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DE1020605B - Mischer fuer Fluessigkeiten, insbesondere Faerbe-, Bleichflotten u. dgl. - Google Patents

Mischer fuer Fluessigkeiten, insbesondere Faerbe-, Bleichflotten u. dgl.

Info

Publication number
DE1020605B
DE1020605B DEG10977A DEG0010977A DE1020605B DE 1020605 B DE1020605 B DE 1020605B DE G10977 A DEG10977 A DE G10977A DE G0010977 A DEG0010977 A DE G0010977A DE 1020605 B DE1020605 B DE 1020605B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mixer
liquids
central
housing
space
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG10977A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Adolf Guembel
Hans Reinecke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dipl-Ing Adolf Guembel
Original Assignee
Dipl-Ing Adolf Guembel
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dipl-Ing Adolf Guembel filed Critical Dipl-Ing Adolf Guembel
Priority to DEG10977A priority Critical patent/DE1020605B/de
Publication of DE1020605B publication Critical patent/DE1020605B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F25/00Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
    • B01F25/10Mixing by creating a vortex flow, e.g. by tangential introduction of flow components

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)

Description

  • Mischer für Flüssigkeiten, insbesondere Färbe-, Bleichflotten u. dgl.
  • Die Erfindung betrifft einen Mischer für Flüssigkeiten, inshesondere Färbe-, Bleichflotten u. dgl., mit ständigem Zufluß der zu mischenden Flüssigkeitsmengen zum zylindrischen Mischgehäuse durch mindedestens zwei tangential angeschlossene Stutzen und Führung der Flüssigkeit zu einem zentralen Durchtritt sowie mit ständigem Abfluß der gemischten Flüssigkeitsmenge.
  • Bei bekannten Mischern dieser Art sind die tangential angeschlossenen Stutzen als Düsen ausgebildet.
  • Die Abführung des Gemisches erfolgt an einer Stelle. an der die Rotationsgeschwindigkeit ein Maximum erreicht, so daß die an den Düsen zugeführte Energie verlorengeht. Höhere Durchsatzleistungen und größere Förderhöhen lassen sich mit solchen Mischer nicht erzielen.
  • Gewünschte Leistungssteigeru.ngen bezüglich Förderrnenge und Förderhöhe und ein bei gutem Wirkungsgrad eintretender Mischeffekt erfordern, insbesondere wenn Widerstände von hinter dem Mischer gelegenen Rohrleitungen zu überwinden sind, die Rückgewinnung der aufgewendeten Energie.
  • Die Erfindung hat sich in erster Linie die Rückgewinnung dieser Energie zur Aufgabe gestellt und löst dieses Problem in einfacher Weise im wesentlichen dadurch, daß Abflußstutzen in der jeweiligen Anzahl der Zuflußstutzen zur weitgehenden Aufrechterhaltung der Flüssigkeitsenergie am Austritt tangential an das zylindrische Mischgehäuse angeschlossen sind und der Eintrittsraum vom Austrittsraum des Mischgehäuses dadurch eine mit zentraler Durchlaßöffnung versehene Zwischenwand getrennt ist, in der sich ein zentraler Kern, z. B. in Form einer massiven Zylinderachse oder eines Rohres, befindet.
  • Es ist nicht erforderlich, daß diese Zwischenwand dichtend in das Gehäuse eingesetzt wird, da sie nur die Flüssigkeit zur zentralen Durchlaßöffnung zu leiten braucht, damit sie dort die entsprechend hohe Geschwindigkeit annimmt.
  • Der Rand der zentralen Durchlaßöffnung in der Zwischenwand kann vorteilhaft mit einem Kragen in Form eines Ringes oder Rohrteiles verseilen sein.
  • Die Zwischenwand, die außer mit der zentralen Durchlaßöffnung zweckmäßig zur zusätzlichen Entlüftung mit kleinen Durchlässen versehen sein kann, kann deckelförmig lose auf eingegossenen oder angel schweißten Anschlägen des Gehäuses aufliegen, wobei sie durch den Druckunterschied vom oberen zum unteren Raum in ihrer Lage gehalten wird.
  • Besteht der zentrale Kern aus einem Rohr, so ist er am oberen Ende offen und im Eintrittsraum mit radial angeordneten Öffnungen versehen, so daß er zur Beimengullg von Stoffen zum Mischgut im Eintrittsraum geeignet ist.
  • Weitere Merkmale der Erfindung und Einzelheiten der durch dieselbe erzielten Vorteile ergeben sich aub der nachstehenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen gemäß der Erfindung. Es zeigt schematisch Fig. 1 einen Mischer im Vertikalschnitt nach der Linie 1-1 der Fig. 2, Fig. 2 denselben in Draufsicht, Fig. 3 eine abgeänderte Ausführu1lgsform im Vertikalschnitt, ähnlich Fig. 1.
