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DE10204186C1 - Bewehrungsbock für ein Betonkerntemperierungsmodul - Google Patents

Bewehrungsbock für ein Betonkerntemperierungsmodul

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DE10204186C1
DE10204186C1 DE2002104186 DE10204186A DE10204186C1 DE 10204186 C1 DE10204186 C1 DE 10204186C1 DE 2002104186 DE2002104186 DE 2002104186 DE 10204186 A DE10204186 A DE 10204186A DE 10204186 C1 DE10204186 C1 DE 10204186C1
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DE
Germany
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reinforcement
concrete
temperature control
control module
core temperature
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DE2002104186
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English (en)
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Michael Sikorski
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Rehau Automotive SE and Co KG
Original Assignee
Rehau AG and Co
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Publication date
Application filed by Rehau AG and Co filed Critical Rehau AG and Co
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    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/01Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
    • E04C5/06Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of high bending resistance, i.e. of essentially three-dimensional extent, e.g. lattice girders
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/16Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
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    • E04C5/16Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups
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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • On-Site Construction Work That Accompanies The Preparation And Application Of Concrete (AREA)

Abstract

Bewehrungsbock für Betondecken oder Betonböden zur Halterung eines Betonkerntemperierungsmoduls mit einem Bockgestell und wenigstens einem an zwei Vertikalstreben des Bockgestells angeordneten Querträger, an dem wenigstens ein Halteelement zum Einhängen oder Einklemmen des Betonkerntemperierungsmoduls vorgesehen ist.

Description

Die Erfindung betrifft einen Bewehrungsbock für ein Betonkerntemperierungsmodul für Betondecken oder Betonböden, mit einem Bockgestell und wenigstens einem an zwei Vertikalstreben des Bockgestells angeordneten Querträger, gemäß Oberbegriff des Anspruch 1.
Im Gebäudebau werden Böden oder Decken zunehmend aus vorgefertigten Teilen ge­ bildet, die entweder schon als Fertigteile vom Betonwerk angeliefert werden, oder die vor Ort fertiggestellt werden. Dabei werden vor allem in größeren Gebäuden zunehmend Böden oder Decken eingebaut, in denen in der neutralen Faser, also in der mittigen Ho­ rizontalebene, in der auch bei einer leichten Verbiegung der Decke keine Kräfte wirken, Rohrleitungen in der Regel mäanderförmig verlegt sind, durch die ein Heiz- oder Kühl­ medium zirkuliert. Diese Rohrleitungen sind vollständig in das Betonelement eingegos­ sen. Zum Temperieren des Gebäudes - sei es, dass dieses erwärmt oder gekühlt wer­ den soll - wird durch die Rohrleitungen ein Medium, in der Regel Wasser gepumpt, wo­ durch sich das Betonteil je nachdem erwärmt oder abkühlt. Auf diese Weise ist ein ein­ faches Temperieren des Gebäudes möglich, wobei man diese sogenannte Betonkern­ temperierung vornehmlich zum Kühlen eines Gebäudes einsetzt, da hierdurch große Kühlleistungen im Bereich von 50-70 W/m2 erreicht werden können.
Der Aufbau eines solchen Betonelements erfolgt zumeist vor Ort auf dem Baufeld. Nor­ malerweise wird von der Rohbaufirma die untere Schalungsebene bauseits erstellt. Auf diese untere Schalungsebene werden zunächst Abstandshalter zur Gewährleistung ei­ ner ausreichenden Einbettung der unteren Bewehrung aufgebracht, auf die dann die untere Bewehrungslage aufgelegt wird. Nun werden auf die untere Bewehrungslage sogenannte Betonkerntemperierungsmodule aufgelegt. Bei diesen handelt es sich um auf großflächigen Trägermatten, sogenannten Q-Matten vorkonfektionierte Rohre, durch die letztlich das Medium zirkuliert. Nachfolgend werden Abstandshalter in die untere Bewehrungslage eingestellt, wonach auf diese die obere Bewehrungslage aufgelegt wird.
Um nun die Betonkerntemperierungsmodule in die Mitte anzuheben ist es aus DE 39 06 729 C1 bekannt, diese unter Verwendung geeigneter Aufhängemittel in Form hakenför­ miger Elemente an der oberen Bewehrungslage aufzuhängen, wozu die Betonkerntem­ perierungsmodule angehoben werden müssen.
