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Hintergrund der Erfindung
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Diese Erfindung bezieht sich auf elektrische Verbinder. Insbesondere bezieht sich diese Erfindung auf eine verbesserte Struktur für einen elektrischen Plug-in-Verbinder.
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Ein elektrischer Verbinder enthält typischerweise Anschlusshohlräume, die elektrische Anschlüsse halten, und Anschlussverriegelungen, die die Anschlüsse in ihren jeweiligen Hohlräumen halten. Einige elektrische Verbinder enthalten auch eine Anschlusspositionssicherung. Die Anschlusspositionssicherung ist ein Mechanismus, der zu einer verriegelten Position bewegt werden kann, wenn die Anschlüsse in ihren jeweiligen Hohlräumen angemessen positioniert sind. Die Anschlusspositionssicherung hält weiterhin die Anschlüsse in ihren jeweiligen Hohlräumen, entweder durch Verstärken der Anschlussverriegelungen oder durch Vorsehen einer unabhängigen sekundären Verriegelung.
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Einige elektrische Verbinder weisen ein inneres Gehäuse und ein separates äußeres Gehäuse auf. Die Anschlusshohlräume sind an dem inneren Gehäuse gelegen, während das äußere Gehäuse einen Riegel enthält, um den elektrischen Verbinder an einem entsprechenden Verbinder zu halten. Während Montage des elektrischen Verbinders können die elektrischen Anschlüsse zuerst in das innere Gehäuse eingesetzt werden, und dann kann das innere Gehäuse in das äußere Gehäuse eingesteckt und arretiert werden. Es wäre wünschenswert, eine verbesserte Anschlusspositionssicherung vorzusehen, sowie einen verbesserten Plug-in-Verbinder.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Diese Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Verbinder. Der elektrische Verbinder enthält ein Anschlussgehäuse mit einem oder mehreren Anschlusshohlräumen und einem Schlitz. Der elektrische Verbinder enthält auch eine Anschlusspositionssicherung. Die Anschlusspositionssicherung enthält eine Basis, zwei Gleiter, die sich von der Basis in einer Sicherungsrichtung erstrecken, und einen Verriegelungsarm, der sich von der Basis in der Sicherungsrichtung erstreckt. Die Anschlusspositionssicherung wird an dem Schlitz von den Gleitern zur relativen Bewegung zu dem Anschlussgehäuse gestützt.
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In einer anderen Ausführungsform weist das Anschlussgehäuse einen Peripheriedichtungssitz auf, der an einer Außenfläche davon definiert ist. Das Anschlussgehäuse weist einen gehaltenen Abschnitt auf, der sich von einem Einsatzende des Anschlussgehäuses zu dem Dichtungssitz erstreckt. Der elektrische Verbinder enthält auch ein Verbindergehäuse. Das Verbindergehäuse weist einen Verbindersitz auf. Der gehaltene Abschnitt des Anschlussgehäuses wird in dem Verbindersitz gehalten.
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Verschiedene Aspekte dieser Erfindung werden Fachmännern von der folgenden detaillierten Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen offensichtlich, wenn sie in Anbetracht der beigefügten Zeichnungen gelesen werden.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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- 1 ist eine vordere perspektivische Ansicht eines elektrischen Verbinders des Stands der Technik.
- 2 ist eine hintere perspektivische Explosionsansicht des elektrischen Verbinders des Stands der Technik, der in 1 dargestellt ist.
- 3 ist eine Elevationsendansicht des elektrischen Verbinders des Stands der Technik, der in 1 und 2 dargestellt ist.
- 4 ist eine vordere perspektivische Ansicht eines verbesserten elektrischen Verbinders in Einklang mit dieser Erfindung.
- 5 ist eine vordere perspektivische Explosionsansicht des in 4 dargestellten elektrischen Verbinders, der ein Anschlussgehäuse, eine Anschlusspositionssicherung, eine Peripheriedichtung, ein Verbindergehäuse und eine Verbinderpositionssicherung enthält.
- 6 ist eine vergrößerte hintere perspektivische Ansicht der Anschlusspositionssicherung, die in 5 dargestellt ist.
- 7 ist eine Querschnittsansicht des in 5 dargestellten Anschlussgehäuses, die die Anschlusspositionssicherung in einer Vorverriegelungsposition zeigt.
- 8 ist eine Querschnittsansicht, die entlang Linie 8-8 von 7 genommen ist.
