-
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Reifenluftdruck-Erfassungsvorrichtung zur Überwachung, ob ein Reifenluftdruck abgesunken ist, wenn ein Hauptschalter eingeschaltet wird, nachdem ein Kraftfahrzeug mit ausgeschaltetem Hauptschalter angehalten war. Die Vorrichtung soll darüber hinaus den Batterieverbrauch auf der Übertragungsseite reduzieren.
-
Eine Reifenluftdruck-Erfassungsvorrichtung zur Erfassung des Luftdrucks eines Reifens und Behandeln einer Situation, bei der es zu einem anormalen Zustand des Luftdrucks des Reifens kommt, ist beispielsweise aus der
JP-A-9-240446 mit dem Titel ”Bremsensteuer/regelvorrichtung” bekannt.
-
Wie in 4 der oben genannten Druckschrift gezeigt ist, weist die offenbarte Reifenluftdruck-Erfassungsvorrichtung einen Luftdrucksensor 14 für das linke Vorderrad (die Bezugszeichen sind der Beschreibung der Druckschrift entnommen) und einen Luftdrucksensor 15 für das rechte Vorderrad auf, die beide zur direkten Messung des Luftdrucks des Reifens dienen, sowie einen Empfänger (ohne Bezugszeichen) zum Empfang von Signalen, die die von dem Luftdrucksensor des linken 14 und rechten 15 Vorderrads übertragenen Luftdrücke repräsentieren, eine Steuerung/Regelung 30 zum Empfang der die Luftdrücke repräsentierenden Signale von dem Empfänger, und eine Warneinheit 8 zum Ausgeben einer Warnung, basierend auf einem Signal von der Steuerung/Regelung 30, wenn der Luftdruck der Reifen niedriger als ein vorbestimmter Wert wird.
-
Mit der in der obigen Druckschrift offenbarten Anordnung ist der Empfänger nicht in der Lage, Signale der Reifenluftdrücke zu empfangen, wenn die Luftdrücke der Reifen absinken, während das Kraftfahrzeug angehalten ist, da der Empfänger und die Steuerung/Regelung 30 am Fahrzeugkörper nicht mit Strom versorgt werden, während das Kraftfahrzeug bei ausgeschaltetem Hauptschalter angehalten ist.
-
Wenn der Hauptschalter dann eingeschaltet wird und der Empfänger und die Steuerung/Regelung 30 betrieben werden, wird die Warneinheit 8 nicht aktiviert, bis das Kraftfahrzeug beginnt, sich nach dem Einschalten des Hauptschalters zu bewegen, wenn nicht die letzten Luftdrucksignale von den Luftdrucksensoren 14, 15 des linken und rechten Vorderrads übertragen werden. Der Fahrer ist somit nicht in der Lage, den Abfall des Reifenluftdrucks zu bemerken, wenn das Kraftfahrzeug beginnt, sich zu bewegen.
-
Eine Lösung wäre es, die Luftdrucksensoren 14, 15 des linken und rechten Vorderrads so zu konstruieren, dass sie Signale zu jeder Zeit übertragen. Da es jedoch erforderlich wäre, dass die Luftdrucksensoren 14, 15 des linken und rechten Vorderrades und ein diesen zugeordneter Überträger zu jeder Zeit mit Strom versorgt werden, würde sich der Verbrauch der Batterie, über die die Luftdrucksensoren 14, 15 des linken und rechten Vorderrades und der Überträger mit Strom versorgt werden, beschleunigen.
-
Aus der
US 5,963,128 ist eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt, bei der im Stillstand des Fahrzeugs die Übertragungsfrequenz der Daten von den Luftdrucksensoren am Rad zum Empfänger am Fahrzeug reduziert wird, um die Batteriekapazität der Luftdrucksensoren zu schonen.
-
Aus der
DE 197 37 945 A1 ist eine Reifenluftdruck-Erfassungsvorrichtung bekannt, bei der am Fahrzeugkörper eine Zeitsteuereinrichtung vorgesehen ist, durch die auf den Empfang eines Hauptschalter-Aus-Signals durch ein fahrzeugkörperseitiges Steuer/Regelmittel hin das fahrzeugkörperseitige Empfangsmittel in vorbestimmten periodischen Zeitintervallen aktivierbar und jeweils für eine konstante Zeitdauer betreibbar ist, wobei die Aktivierung ausschließlich auf Grundlage von Informationen erfolgt, welche vorab von einem Übertragungsmittel zu dem Empfangsmittel übertragen werden und das genaue Zeitintervall mitteilen, in welchem von dem Empfangsmittel die nächste Datenübertragung des Übertragungsmittels zu erwarten ist. Auf Grundlage dieser Information wird nachfolgend in dem Empfangsmittel unmittelbar vor dem Zeitpunkt, zu dem die nächste Datensendung zu erwarten ist, das Einschaltsignal generiert.
-
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Reifenluftdruck-Erfassungsvorrichtung anzugeben, welche in der Lage ist, den Batterieverbrauch auf einer Übertragungsseite zu verringern.
-
Zur Lösung der oben genannten Aufgabe wird eine Reifenluftdruck-Erfassungsvorrichtung gemäß Anspruch 1 vorgeschlagen.
-
Bei der vorliegenden Erfindung wird dann, wenn der Hauptschalter ausgeschaltet ist, das Empfangsmittel zu jedem von vorbestimmten Zeitintervallen für eine konstante Zeitperiode betrieben, um es zu ermöglichen, dass das fahrzeugseitige Steuer/Regelmittel das Luftdrucksignal empfängt und speichert, bis der Hauptschalter eingeschaltet wird. Wenn der Hauptschalter eingeschaltet wird, kann der letzte Reifenluftdruck aus dem gespeicherten Luftdrucksignal erkannt werden, bevor das Kraftfahrzeug beginnt, sich zu bewegen.
