DE10204186C1 - Bewehrungsbock für ein Betonkerntemperierungsmodul - Google Patents
Bewehrungsbock für ein BetonkerntemperierungsmodulInfo
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Abstract
Bewehrungsbock für Betondecken oder Betonböden zur Halterung eines Betonkerntemperierungsmoduls mit einem Bockgestell und wenigstens einem an zwei Vertikalstreben des Bockgestells angeordneten Querträger, an dem wenigstens ein Halteelement zum Einhängen oder Einklemmen des Betonkerntemperierungsmoduls vorgesehen ist.
Description
Die Erfindung betrifft einen Bewehrungsbock für ein Betonkerntemperierungsmodul für
Betondecken oder Betonböden, mit einem Bockgestell und wenigstens einem an zwei
Vertikalstreben des Bockgestells angeordneten Querträger, gemäß Oberbegriff des
Anspruch 1.
Im Gebäudebau werden Böden oder Decken zunehmend aus vorgefertigten Teilen ge
bildet, die entweder schon als Fertigteile vom Betonwerk angeliefert werden, oder die
vor Ort fertiggestellt werden. Dabei werden vor allem in größeren Gebäuden zunehmend
Böden oder Decken eingebaut, in denen in der neutralen Faser, also in der mittigen Ho
rizontalebene, in der auch bei einer leichten Verbiegung der Decke keine Kräfte wirken,
Rohrleitungen in der Regel mäanderförmig verlegt sind, durch die ein Heiz- oder Kühl
medium zirkuliert. Diese Rohrleitungen sind vollständig in das Betonelement eingegos
sen. Zum Temperieren des Gebäudes - sei es, dass dieses erwärmt oder gekühlt wer
den soll - wird durch die Rohrleitungen ein Medium, in der Regel Wasser gepumpt, wo
durch sich das Betonteil je nachdem erwärmt oder abkühlt. Auf diese Weise ist ein ein
faches Temperieren des Gebäudes möglich, wobei man diese sogenannte Betonkern
temperierung vornehmlich zum Kühlen eines Gebäudes einsetzt, da hierdurch große
Kühlleistungen im Bereich von 50-70 W/m2 erreicht werden können.
Der Aufbau eines solchen Betonelements erfolgt zumeist vor Ort auf dem Baufeld. Nor
malerweise wird von der Rohbaufirma die untere Schalungsebene bauseits erstellt. Auf
diese untere Schalungsebene werden zunächst Abstandshalter zur Gewährleistung ei
ner ausreichenden Einbettung der unteren Bewehrung aufgebracht, auf die dann die
untere Bewehrungslage aufgelegt wird. Nun werden auf die untere Bewehrungslage
sogenannte Betonkerntemperierungsmodule aufgelegt. Bei diesen handelt es sich um
auf großflächigen Trägermatten, sogenannten Q-Matten vorkonfektionierte Rohre, durch
die letztlich das Medium zirkuliert. Nachfolgend werden Abstandshalter in die untere
Bewehrungslage eingestellt, wonach auf diese die obere Bewehrungslage aufgelegt
wird.
Um nun die Betonkerntemperierungsmodule in die Mitte anzuheben ist es aus DE 39 06 729 C1
bekannt, diese unter Verwendung geeigneter Aufhängemittel in Form hakenför
miger Elemente an der oberen Bewehrungslage aufzuhängen, wozu die Betonkerntem
perierungsmodule angehoben werden müssen.
Anschließend erfolgt der Verguss. Eine alternative Methode, wie sie aus DE 198 32 289 A1
bekannt ist, schlägt demgegenüber den Einsatz eines Bewehrungsbocks mit Quer
trägern vor, die derart hoch an den Vertikalstreben des Bocks angeordnet sind, dass
sich ein an ihnen befestigtes Rohrregister bzw. Betonkerntemperierungsmodul in der
Mitte des Betonelements befindet. Zum Befestigen an den Querträgern werden Kabel
binder verwendet.
Die Offenlegungsschrift DE 100 01 039 A1 beschreibt eine Baustahlkonstruktion mit
Betonplattenelement mit integrierter Heiz- und Kühlfunktion, die ein Bewehrungsgitter
umfasst und bei der die Heiz-/Kühlrohre zum Bewehrungsgitter beabstandet sind. Hierzu
werden längsgestreckte Träger verwendet, an denen die Heiz-/Kühlrohre mittels Befes
tigungselementen gegen Aufschwimmen gesichert befestigt sind. Zur Anwendung
kommt dabei ein Bewehrungsbock für Betondecken/-böden zur Halterung eines Beton
kerntemperierungsmoduls mit einem Bockgestell und wenigstens einen an zwei Verti
kalstreben des Bockgestells angeordneten Querträgern, an dem Haltemittel zum Ein
bringen bzw. Einklemmen des Betonkerntemperierungsmoduls vorgesehen sind.