- 9 ist eine Querschnittsansicht ähnlich zu 8, die die Anschlusspositionssicherung in einer Sicherungsposition zeigt.
- 10 ist eine Elevationsendansicht des in 5 dargestellten Verbindergehäuses.
- 11 ist eine Querschnittsansicht, die entlang Linie 11-11 von 10 genommen ist.
- 12 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht von unterhalb der in 12 dargestellten Verbinderpositionssicherung.
- 13 ist eine Querschnittsansicht des Verbindergehäuses, das die Verbinderpositionssicherung in einer Vorverriegelungsposition zeigt.
- 14 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht ähnlich zu 13, die die Verbinderpositionssicherung zeigt, die initial von der Vorverriegelungsposition weg und in Eingriff mit einem Block an dem Verbindergehäuse bewegt ist.
- 15 ist eine Querschnittsansicht ähnlich zu 14, die die Verbinderpositionssicherung zeigt, die weiter zu einer Sicherungsposition bewegt ist.
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Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
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Bezugnehmend nun auf die Zeichnungen ist dort in den 1, 2 und 3 ein elektrischer Verbinder nach dem Stand der Technik dargestellt, der allgemein bei 10 angezeigt ist und ein Anschlussgehäuse 12 aufweist, das zwei Anschlusshohlräume 14 aufweist. Jeder der Anschlusshohlräume 14 ist zur Aufnahme eines elektrischen Anschlusses (nicht gezeigt) adaptiert. Eine Anschlusspositionssicherung 16 ist an dem Anschlussgehäuse 12 angebracht und ist adaptiert, als eine sekundäre Verriegelung zu fungieren, um die elektrischen Anschlüsse in den jeweiligen Anschlusshohlräumen 14 zu halten. Das Anschlussgehäuse 12 enthält auch einen Dichtungssitz 18, der eine darauf positionierte Peripheriedichtung 20 aufweist. Der elektrische Verbinder 10 enthält ferner ein Verbindergehäuse 22.
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Um den elektrischen Verbinder 10 nach dem Stand der Technik zu montieren, wird ein Abschnitt 24 des Anschlussgehäuses 12 in das Verbindergehäuse 22 eingesetzt. Dann wird das Anschlussgehäuse 12 in einer Montagerichtung 26 relativ zu dem Verbindergehäuse 22 bewegt, sodass ein Anschlag 28 an dem Anschlussgehäuse 12 in einen Flansch 30 an dem Verbindergehäuse 22 eingreift. Dadurch wird verhindert, dass das Anschlussgehäuse 12 weiter in die Montagerichtung 26 relativ zum Verbindergehäuse 22 bewegt wird, und es wird verhindert, dass das Verbindergehäuse 22 in die Peripheriedichtung 20 eingreift. Das Verbindergehäuse 22 greift in den Abschnitt 24 des Anschlussgehäuses 12 ein, um das Anschlussgehäuse 12 in Position relativ zum Verbindergehäuse 22 zu halten. Der Abschnitt 24 des Anschlussgehäuses 12 kann, falls gewünscht, eine axiale Länge 32 (gemessen parallel zur Montagerichtung 26) von etwa 9 mm aufweisen.
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Der elektrische Verbinder 10 nach dem Stand der Technik ist so adaptiert, dass er mit einem entsprechenden Verbinder (nicht gezeigt) zusammenpasst, der ebenfalls in der Technik bekannt ist. Um dies zu erleichtern, enthält das Verbindergehäuse 22 einen Riegel 34, der in einen Abschnitt des entsprechenden Verbinders eingreift, um den elektrischen Verbinder 10 nach dem Stand der Technik an dem entsprechenden Verbinder zu halten. Der elektrische Verbinder 10 des Standes der Technik enthält eine Verbinderpositionssicherung 36, die an dem Riegel 34 angebracht ist (in
1 in einer geöffneten Position gezeigt). Die Verbinderpositionssicherung 36 ist von der geöffneten Position zu einer geschlossene Position bewegbar, wenn der elektrische Verbinder 10 des Standes der Technik mit dem entsprechenden Verbinder zusammengepasst wird. Wenn die Verbinderpositionssicherung 36 in der geschlossenen Position ist, verhindert sie, dass der Riegel 34 von dem entsprechenden Verbinder gelöst wird, wie zum Beispiel im
US-Patent 9,425,534 beschrieben. Die Verbinderpositionssicherung 36 enthält einen Aktivierungsabschnitt 38, der es einem Bediener ermöglicht, die Verbinderpositionssicherung 36 zwischen der offenen und der geschlossenen Position zu bewegen.
