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DE1020560B - Verfahren und Vorrichtung zum Entlueften und Verschliessen unter Gasfuellung von gefuellten Faltbeuteln aus biegsamem Material - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Entlueften und Verschliessen unter Gasfuellung von gefuellten Faltbeuteln aus biegsamem Material

Info

Publication number
DE1020560B
DE1020560B DEB38267A DEB0038267A DE1020560B DE 1020560 B DE1020560 B DE 1020560B DE B38267 A DEB38267 A DE B38267A DE B0038267 A DEB0038267 A DE B0038267A DE 1020560 B DE1020560 B DE 1020560B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
channel
bags
packs
chamber
end edges
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB38267A
Other languages
English (en)
Inventor
Marius Berghgracht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1020560B publication Critical patent/DE1020560B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B31/00Packaging articles or materials under special atmospheric or gaseous conditions; Adding propellants to aerosol containers
    • B65B31/02Filling, closing, or filling and closing, containers or wrappers in chambers maintained under vacuum or superatmospheric pressure or containing a special atmosphere, e.g. of inert gas

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supplying Of Containers To The Packaging Station (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Entlüften und Verschließen unter Gasfüllung von gefüllten Faltbeuteln aus biegsamem Material Es ist bekannt, Packungen beliebiger Art nach dem Füllen zu evakuieren und den neben der eigentlichen Füllung in der Packung verbleibenden Raum mit einem neutralen Gas zu füllen, um dadurch ein Frischhalten des Inhaltes der Packung zu erreichen.
  • Beim Bekannten wird hierzu bei Faltbeuteln aus biegsamem Material, die durch Warmverschweißung zu verschließen sind, in der Weise vorgegangen, daß die Packungen zunächst gefüllt, dann an der äußeren Endkante des offenen Endes verschweißt werden, wobei der Innenraum der Packung durch unterhalb dieser Schweißung liegende kleine Öffnungen noch mit der Außenluft in Verbindung bleibt. Die Packung wird sodann in eine Kammer eingebracht, in der die Evakuierung und Füllung mit einem neutralen Gas erfolgt. Hierauf wird die Packung wieder aus der Kammer hinausgenommen und unterhalb der kleinen Offnungen durch eine zweite Schweißung volls.tändig dicht zugeschweißt. Bei einer besonderen Ausführung werden die kleinen Offnungen durch eine Perforation gebildet, so daß der Teil oberhalb der letzten Verschweißung entlang der Perforation abtrennbar ist.
  • Es ergibt sich also, daß beim Bekannten immer zwei Schweißvorgänge erforderlich sind, und weiter, daß der Beutel für die Anordnung der kleinen Löcher eine größere Höhe, als für den Inhalt erforderlich, aufweisen muß. Der letztere Nachteil ist deshalb besonders groß, weil zuschweißbare Beutel einen relativ teuren Überzug aus einem warmverschweißbaren, thermoplastischen Material aufweisen oder aus einem solchen Material hergestellt sind.
  • Bei einer anderen bekannten Ausführung kann eine Evakuierung der Packung mit einer Verschweißung derselben ohne Anordnung kleiner Öffnungen erfolgen. Hierzu sind zwei sich gegenüberliegende, bewegliche Backen vorgesehen, durch die die Öffnung bis auf einen kleinen Spalt zusammengedrückt wird, worauf in diesen Spalt eine Saugdüse eingeschwenkt und die Evakuierung sowie Füllung der Packung mit neutralem Gas vorgenommen wird. Unter den Backen sind zwei weitere Backen angeordnet, durch die anschließend das Zuschweißen der Packung erfolgt.
  • Diese Ausführung stößt in der Praxis aber auf Schwierigkeiten, da eine Gasfüllung in einer Kammer geschehen muß, wenn vermieden werden soll, daß nach der Evakuierung sofort wieder ein Ausgleich mit der Außenluft stattfindet.
