmende Schicht mindestens eines aus einem anorganischen Pigment und einem organischen Pigment mit einer durchschnittlichen Teilchengrösse von 0,5-10 µm umfasst.
- 4. Das Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial wie oben unter (1) beschrieben, worin die tintenaufnehmende Schicht zwei oder mehr Schichten umfasst, und eine tintenaufnehmende Schicht (A) nahe dem lichtdurchlässigen Träger umfasst kondensiertes Silica mit einer durchschnittlichen Teilchengrösse der Primärteilchen von 10-30 nm und einen hydrophilen Binder, und eine tintenaufnehmende Schicht (B), die von dem lichtdurchlässigen Träger entfernt liegt, umfasst Alumina oder Aluminahydrat mit einer durchschnittlichen Teilchengrösse der Primärteilchen von 5-30 nm und einen hydrophilen Binder.
- 5. Das Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial wie oben unter (4) beschrieben, worin die tintenaufnehmende Schicht (B) mindestens eines aus einem anorganischen Pigment und einem organischen Pigment mit einer Teilchengrösse von 0,5-10 µm in einer Menge von 0,1-1 g/m2 umfasst.
- 6. Das Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial wie oben unter (4) beschrieben, worin das Verhältnis (C) des hydrophilen Binders zu dem kondensierten Silica der tintenaufnehmenden Schicht (A) 50-20 Gew.-% und das Verhältnis (D) des hydrophilen Binders zum Alumina oder Aluminahydrat der tintenaufnehmenden Schicht (B) 6-22 Gew.-% beträgt, und (C) kleiner ist als (D).
- 7. Das Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial wie oben unter (1) beschrieben, worin die anorganischen feinen Teilchen in der Rückseitenbeschichtungsschicht Nassverfahren-Silica mit 5 oder mehr Silanolgruppen pro nm2 darstellen.
- 8. Das Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial wie oben unter (7) beschrieben, worin das Nassverfahren-Silica in der Rückseitenbeschichtungsschicht kolloidales Silica ist.
- 9. Das Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial wie oben unter (1) beschrieben, worin das Bindemittel in der Rückseitenbeschichtungsschicht Polyvinylalkohol oder ein modifiziertes Produkt davon ist.
- 10. Das Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial wie oben unter (1) beschrieben, worin der Feststoffgehalt der Rückseitenbeschichtungsschicht 1-10 g/m2 beträgt.
- 11. Das Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial wie oben unter (1) beschrieben, worin der lichtdurchlässige Träger eine Polyesterfolie ist.
Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung detailliert
beschrieben.
Als erfindungsgemäss zu verwendender lichtdurchlässiger
Träger ist beispielsweise eine Kunststoffharzfolie zu
nennen, wie beispielsweise ein Polyesterharz,
einschliesslich Polyethylenterephthalat (PET) und
Polyethylennaphthalat, ein Diacetatharz, ein
Triacetatharz, ein Celluloseharz, wie beispielsweise
Nitrocellulose und Celluloseacetat, ein Polyolefinharz,
ein Acrylharz, ein Polycarbonatharz, Polyvinylchlorid, ein
Polyimidharz, Polysulfon, Polyphenylenoxid, Cellophan,
Celluloid usw. Insbesondere wird vorzugsweise im Hinblick
auf die Eigenschaften, wie beispielsweise
Wärmebeständigkeit und Herstellungskosten, eine Folie aus
einem Polyesterharz verwendet. Die Dicke des
erfindungsgemäss zu verwendenden Harzfolienträgers ist
vorzugsweise etwa 50-250 µm unter Berücksichtigung der
Wellungseigenschaften und der Handhabung.
Gemäss den erfindungsgemäss bevorzugten Ausführungsformen
ist ein Fall für mindestens eine der tintenaufnehmenden
Schicht(en), die auf dem lichtdurchlässigen Träger
aufgeschichtet ist/sind, dass sie ein hydrophiles Polymer
umfasst, und gegebenenfalls ein anorganisches Pigment
und/oder ein organisches Pigment, ein kationisches
Polymer, einen Härter, ein Tensid usw. enthält
(nachfolgend als "quellende tintenaufnehmende Schicht"
bezeichnet), und ein weiterer Fall ist, dass sie ein
hydrophiles Polymer und anorganische feine Teilchen,
vorzugsweise anorganische feine Teilchen mit einer
durchschnittlichen Teilchengrösse der Primärteilchen von
5-50 nm, umfasst, und gegebenenfalls ein
Vernetzungsmittel, ein kationisches Polymer, ein Tensid
usw. enthält (nachfolgend als "tintenaufnehmende Schicht
vom Hohlraumtyp" bezeichnet). Die Beschichtungslösung für
die tintenaufnehmende Schicht wird so aufgeschichtet, dass
eine Beschichtungsschicht mit einer Dicke von einigen Zehn
bis einigen Hundert µm gebildet wird, und dann wird diese
getrocknet. In einem bevorzugten Beispiel des
Herstellungsverfahrens wird die auf dem lichtdurchlässigen
Träger aufgeschichtete tintenaufnehmende Schicht einmal in
einer Atmosphäre von 20°C oder darunter abgekühlt und dann
in einem Trocknungsverfahren getrocknet.
In einem allgemeinen Vergleich zwischen der
tintenaufnehmenden Schicht vom Quelltyp und der
tintenaufnehmenden Schicht vom Hohlraumtyp besitzt erstere
einen hohen Glanz, während ihre Oberfläche dazu neigt,
oberflächlich zu blenden und ist hinsichtlich der
Tintenabsorptionseigenschaft unterlegen. Insbesondere bei
Anwendung im medizinischen Bereich ist die
Tintenabsorptionseigenschaft ein bedeutender Aspekt, da
ein nach einem Tintenstrahl-Aufzeichnungsverfahren
gedrucktes Bild den tatsächlichen Gegenstand ausreichend
reproduzieren sollte. Die erhöhten
Oberflächenblendeigenschaften, die durch von hinten
einfallendes Aussenlicht hervorgerufen wird, ist nicht
bevorzugt, da sie es schwierig macht, ein Bild zu
betrachten, wenn es in einem Rückseitenbeleuchtungssystem
verwendet wird, worin ein Bild direkt von der bedruckten
Oberfläche durch Bestrahlung mit Licht von der der
Druckoberfläche gegenüberliegenden Seite betrachtet wird.
Aus dem obigen ist ersichtlich, dass im Hinblick auf eine
medizinische Anwendung, bei der das
Rückseitenbeleuchtungssystem angewandt wird, die
tintenaufnehmende Schicht vom Hohlraumtyp weiter bevorzugt
ist, obwohl sie noch kein ausreichendes Niveau für die
praktische Anwendung erreicht hat.
Erfindungsgemäss sind als hydrophiles Polymer, das im Fall
der tintenaufnehmenden Schicht vom Quelltyp verwendet
wird, Gelatine, Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon,
Polyvinylpyridiniumhalogenid, Polyacrylamid,
Natriumpolyacrylat, Stärke, carboxylierte Stärke,
kationische Stärke, Dialdehydstärke, Casein,
Ethylcellulose, Carboxymethylcellulose, Polyethylenglykol,
Polypropylenglykol, Styrol-Maleinsäureanhydrid-Copolymer
und modifizierte Produkte davon usw. zu nennen.
Erfindungsgemäss sind als anorganische feine Teilchen, die
im Fall der tintenaufnehmenden Schicht vom Hohlraumtyp
verwendet werden, leichtes Calciumcarbonat, schweres
Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat, Kaolin, Titandioxid,
Zinkoxid, Zinkhydroxid, Calciumsilicat, Magnesiumsilicat,
synthetisches Silica, Alumina, Aluminahydrat,
Aluminiumoxid, Magnesiumhydroxid und dergleichen zu
nennen. Vorzugsweise werden anorganische feine Teilchen
mit einer durchschnittlichen Teilchengrösse der
Primärteilchen von 5-30 nm verwendet, und kondensiertes
Silica, Alumina und Aluminahydrat werden hinsichtlich der
hohen Druckdichte, der scharfen Abbildung und der
niedrigen Herstellungskosten ausgewählt. Die
durchschnittliche Teilchengrösse der anorganischen feinen
Teilchen ist vorzugsweise gering, da die
Reproduzierbarkeit eines Druckbildes insbesondere in der
medizinischen Anwendung eine hohe Dichte erfordert und im
Verhältnis zur Tintenabsorptionseigenschaft bestimmt wird.
Es gibt zwei Typen synthetischer Silicamaterialien, von
denen eines (ausgefälltes Silica) nach einem Nassverfahren
hergestellt wird, und das andere (kondensiertes Silica)
wird nach einem Gasphasenverfahren hergestellt.
Üblicherweise bedeuten in vielen Fällen feine
Silicateilchen solche, die nach dem Nassverfahren
hergestellt werden. Nach dem Nassverfahren hergestelltes
Silica ist (1) ein Silicasol, das durch Metathese von
Natriumsilicat mit einer Säure oder Hindurchpassieren
durch eine Ionenaustauscherharzschicht erhalten wird; (2)
ein kolloidales Silica, das erhalten wird durch Erwärmen
und Reifen des Silicasols aus (1); (3) ein Silicagel, das
erhalten wird durch Gelieren von Silicasol, wobei die
Bildungsbedingungen so verändert werden, dass
Primärteilchen eines Silicagels mit einem Durchmesser von
einigen µm bis 10 µm unter Ausbildung dreidimensionaler
Sekundärteilchen siloxangebunden werden; und (4) eine
synthetische Kieselsäureverbindung, die hauptsächlich
Kieselsäure umfasst, die erhalten wird durch Erwärmen von
Silicasol, Natriumsilicat, Natriumaluminat usw.
