DE10206630A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Hochgeschwindigkeitspressen von Werkstücken - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Hochgeschwindigkeitspressen von WerkstückenInfo
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Abstract
Beim Pressen eines Werkstücks nach der Reduzierung der Geschwindigkeit einer Kolbenstange an einem Ende eines Vorwärtshubes der Kolbenstange durch die beschränkte Abfuhr von Druckluft aus einer ablasseitigen Druckkammer wird die Betätigung eines Schnellablassventils durch die Reduzierung des Innendruckes der ablassseitigen Druckkammer auf einen Druckwert ausgelöst, der niedriger ist, als der Innendruck einer druckseitigen Druckkammer, um die ablasseitige Druckkammer direkt über das Schnellablassventil zur Atmosphäre zu öffnen und den Gegendruck eines Hauptkolbens, der in der ablasseitigen Druckkammer angeordnet ist, schnell zu reduzieren.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung
zum Hochgeschwindigkeitspressen von Werkstücken durch einen Zylinder mit
einem Dämpfungsmechanismus, wobei das Verfahren und der Mechanismus
dazu geeignet sind, für Punktschweißpistolenzylinder oder dgl. verwendet zu
werden. Insbesondere sind das Hochgeschwindigkeitspressverfahren und der
Mechanismus dazu geeignet, ein Werkstück an einem Ende eines Ausfahrhubes
einer Kolbenstange unter Druck zu setzen (zu pressen), wobei ein Zylinder mit
Dämpfungsmechanismus zur Reduktion der Geschwindigkeit der Kolbenstange
nahe dem Ende des Ausfahrhubes verwendet und die Abgasdurchflussrate ei
ner ablassseitigen Druckkammer beschränkt wird.
Beim Punktschweißen ist es erforderlich, dass eine durch einen Pistolenzylinder
oder dgl. angetriebene bewegliche Elektrode einem Werkstück, das auf einer
festen Elektrode angeordnet ist, mit einem relativ kurzem Arbeitshub zugewandt
ist, um eine Vielzahl von Punktschweißvorgängen bei geänderter Schweißposi
tion in minimaler Zeit durchführen zu können. Außerdem ist es erforderlich, den
Anforderungen an die Verschleißreduzierung einer Spitze einer Schweißelektro
de (Chip) oder die Verringerung der Kollisionsgeräusche zu genügen. Diese An
forderungen können erfüllt werden, indem ein Zylinder mit Dämpfungsmecha
nismus zur Reduktion der Geschwindigkeit einer Kolbenstange nahe dem Ende
eines Ausfuhrhubes verwendet wird, bei welchem Luftdruck zeitweise in einer
ablassseitigen Druckkammer eingeschlossen wird, wobei trotz des nur zeitwei
sen Einschlusses der Luft die Geschwindigkeit der Kolbenstange reduziert wird.
Somit wird die Geschwindigkeitsreduktion ein entscheidendes Kriterium für die
Verkürzung der Schweißzeit und damit Beschleunigung des Arbeitsvorganges.
Außerdem ist es beim Punktschweißen erforderlich, dass das Pressen mit einer
maximalen Kraft durchgeführt wird, auch wenn die Geschwindigkeit der Kolben
stange zur Verringerung des Verschleißes der Schweißelektrode und zur Redu
zierung der Kollisionsgeräusche nahe dem Ende des Ausfahrhubes verringert
wird. Die Geschwindigkeitsreduktion der Schweißelektrode durch den Dämp
fungsmechanismus verschiebt auch das Timing des Pressens. Außerdem ist es
nicht sinnvoll, die Betriebsweise über die Ausfahrlänge der Kolbenstange zu
steuern, da die Position des Werkstückes, mit welchem die Schweißelektrode
zum Pressen in Kontakt kommt, aufgrund des Verschleißes der Schweißelekt
rode und Größenvariationen des Werkstückes nicht festgelegt ist.
Die oben beschriebenen Probleme treten nicht nur bei Punktschweißpistolenzy
lindern sondern auch in Vorrichtungen, wie einer Druckbeaufschlagungseinheit
verschiedener Klemmvorrichtungen, bei welchen ein Kopf an einem vorderen
Ende einer Kolbenstange angebracht und wiederholt gegen ein Werkstück ge
drückt wird, auf.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, bei einem Hochgeschwindigkeits
pressverfahren und einem entsprechenden Mechanismus mit einem Zylinder mit
Dämpfungsmechanismus die Schweißzeit zu minimieren, wobei der Verschleiß
eines vorderen Endes einer Schweißelektrode oder dgl. reduziert und Kollisi
onsgeräusche vermindert werden. Der Zylinder mit Dämpfungsmechanismus
wird zur Reduktion der Geschwindigkeit der Kolbenstange nahe dem Ende ei
nes Vorwärtshubes verwendet, indem die Durchflussrate von Ablassluft aus ei
ner ablassseitigen Druckkammer beschränkt wird.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Druckbeaufschla
gung mil maximalem Output sehr schnell nach Reduzierung der Geschwindig
keit der Kolbenstange nahe dem Ende des Vorwärtshubes und dem in Kontakt
treten der Schweißelektrode oder dgl. mit dem Werkstück durchzuführen.
Eine noch weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, zu erreichen, dass
die Druckbeaufschlagung mit maximalem Output unabhängig von dem Ver
schleiß der Schweißelektrode und Größenvariationen des Werkstückes sehr
schnell zu einer geeigneten Zeit durchführbar ist. Hierzu wird eine Position des
Werkstückes, mit welchem die Schweißelektrode oder dgl. in Kontakt tritt, auf
der Basis einer Beziehung zwischen Drücken der ablassseitigen Druckkammer
und einer druckseitigen Druckkammer beim Dämpfen durch den Zylinder mit
Dämpfungsmechanismus abgeschätzt.
Zur Lösung dieser Aufgaben wird erfindungsgemäß ein Hochgeschwindigkeits
pressverfahren mit folgenden Schritten vorgeschlagen: Eine Kolbenstange, die
mit einem Hauptkolben verbunden ist, wird durch Zufuhr von Luftdruck zu einer
kopfseitigen Druckkammer des Hauptkolbens bewegt; die Geschwindigkeit der
Kolbenstange wird nahe einem Ende eines Vorwärtshubes der Kolbenstange
durch Beschränkung der Durchflussrate von Ablassluft, die aus einer stangen
seitigen Druckkammer abfließt, mit Hilfe einer Drossel reduziert; dann wird das
Werkstick durch die Kolbenstange mit Druck beaufschlagt (gepresst), wobei
sich der Innendruck der stangenseitigen Druckkammer während der Dämpfung
so weit reduziert, dass er niedriger ist als der Innendruck der kopfseitigen
Druckkammer, wobei die Reduzierung den Betrieb eines Schnellablassventils
auslöst, wobei das Schnellablassventil einen Ablassstromdurchgang öffnet, wel
cher die stangenseitige Druckkammer mit der Atmosphäre verbindet, um die
Ablassdruckluft direkt von der stangenseitigen Druckkammer zur Atmosphäre
abzuführen, so dass die Reduzierung des Gegendruckes des Hauptkolbens in
der stangenseitigen Druckkammer beschleunigt wird, um das Werkstück mit ho
her Geschwindigkeit zu pressen.
Besteht eine Möglichkeit, dass der Innendruck der stangenseitigen Druckkam
mer sich so weit reduziert, dass er zu einer ungeeigneten Zeit niedriger ist als
der Innendruck der kopfseitigen Druckkammer, wird gemäß dem erfindungsge
mäßen Verfahren bevorzugt die Betätigung des Schnellablassventils durch eine
Reduktion des Innendruckes der stangenseitigen Druckkammer auf einen nied
rigeren Druck als dem Innendruck der kopfseitigen Druckkammer und durch die
Reduktion des Innendruckes eines Durchflussdurchganges an einer Sekundär
seite der Drossel auf einen bestimmten niedrigen Prozentsatz des Innendruckes
der kopfseitigen Druckkammer ausgelöst.