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Wie in 3 am besten gezeigt, enthält das Verbindergehäuse 22 eine T-förmige Schiene 40, die in einer ähnlich geformten Nut 42 in der Verbinderpositionssicherung 36 aufgenommen ist. Somit kann die Verbinderpositionssicherung 36 axial relativ zum Verbindergehäuse 22 (parallel zur Montagerichtung 26) bewegt werden, wird aber daran gehindert, anders relativ zum Verbindergehäuse 22 bewegt zu werden.
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Die 4 bis 15 stellen die Struktur und den Betrieb eines verbesserten elektrischen Verbinders, allgemein bei 44 angezeigt, in Einklang mit der Erfindung dar. Der elektrische Verbinder 44 kann so adaptiert sein, dass er mit dem entsprechenden, oben beschriebenen Verbinder (nicht gezeigt) zusammenpasst und somit zur Verwendung als Alternative für den zuvor beschriebenen elektrischen Verbinder 10 nach dem Stand der Technik beabsichtigt ist. Folglich kann der elektrische Verbinder 44 dieser Erfindung so gestaltet sein, dass er in denselben physischen Raum passt wie der oben diskutierte elektrische Verbinder 10 des Standes der Technik, obwohl dies nicht erforderlich ist.
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Der elektrische Verbinder 44 enthält ein Anschlussgehäuse 46. Das dargestellte Anschlussgehäuse 46 ist aus Kunststoff geformt. Das Anschlussgehäuse 46 kann jedoch aus jedem gewünschten Material oder einer Kombination von Materialien bestehen und unter Verwendung jedes gewünschten Prozesses hergestellt werden. Das dargestellte Anschlussgehäuse 46 enthält zwei Anschlusshohlräume 48, obwohl eine größere oder geringere Anzahl solcher Anschlusshohlräume vorgesehen werden kann. Jeder der Anschlusshohlräume 48 erstreckt sich durch das Anschlussgehäuse 46 und definiert eine jeweilige Anschlussachse 50. Jeder der Anschlusshohlräume 48 ist zur Aufnahme und Stütze eines jeweiligen elektrischen Anschlusses (nicht gezeigt) adaptiert, der beispielsweise durch eine Bewegung in eine Einsatzrichtung 52 entlang der jeweiligen Anschlussachse 50 in diesen eingesetzt werden kann.
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Der elektrische Verbinder 44 enthält auch eine Anschlusspositionssicherung 54. Die dargestellte Anschlusspositionssicherung 54 ist aus Kunststoff geformt. Die Anschlusspositionssicherung 54 kann jedoch aus jedem gewünschten Material oder einer Kombination von Materialien bestehen und unter Verwendung jedes gewünschten Prozesses hergestellt werden. Die Anschlusspositionssicherung 54 enthält eine Basis 56, die zwei Gleiter 58 aufweist, die sich von der Basis 56 in eine Sicherungsrichtung 60 erstrecken. Die dargestellten Gleiter 58 sind an gegenüberliegenden Enden der Basis 56 gelegen. An jedem der Gleiter 58 ist eine Stütze 62 angebracht, die von der Basis 56 beabstandet ist. Die Anschlusspositionssicherung 54 enthält auch einen elastischen Verriegelungsarm 64, der an der Basis 56 und der Stütze 62 angebracht ist. Der Verriegelungsarm 64 enthält einen keilförmigen Vorverriegelungfänger 66 und einen blockförmigen Verriegelungsfänger 68.
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Bezugnehmend zurück zu 5 und auch zu 7: Um die Anschlusspositionssicherung 54 am Anschlussgehäuse 46 anzubringen, wird die Anschlusspositionssicherung 54 initial so neben dem Anschlussgehäuse 46 positioniert, dass die Stütze 62 dem Anschlussgehäuse 46 zugewandt ist. Dann wird die Anschlusspositionssicherung 54 in die Sicherungsrichtung 60 in einen Schlitz 70 am Anschlussgehäuse 46 bewegt. Die Sicherungsrichtung 60 verläuft senkrecht zur Einsatzrichtung 52, und der Schlitz 70 erstreckt sich über beide Anschlusshohlräume 48.
