[go: up one dir, main page]

DE10206183A1 - Verfahren zur Bestimmung der Genauigkeit von Bearbeitungsmaschine - Google Patents

Verfahren zur Bestimmung der Genauigkeit von Bearbeitungsmaschine

Info

Publication number
DE10206183A1
DE10206183A1 DE10206183A DE10206183A DE10206183A1 DE 10206183 A1 DE10206183 A1 DE 10206183A1 DE 10206183 A DE10206183 A DE 10206183A DE 10206183 A DE10206183 A DE 10206183A DE 10206183 A1 DE10206183 A1 DE 10206183A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
test
mark
accuracy
relative
processing machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10206183A
Other languages
English (en)
Inventor
Stefan Dietrich
Matthias Hauth
Juergen Pflaum
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE10206183A priority Critical patent/DE10206183A1/de
Priority to PCT/DE2003/000302 priority patent/WO2003068446A1/de
Priority to US10/366,384 priority patent/US20030192868A1/en
Publication of DE10206183A1 publication Critical patent/DE10206183A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K26/00Working by laser beam, e.g. welding, cutting or boring
    • B23K26/02Positioning or observing the workpiece, e.g. with respect to the point of impact; Aligning, aiming or focusing the laser beam
    • B23K26/04Automatically aligning, aiming or focusing the laser beam, e.g. using the back-scattered light
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K26/00Working by laser beam, e.g. welding, cutting or boring
    • B23K26/02Positioning or observing the workpiece, e.g. with respect to the point of impact; Aligning, aiming or focusing the laser beam
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K26/00Working by laser beam, e.g. welding, cutting or boring
    • B23K26/70Auxiliary operations or equipment
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K1/00Printed circuits
    • H05K1/02Details
    • H05K1/0266Marks, test patterns or identification means
    • H05K1/0268Marks, test patterns or identification means for electrical inspection or testing
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K3/00Apparatus or processes for manufacturing printed circuits
    • H05K3/0011Working of insulating substrates or insulating layers
    • H05K3/0017Etching of the substrate by chemical or physical means
    • H05K3/0026Etching of the substrate by chemical or physical means by laser ablation

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)