Ein erfindungsgemäßer Hochgeschwindigkeitspressmechanismus umfasst einen
Zylinder mit einem durch Luftdruck (pneumatisch) angetriebenen Hauptzylinder,
eine mit dem Hauptzylinder verbundene Kolbenstange, eine kopfseitige Druck
kammer und eine stangenseitige Druckkammer, welche an gegenüberliegenden
Seiten des Hauptkolbens ausgebildet sind, und den Dämpfungsmechanismus
zur Reduzierung der Geschwindigkeit der Kolbenstange nahe einem Ende eines
Ausfahrhubes durch Beschränkung der Durchflussrate von aus der stangensei
tigen Druckkammer abfließender Luft durch Verwendung einer Drossel sowie
ein Schnellablassventil, das mit dem Zylinder verbunden ist und dessen Betäti
gung durch Reduktion des Innendruckes der stangenseitigen Druckkammer auf
einen Druck, der niedriger ist als der Innendruck der kopfseitigen Druckkammer,
während der Dämpfung ausgelöst wird, und das einen Ablassstromdurchgang
öffnet, welcher die stangenseitige Druckkammer mit der Atmosphäre verbindet,
um dadurch Druckluft von der stangenseitigen Druckkammer direkt zur Atmo
sphäre abzulassen.
Besteht bei dem oben beschriebenen Mechanismus die Möglichkeit, dass der
Innendruck der stangenseitigen Druckkammer sich zu einer ungeeigneten Zeit
auf einen Wert reduziert, der niedriger ist als der Innendruck der kopfseitigen
Druckkammer, so wird erfindungsgemäß ein differenzdruckbetriebenes Ventil
zur Feststellung einer Reduktion des Innendruckes eines Durchflussdurchgangs
auf einer Sekundärseite der Drossel auf einen bestimmten niedrigen Prozent
satz des Innendruckes der kopfseitigen Druckkammer zu dem Schnellablass
ventil hinzugefügt, wobei die Betätigung des Schnellablassventils durch Reduk
tion des Innendruckes der stangenseitigen Druckkammer auf einen niedrigeren
Druckwert als dem Innendruck der kopfseitigen Druckkammer und durch Reduk
tion des Innendruckes des Durchflussdurchgangs an der Sekundärseite der
Drossel auf einen bestimmten niedrigen Prozentsatz des Innendruckes der
kopfseitigen Druckkammer ausgelöst wird.
Erfindungsgemäß umfasst das Schnellablassventil eine Membran (Diaphragma),
zwei druckaufnehmende Kammern, die an gegenüberliegenden Seiten der
Membran ausgebildet sind und mit der kopfseitigen Druckkammer und der stan
genseitigen Druckkammer verbunden sind, und ein Öffnungs/Schließventil, das
in dem Ablassstromdurchgang vorgesehen ist, um den Ablassstromdurchgang
synchron zu der Verschiebung der Membran zu öffnen und zu schließen.
Das differenzdruckbetriebene Ventil umfasst ein Ventilelement zum Verbinden
der Druckaufnahmekammer an einer Seite der Membran mit der kopfseitigen
Druckkammer und der Atmosphäre, zwei Druckaufnahmeflächen, die an gegen
überliegenden Seiten des Ventilelementes ausgebildet sind und unterschiedlich
große Druckaufnahmeflächen aufweisen, und zwei Druckaufnahmekammern zur
Aufbringung des Innendruckes der kopfseitigen Druckkammer und des Innen
druckes des Durchflussdurchganges an der Sekundärseite der Drossel auf die
Druckaufnahmeflächen.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung umfasst der Zylinder ein
Zylinderrohr, in welchem der Hauptkolben aufgenommen ist, eine an einem En
de des Zylinderrohres angebrachte Kopfabdeckung, eine an dem anderen Ende
des Zylinderrohres angebrachte Stangenabdeckung, durch welche die Kolben
stange gleitend hindurchtritt, und Zwischenstopppositionseinstellmittel zum Ein
stellen einer Zwischenstoppposition des Hauptkolbens. Die Zwischenstoppposi
tionseinstellmittel umfassen einen Stopppositionseinstellkolben, der gleitend
zwischen dem Hauptkolben und der Kopfabdeckung aufgenommen ist, eine Ein
stellstange, die mit dem Einstellkolben verbunden ist und gleitend durch die
Kopfabdeckung hindurchtritt, einen an der Einstellstange vorgesehenen Stopper
zur Festlegung einer Stoppposition des Einstellkolbens und einen Kontaktab
schnitt, der an der Kopfabdeckung ausgebildet ist und mit welchem der Stopper
in Kontakt tritt. Außerdem ist in der Einstellstange ein Durchflussdurchgang für
die Zufuhr und Abfuhr von Druckluft zu bzw. von der kopfseitigen Druckkammer
vorgesehen.
Werden bei der wie oben beschrieben aufgebauten Erfindung der Hauptkolben
und die Kolbenstange durch Luftdruck angetrieben, indem die Durchflussrate
der Ablassluft von der stangenseitigen Druckkammer nahe dem Ende des Vor
wärtshubes der Kolbenstange beschränkt wird, so steigt der Innendruck der
Druckkammer über den der kopfseitigen Druckkammer und die Geschwindigkeit
der Kolbenstange wird reduziert. Da die Druckluft durch die Drossel allmählich
aus der stangenseitigen Druckkammer herausfließt, wird zu dieser Zeit der In
nendruck, der zeitweise über den der kopfseitigen Druckkammer erhöht war,
allmählich reduziert, wenn sich die Geschwindigkeit der Kolbenstange reduziert.
Spätestens dann, wenn die Kolbenstange anhält, wird der Innendruck auf einen
Wert reduziert, der niedriger liegt als der Innendruck der druckseitigen Druck
kammer.
Da sich die Kolbenstange im Wesentlichen an dem Ende ihres Hubes befindet
und bereit ist, das Werkstück zu pressen, wenn die Kolbenstange anhält, ist es
sinnvoll, die Presskraft durch die Kolbenstange schnell zu erhöhen. Daher wer
den die Innendrücke der stangenseitigen Druckkammer und der kopfseitigen
Druckkammer ständig miteinander verglichen und die Betätigung des Schnellab
lassventils wird durch Reduktion des Innendruckes der stangenseitigen Druck
kammer auf einen Druckwert, der niedriger ist als der Innendruck der kopfseiti
gen Druckkammer, ausgelöst, um dadurch den Gegendruck des Hauptkolbens
der stangenseitigen Druckkammer direkt zur Atmosphäre abzulassen ohne die
Durchflussrate zu beschränken. Als Folge hiervon wird der Innendruck der stan
genseitigen Druckkammer extrem schnell reduziert. Daher ist es möglich, die
auf das Werkstück aufgebrachte Presskraft sehr viel schneller zu erhöhen als in
einem Fall, bei welchem die Druckluft in der stangenseitigen Druckkammer wei
terhin durch die Drossel abgeführt wird.
In einem frühen Stadium des Vorwärtshubes des Hauptkolbens und in einem
Stadium, in welchem die Druckluft der kopfseitigen Druckkammer zugeführt und
die Druckluft von der stangenseitigen Druckkammer abgeführt wird, besteht je
doch die Möglichkeit, dass sich der Innendruck der stangenseitigen Druckkam
mer auf einen Druckwert reduziert, der niedriger ist als der Innendruck der kopf
seitigen Druckkammer. Daher besteht die Möglichkeit, dass das Schnellablass
ventil zu einer unpassenden Zeit betätigt wird, wenn die Betätigung des
Schnellablassventils allein durch die Reduktion des Innendruckes der stangen
seitigen Druckkammer auf einen Druckwert, der niedriger ist als der Innendruck
der kopfseitigen Druckkammer, ausgelöst wird.