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Wie zuvor beschrieben, sind die Gleiter 56 der Anschlusspositionssicherung 54 an gegenüberliegenden Enden der Basis 56 gelegen. Die Gleiter 58 sind in den jeweiligen Kanalabschnitten 72 des Schlitzes 70 gelegen. Somit kann die Anschlusspositionssicherung 54 relativ zum Anschlussgehäuse 46 in eine Richtung bewegt werden, die parallel zur Sicherungsrichtung 60 verläuft.
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Das Anschlussgehäuse 46 enthält einen Vorverriegelungsanschlag 74. Der dargestellte Vorverriegelungsanschlag 74 ist ein geformter Vorsprung am Anschlussgehäuse 46, der sich in den Schlitz 70 erstreckt und zwischen den beiden Anschlusshohlräumen 48 angeordnet ist. Wenn die Anschlusspositionssicherung 54 initial in dem Schlitz 70 in die Sicherungsrichtung 60 bewegt wird, greift der Vorverriegelungsfänger 66 an der Anschlusspositionssicherung 54 initial in den Vorverriegelungsanschlag 74 ein. Infolgedessen wird einer weiteren Bewegung der Anschlusspositionssicherung 54 in die Sicherungsrichtung 60 initial widerstanden. Wenn jedoch anschließend eine ausreichende Kraftmenge aufgebracht wird, um diesen initialen Widerstand zu überwinden, wird der Verriegelungsarm 64 (und der auf dem Verriegelungsarm 64 gestützte Vorverriegelungsfänger 66) von dem Vorverriegelungsanschlag 74 weggelenkt. Dadurch kann die Anschlusspositionssicherung 54 weiter in die Sicherungsrichtung 60 zu der in den 7 und 8 gezeigten Vorverriegelungsposition bewegt werden. In dieser Vorverriegelungsposition prallt der Verriegelungsarm 64 (und der am Verriegelungsarm 64 gestützte Vorverriegelungsfänger 66) in die in 8 am besten gezeigte Vorverriegelungsstellung zurück. Wenn sich die Anschlusspositionssicherung 54 in der Vorverriegelungsposition befindet, greift der Vorverriegelungsfänger 66 in den Vorverriegelungsanschlag 74 ein, um eine Bewegung der Anschlusspositionssicherung 54 entgegen der Sicherungsrichtung 60 relativ zum Anschlussgehäuse 46 zu verhindern. Wenn die Anschlusspositionssicherung 54 in der Vorverriegelungsposition ist, können die elektrischen Anschlüsse (nicht gezeigt) in die Anschlusshohlräume 48 eingesetzt werden. Jeder Anschlusshohlraum 48 enthält eine Leiste 76, die adaptiert ist, in eine Lanze, die an dem zugehörigen elektrischen Anschluss vorgesehen ist, einzugreifen, um den elektrischen Anschluss in dem Anschlusshohlraum 48 zu halten.
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Das Anschlussgehäuse 46 enthält auch einen Verriegelungsanschlag 78. Der dargestellte Verriegelungsanschlag 78 ist ebenfalls ein geformter Vorsprung am Anschlussgehäuse 46, der sich in den Schlitz 70 erstreckt und zwischen den zwei Anschlusshohlräumen 48 gelegen ist. Wie in 7 am besten zu sehen ist, sind der Vorverriegelungsanschlag 74 und der Verriegelungsanschlag 78 nebeneinander gelegen, sind aber in Einsatzrichtung 52 voneinander getrennt. Der Vorverriegelungsanschlag 74 und der Verriegelungsanschlag 78 können jedoch in jeden gewünschten relativen Positionen gelegen sein und beispielsweise in derselben Projektion in den Schlitz 70 gelegen sein. Wenn sich die Anschlusspositionssicherung 54 in der Vorverriegelungsposition befindet, greift der Verriegelungsfänger 68 in den Verriegelungsanschlag 78 ein, um initial einer Bewegung der Anschlusspositionssicherung 54 in die Sicherungsrichtung 60 relativ zum Anschlussgehäuse 46 zu widerstehen. Wenn jedoch eine ausreichende Kraftmenge aufgebracht wird, um diesen initialen Widerstand zu überwinden, werden der Verriegelungsarm 64 (und der an dem Verriegelungsarm 64 gestützte Verriegelungsfänger 68) vom Verriegelungsanschlag 78 weggelenkt. Wenn die Anschlusspositionssicherung 54 in die Sicherungsrichtung 60 zu der verriegelten Position bewegt wird, prallen der Verriegelungsarm 64 (und der am Verriegelungsarm 64 angebrachte Verriegelungsfänger 68) zu der in 9 gezeigten Position zurück. Wenn sich die Anschlusspositionssicherung 54 in der verriegelten Position befindet, greift der Verriegelungsfänger 68 in den Verriegelungsanschlag 78 ein, um eine Bewegung der Anschlusspositionsicherung 54 entgegen der Sicherungsrichtung 60 relativ zum Anschlussgehäuse 46 zu verhindern.
