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DE1020551B - Mit einem Fernantrieb versehenes Fahrspielzeug, insbesondere Spielzeugauto - Google Patents

Mit einem Fernantrieb versehenes Fahrspielzeug, insbesondere Spielzeugauto

Info

Publication number
DE1020551B
DE1020551B DEE9222A DEE0009222A DE1020551B DE 1020551 B DE1020551 B DE 1020551B DE E9222 A DEE9222 A DE E9222A DE E0009222 A DEE0009222 A DE E0009222A DE 1020551 B DE1020551 B DE 1020551B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
siren
vehicle
drive
sound
tickle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE9222A
Other languages
English (en)
Inventor
Max Ernst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEE9222A priority Critical patent/DE1020551B/de
Publication of DE1020551B publication Critical patent/DE1020551B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H31/00Gearing for toys
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H17/00Toy vehicles, e.g. with self-drive; ; Cranes, winches or the like; Accessories therefor
    • A63H17/26Details; Accessories
    • A63H17/32Acoustical or optical signalling devices

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Mit einem Fernantrieb versehenes Fahrspielzeug, insbesondere Spielzeugauto Bei fernbetätigbaren Fahrspielzeugen, insbesondere Spielzeugautos, ist es bekannt, sowohl am Bedienungsgerät als auch am Fahrspielzeug Schal.lerzeugungsanlagen. vorzusehen. Auch ist es bekannt, die am Fahrspielzeug vorgesehene Schallerzeugungs.anlage mittels der Fernbetätigungs,einrichtung anzutreiben.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein mit einer Sirene versehenes fernbetätigbares Fahrspielzeug. Es hat sich gezeigt, daß beim Ausrüsten; eines fernangetriebenen Fahrspielzeuges mit einer üblichen Sirenenanordnung der Nachteil auftritt, daß entsprechend denn mehr oder weniger plötzlichen Einsetzen und Anhalten der Fahrbewegung auch die: Sirene plötzlich in und außer Tätigkeit gesetzt wird, wodurch eine unnatürliche Wirkung zustande kommt.
  • Nach der Erfindung wird. vorgeschlagen, zur Scha.llerzeugung bei fernbetätigbaren Fahrspielzeugen, insbesondere Spielzeugautos, eine z. B. aus einer Sirenenfeder und einem Kitzel bestehende Einrichtung vorzusehen., wobei der drehbewegliche Teil der Sirene mit einer Schwungmasse versehen und über eine Reibungskupplung mit dem Fernantrieb gekuppelt ist. Der Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß beim Betätigen des Fernantriebs die Sirene allmählich einsetzt und beim Aufhören allmählich abklingt.
  • Bei Anordnung einer Sirene in einem fernangetriebenen Fahrspielzeug wird zur Betätigung derselben zusätzlich Kraft benötigt, die von dem Spielenden am Gebergerät aufgebracht werden muß. Um nun hierbei einerseits einen gut vernehmbaren Sirenenton zu erzeugen und andererseits aber auch das Spielzeug nicht mit zu großer Geschwindigkeit bewegen, zu müssen, wird weiterhin vorgeschlagen, zwischen. der fernangetriebenen Welle und dem Antriebsrad des Fahrspielzeuges eine Untersetzung und zwischen der fernangetriebenen Welle und dem drehbaren Teil der Sirene. keine oder nur eine geringfügige Unter- oder Übersetzung vorzusehen.
  • Eine besonders einfache und günstige Ausführungsform für eine Sirenenanordnung nach der Erfindung ergibt sich in der Weise, daß das zur Tonerzeugung vorgesehene Zahnrad zusammen mit seiner Schwungmasse um eine vertikale Achse lose drebbar gelagert wird, wobei es vorzugsweise mit der Schwungmasse auf einer als zweiten Kupplungsteil dienenden angetriebenen Platte aufliegt. Selbstverständlich können Schwungmasse und Zahnrad auch auf einer horizontalen Welle gelagert sein, wobei die Reibungskupplung durch eine Feder belastet wird.