Wird in einem solchen Fall die Betätigung des Schnellablassventils durch Re
duktion des Innendruckes der stangenseitigen Druckkammer auf einen niedrige
ren Druckwert als dem Innendruck der kopfseitigen Druckkammer und durch
Reduktion des Innendruckes des Durchflussdurchgangs an der Sekundärseite
der Drossel auf einen bestimmten niedrigen Anteil, bspw. 35% oder weniger des
Innendruckes der kopfseitigen Druckkammer, reduziert, wenn die Dämpfung
durch Beschränkung der Durchflussrate der Ablassluft von der stangenseitigen
Druckkammer wie oben beschrieben arbeitet, ist es möglich, die oben beschrie
bene Betätigung des Schnellablassventils zu einer unpassenden Zeit zu ver
meiden.
Das Schnellablassventil ist nicht auf die oben beschriebene Bauweise be
schränkt, bei welcher das Öffnungs/Schließventil durch die Membran und ver
schiedene druckabhängige Ventile zum Vergleichen von zwei Drücken betätigt
wird, die auf der Basis des Verhältnisses zwischen diesen Drücken arbeiten.
Besteht die Möglichkeit, dass das druckabhängige Ventil (Schnellablassventil)
zu der oben beschriebenen unpassenden Zeit arbeitet, so ist es möglich, Maß
nahmen, wie das Vergleichen des Druckwertes in dem Durchflussdurchgang an
der Sekundärseite der Drossel mit dem Innendruck der kopfseitigen Druckkam
mer und Zufuhr des Druckfluides in das Schnellablassventil durch das Ventil
element, das arbeitet, wenn ein bestimmtes Druckverhältnis zwischen den Drü
cken erreicht wird, zu ergreifen.
Außerdem ist es bei dem Zylinder möglich, den Hauptkolben durch die Zwi
schenstopppositionseinstellmittel an der Zwischenposition anzuhalten. Durch
Einstellen der Zwischenstoppposition kann der Hauptkolben eine Betriebsvorbe
reitungsposition einnehmen, in welcher die Kolbenstande dem Werkstück mit
einem relativ kurzen Arbeitshub zugewandt ist. Dadurch ist es möglich, die Län
ge des Arbeitshubes bei einer Vielzahl von Punktschweißvorgängen oder dgl. zu
minimieren und die Effizienz des Betriebes zu verbessern. Wenn das Werkstück
zum Austausch oder dgl. zu einer der Kolbenstange zugewandten Position be
wegt wird, kann der Hauptkolben zu einer vollständig zurückgefahrenen Position
mit maximalem Abstand zu dem Werkstück bewegt werden, indem die Einstel
lung der Zwischenstoppposition aufgehoben wird.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen und der
Zeichnung näher erläutert. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich
dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand
der Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder
deren Rückbeziehung.
Fig. 1 ist ein Schnitt durch einen wesentlichen Bereich eines erfindungs
gemäßen Zylinders mit Dämpfungsmechanismus.
Fig. 2 ist ein Blockdiagramm einer ersten Ausführungsform des Zylinders
mit Dämpfungsmechanismus mit einem Hochgeschwindigkeits
pressmechanismus gemäß der Erfindung.
Fig. 3 ist ein Blockdiagramm, das ein Beispiel eines Schnellablassventils
der ersten Ausführungsform zeigt.
Fig. 4 ist ein Diagramm, das eine Betriebsweise des Zylinders mit Dämp
fungsmechanismus erläutert.
Fig. 5 ist ein Blockdiagramm einer zweiten Ausführungsform des Zylin
ders mit Dämpfungsmechanismus und dem Hochgeschwindig
keitspressmechanismus.
Fig. 6 ist ein Blockdiagramm eines beispielhaften Schnellablassventils
der zweiten Ausführungsform.
Fig. 7 ist ein Diagramm, das eine Betriebsweise des Zylinders mit Dämp
fungsmechanismus erläutert.
Fig. 8 ist ein Diagramm, das eine weitere Betriebsweise des Zylinders mit
Dämpfungsmechanismus erläutert.
Fig. 1 zeigt ein Beispiel eines Zylinders mit Dämpfungsmechanismus, wie er in
der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
Der Zylinder 1 ist bspw. als Punktschweißpistolenzylinder verwendbar und um
fasst ein Zylinderrohr 10 mit gegenüberliegenden Enden, an welchen eine Stan
genabdeckung 11 bzw. eine Kopfabdeckung 15 angebracht sind, einem Haupt
kolben 12, der abgedichtet in dem Zylinderrohr 10 gleitet, und eine Kolbenstan
ge 13 mit einem mit dem Hauptkolben 12 verbundenen hinteren Endabschnitt.
Die Kolbenstange 13 tritt mit einem vorderen Endabschnitt durch die Stangen
abdeckung 11 hindurch und wird durch den Hauptkolben 12 in Axialrichtung
vorwärts und rückwärts bewegt.
An dem Zylinder 1 sind Zwischenstopppositionseinstellmittel 2 zum Anhalten
des Hauptkolbens 12 an einer Zwischenposition angebracht. Die Zwischen
stopppositionseinstellmittel 2 umfassen einen Stopppositionseinstellkolben 14,
der abgedichtet zwischen dem Hauptkolben 12 und der Kopfabdeckung 15 in
dem Zylinderrohr 10 gleitet, und eine Einstellstange 17, deren hinterer Endab
schnitt mit dem Einstellkolben 14 verbunden ist. Ein vorderer Endabschnitt der
Einstellstange 17 tritt durch die Stangenabdeckung 15 des Zylinderrohres 10
hindurch und ist in ein Stangenumhüllungsrohr 16 herausgeführt. Ein Stopper 18
ist an dem vorderen Ende der Einstellstange 17 angebracht. Eine Stoppposition
des Einstellkolbens 14 und daher eine Zwischenstoppposition des Hauptkolbens
12 kann dadurch eingestellt werden, dass der Stopper 18 in Kontakt mit einem
Kontaktabschnitt 15a an einer Außenfläche der Kopfabdeckung 15 gebracht
wird.
Der Antrieb des Einstellkolbens 14 wird durch die Zufuhr von Druckluft von ei
nem Hilfsanschluss 21 in der Kopfabdeckung 15 in eine Hilfsdruckkammer 22
zwischen dem Einstellkolben 14 und der Kopfabdeckung 15 durchgeführt. Hier
bei bewegt sich der Einstellkolben 14 zu der Zwischenstoppposition, an welcher
der Stopper 18 in Kontakt mit dem Kontaktbereich 15a der Stangenabdeckung
15 und in Kontakt mit dem Hauptkolben 12 tritt, um dadurch einen Rückwärts
hub des Hauptkolbens 12 festzulegen. Die Rückführung des Einstellkolbens 14
wird durchgeführt, indem der Einstellkolben 14 in einem Zustand gegen den zu
rückkehrenden Hauptkolben 12 gepresst wird, in welchem die Druckluft in der
Hilfsdruckkammer 22 von der Hilfsöffnung 21 abgeführt wird.
Da die Position der Einstellstange 17, an welcher der Stopper 18 angebracht ist,
variabel ist, ist es möglich, den Hub des Einstellkolbens 14 variabel zu gestal
ten.
Der Zylinder 1 umfasst einen Dämpfungsmechanismus zur Verringerung der
Geschwindigkeit des Hauptkolbens 12 an einem Ende seines Vorwärtshubes
durch Beschränkung einer Durchflussrate von Ablassluft aus der ablassseitigen
Druckkammer. Um den Dämpfungsmechanismus zu bilden, ist ein Dämpfungs
ring 25 an dem hinteren Endabschnitt der Kolbenstange 13 an einer Position
nahe dem Hauptkolben 12 vorgesehen, ein ausgesparter Abschnitt 26, in wel
chen der Dämpfungsring 25 eingesetzt ist, ist in der Stangenabdeckung 11 aus
gebildet, und eine ringförmige Dämpfungsdichtung 27 ist an einer Öffnungskan
te des ausgesparten Abschnitts vorgesehen. Die Dämpfungsdichtung 27 tritt in
Kontakt mit einer äußeren Umfangsfläche des Dämpfungsringes 25, um eine
direkte Verbindung zwischen einer stangenseitigen Druckkammer 30 zwischen
dem Hauptkolben 12 und der Stangenabdeckung 11 und dem ausgesparten Ab
schnitt 26 zu unterbrechen, wenn der Dämpfungsring 25 in den ausgesparten
Abschnitt 26 eintritt. Die Stangenabdeckung 11 weist einen Hauptanschluss 31
auf, der mit dem ausgesparten Abschnitt 26 in Verbindung steht. Unter Druck
stehende Luft wird beim Rückführen des Hauptkolbens 12 der stangenseitigen
Druckkammer 30 von dem Hauptanschluss 31 durch den ausgesparten Ab
schnitt 213 zugeführt. Die Dämpfungsdichtung 27 ist somit so ausgebildet, dass
sie eine in einer Richtung wirkende Abdichtung gewährleistet, um das Fließen
der Druckluft von dem Hauptanschluss 31 in die Druckkammer 30 zu gestatten,
während der Durchfluss von Druckluft von der Druckkammer 30 in den ausge
sparten Abschnitt 26 unterbrochen (abgesperrt) wird.