-
Vorzugsweise wird dann, wenn der Hauptschalter eingeschaltet wird, ein Übertragungs-Anweisungssignal von einem Hilfsübertragungsmittel am Fahrzeugkörper zu einem Hilfsempfangsmittel am Rad übertragen, um zu ermöglichen, dass das fahrzeugkörperseitige Steuer/Regelmittel ein neues Luftdrucksignal einliest. Daher kann der Zustand des Reifenluftdrucks sofort erkannt werden, wenn der Hauptschalter eingeschaltet wird.
-
Es ist nicht erforderlich, dass das Übertragungsmittel das Luftdrucksignal zu jeder Zeit überträgt oder die Frequenz, mit der das Luftdrucksignal übertragen werden soll, erhöht. Dadurch kann der Batterieverbrauch am Rad reduziert werden.
-
Eine Ausführung der vorliegenden Erfindung wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben. Es zeigt:
-
1 eine Seitenansicht eines Motorrades, welches eine Reifenluftdruck-Erfassungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung beinhaltet.
-
2 eine erste Querschnittsansicht, die die Art und Weise zeigt, in der der Luftdruckdetektor einer Ausführungsform der Reifenluftdruck-Erfassungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung installiert wird.
-
3 eine zweite Querschnittsansicht, die die Art und Weise zeigt, in der der Luftdruckdetektor der Ausführungsform der Reifenluftdruck-Erfassungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung installiert wird.
-
4 ein Blockdiagramm einer Ausführungsform der Reifenluftdruck-Erfassungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung.
-
5 einen Graph, der den Betrieb der Reifenluftdruck-Erfassungsvorrichtung gemäß 5 zeigt.
-
6 ein Flussdiagramm, das den Betrieb der Reifenluftdruck-Erfassungsvorrichtung gemäß 5 zeigt.
-
7 ein Blockdiagramm einer Reifenluftdruck-Erfassungsvorrichtung gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
-
8 einen Graph, der den Betrieb der Reifenluftdruck-Erfassungsvorrichtung gemäß der anderen Ausführung der vorliegenden Erfindung zeigt.
-
9 ein Flussdiagramm, das den Betrieb der Reifenluftdruck-Erfassungsvorrichtung gemäß der anderen Ausführung der vorliegenden Erfindung zeigt.
-
1 ist eine Seitenansicht eines Motorrads, welches eine Reifenluftdruck-Erfassungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung beinhaltet. Das mit dem Bezugszeichen 10 versehene Motorrad beinhaltet einen Lenker 11, eine Vorderradgabel 12 und ein Vorderrad 13 als Rad, welches steuerbar auf einem niedrigeren Abschnitt des Lenkers 11 montiert ist, eine vordere Verkleidung 14 und eine vordere innere Verkleidung 15, die den unteren Abschnitt des Lenkers 11 und einen oberen Abschnitt der Vorderradgabel 12 bedecken, ein hinter dem unteren Abschnitt der vorderen Verkleidung 14 angeordnetes Trittbrett 16, eine Körperverkleidung 17, die von dem Trittbrett 16 aus nach oben und nach hinten verläuft, eine Antriebseinheit 18, die von dem Inneren der Körperverkleidung 17 nach hinten verläuft, ein Hinterrad 21, das auf einem hinteren Abschnitt der Antriebseinheit 18 montiert ist, und eine Luftfederungsvorrichtung 22, die sich zwischen einem rückwärtigen Abschnitt der Antriebseinheit 18 und einem nicht gezeigten Fahrzeugrahmen in der Körperverkleidung 17 erstreckt.
-
Ein Hauptschalter 23 ist zur Speisung eines elektrischen Systems und dessen Trennung von einer Stromquelle, wenn der Hauptschalter 23 mit einem darin eingeschobenen Schlüssel ein- und ausgeschaltet wird, in einem oberen Abschnitt der vorderen inneren Verkleidung 15 angeordnet. Ein Instrumentenbrett 24 ist auf dem Lenker 11 montiert. Das Vorderrad 13 weist ein Rad 25 und einen Reifen 26 auf. Das Hinterrad 21 weist ein Rad 31 und einen Reifen 32 auf. Ein Fahrersitz 33 ist auf der Körperverkleidung 17 montiert.
-
Die mit dem Bezugszeichen 40 bezeichnete Reifenluftdruck-Erfassungsvorrichtung weist einen Vorderrad-Luftdruckdetektor 41 zur Erfassung des Luftdrucks und der Temperatur des Reifens 26 und Übertragen der erfassten Daten zu einer fahrzeugkörperseitigen Steuerung/Regelung, die später beschrieben wird, auf, der auf dem Rad 25 des Vorderrads 13 montiert ist, sowie einen Hinterrad-Luftdruckdetektor 42 zum Erfassen des Luftdrucks und der Temperatur des Reifens 32 und Übertragen der erfassten Daten zu der fahrzeugkörperseitigen Steuerung/Regelung, der auf dem Rad 31 des Hinterrads 21 montiert ist, einen Motorleistungswechsler 44 zur Veränderung der Leistung des Motors, eine Steuerung/Regelung 45 zum Empfang erfasster Signale von den Luftdruckdetektoren 41, 42, Betrieb einer Warneinheit, die später beschrieben wird, und Steuerung/Regelung des Motorleistungswechslers 44, eine auf Signale von der Steuerung/Regelung 45 reagierende Anzeigeeinheit 46 zur Anzeige des Luftdrucks des Reifens 26 des Vorderrades 13, der Temperatur des Reifens 26 des Vorderrades 13, des Luftdrucks des Reifens 32 des Hinterrads 21 und der Temperatur des Reifens 32 des Hinterrads 21, und eine Warneinheit 47 zur Ausgabe einer Warnung, wenn wenigstens einer bzw. jeder der Luftdrücke und Temperaturen der Reifen 26, 32 anormal wird bzw. werden.
-
Die Steuerung/Regelung 45 ist beispielsweise neben dem Fahrersitz 33 angeordnet, und die Anzeigeeinheit 46 und die Warneinheit 47 sind beispielsweise auf dem oder um das Instrumentenbrett 24 herum angeordnet.
