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DE102023204006A1 - Elektrische Anschlussbox sowie Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

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DE102023204006A1
DE102023204006A1 DE102023204006.9A DE102023204006A DE102023204006A1 DE 102023204006 A1 DE102023204006 A1 DE 102023204006A1 DE 102023204006 A DE102023204006 A DE 102023204006A DE 102023204006 A1 DE102023204006 A1 DE 102023204006A1
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DE
Germany
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connection terminals
housing
circuit board
receiving part
connection
Prior art date
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Pending
Application number
DE102023204006.9A
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English (en)
Inventor
Sumit Paithankar
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Brose Fahrzeugteile SE and Co KG
Original Assignee
Brose Fahrzeugteile SE and Co KG
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Publication date
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Priority to PCT/EP2024/061038 priority patent/WO2024223537A1/de
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K5/00Casings, cabinets or drawers for electric apparatus
    • H05K5/0026Casings, cabinets or drawers for electric apparatus provided with connectors and printed circuit boards [PCB], e.g. automotive electronic control units
    • H05K5/0069Casings, cabinets or drawers for electric apparatus provided with connectors and printed circuit boards [PCB], e.g. automotive electronic control units having connector relating features for connecting the connector pins with the PCB or for mounting the connector body with the housing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine elektrische Anschlussbox (2), insbesondere für ein Kraftfahrzeug, sowie ein Verfahren zu deren Herstellung, wobei die Anschlussbox (2) ein verschließbares und zur Umgebung abgedichtetes Gehäuse (4) aufweist, in dem eine Leiterplatte (10) angeordnet ist, welche eine Mehrzahl von Anschlussterminals (14) aufweist, die eine Gehäusewand (16) durchdringen so dass sie von außen über einen Kontaktstecker kontaktierbar sind, wobei die Anschlussterminals (14) von einer Gussmasse umgossen werden, welche ein Dichtelement (26) ausbildet, so dass das Gehäuse (4) einer vorgegebenen IP-Schutzklasse genügt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine elektrische Anschlussbox, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, mit einem verschließbaren und zur Umgebung abgedichteten Gehäuse, in dem eine Leiterplatte mit darauf angebrachten elektronischen Bauteilen angeordnet ist. Die Anschlussbox weist eine Mehrzahl von Anschlussterminals auf, die typischerweise nach Art von Kontaktstiften ausgebildet sind und eine Gehäusewand des Gehäuses durchdringen, sodass sie von außen über einen Kontaktstecker kontaktierbar sind. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zur Herstellung einer solchen Anschlussbox.
  • Derartige Anschlussboxen müssen regelmäßig, speziell wenn sie in Nassbereichen eingesetzt werden, einer gewissen Schutzklasse gegen Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit genügen, speziell gemäß der ISO 20653 und insbesondere gemäß der Schutzklasse IP 64 und höher. Dabei muss das System bestehend aus Anschlussbox und Kontaktstecker geeignet aufeinander abgestimmt sein, um die geforderte Schutzklasse zu gewährleisten.
  • Ein Problem hierbei sind unbenutzte Steckplätze, für die beispielsweise Blindstopfen zum Abdichten erforderlich sind. Soll eine bestehende elektrische Anschlussbox auf eine höhere Schutzklasse aufgerüstet werden, so erfordert dies in der Regel auch eine entsprechende Umgestaltung des Kontaktsteckers. Auch besteht die Gefahr, dass ein Kontaktstecker mit niedrigerer Schutzklasse zu Problemen mit der Dichtheit führt und die höhere Schutzklasse nicht eingehalten wird. Bei der Konstruktion und Auslegung einer Anschlussbox für eine höhere Schutzklasse treten üblicherweise Beschränkungen infolge der notwendigen Berücksichtigung des komplementären Designs des Kontaktsteckers auf. Für die genaue Ausrichtung der Anschlussterminals ist üblicherweise weiterhin eine separate Ausrichtplatte erforderlich.
  • Ausgehend hiervon liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine elektrische Anschlussbox anzugeben, bei der eine gewünschte Schutzklasse der Anschlussbox auch unabhängig vom Design des Kontaktsteckers erreicht ist.
  • Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst durch eine elektrische Anschlussbox mit einem verschließbaren und zur Umgebung abgedichteten Gehäuse, in dem eine Leiterplatte mit darauf angebrachten elektronischen Bauteilen angeordnet ist, wobei weiterhin eine Mehrzahl von Anschlussterminals angeordnet sind, die im montierten Zustand einerseits mit der Leiterplatte elektrisch kontaktiert, typischerweise verlötet sind und die andererseits eine Gehäusewand des Gehäuses durchdringen, sodass sie von außen über einen Kontaktstecker kontaktierbar sind. Die bevorzugt nach Art von Kontaktstiften (Metallstifte) ausgebildeten Anschlussterminals sind von einem Dichtelement bestehend aus einer Gussmasse umgeben, sodass das Gehäuse eine vorgegebene IP-Schutzklasse gemäß ISO 20653 genügt. Die Mehrzahl der Anschlussterminals bildet dabei insbesondere eine gemeinsame Anschluss-Schnittstelle, die bevorzugt gemeinsam von dem einen Kontaktstecker kontaktiert werden können. Hierzu wird der Kontaktstecker üblicherweise in eine geeignete, am Gehäuse ausgebildete Anschlussbuchse eingesteckt, welche die gemeinsame Schnittstelle bildet und welche die Mehrzahl der Anschlussterminals aufnimmt.
  • Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung weiterhin gelöst durch ein Verfahren zur Herstellung einer derartigen Anschlussbox, wobei beim Herstellen der Anschlussbox die Anschlussterminals von einer Gussmasse umgossen werden und diese Gussmasse dann das Dichtelement ausbildet, sodass die Anschlussbox der vorgegebenen IP-Schutzklasse genügt. Die Anschlussbox ist dabei insbesondere für eine Schutzklasse gemäß IP 64 und höher, insbesondere IP 65, IP 68 oder auch IP 69 ausgebildet.
  • Der besondere Vorteil ist in dem Umgießen der Anschlussterminals mit der Dichtmasse zur Ausbildung des Dichtelements zu sehen. Durch das Umgießen der Anschlussterminals wird durch das Dichtelement selbst bereits eine zuverlässige Abdichtung der Anschlussbox und des Gehäuses im Bereich der Anschlussterminals zuverlässig gewährleistet und zwar unabhängig von der Ausgestaltung des Kontaktsteckers. Durch das Vergießen wird daher eine geeignete IP-Schutzklasse erreicht, die unabhängig vom Design des Kontaktsteckers ist. Hierdurch ist in einfacher Weise auch ein Upgrade der Schutzklasse einer Anschlussbox allein durch gehäuseseitige Maßnahmen ermöglicht und es muss das Design des Kontaktsteckers nicht berücksichtigt werden. Auch können durch diese Maßnahme Kontaktstecker, die für eine geringere Schutzklasse ausgebildet sind, mit einer Anschlussbox einer höheren Schutzklasse kombiniert werden. So kann beispielsweise eine Anschlussbox mit Schutzklasse IP 68 oder auch IP 69 mit einem Kontaktstecker kombiniert werden, welcher lediglich für eine geringere Schutzklasse beispielsweise gemäß IP 64 ausgebildet ist. Auch besteht durch dieses Konstruktionskonzept mit dem als Gusselement ausgebildeten Dichtelement ein hoher Designfreiheitsgrad im Hinblick auf die Anordnung der Leiterplatte und der Anschlussterminals innerhalb des Gehäuses. Zudem erfolgt durch das Vergießen auch eine Fixierung der Anschlussterminals in einer gewünschten Ausrichtung, so dass auf eine separate Ausrichtplatte verzichtet werden kann und wird.
  • Bei der Gussmasse handelt es sich um eine geeignete, elastische Dichtmasse, beispielsweise eine elastische Dichtmasse insbesondere auf Basis eines thermoplastischen Elastomer, beispielsweise ein Butylelastomer, ein Kautschuk, ein Silikon usw.
  • In bevorzugter Ausgestaltung weist die Anschlussbox ein Aufnahmeteil für die Anschlussterminals aus, welches eine umlaufende Wandung und eine Wanne ausbildet, wobei die Wanne mit der Gussmasse angefüllt ist. Die Wanne mit der umlaufende Wandung bildet daher insofern eine Begrenzung für die Gussmasse und dient beim Herstellen als Gussform für das Einbringen der Gussmasse. Die einzelnen Anschlussterminals durchstoßen dabei insbesondere einen Boden der Wanne.
  • Bevorzugt weist der Boden eine Vielzahl von Durchbrüchen auf, wobei für jedes Anschlussterminal vorzugsweise genau ein Durchbruch vorgesehen ist. Der Boden ist von der Gussmasse bevorzugt vollständig überdeckt. Durch diese Maßnahme ist insgesamt eine zuverlässige Abdichtung der Anschlussterminals erreicht. Sind mehr Durchbrüche als Anschlussterminals vorgesehen, so werden beim Gießprozess die nicht benutzten Durchbrüche automatisch vergossen und damit abgedichtet. Die Verwendung von separaten Blindstopfen oder dergleichen ist daher nicht erforderlich.