Die Stangenabdeckung 11 weist ebenfalls einen Durchflussdurchgang 32 zur
Verbindung der stangenseitigen Druckkammer 30 mit einem Abschnitt des aus
gesparten Abschnitt 26 an einer Innenseite der Dämpfungsdichtung 27 auf und
in dem Durchflussdurchgang 32 ein Drosselventil 33 zur Beschränkung einer
Durchflussrate der Druckluft, die von der Druckkammer 30 durch den Durch
flussdurchgang 32 in den ausgesparten Abschnitt 26 fließt. In einer Seitenfläche
der Stangenabdeckung 11 ist ein Verbindungsanschluss 34 für den Anschluss
eines Schnellablassventils 3, das später beschrieben wird, vorgesehen, welcher
mit der stangenseitigen Druckkammer 30 durch den Durchflussdurchgang 32
kommuniziert.
Es ist jedoch auch möglich, eine einzelne oder Vielzahl von Nut(en) in einer in
neren Umfangsfläche des Dämpfungsringes 25 zwischen der Druckkammer 30
und dem ausgesparten Abschnitt 26 zusätzlich zu dem oder an Stelle des Dros
selventils 33 vorzusehen, wobei die Nut(en) als Drossel dient(en). Der Verbin
dungsanschluss 34 kann mit der stangenseitigen Druckkammer 30 durch einen
besonderen Durchflussdurchgang unabhängig von dem Durchflussdurchgang
32 in Verbindung stehen und einen großen Querschnitt aufweisen.
Andererseits ist in der Kopfabdeckung 15 ein Hauptanschluss 38 für die Zufuhr
von Druckluft in die kopfseitige Druckkammer 35 an einer gegenüberliegenden
Seite des Hauptkolbens 12 vorgesehen, der mit dem Inneren des Hüllrohres 16
in Verbindung steht. Eine Zufuhr/Abfuhröffnung 36, die sich in das Hüllrohr 16
öffnet, ist an einem vorderen Ende der Einstellstange 17, die mit dem Einstell
kolben 14 verbunden ist, vorgesehen und steht mit der kopfseitigen Druckkam
mer 35 über einen sich durch die Einstellstange 17 erstreckenden Durchfluss
durchgang 37 in Verbindung.
Bei dem in den Fig. 4 oder 7 gezeigten Dämpfungsmechanismus wird, wenn
Druckluft eines Druckes Ph von dem Hauptanschluss 38 in die kopfseitige
Druckkammer 35 eingeführt wird, um den Hauptkolben 12 anzutreiben, und
wenn der Dämpfungsring 25 zur Zeit t1 in die Dämpfungsdichtung 27 eintritt, ein
Ablassstromdurchgang, der sich von der stangenseitigen Druckkammer 30
durch den ausgesparten Abschnitt 26 zu dem Hauptanschluss 31 erstreckt, ver
schlossen und Ablassluft von der Druckkammer 30 wird in beschränkter Weise
von dem Hauptanschluss 31 durch den Durchflussdurchgang 32, das Drossel
ventil 33 und den ausgesparten Abschnitt 26 abgeführt. Dadurch verringert sich
der Druck Pr in dem ausgesparten Abschnitt 26 an einer Sekundärseite des
Drosselventils 33, während der Druck Pc in der Druckkammer 30 an einer Pri
märseite des Drosselventils 33 sich auf etwa das 1,6-fache des zugeführten
Druckes Ph erhöht. Dieser Druck wirkt dämpfend auf den Hauptkolben 12.
Um den Hauptkolben 12 rückwärts zu bewegen, wird Druckluft aus der kopfsei
tigen Druckkammer 35 abgeführt und gleichzeitig Druckluft von dem Hauptan
schluss 31 in den ausgesparten Abschnitt 26 eingeführt. Somit drückt die Druck
luft in dem ausgesparten Abschnitt 26 die Dämpfungsdichtung 27 auf und fließt
in die stangenseitige Druckkammer 30, so dass der Hauptkolben 12 beginnt,
sich rückwärts zu bewegen. Sobald der Dämpfungsring 25 sich aus der Dämp
fungsdichtung 27 herausbewegt, fließt Druckluft aus dem ausgesparten Ab
schnitt 26 und direkt in die Druckkammer 30, so dass sich der Hauptkolben 12
weiter rückwärts bewegt.
Der oben beschriebene Dämpfungsmechanismus ist dann nützlich, wenn der
Verschleiß eines Werkzeuges, bspw. einer Schweißelektrode, an einem vorde
ren Ende der Kolbenstange 13 reduziert und Kollisionsgeräusche verringert
werden sollen, was ein herkömmlicher Zylinder für pneumatische Punkt
schweißpistolen oder dgl. nicht erfüllen kann. Die Geschwindigkeit der Kolben
stange 13 wird jedoch aufgrund der Dämpfung reduziert, obwohl diese nur zeit
weise wirkt, was hinsichtlich der angestrebten Verkürzung der Verarbeitungs
schritte, bspw. das Schweißen, und damit der Erhöhung der Arbeitsgeschwin
digkeit nachteilig ist. Insbesondere dann, wenn beim Punktschweißen oder an
deren Verarbeitungen die Geschwindigkeit der Kolbenstange 13 nahe einem
Ende des Vorwärtshubes reduziert und dann ein Werkstück mit maximalem
Output gepresst wird, und falls der Dämpfungshub fortgeführt wird, um den In
nendruck Pc der stangenseitigen Druckkammer 30, d. h. den Gegendruck des
Hauptkolbens 12, wie er durch die gestrichelte Linie an einer Verlängerung einer
Kurve des Druckes Pc in den Fig. 4 und 7 gezeigt ist, allmählich zu reduzie
ren, so wird der Pressvorgang merklich verzögert und die Verarbeitungszeit wird
relativ lang.
Die Fig. 2, 3, 5 und 6 zeigen Ausführungsformen eines Hochgeschwindig
keitspressmechanismus für Werkstücke, der diese Probleme löst.
Zunächst wird eine in den Fig. 2 und 3 gezeigte Ausführungsform erläutert.
Bei dieser Ausführungsform ist die Hilfsöffnung 21 des oben beschriebenen Zy
linders 1 über eine Leitung 42 und ein Magnetventil 41 mit einer Druckluftquelle
40 verbunden, und die Hauptanschlüsse 31 und 38 sind über Leitungen 44 und
45 sowie ein Magnetventil 43 mit der Druckluftquelle 40 verbunden, so dass die
Hauptanschlüsse 31 und 38 durch Umschalten des Magnetventiles 43 wahlwei
se mit der Druckluftquelle 40 und der Atmosphäre verbindbar sind. Der Verbin
dungsanschluss 34 ist über eine Leitung 46 mit dem Schnellablassventil 3 ver
bunden.
