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DE10205795A1 - Vorrichtung, mit welcher das elektrische Anschlussverhalten von elektrischen Komponenten zur Durchführung von Simulationen nachbildbar ist - Google Patents

Vorrichtung, mit welcher das elektrische Anschlussverhalten von elektrischen Komponenten zur Durchführung von Simulationen nachbildbar ist

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Publication number
DE10205795A1
DE10205795A1 DE2002105795 DE10205795A DE10205795A1 DE 10205795 A1 DE10205795 A1 DE 10205795A1 DE 2002105795 DE2002105795 DE 2002105795 DE 10205795 A DE10205795 A DE 10205795A DE 10205795 A1 DE10205795 A1 DE 10205795A1
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DE
Germany
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electrical
electrical circuit
connection
behavior
component
Prior art date
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Ceased
Application number
DE2002105795
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Hammerer
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to DE20220897U priority patent/DE20220897U1/de
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Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B17/00Systems involving the use of models or simulators of said systems
    • G05B17/02Systems involving the use of models or simulators of said systems electric

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Electric Motors In General (AREA)

Abstract

Es wird eine Vorrichtung (1) vorgeschlagen, mit welcher das elektrische Anschlussverhalten von elektrischen Komponenten mit einem mechanisch bewegten Element zur Durchführung von Simulationen in Abhängigkeit von wenigstens einer physikalischen Größe, die mit der Bewegung des Elements im Zusammenhang steht und die sich auf das Anschlussverhalten auswirkt, nachbildbar ist. Die Vorrichtung umfasst eine elektrische Schaltung, deren elektrische Anschlusswerte derart steuerbar sind, dass sich das gleiche Anschlussverhalten wie bei der nachzubildenden Komponente bei entsprechenden Betriebszuständen erzielen lässt. Des Weiteren ist eine Rechnereinheit vorgesehen, der das Verhalten der Komponente auf eine Änderung der wenigstens einen physikalischen Größe aufgrund der Bewegung des Elements zur entsprechenden Steuerung der elektrischen Schaltung zur Verfügung steht. Außerdem verfügt die Vorrichtung über elektrische Anschlüsse so wie bei der Komponente und einen Datentransferanschluss. Der Kern der Erfindung liegt nun darin, dass die elektrische Schaltung, die Rechnereinheit, die elektrischen Anschlüsse sowie die Datentransferanschlüsse in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, mit welcher das elektrische Anschlussverhalten von elektrischen Komponenten zur Durchführung von Simulationen nachbildbar ist.
  • Stand der Technik
  • Zur Prüfung bzw. für die Entwicklung von komplexen Steuer- und Regelsystemen ist es häufig erforderlich, Komponenten dieser Systeme durch Modelle nachzubilden, die sich weitgehend identisch zum wirklichen System verhalten. Das heißt, die Modelle sollten elektrisch wie auch in kybernetischer Hinsicht das gleiche Verhalten aufzeigen. Der einzige Unterschied bei der Modellierung soll in den meisten Fällen nur darin bestehen, dass z. B. bei einem Aktuator keine wirkliche, mechanische Bewegung erzeugt wird.
  • Der Vorteil einer solchen Modellierung liegt in der einfachen Möglichkeit, auf das Verhalten des Modells in unterschiedlicher Weise eingreifen zu können. Dies ist bei einer wirklichen Komponente in einem System nur schwer oder oftmals gar nicht zu erreichen. Damit könnte mit wirklichen Komponenten tatsächlich auftretendes Fehlverhalten nur mühsam oder überhaupt nicht getestet werden. Beim Modell hingegen kann eine dem Fehlverhalten entsprechende Eingriffnahme leicht vorgesehen werden. Insbesondere komplexe Systemsimulatoren lassen sich daher unter Einsatz von modellierten Komponenten realisieren. Der Aufbau derartiger Systemsimulatoren ist jedoch oftmals vergleichsweise aufwändig und unübersichtlich.
  • Aufgabe und Vorteile der Erfindung
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der einleitend bezeichneten Art bereitzustellen, mit welcher die Modellierung von insbesondere Systemen mit mehreren Einzelkomponenten vereinfacht werden kann.
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. In den Unteransprüchen sind vorteilhafte und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung angegeben.