Nachteilig bei dem aus dem genannten Stand der Technik bekannten Verfahren ist es
aber, dass die Positionierung des Betonkerntemperierungsmoduls sehr umständlich ist.
Im einen Fall ist es erforderlich, diese nach dem Auflegen der oberen Bewehrungslage
anzuheben und erst an der oberen Bewehrungslage unter Verwendung geeigneter se
parater Aufhänger anzuhängen, was sehr umständlich ist. Im anderen Fall muss das
Betonkerntemperierungsmodul ebenfalls angehoben und unter Verwendung um
ständlich zu setzender Kabelbinder an den Querträgern befestigt werden.
Der Erfindung liegt damit das Problem zugrunde, einen Bewehrungsbock anzugeben,
der ein einfaches Haltern eines Betonkerntemperierungsmoduls ermöglicht und hierzu
Halteelemente zum Einhängen oder Einklemmen des Betonkerntemperierungsmoduls
vorsieht.
Zur Lösung dieses Problems ist bei einem Bewehrungsbock der eingangs genannten Art
erfindungsgemäß vorgesehen, dass an wenigstens einem Ende des Querträgers ein
Halteelement in Form einer widerhakenförmigen Umbiegung des Querträgerendes
ausgebildet ist.
Der erfindungsgemäße Bewehrungsbock lässt ein einfaches Verbinden des Betonkern
temperierungsmoduls mit dem Bock zu, wofür das Halteelement an dem Querträger
vorgesehen ist, in das das Betonkerntemperierungsmodul auf einfache Weise einge
hängt oder eingeklemmt werden kann, ohne dass hierfür irgendwelche zusätzlichen
Halte- oder Befestigungsmittel erforderlich sind. Zweckmäßigerweise ist an beiden En
den des Querträgers ein solches Halteelement vorgesehen, um das Betonkerntemperie
rungsmodul an möglichst vielen Punkten fixieren zu können.
Ein solches Halteelement ist zweckmäßigerweise derart angeordnet und ausgebildet,
dass das Betonkerntemperierungsmodul von oben auf den Querträger gesetzt werden
kann, auf diesen also aufliegt.
Die Befestigung erfolgt also auf einfache Weise durch Einhaken oder Einklemmen des
Betonkerntemperierungsmoduls - natürlich zweckmäßigerweise um dessen stabiler
Trägermatte - in den hakenförmigen Umbiegungen.
Neben dem Bewehrungsbock betrifft die Erfindung ferner eine Betondecke oder einen
Betonboden, umfassend wenigstens ein eingegossenes Betonkerntemperierungsmodul,
das an ebenfalls eingegossenen Bewehrungsböcken der vorbeschriebenen Art ge
haltert ist.
Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung einer Betondecke oder
eines Betonbodens der genannten Art, umfassend folgende Schritte:
- - Verbinden der Bewehrungsböcke der vorbeschriebenen Art mit einem Betonkern temperierungsmodul,
- - Einstellen der Bewehrungsböcke samt Betonkerntemperierungsmodul in eine unte re Bewehrungslage,
- - Auflegen der oberen Bewehrungslage auf die Bewehrungsböcke,
- - Vergießen des Betons.
Bei dieser Erfindungsausgestaltung werden also zunächst die Bewehrungsböcke mit
dem Betonkerntemperierungsmodul verbunden bzw. an diesem befestigt, wonach erst
das Betonkerntemperierungsmodul mit den daran angeordneten Bewehrungsböcken in
die untere Bewehrungslage, die auf den kleinen Abstandshaltern der Schalung aufliegt,
eingestellt wird. Das heißt, es sind insoweit keine weiteren Arbeiten auf der Schalung im
Zusammenhang mit der Befestigung und Positionierung der Betonkerntemperierungs
module erforderlich, da diese bereits aufgrund der Befestigung die Bewehrungsböcke an
ihnen richtig gehaltert und positioniert sind.