Anschließend erfolgt der Verguss. Eine alternative Methode, wie sie aus DE 198 32 289 A1 bekannt ist, schlägt demgegenüber den Einsatz eines Bewehrungsbocks mit Quer­ trägern vor, die derart hoch an den Vertikalstreben des Bocks angeordnet sind, dass sich ein an ihnen befestigtes Rohrregister bzw. Betonkerntemperierungsmodul in der Mitte des Betonelements befindet. Zum Befestigen an den Querträgern werden Kabel­ binder verwendet.
Die Offenlegungsschrift DE 100 01 039 A1 beschreibt eine Baustahlkonstruktion mit Betonplattenelement mit integrierter Heiz- und Kühlfunktion, die ein Bewehrungsgitter umfasst und bei der die Heiz-/Kühlrohre zum Bewehrungsgitter beabstandet sind. Hierzu werden längsgestreckte Träger verwendet, an denen die Heiz-/Kühlrohre mittels Befes­ tigungselementen gegen Aufschwimmen gesichert befestigt sind. Zur Anwendung kommt dabei ein Bewehrungsbock für Betondecken/-böden zur Halterung eines Beton­ kerntemperierungsmoduls mit einem Bockgestell und wenigstens einen an zwei Verti­ kalstreben des Bockgestells angeordneten Querträgern, an dem Haltemittel zum Ein­ bringen bzw. Einklemmen des Betonkerntemperierungsmoduls vorgesehen sind.
Nachteilig bei dem aus dem genannten Stand der Technik bekannten Verfahren ist es aber, dass die Positionierung des Betonkerntemperierungsmoduls sehr umständlich ist. Im einen Fall ist es erforderlich, diese nach dem Auflegen der oberen Bewehrungslage anzuheben und erst an der oberen Bewehrungslage unter Verwendung geeigneter se­ parater Aufhänger anzuhängen, was sehr umständlich ist. Im anderen Fall muss das Betonkerntemperierungsmodul ebenfalls angehoben und unter Verwendung um­ ständlich zu setzender Kabelbinder an den Querträgern befestigt werden.
Der Erfindung liegt damit das Problem zugrunde, einen Bewehrungsbock anzugeben, der ein einfaches Haltern eines Betonkerntemperierungsmoduls ermöglicht und hierzu Halteelemente zum Einhängen oder Einklemmen des Betonkerntemperierungsmoduls vorsieht.
Zur Lösung dieses Problems ist bei einem Bewehrungsbock der eingangs genannten Art erfindungsgemäß vorgesehen, dass an wenigstens einem Ende des Querträgers ein Halteelement in Form einer widerhakenförmigen Umbiegung des Querträgerendes ausgebildet ist.
Der erfindungsgemäße Bewehrungsbock lässt ein einfaches Verbinden des Betonkern­ temperierungsmoduls mit dem Bock zu, wofür das Halteelement an dem Querträger vorgesehen ist, in das das Betonkerntemperierungsmodul auf einfache Weise einge­ hängt oder eingeklemmt werden kann, ohne dass hierfür irgendwelche zusätzlichen Halte- oder Befestigungsmittel erforderlich sind. Zweckmäßigerweise ist an beiden En­ den des Querträgers ein solches Halteelement vorgesehen, um das Betonkerntemperie­ rungsmodul an möglichst vielen Punkten fixieren zu können.
Ein solches Halteelement ist zweckmäßigerweise derart angeordnet und ausgebildet, dass das Betonkerntemperierungsmodul von oben auf den Querträger gesetzt werden kann, auf diesen also aufliegt.
Die Befestigung erfolgt also auf einfache Weise durch Einhaken oder Einklemmen des Betonkerntemperierungsmoduls - natürlich zweckmäßigerweise um dessen stabiler Trägermatte - in den hakenförmigen Umbiegungen.
Neben dem Bewehrungsbock betrifft die Erfindung ferner eine Betondecke oder einen Betonboden, umfassend wenigstens ein eingegossenes Betonkerntemperierungsmodul, das an ebenfalls eingegossenen Bewehrungsböcken der vorbeschriebenen Art ge­ haltert ist.
Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung einer Betondecke oder eines Betonbodens der genannten Art, umfassend folgende Schritte:
  • - Verbinden der Bewehrungsböcke der vorbeschriebenen Art mit einem Betonkern­ temperierungsmodul,
  • - Einstellen der Bewehrungsböcke samt Betonkerntemperierungsmodul in eine unte­ re Bewehrungslage,
  • - Auflegen der oberen Bewehrungslage auf die Bewehrungsböcke,
  • - Vergießen des Betons.