  • Entsprechend dem Bekannten bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zum Entlüften und Verschließen unter Gasfüllung von mit Waren gefüllten Faltbeuteln aus biegsamem Material, bei dem die Beutelöffnungen zunächst teilweise verkleinert werden, dann die Beutel in einer Kammer evakuiert und mit Gas gefüllt werden, worauf sie aus der Kammer herausgenommen und verschlossen werden, und kennzeichnet sich dadurch, daß die Beutel vor dem Einbringen in die Kammer in rinnenartige Behälter oder entsprechend ausgebildete Gestelle eingesetzt werden, deren Seitenwände im Bereich des für die Verschlußbildung dienenden Beutelendes gegeneinander geneigt sind und sich mit ihren freien Endkanten mit geringem Abstand gegenüberliegen, und die Beutel in diesen Rinnen bis zum Verschließen verbleiben.
  • Durch diese erfindungsgemäßen Merkmale werden die eingangs erwähnten Nachteile beseitigt und eine wesentliche Verkürzung des Verschlußvorganges erreicht. Beim Einsetzen der Packungen in die neue Rinne od. dgl. wird das offene Ende der Packungen so weit zusammengekniffen bzw. geschlossen, daß nur noch ein ganz schmaler Spalt offen bleibt, durch den in der Kammer das Evakuieren und Füllen mit dem neutralen Gas erfolgen kann. Wenn dann die Packungen anschließend aus der Kammer herausgenommen werden, erfolgt das Zuschweißen. Es ist also nur noch ein Schweißvorgang erforderlich, wodurch das Verschließen stark vereinfacht und verkürzt wird. Außerdem brauchen die Packungen nur eine Höhe aufzuweisen, wie sie normal für eine bestimmte Füllung nötig ist, d. h., die bisher für die Anbringung der kleinen Öffnungen und für die erste Schweißung erforderliche Zugabe wird eingespart, wodurch eine weitere Verbilligung der Packung erreicht wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Anlage mit verschiedenen Darstellungen der neuen Rinnen gezeigt, an Hand dessen das Verfahren gemäß der Erfindung näher erläutert wird. Es zeigt Fig. 1 ein Schema einer Gesamtanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung; Fig. 2 bis 5 zeigen die rinnenartigen Behälter zum Einsetzen der Packungen in verschiedenen Darstellungen.
  • Entsprechend dem Beispiel ist ein Magazin mit einer Vorrichtung 1 zum Offnen der flach zusammengelegten Beutel vorgesehen. Diese Vorrichtung ist an sich bekannt. Ihr folgt eine Vorrichtung 2, in der die Packungen gefüllt werden. Diese Füllvorrichtung ist gegebenenfalls als dosierender Füller ausgebildet, kann aber auch in jeder anderen Weise konstruiert sein. Nach dem Füllen werden die Packungen in Spezialrinnen eingeschoben, wie sie in den Fig. 2 bis 5 im einzelnen dargestellt sind und später noch erläutert werden. In diesen Rinnen werden die gefüllten Packungen 10 mit ihrem offenen Ende sehr wenig geöffnet gehalten. Die beschickten Rinnen werden sodann in an sich bekannter Weise in Rahmen 14 eingeschoben, die anschließend einer Vakuumkammer 15 zugeführt werden, wo die Packungen 10 in ebenfalls an sich bekannter Weise evakuiert und mit einem neutralen Gas gefüllt werden. Nach dieser Behandlung werden die Rahmen 14 aus der Vakuumkammer 15 herausgenommen, worauf die die in der Kammer behandelten Packungen aufnehmenden Rinnen aus dem Rahmen herausgezogen und einer Schweißvorrichtung 27 zugeführt werden, durch die das obere Ende der Packungen 10 zugeschweißt wird, womit das neutrale Gas in der Packung so wie das durch die Packung umschlossene Material gegen die Außenluft abgedichtet ist. Da nach dem neuen Verfahren und der neuen Einrichtung nur eine Verschweißung durchzuführen ist, können Packungen 10 mit einem gegenüber bekannten Ausführungen kürzeren Oberteil für die Verschweißung benutzt werden, denn dieser Teil braucht nur einen einzigen Schweißstreifen aufzuweisen. Desgleichen sind rotierende Niesser od. dgl., die bei bekannten Verfahren und Einrichtungen zum Abschneiden der oberen zweiten Schweißung dienen, nicht mehr erforderlich.