Abstract

Die Erfindung schafft ein Verfahren zur Bestimmung der Genauigkeit von Bearbeitungsmaschinen, bei dem das Anbringen von Testmarken 122 an einem Testobjekt 120 und das Erfassen der räumlichen Lage der Testmarken 122 relativ zu der Bearbeitungsmaschine an derselben Stelle durchgeführt wird. Erfindungsgemäß wird jede Testmarke 122 möglichst nahe an einer vorbestimmten Position, der sog. relativen Soll-Position 122a angebracht, deren räumliche Lage relativ zu einer Referenzmarke 112 genau bekannt ist. Der Genauigkeitsnachweis erfolgt dadurch, dass die relative Lage der angebrachten Testmarke 122 zu einer entsprechenden Referenzmarke 112 erfasst wird und somit die relative Ist-Position 122b der Testmarke 122 bestimmt wird. Die Abweichung zwischen der relativen Soll-Position 122a und der relativen Ist-Position 122b ist ein Maß für die Genauigkeit der Bearbeitungsmaschine. Die Vermessung zwischen der Soll-Position 122a und der Ist-Position 122b erfolgt durch eine Bilderfassungsvorrichtung, welche eine an der Bearbeitungsmaschine angeordnete Kamera aufweist. Damit kann der Genauigkeitsnachweis direkt durch die Bearbeitungsmaschine durchgeführt werden.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bestimmung der Genauigkeit von Bearbeitungsmaschinen, insbesondere von Laserbearbeitungsmaschinen.
  • Eine präzise Bearbeitung von Objekten mittels Laserbearbeitungsmaschinen erfordert eine regelmäßige Überprüfung der Genauigkeit, mit der die bearbeitenden Laserstrahlen auf das zu bearbeitende Objekt gelenkt werden. Bei einem derartigen Genauigkeitsnachweis wird üblicherweise im Rahmen eines Testprogramms ein Testobjekt derart bearbeitet, dass an vorbestimmten Stellen sogenannte Testmarkierungen angebracht werden. Da bei der Materialbearbeitung mittels Laserstrahlen jeweils eine bestimmte Menge an Material von dem Testobjekt abgetragen wird, bezeichnet man das Anbringen von Testmarken auch als Strukturieren des Testobjekts mit Testmarken. Nachdem die Testmarken strukturiert sind, wird das Testobjekt von der Laserbearbeitungsmaschine entfernt und mittels einer sogenannten Messmaschine vermessen. Darin werden die genauen räumlichen Lagen der angebrachten Testmarkierungen erfasst und damit die Genauigkeit der Laserbearbeitungsmaschine bestimmt. Dabei ist die Abweichung der Ist-Position von der Soll-Position einer Testmarkierung ein direktes Maß für die Genauigkeit der Laserbearbeitungsmaschine. Als Testobjekt wird üblicherweise eine sogenannte Testplatte verwendet, welche entweder aus Glas oder aus Leiterplattenmaterial hergestellt ist. Eine Testplatte aus Leiterplattenmaterial wird insbesondere dann verwendet, wenn mit der Laserbearbeitungsmaschine, deren Genauigkeit bestimmt werden soll, Leiterplatten strukturiert, gebohrt oder anderweitig bearbeitet werden sollen.
  • Das oben beschriebene herkömmliche Verfahren zur Bestimmung der Genauigkeit von Laserbearbeitungsmaschinen hat den Nachteil, dass für einen präzisen Genauigkeitsnachweis aufgrund einer unvermeidbaren thermischen Ausdehnung das Testobjekt beim Strukturieren und beim Vermessen zumindest annähernd die gleiche Temperatur haben muss. Die gemessene Genauigkeit der Laserbearbeitungsmaschine ist ferner sowohl von der Art des verwendeten Testprogramms als auch von dem angewandten Messverfahren abhängig. Durch diese doppelte Abhängigkeit wird die Präzision des Genauigkeitsnachweises herabgesetzt.
  • Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Bestimmung der Genauigkeit von Laserbearbeitungsmaschinen zu schaffen, welches einen präzisen und schnellen Genauigkeitsnachweis von Laserbearbeitungsmaschinen ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Verfahren mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 1.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass die Erfassung der Testmarke und der Referenzmarke mittels einer Bilderfassungsvorrichtung unmittelbar nach dem Anbringen der Testmarke an dem Testobjekt erfolgt, wobei das Testobjekt zwischen dem Erfassen der beiden Marken und dem Anbringen der Testmarke an derselben Stelle gehalten wird. Dies schafft die Möglichkeit den Genauigkeitsnachweis ohne die Verwendung einer speziellen Messvorrichtung zu führen. Die räumlich feste Anordnung des Testobjekts während des gesamten erfindungsgemäßen Verfahrens hat außerdem den Vorteil, dass der Einfluss von Temperaturschwankungen, welche bei der Verwendung einer separaten Messvorrichtung kaum zu vermeiden sind, erheblich reduziert wird und somit die Präzision, mit der die Genauigkeit der Bearbeitungsmaschine bestimmt werden kann, deutlich erhöht wird.
  • Gemäß Anspruch 2 wird die räumliche Lage der vorgegebenen Position, an der die Testmarke angebracht werden soll (Soll- Position), relativ zu der Lage der Referenzmarke festgelegt. Damit wird die Bestimmung der Genauigkeit der Bearbeitungsmaschine anhand der relativen Lage zwischen der Position der Testmarke (Ist-Position) und der Position der Referenzmarke ermöglicht.