Erfindungsgemäss zu verwendendes, kondensiertes Silica
wird auch im Vergleich zu dem Nassverfahren als
Trockenverfahren-Silica bezeichnet und kann im allgemeinen
nach einem Flammenhydrolyseverfahren hergestellt werden.
Genauer ist ein allgemein bekanntes Verfahren die
Verbrennung von Siliciumtetrachlorid mit Wasserstoff und
Sauerstoff. In diesem Verfahren können Silane, wie
beispielsweise Methyltrichlorsilan, Trichlorsilan usw.
alleine anstelle von Siliciumtetrachlorid oder in
Kombination mit Siliciumtetrachlorid verwendet werden. Das
kondensierte Silica ist kommerziell erhältlich von Nippon
Aerosil K. K. (Japan) unter dem Handelsnamen Aerosil, und
von K. K. Tokuyama (Japan) unter dem Handelsnamen QS-Typ,
usw. Die Anzahl der Silanolgruppen auf der Oberfläche des
kondensierten Silica ist im allgemeinen weniger als 5 pro
nm2.
Erfindungsgemäss wird kondensiertes Silica mit einer
durchschnittlichen Teilchengrösse der Primärteilchen von
5-50 nm im Hinblick auf die Druckdichte, die Transparenz
und den Glanz verwendet, und im Hinblick auf die
Tintenabsorptionseigenschaft, Transparenz und den Glanz
ist eine durchschnittliche Teilchengrösse der
Primärteilchen von 5-30 nm bevorzugt. Wenn die
Teilchengrösse jedoch zu gering ist, besteht die Neigung
zur Ausbildung eines Blendeffekts auf der Oberfläche durch
von aussen einfallendes Licht.
Die durchschnittliche Teilchengrösse der Primärteilchen
der anorganischen feinen Teilchen der vorliegenden
Erfindung wird erhalten aus einer Beobachtung mittels
eines Elektronenmikroskops, worin die Teilchen ausreichend
dispergiert sind, so dass die Primärteilchen identifiziert
werden können, und für jedes von 100 innerhalb eines
vorherbestimmten Bereichs vorliegenden Teilchen wird der
Durchmesser des Kreises, dessen Fläche der projizierten
Fläche jedes Teilchens entspricht, als Teilchendurchmesser
für dieses Teilchen angenommen. Bezüglich der
Sekundärteilchen werden die durch milde Scherkraft
dispergierten Teilchen ebenfalls mittels eines
Elektronenmikroskops beobachtet, und deren
durchschnittliche Teilchengrösse wird in der gleichen
Weise berechnet.
Erfindungsgemäss ist der Feststoffgehalt pro
Einheitsfläche der tintenaufnehmenden Schicht im
allgemeinen 10 g/m2 oder mehr, vorzugsweise 13-35 g/m2.
In der erfindungsgemässen tintenaufnehmenden Schicht vom
Hohlraumtyp ist zum Zweck der Aufrechterhaltung der
Eigenschaften als eine Folie ein Binder enthalten. Als
Binder wird ein hydrophiler Binder verwendet, da er eine
hohe Transparenz besitzt und eine hohe Tintenpermeabilität
erhalten werden kann. Bei der Verwendung des hydrophilen
Binders ist es wichtig, dass der hydrophile Binder nicht
im anfänglichen Stadium des Eindringens der Tinte durch
Aufquellen die Hohlräume verstopft. Unter diesem
Gesichtspunkt wird vorzugsweise ein hydrophiles Polymer
mit relativ geringer Quellfähigkeit bei
Raumtemperaturumgebung unter den in einer
tintenaufnehmenden Schicht vom Quelltyp verwendbaren
hydrophilen Bindern verwendet. Als hydrophiler Binder ist
beispielsweise Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon,
Polyacrylamid, Polyethylenoxid, Hydroxyethylcellulose,
Kasein usw. oder ein modifiziertes Produkt davon zu
nennen. Von diesen ist ein vollständig oder teilweise
verseifter Polyvinylalkohol oder ein kationisch
modifizierter Polyvinylalkohol besonders bevorzugt.
Unter den Polyvinylalkoholen ist ein teilweise oder
vollständig verseifter Polyvinylalkohol mit einem
Verseifungsgrad von 80% oder mehr besonders bevorzugt.
Vorzugsweise werden Polyvinylalkohole mit einem
durchschnittlichen Polymerisationsgrad von 1.000-5.000
verwendet.
Ferner ist als kationisch modifizierter Polyvinylalkohol
beispielsweise ein Polyvinylalkohol mit einer primären bis
tertiären Aminogruppe oder einer quaternären
Ammoniumgruppe in der Hauptkette oder Seitenkette des
Polyvinylalkohols zu nennen, wie beispielsweise in JP-OS
10483/1986 offenbart.
Ebenfalls kann ein anderes hydrophiles Polymer oder Latex
in Kombination mit dem Polyvinylalkohol verwendet werden,
und dessen Menge ist vorzugsweise 20 Gew.-% oder weniger.
Erfindungsgemäss ist das Gewichtsverhältnis des
hydrophilen Binders auf Basis der Menge der anorganischen
feinen Teilchen der tintenaufnehmenden Schicht vom
Hohlraumtyp hauptsächlich bestimmt durch die Transparenz,
die tintenaufnehmenden Eigenschaften und die
Oberflächenfestigkeit der tintenaufnehmenden Schicht und
liegt im allgemeinen im Bereich von 5-35 Gew.-%,
vorzugsweise 5-30 Gew.-%. Wenn das Verhältnis von
anorganischen feinen Teilchen zu hydrophilem Polymer
erhöht wird, wird die tintenaufnehmende Eigenschaft
verbessert, jedoch nimmt die Transparenz ab, und es
besteht die Tendenz der Rissbildung zum Zeitpunkt des
Trocknens, die Oberflächenfestigkeit wird verringert und
es wird leicht herabfallendes Pulver erzeugt. Wenn
andererseits das Verhältnis verringert wird, werden die
tintenaufnehmenden Eigenschaften verschlechtert und die
Rückseitenübertragung des Lösungsmittels wird erheblich,
während Transparenz und Oberflächenfestigkeit verbessert
werden.
Zur Verhinderung der Rückseitenübertragung von Tinte oder
zur Verringerung der oberflächlichen Blendeigenschaft, bei
der von aussen einfallendes Licht auf der Oberfläche des
Aufzeichnungsmaterials gemäss der vorliegenden Erfindung
reflektiert wird, wird mindestens ein Pigment, ausgewählt
aus einem anorganischen Pigment und einem organischen
Pigment, mit einer durchschnittlichen Teilchengrösse von
jeweils 0,5 µm oder mehr, vorzugsweise 0,5-10 µm, in der
tintenaufnehmenden Schicht verwendet. Beispielsweise sind
anorganische Pigmente, wie leichtes Calciumcarbonat,
schweres Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat, Kaolin,
Titandioxid, Zinkoxid, Zinkhydroxid, Calciumsilicat,
Magnesiumsilicat, synthetisches Silica, Alumina,
Aluminahydrat, Aluminiumoxid, Magnesiumhydroxid und
dergleichen, und organische Pigmente, wie Polystyrol,
Polyethylen, Polyacrylat, Polymethacrylat,
Polyvinylchlorid, Harnstoffharz und dergleichen zu nennen.
Vorzugsweise wird synthetisches Silica und insbesondere
nach dem Nassverfahren hergestelltes Silica, ausgewählt,
da dieses einen Effekt der Verbesserung der
tintenaufnehmenden Eigenschaft und der Verringerung der
Oberflächenblendeigenschaften besitzt. Wenn die
durchschnittliche Teilchengrösse kleiner ist als 0,5 µm,
kann nicht erwartet werden, dass ein Effekt der
Verringerung des Rückseitenlichtes durch Reflexion erzielt
wird. Vorzugsweise ist die durchschnittliche
Teilchengrösse grösser als 1 µm, wodurch die
Oberflächenblendeigenschaft verringert und die
Rückseitenübertragung der Tinte verhindert wird. Die
durchschnittliche Teilchengrösse ist vorzugsweise 10 µm
oder weniger im Hinblick auf die Oberflächenglattheit bei
Berührung mit den Händen oder die Abbildungsschärfe. Der
Gehalt des anorganischen Pigments oder des organischen
Pigments mit der durchschnittlichen Teilchengrösse von
0,5 µm oder mehr beträgt üblicherweise 0,01-3 g/m2 oder
dergleichen in einem Einheitsoberflächenbereich des
Aufzeichnungsmaterials, vorzugsweise 0,01-2 g/m2. Wenn es
in einer Menge von weniger als 0,01 g/m2 enthalten ist,
ist der Verbesserungseffekt bezüglich der Verhinderung der
Blendeigenschaften gering, während bei Überschreiten von
3 g/m2 die Transparenz oder die Anfühlung beim Berühren
mit den Händen zur Verschlechterung neigt.
Erfindungsgemäss bedeutet die durchschnittliche
Teilchengrösse von 0,5 µm oder mehr, dass entweder die
Primärteilchen oder die Sekundärteilchen 0,5 µm oder mehr
messen.