Bei dieser Erfindungsausgestaltung werden also zunächst die Bewehrungsböcke mit dem Betonkerntemperierungsmodul verbunden bzw. an diesem befestigt, wonach erst das Betonkerntemperierungsmodul mit den daran angeordneten Bewehrungsböcken in die untere Bewehrungslage, die auf den kleinen Abstandshaltern der Schalung aufliegt, eingestellt wird. Das heißt, es sind insoweit keine weiteren Arbeiten auf der Schalung im Zusammenhang mit der Befestigung und Positionierung der Betonkerntemperierungs­ module erforderlich, da diese bereits aufgrund der Befestigung die Bewehrungsböcke an ihnen richtig gehaltert und positioniert sind.
Eine alternative Verfahrensausgestaltung zur Herstellung einer Betondecke oder eines Betonbodens umfasst demgegenüber folgende Schritte:
  • - Einbringen einer unteren Bewehrungslage,
  • - Auflegen des Betonkerntemperierungsmoduls auf die untere Bewehrungslage,
  • - Einstellen der Bewehrungsböcke der vorbeschriebenen Art in die untere Beweh­ rungslage und das Betonkerntemperierungsmodul,
  • - Anheben des Betonkerntemperierungsmoduls und Verbinden des Betonkerntempe­ rierungsmoduls mit den Halteelementen der Bewehrungsböcke,
  • - Auflegen der oberen Bewehrungslage auf die Bewehrungsböcke,
  • - Vergießen des Betons.
Bei dieser Erfindungsausgestaltung erfolgt die Verbindung des Betonkerntemperie­ rungsmoduls mit den Bewehrungsböcken erst auf der Schalung, wozu das Betonkern­ temperierungsmodul angehoben werden muss. Jedoch ist die Verbindung sehr einfach, da das Betonkerntemperierungsmodul lediglich in die Halteelemente an den Beweh­ rungsböcken eingeklemmt oder eingehängt werden muss.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn Bewehrungsböcke mit Halteelementen in Form von widerhakenförmigen Umbiegungen beider Enden des Querträgers nach Anspruch 2 verwendet werden, die durch Verdrehen des Bewehrungsbocks bezüglich des Beton­ kerntemperierungsmoduls mit diesem verbunden werden, worauf nachfolgend noch ein­ gegangen wird.
Insgesamt bietet der erfindungsgemäße Bewehrungsbock zum einen eine einfache Montage- und Positionierungsmöglichkeit für Betonkerntemperierungsmodule, zum an­ deren bietet er auch hinreichenden Schutz gegen ein Aufschwimmen der Betonkern­ temperierungsmodule beim Vergießen mit Beton, da die Betonkerntemperierungsmo­ dule sicher an den Halteelementen an den Böcken gehaltert sind. Die gesamte Kon­ struktion und Vorgehensweise unter Verwendung der erfindungsgemäßen Bewehrungs­ böcke zur sicheren Positionierung, Halterung und Auftriebssicherung der Betonkerntem­ perierungsmodule ist wesentlich einfacher als im Stand der Technik, da keine zusätzli­ chen Elemente oder umständliche Handgriffe erforderlich sind.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus dem im folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiel sowie anhand der Zeichnungen. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Prinzipdarstellung eines erfindungsgemäßen Beweh­ rungsbocks,
Fig. 2-4 Prinzipskizzen zur Darstellung der Verbindung eines Bewehrungsbocks mit einem Betonkerntemperierungsmodul, und
Fig. 5 eine Prinzipdarstellung einer erfindungsgemäßen Betondecke oder eines Betonbodens im Schnitt.
Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Bewehrungsbock 1 bestehend aus einem Bock­ gestell 2 mit insgesamt drei Vertikalstreben 3, die über oberseitig angeordnete horizon­ tale Verbindungsstreben 4 miteinander verbunden sind. Über die Vertikalstreben 3 wird der erfindungsgemäße Bewehrungsbock auf die Schalung auf- und in eine dort befindli­ che untere Bewehrungslage aus den bekannten Baustahlmatten eingestellt. Auf die obe­ ren Verbindungsstreben 4 wird letztlich die obere Bewehrungslage ebenfalls aus den üblichen Baustahlmatten gelegt. Um ein Betonkerntemperierungsmodul in der ge­ wünschten Höhe an den Bewehrungsbock 1 befestigen zu können ist ein Querträger 5 vorgesehen, der an zwei Vertikalstreben 3 befestigt, vorzugsweise festgeschweißt ist.
An beiden Enden sind Halteelemente 6 in Form von nach innen offenen Umbiegungen 7 der Trägerenden vorgesehen, in die ein Betonkerntemperierungsmodul mit seiner Trä­ germatte eingehängt werden kann.