Eine alternative Verfahrensausgestaltung zur Herstellung einer Betondecke oder eines
Betonbodens umfasst demgegenüber folgende Schritte:
- - Einbringen einer unteren Bewehrungslage,
- - Auflegen des Betonkerntemperierungsmoduls auf die untere Bewehrungslage,
- - Einstellen der Bewehrungsböcke der vorbeschriebenen Art in die untere Beweh rungslage und das Betonkerntemperierungsmodul,
- - Anheben des Betonkerntemperierungsmoduls und Verbinden des Betonkerntempe rierungsmoduls mit den Halteelementen der Bewehrungsböcke,
- - Auflegen der oberen Bewehrungslage auf die Bewehrungsböcke,
- - Vergießen des Betons.
Bei dieser Erfindungsausgestaltung erfolgt die Verbindung des Betonkerntemperie
rungsmoduls mit den Bewehrungsböcken erst auf der Schalung, wozu das Betonkern
temperierungsmodul angehoben werden muss. Jedoch ist die Verbindung sehr einfach,
da das Betonkerntemperierungsmodul lediglich in die Halteelemente an den Beweh
rungsböcken eingeklemmt oder eingehängt werden muss.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn Bewehrungsböcke mit Halteelementen in Form von
widerhakenförmigen Umbiegungen beider Enden des Querträgers nach Anspruch 2
verwendet werden, die durch Verdrehen des Bewehrungsbocks bezüglich des Beton
kerntemperierungsmoduls mit diesem verbunden werden, worauf nachfolgend noch ein
gegangen wird.
Insgesamt bietet der erfindungsgemäße Bewehrungsbock zum einen eine einfache
Montage- und Positionierungsmöglichkeit für Betonkerntemperierungsmodule, zum an
deren bietet er auch hinreichenden Schutz gegen ein Aufschwimmen der Betonkern
temperierungsmodule beim Vergießen mit Beton, da die Betonkerntemperierungsmo
dule sicher an den Halteelementen an den Böcken gehaltert sind. Die gesamte Kon
struktion und Vorgehensweise unter Verwendung der erfindungsgemäßen Bewehrungs
böcke zur sicheren Positionierung, Halterung und Auftriebssicherung der Betonkerntem
perierungsmodule ist wesentlich einfacher als im Stand der Technik, da keine zusätzli
chen Elemente oder umständliche Handgriffe erforderlich sind.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus dem im
folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiel sowie anhand der Zeichnungen. Dabei
zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Prinzipdarstellung eines erfindungsgemäßen Beweh
rungsbocks,
Fig. 2-4 Prinzipskizzen zur Darstellung der Verbindung eines Bewehrungsbocks mit
einem Betonkerntemperierungsmodul, und
Fig. 5 eine Prinzipdarstellung einer erfindungsgemäßen Betondecke oder eines
Betonbodens im Schnitt.
Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Bewehrungsbock 1 bestehend aus einem Bock
gestell 2 mit insgesamt drei Vertikalstreben 3, die über oberseitig angeordnete horizon
tale Verbindungsstreben 4 miteinander verbunden sind. Über die Vertikalstreben 3 wird
der erfindungsgemäße Bewehrungsbock auf die Schalung auf- und in eine dort befindli
che untere Bewehrungslage aus den bekannten Baustahlmatten eingestellt. Auf die obe
ren Verbindungsstreben 4 wird letztlich die obere Bewehrungslage ebenfalls aus den
üblichen Baustahlmatten gelegt. Um ein Betonkerntemperierungsmodul in der ge
wünschten Höhe an den Bewehrungsbock 1 befestigen zu können ist ein Querträger 5
vorgesehen, der an zwei Vertikalstreben 3 befestigt, vorzugsweise festgeschweißt ist.
An beiden Enden sind Halteelemente 6 in Form von nach innen offenen Umbiegungen 7
der Trägerenden vorgesehen, in die ein Betonkerntemperierungsmodul mit seiner Trä
germatte eingehängt werden kann.
Wie dieses Einhängen erfolgt, ist prinzipiell in den Fig. 2 bis 4 dargestellt.
Fig. 2 zeigt Betonkerntemperierungsmodul 8 in Form einer Teilansicht, wobei hier nur
die Trägermatte 9, eine sogenannte Q-Matte gezeigt ist. Auf dieser sind normalerweise
vorgefertigte Rohrleitungen in der Regel mäanderförmig befestigt, so dass sich ein vor
gefertigtes Rohrregistermodul ergibt.