  • In vorteilhafter Weise wird bei dem Verfahren gemäß Anspruch 3 für die Bilderfassungsvorrichtung eine Kamera verwendet, welche direkt oder indirekt an der Bearbeitungsmaschine angeordnet ist. Dies hat den Vorteil, dass für die Durchführung des Genauigkeitsnachweises der Bearbeitungsmaschine keinerlei Umbauten erforderlich sind, so dass die Genauigkeit der Bearbeitungsmaschine regelmäßig in kurzen zeitlichen Abständen bestimmt werden kann, ohne dass dadurch hohe Standzeiten für die Bearbeitungsmaschine verursacht werden. Eine häufige Überprüfung der Genauigkeit der Bearbeitungsmaschine führt dann dazu, dass die Präzision der Bearbeitung im Verlauf eines längeren Produktionsablaufs auf einem hohen Niveau sichergestellt werden kann. Es wird darauf hingewiesen, dass zusätzlich zu der Bilderfassungsvorrichtung auch eine Beleuchtungsvorrichtung an der Bearbeitungsmaschine angeordnet sein kann, welche Beleuchtungsvorrichtung derart ausgebildet ist, dass eine schnelle und genaue Erfassung der Testmarke und der Referenzmarke gewährleistet ist.
  • Gemäß Anspruch 4 wird die Testmarke nicht an demselben Objekt angebracht, an dem sich bereits die Referenzmarke befindet. Die Verwendung eines speziellen Referenzobjekts, an dem eine oder eine Mehrzahl von Referenzmarken an exakt definierten Stellen angebracht sind, hat den Vorteil, dass der Genauigkeitsnachweis der Bearbeitungsmaschine kostengünstig durchgeführt werden kann, da ein und dasselbe Referenzobjekt für eine Mehrzahl von Genauigkeitsbestimmungen verwendet werden kann.
  • Gemäß Anspruch 5 wird die räumliche Lage zwischen Referenzobjekt und Testobjekt vor der Bestimmung der Genauigkeit der Bearbeitungsmaschine festgelegt und im Verlauf des gesamten Verfahrens zur Genauigkeitsbestimmung beibehalten. Dies hat den Vorteil, dass der Ablauf des Genauigkeitsnachweises in der Bearbeitungsmaschine automatisiert werden kann. Dadurch werden Bedienfehler bei der Durchführung des Genauigkeitsnachweises vermieden.
  • Gemäß Anspruch 6 sind das Testobjekt und das Referenzobjekt derart ausgebildet, dass die Testmarke ohne eine Beeinflussung durch das Referenzobjekt angebracht werden kann und dass die Referenzmarke ohne eine Beeinflussung durch das Testobjekt erfasst werden kann. Dies kann beispielsweise dadurch erreicht werden, dass (a) für den Fall, dass das Testobjekt oberhalb des Referenzobjekts angeordnet ist, das Testobjekt durchsichtig ist oder an bestimmten Stellen mit Löchern versehen ist. Dabei müssen die Löcher derart an dem Testobjekt verteilt sein, dass die Referenzmarke von der Kamera der Bilderfassungsvorrichtung erfasst werden kann. Für den Fall, dass (b) das Testobjekt unterhalb des Referenzobjekts angeordnet ist, gibt es zwei Möglichkeiten, wie der Genauigkeitsnachweis vorteilhaft durchgeführt werden kann. Die erste Möglichkeit (b1) besteht darin, dass ein durchsichtiges Referenzobjekt verwendet wird, welches die bearbeitenden Laserstrahlen möglichst ohne Absorption durchdringen und somit das darunter liegende Testobjekt möglichst ungehindert bearbeitet werden kann. Als Referenzobjekt eignet sich in diesem Fall insbesondere ein aus Glas hergestelltes Objekt, welches neben einem möglichst hohen Transmissionskoeffizienten für die bearbeitende Laserstrahlung bevorzugt auch eine geringe thermische Ausdehnung aufweist. Für das Referenzobjekt kann allerdings auch ein Material verwendet werden, welches nicht im gesamten Spektralbereich durchsichtig ist, sondern welches nur für zumindest einen die Wellenlänge der bearbeitenden Laserstrahlen enthaltenen Spektralbereich transparent ist. Die zweite Möglichkeit (b2) für die Durchführung des Genauigkeitsnachweises besteht darin, dass das Referenzobjekt an geeigneten Stellen Löcher bzw. Öffnungen aufweist, so dass die bearbeitenden Laserstrahlen durch diese Löcher hindurchtreten und somit die Testmarken an dem Testobjekt ungehindert angebracht werden können.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich der folgenden beispielhaften Beschreibung einer derzeit bevorzugten Ausführungsform.
  • Fig. 1 zeigt die Anordnung von Referenzmarken und Testmarken in dem gesamten Arbeitsfeld einer Laserbearbeitungsmaschine und
  • Fig. 2 zeigt einen Ausschnitt des in Fig. 1 dargestellten Arbeitsfeldes.
  • Fig. 1 zeigt eine Draufsicht eines vollständigen Bearbeitungsfeldes einer Laserbearbeitungsmaschine, für welche gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Genauigkeitsnachweis durchgeführt wird. Auf einem Vakuumtisch 100 liegt eine Referenzplatte 110, welche durch einen Unterdruck, der von einer Vielzahl von nicht dargestellten an dem Vakuumtisch 100 ausgebildeten Saugkanälen erzeugt wird, fest an den Vakuumtisch 100 angesaugt wird. Oberhalb der Referenzplatte 110 liegt eine Testplatte 120. Die Fixierung der Testplatte 120 relativ zu der Referenzplatte 110 und zu dem Vakuumtisch 100 wird dadurch gewährleistet, dass die Referenzplatte 110 eine Vielzahl von Vakuumdurchgangslöchern 111 aufweist, durch welche der von den Saugkanälen des Vakuumtischs 100 übertragene Unterdruck an die Unterseite der Testplatte 120 angelegt werden kann. Die Fixierung der Testplatte 120 und der Referenzplatte 110 an dem Vakuumtisch 100 mittels Unterdruck hat den Vorteil, dass durch Schalten entsprechender Druckventile der Unterdruck schnell angelegt und auch schnell wieder abgeschaltet werden kann, so dass die Referenzplatte 110 und die Testplatte 120 schnell und zuverlässig an dem Vakuumtisch fixiert werden können und ebenso schnell wieder von dem Vakuumtisch 100 entfernt werden können.