Erfindungsgemäss ist das Hohlraumverhältnis der
Rückseitenbeschichtungsschicht 70 Vol.-% oder weniger, und
die anorganischen feinen Teilchen mit einer
durchschnittlichen Teilchengrösse der Primärteilchen von
5-50 mm werden verwendet, wodurch die
Rückseitenübertragung des Lösungsmittels inhibiert und die
Papierzuführ- und -vortriebseigenschaften verbessert
werden können. Das Hohlraumverhältnis kann durch Auswahl
der Art und des Verhältnisses der anorganischen feinen
Teilchen und des hydrophilen Binders auf 70 Vol.-% oder
weniger reguliert werden. Die zu verwendenden feinen
anorganischen Teilchen können aus anorganischen feinen
Teilchen, die in der tintenaufnehmenden Schicht verwendet
werden, ausgewählt werden, und ein Nasstyp-Silica mit 5
oder mehr Silanolgruppen pro nm2 ist bevorzugt, und
besonders bevorzugt ist kolloidales Silica.
Der in der erfindungsgemässen
Rückseitenbeschichtungsschicht verwendete Binder kann
beispielsweise ein Polymer einschliessen, wie
beispielsweise ein Acrylnitril-Butadien-Copolymer, ein
Acrylat- und/oder Methacrylat-Copolymer, ein Vinylacetat-
Copolymer, ein Styrol-Butadien-Copolymer und dergleichen;
ein Derivat davon; und einen hydrophilen Binder, der der
gleiche ist wie er in der tintenaufnehmenden Schicht
verwendet wird, und vorzugsweise wird im Hinblick auf die
Rückseitenübertragung durch das Lösungsmittel
Polyvinylalkohol oder ein modifiziertes Produkt davon
verwendet.
Das Verhältnis des Binders zu den anorganischen feinen
Teilchen in der erfindungsgemässen
Rückseitenbeschichtungsschicht ist allgemein 10-150 Gew.-%,
vorzugsweise 10-80 Gew.-%. Wenn es mehr als 150 Gew.-%
beträgt, sind die Druckpapierzuführ- und
-vortriebseigenschaften schlecht, wohingegen bei weniger
als 10 Gew.-% die Schichtfestigkeit deutlich verringert
ist.
Zu der erfindungsgemässen Rückseitenbeschichtungsschicht
kann zum Zweck der Verringerung der
Oberflächenblendeigenschaften das gleiche anorganische
Pigment oder organische Pigment mit einer
durchschnittlichen Teilchengrösse von 0,5-10 µm, das
vorzugsweise zu der tintenaufnehmenden Schicht zugegeben
wird, zugegeben werden, wodurch die Druckpapierzuführ- und
-vortriebseigenschaften verbessert werden und die
Rückseitenübertragung der Tinte verhindert werden kann.
Wenn dessen Menge jedoch zu hoch ist, werden leicht
Kratzer in der Rückseitenbeschichtungsschicht oder in der
tintenaufnehmenden Schicht gebildet, so dass die Menge
vorzugsweise 1 g/m2 oder weniger beträgt. Hinsichtlich der
Rückseitenübertragung des Lösungsmittels ist ein
organisches Pigment besonders bevorzugt.
Der Feststoffgehalt der Rückseitenbeschichtungsschicht pro
Einheitsoberflächenbereich gemäss der vorliegenden
Erfindung ist vorzugsweise 0,5-15 g/m2, vorzugsweise
1-10 g/m2. Das Verhältnis der anorganischen feinen
Teilchen zum Binder und deren Feststoffgehalt werden in
Abhängigkeit von der Wellungseigenschaft des
resultierenden Aufzeichnungsmaterials bestimmt.
Das Hohlraumverhältnis der erfindungsgemässen
Rückseitenbeschichtungsschicht ist das Verhältnis des
Hohlraumvolumens, das einen Wert darstellt, der durch
Subtraktion des Gesamtvolumens der Feststoffkomponenten,
wie beispielsweise der anorganischen feinen Teilchen und
des Binders in der Schicht, vom Volumen, das aus der
Trockenfilmdichte der Rückseitenbeschichtungsschicht
berechnet wird, zum Gesamtvolumen des
Feststoffkomponenten. Erfindungsgemäss ist dieser Wert
70 Vol.-% oder weniger, vorzugsweise 65 Vol.-% oder weniger.
Falls das Hohlraumvolumen mehr als 70 Vol.-% beträgt, kann
das Lösungsmittel der Tinte leicht eindringen oder wird
absorbiert, wodurch die Rückseitenübertragung des
Lösungsmittel signifikant wird, was nicht bevorzugt ist.
Erfindungsgemäss ist es im Hinblick auf die Druckdichte
und die Tintenabsorptionseigenschaften bevorzugt, dass die
tintenaufnehmende Schicht, die zwei oder mehr Schichten
umfasst, eine tintenaufnehmende Schicht (A) nahe dem
lichtdurchlässigen Träger enthält, kondensiertes Silica
mit einer durchschnittlichen Teilchengrösse der
Primärteilchen von 10-30 nm und einen hydrophilen Binder,
und eine tintenaufnehmende Schicht (B), die von dem
lichtdurchlässigen Träger entfernt liegt, enthält Alumina
oder Aluminahydrat mit einer durchschnittlichen
Teilchengrösse der Primärteilchen von 5-30 nm und einen
hydrophilen Binder.
Wenn das Verhältnis (C) des hydrophilen Binders zu dem
kondensierten Silica in der tintenaufnehmenden Schicht (A)
5-20 Gew.-% beträgt, das Verhältnis (D) des hydrophilen
Binders zu dem Alumina oder Aluminahydrat der
tintenaufnehmenden Schicht (B) 6-22 Gew.-% beträgt, und (C)
kleiner ist als (D), wird die Tintenabsorptionseigenschaft
und die Rückseitenübertragung des Lösungsmittels gut, so
dass der obige Aufbau erfindungsgemäss bevorzugt ist.
Bezüglich der für die Tintenstrahl-Aufzeichnung
verwendeten Tinte gibt es eine Tinte vom Lösungsmitteltyp
und eine wässrige Tinte. In der Tinte vom Lösungsmitteltyp
wird ein Farbstoff in ein Lösungsmittel, wie
beispielsweise einen Alkohol, ein Keton, einen Ether usw.
formuliert, wohingegen in der wässrigen Tinte ein
anionischer oder kationischer Farbstoff usw. in Wasser und
ein wasserlösliches organisches Lösungsmittel, wie
beispielsweise Methanol, Ethanol, Butanol, Ethylenglykol
usw., formuliert wird.
Der Grund, warum die Rückseitenübertragung der Tinte
erfindungsgemäss verhindert wird, ist, dass zwischen der
gedruckten Bildoberfläche der tintenaufnehmenden Schicht
auf der Vorderoberfläche und der
Rückseitenbeschichtungsschicht durch Zugabe der
anorganischen feinen Teilchen zu der
Rückseitenbeschichtungsschicht eine Lücke existiert, und
die Lücke wird weiter durch Zugabe eines anorganischen
Pigments mit einer durchschnittlichen Teilchengrösse von
0,5 µm oder mehr zu der tintenaufnehmenden Schicht zum
Zweck der Verringerung der Blendeigenschaften verbreitert,
und die vorzugsweise Zugabe eines organischen Pigments
oder eines anorganischen Pigments mit einer
durchschnittlich Teilchengrösse von 0,5 µm oder mehr zu
der Rückseitenbeschichtungsschicht ist eine bevorzugte
Ausführungsform. Der Grund, warum die
Rückseitenübertragung des Lösungsmittels verhindert wird,
ist, dass aus den gleichen Gründen warum die
Rückseitenübertragung der Tinte verhindert wird, Abstände
zwischen der Druckbildoberfläche und der
Rückseitenbeschichtungsschichtoberfläche existieren, so
dass ein verdampftes Lösungsmittel leicht abdampft und
extrem feine anorganische Teilchen, vorzugsweise
kolloidales Silica, werden in der
Rückseitenbeschichtungsschicht verwendet, die eine dichte
Schichtstruktur mit einem Hohlraumverhältnis von 70 Vol.-%
oder weniger darstellt, so dass verdampftes Lösungsmittel
aus der Tinte schwer absorbiert wird oder eindringt.
Insbesondere ist ein Material vom Hohlraumtyp bevorzugt.
Durch Verwendung von kondensiertem Silica für eine
tintenaufnehmende Schicht vom Hohlraumtyp und durch
Verringerung des Verhältnisses des hydrophilen Binders
wird die tintenaufnehmende Eigenschaft verbessert. Ferner
diffundiert das Lösungsmittel in der tintenaufnehmenden
Schicht, so dass die direkte Verdampfung zur Oberfläche
des Bildbereichs geringfügig wird, wodurch die
Rückseitenübertragung des Lösungsmittels verhindert werden
kann, und die Rückseitenübertragung der Tinte kann
ebenfalls verhindert werden.
Erfindungsgemäss kann zum Zweck der Verbesserung der
Beschichtungseignung und der Oberflächeneigenschaft ein
Tensid zu der tintenaufnehmenden Schicht zugegeben werden.