  • Die Erfindung geht von einer Vorrichtung aus, mit welcher das elektrische Anschlussverhalten von elektrischen Komponenten mit einem mechanisch bewegten Element zur Durchführung von Simulationen in Abhängigkeit wenigstens einer physikalischen Größe, die mit der Bewegung des Elements im Zusammenhang steht und die sich auf das Anschlussverhalten auswirkt, nachbildbar ist. Die Vorrichtung umfasst eine elektrische Schaltung, deren elektrische Anschlusswerte derart steuerbar sind, dass sich das gleiche Anschlussverhalten wie bei der nachzubildenden Komponente bei entsprechenden Betriebszuständen erzielen lässt, eine Rechnereinheit, der das Verhalten der Komponente auf eine Änderung der wenigstens einen physikalischen Größe aufgrund der Bewegung des Elements zur entsprechenden Steuerung der elektrischen Schaltung zur Verfügung steht, elektrische Anschlüsse so wie bei der elektrischen Komponente sowie einen Datentransferanschluss. Der Kern der Erfindung liegt nun darin, dass die elektrische Schaltung, die Rechnereinheit, die elektrischen Anschlüsse sowie die Datentransferanschlüsse in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht sind. Vorzugsweise handelt es sich bei dem Gehäuse um ein möglichst kompaktes Gehäuse, z. B. ein Gehäuse, das in einen normierten insbesondere 19-Zoll- Schaltschrank eingeschoben werden kann. Für den Aufbau eines Systemmodulators lassen sich eine Vielzahl derartiger Vorrichtungen als z. B. "19-Zoll-Einschübe" in einem entsprechenden Schaltschrank (19-Zoll-Rack) unterbringen. Die Kommunikation zwischen den einzelnen Vorrichtungen, die verschiedene Einzelkomponenten eines Gesamtsystems nachbilden, erfolgt dann über den an jeder Vorrichtung vorgesehenen Datentransferanschluss. Der Datentransferanschluss ist vorzugsweise als Schnittstelle für einen in vielfältiger Weise ausbildbaren Bus, insbesondere CAN-Bus ausgestaltet. Der erfindungsgemäßen Vorgehensweise liegt die Erkenntnis zugrunde, dass beim Aufbau von Systemsimulatoren bislang die Einzelkomponenten des Systems nicht wie die tatsächlichen Komponenten sich jeweils örtlich auf eine Stelle konzentrieren, sondern die Funktionalitäten der Komponenten an verschiedenen Stellen über die Ausdehnung des Simulators untergebracht und zusätzlich unübersichtlich verkabelt sind. Zwar lassen sich dadurch gegebenenfalls Einzelbauteile einsparen, die Gesamtanordnung ist jedoch nur schwer nachzuvollziehen und Änderungen im Systemsimulator werden zur Fleißaufgabe. Die erfindungsgemäße Vorrichtung, mit welcher sich eine Komponente des Systems nachbilden lässt, ist hingegen eine vollkommen eigenständige Einheit, die leicht mit anderen entsprechenden Vorrichtungen über einen Datenbus zusammenschaltbar ist bzw. falls notwendig, durch eine Vorrichtung mit geänderten Eigenschaften problemlos austauschbar ist. Wie bei der tatsächlichen Komponente verfügt diese kompakte Einheit über gleiche Anschlüsse, so dass die erfindungsgemäße Vorrichtung "anschlusstechnisch" wie die tatsächliche Komponente behandelt werden kann. Vorzugsweise ist in der erfindungsgemäßen Vorrichtung auch eine Stromversorgungseinheit für die elektrische Schaltung und den Rechner integriert, so dass die erfindungsgemäße Vorrichtung bei einer Installation neben den Anschlüssen der tatsächlichen Komponente nur mit einem Stromanschlusskabel und einem Buskabel zu versehen ist. Das erfindungsgemäße Vorgehen eignet sich daher ganz besonders für hochkomplexe Systemsimulatoren oder Systemsimulatoren, bei welchen eine Vielzahl von gleichen Komponenten nachzubilden sind.
  • Über den Datentransferanschluss, z. B. einen CAN-Busanschluss, lassen sich an der Vorrichtung zentral in einfacher Weise Betriebszustände einstellen, insbesondere fehlerhafte Betriebszustände vorgeben, um die Auswirkungen auf ein Gesamtsystem mit vielen derartiger Komponenten und vorzugsweise zusätzlichen Peripheriegeräten, z. B. ein Steuergerät für einen Schrittmotor, der durch eine erfindungsgemäße Vorrichtung nachgebildet ist, zu simulieren.