  • In zweckdienlicher Ausgestaltung ist das Aufnahmeteil ein Teil des Gehäuses. Das Aufnahmeteil ist daher unmittelbar am Gehäuse und insbesondere von der Gehäusewand ausgeformt. Bei dem Gehäuse handelt es sich üblicherweise um ein Kunststoff-(Spritz-) Gussteil, sodass also das Aufnahmeteil ein Teilstück des gegossenen Gehäuses ist.
  • Gemäß einer Ausführungsvariante ist weiterhin vorgesehen, dass die umlaufende Wandung nach innen orientiert ist, dass also die ausgebildete Wanne in einem Innenraum des Gehäuses ausgebildet ist. Das Vergießen und die Ausbildung des Dichtelements erfolgen daher von der Innenseite her. Im montierten Zustand liegt daher auch das Dichtelement im Inneren des Gehäuses ein. Der Boden der Wanne bildet zugleich die Gehäusewand aus, durch die die Anschlussterminals im montierten Zustand hindurch gesteckt sind.
  • In bevorzugter Ausgestaltung weist die Leiterplatte zumindest eine Gussöffnung auf, die als Durchtrittsöffnung ausgebildet ist und durch die die Gussmasse in die Wanne eingebracht wurde. Im endkonfektionierten Zustand lässt sich dies typischerweise dadurch erkennen, dass die Gussöffnung der Leiterplatte zumindest teilweise oder auch vollständig mit der Gussmasse angefüllt ist, dass also das Dichtelement insofern vorzugsweise abstehenden Noppen ausbildet, welche in die zumindest eine Gussöffnung eindringt.
  • Zum Herstellen dieser ersten bevorzugten Ausführungsvariante wird die Leiterplatte vorzugsweise zunächst innerhalb des Gehäuses an der vorgesehenen Position positioniert und hierzu insbesondere auf die umlaufende Wandung der Wanne aufgelegt. An der Leiterplatte sind die Anschlussterminals bereits angebracht. D. h. die Anschlussterminals werden beim Positionieren der Leiterplatte zugleich durch die Gehäusewand hindurch gesteckt. Erst anschließend erfolgt das Vergießen, indem die Gussmasse über die Gussöffnungen durch die Leiterplatte hindurch in die Wanne eingebracht wird, sodass diese mit der Gussmasse zumindest teilweise ausgefüllt wird und die einzelnen Anschlussterminals individuell abgedichtet werden. Das Dichtelement wird zwischen dem durch Gehäusewand gebildeten Boden der Wanne und der Leiterplatte ausgebildet.
  • Alternative zu diesem Herstellungsverfahren über das Eingießen der Gussmasse durch die Leiterplatte hindurch werden in bevorzugter Ausgestaltung (zweite Variante) bei der Ausführungsvariante mit dem innenliegenden Aufnahmeteil zunächst die Anschlussterminals durch den Boden der Wanne und damit durch die Gehäusewand hindurch gesteckt. Anschließend wird die Gussmasse in die Wanne eingefüllt.
  • In einem weiteren Schritt wird schließlich die Leiterplatte positioniert und die Anschlussterminals werden mit der Leiterplatte elektrisch kontaktiert, speziell durch einen Lötprozess. Üblicherweise erfolgt hierbei eine Durchsteck-Kontaktierung, d. h. die Anschlussterminals durchdringen die Leiterplatte und werden dann an der gegenüberliegenden Seite in an sich bekannter Weise speziell durch Löten elektrisch mit entsprechenden Leiterbahnen der Leiterplatte kontaktiert.
  • Gemäß einer alternativen (dritten) Ausführungsvariante ist die umlaufende Wandung der Wanne nach außen orientiert, d. h. die Wanne ist an der Außenseite des Gehäuses ausgebildet. Bei dieser Ausführungsvariante ist daher das Dichtelement von der Außenseite her und außerhalb des Gehäuses angebracht.
  • Die nach außen orientierte Wandung bildet bevorzugt eine Anschlussbuchse für den Kontaktstecker aus. Die umlaufende Wandung steht daher insbesondere über die Gussmasse und das ausgebildete Dichtelement über, sodass sie eine zusätzliche Führung für den Kontaktstecker ausbildet.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten (vierten) Ausführungsvariante ist das Aufnahmeteil ein separates Bauteil zusätzlich zum Gehäuse, wobei das Aufnahmeteil an der Leiterplatte angeordnet und insbesondere dort befestigt ist. Bei diesem Aufnahmeteil handelt es sich dabei insbesondere wiederum um eine Wanne mit einer umlaufenden Wandung.