Als Schnellablassventil 3 können unterschiedliche Typen von Schnellablassven
tilen verwendet werden, bei welchen die Feststellung, dass sich der Innendruck
Pc der stangenseitigen Druckkammer 30 an einer Ablassseite auf einen Druck
wert reduziert hat, der niedriger ist als der Innendruck Ph der kopfseitigen
Druckkammer 35 an einer Druckseite, wenn die Dämpfung durch den Dämp
fungsmechanismus erfolgt, die Betätigung des Schnellablassventiles auslöst.
Das beispielhaft in Fig. 3 gezeigte Schnellablassventil 3 umfasst eine Membran
50, zwei Druckaufnahmekammern 48 und 49, die an gegenüberliegenden Seiten
der Membran 50 ausgebildet sind, einen Ablassstromdurchgang 56, der über
einen Abzweigdurchgang 56a mit der einen Druckaufnahmekammer 48 kommu
niziert, ein Öffnungs/Schließventil 47 zum Öffnen und Schließen eines Ventilsit
zes 52 in dem Ablassstromdurchgang 56 und ein Kontrollventil (Rückschlagven
til) 55, das an einem Auslass des Ablassstromdurchganges 56 vorgesehen ist.
Der Ablassstromdurchgang 56 und die eine Druckaufnahmekammer 48 sind mit
der stangenseitigen Druckkammer 30 durch den Verbindungsanschluss 34 ver
bunden, während die andere Druckaufnahmekammer 49 durch eine Leitung 45
mit der kopfseitigen Druckkammer 35 verbunden ist. Um das Öff
nungs/Schließventil 47 synchron mit der Verschiebung der Membran 50 zu betä
tigen, erstreckt sich ein vorderes Ende eines Stößels 54 des Öff
nungs/Schließventiles 47 in die Druckaufnahmekammer 48 und tritt in Kontakt
mit einer Abdeckung 51, die an der Membran 50 befestigt ist. Das Öff
nungs/Schließventil 47 wird durch eine Feder 53 in eine Richtung zum Schlie
ßen des Ventilsitzes vorgespannt.
Der Innendruck des ausgesparten Abschnittes 26 wirkt durch eine Leitung 44
als Gegendruck auf das Kontrollventil 55 und Druckluft in der stangenseitigen
Druckkammer 30 drückt das Kontrollventil auf und wird durch das Öffnen des
Öffnungs/Schließventiles 47 direkt zur Atmosphäre abgelassen. Daher besteht
keine Notwendigkeit, die Druckluft durch eine lange Leitung, wie eine Rohrlei
tung, abzuführen. Als Folge hiervon kann der Gegendruck des Hauptkolbens in
der Druckkammer 30 schnell reduziert werden.
Nachfolgend wird die Betriebsweise des Druckbeaufschlagungsmechanismus
mit dem oben beschriebenen Aufbau mit Bezug auf die Fig. 3 und 4 erläu
tert.
Wird Druckluft mit einem Druck Ph von dem Magnetventil 43 über die Leitung
45, den Hauptanschluss 38 und den Durchflussdurchgang 37 in dem Einstell
kolben 17 zu der kopfseitigen Druckkammer 35 geführt, bewegt sich der Kolben
12 vorwärts und die Druckluft in der stangenseitigen Druckkammer 30 wird in
unbeschränkter Weise durch die Dämpfungsdichtung 27 von dem ausgesparten
Abschnitt 26 über den Hauptanschluss 31 abgeführt. Bewegt sich dann der
Dämpfungsring 25 zu der Zeit t1 in die Dämpfungsdichtung 27, so wird der
Hauptablassdurchflussdurchgang verschlossen und die Ablassluft von der stan
genseitigen Druckkammer 30 wird in beschränkter Weise von dem Durchfluss
durchgang 32 durch das Drosselventil 33 und den ausgesparten Abschnitt 26
sowie den Hauptanschluss 31 abgeführt. Dadurch reduziert sich der Druck Pr in
dem ausgesparten Abschnitt 26, der die Sekundärseite des Drosselventiles 33
ist, der Druck Pc in der Druckkammer 30, die die Primärseite des Drosselventi
les 33 ist, erhöht sich aber auf etwa das 1,6-fache des zugeführten Druckes Ph.
Durch diesen Druck wirkt die Dämpfung auf den Hauptkolben 12 und die Ge
schwindigkeit der Kolbenstange 13 wird reduziert.
Hierbei steigt, wie es oben beschreiben wurde, der Innendruck Pc der stangen
seitigen Druckkammer 30 zeitweise über den der kopfseitigen Druckkammer 35.
Da die Druckluft aber allmählich durch das Drosselventil 33 abfließt, reduziert
sich der Innendruck Pc allmählich, wenn die Geschwindigkeit der Kolbenstange
13 abnimmt, und wird spätestens zu der Zeit t2, die etwa die Zeit ist, wenn die
Kolbenstange 13 anhält, niedriger als der Innendruck Ph der Druckkammer 35.
Wenn dann die Kolbenstange 13 anhält, ist die Kolbenstange 13 im Wesentli
chen an dem Ende ihres Hubes und bereit, gegen das Werkstück zu pressen.
Wenn der Innendruck Pc der stangenseitigen Druckkammer 30, wie oben be
schreiben, niedriger wird als der Innendruck Ph der kopfseitigen Druckkammer
35, weil die Druckkammern 30 und 35 über die Leitungen 46 und 45 mit den
druckaufnehmenden Kammern 48 und 49 an den gegenüberliegenden Seiten
der Membran 50 verbunden sind, wird die Membran zu der Zeit t3 nach unten
verschoben, wenn ein kleiner Unterschied zwischen den Drücken in den druck
aufnehmenden Kammern erzeugt wird, und drückt das Öffnungs/Schließventil
47 über den Stößel 54 nach unten, um dadurch den Ventilsitz 52 zu öffnen. Als
Folge hiervon drückt Druckluft aus der Leitung 46, d. h. Restluft in der stangen
seitigen Druckkammer 30, das Kontrollventil 55 auf und wird ohne Beschrän
kung der Durchflussrate schnell abgeführt, so dass sich der Innendruck Pc der
Druckkammer 30 sehr schnell reduziert, wie es durch die durchgezogene Linie
in Fig. 4 dargestellt ist. Dieser Druckabfall ist schneller als in einem Fall, bei
dem die Abfuhr weiter über das Drosselventil 33 erfolgt, wie es durch eine ge
strichelte Linie in Fig. 4 gezeigt ist. Dadurch wird von dem Hauptkolben 12 in
kurzer Zeit ein maximaler Output auf die Kolbenstange 13 aufgebracht und die
auf das Werkstück aufgebrachte Druckkraft wird extrem schnell erhöht. Zu die
ser Zeit wirkt der Druck Pr in der Leitung 44 als Gegendruck auf das Kontroll
ventil 55. Dieser Druck hat sich jedoch schon etwas reduziert und behindert da
her die Öffnung des Kontrollventils 55 nicht.
Durch diese Betätigungsweise des Schnellablassventiles 3 ist es möglich, eine
relativ große Zeitverkürzung zu erreichen, wie es durch die Kurve des Druckes
Pc in Fig. 4 angedeutet ist.
Bei der ersten Ausführungsform besteht in einem frühen Stadium des Vorwärts
hubes des Hauptkolbens 12 und in einem Stadium, in welchem die Druckluft der
druckseütigen Druckkammer 35 zugeführt und die in der ablassseitigen Druck
kammer 30 enthaltene Druckluft gleichzeitig abgeführt wird, die Möglichkeit,
dass das Schnellablassventil in ungeeigneter Weise betätigt wird, wenn der In
nendruck Pc der Druckkammer 30 sich auf einen Druckwert reduziert, der nied
riger ist als der Innendruck Ph der Druckkammer 35. In Fig. 7 ist ein Bereich A,
in welchem sich eine Kurve des Druckes Ph und die Kurve des Druckes Pc
kreuzen, ein Bereich, in dem die ungewollte Betätigung auftreten kann.