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Die Anschlusspositionssicherung 54 enthält auch sekundäre Verriegelungen 80. Die dargestellten sekundären Verriegelungen 80 sind als Teil eines der Gleiter 58 geformt, können aber an jedem gewünschten Teil der Anschlusspositionssicherung 54 gelegen sein. Wenn sich die Anschlusspositionssicherung 54 in der verriegelten Position befindet, ist jede der sekundären Verriegelungen 80 in einem der Anschlusshohlräume 48 gelegen und ist adaptiert zu verhindern, dass der elektrische Anschluss aus diesem Anschlusshohlraum 48 entfernt wird.
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Bezugnehmend zurück zu 5: Das Anschlussgehäuse 46 enthält einen Dichtungssitz 82, der an der Außenfläche davon vorgesehen ist. Der dargestellte Dichtungssitz 82 ist ein Kanal an dem Anschlussgehäuse 46, der sich um die Peripherie des Anschlussgehäuses 46 herum erstreckt. Der elektrische Verbinder 44 kann auch eine optionale Dichtung 84 enthalten, die auf dem Dichtungssitz 82 abgestützt werden kann. Das Anschlussgehäuse 46 enthält ferner einen gehaltenen Abschnitt 86, der sich vom Dichtungssitz 82 bis zu einem Einsatzende 88 erstreckt. Um die Dichtung 84 auf dem Dichtungssitz 82 zu installieren, wird das Einsatzende 88 in die Dichtung 84 eingesetzt, und die Dichtung 84 wird über den gehaltenen Abschnitt 86 zum Dichtungssitz 82 bewegt. Der dargestellte gehaltenen Abschnitt 86 hat eine im Wesentlichen einheitliche Außenfläche vom Einsatzende 88 bis zum Dichtungssitz 82, obwohl dies nicht erforderlich ist. Der dargestellte gehaltenen Abschnitt 86 weist auch eine im Wesentlichen konsistente Außengeometrie zwischen dem Einsatzende 88 und dem Dichtungssitz 82 auf, obwohl dies ebenfalls nicht erforderlich ist. Im Gegensatz zu dem Anschlussgehäuse des Standes der Technik 12 weist der dargestellte gehaltene Abschnitt 86 keinen Anschlag auf, der neben dem Dichtungssitz gelegen ist. Dies erleichtert es, die Dichtung 84 auf dem Anschlussgehäuse 46 zu installieren.
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Der elektrische Verbinder 44 enthält auch ein Verbindergehäuse 90, das aus Kunststoff geformt ist. Das Verbindergehäuse 90 kann jedoch aus jedem beliebigen Material oder einer Kombination von Materialien und durch jeden gewünschten Prozess hergestellt werden. Das dargestellte Verbindergehäuse 90 enthält einen Gehäusesitz 92, der adaptiert ist, das Anschlussgehäuse 46 zu halten. Um das Anschlussgehäuse 46 mit dem Verbindergehäuse 90 zu verbinden, wird das Anschlussgehäuse 46 initial mit dem Gehäusesitz 92 so ausgerichtet, dass das Einsatzende 88 dem Gehäusesitz 92 zugewandt ist, wie in 5 gezeigt. Dann wird das Verbindergehäuse 90 relativ zum Anschlussgehäuse 46 in der Einsatzrichtung 52 bewegt, so dass der gehaltene Abschnitt 86 in den Anschlusssitz 92 eintritt. Das Verbindergehäuse 90 enthält Führungen 94 und 96, die an dem Gehäusesitz 92 vorgesehen sind. Die dargestellten Führungen 94 und 96 sind erhabene Laschen, die sich in die Einsetzrichtung 52 erstrecken. Wie in 5 am besten gezeigt, weist das Anschlussgehäuse 46 einen entsprechenden Führungsschlitz 98 auf, der in dem gehaltenen Abschnitt 86 vorgesehen ist. Obwohl in 5 nicht gezeigt, enthält das Anschlussgehäuse 46 auch einen zweiten Führungsschlitz auf der gegenüberliegenden Seite des Anschlussgehäuses 46. Wenn das Anschlussgehäuse 46 im Gehäusesitz 92 positioniert ist, wirken die Führungen 94 mit den Führungsschlitzen 98 zusammen, um das Anschlussgehäuse 46 relativ zu dem Verbindergehäuse 90 angemessen zu orientieren. Wie in 11 gezeigt, erstreckt sich die Führung 94 weiter in der Einsatzrichtung 52 als die Führung 96. Die Führungsschlitze 98 weisen ähnliche Längen auf und fungieren somit als Poka Yoke, um zu verhindern, dass das Anschlussgehäuse 46 in einer inkorrekten Orientierung relativ zu dem Verbindergehäuse 90 installiert wird.