-
2 ist eine erste Querschnittsansicht, die die Art und Weise, in der bei der gezeigten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung der Luftdruckdetektor der Reifenluftdruck-Erfassungsvorrichtung installiert ist, zeigt. Der Luftdruckdetektor 41 für das Vorderrad wird im Folgenden beschrieben. Der Luftdruckdetektor 42 für das Hinterrad ist hinsichtlich seines Aufbaus identisch zu dem Luftdruckdetektor 41 des Vorderrads und wird unter Bezugnahme auf 2 und die folgenden Figuren nicht beschrieben.
-
Der Luftdruckdetektor 41 beinhaltet einen Detektorkörper 51 und ein Reifenventil 52, das an dem Detektorkörper 51 angebracht ist. Das Reifenventil 52 ist nur dann geöffnet, wenn Luft dem Reifen 26 zugeführt wird (siehe 1) und ist geschlossen, um zu verhindern, dass die dem Reifen 26 zugeführte Luft ausströmt. Der Detektorkörper 51 ist in einer Vertiefung 54, die im Boden einer Felge 53 festgelegt ist, angeordnet. Das Reifenventil 52 ist in ein Ventileinschubloch 55, das in dem Boden der Felge 53 festgelegt ist, eingeschoben. Eine Mutter 57 ist über eine mit einem Außengewinde versehene Fläche 56 des Reifenventils 52 geschraubt und befestigt somit den Luftdruckdetektor 41 an dem Rad 25.
-
3 ist eine zweite Querschnittsansicht, die die Art und Weise, in der der Luftdruckdetektor der Reifenluftdruck-Erfassungsvorrichtung gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung installiert wird, zeigt.
-
Der Reifen 25 beinhaltet ein Paar Flansche 61, ein Paar Wulstsitze 62, die innerhalb der Flansche 61 angeordnet sind, ein Paar Buckel 63, die sich innerhalb der Wulstsitze 62 erheben, ein Felgenloch 64, das als Vertiefung zwischen den Buckeln 63 angeordnet ist, und die in dem Felgenloch 64 angeordnete Vertiefung 54. Die Wulstsitze 62 dienen dazu, die Buckel des Reifens 26 zu halten (siehe 1). Die Buckel 63 beinhalten ringförmige Grate, um zu verhindern, dass der Reifen 26 von den Wulstsitzen 62 des Rades 25 verdrängt wird.
-
Das Felgenloch 64 ist tief ausgenommen, um es zu erlauben, dass der Reifen 26 leicht installiert und entfernt werden kann. Ein Dichtungselement 67 dient dazu, zu verhindern, dass Luft aus der Luftkammer in dem Reifen 26 ausströmt. Ein Verbindungsloch 68 (das durch einen nicht gezeigten Ventilkörper geschlossen wird) ist in dem Reifenventil 52 festgelegt, um eine Verbindung zwischen dem Inneren und dem Äußeren des Reifens 26 vorzusehen.
-
4 ist ein Blockdiagramm der Reifenluftdruck-Erfassungsvorrichtung gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Wie oben beschrieben, beinhaltet die Reifenluftdruck-Erfassungsvorrichtung 40 den Luftdruckdetektor 41, die Steuerung/Regelung 45, die Anzeigeeinheit 46, die Warneinheit 47 und den Motorleistungswechsler 44.
-
Der Luftdruckdetektor 41 beinhaltet ein Reifenluftdruck-Erfassungsmittel 71 zur Erfassung des Reifenluftdrucks des Vorderrads 13 (siehe 1), welches gleich demjenigen für den Luftdruckdetektor 42 für das Hinterrad 21 ist (siehe 1), ein Reifentemperatur-Erfassungsmittel 72 zum Erfassen der Reifentemperatur des Vorderrads 13, ein Fahrzeuggeschwindigkeit-Erfassungsmittel 73 zum Erfassen der Fahrzeuggeschwindigkeit des Motorrads (siehe 1), eine Zeitsteuereinrichtung 75 zum Erzeugen eines Zeitsignals SJ, ein erstes Steuer/Regelmittel 76 als radseitiges Steuer/Regelmittel zum Auslesen eines Luftdrucksignals SP von dem Reifenluftdruck-Erfassungsmittel 71, eines Temperatursignals ST von dem Reifentemperatur-Erfassungsmittel 72 und eines Fahrzeuggeschwindigkeitssignals SV von dem Fahrzeuggeschwindigkeits-Erfassungsmittel 73 zu gegebenen Zeitintervallen, d. h. mit einer gegebenen Frequenz, basierend auf dem Zeitsignal SJ von der Zeitsteuereinrichtung 75, ein Hauptübertragungsmittel 77 zum Empfang eines radseitigen Steuer/Regelsignals SC, welches das von dem ersten Steuer/Regelmittel 76 ausgelesene Luftdrucksignal SP und Temperatursignal ST beinhaltet, und Übertragen eines Hauptübertragungssignals SG mit einer gegebenen Frequenz zu der Steuerung/Regelung 45, ein Hilfsempfangsmittel 78 (welches später detailliert beschrieben werden soll) zum Empfang eines Signals SR von der Steuerung/Regelung 45 und eine nicht gezeigte Batterie.
-
Das Reifenluftdruck-Erfassungsmittel 71 beinhaltet beispielsweise einen Drucksensor, und das Reifentemperatur-Erfassungsmittel 72 beinhaltet einen Temperatursensor, wie beispielsweise ein Thermoelement oder ähnliches.
-
Das erste Steuer/Regelmittel 76 liest das Luftdrucksignal SP und das Temperatursignal ST mit einer niedrigeren Frequenz (beispielsweise einmal alle 15 Sekunden), wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit V niedriger ist, und liest den Luftdruck SP und das Temperatursignal ST mit einer höheren Frequenz (beispielsweise einmal alle 0,5 Sekunden), wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit V höher ist.