Als kationisches Tensid ist ein aliphatisches Aminsalz,
ein aliphatisches quaternäres Ammoniumsalz, ein
Benzalkoniumsalz, Benzethoniumchlorid, ein Pyridiniumsalz,
ein Imidazoliumsalz usw. zu nennen. Als amphoteres Tensid
kann ein Carboxybetaintyp, ein Aminocarboxylat,
Imidazoliumbetain, Lecithin usw. genannt werden. Als
nicht-ionisches Tensid kann ein Polyoxyethylenalkylether,
ein Polyoxyethylenalkylphenylether, ein
Polyoxyethylensorbitan/aliphatischer Säureester, ein
Polyethylenglykol/aliphatischer Säureester, ein
Sucrose/aliphatischer Säureester, ein Alkanolamid einer
aliphatischen Säure usw. genannt werden. Als Tensid kann
mindestens eines, ausgewählt aus den oben genannten
Tensiden, verwendet werden. Ferner kann ein anionisches
Tensid, wie beispielsweise ein Carboxylat, ein Sulfonat
usw., verwendet werden, jedoch ist dessen Menge im
Hinblick auf die Aggregationseigenschaft der
Zusammensetzung zur Herstellung einer tintenaufnehmenden
Schicht beschränkt.
Erfindungsgemäss kann auf der tintenaufnehmenden Schicht
innerhalb eines Bereichs, der die tintenaufnehmenden
Eigenschaften und die Transparenz nicht deutlich
verringert, eine Schutzschicht bereitgestellt werden. Die
Dicke der Schutzschicht ist im allgemeinen vorzugsweise
5 µm oder weniger.
Das erfindungsgemässe Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial
zeigt vorzugsweise einen Eintrübungswert der
tintenaufnehmenden Schicht, definiert gemäss JIS-K-7105,
von 25% oder weniger, weiter bevorzugt 18% oder weniger.
Wenn der Wert höher ist als der oben angegebene Wert, wird
die Scharfzeichnung des beobachteten Bildes verringert,
wodurch ein Beobachtungsfehler hervorgerufen wird,
insbesondere im medizinischen Bereich, wenn ein
Rückseitenbeleuchtungssystem verwendet wird.
Die erfindungsgemässe tintenaufnehmende Schicht enthält
vorzugsweise eine kationische Verbindung. Als kationische
Verbindung ist beispielsweise ein kationisches Polymer und
eine wasserlösliche Metallverbindung, die zum Zweck der
Verbesserung der Wasserbeständigkeit verwendet wird, zu
nennen. Das kationische Polymer neigt zur Verschlechterung
der Transparenz, wenn es in Kombination mit kondensiertem
Silica verwendet wird, auf der andren Seite verhindert die
wasserlösliche Metallverbindung die Bildung von feinen
Rissen und verbessert die Transparenz. Daher kann durch
Verwendung einer Mischung von zwei Arten von kondensierten
Silica und der wasserlöslichen Metallverbindung der
Vorteil, wie beispielsweise verbesserte
Tintenabsorptionseigenschaft, hohe Wasserbeständigkeit und
hohe Transparenz, erzielt werden.
Als erfindungsgemäss zu verwendendes kationisches Polymer
sind vorzugsweise Polyethylenimin, Polydiallylamin,
Polyallylamin und Polyalkylamin zu nennen, sowie Polymere,
die eine primäre bis tertiäre Aminogruppe oder eine
quaternäre Ammoniumgruppe aufweisen, wie in den JP-OS
20696/1984, 33176/1984, 33177/1984, 155088/1984,
11389/1985, 49990/1985, 83882/1985, 109894/1985,
198493/1987, 49478/1988, 115780/1988, 280681/1988,
40371/1989, 234268/1994, 125411/1995 und 193776/1988 usw.
offenbart. Das durchschnittliche Molekulargewicht (Mw)
dieser kationischen Polymere ist vorzugsweise 5.000 oder
mehr, weiter bevorzugt im Bereich von 5.000-100.000.
Die zu verwendende Menge dieser kationischen Polymere ist
vorzugsweise etwa 1-10 Gew.-%, weiter bevorzugt etwa
2-7 Gew.-%, auf Basis der Menge der anorganischen feinen
Teilchen.
Die erfindungsgemäss verwendbare wasserlösliche
Metallverbindung kann beispielsweise ein wasserlösliches
polyvalentes Metallsalz einschliessen. Als ein solches
Salz ist ein wasserlösliches Salz eines Metalls,
ausgewählt aus Calcium, Barium, Mangan, Kupfer, Kobalt,
Nickel, Aluminium, Eisen, Zink, Zirkon, Titan, Chrom,
Magnesium, Wolfram und Molybdän zu nennen. Genauer kann
eine solche wasserlösliche Metallverbindung beispielsweise
Calciumacetat, Calciumchlorid, Calciumformiat,
Calciumsulfat, Bariumacetat, Bariumsulfat, Bariumphosphat,
Manganchlorid, Manganacetat, Manganformiatdihydrat,
Ammoniummangansulfathexahydrat, Kupfer(III)chlorid,
Kupfer(II)ammoniumchloriddihydrat, Kupfersulfat,
Kobaltchlorid, Kobaltthiocyanat, Kobaltsulfat,
Nickelsulfathexahydrat, Nickelchloridhexahydrat,
Nickelacetattetrahydrat, Ammoniumnickelsulfathexahydrat,
Amidnickelsulfattetrahydrat, Aluminiumsulfat,
Aluminiumsulfit, Aluminiumthiosulfat,
Poly(aluminiumchlorid), Aluminiumnitratnonahydrat,
Aluminiumchloridhexahydrat, Eisen(II)bromid,
Eisen(II)chlorid, Eisen(III)chlorid, Eisen(II)sulfat,
Eisen(III)sulfat, Zinkphenolsulfat, Zinkbromid,
Zinkchlorid, Zinknitrathexahydrat, Zinksulfat,
Titanchlorid, Titansulfat, Zirkonacetat, Zirkonmchlorid,
Zirkonoxychloridoctahydrat, Zirkonhydroxychlorid,
Zirkonnitrat, basisches Zirkoncarbonat, Zirkonhydroxid,
Ammoniumzirkoncarbonat, Kaliumzirkoncarbonat,
Zirkonsulfat, Zirkonfluorid, Chromacetat, Chromsulfat,
Magnesiumsulfat, Magnesiumchloridhexahydrat,
Magnesiumcitratnonahydrat, Natriumphosphorwolframat,
Wolframnatriumcitrat, Dodecawolframatophosphat-n-hydrat,
Dodecawolframatosilicat 26-hydrat, Molybdänchlorid,
Dodecamolybdatphosphat-n-hydrat usw. einschliessen. Unter
diesen ist eine Verbindung vom Zirkontyp im Hinblick auf
deren Eigenschaften bevorzugt.
Ferner ist als kationische Verbindung eine basische
Polyaluminiumhydroxidverbindung zu nennen, die ein
anorganisches, aluminiumhaltiges, kationisches Polymer
darstellt. Die oben genannte basische
Polyaluminiumhydroxidverbindung ist eine Verbindung, deren
Hauptkomponente durch die folgende Formel (1), (2) oder
(3) repräsentiert wird und die ein polynukleares
kondensiertes Ion enthält, das basisch und ein Polymer in
einer stabilen Form ist, wie beispielsweise [Al6(OH)15]3+,
[Al8(OH)20]4+, [Al13(OH)34]5+, [Al21(OH)60]3+ usw.
[Al2(OH)nCl6-n]m (1)
[Al(OH)3]nAlCl3 (2)
Aln(OH)mCl(3n-m) 0 < m < 3n (3)
Diese Verbindungen sind kommerziell erhältlich von Taki
Chemical, K. K., Japan, unter dem Handelsnamen
Poly(aluminiumchlorid) (PAC, Warenzeichen) als
Wasserbehandlungsmittel, von Asada Chemical K. K., Japan,
unter dem Handelsnamen Poly(aluminiumhydroxid) (Paho,
Warenzeichen), von K. K. Riken Green, Japan, unter dem
Handelsnamen Pyurakemu WT (Warenzeichen) und von anderen
Herstellern mit gleicher Zielsetzung, wobei verschiedene
Arten unterschiedlicher Gradierungen leicht erhältlich
sind. Erfindungsgemäss können diese kommerziell
erhältlichen Produkte so wie sie sind verwendet werden,
unter diesen befindet sich jedoch ein Material, das einen
übermässig niedrigen pH-Wert aufweist. In diesem Fall kann
das Material gegebenenfalls nach Einstellung des pH-Werts
verwendet werden.
Erfindungsgemäss ist die Menge der oben genannten
wasserlöslichen Metallverbindung in der tintenaufnehmenden
Schicht vorzugsweise etwa 0,1-10 g/m2, weiter bevorzugt
etwa 0,2-5 g/m2.
Die oben genannte kationische Verbindung kann in
Kombination von zwei oder mehreren verwendet werden.
Beispielsweise kann das kationische Polymer in Kombination
mit der wasserlöslichen Metallverbindung verwendet werden.