  • Der Mischer für Flüssigkeiten nach Fig. 1 besteht aus einem zylindrischen Gehäuse mit mindestens zwei Zuflußstutzen 1, von denen je einer für jede der zu mischenden Flüssigkeiten dient. Das Gehäuse hat im unteren Teil Abflußstutzen 2 und wird durch eine Zwischenwand 3 in zwei Räume unterteilt, dessen einer Raum 4 die Zuflüsse durch Stutzen 1 aufnimmt und der andere den Ablaufraum 5 darstellt. Die Zahl der Zu- und Abflußstutzen ist nicht begrenzt und hängt von den Behältern oder Apparaturen ab, die versorgt werden müssen. Die Flüssigkeit tritt tangential in den Behälter ein. Für den Flüssigkeitsstrom muß dann das Produkt aus Radius mal Eintrittsgeschwindigkeit als konstant für den gesamten Flüssigkeitsstrom angenommen werden, so daß also bei kleineren Radien die Geschwindigkeit umgekehrt proportional dazu größer ist, so daß die Geschwindigkeit an der Mittelachse unendlich groß sein würde. Das ist der Vorgang in dem Raum 4. Im Raum 5 ergibt sich der umgekehrte Vorgang. Die Geschwindigkeit nimmt mit dem zunehmenden Radius ab, so daß am Umfang des zylindrischen Ablaufraumes 5 die gleiche Geschwindiglieit herrschen muß wie am Umfang im Zulaufraum 4. Da jedoch Wirbel- und Reibungsverluste im Innern des Gehäuses auftreten, wird am Austritt ein kleinerer Druck vorhanden sein, so daß ein Druckgefälle vom Eintritt zum Austritt entsteht. An der Mittelachse würde, wie erwähnt theoretisch eine unendlich hohe Geschwindigkeit vorhanden sein müssen, was dort einen entsprechend niedrigeren Druck bedeuten würde. Bei dieser Druckminderung würde schon eine Verdampfung der Flüssigkeiten auftreten, im besonderen Maße dann, wenn die zu mischenden Flüssigkeiten schon eine höhere Anfangs- bzw.
  • Ausgangstemperatur haben. Solche Verdampfungen bewirken starke, mit Kavitation und Korrosion verbundene Geräusche. Um dem zu begegnen, ist im Innern des Rotationsraumes 4, 5 erfindungsgemäß ein Kern, z. B. in Form einer massiven Achse oder eines Rohres 7, eingebaut, dessen Durchmesser so bemessen ist, daß dieser Zustand vermieden wird. Die die beiden Räume 4 und 5 voneinander trennende Zwischenwand ist, um den Durchfluß von einem Raum zum anderen zu ermöglichen, mit einer großen zentralen Durchlaßöffnung 8 versehen. Sie bekommt, wenn dies zur besseren Mischung erforderlich ist, noch am Lochrand eine kragenartige Ausbildung 9. Eine Abdichtung der Zwischenwand 3 gegen die beiden Räume 4, 5 ist nicht notwendig, da dile Druckunterschiede zwischen diesen Räumen gering sind und außerdem für eine gemeinsame Entlüftung bei 10 und Entwässerung bei 11 der beiden Räume durch gegebenenfalls zusätzlich angebrachte Öffnungen 15 in der Zwischenwand 3 gesorgt werden muß.
  • In Fig. 1 ist das zentral angeordnete Rohr 7 an den Enden verschlossen. Es können ihm aber unter Umständen die Substanzen zur Beimengung zu den Flüssigkeiten zugeführt werden, indem es am oberen Ende bei 12, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist. offen ist und in der Wandung Öffnungen 13 zum Auslaß in dem Raum 4 in der eingangs näher beschriebene Weise angeordnet sind. Die Zwischenwand 3 kann deckelförmig ausgebildet sein und besteht zweckmäßig aus dem gleichen Material wie das Gehäuse. Die Zwischenwan,d 3 ist lose in das Gehäuse zwischen Anschlägen 14 eingelegt und wird auf dieses Weise gegen den Druckunterschied vom Raum 4 zum Raum 5 in ihrer Lage gehalten. An ihrem Außenrand ist eine Abdichtung nicht vorhanden; aus dem Raum 5 aufsteigende Luft kann somit am Außenrand der Wand 3 nach ollen in den Raum 4 entweichen. Die Zwischen- wand 3 erhält vorzugsweise am Rand der zentralen Öffnuiig 8 einen Kragen 9, z. B. in Form eines Ringes oder Rohrstückes, der sowohl der Versteifung als anch der Flüssigkeitszuftihrung dient. Die Zahl der Zuflußstutzen 1 ist gleich der der Abflußstutzen 2. Diese Zahl kann beliebig sein. Die Zu- und die Abläufe wollen über din Umfang des Gehäuses möglichst gleichmäßig verteilt sein.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Mischer für Flüssigkeiten, insbesondere Färbe-, Bleichflotten u. dgl. mit ständigem Zufluß der zu mischenden Flüssigkeitsmengen zum zylindrischen Mischgehäuse durch mindestens zwei tangential angeschlossene Stutzen und Führung der Flüssigkeit zu einem zentralen Durchtritt sowie mit ständigem Abfluß der gemischten Fliissiglieitsmellge. dadurch gekennzeichnet. daß Abflußstutzen in der jeweiligen Anzahl der Zuflußstutzen zur weitgehenden Nufrechterhaltung der Flüssig keitsenergie am Austritt tangential an das zylindrische AIischgehäuse angeschlossen sind und der Eintrittsraum vom Austrittsraum des Mischgehäuses durch eine mit zentraler Durchlaßöffnung versehene Zwiscllenwand getrennt ist, in der sich ein zentraler I(ern, z. B. in Form einer massiven Zylinderachse oder eines Rohres, befindet.