Eine in den Fig. 5 und 6 gezeigte zweite Ausführungsform soll dieses Prob
lem lösen. Bei einem Druckbeaufschlagungsmechanismus gemäß der zweiten
Ausführungsform ist ein differenzdruckbetriebenes Ventil 60 an dem Schnellab
lassvenitil 3 angebracht. Durch das differenzdruckbetriebene Ventil 60 wird fest
gestellt, dass der Druck Pr in dem Durchflussdurchgang an der Sekundärseite
des Drosselventils 33 einen bestimmten niedrigen Prozentsatz (Anteil) des In
nendruckes Ph der kopfseitigen Druckkammer 35 erreicht hat. Als Folge hiervon
wird die Betätigung des Schnellablassventiles 3 durch die Reduzierung des In
nendruckes Pc der stangenseitigen Druckkammer 30 auf einen Druckwert, der
niedriger ist als der Innendruck Ph der kopfseitigen Druckkammer 35, und durch
Reduzierung des Druckes Pr in dem Durchflussdurchgang an der Sekundärseite
des Drosselventils 33 auf einen bestimmten niedrigen Anteil, bspw. 35% oder
weniger, des Innendruckes Ph der Druckkammer 35 ausgelöst.
Wie im Detail in Fig. 6 gezeigt ist, umfasst das differenzdruckbetriebene Ventil
60 einen Ventilkörper 61 mit einem Anschluss 66a, der mit der Druckaufnahme
kammer 49 in Verbindung steht, einen Anschluss 66b, der mit der kopfseitigen
Druckkammer 55 in Verbindung steht, und einen Anschluss 66c, der zur Atmo
sphäre geöffnet ist, ein Ventilelement 62, das in einer Ventilöffnung 67 in dem
Ventilkörper 61 aufgenommen ist, zwei Druckaufnahmeflächen 63 und 64, die
an gegenüberliegenden Enden des Ventilelementes 63 ausgebildet sind und
unterschiedlich große Druckaufnahmeflächen aufweisen, und Druckaufnahme
kammern 68 und 69 zum Aufbringen des Druckes Ph der kopfseitigen Druck
kammer 35 und des Druckes Pr des Durchflussdurchganges an der Sekundär
seite des Drosselventiles 33 auf die druckaufnehmenden Flächen 63 und 64.
Das Ventilelement 62 wird von einer in Fig. 6 gezeigten Position umgeschaltet,
wenn der Druck Pr einen bestimmten niedrigen Anteil (der beliebig einstellbar
ist), bspw. 35% oder weniger, des Druckes Ph erreicht, verbindet dann die An
schlüsse 66a und 66b und führt den Druck Ph in der Leitung 45 in die Druckauf
nahmekammer 49 oberhalb der Membran 50. Zu diesem Zweck haben die
Druckaufnahmeflächen 63 und 64 unterschiedliche Größen entsprechend dem
obigen Verhältnis. Andererseits nimmt das Ventilelement 62 die in Fig. 6 gezeig
te Position an und öffnet die Kammer 49 oberhalb der Membran 50 durch den
Anschluss 66 zur Atmosphäre, solange der Druck Pr dem bestimmten Anteil,
der durch die Flächen der Druckaufnahmeflächen 63 und 64 erhalten wird, des
Druckes Ph entspricht oder größer ist.
Daher wird bei der zweiten Ausführungsform, wie in Fig. 7 gezeigt, der Druck in
der Leitung 45 nicht in die Druckaufnahmekammer 49 eingeführt, solange der
Druck Pr in dem frühen Stadium des Vorwärtshubes des Hauptkolbens 12 der
bestimmte Anteil des Druckes Pr oder mehr ist. Der mit einer Kurve des Druckes
Ph gezeigte Druck wird in die Druckaufnahmekammer 49 oberhalb der Membran
eingeführt, wenn sich der Druck Pr auf den festgelegten Anteil oder weniger des
Druckes Ph reduziert, und dann wird die Betätigung ähnlich wie bei der ersten
Ausführungsform durchgeführt. Hierdurch kann die oben beschriebene unge
wollte Betätigung vermieden werden.
Da der Aufbau und die Betriebsweise der zweiten Ausführungsform sich im Üb
rigen nicht von denjenigen der ersten Ausführungsform unterscheidet, sind die
Hauptelemente in den Zeichnungen mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet wie
bei der ersten Ausführungsform. Auf ihre erneute Erläuterung wird verzichtet.
In dem Zylinder 1 kann der Hauptkolben 12 durch die Zwischenstopppositions
einstellmittel 2 an einer Zwischenposition angehalten werden und eine Betriebs
vorbereitungsposition einnehmen, in welcher die Kolbenstange 13 aufgrund des
Einstellens dieser Zwischenstoppposition dem Werkstück mit einem relativ kur
zen Arbeitshub zugewandt ist. Dadurch ist es möglich, die Länge des Arbeitshu
bes bei einer Vielzahl von Punktschweißvorgängen oder dgl. zu minimieren und
die Betriebseffizienz zu verbessern. Wenn das Werkstück zum Austausch oder
dgl. zu einer der Kolbenstange 13 zugewandten Position bewegt wird, kann der
Hauptkolben 12 zu einer vollständig zurückgeführten Position mit maximalem
Abstand zu dem Werkstück bewegt werden, indem die Einstellung der Zwi
schenstoppposition aufgehoben wird.
Fig. 8 zeigt ein Beispiel der Betätigung der Kolbenstange 13. Wird bei diesem
Beispiel die Druckluft von dem Hilfsanschluss 21 in die Druckkammer 22 einge
führt, um den Stopppositionseinstellkolben 14 von einer Hubstartposition a des
Gesamthubes anzutreiben, so wird der Hauptkolben durch den Stopppositions
einstellkolben 14 gedrückt, angetrieben und erreicht die Zwischenstoppposition
b. Dann wiederholt die Kolbenstange 13 durch abwechselnde Zufuhr und Abfuhr
der Druckluft in die bzw. von den Druckkammern 35 und 30 an den gegenüber
liegenden Seiten des Hauptkolbens 12 den Arbeitshub beim Mehrpunktschwei
ßen oder dgl., wobei sich die Kolbenstange 13 zwischen den Punkten b und c
hin und her bewegt. Wenn die Wiederholung endet, wird die Druckluft in der
Druckkammer 22 über den Hilfsanschluss 21 in einem Zustand abgelassen, in
welchem die Druckluft der Druckkammer 30 zugeführt wird und der Hauptkolben
12 wird zu der ursprünglichen Hubstartposition zurückgeführt.
Insbesondere in einem Fall, in dem die Kolbenstange 13 mit einem solchen Ar
beitshub arbeitet, ist es besonders effizient, die Verarbeitungszeit zur Durchfüh
rung der Druckbeaufschlagung mit dem maximalen Output zu verkürzen, indem
nach der Verringerung der Geschwindigkeit nahe dem Hubende die Luft schnell
abgelassen wird.
Der Zylinder mit Dämpfungsmechanismus jeder der oben beschriebenen Aus
führungsformen kann nicht nur als Zylinder für Pistolendruckbeaufschlagungs
mechanismen in Schweißvorrichtungen für Automobilkarosserien, Stahlmöbel
oder dgl. eingesetzt werden, sondern auch als Zylinder in einer Druckbeauf
schlagungseinheit in verschiedensten Klemmvorrichtungen oder für andere Zy
linder für weitere Verwendungen, in welchen ein Hochgeschwindigkeitspressen
erforderlich ist.
Durch die oben im Detail beschriebene Erfindung ist es möglich, die Hubge
schwindigkeitsdruckbeaufschlagung durchzuführen, indem der Zylinder mit
Dämpfungsmechanismus verwendet wird, wobei die Probleme der herkömmli
chen Fluiddruckzylinder für Punktschweißpistolen oder dgl. gelöst werden. Es ist
mit dem erfindungsgemäßen Hochgeschwindigkeitspressverfahren für Werkstü
cke möglich, die Verarbeitungszeit zu minimieren, indem der Zylinder mit Dämp
fungsmechanismus zur Reduzierung der Geschwindigkeit der Kolbenstange na
he dem Ende des Vorwärtshubes durch beschränkte Abfuhr der Ablassluft von
der ablassseitigen Druckkammer verwendet wird. Gleichzeitig wird der Ver
schleiß der Spitze der Schweißelektrode oder dgl. reduziert und Kollisionsge
räusche werden verringert.