Die Trägermatte 9 besteht aus orthogonal zueinander verlaufenden Mattenstreben, so
dass sich ein bestimmtes Mattenraster von in der Regel bis zu 200 × 200 mm ergibt. Bei
der Trägermatte 9 kann es sich beispielsweise ebenfalls um eine gängige Baustahlmatte
handeln. In ein solches Mattenraster 10 wird nun der erfindungsgemäße Bewehrungs
bock von oben mit seinen Vertikalstreben 3 eingestellt. Er wird soweit eingestellt, bis der
Querträger 5, der kürzer als die Diagonale des Mattenrasters 10 ist, durch dieses hin
durchgeführt wird. Anschließend wird der Bewehrungsbock - siehe Fig. 3 -, von dem der
Übersichtlichkeit halber lediglich der Querträger 5 ausgezogen und die sonstigen Ele
mente gestrichelt gezeigt sind, etwas verdreht, so dass die Trägermatte 9 von oben auf
den Querträger 5 aufgelegt bzw. er von unten herangedrückt werden kann. Anschlie
ßend wird, wie in Fig. 4 dargestellt, der Bewehrungsbock 1 wieder etwas zurückgedreht,
wobei die Mattenstreben der Trägermatte 9 ersichtlich in die Halteelemente 6, also die
Umbiegungen eingeführt und dort eingehängt oder eingeklemmt werden.
Der Bewehrungsbock 1 ist damit sicher mit der Trägermatte 9 und damit dem Beton
kerntemperierungsmodul 8 verbunden.
Diese einfache manuelle Vorgehensweise ist, unabhängig davon, welche der erfin
dungsgemäßen Verfahrensvarianten nun angewendet wird, stets die Gleiche. Es besteht
die Möglichkeit, die Bewehrungsböcke entweder vor dem Einsetzen des Betonkerntem
perierungsmoduls in die Schalung an dem Betonkerntemperierungsmodul zu befestigen,
so dass dieses zusammen mit den bereits fixierten Bewehrungsböcken aufgesetzt wird.
Alternativ dazu besteht die Möglichkeit, erst das Betonkerntemperierungsmodul auf die
untere Bewehrungslage, die bereits auf der Schalung liegt, aufzulegen und dann die
Bewehrungsböcke in die Mattenraster einzustellen und nach leichtem Anheben eines
Betonkerntemperierungsmoduls in der beschriebenen Weise zu fixieren.
Fig. 5 zeigt schließlich eine erfindungsgemäße Betondecke oder einen Betonboden 11
im fertiggegossenen, jedoch noch in der Schalung befindlichen Zustand. Auf eine untere
Schalungsebene 12 sind Abstandshalter 13 aufgelegt, auf die eine untere Bewehrungs
lage 14, in der Regel gewöhnliche Baustahlmatten, aufgelegt werden. Unabhängig da
von, ob nun die Bewehrungsböcke vor dem Auflegen der Betonkerntemperierungsmo
dule oder erst danach an den Betonkerntemperierungsmodulen befestigt werden, ste
hen die Bewehrungsböcke 1 auf jeden Fall auf der unteren Schalungsebene auf. An
ihren Querträgern 5 ist ein Betonkerntemperierungsmodul über die Trägermatte 9 befes
tigt. Auf den Verbindungsstreben 4 des Bewehrungsbocks 1 liegt schließlich die obere
Bewehrungslage 15, vornehmlich ebenfalls Baustahlmatten. Anschließend wird die ge
samte Konfiguration mit Beton 16 vergossen. Nach dem Aushärten des Betons ist die
erfindungsgemäße Betondecke oder der Betonboden 11 fertiggestellt.
Ersichtlich verläuft das Betonkerntemperierungsmodul, bei dem in Fig. 4 neben der Trä
germatte 9 auch die Rohrleitungen 18, die an der Trägermatte 9 befestigt sind, gezeigt
sind, im Wesentlichen in der mittigen Horizontalebene der Betondecke oder des Beton
bodens 11. Die richtige Höhe ergibt sich automatisch durch die Lage der fest mit den
Vertikalstreben 3 verbundenen Querträger 5. Auch die Lage der oberen Bewehrungsla
ge 15 wird automatisch durch die Höhe der Bewehrungsböcke 1 vorgegeben. Ein Be
wehrungsbock 1 kann also entsprechend der gewünschten Dicke einer Betondecke oder
eines Betonbodens bemessen werden.
Da ein Bewehrungsbock direkt auf die untere Schalungsebene aufgestellt wird, ist die
Höhe des Querträgers und damit die Lage des Betonkerntemperierungsmoduls sowie
die Höhe der oberen Verbindungsstreben, die die obere Bewehrungslage aufnehmen,
vom Typ und von der Höhe der unteren Bewehrung unabhängig. Vor allem dann, wenn
die widerhakenartigen Umbiegungen ein Einklemmen der Trägermatte ermöglichen,
ergibt sich eine feste, nur schwer lösbare Verbindung in der gewünschten Höhenlage.