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Das Verbindergehäuse 90 enthält ferner eine Vielzahl von Gehäuseanschlägen 100, die in der dargestellten Ausführungsform keilförmige Vorsprünge an dem Gehäusesitz 92 sind. Das dargestellte Verbindergehäuse 90 enthält vier solcher Gehäuseanschläge 100, es kann jedoch jede gewünschte Anzahl davon vorgesehen werden. Wie in 5 gezeigt, enthält das Anschlussgehäuse 46 eine Vielzahl von Gehäusefängern 102, die in der dargestellten Ausführungsform Nuten sind, die in dem gehaltenen Abschnitt 86 vorgesehen sind. Zwei solcher Gehäusefänger 102 sind in 5 sichtbar, und das dargestellte Anschlussgehäuse 46 enthält zwei zusätzliche Gehäusefänger 102, die auf der gegenüberliegenden Seite gelegen sind und die in 5 nicht sichtbar sind. Wenn das Anschlussgehäuse 46 in den Gehäusesitz 92 bewegt wird, greifen die Gehäuseanschläge 100 in das Anschlussgehäuse 46 ein, und der Gehäusesitz 92 wird vom Anschlussgehäuse 46 weggelenkt. Wenn das Anschlussgehäuse 46 eine installierte Position relativ zum Verbindergehäuse 90 erreicht (wie in 4 gezeigt), wird jeder der Gehäuseanschläge 100 neben einem der Gehäusefänger 102 positioniert, und der Gehäusesitz 92 prallt zurück. Jeder der Gehäuseanschläge 100 greift dann in den jeweiligen Gehäusefänger 102 ein, um das Anschlussgehäuse in der installierten Position relativ zum Verbindergehäuse 90 zu halten.
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Der elektrische Verbinder 44 enthält zusätzlich einen Verbinderriegel 104, der dazu adaptiert ist, den elektrischen Verbinder 44 in Position relativ zum entsprechenden Verbinder zu halten. Der dargestellte Verbinderriegel 104 enthält zwei elastische Schenkel 106, die an dem Gehäusesitz 92 angebracht sind. Jeder Schenkel 106 ist an einem jeweiligen Balken 108 angebracht, der sich im Allgemeinen parallel zur Einsatzrichtung 52 erstreckt. Wie in 10 gezeigt, ist zwischen den Balken 108 eine allgemein T-förmige Nut 110 definiert. Die dargestellte Nut 110 erstreckt sich in der Einsatzrichtung 52 bis zu einem Riegelanschlag 112, der mit jedem der Balken 108 verbunden ist. Die Balken 108 sind außerdem jeweils mit einer Spange 114 verbunden, die sich weiter in der Einsatzrichtung 52 befindet.
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12 stellt eine Verbinderpositionssicherung 116 dar, die in der dargestellten Ausführungsform aus Kunststoff geformt ist. Die Verbinderpositionssicherung 116 kann jedoch aus jedem gewünschten Material oder einer Kombination von Materialien und durch jeden gewünschten Prozess hergestellt werden. Die Verbinderpositionssicherung 116 enthält einen Kern 118, an dem eine T-förmige Schiene 120 angebracht ist. Die Verbinderpositionssicherung 116 enthält auch einen Hakenarm 122, der sich von dem Kern 118 im Allgemeinen in der Einsatzrichtung erstreckt.