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass zur räumlichen Fixierung der Referenzplatte 110 und der Testplatte 120 auch andere temporäre Befestigungsmethoden wie beispielsweise Klemmen, Schrauben, Kleben oder magnetisches Fixieren angewendet werden. Ebenso ist ein einfaches Übereinanderlegen von Referenzplatte 110 und Testplatte 120 denkbar, wobei in diesem Fall zur Vermeidung einer ungewollten Positionsänderung neben einer möglichst vibrationsarmen Lagerung sowohl auf ein bestimmtes Mindestgewicht der oben liegenden Platte als auch auf einen hohen Haftreibungskoeffizienten zwischen den beiden einander zugewandten Plattenoberflächen geachtet werden sollte.
  • Gemäß dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel befinden sich an der Referenzplatte 110 neben den Vakuumdurchgangslöchern 111 eine Mehrzahl von Referenzmarken 112, welche auf einem quadratischen Gitter angeordnet sind. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass die Referenzmarken 112 selbstverständlich in jeder beliebigen anderen Anordnung an der Referenzplatte 110 angebracht sein können. Die Testplatte 120, welche aus einem lichtundurchlässigen Material hergestellt ist, weist eine Vielzahl von Bohrungen 121 auf, welche derart angeordnet sind, dass bei entsprechender relativer Lage zwischen der Referenzplatte 110 und der Testplatte 120 die an der Referenzplatte 110 angebrachten Referenzmarken 112 zu erkennen sind.
  • Die Durchführung der Genauigkeitsbestimmung der Laserbearbeitungsmaschinen erfolgt innerhalb eines ausgewählten Arbeitsbereiches 130, in dem von den bearbeitenden Laserstrahlen an der Testplatte 120 eine Reihe von Testmarken 122 angebracht werden. Jede Testmarke 122 wird dabei möglichst nahe an einer vorgegebenen Soll-Position angebracht, welche relativ zu der entsprechenden Referenzmarke vorbestimmt ist. Der Genauigkeitsnachweis der Laserbearbeitungsmaschine erfolgt dann dadurch, dass mittels einer nicht dargestellten Bilderfassungsvorrichtung die angebrachte Testmarke 122 gemeinsam mit der entsprechenden Referenzmarke 112 innerhalb eines Bilderfassungsbereichs 140 erfasst werden.
  • Fig. 2 zeigt den Bilderfassungsbereich 140 in einer vergrößerten Darstellung. Zusätzlich zu den Elementen, die bereits in Fig. 1 dargestellt sind, und die mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet sind, ist in Fig. 2 die Soll-Position 122a für die Testmarke 122 dargestellt. Die Soll-Position 122a wird durch die Steuerung der Laserbearbeitungsmaschine vorgegeben. Die räumliche Lage der Soll-Position 122a ist relativ zu der Referenzmarke 112 genau bestimmt. Die Testmarke 120 wird dann von der Laserbearbeitungsvorrichtung an einer Ist-Position 122b angebracht. Der Abstand zwischen der Referenzmarke 112 und der vorgegebenen Soll-Position 122a für die anzubringende Testmarke 122 ist in x-Richtung durch den Abstand x und in der dazu senkrechten y-Richtung durch den Abstand y dargestellt. Der die Genauigkeit der Laserbearbeitungsmaschine bestimmende Abstand der Ist-Position 122b von der Soll-Position 122a ist durch die beiden Abstände dx und dy verdeutlicht, welche die Ungenauigkeit der Laserbearbeitung in x- bzw. in y-Richtung angeben.
  • Zusammenfassend schafft die Erfindung ein Verfahren zur Bestimmung der Genauigkeit von Bearbeitungsmaschinen, insbesondere von Laserbearbeitungsmaschinen, bei dem das Anbringen von Testmarken 122 an einem Testobjekt 120 und das Erfassen der räumlichen Lage der Testmarken 122 relativ zu der Bearbeitungsmaschine an derselben Stelle durchgeführt wird. Erfindungsgemäß wird jede Testmarke 122 möglichst nahe an einer vorbestimmten Position, der sog. relativen Soll-Position 122a angebracht, deren räumliche Lage relativ zu einer Referenzmarke 112 genau bekannt ist. Der Genauigkeitsnachweis der Bearbeitungsmaschine erfolgt dadurch, dass die relative Lage der angebrachten Testmarke 122 zu einer entsprechenden Referenzmarke 112 erfasst wird und somit die relative Ist- Position 122b der Testmarke 122 bestimmt wird. Die Abweichung zwischen der relativen Soll-Position 122a und der relativen Ist-Position 122b der angebrachten Testmarke 122 ist ein Maß für die Genauigkeit der Bearbeitungsmaschine. Die Vermessung zwischen der Soll-Position 122a und der Ist-Position 122b erfolgt durch eine Bilderfassungsvorrichtung, welche eine direkt oder indirekt an der Bearbeitungsmaschine angeordnete Kamera aufweist. Damit kann der Genauigkeitsnachweis direkt durch die Bearbeitungsmaschine durchgeführt werden.