  • Weiterhin können nach der Erfindung auch Mittel vorgesehen sein, durch welche das zur Tonerzeugung vorgesehene Sirenenrad bei kleiner Geschwindigkeit des Fahrzeuges außer Eingriff mit dem Schallorgan ist und erst bei höherer Drehzahl mit demselben gekuppelt wird. Weitere Merkmale der Erfindung ergeben. sich aus der Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele und den. Patentansprüchen.
  • In Fig. 1 ist in, einer Seitenansicht ein Ausschnitt aus einen fernangetriebenen Spielzeugauto mit einer Sirene dargestellt; Fi.g. 2 zeigt den, gleichen. Ausschnitt wie Fig. 1 in einer Ansicht von oben; Fig. 3 zeigt wie Fig. 1 in einer Seitenansicht einen Ausschnitt aus einem fernangetriebenen Fahrspielzeug mit einer Sirene, die erst bei hoher Drehzahl in Tätigkeit tritt; Fig. 4 zeigt das gleiche Ausführungsbeispiel wie Fig. 3 in einer Ansicht von oben.
  • In den Figuren stellt 1 den, unteren. Teil des Fahrzeugchassis dar, an dem die beiden hinteren Laufräder 2 und 3 befestigt sind. Die Welle 4 des Laufrades 2 ist an ihrem inneren Ende. mit einem Zahnrad 5 versehen, das zum Antrieb des Spielfahrzeuges dient. Mit dem Zahnrad 5 kämmt ein Kitzel 6, das mit :einem Kronrad 7 an dem Chassis 1 drehbar gelagert ist. Das Kronrad 7 kämmt mit einem Kitzel 8, das an einer Antriebswelle 9 befestigt ist. Mit der Antriebswelle, 9 ist eine aus einer eng gewickelten Drahtwendel bestehende Hohlwelle 10 verbunden, die ihrerseits mit dem Gebergerät in Verbindung steht. Kitzel B. Welle 9 und hohle elastische Welle 10 werden von einem Steuerdraht 11 durchsetzt, der zur Verstellung der im vorliegenden Beispiel nicht dargestellten vorderen Lenkräder dient. Mit dem Kronrad 7 steht ferner ein Kitzel 12 im Eingriff, das um einen vertikalen, Zapfen 13 drehbar gelagert ist und das an seinem oberen Ende eine Platte 14 trägt. Um den Zapfen 13 ist eine Schwungscheibe 15 und ein. mit dieser verbundenes kitzel 16 lose drehbar gelagert. Durch eine Anquetschung 17 am oberen Ende des Zapfens 13 werden diese- Teile am Herausfallen gehindert. Mit dem Kitzel 16 steht eine Sirenenfeder 18 in Verbindung, die über ein Verbindungsteil 19 mit dem Boden 20 einer zylindrischen Trommel 21 verbunden ist. Die zylindrische Trommel 21 kann beispielsweise aus Hartpapier oder einem ähnlichen gut schallabstrahlenden Werkstoff bestehen und ist vorzugsweise an ihrem vorderen. Ende offen. Der Steuerdraht 11 durchsetzt in einer hierfür vorgesehenen Öffnung die Trommel 21, was die Wirkungsweise der Sirene praktisch nicht beeinträchtigt.
  • Die Wirkungsweise der in den Fig. 1 und. 2 dargestellten Anordnung ist nun die folgende: Wird durch Betätigen eines an sich bekannten und in den Figuren nicht dargestellten Gebergerätes die elastische Welle 10 und damit auch das Kitzel 8 in Umdrehung versetzt, so wird über die durch die Räder 6 und 5 gegebene Untersetzung auch das Laufrad 2 angetrieben, wodurch das Fahrspielzeug in Bewegung gesetzt wird. Gleichzeitig wird aber auch durch die von der Platte 14 und der Schwungmasse 15 gebildete Reibungskupplung die: Schwungmasse 15 und das Kitzel 16 in Umdrehung versetzt, so daß der Sirenenton allmählich einsetzt. Beim plötzlichen Aufhören der Drehbewegung der Welle 10 bleibt die Sirene mittels, der in der Schwungmasse 15 noch gespeicherten Energie eine Zeitlang in Bewegung, so daß der Sirenenton allmählich abklingt.