  • Dadurch, daß bei dem neuen Verfahren! kürzere bzw. niedrigere Packungen verwendet werden können, ergibt sich eine Einsparung an Verpackungsmaterial.
  • Weiter wird eine doppelte Verschweißung der Beutel vermieden.
  • Die verwendeten rinnenartigen Behälter zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens sind in den Fig. 2 bis 5 dargestellt und werden nachstehend näher erläutert.
  • Die rinnenartigen Behälter besitzen die Form einer im Oberteil durch eine Abdeckung entsprechend den dargestellten Beispielen abgeschlossenen Rinne. Aus der Darstellung in Fig. 2 ist ersichtlich, daß die Seitenwandungen der Rinnen am oberen Ende mit einem Teil 34 schräg nach innen gebogen sind, so daß ihre freien Kanten sich mit geringem Abstand gegenüberliegen und einen schmalen Spalt bilden. Die in die Rinnen eingesetzten Packungen sind dadurch auch von oben geschützt. Der Teil 34 bildet vorteilhaft ein Stück mit den Seitenwandungen 33, so daß er mit diesen in einem Arbeitsgang hergestellt werden kann.
  • Die Rinnen bestehen z.E. aus Aluminiumblech. Die Packungen 10 ragen mit ihrem offenen Oberende durch den Schlitzspalt 35 der rinnenartigen Behälter, so daß sie bis auf eine kleine Schlitzöffnung ge- schlossen sind. Um ein bequemes Einführen der Packungen 10 in die Rinnen zu gewährleisten, kann man entsprechend Fig.3 so vorgehen, daß die sich am Spalt 35 gegenüberliegenden Kanten der Teile 34 an beiden Enden konisch nach außen auseinanderlaufen, so daß hier eine größere, konisch zusammenlaufende Öffnungsbreite des Spaltes 3 zum Einführen des Kopfes der Packungen 10 vorhanden ist. Zwischen diesen beiden sich erweiteniden Enden der Rinnenoberteile verlaufen die Oberkanten 36 und 37 der Teile 34 am Spalt 35 bei der Ausführung nach Fig. 3 zueinander parallel.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform der Rinne ist im Schnitt und in teilweiser Aufsicht in den Fig.4 und 5 dargestellt. Die alIgemeine Form der Rinne 38 ist die gleiche wie die der Rinne 33 nach den Fig. 2 und 3, aber hierbei ist die eine Seitenfläche, z. 13. die Fläche 39, um ein an der Bodenkante vorgesehenes Scharnier40 verschwenkbar. Durch die Verschwenkbarkeit der Fläche 39 nach außen kann die Rinne 38 so weit geöffnet werden, daß ein bequemes Einsetzen und leichtes Herausnehmen der Packungen 10 möglich ist. Die ausgeschwenkte Stellung der Seitenwand 39 ist mit den gestrichelten Linien in der Querschnittsdarstellung nach Fig. 4 angedeutet.
  • Sobald die Packungen 10 in die Rinne eingesetzt sind, wird die Seitenfläche 39 in die mit vollen Linien dargestellte Lage zurückgeschwenkt und dann durch irgendwelche bekannte und geeignete Mittel fixiert.
  • Aus der Fig. 5, die eine Aufsicht auf die Rinne 38 darstellt, sind die Wandungen 38 und 39 und die oberen Enden der Packungen 10 deutlich zu erkennen.
  • Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung werden die Packungen 10 nicht aneinanderstoßend in die Packungen eingesetzt, sondern zwischen den einzelnen Packungen verbleiben Abstände. Im Bereich dieser Abstände berühren sich die Oberkanten der Seitenwandungen der Rinne, wie ebenfalls aus der Fig. 5 zu entnehmen ist. In diesen Bereichen kann man Klammern oder eine andere Anordnung gleicher Art vorsehen, um eine feste Lage der beiden Flächen 38 und 39 zueinander zu erreichen.