-
Die Fahrzeuggeschwindigkeit und die Lesefrequenz können linear miteinander in Beziehung stehen, d. h. proportional zueinander sein, oder können miteinander so in Beziehung stehen, dass die Lesefrequenz sich in Abhängigkeit von der Fahrzeuggeschwindigkeit quadratisch erhöht, oder können so miteinander in Beziehung stehen, dass die Lesefrequenz sich stufenweise verändert, wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit eine bestimmte Fahrzeuggeschwindigkeit (z. B. 80 km/h) überschreitet.
-
Da das erste Steuer/Regelmittel 76 die Lesefrequenz reduziert, wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit V niedriger ist, wird der Batterieverbrauch für den Luftdruckdetektor 41 (siehe 1) reduziert, was es erlaubt, dass der Luftdruckdetektor 41 über eine erhöhte Zeitdauer hinweg benutzt wird.
-
Wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit hoch ist, kann eine Reduzierung des Reifenluftdrucks in einem frühen Stadium durch Erhöhen der Lesefrequenz erfasst werden. Daher wird es möglich, sofort eine Warnung auszugeben und die Leistung des Motors zu steuern/regeln.
-
Die Steuerung/Regelung 45 beinhaltet am Hauptempfangsmittel 81 zum Empfang des Hauptübertragungssignals SG, das von dem Hauptübertragungsmittel 77 übertragen wird, ein Hauptschalter-Einschalt-Erfassungsmittel 82 zur Erzeugung eines Hauptschalter-EIN-Signals Son, wenn das Einschalten des Hauptschalters erfasst wird, ein Warnkennfeld 83, das in einem ROM einen Bereich von Reifenluftdrücken und einen Bereich von Fahrzeuggeschwindigkeiten zur Ausgabe einer Warnung und Steuerung/Regelung der Motorleistung, wenn der Reifenluftdruck des Vorderrads 13 und des Hinterrads 21 abgesunken ist, speichert, ein zweites Steuer/Regelmittel 84 als ein fahrzeugkörperseitiges Steuer/Regelmittel zum Lesen eines Empfangsausgabesignals SB von dem Hauptempfangsmittel 81 und Erzeugen eines Anzeigesignals SE, sowie zum Erzeugen eines Warnsignals SK und eines Motorsteuer/regelsignals SH, basierend auf dem Empfangsausgabesignal SB, dem Hauptschalter-EIN-Signal Son und der Kennfeldinformtion JM, weiterhin ein Hilfsübertragungsmittel 85, das auf ein fahrzeugkörperseitiges Steuer/Regelsignal SN von dem zweiten Steuer/Regelmittel 84 reagiert, zum Übertragen eines Signals (Übertragungs-Anweisungssignal SR), um das erste Steuer/Regelmittel 76 anzuweisen, das Luftdrucksignal SP und das Temperatursignal ST neu zu lesen sowie das Luftdrucksignal SP und das Temperatursignal ST von dem Hauptübertragungsmittel 77 zu dem Hauptempfangsmittel 81 zu übertragen, als ein Hilfsübertragungssignal SF zu dem Hilfsempfangsmittel 78.
-
Der Motorleistungswechsler 44 ist eine Vorrichtung zum Wechseln der Motorleistung in Antwort auf das Motorsteuer/regelsignal SH von dem zweiten Steuer/Regelmittel 84. Er kann eine Betätigungsvorrichtung sein, welche einen Motor und ein Solenoid enthält, das einen Unterdruck und einen Öldruck des Motors benutzt und auf der Drosselwelle des Motors angebracht ist, so dass es als Vorrichtung zum Bedienen der Drosselwelle dient. Weiterhin kann eine Zündvorrichtung, die durch eine Zündsteuerung/regelung bedienbar ist, eine Vorrichtung zum Unterbrechen der Treibstoffversorgung, sowie eine Vorrichtung zum Wechseln des Widerstands eines Wechselstromgenerators oder ähnliches vorgesehen sein.
-
Die Anzeigeeinheit 46 dient dazu, den Reifenluftdruck (aktueller Luftdruck) und die Reifentemperatur in Antwort auf das Anzeigesignal SE von dem zweiten Steuer/Regelmittel 84 anzuzeigen.
-
Die Warneinheit 47 dient dazu, eine Warnung in Antwort auf das Warnsignal SK von dem zweiten Steuer/Regelmittel 84 auszugeben und kann in dem von dem Fahrer getragenen Helm montiert sein.
-
Das Hauptschalter-Einschalt-Erfassungsmittel 82 beinhaltet beispielsweise einen integral mit dem Hauptschalter 23 verbundenen Schalter (siehe 1) und erzeugt ein Hauptschalter-EIN-Signal, wenn der Hauptschalter 23 eingeschaltet wird.
-
Der Betrieb der oben beschriebenen Reifenluftdruck-Erfassungsvorrichtung 40 wird im Folgenden beschrieben.
-
5 ist ein Graph, der den Betrieb der Reifenluftdruck-Erfassungsvorrichtung gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. Weiterhin ist gezeigt, wie das Hauptübertragungsmittel 77, das Hauptempfangsmittel 81, das Hilfsübertragungsmittel 85 und das Hilfsempfangsmittel 78, die mit Bezugnahme auf 4 beschrieben worden sind, betrieben werden. Die vertikale Achse des Graphen repräsentiert die Betriebszustände des Hauptübertragungsmittels 77, des Hauptempfangsmittels 81, des Hilfsübertragungsmittels 85 und des Hilfsempfangsmittels 78 als ein H-Niveau (wenn diese Mittel jeweils in Betrieb sind) und ein L-Niveau (wenn diese Mittel jeweils nicht in Betrieb sind). Die horizontale Achse des Graphen repräsentiert die Zeit t.
-
Wenn die Zeit t t0 (null) ist, hat das Hauptübertragungsmittel bereits das Luftdrucksignal und das Temperatursignal bei einer gegebenen Frequenz zu dem Hauptempfangsmittel mit der Batterie des Luftdruckdetektors an dem Rad übertragen. Betriebszeitintervalle des Hauptübertragungsmittels, d. h. Übertragungszeitintervalle, werden als ”Tt” und die Betriebszeiten des Hauptübertragungsmittels, d. h. die Übertragungszeiten bei den Übertragungszeitintervallen Tt, werden als ”Ht” bezeichnet.