Außerdem ist es möglich, die Druckbeaufschlagung mit dem maximalen Output
sehr schnell, nachdem die Geschwindigkeit der Kolbenstange nahe dem Ende
des Vorwärtshubes reduziert wurde und die Schweißelektrode oder dgl. in Kon
takt mit dem Werkstück tritt, durchzuführen.
Claims (10)
1. Hochgeschwindigkeitspressverfahren für Werkstücke durch einen Zylin
der (1) mit Dämpfungsmechanismus mit folgenden Schritten:
Bewegen einer Kolbenstange (13), die mit einem Hauptkolben (12) verbunden ist, durch die Zufuhr von Luftdruck in eine kopfseitige Druckkammer (35);
Reduzieren der Geschwindigkeit der Kolbenstange (13) nahe dem Ende eines Vorwärtshubes der Kolbenstange (13) durch Beschränken einer Durchflussrate von aus einer stangenseitigen Druckkammer (30) fließender Auslassluft mit Hilfe einer Drossel (33); und
Pressen eines Werkstückes mit der Kolbenstange (13),
wobei sich der Innendruck der stangenseitigen Druckkammer (30) während der Dämpfung auf einen Druckwert reduziert, der niedriger ist als der Innendruck der kopfseitigen Druckkammer (35), wobei die Reduzierung die Betätigung ei nes Schnellablassventiles (3) auslöst, wobei das Schnellablassventil (3) einen Ablassstromdurchgang öffnet, welcher die stangenseitige Druckkammer (30) mit der Atmosphäre verbindet, um Druckluft von der stangenseitigen Druckkammer (30) direkt zur Atmosphäre abzuführen, so dass die Reduzierung des Ge gendruckes des Hauptkolbens (12) in der stangenseitigen Druckkammer (30) beschleunigt wird, um das Werkstück mit hoher Geschwindigkeit zu pressen.
Bewegen einer Kolbenstange (13), die mit einem Hauptkolben (12) verbunden ist, durch die Zufuhr von Luftdruck in eine kopfseitige Druckkammer (35);
Reduzieren der Geschwindigkeit der Kolbenstange (13) nahe dem Ende eines Vorwärtshubes der Kolbenstange (13) durch Beschränken einer Durchflussrate von aus einer stangenseitigen Druckkammer (30) fließender Auslassluft mit Hilfe einer Drossel (33); und
Pressen eines Werkstückes mit der Kolbenstange (13),
wobei sich der Innendruck der stangenseitigen Druckkammer (30) während der Dämpfung auf einen Druckwert reduziert, der niedriger ist als der Innendruck der kopfseitigen Druckkammer (35), wobei die Reduzierung die Betätigung ei nes Schnellablassventiles (3) auslöst, wobei das Schnellablassventil (3) einen Ablassstromdurchgang öffnet, welcher die stangenseitige Druckkammer (30) mit der Atmosphäre verbindet, um Druckluft von der stangenseitigen Druckkammer (30) direkt zur Atmosphäre abzuführen, so dass die Reduzierung des Ge gendruckes des Hauptkolbens (12) in der stangenseitigen Druckkammer (30) beschleunigt wird, um das Werkstück mit hoher Geschwindigkeit zu pressen.
2. Hochgeschwindigkeitspressverfahren nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, dass das Schnellablassventil (3) eine Membran (50) aufweist,
dass die Membran (50) durch das Aufbringen des Innendruckes der kopfseitigen
Druckkammer (35) und der stangenseitigen Druckkammer (30) auf gegenüber-
liegende Flächen der Membran (50) verschoben wird, und dass der Ablass
stromdurchgang (56) durch ein Öffnungs/Schließventil (47), das synchron mit
der Verschiebung der Membran (50) betätigt wird, geöffnet wird.
3. Verfahren zum Hochgeschwindigkeitspressen eines Werkstückes durch
einen Zylinder (1) mit Dämpfungsmechanismus mit folgenden Schritten:
Bewegen einer Kolbenstange (13), die mit einem Hauptkolben (12) verbunden ist, vorwärts durch die Zufuhrt von Luftdruck in eine kopfseitige Druckkammer (35);
Reduzieren der Geschwindigkeit der Kolbenstange (13) nahe dem Ende eines Vorwärtshubes der Kolbenstange (13) durch Beschränkung einer Durchflussrate von Ablassluft, die aus einer stangenseitigen Druckkammer (30) abfließt, mit Hilfe einer Drossel (33); und
Pressen des Werkstückes durch die Kolbenstange (13),
wobei sich der Innendruck der stangenseitigen Druckkammer (30) während der Dämpfung auf einen Druckwert reduziert, der niedriger ist als der Innendruck der kopfseitigen Druckkammer (35), wobei der Innendruck eines Durchfluss durchganges (32) an einer Sekundärseite der Drossel (33) ein bestimmter nied riger Prozentsatz des Innendruckes der kopfseitigen Druckkammer (35) wird, wobei die Reduktion des Innendruckes der stangenseitigen Druckkammer (30) und die Reduktion des Innendruckes des Durchflussdurchganges (32) die Betä tigung eines Schnellablassventiles (3) auslösen, wobei das Schnellablassventil (3) einen Ablassstromdurchgang (56) öffnet, der die stangenseitige Druckkam mer (30) mit der Atmosphäre verbindet, um Druckluft direkt von der stangensei tigen Druckkammer (30) zur Atmosphäre abzulassen, so dass die Reduktion des Gegendruckes des Hauptkolbens (12) in der stangenseitigen Druckkammer (30) beschleunigt wird, um das Werkstück mit hoher Geschwindigkeit zu pres sen.
Bewegen einer Kolbenstange (13), die mit einem Hauptkolben (12) verbunden ist, vorwärts durch die Zufuhrt von Luftdruck in eine kopfseitige Druckkammer (35);
Reduzieren der Geschwindigkeit der Kolbenstange (13) nahe dem Ende eines Vorwärtshubes der Kolbenstange (13) durch Beschränkung einer Durchflussrate von Ablassluft, die aus einer stangenseitigen Druckkammer (30) abfließt, mit Hilfe einer Drossel (33); und
Pressen des Werkstückes durch die Kolbenstange (13),
wobei sich der Innendruck der stangenseitigen Druckkammer (30) während der Dämpfung auf einen Druckwert reduziert, der niedriger ist als der Innendruck der kopfseitigen Druckkammer (35), wobei der Innendruck eines Durchfluss durchganges (32) an einer Sekundärseite der Drossel (33) ein bestimmter nied riger Prozentsatz des Innendruckes der kopfseitigen Druckkammer (35) wird, wobei die Reduktion des Innendruckes der stangenseitigen Druckkammer (30) und die Reduktion des Innendruckes des Durchflussdurchganges (32) die Betä tigung eines Schnellablassventiles (3) auslösen, wobei das Schnellablassventil (3) einen Ablassstromdurchgang (56) öffnet, der die stangenseitige Druckkam mer (30) mit der Atmosphäre verbindet, um Druckluft direkt von der stangensei tigen Druckkammer (30) zur Atmosphäre abzulassen, so dass die Reduktion des Gegendruckes des Hauptkolbens (12) in der stangenseitigen Druckkammer (30) beschleunigt wird, um das Werkstück mit hoher Geschwindigkeit zu pres sen.