Durch das Auflegen des Betonkerntemperierungsmoduls von oben auf den Querträgern
wird ferner auch die Begehbarkeit der Betonkerntemperierungsmodule beispielsweise
während der Montage der oberen Bewehrung gewährleistet. Ebenfalls resultiert aus der
sicheren Halterung an den Querträgern die Aufschwimmsicherung während des Vergie
ßens. Ein Aufschwimmen der Betonkerntemperierungsmodule samt den Bewehrungs
böcken wird durch das Gewicht der aufgelegten oberen Bewehrungslage verhindert.
Insgesamt ist auf diese Weise eine einfache Betonkerntemperierungsmodulmontage
ohne zusätzliches Werkzeug möglich.
Claims (7)
1. Bewehrungsbock (1) für Betondecken oder Betonböden zur Halterung eines Be
tonkerntemperierungsmoduls (8) mit einem Bockgestell (2) und wenigstens ei
nem an zwei Vertikalstreben (3) des Bockgestells (2) angeordneten Querträger
(5), an dem wenigstens ein Halteelement (6) zum Einhängen oder Einklemmen
des Betonkerntemperierungsmoduls (8) vorgesehen ist, dadurch gekennzeich
net, dass an wenigstens einem Ende des Querträgers ein Halteelement (6) in
Form einer widerhakenförmigen Umbiegung (7) des Querträgerendes ausgebil
det ist.
2. Bewehrungsbock (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden
Enden des Querträgers (5) ein Halteelement (6) vorgesehen ist.
3. Bewehrungsbock (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
das Halteelement (6) derart angeordnet und ausgebildet ist, dass das Beton
kerntemperierungsmodul (8) von oben auf den Querträger (5) gesetzt werden
kann.
4. Betondecke oder Betonboden, umfassend wenigstens ein eingegossenes Beton
kerntemperierungsmodul (8), das an ebenfalls eingegossenen Bewehrungsbö
cken (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3 gehaltert ist.
5. Verfahren zur Herstellung einer Betondecke oder eines Betonbodens nach An
spruch 4, umfassend folgende Schritte:
- - Verbinden der Bewehrungsböcke nach einem der Ansprüche 1 bis 3 mit ei nem Betonkerntemperierungsmodul,
- - Einstellen der Bewehrungsböcke samt Betonkerntemperierungsmodul in eine untere Bewehrungslage,
- - Auflegen der oberen Bewehrungslage auf die Bewehrungsböcke,
- - Vergießen des Betons.
6. Verfahren zur Herstellung einer Betondecke oder eines Betonbodens nach An
spruch 4, umfassend folgende Schritte:
- - Einbringen einer unteren Bewehrungslage,
- - Auflegen des Betonkerntemperierungsmoduls auf die untere Bewehrungslage,
- - Einstellen der Bewehrungsböcke nach einem der Ansprüche 1 bis 3 in die untere Bewehrungslage und das Betonkerntemperierungsmodul,
- - Anheben des Betonkerntemperierungsmoduls und Verbinden des Betonkern temperierungsmoduls mit den Halteelementen der Bewehrungsböcke,
- - Auflegen der oberen Bewehrungslage auf die Bewehrungsböcke,
- - Vergießen des Betons.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass Bewehrungs
böcke mit Halteelementen in Form von widerhakenförmigen Umbiegungen beider
Enden des Querträgers nach Anspruch 2 verwendet werden, die durch Verdre
hen des Bewehrungsbocks bezüglich des Betonkerntemperierungsmoduls mit
diesem verbunden werden.
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2005040518A1 (en) * | 2003-10-24 | 2005-05-06 | Georgios Christofis | Reinforcement |
Citations (3)
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| DE3906729C1 (de) * | 1989-03-03 | 1990-10-25 | D.F. Liedelt "Velta" Produktions- Und Vertriebs-Gesellschaft Mbh, 2000 Norderstedt, De | |
| DE19832289A1 (de) * | 1998-07-17 | 2000-01-27 | Thermosoft Klimatechnik Gmbh | Betondecke |
| DE10001839A1 (de) * | 1999-09-10 | 2001-04-26 | Co Baustahl Gmbh & Co Kg | Baustahlkonstruktion, Betonplattenelement mit integrierter Heiz- oder Kühlfunktion und Herstellungsverfahren |
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2002
- 2002-02-01 DE DE2002104186 patent/DE10204186C1/de not_active Expired - Fee Related
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| 8304 | Grant after examination procedure | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20110901 |