  • In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind die elektrische Schaltung und die Rechnereinheit dazu ausgelegt, das elektrische Verhalten eines Aktuators, vorzugsweise eines Schrittmotors, wiederzuspiegeln, wobei die wenigstens eine physikalische Größe eine durch eine Motorbewegung zu erreichende Position ist. Die Vorrichtung hat dabei die gleichen Anschlüsse wie der tatsächliche Aktuator und kann wie der tatsächliche Aktuator als eigenständiges Element behandelt werden, das lediglich zusätzlich eine gegebenenfalls weitere Stromversorgung und den Datentransferanschluss, z. B. einen CAN-Bus-Anschluss, besitzt.
  • Insbesondere im Zusammenhang mit Aktuatoren ist es im Weiteren vorteilhaft, wenn die elektrische Schaltung zur Nachbildung des Anschlussverhaltens wenigstens einen Widerstand, z. B. ohmschen und/oder induktiven Widerstand, aufweist, der entsprechend einer Änderung eines Anschlusswiderstandes der elektrischen Komponente aufgrund einer Bewegung des mechanischen Elements steuerbar ist. Zum Beispiel umfasst die elektrische Schaltung wenigstens ein steuerbares Potentiometer zur Nachbildung eines Weggebers. Dieses Potentiometer kann dann die Schnittstelle zu einem peripheren System, das ein Wegsignal benötigt, darstellen.
  • Über einen gegebenenfalls veränderbaren Widerstand kann auch die Wicklung einer Spule, z. B. eines Selenoids, für beispielsweise ein Magnetventil oder einer Motorwicklung eines Elektromotors nachempfunden werden.
  • Um insbesondere für Aktuatoren Endstellungen in die Simulation mit einbeziehen zu können, ist es im Weiteren bevorzugt, wenn die elektrische Schaltung wenigstens einen steuerbaren Schalter umfasst.
  • Zeichnungen
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung und eine tatsächlich nachzubildende Schrittmotoreinheit ist in den Zeichnungen dargestellt und unter Angabe weiterer Vorteile und Einzelheiten näher erläutert.
  • Es zeigen
  • Fig. 1 ein Anschlussschema einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Modellierung einer Schrittmotoreinheit,
  • Fig. 2 ein reglungstechnisches Blockschaltbild der Vorrichtung zur Modellierung der Schrittmotoreinheit,
  • Fig. 3a-d die erfindungsgemäße Vorrichtung nach Fig. 1 und 2 in einer Front- und Rückansicht (Fig. 3a und 3c) und einer Seitenansicht (Fig. 3b) sowie einer Drauf- und identischen Unteransicht (Fig. 3d),
  • Fig. 4 die Vorrichtung gemäß der Fig. 3a-d zerlegt in einer perspektivischen Darstellung,
  • Fig. 5 die nachzubildende Schrittmotoreinheit in perspektivischer Darstellung und
  • Fig. 6 das Anschlussschema der tatsächlichen, nachzubildenden Schrittmotoreinheit.
  • Beschreibung der Ausführungsbeispiele
  • Fig. 5 zeigt eine Schrittmotoreinheit 50 mit einem Anschlussstecker 51. Das Anschlussschema der Schrittmotoreinheit 50 ist in Fig. 6 abgebildet.
  • Dementsprechend sind Anschlüsse 60a, 61a, 62a für drei Wicklungen 60, 61, 62 der dreiphasigen Schrittmotoreinheit 50 vorgesehen. Die Motorwicklungen 60, 61, 62 besitzen einen gemeinsamen Mittelabgriff 63.
  • Des Weiteren sind zwei Potentiometer 64 und 65 vorhanden mit Anschlüssen 64a, 64b, 64c bzw. 65a, 65b, 65c. Die Anschlüsse 64b bzw. 65b sind jeweils die Mittelabgriffe der Potentiometer. Die Potentiometer stellen Weggeber dar, aus der sich die Position des Schrittmotors ergibt. Die vorliegende Schrittmotoreinheit wird im Flugzeugbau eingesetzt, weshalb zwei Potentiometer 64, 65 für die Erzeugung einer Redundanz (es wird tatsächlich nur ein Potentiometer für die Funktion benötigt) vorhanden sind. Aus dem selben Grund sind zwei Endschalter 66, 67 vorgesehen, die Endschalter 66, 67 weisen einen gemeinsamen Mittelanschluss 68 sowie Anschlüsse 66a, 66b bzw. 67a, 67b auf.