Erfindungsgemäss kann die tintenaufnehmende Schicht einen
geeigneten Filmhärter (Vernetzungsmittel) zur Verbesserung
der Wasserbeständigkeit und Punktreproduzierbarkeit
enthalten. Spezifische Beispiele der Filmhärter können
eine Verbindung vom Aldehydtyp, wie beispielsweise
Formaldehyd und Glutaraldehyd, einschliessen, sowie eine
Ketonverbindung, wie Diacetyl und Chlorpentandion; Bis(2-
chlorethylharnstoff)-2-hydroxy-4,6-dichlor-1,3,5-triazin,
eine Verbindung mit einem reaktiven Halogen, wie in US-PS
3 288 775 offenbart; Divinylsulfon; eine Verbindung mit
einem reaktiven Olefin, wie in US-PS 3 635 718 offenbart;
eine N-Methylolverbindung, wie in US-PS 2 732 316
offenbart; eine Isocyanatverbindung, wie in US-PS
3 103 437 offenbart; eine Aziridinverbindung, wie in den
US-PS 3 017 280 und 2 983 611 offenbart; eine Verbindung
vom Carbodiimidtyp, wie in US-PS 3 100 704 offenbart; eine
Epoxyverbindung, wie in US-PS 3 091 537 offenbart; eine
Halogencarboxyaldehydverbindung, wie Mucochlorsäure, ein
Dioxanderivat, wie Dihydroxydioxan, einen anorganischen
Filmhärter, wie Chromalaun, Zirkonsulfat, Borsäure, Borax
und Borat, und diese können einzeln oder in Kombination
von zwei oder mehreren verwendet werden. Die Menge des
Härters ist vorzugsweise etwa 0,01-40 g, weiter bevorzugt
etwa 0,1-30 g, auf Basis von 100 g des hydrophilen
Binders, der die tintenaufnehmende Schicht bildet.
Erfindungsgemäss können zu der tintenaufnehmenden Schicht
verschiedene allgemein bekannte Zusatzstoffe zugegeben
werden, wie ein farbgebender Farbstoff, ein farbgebendes
Pigment, ein Tintenfarbstoffixiermittel, ein UV-Absorber,
ein Antioxidationsmittel, ein Pigmentdispergiermittel, ein
Antischaumbildner, ein organisches Lösungsmittel, ein
Verlaufmittel, ein Antiseptikum, ein Fluoreszenzaufheller,
ein Viskositätsstabilisator, ein pH-Wert-Steuerungsmittel
usw.
Erfindungsgemäss ist das Beschichtungsverfahren für die
tintenaufnehmende Schicht nicht sonderlich beschränkt und
es kann ein im Stand der Technik bekanntes
Beschichtungsverfahren angewandt werden. Zu nennen sind
beispielsweise ein Gleitkugelsystem, ein Vorhangsystem,
ein Extrusionssystem, ein Luftmessersystem, ein
Walzenbeschichtungssystem, ein Stabbeschichtungssystem
usw.
Wenn die Transparenz oder der Farbton des
lichtdurchlässigen Trägers reguliert wird, wird der Träger
beispielsweise durch Formulierung anorganischer feiner
Teilchen usw. in ein thermoplastisches Harz hergestellt.
Als anorganische feine Teilchen können Calciumcarbonat,
Titandioxid, Talk, Silica oder ein farbiges Pigment, wie
beispielsweise Kohlenstoffschwarz usw., verwendet werden.
Erfindungsgemäss wird vorzugsweise ein Träger mit einer
Opazität, die nach dem Verfahren gemäss JIS P8138A auf
60% oder weniger eingestellt ist, verwendet. Wenn sie
grösser ist als 60%, sind die
Lichtdurchlässigkeitseigenschaften unterlegen und das
resultierende Bild wird unklar dunkel. Falls sie weniger
als 5% beträgt, ist das transmittierte Licht stark und
das resultierende Bild wird in Abhängigkeit von der
Ausleuchtung mit einer Lichtquelle schwer sichtbar. Im
medizinischen Bereich ist eine in blauer Farbe eingefärbte
PET-Folie besonders bevorzugt.
Wenn Beschichtungslösungen zur Ausbildung einer
tintenaufnehmenden Schicht und zur Ausbildung einer
Rückseitenbeschichtungsschicht auf einem
Kunstharzfolienträger aufgeschichtet werden, wird der
Träger vor der Beschichtung im allgemeinen einer
Behandlung unterzogen, wie beispielsweise einer
Koronaentladungsbehandlung, einer Flammenbehandlung, einer
UV-Bestrahlungsbehandlung, einer Plasmabehandlung usw.
Erfindungsgemäss ist es bevorzugt, auf einem
lichtdurchlässigen Träger, wie beispielsweise einer
Kunstharzfolie usw., eine Grundierschicht bereitzustellen,
die hauptsächlich ein natürliches Harz oder ein
synthetisches Harz umfasst. Auf der Grundierschicht werden
Beschichtungslösungen zur Ausbildung einer
tintenaufnehmenden Schicht und zur Ausbildung einer
Rückseitenbeschichtungsschicht aufgeschichtet, und nach
dem Abkühlen wird das Material bei relativ geringer
Temperatur getrocknet, wodurch die Transparenz weiter
verbessert wird.
Die oben genannte Grundierschicht wird vorzugsweise in
einer Dicke (Trockenfilmdicke) von 0,01-5 µm auf dem
Träger bereitgestellt, vorzugsweise im Bereich von
0,05-5 µm.
Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung detailliert
unter Bezugnahme auf Beispiele erläutert, jedoch wird der
Inhalt der vorliegenden Erfindung durch diese Beispiele
nicht beschränkt. In den nachfolgenden Beispielen bedeuten
alle Angaben in Teilen Gew.-Teile der Feststoffkomponente.
In der folgenden Weise wurde ein lichtdurchlässiger Träger
hergestellt.
Nachdem beide Oberflächen einer
Polyethylenterephthalatfolie mit einer Dicke von 175 µ,m,
die in einem blauen Farbton eingefärbt war (Opazität:
15%) einer Koronaentladungsbehandlung unterzogen wurde,
wurden Grundierschichten, die jeweils die folgende
Zusammensetzung aufweisen, auf beiden Oberflächen mit
einer Trockenfilmdicke von 0,3 µm bereitgestellt.
Grundierschicht: Ein Latex aus Vinylidenchlorid/ Methylacrylat/Acrylsäure (90 : 9 : 1 Gew.-%) (Gewichtsdurchschnitts-Molekulargewicht: 42.000)
Grundierschicht: Ein Latex aus Vinylidenchlorid/ Methylacrylat/Acrylsäure (90 : 9 : 1 Gew.-%) (Gewichtsdurchschnitts-Molekulargewicht: 42.000)
Auf den oben genannten Träger wurde eine
Beschichtungslösung für eine
Rückseitenbeschichtungsschicht mit der unten genannten
Zusammensetzung mittels einer Gleitkugel-
Beschichtungsvorrichtung aufgeschichtet und getrocknet.
Die Beschichtungslösung für die
Rückseitenbeschichtungsschicht wurde auf eine
Feststoffkonzentration von 12 Gew.-% eingestellt und die
Beschichtung wurde so durchgeführt, dass die
Beschichtungsmenge der festen Komponente 5 g/m2 betrug,
gefolgt von Trocknen. Anschliessend wurde eine
Beschichtungslösung für eine tintenaufnehmende Schicht mit
der folgenden Zusammensetzung so hergestellt, dass sie
eine Feststoffkonzentration von 10 Gew.-% aufwies, und so
aufgeschichtet, dass die Beschichtungsmenge der festen
Komponente 22 g/m2 betrug, gefolgt von Trocknen, wodurch
ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial erhalten wurde.
Die Trocknungsbedingungen nach dem Beschichten sind
nachfolgend angegeben.
Nachdem das beschichtete Material für 30 Sekunden bei 5°C
gekühlt wurde, wurde es bei 45°C und 10% RH (relative
Feuchtigkeit) getrocknet, bis die
Gesamtfeststoffkonzentration 90 Gew.-% betrug, und dann
weiter bei 35°C und 10% PH.
Das so hergestellte Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial
wurde wie unten angegeben ausgewertet. Die Ergebnisse sind
in Tabelle 1 angegeben.
C (Blaugrün), M (Purpur) und Y (Gelb) wurden jeweils als
einzelne Farbe mit 100% und als Dreifachfarbe mit 300%
mittels eines Tintenstrahldruckers (F850, erhältlich von
Cannon K. K., Japan) gedruckt und unmittelbar nach dem
Drucken wurden PPC-Papiere über den bedruckten Bereich
unter leichter Druckanwendung aufgelegt, und der Grad der
übertragenen Tintenmenge auf das PPC-Papier wurde mit dem
blossen Auge beobachtet und nach den folgenden Standards
ausgewertet.
○: es wurde keine Übertragung beobachtet
Δ: es wurde eine Übertragung beobachtet, es war jedoch eine praktische Verwendung möglich
×: es wurde eine Übertragung beobachtet und die praktische Anwendung war unmöglich
○: es wurde keine Übertragung beobachtet
Δ: es wurde eine Übertragung beobachtet, es war jedoch eine praktische Verwendung möglich
×: es wurde eine Übertragung beobachtet und die praktische Anwendung war unmöglich
Die Druckdichte des dreifach gefärbten Bereichs wie mit
dem oben genannten, von Cannon K. K. erhältlichen Drucker
bedruckten Bereich, wurde mit einem Macbeth-
Reflexionsdensitometer gemessen und als Durchschnittswert
von 5 Messungen angegeben.
Das in dem Beispiel erhaltene Tintenstrahl-
Aufzeichnungsmaterial wurde mittels des oben genannten,
von Cannon K. K. erhältlichen Druckers bedruckt, und die
bedruckte Oberfläche wurde unmittelbar mit einer
Rückseitenoberfläche des Aufzeichnungsmaterials
überlagert, und nach weiterem Darüberlegen von 20 Blättern
wurden diese Blätter bei 40°C für 2 Stunden
stehengelassen, und dann wurde die Rückseitenübertragung
der Tinte anhand der folgenden Standards ausgewertet.