  • Bevorzugt ist quasi als komplementäres Bauteil auf Seiten der Gehäusewand eine Aufnahme ausgebildet, in die im montierten Zustand das separate Aufnahmeteil insbesondere passgenau aufgenommen ist. Die Aufnahme weist dabei bevorzugt einen umlaufenden Rand auf, welcher eine Führung nach Art einer Buchse für das Aufnahmeteil ausbildet.
  • Durch einen Boden dieser Aufnahme, die durch die Gehäusewand gebildet ist, sind die Anschlussterminals im montierten Zustand hindurch gesteckt. Hierzu weist die Aufnahme und damit die Gehäusewand in bevorzugter Ausgestaltung weitere Durchbrüche auf, insbesondere für jedes Anschlussterminal genau einen weiteren Durchbruch. Bei dieser Ausführungsvariante mit dem separaten Aufnahmeteil weist daher einerseits das Aufnahmeteil Durchbrüche für die Anschlussterminals auf und die Gehäusewand die weiteren Durchbrüche auf, wobei die Durchbrüche des Aufnahmeteils und die weiteren Durchbrüche der Gehäusewand zueinander fluchtend ausgerichtet sind.
  • Zur Herstellung dieser Ausführungsvariante wird in bevorzugter Ausgestaltung wie folgt vorgegangen: Die Anschlussterminals werden in das als separates Bauteil ausgebildete Aufnahmeteil eingesteckt, wobei ein Boden des Aufnahmeteils insbesondere für jedes Anschlussterminal hierfür einen individuellen Durchbruch aufweist. Anschließend wird die Gussmasse in die durch das Aufnahmeteil gebildete Wanne eingefüllt und das Dichtelement ausgebildet. Die Gussmasse überdeckt dabei wieder den Boden des Aufnahmeteils, sodass alle Anschlussterminals zuverlässig umgossen sind. Schließlich wird das derart vorbereitete Aufnahmeteil mit den darin eingesteckten und vergossenen Anschlussterminals an der Leiterplatte angeordnet und die Anschlussterminals werden mit der Leiterplatte kontaktiert, speziell durch ein Verlöten. Auch hierbei werden die einzelnen Anschlussterminals vorzugsweise durch die Leiterplatte von einer Unterseite her hindurchgesteckt und an einer Oberseite elektrischen kontaktiert. Durch die Befestigung der Anschlussterminals ist daher insgesamt das Aufnahmeteil mit der Leiterplatte fest verbunden. Die Leiterplatte und das Aufnahmeteil bilden eine gemeinsame Baueinheit.
  • Für alle zuvor beschriebenen Varianten ist vorzugsweise nur ein einziges Gehäusedesign vorgesehen. Das Aufnahmeteil wird bei den verschiedenen Varianten lediglich durch unterschiedliche Bauteile ausgebildet. Bei den ersten beiden Varianten wird das Aufnahmeteil durch die wannenförmige Aufnahme ausgebildet, die an der Innenseite der Gehäusewand ausgeformt ist. Bei der zweiten Ausführungsvariante wird das Aufnahmeteil durch die Anschlussbuchse gebildet, die an der Außenseite der Gehäusewand ausgeformt ist. Und bei der vierten Variante wird das Aufnahmeteil schließlich durch ein eigenständiges Bauteil ausgebildet, welches an der Leiterplatte befestigt ist und mit dieser eine Baueinheit bildet.
  • Das Gehäuse weist allgemein vorzugsweise zwei Gehäusehälften auf, die entlang einer Teilungsebene geteilt sind. In der Teilungsebene liegt insbesondere eine umlaufende Dichtung zum Abdichten der Trennstelle ein. Die beiden Gehäuseteile sind beispielsweise gelenkig miteinander verbunden und/oder sind insbesondere miteinander verrastbar.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsvariante nimmt die Anschlussbox lediglich eine Leiterplatte auf, auf der sämtliche elektronischen Bauteile der Anschlussbox angeordnet sind. Die Anschlussbox wird daher insbesondere auch als PCB-Anschlussbox bezeichnet (Printed Circuit Board). Sie weist bevorzugt genau eine Schnittstelle auf, über die Leiterplatte und damit die gesamte Anschlussbox über vorzugsweise genau einen Kontaktstecker elektrisch kontaktierbar und anschließbar ist. Weitere Gehäusedurchbrüche sind vorzugsweise nicht vorgesehen.