Claims (9)

1. Verfahren zur Bestimmung der Genauigkeit von Bearbeitungsmaschinen, insbesondere von Laserbearbeitungsmaschinen, bei dem
an einem Testobjekt (120) mittels der Bearbeitungsmaschine möglichst nahe an einer vorgegebenen Position (122a) eine Testmarke (122) angebracht wird,
die Testmarke (122) und eine Referenzmarke (112) mittels einer Bilderfassungsvorrichtung erfasst werden,
die räumliche Lage der Testmarke (122) relativ zu der Referenzmarke (112) mittels eines Bildverarbeitungssystems ermittelt wird,
wobei die Erfassung der Testmarke (122) und der Referenzmarke (112) unmittelbar nach dem Anbringen der Testmarke (122) oder nach dem Anbringen einer Mehrzahl von Testmarken (122) durchgeführt wird und das Testobjekt (120) während der Erfassung der Testmarke (122) und der Referenzmarke (112) relativ zu der Bearbeitungsmaschine an derselben Stelle gehalten wird.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, bei dem die räumliche Lage der vorgegebenen Position (122a) relativ zu der Referenzmarke (112) vorbestimmt wird.
3. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 2, bei dem für die Bilderfassungsvorrichtung eine direkt oder indirekt an der Bearbeitungsmaschine angeordnete Kamera verwendet wird.
4. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem ein Referenzobjekt (110) verwendet wird, an welchem die Referenzmarke (112) angebracht ist.
5. Verfahren gemäß Anspruch 4, bei dem das Referenzobjekt (110) vor dem Anbringen der Testmarke (122) in eine relativ zu dem Testobjekt (120) feste räumliche Lage gebracht wird und in dieser festen räumlichen Lage zumindest bis nach der Erfassung der Testmarke (122) und der Referenzmarke (112) gehalten wird.
6. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 4 bis 5, bei dem für das Testobjekt (120) und für das Referenzobjekt (110) derart ausgebildete Objekte verwendet werden, dass
die Testmarke (122) ohne eine Beeinflussung durch das Referenzobjekt (110) angebracht werden kann und
die Referenzmarke (112) ohne eine Beeinflussung durch das Testobjekt (120) erfasst werden kann.
7. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 4 bis 6, bei dem als Testobjekt (120) eine Testplatte und als Referenzobjekt (110) eine Referenzplatte verwendet werden, wobei die Testplatte und die Referenzplatte flächig übereinander angeordnet werden.
8. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 4 bis 7, bei dem die feste räumliche Lage zwischen dem Testobjekt (120) und dem Referenzobjekt (110) dadurch gewährleistet wird, dass ein Objekt an das andere Objekt
geklemmt,
geschraubt,
geklebt,
magnetisch angezogen und/oder
mittels Unterdruck angesaugt
wird.
9. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 4 bis 8, bei dem die feste räumliche Lage zwischen dem Testobjekt (120) und dem Referenzobjekt (110) dadurch gewährleistet wird, dass ein Objekt auf das andere Objekt gelegt wird.
DE10206183A 2002-02-14 2002-02-14 Verfahren zur Bestimmung der Genauigkeit von Bearbeitungsmaschine Withdrawn DE10206183A1 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10206183A DE10206183A1 (de) 2002-02-14 2002-02-14 Verfahren zur Bestimmung der Genauigkeit von Bearbeitungsmaschine
PCT/DE2003/000302 WO2003068446A1 (de) 2002-02-14 2003-02-03 Verfahren zur bestimmung der genauigkeit von bearbeitungsmaschinen
US10/366,384 US20030192868A1 (en) 2002-02-14 2003-02-14 Method for determining the accuracy of processing machines