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13 zeigt das Anschlussgehäuse 46, das am Gehäusesitz 92 am Verbindergehäuse 90 angebracht ist, und die Verbinderpositionssicherung 116, die an dem Verbinderriegel 104 in einer Vorverriegelungsposition angebracht ist. Wenn die Verbinderpositionssicherung 116 an der Verbinderriegel 104 angebracht ist, ist der Kern 118 neben den Balken 108 gelegen, und die Schiene 120 ist in der Nut 110 gelegen. Wenn sich die Verbinderpositionssicherung 116 in der Vorverriegelungsposition gelegen ist, greift ein äußerer Haken 124 am Hakenarm 122 in die Spange 114 ein, um zu verhindern, dass die Verbinderpositionssicherung 116 in die Einsatzrichtung 52 relativ zum Verbinderriegel 104 bewegt wird. Auch greift ein innerer Haken 126 am Hakenarm 122 in den Riegelanschlag 112 ein, um zu verhindern, dass die Verbinderpositionssicherung 116 entgegen der Einsatzrichtung 52 relativ zum Verbinderriegel 104 bewegt wird. Darüber hinaus sind die Balken 108 zwischen dem Kern 118 und der Schiene 120 gelegen und verhindern ferner, dass die Verbinderpositionssicherung 116 relativ zum Verbinderriegel 104 bewegt wird.
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Die Spange 114 ist so adaptiert, dass sie in den entsprechenden Verbinder (nicht gezeigt) eingreift, um den elektrischen Verbinder 44 in einer zusammengepassten Position relativ zu dem entsprechenden Verbinder zu halten. Wie in der Technik bekannt ist, wird, wenn der elektrische Verbinder 44 mit dem entsprechenden Verbinder zusammengepasst wird, der Riegel 104 initial in eine geöffnete Position bewegt und prallt dann anschließend in die dargestellte geschlossene Position zurück, wobei die Spange 114 in den entsprechenden Verbinder eingreift. Wie ebenfalls in der Technik bekannt, greift der entsprechende Verbinder in den äußeren Haken 124 ein und bewegt ihn durch Auslenken des Hakenarms 122 aus dem Eingriff mit der Spange 114. Die Verbinderpositionssicherung 116 kann dann relativ zum Verbinderriegel 104 in die Einsatzrichtung 52 bewegt werden.
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14 stellt dar, wenn die Verbinderpositionssicherung 116 relativ zum Verbinderriegel 104 in die Einsatzrichtung 52 bewegt wurde. Der elektrische Verbinder 44 enthält einen Block 128, der in den Hakenarm 122 eingreift, wenn die Verbinderpositionssicherung 116 aus der Vorverriegelungsposition in die Einsatzrichtung 52 bewegt wird. Der dargestellte Block 128 ist an einer Abschirmung 130, die am Verbindergehäuse 90 angebracht ist, und ist so positioniert, dass der Verbinderriegel 104 zwischen der Abschirmung 130 und dem Gehäusesitz 92 gelegen ist.
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Der Block 128 greift in den Hakenarm 122 ein, um die Bewegung der Verbinderpositionssicherung 116 in die Einsatzrichtung 52 zu begrenzen. Der dargestellte Hakenarm 122 enthält einen Höcker 132 auf der Seite des Hakenarms 122, die dem äußeren Haken 124 gegenüberliegt, der in den Block 128 eingreift. Die Spange 114 und der Block 128 definieren eine begrenzte Höhe 134 dazwischen, und der äußere Haken 124 und der Höcker 132 definieren eine Hakenhöhe 136, die größer ist als die begrenzte Höhe 134. Infolgedessen muss ein Bediener zusätzliche Kraft aufwenden, um die Verbinderpositionssicherung 116 weiter in Einsatzrichtung 52 zu bewegen. In der dargestellten Ausführungsform muss der Bediener ausreichend Kraft aufwenden, um den Block 128 und die Abschirmung 130 auszulenken, um die Verbinderpositionssicherung 116 weiter in die Einsatzrichtung zu bewegen. Dies ist vorteilhaft, weil es hilft zu verhindern, dass die Verbinderpositionssicherung 116 ungewollt bewegt wird. Es ist zu würdigen, dass die erforderliche Kraftmenge, um die Verbinderpositionssicherung an dem Block 128 zu bewegen, einstellbar sein kann, wie beispielsweise durch Auswählen von Werten für die Größe des Blocks 128, die Größe des Höckers 132, und die Stärke der Abschirmung 130.