  • Die Potentiometer 64, 65 sind z. B. über Gewindestangen (nicht dargestellt) mit der Motorbewegung gekoppelt, so dass eine unmittelbare Positionsangabe des Schrittmotors möglich ist. Bei vorgegebenen Werten werden die Endschalter 65, 66 ausgelöst.
  • In Fig. 1 ist ein Anschlussschema einer Vorrichtung 1 zur Simulation der Schrittmotoreinheit 50 dargestellt.
  • In gleicher Weise wie beim Anschlussschema nach Fig. 6 sind die Anschlüsse 60a, 61a, 62a, 63, 64a, 64b, 64c, 65a, 65b, 65c, 66a, 66b, 67a, 67b und 68 vorhanden.
  • Die Anschlüsse 60a, 61a, 62a sowie 63 führen jedoch nicht zu drei Motorwicklungen, sondern zu einem Motorphasenmodell 2. In entsprechender Weise sind Potentiometermodelle 3, 4 sowie ein Endschaltermodell 5a, 5b anstatt den tatsächlichen Einheiten realisiert. Zusätzlich zur echten Komponente 50 besitzt das Modell 1 einen Bus-Anschluss mit Stromversorgung 6 sowie eine Moduladresse, die symbolisch in Fig. 1 durch den Kasten 7 dargestellt ist.
  • Die Modelle 2, 3, 4, 5a, 5b enthalten Hardwareelemente, die über Software ansteuerbar sind bzw. eine Ausgangsschnittstelle zur Ausgabe von Daten, die darin zu einer Software weiterverarbeitet werden.
  • Im Anschlussdiagramm nach Fig. 1 ist ein Mikroprozessor, der die Steuerung der Modellblöcke und die Kommunikation übernimmt, nicht dargestellt.
  • Das Blockdiagramm einer Software, die auf einem entsprechenden Mikroprozessor implementiert ist und mit Hilfe derer die Modelle 2, 3, 4, 5a, 5b zur Nachbildung des kybernetischen Verhaltens der Schrittmotoreinheit 50 angesteuert werden können, ist zusammen mit den Modellblöcken 2, 3, 4, 5a, 5b in Fig. 2 schematisiert gezeigt.
  • Das Motorphasenmodell 2 liefert drei Ausgangsinformationen 20a, 20b, 20c zu den einzelnen Phasen, die in einem Softwareblock 21 für die Modellierung des Motors ausgewertet werden, um hieraus ein Motorwinkelsignal 21a zu berechnen. Aus dem Motorwinkelsignal wird in einem Softwareblock 22 die entsprechende Position des mechanischen Getriebes gemäß der dargestellten schematisierten Funktion errechnet. Sofern eine mechanische Endlage erreicht wird, gibt der Softwareblock 22 eine Endstoppinformation 22a an den Softwareblock für den Motor 21. Das heißt, in diese Richtung kann sich der Motorwinkel nicht mehr weiter verändern.
  • Um eine Simulation mit vordefinierten Anfangsbedingungen starten zu können, ist eine Positionsvorgabe möglich (s. hierzu die schematisch dargestellte gestrichelte Kiste 23). Die Information über die mechanische Position des Getriebes wird zu den Softwareblöcken 24 und 25 für die Errechnung der Potentiometerstellung sowie zu den Softwareblöcken 26 und 27 für das Auslösen der Endschalterfunktion gemäß den Pfeilen 22b weitergeleitet. Über die Softwareblöcke 24, 25, 26, 27 werden die Modelle 3, 4, 5a, 5b angesteuert. Das heißt, in den Modellen 3, 4 werden entsprechende Widerstandswerte der Potentiometer eingestellt und in den Modellen 5a und 5b gegebenenfalls das Endschaltersignal tatsächlich durch ein elektronisches Relais ausgelöst.
  • Auf diese Weise verhält sich die Vorrichtung 1 an den Anschlüssen 60a, 61a, 62a, 63, 64a, 64b, 64c, 65a, 65b, 65c, 66a, 66b, 67a, 67b und 68 so wie die zu simulierende bzw. nachzubildende Komponente 50.