○: es wurde keine Rückseitenübertragung von Tinte beobachtet
Δ: die Rückseitenübertragung von Tinte wurde in geringem Ausmass beobachtet, diese stellt jedoch einen unteren Grenzwert für die praktische Anwendung dar
×: es wurde Rückseitenübertragung der Tinte beobachtet und eine praktische Verwendung war unmöglich
○: es wurde keine Rückseitenübertragung von Tinte beobachtet
Δ: die Rückseitenübertragung von Tinte wurde in geringem Ausmass beobachtet, diese stellt jedoch einen unteren Grenzwert für die praktische Anwendung dar
×: es wurde Rückseitenübertragung der Tinte beobachtet und eine praktische Verwendung war unmöglich
Das im Beispiel erhaltene Tintenstrahl-
Aufzeichnungsmaterial wurde mittels des oben genannten,
von Cannon K. K. erhältlichen Druckers bedruckt, und die
bedruckte Oberfläche wurde unmittelbar mit einer
Rückseitenoberfläche des gleichen Aufzeichnungsmaterials
überlagert und nach dem weiteren Darauflegen eines
weiteren Blattes wurden diese Blätter bei 40°C für 2
Stunden stehengelassen, und dann wurde die
Rückseitenübertragung des Lösungsmittels nach den
folgenden Standards bewertet:
: es wurde keine Rückseitenübertragung von Lösungsmittel beobachtet
○: es wurde eine geringe Rückseitenübertragung von Lösungsmittel beobachtet
Δ: es wurde eine Rückseitenübertragung von Lösungsmittel beobachtet, diese stellte jedoch einen unteren Grenzwert für die praktische Anwendung dar
×: es wurde Rückseitenübertragung des Lösungsmittels beobachtet und eine praktische Anwendung war unmöglich
: es wurde keine Rückseitenübertragung von Lösungsmittel beobachtet
○: es wurde eine geringe Rückseitenübertragung von Lösungsmittel beobachtet
Δ: es wurde eine Rückseitenübertragung von Lösungsmittel beobachtet, diese stellte jedoch einen unteren Grenzwert für die praktische Anwendung dar
×: es wurde Rückseitenübertragung des Lösungsmittels beobachtet und eine praktische Anwendung war unmöglich
Die in dem Beispiel erhaltenen Aufzeichnungsmaterialien
wurden unter Verwendung des oben genannten, von Cannon
K. K. erhältlichen Druckers unter Bedingungen von 23°C und
55% RH einem Druckvorhang unterzogen, und es wurde ein
kontinuierlicher Druckvorgang mit 50 Blättern durchgeführt
und die Papierzuführ- und -vortriebseigenschaften wurden
anhand der folgenden Standards bewertet.
○: es wurde kein Mehrfachzuführungsfehler beobachtet
Δ: es wurden 1 bis 2 Mehrfachzuführungsfehler beobachtet
×: es wurden 3 oder mehr Mehrfachzuführungsfehler beobachtet
○: es wurde kein Mehrfachzuführungsfehler beobachtet
Δ: es wurden 1 bis 2 Mehrfachzuführungsfehler beobachtet
×: es wurden 3 oder mehr Mehrfachzuführungsfehler beobachtet
Das in dem Beispiel erhaltene Aufzeichnungsmaterial wurde
mit einem schwarzen Bild mit einer optischen Dichte von
1,5-2,5 unter Verwendung des oben genannten Druckers
bedruckt und die Einfachheit der Betrachtung mit dem
blossen Auge wurde unter Verwendung eines Schaukastens
(Belichtungsvorrichtung für die Diagnose) mit einer
Lichtquelle von 10.000 lux unter Einschluss des
Blendgrades anhand der folgenden Standards bewertet.
: extrem gut
○: gut
Δ: geringfügig schwierig zu beobachten, die praktische Anwendung ist jedoch möglich
×: schwierig zu beobachten
: extrem gut
○: gut
Δ: geringfügig schwierig zu beobachten, die praktische Anwendung ist jedoch möglich
×: schwierig zu beobachten
Ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial gemäss Beispiel 2
wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 erhalten,
mit dem Unterschied, dass die tintenaufnehmende Schicht
aus Beispiel 1 auf zwei Schichten geändert wurde, und die
Zusammensetzungen der jeweiligen tintenaufnehmenden
Schichten wie unten angegeben waren. Kondensiertes Silica
für die tintenaufnehmende Schicht A, die die untere
Schicht darstellt, wurde in einem
Dimethyldiallylammoniumchlorid-Homopolymer dispergiert und
Pseudoboehmit wurde mittels eines Hochdruckhomogenisators
in einer Feststoffkonzentration von 21 Gew.-% in
Salpetersäure dispergiert, und dann wurde die
Beschichtungslösung für die tintenaufnehmende Schicht A so
eingestellt, dass die Feststoffkonzentration 12 Gew.-%
betrug, und der Wert für die Beschichtungslösung für die
tintenaufnehmende Schicht B betrug 10 Gew.-%. Diese
Beschichtungslösungen wurden so aufgeschichtet, dass die
Menge an kondensiertem Silica in der tintenaufnehmenden
Schicht A 16 g/m2 Feststoffgehalt betrug, und die Menge an
Pseudoboehmit in der tintenaufnehmenden Schicht B wies
einen Feststoffgehalt von 6 g/m2 auf. Die
Auswertungsergebnisse sind in Tabelle 1 angegeben.
Anhand des so hergestellten Tintenstrahl-
Aufzeichnungsmaterials wurde die gleiche Auswertung
durchgeführt wie in Beispiel 1. Die Ergebnisse sind in
Tabelle 1 gezeigt.
Ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial gemäss Beispiel 3
wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 2 erhalten,
mit dem Unterschied, dass die Beschichtungslösung für die
tintenaufnehmende Schicht B wie unten angegeben verändert
wurde. Die Auswertungsergebnisse sind in Tabelle 1
angegeben.
Ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial gemäss Beispiel 4
wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 2 erhalten,
mit dem Unterschied, dass die Beschichtungslösung für die
tintenaufnehmende Schicht B wie unten angegeben verändert
wurde. Die Auswertungsergebnisse sind in Tabelle 1
angegeben.
Ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial gemäss Beispiel 5
wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 erhalten,
mit dem Unterschied, dass die Beschichtungslösung für die
Rückseitenbeschichtungsschicht wie unten angegeben
verändert wurde. Die Auswertungsergebnisse sind wie in
Tabelle 1 gezeigt.
Ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial gemäss Beispiel 6
wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 2 erhalten,
mit dem Unterschied, dass die Beschichtungslösung für die
Rückseitenbeschichtungsschicht auf die in Beispiel 5
verwendete verändert wurde. Die Auswertungsergebnisse sind
in Tabelle 1 angegeben.
Ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial gemäss Beispiel 7
wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 erhalten,
mit dem Unterschied, dass die Beschichtungslösung für die
tintenaufnehmende Schicht aus Beispiel 1 dadurch verändert
wurde, dass das Nassverfahren-Silica entfernt wurde, und
die Beschichtungslösung für die
Rückseitenbeschichtungsschicht durch Entfernung der
Polystyrolteilchen und Einstellung der Menge an
kolloidalem Silica auf 100 Teile verändert wurde. Die
Auswertungsergebnisse sind in Tabelle 1 angegeben.
Ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial gemäss Beispiel 8
wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 erhalten,
mit dem Unterschied, dass die Beschichtungslösung für die
Rückseitenbeschichtungsschicht auf die unten angegebene
verändert wurde. Die Auswertungsergebnisse sind in Tabelle
1 angegeben.
Ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial gemäss
Vergleichsbeispiel 1 wurde in der gleichen Weise wie in
Beispiel 7 erhalten, mit dem Unterschied, dass das
kolloidale Silica aus der Beschichtungslösung für die
Rückseitenbeschichtungsschicht aus Beispiel 7 entfernt
wurde. Die Auswertungsergebnisse sind in Tabelle 1
angegeben.
Ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial gemäss
Vergleichsbeispiel 2 wurde in der gleichen Weise wie in
Beispiel 1 erhalten, mit dem Unterschied, dass die
Beschichtungslösung für die tintenaufnehmende Schicht aus
Beispiel 1 als Beschichtungslösung für eine
Rückseitenbeschichtungsschicht in einer Feststoffgehalt-
Beschichtungsmenge von 5 g/m2 aufgeschichtet und
getrocknet wurde. Die Auswertungsergebnisse sind in
Tabelle 1 angegeben.
Ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial gemäss
Vergleichsbeispiel 3 wurde in der gleichen Weise wie in
Beispiel 1 erhalten, mit dem Unterschied, dass die
Beschichtungslösung für die Rückseitenbeschichtungsschicht
aus Beispiel 7 auf die unten angegebene verändert wurde.
Die Auswertungsergebnisse sind in Tabelle 1 angegeben.
Wie aus den Ergebnissen ersichtlich ist, kann folgendes
festgestellt werden. Beispiel 2 ist ein Fall, worin die
tintenaufnehmende Schicht aus zwei Schichten besteht und
Aluminahydrat als obere Schicht verwendet wurde, und dies
zeigt eine höhere Druckdichte als Beispiel 1, es wurde
jedoch kein Nassverfahren-Silica mit einer
durchschnittlichen Teilchengrösse von 2 µm verwendet, so
dass die Rückseitenübertragung von Tinte und die
Papierzuführ- und -vortriebseigenschaften geringfügig
schlechter waren. Beispiele 3 und 4 stellen Fälle dar, in
denen Nassverfahren-Silica mit einer durchschnittlichen
Teilchengrösse von 2 µm und Polystyrolteilchen mit einer
durchschnittlichen Teilchengrösse von 6 µm als obere
Schicht aus Beispiel 2 verwendet wurden, und die
Rückseitenübertragung von Tinte, die Rückseitenübertragung
von Lösungsmittel und die Papierzuführ- und
-vortriebseigenschaften waren deutlich verbessert.