Claims (1)

  1. 2. Mischer nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Rand der zentralen Durchlaßöffnutig in der Zwischenwand mit einem Kragen in Form eines Ringes oder Rohrteiles versehen ist.
    3. Mischer nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet. daß die Zwischenwand außer mit der zentralen Durchlaßöffnung mit kleinen Durchlässen versehen ist und declielförmig lose auf angegossenen oder angeschweißten Anschlägen des Gehäuses aufliegt.
    4. Alischei- nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet. daß der aus einem Rohr bestehende zentrale Kern am oberen Ende offen ist und im Eintrittsraum mit radial angeordneten Öftnunen versehen ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 645 546; französische Patentschrift Nr. 7l2885.
DEG10977A 1953-02-16 1953-02-16 Mischer fuer Fluessigkeiten, insbesondere Faerbe-, Bleichflotten u. dgl. Pending DE1020605B (de)

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DEG10977A DE1020605B (de) 1953-02-16 1953-02-16 Mischer fuer Fluessigkeiten, insbesondere Faerbe-, Bleichflotten u. dgl.

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1020605B true DE1020605B (de) 1957-12-12

Family

ID=7119455

Family Applications (1)

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DEG10977A Pending DE1020605B (de) 1953-02-16 1953-02-16 Mischer fuer Fluessigkeiten, insbesondere Faerbe-, Bleichflotten u. dgl.

Country Status (1)

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DE (1) DE1020605B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1122928B (de) * 1955-05-25 1962-02-01 Drahomir Sokol Vorrichtung zur kontinuierlichen Durchfuehrung chemischer Reaktionen
US3238021A (en) * 1963-01-21 1966-03-01 Monsanto Co Mixing equipment
DE1272893B (de) * 1964-07-01 1968-07-18 Combustion Eng Vorrichtung zum Mischen von unter hohem Druck stehenden Fluessigkeiten

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR712885A (fr) * 1930-04-22 1931-10-14 Paul Lechler Appareil mélangeur pour fluides
DE645546C (de) * 1930-04-17 1937-05-28 Paul Lechler Fa Vorrichtung zum Herstellen von lagerbestaendigen Bitumenemulsionen unter Verwendungvon Streuduesen

Patent Citations (2)

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