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15 stellt die Verbinderpositionssicherung 116, nachdem sie zu einer Sicherungsposition relativ zum Verbinderverriegel 104 bewegt wurde. Wie in der Technik allgemein bekannt ist, verhindert die Verbinderpositionssicherung 116, wenn sie in der Sicherungsposition gelegen ist, dass der Verbinderriegel von der geschlossenen Position in die geöffnete Position bewegt wird, und die Verbinderpositionssicherung 116 fungiert als Verriegelungsverstärkung, um zu verhindern, dass der Verbinderriegel 104 den entsprechenden Verbinder freigibt.
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Die Verbinderpositionssicherung 116 enthält auch einen Gehäuseblock 138, der sich in Richtung des Gehäusesitzes 92 erstreckt. Wie zuvor beschrieben, greifen die Gehäuseanschläge 100 in das Anschlussgehäuse 46 ein, wenn das Anschlussgehäuse 46 in den Gehäusesitz 92 eingesetzt wird, und der Gehäusesitz 92 wird vom Anschlussgehäuse 46 weggelenkt. Dies erlaubt es dem Anschlussgehäuse 46 in den Gehäusesitz 92 bewegt zu werden, bis die Gehäuseanschläge 100 mit den Gehäusefängern 102 ausgerichtet sind, und der Gehäusesitz 92 prallt in die in 14 gezeigte Form zurück. Der Gehäuseblock 138 ist so positioniert, dass er die Auslenkungsmenge des Verbindersitzes 92 vom Anschlussgehäuse 46 weg begrenzt. Wenn eine Kraft aufgebracht wird, um das Anschlussgehäuse 46 aus dem Verbindergehäuse 90 zu entfernen, wird der Verbindersitz 92 durch die Gehäuseanschläge 100 ausgelenkt. Der Verbindersitz 92 wird jedoch mit dem Gehäuseblock 138 in Eingriff kommen, was die Kraftmenge, die zum Auslenken des Verbindergehäuses 90 erforderlich ist, und damit die Kraftmenge, die zum Entfernen des Anschlussgehäuses 46 aus dem Verbindergehäuse 90 erforderlich ist, erhöht. In der dargestellten Ausführungsform enthält das Verbindergehäuse 90 eine Stufe 140, die sich von dem Verbindergehäuse 90 in Richtung des Gehäuseblocks 138 erstreckt. Der Gehäuseblock 138 kann sich jedoch auch weiter in Richtung des Verbindergehäuses 90 erstrecken, falls gewünscht. Zusätzlich ist in der dargestellten Ausführungsform ein Raum zwischen dem Gehäuseblock 138 und der Stufe 140 vorgesehen, wenn das Verbindergehäuse 90 nicht ausgelenkt wird. Der Gehäuseblock 138 kann jedoch, falls gewünscht, in die Stufe 140 oder in das Verbindergehäuse 90 eingreifen.
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Wie in 15 weiter gezeigt, ist, wenn das Anschlussgehäuse 46 im Gehäusesitz 92 positioniert ist, der gehaltene Abschnitt 86 des Anschlussgehäuses 46 im Gehäusesitz 92 gelegen. Ein Sitzende 142 ist in der Nähe der Dichtung 84 gelegen. Dies sieht vor, dass eine größere Länge des Anschlussgehäuses 46 im Vergleich zu dem elektrischen Verbinder 10 des Standes der Technik in dem Verbindersitz 92 gelegen ist und von diesem gestützt wird. Das dargestellte Anschlussgehäuse 46 hat eine gehaltene Länge 144 von etwa 13 mm. Dies ist vorteilhaft gegenüber dem elektrischen Verbinder 10 des Standes der Technik, da die Bereitstellung einer größeren Kontaktlänge zwischen dem Anschlussgehäuse 46 und dem Verbindergehäuse 90 die Menge der relativen Bewegung zwischen den Komponenten verringert. Dies ist besonders nützlich, wenn der elektrische Verbinder 44 an einer Stelle installiert wird, die Vibrationen ausgesetzt ist, die dazu führen könnten, dass sich die Komponenten getrennt voneinander bewegen.
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Das Prinzip und der Modus dieser Erfindung wurden in ihrer bevorzugten Ausführungsform erläutert und dargestellt. Es muss jedoch verstanden werden, dass diese Erfindung anders als speziell erläutert und illustriert, ohne Abweichung von seinem Geist oder Umfang, praktiziert werden kann.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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