-
Zu dieser Zeit (t = t0) sind das Hauptempfangsmittel und das Hilfsübertragungsmittel nicht in Betrieb. Das Hilfsempfangsmittel ist immer in Betrieb, wobei die Batterie an dem Rad auf Übertragungen von dem Hilfsübertragungsmittel wartet.
-
Wenn der Hauptschalter eingeschaltet wird (EIN), sobald die Zeit t t1 wird, ist das Hilfsübertragungsmittel für eine gegebene Zeit Ts in Betrieb und überträgt das Hilfsübertragungssignal SF an das Hilfsempfangsmittel innerhalb der Zeit Ts.
-
Als Resultat empfängt das Hilfsempfangsmittel das Hilfsübertragungssignal von dem Hilfsübertragungsmittel.
-
6 ist ein Flussdiagramm, das den Betrieb der Reifenluftdruck-Erfassungsvorrichtung gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. In 6 repräsentiert die Bezeichnung STxx eine Schrittzahl (die Bezugszahlen beziehen sich auf die 1 und 4).
-
ST01: Der Hauptschalter 23 wird eingeschaltet.
-
ST02: Das zweite Steuer/Regelmittel 84 wird betrieben, um das Hilfsübertragungsmittel 85 anzuweisen, das Übertragungs-Anweisungssignal SR als das Hilfsübertragungssignal SF an das Hilfsempfangsmittel 78 zu übertragen, um einen neuen Reifenluftdruck Pt und eine neue Reifentemperatur Ty von dem Rad zu übertragen.
-
ST03: Das erste Steuer/Regelmittel 76 empfängt das durch das Hilfsempfangsmittel 78 empfangene Übertragungs-Anweisungssignal SR.
-
ST04: Das Fahrzeuggeschwindigkeits-Erfassungsmittel 73 erfasst eine Fahrzeuggeschwindigkeit V.
-
ST05: Basierend auf der Fahrzeuggeschwindigkeit V stellt das erste Steuer/Regelmittel 76 eine Frequenz, bei der der Reifenluftdruck Pt gelesen werden soll, ein.
-
ST06: Das erste Steuer/Regelmittel 76 liest den Reifendruck Pt und die Reifentemperatur Ty.
-
ST07: Das erste Steuer/Regelmittel 76 sendet das radseitige Steuer/Regelsignal SC an das Hauptübertragungsmittel 77. Das Hauptübertragungsmittel 77 überträgt das Hauptübertragungssignal SG.
-
ST08: Das Hauptübertragungssignal SG wird durch das Hauptempfangsmittel 81 empfangen.
-
ST09: Der Reifendruck Pt und die Reifentemperatur Ty werden angezeigt.
-
St10: Das zweite Steuer/Regelmittel 84 bestimmt, ob der Reifendruck Pt, der aus dem durch das Hauptempfangsmittel 81 empfangenen radseitigen Steuer/Regelsignal SC erhalten wird, niedriger wird als ein Reifenluftdruck-Schwellenwert Pb, d. h. ob Pt < Pb wird. Falls die Bedingung Pt < Pb nicht zutrifft (NEIN), kehrt die Steuerung/Regelung nach ST04 zurück. Falls Pt < Pb zutrifft (JA), geht die Steuerung/Regelung nach ST11.
-
ST11: Es wird bestimmt, ob die Fahrzeuggeschwindigkeit V gleich oder höher als 0 (null) und geringer als ein vorbestimmter Fahrzeuggeschwindigkeitswert Vst (0 ≤ V < Vst) ist, d. h. ob das Kraftfahrzeug angehalten ist oder beinahe angehalten ist. Falls 0 ≤ V < Vst nicht zutrifft (NEIN), d. h. falls das Fahrzeug sich bewegt, geht die Steuerung/Regelung nach ST12. Falls 0 ≤ V < Vst zutrifft (JA), d. h. falls das Kraftfahrzeug angehalten ist oder beinahe angehalten ist, geht die Steuerung/Regelung nach ST13.
-
ST12: Das Warnmittel 47 gibt eine Warnung aus, und der Motorleistungswechsler 44 wechselt die Leistung des Motors, so dass das Kraftfahrzeug bis zum Anhalten abgebremst wird.
-
ST13: Das Warnmittel 47 gibt eine Warnung aus.
-
ST14: Der Hauptschalter 23 wird ausgeschaltet.