  • Die Anschlussbox ist speziell für ein Kraftfahrzeug ausgebildet und im montierten Zustand Teil eines Kraftfahrzeugs.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Figuren näher erläutert. Diese zeigen in teilweise vereinfachten Darstellungen:
    • 1 eine Explosionsdarstellung einer Anschlussbox mit einem Gehäuse und einer Leiterplatte,
    • 2 eine vergrößerte Darstellung der Leiterplatte gemäß 1 zur Illustration einer ersten Ausführungsvariante, bei der die Gussmasse durch Öffnungen in der Leiterplatte eingebracht wird,
    • 3 eine vergrößerte Darstellung mit einem in das Gehäuseinnere hineinragenden Aufnahmeteil und mit Anschlussterminals, zur Illustration einer zweiten Ausführungsvariante,
    • 4 eine Ansicht auf eine Anschlussbox von außen, mit einem außen angeordneten Aufnahmeteil zur Illustration einer dritten Ausführungsvariante,
    • 5 eine Darstellung eines Aufnahmeteils als separates Bauteil mit darin vergossenen Anschlussterminals zur Illustration einer vierten Ausführungsvariante sowie
    • 6 das Aufnahmeteil gemäß 5, welches an einer Unterseite der Leiterplatte befestigt ist.
  • Gemäß 1 weist eine Anschlussbox 2 ein Gehäuse 4 auf, welches im Ausführungsbeispiel aus zwei entlang einer horizontalen Teilungsebene geteilten Gehäusehälften 6A, 6B besteht. Diese sind im Ausführungsbeispiel gelenkig insbesondere über ein Art Scharniergelenk miteinander verbunden. Die obere Gehäusehälfte 6A bildet einen Deckel und die untere Gehäusehälfte 6B bildet einen Boden aus. Dieser weist im Ausführungsbeispiel Befestigungslaschen zur Montage an einer tragenden Struktur auf. Die beiden Gehäusehälften 6A, 6B sind verschließbar, insbesondere miteinander verrastbar. Zum Abdichten des Gehäuses 4 ist eine umlaufende Dichtung 8 vorgesehen. Bei geschlossenem Gehäuse 4 ist das Gehäuseinnere zur Umgebung hin abgedichtet, insbesondere gemäß der Schutzklasse IP 64 und höher.
  • Innerhalb der Anschlussbox 2 ist eine und vorzugsweise genau eine Leiterplatte 10 angeordnet, an deren Oberseite eine Vielzahl von elektronischen Bauteilen 12 angeordnet ist. Neben der Leiterplatte 10 sind vorzugsweise keine weiteren elektrischen oder elektronischen Bauteile innerhalb der Anschlussbox 2 angeordnet. Zur elektrischen Kontaktierung dieser Bauteile 12 sind eine Vielzahl von Anschlussterminals 14 ausgebildet, die nach Art von Metallstiften und damit Kontaktstiften an einer Unterseite der Leiterplatte 10 abstehen und durch eine bodenseitige Gehäusewand 16 der unteren Gehäusehälfte 6B hindurch treten. In der Gehäusewand 16 sind hierzu individuelle Durchbrüche 18 angeordnet, durch die jeweils ein Anschlussterminal 14 hindurch gesteckt ist.
  • Diese Anschlussterminals 14 können von außen über einen hier nicht näher dargestellten Kontaktstecker kontaktiert werden. Im Ausführungsbeispiel treten die Anschlussterminals 14 durch die Leiterplatte 10 hindurch und stehen an deren Oberseite etwas hervor und sind dort typischerweise mit hier nicht näher dargestellten Leiterbahnen speziell durch einen Lötprozess elektrisch und mechanisch mit der Leiterplatte 10 verbunden.
  • Das Gehäuse 4 und insbesondere die bodenseitige Gehäusehälfte 6B bildet in ihrem Innenraum und damit an der Innenseite der Gehäusewand 16 eine wannenförmige Aufnahme 20 auf, die von einem umlaufenden Rand 22 begrenzt ist.
  • Wie speziell anhand der 4 zu erkennen ist, bildet das Gehäuse 4 und insbesondere die bodenseitige Gehäusehälfte 6B an ihrer Außenseite und damit an der Außenseite der Gehäusewand 16 eine Anschlussbuchse 24 aus, die zum Anschluss des bereits erwähnten Kontaktsteckers ausgebildet ist. Der Kontaktstecker ist komplementär hierzu ausgebildet und lässt sich beispielsweise mit der Anschlussbuchse 24 verrasten. Der Kontaktstecker selber weist innenliegend komplementär zu den Anschlussterminals 14 Kontaktbuchsen als komplementäre Kontaktelemente auf, die jeweils eines der stiftförmigen Anschlussterminals 14 aufnehmen.