  • Ganz wesentlich ist jedoch, dass die hierzu notwendige Elektronik mit Software in einem gemeinsamen vergleichsweise kleinen Gehäuse untergebracht ist, das vorzugsweise in genormte Schaltschränke, hier z. B. ein 19-Zoll-Schaltschrank, eingesteckt werden kann. Damit ist die Vorrichtung 1 zur Nachbildung der Komponente 50 in gleicher Weise ein eigenständiges Modul wie die Komponente 50 selbst. Lediglich für den Bus-Anschluss und die Stromversorgung sind zusätzlich zum Anschlussstecker 51 weitere Steckereinheiten vorgesehen.
  • Das kompakte Gehäuse mit den Steckerelementen soll anhand der Fig. 3a-d erläutert werden. In diesen Figuren ist ein "Gehäuse 30" für den Einschub in einen "19-Zoll-Schrank" dargestellt. Die Frontseite des Gehäuses weist einen CAN-Bus- Anschluss 31 sowie Adressauswahlmittel 32 auf. Zusätzlich sind Leuchtdioden 33 für eine Statusanzeige vorgesehen. Auf der Rückseite befindet sich ein Anschlussstecker, der identisch ist mit dem Anschlussstecker 51 der tatsächlichen Schrittmotoreinheit 50. Auch die Belegung ist gemäß der Fig. 1 sowie 6 identisch. Zusätzlich ist eine Stromversorgung, hier über Bananensteckerbuchsen sowie eine Steckerleiste 38, vorgesehen, über welche alle Signale des Anschlusssteckers 34, des CAN-Bus-Anschlusses 31 sowie der Stromversorgungsanschlüsse 36, 37 redundant zur Verfügung stehen. Dies hat Vorteile, wenn die Vorrichtung 1 lediglich durch Einschieben in einen Schaltschrank vollständig angeschlossen sein soll. In diesem Fall kann dann auf eine gesonderte Verkabelung verzichtet werden.
  • Das Gehäuse 30 aus den Fig. 3a-3d ist in perspektivischem und zerlegtem Zustand mit Kabelzuführungen zum Anschlussstecker 34 und den Bananensteckerbuchsen 36, 37 in Fig. 4 dargestellt.

Claims (7)

1. Vorrichtung (1), mit welcher das elektrische Anschlussverhalten von elektrischen Komponenten (50) mit einem mechanisch bewegten Element zur Durchführung von Simulationen in Abhängigkeit von wenigstens einer physikalischen Größe, die mit der Bewegung des Elements im Zusammenhang steht und die sich auf das Anschlussverhalten auswirkt, nachbildbar ist, umfassend eine elektrische Schaltung, deren elektrische Anschlusswerte derart steuerbar sind, dass sich das gleiche Anschlussverhalten wie bei der nachzubildenden Komponente bei entsprechenden Betriebszuständen erzielen lässt, eine Rechnereinheit, der das Verhalten der Komponente (50) auf eine Änderung der wenigstens einen physikalischen Größe aufgrund der Bewegung des Elements zur entsprechenden Steuerung der elektrischen Schaltung zur Verfügung steht, elektrische Anschlüsse (34) so wie bei der Komponente und einen Datentransferanschluss (31), dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Schaltung, die Rechnereinheit, die elektrischen Anschlüsse (35) sowie die Datentransferanschlüsse (31) in einem gemeinsamen Gehäuse (30) ungebracht sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Schaltung und die Rechnereinheit dazu ausgelegt sind, das elektrische Verhalten eines Aktuators mit Elektromotor, vorzugsweise einer Schrittmotoreinheit (50), wiederzuspiegeln, wobei die wenigstens eine physikalische Größe eine durch eine Motorbewegung zu erreichende Position (x) ist.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Schaltung zur Nachbildung des Anschlussverhaltens der elektrischen Komponente (50) wenigstens einen Widerstand aufweist, der entsprechend einer Änderung eines Anschlusswiderstandes der elektrischen Komponente (50) aufgrund einer Bewegung des mechanischen Elements steuerbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Schaltung wenigstens ein steuerbares Potentiometer zur Nachbildung eines Weggebers umfasst.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Schaltung wenigstens einen steuerbaren Schalter zur Nachbildung eines Begrenzungsschalters aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Schaltung wenigstens einen gegebenenfalls veränderbaren Widerstand zur Nachbildung von Spulen- und/oder Motorwicklungen umfasst.
7. Systemsimulator aus mehreren Vorrichtungen nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
DE2002105795 2002-02-13 2002-02-13 Vorrichtung, mit welcher das elektrische Anschlussverhalten von elektrischen Komponenten zur Durchführung von Simulationen nachbildbar ist Ceased DE10205795A1 (de)

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