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DE1020665B - Langschwelle aus Stahlbeton fuer Eisenbahngleise auf Schotterbettung - Google Patents

Langschwelle aus Stahlbeton fuer Eisenbahngleise auf Schotterbettung

Info

Publication number
DE1020665B
DE1020665B DEM23721A DEM0023721A DE1020665B DE 1020665 B DE1020665 B DE 1020665B DE M23721 A DEM23721 A DE M23721A DE M0023721 A DEM0023721 A DE M0023721A DE 1020665 B DE1020665 B DE 1020665B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeper
halves
long
reinforced concrete
section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM23721A
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Mohr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM23721A priority Critical patent/DE1020665B/de
Publication of DE1020665B publication Critical patent/DE1020665B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B3/00Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails
    • E01B3/28Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails made from concrete or from natural or artificial stone
    • E01B3/38Longitudinal sleepers; Longitudinal sleepers integral or combined with tie-rods; Combined longitudinal and transverse sleepers; Layers of concrete supporting both rails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

  • Langschwelle aus Stahlbeton für Eisenbahngleise auf Schotterbettung Die Erfindung betrifft eine durch Langschwellen aus Stahlbeton gebildete Unterschwellung für Eisenbahngleise auf Schotterbettung.
  • Langschwellen aus Stahlbeton. und auch plattenförmige Unterschwe;llun,gen aus Beton mit nach. unten gerichteten Verankerungs- und Verstärkungsrippen sind bekannt. Es sind auch schon Unterschwellungen aus Beton mit waagerechten Überblattungen ihrer langschwelle.nartigen Bestandteile versehen worden, doch stellt die waagerechte. 1;'ö.erblattung trotz Vorhandenseins des gleichen Querschnitts wie im übrigen Bereich eine schwache Stelle der Unterschwellung dar, auch sind die hierbei verwendeten Schwellen: einheiten wegen ihrer Größe und damit ihres großen Gewichtes unihandlich.
  • Nach der Erfindung wird. daher vorgeschlagen, Langschwellen aus Stahlbeton für Eisenbahngleise auf Schotterbettung in der Weise auszubilden., daß die Langschwelle aus zwei spiegelbildlich geformten Schwellenhälften besteht, die einen winkelförmigen Querschnitt mit einem waagerecht liegenden und einem in, der Einbaulage senkrecht nach unten gerichteten Schenkel aufweisen. Diese Schwellenhälften -.erden. in Längsrichtung gegeneinander tun etwa die halbe Länge ,-ersetzt angeordnet und an ihren gegeneinanderliegenden senkrechten Schenkeln durch bekannte Mitteil verbunden. Die mittig über dem Längsstoß der Schwellenhälften anzuordnende Schiene wird auf beiden Schwellenhälften durch die, bekannten Mittel befestigt. Jede Schwellenhälfte ist im Querschnitt und bezüglich der Bewehrung derart bemessen, daß sie für sich allein die von der Schiene ausgeübte Belastung aufnehmen kann. Die an sich bereits in ähnlicher Weise bei Konstruktionen zum Halten und Verstärken von Schienen bekannte versetzte An.einan.derreihung der Schwellenhälften ergibt ein durchlaufendes Schwellenband, das an jeder Stelle der auftretenden Beanspruchung gewachsen ist, die gleichen Widerstandsmomente: gegen Biegung besitzt und eine gute Ableitung der Kräfte auf die Schotterbettung und den. Unterbau gewährleistet.
  • Der waagerechte Schenkel jeder Schwellenhälfte, dessen obere Fläche zur Aufnahme; der Schiene bzw. der Unterlagsplatte waagerecht sein muß, kann im Querschnitt nach außen hin ansteigend verjüngt sein. Diese -Maßnahme dient der Erleichterung des Unterstopfens, und außerdem ergibt sich hierdurch eine vorteilhafte Verstärkung der Bettung in der Höhe.
  • Um den Zusammenhalt der Schwellenhälften, die an sich mit glatten Flächen aneinan.derliegen. können, zu verbessern, kann man auch die Berührungsflächen an den senkrechten Schenkeln verzahnt ausbilden, also etwa mit Nut und Feder versehen.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Langschwelle- nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb.I einen Querschnitt der beiden Schwellenhälften 1 und 2 unter der Schiene über dem Schotterbett, Abb. II eine Aufsicht auf einen Gleisabschnitt mit versetzten Schwellenhälften sowie die Spurhalter 3 und 4, Ab.b. III eine Seitenansicht und Abb. IV die vergrößerte Seitenansicht einer Stoßstelle.
  • Jede Langschwelle besteht aus zwei spiegelbildlich ausgebildeten Schwellenhälften 1 und 2. Der Querschnitt jeder Schwellenhälfte; ist winkelförmig, unter Bildung eines plattenartigen Schenkels und eines in der Einbaulage senkrecht nach unten gerichteten Schenkels. Der waagerechte Schenkel ist im Querschnitt nach außen ansteigend verjüngt.