  • Die Anschlussterminals 14 sind allgemein in mehreren Reihen linear aneinandergereiht angeordnet. Im Ausführungsbeispiel sind vier Reihen an Anschlussterminals 14 ausgebildet.
  • Zur Abdichtung der Anschlussterminals 14 und damit zur Abdichtung der Anschlussbox 2 im Bereich der Durchbrüche 18 ist allgemein ein als Gusselement ausgebildetes Dichtelement 26 vorgesehen. Dies ist in den Figuren als teilweise transparentes Bauteil dargestellt.
  • Im Zusammenhang mit den Figuren werden nachfolgend unterschiedliche Ausführungsvarianten zur Anordnung und/oder Ausbildung dieses Dichtelements 26 beschrieben.
  • Allen Ausführungsvarianten ist gemeinsam, dass ein Aufnahmeteil 28 ausgebildet ist, welches eine Wanne ausbildet, die von einer umlaufenden Wandung 30 begrenzt ist. Das Aufnahmeteil 28 und damit die Wanne weist einen Boden 32 mit darin ausgebildeten Durchbrüchen 34 aus. Die einzelnen Anschlussterminals 14 sind durch diese Durchbrüche 34 hindurchgesteckt. Sie werden daher quasi vom Aufnahmeteil 28 aufgenommen. Sie sind alle innerhalb des durch die umlaufende Wandung 30 begrenzten Raums aufgenommen. Das Aufnahmeteil 28 bildet zugleich eine Gussform aus, in die eine Gussmasse zur Ausbildung des Dichtelement 26 eingegossen wird. Die Gussmasse wird eingegossen, wenn die Anschlussterminals 14 im Aufnahmeteil 28 aufgenommen und durch den Boden 32 hindurchgesteckt sind.
  • Gemäß einer ersten Ausführungsvariante bildet die zuvor beschriebene Aufnahme 20 das Aufnahmeteil 28 aus, wie dies in der 1 und speziell auch in Verbindung mit 2 angedeutet ist.
  • Zur Ausbildung des Dichtelement 26 wird bei dieser ersten Ausführungsvariante zunächst die Leiterplatte 10 mit den bereits an ihr befestigten Anschlussterminals 14 in die untere Gehäusehälfte 6B eingelegt. Diese weist allgemein typischerweise Stege auf, auf die die Leiterplatte 10 aufgelegt werden kann. Die Aufnahme 20 ist insbesondere mittig angeordnet. Beispielsweise an den Stegen sind bevorzugt Positionierelemente ausgebildet, über die die Leiterplatte 10 in eine definierte Position gebracht wird, sodass die Anschlussterminals 14 jeweils zu den Durchbrüchen 18, 34 ausgerichtet sind.
  • Zur Ausbildung der ersten Variante weist die Leiterplatte 10 zumindest eine und vorzugsweise mehrere Gussöffnungen 36 auf, durch die nach der Anordnung der Leiterplatte 10 in der unteren Gehäusehälfte 6B die Gussmasse in das Aufnahmeteil 28 eingegossen wird und dadurch das Dichtelement 26 ausgebildet wird. Dieses liegt daher zwischen der Leiterplatte 10 und der Gehäusewand 16 im Innenraum des Gehäuses 4 ein.
  • Alternativ zu dieser ersten Herstellungsvariante wird bei einer zweiten Herstellungsvariante, die im Zusammenhang mit der 3 erläutert wird, wie folgt vorgegangen: Auch bei dieser bildet die Aufnahme 20 wiederum das Aufnahmeteil 28 aus. Die einzelnen Anschlussterminals 14 werden zunächst jedoch durch die Durchbrüche 18, 34 hindurch gesteckt und das Aufnahmeteil 28 wird mit der Gussmasse zur Ausbildung des Dichtelements 26 zumindest teilweise gefüllt. Anschließend werden die Anschlussterminals 14 mit der Leiterplatte 10 verbunden. Hierzu ist insbesondere vorgesehen, dass die Anschlussterminals 14 von der Unterseite der Leiterplatte 10 durch diese hindurchgesteckt werden und an der Oberseite insbesondere durch Löten elektrisch und mechanisch mit der Leiterplatte 10 kontaktiert und verbunden werden.