-
Wie oben unter Bezugnahme auf 1 und 4 beschrieben, umfasst die Ausführungsform der vorliegenden Erfindung die Reifenluftdruck-Erfassungsvorrichtung 40 zur Überwachung eines Reifenluftdrucks Pt durch Übertragung eines Signals, das den bei einem Rad erfassten Reifenluftdruck Pt repräsentiert, zu einem Fahrzeugkörper und Empfang des den Reifenluftdruck Pt repräsentierenden Signals bei dem Fahrzeugkörper. Insbesondere umfasst die Ausführungsform das Reifenluftdruck-Erfassungsmittel 71 auf dem Rad zur Erfassung des Reifenluftdrucks Pt der Reifen 26, 32, das Hauptübertragungsmittel 77 auf dem Rad zur Übertragung eines Reifenluftdrucksignals SP, das den durch das Reifenluftdruck-Erfassungsmittel 71 erfassten Reifenluftdruck Pb repräsentiert, zu dem Fahrzeugkörper, das Hauptempfangsmittel 81 auf dem Fahrzeugkörper zum Empfang des von dem Hauptübertragungsmittel 77 übertragenen Reifenluftdrucksignals SP, das Hauptschalter-Einschalt-Erfassungsmittel 82 auf dem Fahrzeugkörper zur Erzeugung eines Hauptschalter-EIN-Signals Son, wenn das Einschalten des Hauptschalters 23 erfasst wird, das zweite Steuer/Regelmittel 84 auf dem Fahrzeugkörper zum Empfang des durch das Hauptempfangsmittel 81 empfangenen Luftdrucksignals SP und des Hauptschalter-EIN-Signals Son, das durch das Hauptschalter-Einschalt-Erfassungsmittel 82 erzeugt wird, und das Hilfsübertragungsmittel 85 auf dem Fahrzeugkörper zur Übertragung eines Übertragungs-Anweisungssignals SR als ein Hilfsübertragungssignal SF zu dem Rad, um basierend auf einem fahrzeugkörperseitigen, d. h. von Seiten des Fahrzeugkörpers ausgehenden, Steuer/Regelsignal SN von dem zweiten Steuer/Regelmittel 84 ein neues Reifendrucksignal SP von dem Hauptübertragungsmittel 77 zu dem Hauptempfangsmittel 81 zu übertragen, wenn das zweite Steuer/Regelmittel 84 das Hauptschalter-EIN-Signal Son empfängt. Am Rad sind vorgesehen das Hilfsempfangsmittel 78 zum Empfang des Übertragungs-Anweisungssignals SR, das von dem Hilfsübertragungsmittel 78 übertragen wird, und das erste Steuer/Regelmittel 76 zur Erzeugung eines radseitigen, d. h. von Seiten des Rades ausgehenden, Steuer/Regelsignals SC, um ein neues Luftdrucksignal SP von dem Reifenluftdruck-Erfassungsmittel 71 zu lesen und basierend auf dem durch das Hilfsempfangsmittel 78 empfangenen Übertragungs-Anweisungssignal SR das Luftdrucksignal SP zu dem Hauptübertragungsmittel 77 zu übertragen.
-
Wenn der Hauptschalter 23 eingeschaltet ist, sendet das Hilfsübertragungsmittel 85 das Übertragungs-Anweisungssignal SR an das Hilfsempfangsmittel 78. Auf diese Weise wird ermöglicht, dass das zweite Steuer/Regelmittel 84 das neue Luftdrucksignal SP liest. Daher kann der Zustand des Reifenluftdrucks dann, wenn der Hauptschalter eingeschaltet wird, sofort erkannt werden. Der Fahrer ist daher in der Lage, eine Reduzierung des Luftdrucks in dem Reifen zu erkennen, bevor das Kraftfahrzeug läuft.
-
Es ist nicht erforderlich, dass das Hauptübertragungsmittel 77 das Luftdrucksignal SP zu jeder Zeit überträgt oder dass die Frequenz, mit der das Luftdrucksignal SP übertragen werden soll, erhöht wird, so dass der Batterieverbrauch an dem Rad reduziert werden kann.
-
7 ist ein Blockdiagramm einer Reifenluftdruck-Erfassungsvorrichtung gemäß einer anderen Ausführung der vorliegenden Erfindung. Diejenigen Komponenten der Reifenluftdruck-Erfassungsvorrichtung gemäß der anderen Ausführung, welche identisch zu denjenigen der in den 1 bis 6 gezeigten Ausführung sind, sind mit identischen Bezugszeichen versehen und werden im Folgenden nicht mehr detailliert beschrieben.
-
Die mit dem Bezugszeichen 100 versehene Reifenluftdruck-Erfassungsvorrichtung weist einen Luftdruckdetektor 101, der sowohl dem Vorderrad 13 (siehe 1) als auch dem Hinterrad 21 (siehe 1) zugeordnet ist, und eine Steuerung/Regelung 102, die an dem Fahrzeugkörper montiert ist, auf.
-
Der Luftdruckdetektor 101 beinhaltet ein Reifenluftdruck-Erfassungsmittel 71, ein Reifentemperatur-Erfassungsmittel 72, ein Fahrzeuggeschwindigkeit-Erfassungsmittel 73, eine erste Zeitsteuereinheit 104 zur Erzeugung eines ersten Zeitsignals SJ1, ein erstes Steuer/Regelmittel 76, ein Übertragungsmittel 105 zum Empfang eines Lesesignals SC (eines Luftdrucksignals SP und eines Temperatursignals ST), das durch das erste Steuer/Regelmittel 76 gelesen wird, und zur Übertragung des gelesenen Signals SC mit einer gegebenen Frequenz als ein Übertragungssignal SS zu der Steuerung/Regelung 102, sowie eine nicht gezeigte Batterie.
-
Die Steuerung/Regelung 102 beinhaltet ein Empfangsmittel 106 zum Empfang des von dem Übertragungsmittel 105 übertragenen Übertragungssignals SS, ein Hauptschalter-Ausschalt-Erfassungsmittel 107 zur Erzeugung eines Hauptschalter-AUS-Signals Soff, wenn das Ausschalten des Hauptschalters 23 (siehe 1) erfasst wird, ein Warnkennfeld 83, eine zweite Zeitsteuereinheit 108 als fahrzeugseitige Zeitsteuereinheit zur Erzeugung eines zweiten Zeitsignals SJ2 und ein zweites Steuer/Regelmittel 111 als fahrzeugkörperseitiges Steuer/Regelmittel zum Lesen eines Empfangsausgabesignals SB von dem Empfangsmittel 106, Erzeugen eines Anzeigesignals SE und Erzeugen eines Warnsignals SK sowie eines Motorsteuer/regelsignals SH, basierend auf dem Empfangsausgabesignal SB, dem Hauptschalter-AUS-Signal Soff, einer Kennfeldinformation JM und dem zweiten Zeitsignal SJ2.
-
Wenn das zweite Steuer/Regelmittel 111 das Hauptschalter-AUS-Signal Soff empfängt, welches durch das Hauptschalter-Ausschalt-Erfassungsmittel 107 erzeugt wird, wenn dieses das Ausschalten des Hauptschalters erfasst, sendet das zweite Steuer/Regelmittel 111 basierend auf dem Hauptschalter-AUS-Signal Soff ein Betriebssignal SW zu der zweiten Zeitsteuereinheit 108, um die zweite Zeitsteuereinheit 108 zu aktivieren, und ein Antriebssignal SD zu dem Empfangsmittel 106 und betreibt das Empfangsmittel 106 zu gegebenen Zeitintervallen für eine bestimmte Zeitperiode, um basierend auf dem zweiten Zeitsignal SJ2 von der zweiten Zeitsteuereinheit 108 ein neues Empfangsausgabesignal SB zu lesen, und speichert einen Reifenluftdruck Pt und eine Reifentemperatur Ty, die aus dem gelesenen Empfangsausgabesignal SB erhalten werden.