  • Die Schwellenhälften werden. im Gleis in ihrer Längsrichtung um etwa ihre halbe. Länge versetzt angeordnet, wodurch eine fortlaufende Unterschwellung in beliebiger Länge entsteht, auf der die, Fahrschiene 7 mittig, d. h. über dem Längsstoß der Schwellenhälften, angeordnet und mit den. bekannten Befestigungsmitteln 5 und 6 festgelegt wird.
  • Die Schwellenhälften sind miteinander an ihren gegeneinanderliegenden senkrechten Schenkeln durch bekannte Mittel, wie Bolzen, Unterlegsc.heiben und Mutbern, verbunden. Der Verbund wird durch die quer über der Längsstoßfuge der Schwellenhälften zu befestigenden Schienenunterlagsplabten 5 überdies verstärkt.
  • Die Berührungsflächen. der senkrechten Schenkel können wegen des verwendeten., meist etwas rauben Materials an sich eben sein, doch kann der Zusammenhalt der Schwellenhälften durch Anordnung einer Verzahnung, etwa in Form von. \Tut und Feder, verbessert werden.
  • Zur Spurhaltun.g dienen in. an, sich bekannter Weise zwischen den Langschwellen angeordnete Spurstangen 3 und 4, die zweckmäßig abwechselnd am waagerechten oder am senkrechten Schenkel der Sch,vellenhälften abgreifen..
  • Die Abb. III zeigt in Seitenansicht die Anordnung des Schienenstoßes, der zweckmäßig zwischen den Stoßstellen der Schwellenelemente vorgesehen wird; auch hier können die üblichen Verbindungsmittel, wie Laschen 11, verwendet werden, wie dies in. Abb. IV in v.ergrößert-@m Maßstabe dargestellt ist. Die Stoßstelle der Schwellenhälften. selbst kann durch untergelegte, zugleich der Befestigung des Spurhalters dienende Stahlwinkel 9 überbrückt werden.
  • Bei Verlegung der Langschwelle in einer Schotterung 8, die auf ein gewalztes Schotterband 10 aufgebracht ist, ergibt sich die in Abb.I angedeutete Druckverteilung.
  • Durch Verringerung des Abstandes zwischen den Befestigungsstellen für die Schiene ist es möglich, die Wirkung des aus Schiene und Schwelle gebildeten Verbundsystems zu vergrößern, wodurch auch gleichzeitig eine größere Sicherheit gegen das Wandern der Schiene geschaffen wird.
  • Die Wahl der Abmessungen der Schwellenhälften kann den jeweiligen Verhältnissen angepaßt werden. Dabei wird zweckmäßig Länge und Gewicht der einzelnen Elemente so gewählt, daß ihr Transport und Einbau mit den bisher üblichen Vorrichtungen erfolgen kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Lcingschwelle aus Stahlbeton für Eisenbahngleis-, auf Schotterbettung, dadurch gekennzeichnet, daß die Langschwelle aus zwei spiegelbildlich ausgebildeten, in der Längsrichtung um c-twa, die halbe Länge gegeneinander versetzt anzuordnenden Schwellenhälften (1, 2) besteht, die einen winkelförmigen Querschnitt mit einem waagerecht liegenden und einem senkrecht nach unten gerichteten Schenkel aufweisen und an ihren gegcneinanderliegend anzuordnendeal senkrechten Schenkeln durch bekannte :Mittel verbuncItn sind, und daß die mittig anzuordnende Schiene auf leiden Schwellenhälften mit bekannten Mitteln 1>efcstigt ist.
  2. 2. Langsch-,velle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ß der waagerecht liegende Schenkel jeder Schwellenhälfte im Querschnitt ,nach aulin hin ansteigend verjüngt ist.
  3. 3. Langschwelle nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Berührungsflächen der senkrechten Schenkel glatt oder verzahnt, z. B. nut- und federartig, ausgebildet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 364 262, 677 376; USA.-Patentschrift Nr. 1566 639.
DEM23721A 1954-07-12 1954-07-12 Langschwelle aus Stahlbeton fuer Eisenbahngleise auf Schotterbettung Pending DE1020665B (de)

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DEM23721A DE1020665B (de) 1954-07-12 1954-07-12 Langschwelle aus Stahlbeton fuer Eisenbahngleise auf Schotterbettung

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1222094B (de) 1961-08-03 1966-08-04 Shell Int Research Eisenbahnoberbau
EP0675226A1 (de) * 1994-03-29 1995-10-04 Railway Technical Research Institute Leiterförmige Schwellen und Gleisanlage
EP1925733A1 (de) * 2006-11-17 2008-05-28 DW Schwellen GmbH Stoßstelle zwischen zwei aus Beton bestehenden Längsschwellen

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FR364262A (fr) * 1905-08-02 1906-08-18 Francois Hennebique Superstructure pour chemins de fer
US1566639A (en) * 1925-12-22 Rail support
FR677376A (fr) * 1928-10-24 1930-03-07 Traverse pour voie ferrée

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