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10206183A DE10206183A1 (de) 2002-02-14 2002-02-14 Verfahren zur Bestimmung der Genauigkeit von Bearbeitungsmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10206183A1 true DE10206183A1 (de) 2003-08-28

Family

ID=27634953

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10206183A Withdrawn DE10206183A1 (de) 2002-02-14 2002-02-14 Verfahren zur Bestimmung der Genauigkeit von Bearbeitungsmaschine

Country Status (3)

Country Link
US (1) US20030192868A1 (de)
DE (1) DE10206183A1 (de)
WO (1) WO2003068446A1 (de)

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
TWI438050B (zh) * 2011-12-16 2014-05-21 Ind Tech Res Inst 雷射加工誤差校正方法及處理器
CN103963479B (zh) * 2014-05-08 2016-06-29 佛山市联动科技实业有限公司 带检测的激光打标机
FR3067624B1 (fr) * 2017-06-19 2021-12-17 Addup Calibration d'un systeme de tete d'une source de rayonnement de puissance d'un appareil de fabrication additive
FR3067623B1 (fr) 2017-06-19 2021-04-30 Addup Calibration de la focalisation d'une source de rayonnement de puissance d'un appareil de fabrication additive
EP3421225A1 (de) 2017-06-26 2019-01-02 Raylase GmbH Automatisierte kalibrierung einer vorrichtung zur vollparallelisierten additiven fertigung eines bauteils mit kombinierten arbeitsfeldern
CN111843219B (zh) * 2019-04-19 2022-06-24 大族激光科技产业集团股份有限公司 一种激光光路系统误差自动补偿方法及激光光路系统
US20210129442A1 (en) * 2019-10-31 2021-05-06 Concept Laser Gmbh Method for Calibration of at Least One Irradiation Device of an Apparatus for Additively Manufacturing Three-Dimensional Objects
FR3111284B1 (fr) * 2020-06-11 2022-07-15 Addup plateau, kit et procédé de calibration pour appareil de fabrication additive
FR3111285B1 (fr) 2020-06-11 2022-08-05 Addup Appareil de capture d’image , kit et procédé de calibration d’appareil de fabrication additive
CN114858965B (zh) * 2022-05-09 2024-02-09 江南造船(集团)有限责任公司 一种靠近燃料舱壁绝缘层的明火施工方法

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19918613A1 (de) * 1999-04-23 2000-11-30 Eos Electro Optical Syst Verfahren zur Kalibrierung einer Vorrichtung zum Herstellen eines dreidimensionalen Objektes, Kalibrierungsvorrichtung und Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines dreidimensionalen Objektes