-
8 ist ein Graph, der den Betrieb der Reifenluftdruck-Erfassungsvorrichtung gemäß der anderen Ausführung der vorliegenden Erfindung zeigt. Dieser zeigt, wie das Bezug nehmend auf 7 beschriebene Empfangsmittel 106 funktioniert. Die vertikale Achse des Graphen repräsentiert die Betriebszustände des Übertragungsmittels 105 und des Empfangsmittels 106 als ein H-Niveau (wenn diese Mittel in Betrieb sind) und als ein L-Niveau (wenn diese Mittel nicht in Betrieb sind). Die horizontale Achse des Graphen repräsentiert die Zeit t.
-
Wenn die Zeit t t10 ist, hat das Übertragungsmittel bereits das Luftdrucksignal und das Temperatursignal mit einer gegebenen Frequenz zu dem Empfangsmittel mit der Batterie des Luftdruckdetektors an dem Rad übertragen. Betriebszeitintervalle des Übertragungsmittels, d. h. Übertragungszeitintervalle, werden als ”Tt” bezeichnet, und die Betriebszeiten des Übertragungsmittels, d. h. die Übertragungszeiten, werden als ”Ht” bezeichnet.
-
Zu dieser Zeit (t = t10) wird das Empfangsmittel aktiviert, wenn der Hauptschalter eingeschaltet wird.
-
Wenn der Hauptschalter zu der Zeit t = t11 ausgeschaltet wird (AUS), wird die zweite Zeitsteuereinheit aktiviert (EIN).
-
Das Empfangsmittel ist nicht ausgeschaltet, sondern arbeitet für eine bestimmte Zeitperiode zu gegebenen Zeitintervallen. Wenn die gegebenen Zeitintervalle, d. h. die Empfangszeitintervalle, durch Tr repräsentiert werden und die bestimmte Zeitperiode, d. h. die Empfangszeit, durch Hr repräsentiert wird, stehen die Empfangszeit Hr und die Übertragungszeitintervalle Tt miteinander durch den Ausdruck Hr > Tt in Beziehung.
-
Das Empfangsmittel empfängt das Luftdrucksignal und das Temperatursignal, das in den Betriebsperioden N1, N2, N3 durch das Übertragungsmittel übertragen worden ist, jeweils in den Betriebsperioden N4, N5, N6.
-
Nach dem Betrieb des Empfangsmittels liest und speichert das zweite Steuer/Regelmittel das Luftdrucksignal und das Temperatursignal, während das Empfangsmittel in Betrieb ist.
-
Wenn der Hauptschalter zu der Zeit t = t12 eingeschaltet wird (EIN), wird die zweite Zeitsteuereinheit deaktiviert (AUS), und das Empfangsmittel hört auf, absatzweise zu arbeiten, sondern beginnt, kontinuierlich zu arbeiten.
-
Zu dieser Zeit bearbeitet das zweite Steuer/Regelmittel den Reifenluftdruck Pt und die Reifentemperatur Ty (z. B. zeigt diese an, gibt eine Warnung aus, wechselt die Motorleistung), welche von dem letzten Luftdrucksignal und Temperatursignal (Signale in der Betriebsperiode N6 oder spezifische Signale, die von dem Übertragungsmittel in der Betriebsperiode N3 übertragen worden sind) erhalten werden.
-
9 ist ein Flussdiagramm, das den Betrieb der Reifenluftdruck-Erfassungsvorrichtung gemäß der anderen Ausführung der vorliegenden Erfindung zeigt. In 9 bezeichnet STxx eine Schrittzahl (die Bezugszahlen beziehen sich auf die 1 und 7).
-
ST20: Der Hauptschalter 23 wird ausgeschaltet.
-
ST21: Die zweite Zeitsteuereinheit 108 wird eingeschaltet.
-
ST22: Das Empfangsmittel 106 empfängt ein Empfangsausgabesignal (ein Luftdrucksignal und ein Temperatursignal) mit einer gegebenen Frequenz (für die Empfangszeit Hr für jedes von Empfangszeitintervallen Tr).
-
ST23: Das zweite Steuer/Regelmittel 111 speichert den Reifenluftdruck Pt und die Reifentemperatur Ty, die aus dem Empfangsausgabesignal SB erhalten werden.
-
ST24: Es wird bestimmt, ob der Hauptschalter 23 eingeschaltet ist. Wenn der Hauptschalter 23 nicht auf ein steht (NEIN), d. h. wenn der Hauptschalter 23 ausgeschaltet ist, kehrt die Steuerung/Regelung nach ST22 zurück. Wenn der Hauptschalter 23 auf ein steht (JA), geht die Steuerung/Regelung nach ST25.
-
ST25: Die zweite Zeitsteuereinheit 108 wird ausgeschaltet.
-
ST26: Die Anzeigeeinheit 46 zeigt den Reifenluftdruck Pt und die Reifentemperatur Ty an.
-
ST27: Das zweite Steuer/Regelmittel 111 bestimmt, ob der Reifenluftdruck Pt niedriger als ein Reifenluftdruckschwellenwert Pb ist, d. h. ob Pt < Pb ist. Wenn Pt < Pb nicht zutrifft (NEIN), wird die Bearbeitung abgeschlossen. Wenn Pt < Pb zutrifft (JA), geht die Steuerung/Regelung nach ST28.
-
ST28: Die Warneinheit 47 gibt eine Warnung aus.