  • Gemäß einer dritten im Zusammenhang mit der 4 gezeigten Ausführungsvariante bildet die Anschlussbuchse 24 das Aufnahmeteil 28 aus. Bei dieser wird daher die Gussmasse von der Außenseite her in das Aufnahmeteil 28 eingegossen und überdeckt zumindest den Boden dieser Anschlussbuchse 24. Das Dichtelement 26 ist daher an der Außenseite der Gehäusewand 16 ausgebildet. Bei dieser Variante können die Anschlussterminals 14 zunächst an der Leiterplatte 10 befestigt werden und die Leiterplatte wird in der unteren Gehäusehälfte 6B platziert und die Anschlussterminals 14 durch die Durchbrüche 18,34 hindurchgesteckt bevor dann das Dichtelement 26 durch das Vergießen ausgebildet wird. Alternativ hierzu können auch zunächst lediglich die Anschlussterminals 14 hindurchgesteckt werden und nachfolgend können die Anschlussterminals 14 mit der Leiterplatte elektrisch mechanisch verbunden werden, wie dies im Zusammenhang mit der 3 auch erläutert wurde.
  • Bei den zuvor beschriebenen drei Ausführungsvarianten ist das Aufnahmeteil 28 jeweils ein einstückiges Teil des Gehäuses 4 und ist insbesondere an der Gehäusewand 16 ausgeformt. Bei den ersten beiden Varianten gemäß den 2 und 3 ist das Aufnahmeteil 28 zur Innenseite hin und bei der dritten Variante zur Außenseite hin ausgebildet. Die Durchbrüche 18 der Gehäusewand 16 bilden daher zugleich die Durchbrüche 34 des Aufnahmeteils 28.
  • Im Zusammenhang mit den 5 und 6 wird noch eine vierte Ausführungsvariante beschrieben, bei der im Unterschied hierzu das Aufnahmeteil 28 als ein separates Aufnahmeteil 28 ausgebildet ist. Dieses bildet wiederum eine Wanne mit dem Boden 32 und der umlaufenden Wandung 30 aus, die mit der Gussmasse zur Ausbildung des Dichtelements 26 angefüllt ist. Die einzelnen Anschlussterminals 14 werden durch die Durchbrüche 34 des Aufnahmeteils 28 hindurchgesteckt. Anschließend wird die Gussmasse eingebracht.
  • Die so vorgefertigte Baueinheit bestehend aus Aufnahmeteil 28, Dichtelement 26 und Anschlussterminals 14 wird anschließend an der Leiterplatte 10 und zwar an deren Unterseite befestigt, und bildet mit dieser anschließend eine gemeinsame Baueinheit, wie sie in der 6 dargestellt ist. Zum Befestigen werden die Anschlussterminals 14 mit der Leiterplatte elektrisch beispielsweise durch Löten verbunden. Speziell werden die oberen Ende der Anschlussterminals 14 durch die Leiterplatte 10 hindurchgesteckt und von deren Oberseite her verlötet. Die derart vorgefertigte Baueinheit wird anschließend in das Gehäuse 4, speziell in die untere Gehäusehälfte 6B eingelegt, dabei treten die Anschlussterminals 14 durch die Durchbrüche 18 in der Gehäusewandung 16 hindurch, die in diesem Ausführungsbeispiel weitere Durchbrüche 18 zusätzlich zu den Durchbrüchen 34 des Aufnahmeteils 28 ausbilden. Die Aufnahme 20 bildet bei dieser Ausführungsvariante zugleich eine Art Buchsenaufnahme für das separate Aufnahmeteil 28 aus. Das Aufnahmeteil 28 liegt bevorzugt passgenau in der Aufnahme 20 ein und wird quasi in dieses eingesteckt.
  • Bezugszeichenliste
  • 2
    Anschlussbox
    4
    Gehäuse
    6A
    obere Gehäusehälfte
    6B
    untere Gehäusehälfte
    8
    Dichtung
    10
    Leiterplatte
    12
    elektronisches Bauteil
    14
    Anschlussterminal
    16
    Gehäusewand
    18
    Durchbruch
    20
    Aufnahme
    22
    um laufender Rand
    24
    Anschlussbuchse
    26
    Dichtelement
    28
    Aufnahmeteil
    30
    Wandung
    32
    Boden
    34
    Durchbruch
    36
    Gussöffnung

Claims (15)

  1. Elektrische Anschlussbox (2), insbesondere für ein Kraftahrzeug, mit einem verschließbaren und zur Umgebung abgedichteten Gehäuse (4) mit, in dem eine Leiterplatte (10) angeordnet ist, welche eine Mehrzahl von Anschlussterminals (14) aufweist, die eine Gehäusewand (16) durchdringen, so dass sie von außen über einen Kontaktstecker kontaktierbar sind, wobei die Anschlussterminals (14) von einem Dichtelement (26) bestehend aus einer Gussmasse umgeben sind, so dass das Gehäuse (4) einer vorgegebenen IP-Schutzklasse genügt.