Family Cites Families (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2580534B1 (fr) * 1985-04-19 1987-05-15 Commissariat Energie Atomique Procede de positionnement d'un point appartenant a la zone de coupe d'un outil et dispositif pour la mise en oeuvre de ce procede dans un tour a commande numerique
US4721386A (en) * 1986-07-18 1988-01-26 Barnes Engineering Company Three-axis angular monitoring system
US4918284A (en) * 1988-10-14 1990-04-17 Teradyne Laser Systems, Inc. Calibrating laser trimming apparatus
US5506675A (en) * 1994-03-11 1996-04-09 Northrop Grumman Corporation Laser target designator tester for measuring static and dynamic error
DE4437284A1 (de) * 1994-10-18 1996-04-25 Eos Electro Optical Syst Verfahren zum Kalibrieren einer Steuerung zur Ablenkung eines Laserstrahls
US6067152A (en) * 1998-06-08 2000-05-23 Levelite Technology, Inc. Alignment range for multidirectional construction laser
DE19831340C1 (de) * 1998-07-13 2000-03-02 Siemens Ag Verfahren und Anordnung zum Kalibrieren einer Laserbearbeitungsmaschine zum Bearbeiten von Werkstücken
US6501061B1 (en) * 1999-04-27 2002-12-31 Gsi Lumonics Inc. Laser calibration apparatus and method
DE10020604C1 (de) * 2000-04-27 2001-07-26 Teschauer & Petsch Ag Dr Verfahren zum Kalibrieren von Galvanometersteuerungen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE10131610C1 (de) * 2001-06-29 2003-02-20 Siemens Dematic Ag Verfahren zur Kalibrierung des optischen Systems einer Lasermaschine zur Bearbeitung von elektrischen Schaltungssubstraten

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19918613A1 (de) * 1999-04-23 2000-11-30 Eos Electro Optical Syst Verfahren zur Kalibrierung einer Vorrichtung zum Herstellen eines dreidimensionalen Objektes, Kalibrierungsvorrichtung und Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines dreidimensionalen Objektes

Also Published As

Publication number Publication date
WO2003068446A1 (de) 2003-08-21
US20030192868A1 (en) 2003-10-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1711777B2 (de) Verfahren zur bestimmung der lage und der relativverschiebung eines objekts im raum
EP2924721B1 (de) Positioniereinrichtung in Portalbauweise
EP0280919A2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Ausrichten einer Traegerplatte fuer gedruckte Schaltungen, gegenueber der Druckeinrichtung einer Maschine zum Bearbeiten von gedruckten Schaltungen
DE10206183A1 (de) Verfahren zur Bestimmung der Genauigkeit von Bearbeitungsmaschine
EP0116674B1 (de) Verfahren zur Herstellung einer Meisterplatte
DE69524288T2 (de) Apparat und Skala zum Messen einer Dimension eines Objektes
DE102019206278A1 (de) Vermessungsvorrichtung
EP0968637A2 (de) Verfahren und vorrichtung zum vermessen einer einrichtung zur herstellung von elektrischen baugruppen
EP1784071A1 (de) Vorrichtung zum Vorbereiten einer Mehrschicht- Leiterplatte auf das Bohren von Kontaktierungsbohrungen
EP0506217A2 (de) Verfahren zur Messung des gegenseitigen Versatzes der Lagen einer Multilayer-Anordnung und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
EP3924135A1 (de) Verfahren zum einrichten einer werkzeugmaschine und fertigungssystem
DE102014208304B4 (de) Maschine zum Bearbeiten von Holzplatten
EP0761382A1 (de) Einrichtung zur Lagefixierung von Teilen in Haltevorrichtungen
DE69527068T2 (de) Apparat zum Messen einer Dimension eines Gegenstandes
DE3701775A1 (de) Dickenmonitor
EP1020106B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur lageerkennung von anschlüssen und/oder kanten von bauelementen
DE102021212866A1 (de) Vorrichtung und verfahren zur vermessung von werkzeugen
DE102020204536A1 (de) Laservorrichtung und Verfahren zum Einstellen einer Laservorrichtung
DE3509838C2 (de)
DE4009749C2 (de)
EP1473540A1 (de) Verfahren zur Bestimmung des Niveaus mehrerer Messpunkte sowie Anordnung dafür
WO2007076780A1 (de) Vorrichtung und verfahren zur visualisierung von positionen auf einer oberfläche
DE102023204836A1 (de) Kalibrier-Master-Installationsvorrichtung und Messverfahren für einen Kalibrier-Master in einer Werkzeugmaschine
DE3689140T2 (de) Kalibrierpunkte für die ausrichtung eines wafer-prüfkopfes.
DE10312251A1 (de) Verfahren zur Positionsbestimmung einer Saugpipette

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8139 Disposal/non-payment of the annual fee