Beispiel 5 ist ein Fall, worin die Polystyrolteilchen in
der Rückseitenbeschichtungsschicht durch Nassverfahren-
Silica mit einer durchschnittlichen Teilchengrösse von
2 µm aus Beispiel 1 ersetzt wurden und es wurden gute
Eigenschaften erzielt, mit der Ausnahme, dass die
Rückseitenübertragung von Lösungsmittel geringfügig
verschlechtert war. Beispiel 6 ist ein Fall, worin die
Polystyrolteilchen in der Rückseitenbeschichtungsschicht
durch Nassverfahren-Silica mit einer durchschnittlichen
Teilchengrösse von 2 µm aus Beispiel 2 ersetzt wurden und
es wurden gute Eigenschaften erzielt, während die
Rückseitenübertragung von Lösungsmittel geringfügig
verschlechtert war. Beispiel 7 ist ein Fall, worin das
Nassverfahren-Silica in der tintenaufnehmenden Schicht und
die Polystyrolteilchen in der
Rückseitenbeschichtungsschicht aus Beispiel 1 entfernt
wurden, und die Rückseitenübertragung von Tinte und die
Papierzuführ- und -vortriebseigenschaften waren leicht
verschlechtert. Beispiel 8, worin das Hohlraumverhältnis
durch Veränderung der Menge von Polyvinylalkohol in der
Rückseitenbeschichtungsschicht auf 90 Teile gegenüber
Beispiel 1 verringert war, zeigte eine geringfügig
verbesserte Rückseitenübertragung des Lösungsmittels
gegenüber Beispiel 1, jedoch waren die Papierzuführ- und
-vortriebseigenschaften geringfügig verschlechtert.
Schliesslich wurde mit dem blossen Auge ein schwach
verschlechterter Blendeffekt in den Beispielen 2, 6 und 7
gefunden, die anderen Beispiele waren jedoch gut.
Vergleichsbeispiel 1 ist ein Fall, worin das kolloidale
Silica in der Rückseitenbeschichtungsschicht aus Beispiel
7 entfernt wurde, und in dieser Probe war die
Rückseitenübertragung von Tinte die gleiche wie in
Beispiel 7, dafür waren die Papierzuführ- und
-vortriebseigenschaften deutlich verschlechtert.
Vergleichsbeispiel 2 ist der Fall, worin die
tintenaufnehmende Schicht aus Beispiel 1 als
Rückseitenbeschichtungsschicht verwendet wurde, und in
dieser Probe waren die Rückseitenübertragungen von Tinte
und Lösungsmittel und die Papierzuführ- und
-vortriebseigenschaften deutlich verschlechtert, wodurch
eine praktische Anwendung nicht möglich war.
Vergleichsbeispiel 3 ist der Fall, worin das kolloidale
Silica in der Rückseitenbeschichtungsschicht aus Beispiel
7 durch Nassverfahren-Silica mit einer durchschnittlichen
Teilchengrösse von 2 µm ersetzt wurde und in dieser Probe
waren die Rückseitenübertragung von Lösungsmittel und die
Betrachtbarkeit gegenüber Beispiel 1 verschlechtert,
weshalb eine praktische Anwendung nicht möglich war.
Wie aus den obigen Ergebnissen klar ersichtlich ist, kann
erfindungsgemäss ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial
mit hohen Tintenabsorptionseigenschaften und hoher
Druckdichte, guten Papierzuführ- und
-vortriebseigenschaften und einer wirksamen Verhinderung
der Rückseitenübertragung und einer insbesondere
exzellenten Betrachtbarkeit selbst bei Verwendung in einem
Lichtsystem im medizinischen Bereich erhalten werden.
Claims (11)
1. Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial, das einen
lichtdurchlässigen Träger, mindestens eine auf einer
Oberfläche des Trägers bereitgestellte
tintenaufnehmende Schicht und mindestens eine auf der
gegenüberliegenden Oberfläche des Trägers
bereitgestellte Rückseitenbeschichtungsschicht
umfasst, worin mindestens eine der
Rückseitenbeschichtungsschichten anorganische feine
Teilchen mit einer durchschnittlichen Teilchengrösse
der Primärteilchen von 5-50 nm und einen Binder
umfasst, und das Hohlraumverhältnis der Schicht
beträgt 70 Vol.-% oder weniger.
2. Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial gemäss Anspruch 1,
worin die tintenaufnehmende Schicht anorganische
feine Teilchen mit einer durchschnittlichen
Teilchengrösse der Primärteilchen von 5-30 nm und
einen hydrophilen Binder umfasst.
3. Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial gemäss Anspruch 1
oder 2, worin die tintenaufnehmende Schicht
mindestens eines aus einem anorganischen Pigment und
einem organischen Pigment mit einer
durchschnittlichen Teilchengrösse von 0,5-10 µm
umfasst.
4. Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial gemäss mindestens
einem der Ansprüche 1 bis 3, worin die
tintenaufnehmende Schicht zwei oder mehr Schichten
umfasst, und eine tintenaufnehmende Schicht (A) nahe
dem lichtdurchlässigen Träger umfasst kondensiertes
Silica mit einer durchschnittlichen Teilchengrösse
der Primärteilchen von 10-30 nm und einen hydrophilen
Binder, und eine tintenaufnehmende Schicht (B), die
von dem lichtdurchlässigen Träger entfernt liegt,
umfasst Alumina oder Aluminahydrat mit einer
durchschnittlichen Teilchengrösse der Primärteilchen
von 5-30 nm und einen hydrophilen Binder.
5. Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial gemäss Anspruch 4,
worin die tintenaufnehmende Schicht (B) mindestens
eines aus einem anorganischen Pigment und einem
organischen Pigment mit einer Teilchengrösse von
0,5-10 µm in einer Menge von 0,01-1 g/m2 umfasst.
6. Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial gemäss Anspruch 4,
worin das Verhältnis (C) des hydrophilen Binders zu
dem kondensierten Silica der tintenaufnehmenden
Schicht (A) 50-20 Gew.-% und das Verhältnis (D) des
hydrophilen Binders zum Alumina oder Aluminahydrat
der tintenaufnehmenden Schicht (B) 6-22 Gew.-%
beträgt, und (C) kleiner ist als (D).
7. Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial gemäss mindestens
einem der Ansprüche 1 bis 6, worin die anorganischen
feinen Teilchen in der Rückseitenbeschichtungsschicht
Nassverfahren-Silica mit 5 oder mehr Silanolgruppen
pro nm2 darstellen.
8. Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial gemäss Anspruch 7,
worin das Nassverfahren-Silica in der
Rückseitenbeschichtungsschicht kolloidales Silica
ist.
9. Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial gemäss mindestens
einem der Ansprüche 1 bis 8, worin das Bindemittel in
der Rückseitenbeschichtungsschicht Polyvinylalkohol
oder ein modifiziertes Produkt davon ist.
10. Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial gemäss mindestens
einem der Ansprüche 1 bis 9, worin der
Feststoffgehalt der Rückseitenbeschichtungsschicht
1-10 g/m2 beträgt.
11. Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial gemäss mindestens
einem der Ansprüche 1 bis 10, worin der
lichtdurchlässige Träger eine Polyesterfolie ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP2001-040744 | 2001-02-16 | ||
| JP2001040744A JP3989178B2 (ja) | 2001-02-16 | 2001-02-16 | インクジェット記録材料 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10206365A1 true DE10206365A1 (de) | 2002-09-19 |
| DE10206365B4 DE10206365B4 (de) | 2006-01-26 |
Family
ID=18903292
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10206365A Expired - Lifetime DE10206365B4 (de) | 2001-02-16 | 2002-02-15 | Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US7563494B2 (de) |
| JP (1) | JP3989178B2 (de) |
| CN (1) | CN1262429C (de) |
| DE (1) | DE10206365B4 (de) |
Families Citing this family (30)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10152745A1 (de) * | 2001-10-25 | 2003-05-15 | Degussa | Dispersion von Aluminiumoxid |
| US6843560B2 (en) * | 2002-08-07 | 2005-01-18 | Eastman Kodak Company | Ink jet printing method |
| US6758140B1 (en) * | 2002-12-31 | 2004-07-06 | Eastman Kodak Company | Inkjet lithographic printing plates |
| CN100413699C (zh) * | 2003-04-30 | 2008-08-27 | 王子制纸株式会社 | 喷墨记录用纸 |
| US20050008794A1 (en) * | 2003-07-10 | 2005-01-13 | Arkwright, Inc. | Ink-jet recording media having a microporous coating comprising cationic fumed silica and cationic polyurethane and methods for producing the same |
| US7704575B2 (en) * | 2003-07-28 | 2010-04-27 | Hewlett-Packard Development Company, L.P. | Additives to eliminate bronzing of ink-jet inks |
| DE112004001339B4 (de) * | 2003-11-25 | 2009-06-18 | Mitsubishi Paper Mills Limited | Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial |
| JP4401267B2 (ja) * | 2004-10-04 | 2010-01-20 | 富士フイルム株式会社 | インクジェット記録用媒体 |
| JP4491396B2 (ja) * | 2005-09-30 | 2010-06-30 | 富士フイルム株式会社 | インクジェット記録用媒体 |
| JP4504297B2 (ja) * | 2005-11-02 | 2010-07-14 | 三菱製紙株式会社 | インクジェット記録材料 |
| US7641947B2 (en) * | 2006-05-26 | 2010-01-05 | Hewlett-Packard Development Company, L.P. | Stackable inkjet recording material |
| US7955668B2 (en) * | 2006-10-12 | 2011-06-07 | Hewlett-Packard Development Company, L.P. | Media sheet |
| TW200832454A (en) * | 2007-01-26 | 2008-08-01 | hong-zhi Wu | Structure of magnet allowing surface painting and manufacturing method thereof |
| US8247044B2 (en) * | 2007-11-08 | 2012-08-21 | Eastman Kodak Company | Inkjet recording element |
| US8247045B2 (en) * | 2007-11-08 | 2012-08-21 | Eastman Kodak Company | Inkjet recording element |
| JP2009241417A (ja) * | 2008-03-31 | 2009-10-22 | Fujifilm Corp | インクジェット記録媒体及び記録方法 |
| JP2009248351A (ja) * | 2008-04-02 | 2009-10-29 | Miyakoshi Printing Machinery Co Ltd | インクジェット記録装置における下地剤塗布方法 |
| JP2010240955A (ja) * | 2009-04-03 | 2010-10-28 | Fujifilm Corp | 記録用シート及びその製造方法 |
| US8470415B2 (en) * | 2010-07-12 | 2013-06-25 | Carestream Health, Inc. | Transparent ink-jet recording film |
| US20120058271A1 (en) * | 2010-09-03 | 2012-03-08 | Simpson Sharon M | Transparent ink-jet recording films, compositions, and methods |
| US8481132B2 (en) * | 2010-10-08 | 2013-07-09 | Carestream Health, Inc. | Transparent ink-jet recording films, compositions, and methods |
| US8481131B2 (en) | 2010-10-08 | 2013-07-09 | Carestream Health, Inc. | Transparent ink-jet recording films, compositions, and methods |
| US20120107532A1 (en) * | 2010-10-29 | 2012-05-03 | Baird David G | Transparent ink-jet recording films, compositions, and methods |
| US8470416B2 (en) * | 2010-11-12 | 2013-06-25 | Carestream Health, Inc. | Transparent ink-jet recording films, compositions, and methods |
| US20120121827A1 (en) * | 2010-11-12 | 2012-05-17 | Baird David G | Transparent ink-jet recording films, compositions, and methods |
| US20120128901A1 (en) * | 2010-11-19 | 2012-05-24 | Simpson Sharon M | Transparent ink-jet recording films, compositions, and methods |
| CN103987527B (zh) * | 2011-12-20 | 2018-09-18 | 惠普发展公司,有限责任合伙企业 | 涂覆的介质基底 |
| EP2695740B1 (de) * | 2012-08-08 | 2017-09-06 | Canon Kabushiki Kaisha | Aufzeichnungsmedium |
| EP2865529B1 (de) * | 2013-10-23 | 2017-03-29 | Canon Kabushiki Kaisha | Aufzeichnungsmedium |
| RU2705406C2 (ru) * | 2015-03-16 | 2019-11-07 | Таркетт Гдл | Печатные декоративные облицовочные покрытия |
Family Cites Families (18)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5275867A (en) * | 1991-02-19 | 1994-01-04 | Asahi Glass Company Ltd. | Recording film and recording method |
| US5662997A (en) * | 1994-05-23 | 1997-09-02 | Seiko Epson Corporation | Ink jet recording film comprising cation-modified polyvinyl alcohol and recording method using the same |
| US6310133B1 (en) * | 1997-08-25 | 2001-10-30 | Dai Nippon Printing Co., Ltd. | Antistatic coat, thermal transfer sheet having antistatic property and antistatic agent |
| JP3321700B2 (ja) * | 1996-10-25 | 2002-09-03 | コニカ株式会社 | インクジェット記録用紙 |
| JPH10207100A (ja) * | 1997-01-17 | 1998-08-07 | Fuji Photo Film Co Ltd | 記録用シート及び画像形成方法 |
| JP3653967B2 (ja) * | 1998-01-22 | 2005-06-02 | 王子製紙株式会社 | インクジェット記録用シート |
| US6089704A (en) * | 1998-10-19 | 2000-07-18 | Eastman Kodak Company | Overcoat for ink jet recording element |
| JP3871475B2 (ja) * | 1998-10-26 | 2007-01-24 | 三菱製紙株式会社 | インクジェット記録シート及びその製造方法 |
| US6436515B1 (en) * | 1999-04-13 | 2002-08-20 | Konica Corporation | Ink jet recording sheet |
| US6096469A (en) * | 1999-05-18 | 2000-08-01 | 3M Innovative Properties Company | Ink receptor media suitable for inkjet printing |
| US6432550B1 (en) | 1999-07-13 | 2002-08-13 | Konica Corporation | Ink-jet recording sheet |
| JP4165969B2 (ja) * | 1999-08-23 | 2008-10-15 | 日清紡績株式会社 | インクジェット記録用シート |
| DE10101309B4 (de) * | 2000-01-14 | 2004-11-18 | Mitsubishi Paper Mills Limited | Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial |
| DE60119799T2 (de) * | 2000-01-28 | 2007-04-26 | Oji Paper Co., Ltd. | Tintenstrahlaufzeichnungsmaterial |
| JP3878410B2 (ja) * | 2000-03-28 | 2007-02-07 | 三菱製紙株式会社 | インクジェット記録材料およびインクジェット記録方法 |
| JP2001301316A (ja) * | 2000-04-19 | 2001-10-31 | Nisshinbo Ind Inc | 被記録材 |
| US20020018055A1 (en) * | 2000-06-06 | 2002-02-14 | Smith James David | Substraight positioning device and method |
| US6495243B1 (en) * | 2000-07-27 | 2002-12-17 | Xerox Corporation | Recording substrates for ink jet printing |
-
2001
- 2001-02-16 JP JP2001040744A patent/JP3989178B2/ja not_active Expired - Lifetime
-
2002
- 2002-02-13 US US10/073,213 patent/US7563494B2/en not_active Expired - Lifetime
- 2002-02-15 DE DE10206365A patent/DE10206365B4/de not_active Expired - Lifetime
- 2002-02-19 CN CNB021052042A patent/CN1262429C/zh not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE10206365B4 (de) | 2006-01-26 |
| JP2002240417A (ja) | 2002-08-28 |
| US7563494B2 (en) | 2009-07-21 |
| US20020182380A1 (en) | 2002-12-05 |
| JP3989178B2 (ja) | 2007-10-10 |
| CN1370687A (zh) | 2002-09-25 |
| CN1262429C (zh) | 2006-07-05 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE10206365B4 (de) | Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial | |
| DE10020346C5 (de) | Tintenstrahl-Aufzeichnungsblatt | |
| DE69406731T2 (de) | Aufzeichnungselement, Tintenstrahlaufzeichnungsverfahren unter Verwendung desselben, so erhaltener Druck und Dispersion und Verfahren zur Herstellung des Aufzeichnungselementes unter Verwendung der Dispersion | |
| DE10318874B4 (de) | Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial für Probeabzüge eines Druckpapiers und dessen Verwendung | |
| DE60132227T3 (de) | Tintenstrahlaufzeichungsmaterial | |
| DE69915787T2 (de) | Aufzeichnungsmedium und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE60213323T2 (de) | Tintenstrahlaufzeichnungsmaterial, Tintenstrahldruckverfahren und so bedrucktes Material | |
| DE69504936T2 (de) | Aufzeichnungsmaterial, Bildaufzeichnungsverfahren und bedrucktes Material, das dieses Aufzeichnungsmaterial verwendet | |
| DE10324562B4 (de) | Tintenaufzeichnungsmaterial | |
| DE69506822T2 (de) | Aufzeichnungsschicht für tintenstrahldruck | |
| DE69604218T2 (de) | Druckmaterial, Verfahren zu deren Herstellung und Aufzeichnungsverfahren | |
| DE60101140T2 (de) | Tintenstrahlaufzeichnungsmaterial | |
| DE69916366T2 (de) | Aufzeichnungsmedium, Bilderzeugungsverfahren damit, Herstellungsverfahren dafür, Aluminiumoxiddispersion und Herstellungsverfahren dafür | |
| DE10101309B4 (de) | Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial | |
| DE10127377B4 (de) | Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial und dessen Verwendung | |
| DE69923114T2 (de) | Tintenstrahlaufzeichnungsmaterial, das kationisches Harz enthält, und Aufzeichnungsverfahren | |
| DE10115040B4 (de) | Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial | |
| DE69825509T2 (de) | Aufzeichnungsmedium und Aufzeichnungsverfahren unter Verwendung desselben | |
| DE60110007T2 (de) | Aufzeichnungsmedium und Bilderzeugungsverfahren damit | |
| DE69916000T2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Aufzeichnungsmediums | |
| DE60014306T2 (de) | Tintenstrahl-Aufzeichnungselement | |
| DE102004015254A1 (de) | Tintenstrahlaufzeichnungsmaterial | |
| DE19922719C2 (de) | Tintenstrahl-Aufzeichnungsmedium | |
| DE69512969T2 (de) | Aufzeichnungsblatt für die Wärmeübertragung von Heissschmelztinte | |
| DE602005002335T2 (de) | Tintenstrahl-Aufzeichnungsmedium und Verfahren zu seiner Herstellung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: PATENT- UND RECHTSANWAELTE KRAUS & WEISERT, 80539 M |
|
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| R071 | Expiry of right |