Wie dieses Einhängen erfolgt, ist prinzipiell in den Fig. 2 bis 4 dargestellt.
Fig. 2 zeigt Betonkerntemperierungsmodul 8 in Form einer Teilansicht, wobei hier nur die Trägermatte 9, eine sogenannte Q-Matte gezeigt ist. Auf dieser sind normalerweise vorgefertigte Rohrleitungen in der Regel mäanderförmig befestigt, so dass sich ein vor­ gefertigtes Rohrregistermodul ergibt.
Die Trägermatte 9 besteht aus orthogonal zueinander verlaufenden Mattenstreben, so dass sich ein bestimmtes Mattenraster von in der Regel bis zu 200 × 200 mm ergibt. Bei der Trägermatte 9 kann es sich beispielsweise ebenfalls um eine gängige Baustahlmatte handeln. In ein solches Mattenraster 10 wird nun der erfindungsgemäße Bewehrungs­ bock von oben mit seinen Vertikalstreben 3 eingestellt. Er wird soweit eingestellt, bis der Querträger 5, der kürzer als die Diagonale des Mattenrasters 10 ist, durch dieses hin­ durchgeführt wird. Anschließend wird der Bewehrungsbock - siehe Fig. 3 -, von dem der Übersichtlichkeit halber lediglich der Querträger 5 ausgezogen und die sonstigen Ele­ mente gestrichelt gezeigt sind, etwas verdreht, so dass die Trägermatte 9 von oben auf den Querträger 5 aufgelegt bzw. er von unten herangedrückt werden kann. Anschlie­ ßend wird, wie in Fig. 4 dargestellt, der Bewehrungsbock 1 wieder etwas zurückgedreht, wobei die Mattenstreben der Trägermatte 9 ersichtlich in die Halteelemente 6, also die Umbiegungen eingeführt und dort eingehängt oder eingeklemmt werden.
Der Bewehrungsbock 1 ist damit sicher mit der Trägermatte 9 und damit dem Beton­ kerntemperierungsmodul 8 verbunden.
Diese einfache manuelle Vorgehensweise ist, unabhängig davon, welche der erfin­ dungsgemäßen Verfahrensvarianten nun angewendet wird, stets die Gleiche. Es besteht die Möglichkeit, die Bewehrungsböcke entweder vor dem Einsetzen des Betonkerntem­ perierungsmoduls in die Schalung an dem Betonkerntemperierungsmodul zu befestigen, so dass dieses zusammen mit den bereits fixierten Bewehrungsböcken aufgesetzt wird.
Alternativ dazu besteht die Möglichkeit, erst das Betonkerntemperierungsmodul auf die untere Bewehrungslage, die bereits auf der Schalung liegt, aufzulegen und dann die Bewehrungsböcke in die Mattenraster einzustellen und nach leichtem Anheben eines Betonkerntemperierungsmoduls in der beschriebenen Weise zu fixieren.
Fig. 5 zeigt schließlich eine erfindungsgemäße Betondecke oder einen Betonboden 11 im fertiggegossenen, jedoch noch in der Schalung befindlichen Zustand. Auf eine untere Schalungsebene 12 sind Abstandshalter 13 aufgelegt, auf die eine untere Bewehrungs­ lage 14, in der Regel gewöhnliche Baustahlmatten, aufgelegt werden. Unabhängig da­ von, ob nun die Bewehrungsböcke vor dem Auflegen der Betonkerntemperierungsmo­ dule oder erst danach an den Betonkerntemperierungsmodulen befestigt werden, ste­ hen die Bewehrungsböcke 1 auf jeden Fall auf der unteren Schalungsebene auf. An ihren Querträgern 5 ist ein Betonkerntemperierungsmodul über die Trägermatte 9 befes­ tigt. Auf den Verbindungsstreben 4 des Bewehrungsbocks 1 liegt schließlich die obere Bewehrungslage 15, vornehmlich ebenfalls Baustahlmatten. Anschließend wird die ge­ samte Konfiguration mit Beton 16 vergossen. Nach dem Aushärten des Betons ist die erfindungsgemäße Betondecke oder der Betonboden 11 fertiggestellt.