  2. Anschlussbox (2) nach dem vorhergehenden Anspruch, die ein Aufnahmeteil (28) für die Anschlussterminals (14) aufweist, welches eine umlaufenden Wandung (30) und eine Wanne ausbildet, wobei die Wanne mit der Gussmasse angefüllt ist.
  3. Anschlussbox (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der das Aufnahmeteil (28) einen Boden (32) aufweist, welcher eine Vielzahl von Durchbrüchen (34) und insbesondere für jedes Anschlussterminal (14) genau einen Durchbruch (34) aufweist, und wobei der Boden (32) von der Gussmasse überdeckt ist.
  4. Anschlussbox (2) nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, wobei das Aufnahmeteil (28) Teil des Gehäuses (4) ist.
  5. Anschlussbox (2) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die umlaufende Wandung (30) nach Innen orientiert ist.
  6. Anschlussbox (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Leiterplatte (10) zumindest eine Gussöffnung (36) aufweist, durch die die Gussmasse eingebracht wurde.
  7. Anschlussbox (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der die umlaufende Wandung (30) nach Außen orientiert ist und das Aufnahmeteil (28) insbesondere eine Anschlussbuchse (24) für den Kontaktstecker ausbildet.
  8. Anschlussbox (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Aufnahmeteil (28) ein separates Bauteil ist, welches an der Leiterplatte (10) angeordnet ist.
  9. Anschlussbox (2) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei an der Gehäusewand (16) eine Aufnahme (20) ausgebildet ist mit einem insbesondere umlaufenden Rand (22) und das Aufnahmeteil (28) in der Aufnahme (20) aufgenommen ist.
  10. Anschlussbox (2) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei, ein Boden der Aufnahme durch die Gehäusewand (16) gebildet ist und eine Vielzahl von weiteren Durchbrüchen (18) aufweist, durch die die Anschlussterminals (14) hindurchgeführt sind.
  11. Verfahren zur Herstellung einer Anschlussbox (2) insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Anschlussbox (2) ein verschließbares und zur Umgebung im geschlossenen Zustand abgedichtetes Gehäuse (4) aufweist, in dem eine Leiterplatte (10) angeordnet ist, welche eine Mehrzahl von Anschlussterminals (14) aufweist, die eine Gehäusewand (16) durchdringen, so dass sie von außen über einen Kontaktstecker kontaktierbar sind, wobei die Anschlussterminals (14) von einer Gussmasse umgossen werden, welche ein Dichtelement (26) ausbildet, so dass die Anschlussbox (2) einer vorgegebenen IP-Schutzklasse genügt.
  12. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, mit folgenden Schritten: - Einlegen der Leiterplatte (10) mit den daran befestigten Anschlussterminals (14) in das Gehäuse (4), wobei die Anschlussterminals (14) die Gehäusewand (16) durchdringen, - Einfüllen der Gussmasse durch Gussöffnungen (36) in der Leiterplatte (10), so dass das Dichtelement (26) um die Anschlussterminals (14) im Bereich zwischen Leiterplatte (10) und Gehäusewand (16) ausgebildet wird.
  13. Verfahren nach Anspruch 11, mit folgenden Schritten: - Durchstecken der Anschlussterminals (14) durch die Gehäusewand (16) - Einfüllen der Gussmasse in ein Aufnahmeteil (28), welches eine um die Anschlussterminals (14) umlaufende Wandung (30) und einen durch die Gehäusewand (16) gebildeten Boden aufweist, - Verbinden der Anschlussterminals (14) mit der Leiterplatte (10).
  14. Verfahren nach Anspruch 11 mit folgenden Schritten: - Einlegen der Leiterplatte (10) mit den daran befestigten Anschlussterminals (14) in das Gehäuse (4), wobei die Anschlussterminals (14) die Gehäusewand (16) durchdringen, - Einfüllen der Gussmasse in ein an einer Außenseite ausgebildetes Aufnahmeteil (28), welches eine die Anschlussterminals (14) umlaufende Wandung (30) aufweist.
  15. Verfahren nach Anspruch 11 mit folgenden Schritten: - Einstecken der Anschlussterminals (14) in ein Aufnahmeteil (28) als separates Bauteil, welches eine Wanne mit einer umlaufenden Wandung (30) ausbildet, - Einfüllen der Gussmasse in das Aufnahmeteil (28), - Anordnen des Aufnahmeteils (28) an der Leiterplatte (10) und Verbinden der Anschlussterminals (14) mit der Leiterplatte (10).
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