-
Wie oben unter Bezugnahme auf die 1 und 7 beschrieben, umfasst die Ausführungsform der vorliegenden Erfindung die Reifenluftdruck-Erfassungsvorrichtung 100 zur Überwachung eines Reifenluftdrucks Pt durch Übertragen eines Signals, das den an einem Rad erfassten Reifenluftdruck Pt repräsentiert, zu einem Fahrzeugkörper und Empfang des den Reifenluftdruck Pt repräsentierenden Signals bei dem Fahrzeugkörper. Sie umfasst insbesondere das Reifenluftdruck-Erfassungsmittel 71 auf dem Rad zum Erfassen des Reifenluftdrucks Pt der Reifen 26, 32, das Übertragungsmittel 105 auf dem Rad zur Übertragung eines Luftdrucksignals SP, das den durch das Reifenluftdruck-Erfassungsmittel 71 erfassten Reifenluftdruck Pt repräsentiert, zu dem Fahrzeugkörper, das Empfangsmittel 106 auf dem Fahrzeugkörper zum Empfang des Luftdrucksignals SP, das als das Transmissionssignal SS von dem Übertragungsmittel 105 übertragen worden ist, das Hauptschalter-Ausschalt-Erfassungsmittel 107 zur Erzeugung eines Hauptschalter-AUS-Signals Soff, wenn das Ausschalten des Hauptschalters 23 erfasst wird, das zweite Steuer/Regelmittel 111 auf dem Fahrzeugkörper zum Empfang des durch das Hauptschalter-Ausschalt-Erfassungsmittel 107 erzeugten Hauptschalter-AUS-Signals Soff und des durch das Empfangsmittel 106 empfangenen Luftdrucksignals SP und zum Speichern des Luftdrucksignals SP und die zweite Zeitsteuereinrichtung 108 auf dem Fahrzeugkörper zum Betreiben des Empfangsmittels 106 für eine konstante Zeitperiode Hr zu jedem von vorbestimmten Zeitintervallen Tr, wenn das zweite Steuer/Regelmittel 111 das Hauptschalter-AUS-Signal Soff empfängt.
-
Wenn der Hauptschalter 23 ausgeschaltet wird, wird das Empfangsmittel 106 für die bestimmte Zeitperiode Hr zu jedem von gegebenen Zeitintervallen Tr betrieben, um dadurch zu ermöglichen, dass das zweite Steuer/Regelmittel 111 das Luftdrucksignal SP empfängt und den von dem Luftdrucksignal SP erhaltenen Reifenluftdruck Pt speichert, bis der Hauptschalter 23 eingeschaltet wird. Wenn der Hauptschalter 23 zum nächsten Mal eingeschaltet wird, ist der Fahrer in der Lage, den letzten Reifenluftdruckzustand von dem gespeicherten Reifenluftdruck Pt zu erkennen, bevor das Kraftfahrzeug läuft.
-
Bei der vorliegenden Erfindung wird das Einschalten des Hauptschalters durch das Hauptschalter-EIN-Erfassungsmittel erfasst. Das Einschalten des Hauptschalters kann jedoch durch das zweite Steuer/Regelmittel selbst erfasst werden, wenn das zweite Steuer/Regelmittel zu der Zeit, zu der der Hauptschalter eingeschaltet wird, mit Energie versorgt wird.
-
Wenn eine Situation entsteht, bei der der in 4 gezeigte Luftdruckdetektor 41 an dem Rad nicht in der Lage ist, ein Signal zu übertragen (aufgrund eines Funktionsausfalls der verschiedenen Komponenten des Luftdruckdetektors 41, einem Batteriespannungszusammenbruch oder ähnlichem), kann das zweite Steuer/Regelmittel 84 erfassen, dass das Empfangsausgabesignal SB nicht von dem Hauptempfangsmittel 81 überfragen worden ist, und ein Warnsignal SK an die Warneinheit 47 senden, welche eine Warnung mittels eines Licht emittierenden Elementes oder eines Klang erzeugenden Elementes ausgibt, was anzeigt, dass der Luftdruckdetektor 41 einen Fehler aufweist. Der Fahrer kann dann sofort erkennen, dass der Luftdruckdetektor 41 einen Fehler aufweist, und den Fehler des Luftdruckdetektors 41 behandeln, um zu verhindern, dass der Reifenluftdruck und die Reifentemperatur nicht erfasst werden.
-
Das obige Verfahren kann auf die Ausführung, die in 7 gezeigt wird, angewandt werden.
-
Eine Reifenluftdruck-Erfassungsvorrichtung weist ein Reifenluftdruck-Erfassungsmittel (71) an einem Rad auf sowie ein Hauptübertragungsmittel (77) an dem Rad zur Übertragung eines Luftdrucksignals (SP) zu einem Fahrzeugkörper, ein Hauptempfangsmittel (81) an dem Fahrzeugkörper zum Empfang des Luftdrucksignals (SP), ein Hauptschalter-Einschalt-Erfassungsmittel (82) an dem Fahrzeugkörper zur Erfassung des Einschaltens eines Hauptschalters (23), ein zweites Steuer/Regelmittel (84) an dem Fahrzeugkörper zum Empfang des Luftdrucksignals (SP) und eines Hauptschalter-EIN-Signals (Son), ein Hilfsübertragungsmittel (85) an dem Fahrzeugkörper zur Übertragung eines Übertragungs-Anweisungssignals (SR) zu dem Rad, wenn das zweite Steuer/Regelmittel (84) das Hauptschalter-EIN-Signal (Son) empfängt, ein Hilfsempfangsmittel (78) an dem Rad zum Empfang des Übertragungs-Anweisungssignals (SR) und ein erstes Steuer/Regelmittel (76) zum Lesen eines neuen Luftdrucksignals (SF). Wenn der Hauptschalter eingeschaltet wird, kann der Zustand des Reifenluftdrucks sofort erkannt werden. Es ist nicht erforderlich, dass das Hauptübertragungsmittel das Luftdrucksignal zu jeder Zeit überträgt oder die Frequenz, mit der das Luftdrucksignal übertragen werden soll, erhöht. Damit kann der Batterieverbrauch an dem Rad reduziert werden.