  • Im Gegensatz zur Rinne 33 nach den Fig. 2 und 3, die mindestens an einem Ende zum Einsetzen der Packungen offen sein muß, kann die Rinne nach den Fig. 4 und 5 an beiden Enden abgeschlossen sein, wie mit 41 angedeutet ist, da die Packungen von oben her in die geöffnete Rinne einsetzbar sind. Diese Stirnwände 41 sind nicht unbedingt erforderlich, aber durch sie wird eine größere Steifigkeit der Rinne erreicht.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRtJCHE 1. Verfahren zum Entlüften und Verschließen unter Gasfüllung von mit Waren gefüllten Faltbeuteln aus biegsamem Material, bei dem die Beutelöffnungen zunächst teilweise verkleinert werden, dann die Beutel in einer Kammer evakuiert und mit Gas gefüllt werden, worauf sie aus der Kammer herausgenommen und verschlossen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Beutel vor dem Einbringen in die Kammer in rinnenartige Behälter oder entsprechend ausgebildete Gestelle eingesetzt werden, deren Seitenwände im Bereich des für die Verschlußbildung dienenden Beutelendes gegeneinandergeneigt sind und sich mit ihren freien Endkanten mit geringem Abstand gegenüberliegen, und die Beutel in diesen Rinnen bis zum Verschließen verbleiben.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die sich mit Abstand gegenüberliegenden freien Endkanten der Seitenwände der Rinne od. dgl. in Abständen entsprechend der Breite der Beutel mit sich gegenüberliegenden und berührenden Vorsprüngen versehen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Seitenwand der Rinne od. dgl. um ihre Bodenkante durch ein Scharnier od. dgl. nach außen schwenkbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die feste und die schwenkbare Seitenwand an den sich gegenüberliegenden und einander berührenden Vorsprüngen ihrer freien Endkanten miteinander verriegelbar sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch2, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die sich gegenüberliegenden Endkanten der beiden Seitenwände der Rinne od. dgl. gebildete Schlitz an dem einen oder an beiden Enden der Rinne konisch nach außen hin verbreitert ist.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne od. dgl. aus Aluminium oder einer anderen Leichtmetalllegierung besteht.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 851 018; USA.-Patentschriften Nr. 2 281 187, 2 387 812, 2 692 074; Zeitschrift VDI, 1950, S. 453.
DEB38267A 1954-12-14 1955-12-12 Verfahren und Vorrichtung zum Entlueften und Verschliessen unter Gasfuellung von gefuellten Faltbeuteln aus biegsamem Material Pending DE1020560B (de)

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FR1020560X 1954-12-14

Publications (1)

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DE1020560B true DE1020560B (de) 1957-12-05

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ID=9576407

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB38267A Pending DE1020560B (de) 1954-12-14 1955-12-12 Verfahren und Vorrichtung zum Entlueften und Verschliessen unter Gasfuellung von gefuellten Faltbeuteln aus biegsamem Material

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DE (1) DE1020560B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1103837B (de) 1958-06-18 1961-03-30 Kraemer & Grebe K G Maschinen Vakuum-Verpackungsmaschine
DE1115567B (de) 1955-10-28 1961-10-19 Marius Berghgracht Zuschnitt fuer eine im Querschnitt viereckige Packung

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2281187A (en) * 1937-12-18 1942-04-28 Harry F Waters Machine and method for packing commodities
US2387812A (en) * 1941-12-18 1945-10-30 Stokes & Smith Co System of producing evacuated packages
DE851018C (de) * 1949-06-22 1952-09-29 James David Norman Warren Verbesserungen bei der Verpackung von Pfeifentabak, Zigaretten und anderen Guetern
US2692074A (en) * 1947-09-19 1954-10-19 Marathon Corp Apparatus for evacuating and heat-sealing packages

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