4. Hochgeschwindigkeitspressverfahren nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet, dass das Schnellablassventil (3) eine Membran (50), ein Öff
nungs/Schließventil (47) zum Öffnen und Schließen des Ablassstromdurchgan
ges (56) und ein differenzdruckbetriebenes Ventil (60) zur Betätigung durch den
Innendruck des Durchflussdurchganges (32) auf der Sekundärseite der Drossel
(33) und den Innendruck der kopfseitigen Druckkammer (35) aufweist, wobei der
Innendruck der stangenseitigen Druckkammer (30) auf eine Seite der Membran
(50) aufgebracht und der Innendruck der kopfseitigen Druckkammer (35) durch
das differenzdruckbetriebene Ventil (60) auf die andere Seitenfläche der Memb
ran (50) aufgebracht wird, wenn der Innendruck des Durchflussdurchganges
(32) auf der Sekundärseite der Drossel (33) ein bestimmter niedriger Prozent
satz des Innendruckes der kopfseitigen Druckkammer (35) wird, um dadurch die
Membran (50) zu verschieben und den Ablassstromdurchgang (56) durch das
Öffnungs/Schließventil (47), das synchron mit der Membran (50) betätigt wird,
zu öffnen.
5. Mechanismus zum Hochgeschwindigkeitspressen von Werkstücken mit
einem Zylinder mit Dämpfungsmechanismus, wobei der Zylinder (1) einen durch
Luftdruck angetriebenen Hauptkolben (12), eine mit dem Hauptkolben (12) ver
bundene Kolbenstange (13), eine kopfseitige Druckkammer (35) und eine stan
genseitige Druckkammer (30), die an gegenüberliegenden Seiten des Hauptkol
bens (12) ausgebildet sind, und den Dämpfungsmechanismus zur Reduzierung
der Geschwindigkeit der Kolbenstange (13) nahe dem Ende eines Ausfahrhubes
durch Beschränken einer Durchflussrate von Ablassluft, die aus der stangensei
tigen Druckkammer (30) ausfließt, mit Hilfe einer Drossel (33) aufweist und ein
Schnellablassventil (3), das mit dem Zylinder (1) verbunden ist und dessen Be
tätigung durch Reduzierung des Innendruckes der stangenseitigen Druckkam
mer (30) während der Dämpfung auf einen Druckwert, der niedriger ist als der
Innendruck der kopfseitigen Druckkammer (35), ausgelöst wird und das einen
Ablassstromdurchgang öffnet, welcher die stangenseitige Druckkammer (30) mit
der Atmosphäre verbindet, um Druckluft von der stangenseitigen Druckkammer
(30) direkt zur Atmosphäre abzuführen.
6. Hochgeschwindigkeitspressmechanismus nach Anspruch 5, dadurch ge
kennzeichnet, dass das Schnellablassventil (3) ein differenzdruckbetriebenes
Ventil (E30) zur Feststellung, dass der Innendruck eines Durchflussdurchganges
(32) an einer Sekundärseite der Drossel (33) ein bestimmter niedriger Prozent
satz des Innendruckes der kopfseitigen Druckkammer (35) geworden ist, auf
weist und dass die Betätigung des Schnellablassventiles (3) durch Reduzierung
des Innendruckes der stangenseitigen Druckkammer (30) auf einen Druckwert,
der niedriger ist als der Innendruck der kopfseitigen Druckkammer (35) und
durch Reduzierung des Innendruckes des Durchflussdurchganges (32) an der
Sekunclärseite der Drossel (33) auf einen bestimmten niedrigen Prozentsatz des
Innendruckes der kopfseitigen Druckkammer (35) ausgelöst wird.
7. Hochgeschwindigkeitspressmechanismus nach Anspruch 5 oder 6, da
durch gekennzeichnet, dass das Schnellablassventil (3) eine Membran (50),
zwei Druckaufnahmekammern (48, 49), die an gegenüberliegenden Seiten der
Membran (50) ausgebildet und mit der kopfseitigen Druckkammer (35) bzw. der
stangenseitigen Druckkammer (30) verbunden sind, und ein Öff
nungs/Schließventil (47) aufweist, welches in dem Ablassstromdurchgang (56)
angeordnet ist, um diesen synchron mit der Verschiebung der Membran (50) zu
öffnen und zu schließen.
8. Hochgeschwindigkeitspressmechanismus nach Anspruch 7, dadurch ge
kennzeichnet, dass das differenzdruckbetriebene Ventil (60) ein Ventilelement
(62) zur Verbindung der Druckaufnahmekammer (49) an einer Seite der Memb
ran (50) mit der kopfseitigen Druckkammer (35) bzw. der Atmosphäre, zwei
Druckaufnahmeflächen (63, 64), die an gegenüberliegenden Enden des Ventil
elementes (62) ausgebildet sind und unterschiedlich große Druckaufnahmeflä
chen aufweisen, und zwei Druckaufnahmekammern (68, 69) zum Aufbringen
des Innendruckes der kopfseitigen Druckkammer (35) und des Innendruckes
des Durchflussdurchganges (32) an der Sekundärseite der Drossel (33) auf die
Druckaufnahmeflächen (63, 64) aufweist.
9. Hochgeschwindigkeitspressmechanismus nach einem der Ansprüche 5
bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder (1) ein Zylinderrohr (10), in
welchem der Hauptkolben (12) aufgenommen ist, eine Kopfabdeckung (15), die
an einem Ende des Zylinderrohres (10) angebracht ist, eine Stangenabdeckung
(11), die an dem anderen Ende des Zylinderrohres (10) angebracht ist und
durch welche die Kolbenstange (13) gleitend hindurchtritt, und Zwischenstopp
positionseinstellmittel (2) zum Einstellen einer Zwischenstoppposition des
Hauptkolbens (12) aufweist,
dass die Zwischenstopppositionseinstellmittel (2) einen Stopppositionseinstell kolben (14), der gleitend zwischen dem Hauptkolben (12) und der Kopfabde ckung (15) aufgenommen ist, eine Einstellstange (17), die mit dem Einstellkol ben (14) verbunden ist und gleitend durch die Kopfabdeckung (15) hindurchtritt, einen Stopper (18), der an der Einstellstange (17) vorgesehen ist, um eine Stoppposition des Einstellkolbens (14) festzulegen, und einen Kontaktbereich (15a), der an der Kopfabdeckung (15) ausgebildet ist und mit dem der Stopper (18) in Kontakt tritt, aufweist und
dass ein Durchflussdurchgang (37) für die Zufuhr und Abfuhr von Druckluft zu und von der kopfseitigen Druckkammer (35) in der Einstellstange (17) vorgese hen ist.
dass die Zwischenstopppositionseinstellmittel (2) einen Stopppositionseinstell kolben (14), der gleitend zwischen dem Hauptkolben (12) und der Kopfabde ckung (15) aufgenommen ist, eine Einstellstange (17), die mit dem Einstellkol ben (14) verbunden ist und gleitend durch die Kopfabdeckung (15) hindurchtritt, einen Stopper (18), der an der Einstellstange (17) vorgesehen ist, um eine Stoppposition des Einstellkolbens (14) festzulegen, und einen Kontaktbereich (15a), der an der Kopfabdeckung (15) ausgebildet ist und mit dem der Stopper (18) in Kontakt tritt, aufweist und
dass ein Durchflussdurchgang (37) für die Zufuhr und Abfuhr von Druckluft zu und von der kopfseitigen Druckkammer (35) in der Einstellstange (17) vorgese hen ist.
10. Hochgeschwindigkeitspressmechanismus nach Anspruch 9, dadurch ge
kennzeichnet, dass der Zylinder (1) eine Hilfsdruckkammer (22) zum Antreiben
des Einstellkolbens (14) zwischen dem Einstellkolben (14) und der Kopfabde
ckung (15) aufweist, dass eine Hilfsanschlussöffnung (21) für die Zufuhr von
Druckluft zu der Hilfsdruckkammer (22) an der Kopfabdeckung (15) vorgesehen
ist, dass die Kopfabdeckung (15) ein Hüllrohr (16) aufweist, in welches ein End
abschnitt des Einstellkolbens (17) eingesetzt ist, und einen Hauptanschluss
(38), welcher mit dem Inneren des Hüllrohres (16) in Verbindung steht, und dass
Druckluft von dem Hauptanschluss (38) durch Durchflussdurchgänge (36, 37) in
dem Hüllrohr (16) bzw. der Einstellstange (17) der kopfseitigen Druckkammer
(35) zugeführt wird.
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