Ersichtlich verläuft das Betonkerntemperierungsmodul, bei dem in Fig. 4 neben der Trä­ germatte 9 auch die Rohrleitungen 18, die an der Trägermatte 9 befestigt sind, gezeigt sind, im Wesentlichen in der mittigen Horizontalebene der Betondecke oder des Beton­ bodens 11. Die richtige Höhe ergibt sich automatisch durch die Lage der fest mit den Vertikalstreben 3 verbundenen Querträger 5. Auch die Lage der oberen Bewehrungsla­ ge 15 wird automatisch durch die Höhe der Bewehrungsböcke 1 vorgegeben. Ein Be­ wehrungsbock 1 kann also entsprechend der gewünschten Dicke einer Betondecke oder eines Betonbodens bemessen werden.
Da ein Bewehrungsbock direkt auf die untere Schalungsebene aufgestellt wird, ist die Höhe des Querträgers und damit die Lage des Betonkerntemperierungsmoduls sowie die Höhe der oberen Verbindungsstreben, die die obere Bewehrungslage aufnehmen, vom Typ und von der Höhe der unteren Bewehrung unabhängig. Vor allem dann, wenn die widerhakenartigen Umbiegungen ein Einklemmen der Trägermatte ermöglichen, ergibt sich eine feste, nur schwer lösbare Verbindung in der gewünschten Höhenlage.
Durch das Auflegen des Betonkerntemperierungsmoduls von oben auf den Querträgern wird ferner auch die Begehbarkeit der Betonkerntemperierungsmodule beispielsweise während der Montage der oberen Bewehrung gewährleistet. Ebenfalls resultiert aus der sicheren Halterung an den Querträgern die Aufschwimmsicherung während des Vergie­ ßens. Ein Aufschwimmen der Betonkerntemperierungsmodule samt den Bewehrungs­ böcken wird durch das Gewicht der aufgelegten oberen Bewehrungslage verhindert. Insgesamt ist auf diese Weise eine einfache Betonkerntemperierungsmodulmontage ohne zusätzliches Werkzeug möglich.

Claims (7)

1. Bewehrungsbock (1) für Betondecken oder Betonböden zur Halterung eines Be­ tonkerntemperierungsmoduls (8) mit einem Bockgestell (2) und wenigstens ei­ nem an zwei Vertikalstreben (3) des Bockgestells (2) angeordneten Querträger (5), an dem wenigstens ein Halteelement (6) zum Einhängen oder Einklemmen des Betonkerntemperierungsmoduls (8) vorgesehen ist, dadurch gekennzeich­ net, dass an wenigstens einem Ende des Querträgers ein Halteelement (6) in Form einer widerhakenförmigen Umbiegung (7) des Querträgerendes ausgebil­ det ist.
2. Bewehrungsbock (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Enden des Querträgers (5) ein Halteelement (6) vorgesehen ist.
3. Bewehrungsbock (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (6) derart angeordnet und ausgebildet ist, dass das Beton­ kerntemperierungsmodul (8) von oben auf den Querträger (5) gesetzt werden kann.
4. Betondecke oder Betonboden, umfassend wenigstens ein eingegossenes Beton­ kerntemperierungsmodul (8), das an ebenfalls eingegossenen Bewehrungsbö­ cken (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3 gehaltert ist.
5. Verfahren zur Herstellung einer Betondecke oder eines Betonbodens nach An­ spruch 4, umfassend folgende Schritte:
  • - Verbinden der Bewehrungsböcke nach einem der Ansprüche 1 bis 3 mit ei­ nem Betonkerntemperierungsmodul,
  • - Einstellen der Bewehrungsböcke samt Betonkerntemperierungsmodul in eine untere Bewehrungslage,
  • - Auflegen der oberen Bewehrungslage auf die Bewehrungsböcke,
  • - Vergießen des Betons.
6. Verfahren zur Herstellung einer Betondecke oder eines Betonbodens nach An­ spruch 4, umfassend folgende Schritte:
  • - Einbringen einer unteren Bewehrungslage,
  • - Auflegen des Betonkerntemperierungsmoduls auf die untere Bewehrungslage,
  • - Einstellen der Bewehrungsböcke nach einem der Ansprüche 1 bis 3 in die untere Bewehrungslage und das Betonkerntemperierungsmodul,
  • - Anheben des Betonkerntemperierungsmoduls und Verbinden des Betonkern­ temperierungsmoduls mit den Halteelementen der Bewehrungsböcke,
  • - Auflegen der oberen Bewehrungslage auf die Bewehrungsböcke,
  • - Vergießen des Betons.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass Bewehrungs­ böcke mit Halteelementen in Form von widerhakenförmigen Umbiegungen beider Enden des Querträgers nach Anspruch 2 verwendet werden, die durch Verdre­ hen des Bewehrungsbocks bezüglich des Betonkerntemperierungsmoduls mit diesem verbunden werden.
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