  • Bei dem in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispiel sind für gleiche Teile auch gleiche Bezugszeichen gewählt worden. Es unterscheidet sich von dem vorausgehenden Beispiel dadurch, daß die um die vertikale Welle 13 mit dem Kitzel 16 drehbar gelagerte Schwungmasse aus insgesamt vier Massen 22- besteht, die über Federn. 25 mit einer unteren Platte 26 und über Federn. 27 mit einer Hülse 28 verbunden sind. Die Platte; 26 liegt auch hier auf der Platte 14 auf. Auf der Hülse 28 befindet sich das Kitzel 16. Die Anordnung ist nun so getroffen, daß bei Stillstand des Fahrspielzeuges bzw. bei nur geringer Drehzahl die Sirenenfeder 18 unterhalb des Kitzels 16 liegt, so daß die Sirene nicht ertönt. Wird nun die Drehzahl des Fahrspielzeuges gesteigert, so bewegen sich die vier Fliehgewichte 22 nach außen, wodurch das Kitzel 16 nach unten. gezogen wird und damit in Eingriff mit der Sirenenfeder 18 gelangt. Beim plötzlichen Aufhören. des Antriebs bleibt auch diese Sirene noch eine. Zeitlang in Wirksamkeit, und zwar so@ lange, bis durch Nachlassen der Drehzahl das Kitzel 16 wieder außer Eingriff mit der Sirenenfeder 18 gelangt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Fernbetätigbares Fahrspielzeug, insbesondere Spielzeugauto, bei den der Fernantrieb auch zum Antrieb einer Schallerzeugungsanlage mit einer mittels Kitzel angetriebenen Sirenenfeder dient, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Teil der Sirene mit einer Schwungmasse versehen, und über eine Reibungskupplung mit dem Fernantrieb gekuppelt ist.
  2. 2. Fahrspielzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der fernangetriebenen Welle und dem Antriebsrad, des Fahrspielzeuges eine Untersetzung und zwischen der fernangetriebenen Welle und dem drehbaren Teil der Sirene keine oder nur eine geringe Über- oder Untersetzung vorgesehen ist.
  3. 3. Fahrspielzeug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Tonerzeugung vorgesehene Zahnrad od. dgl. und die hiermit verbundene Schwungmasse um eine vertikale Achse lose. drehbar gelagert sind, wobei vorzugsweise die als Scheibe ausgebildete Schwungmasse auf einer als zweiter Kupplungsteil dienenden Platte aufliegt.
  4. 4. Fahrspielzeug nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dieses mit einen Zwischenrad, insbesondere einem Kronrad, versehen ist, das einerseits mit einem mit der fernangetriebenen Welle gekuppelten Kitzel und andererseits mit einem für den Sirenenantrieb vorgesehenen Kitzel im Eingriff steht.
  5. 5. Fahrspielzeug nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, durch welche das zur Tonerzeugung vorgesehene Sirenenrad erst bei höherer Drehzahl des Antriebs mit dem Schallerzeugungsorgan gekuppelt wird.
  6. 6. Fahrspielzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwungmasse aus mit Federn verbundenen Fliehgewichten. besteht, welche erst bei höherer Drehzahl das zur Tonerzeugung dienende Kitzel mit der Einrichtung zur Schallerzeugung in Eingriff bringen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 849 667; USA.-Patentschriften Nr. 2 641863, 2 680 934, 1693140.
DEE9222A 1954-07-07 1954-07-07 Mit einem Fernantrieb versehenes Fahrspielzeug, insbesondere Spielzeugauto Pending DE1020551B (de)

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DE1020551B true DE1020551B (de) 1957-12-05

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ID=7067572

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1172173B (de) * 1960-08-17 1964-06-11 Dr Hermann Neuhierl Spielfahrzeug mit Fernlenkung und Sirene
DE1198263B (de) 1960-03-04 1965-08-05 Schreyer & Co Spielwarenwerke Signaleinrichtung fuer Fahrspielzeuge
DE1297013B (de) * 1959-09-17 1969-06-04 Hermann Dr Signaleinrichtung fuer Spielfahrzeuge

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US1693140A (en) * 1928-04-09 1928-11-27 Jr Carl H Dietze Rattle
DE849667C (de) * 1950-12-23 1952-09-18 Josef Neuhierl Fernlenkbares Spielfahrzeug, insbesondere Spielzeugauto
US2641863A (en) * 1949-10-29 1953-06-16 Gowland John Pinkney Wheeled toy
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