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DE1020230B - Ventilsaecke aus Papier und ein Verfahren zum Herstellen und Einbringen einer Ventileinlage - Google Patents

Ventilsaecke aus Papier und ein Verfahren zum Herstellen und Einbringen einer Ventileinlage

Info

Publication number
DE1020230B
DE1020230B DEK25115A DEK0025115A DE1020230B DE 1020230 B DE1020230 B DE 1020230B DE K25115 A DEK25115 A DE K25115A DE K0025115 A DEK0025115 A DE K0025115A DE 1020230 B DE1020230 B DE 1020230B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
bag
adhesive
folded
edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK25115A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Klein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK25115A priority Critical patent/DE1020230B/de
Publication of DE1020230B publication Critical patent/DE1020230B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D31/00Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
    • B65D31/14Valve bags, i.e. with valves for filling
    • B65D31/142Valve bags, i.e. with valves for filling the filling port being formed by folding a flap connected to a side, e.g. block bottoms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bag Frames (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Ventilsäcke aus Papier und ein Verfahren zum Herstellen und Einbringen einer Ventileinlage Die Erfindung betrifft Ventilsäcke aus Papier und ein Verfahren zum Herstellen und Einbringen einer Ventileinlage als gefaltetes Deckblatt in den offenen Sackboden eines Ventilsackes.
  • Es ist ein Ventilsack bekanntgeworden, dessen Ventilkanal mit Trockenklebstoff versehen ist, der vor dem Verschließen des Ventils durch ein entfernbares Schutzbiatt abgedeckt ist.
  • Ein solches Schutzblatt muß man jedoch von Hand entfernen, bevor man die einander zugeordneten Klebstoffstreifen miteinander verbinden kann, um das Ventil zu schließen, was zu umständlich ist.
  • Es ist auch ein Verfahren zum Verschließen von Ventilsäcken bekannt, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß als Klebstoff ein thermoplastischer Klebstoff, insbesondere eine bituminöse Masse, verwendet und während des Füllvorganges durch eine an der Füllvorrichtung angebrachte Heizvorrichtung klebfähig gemacht wird.
  • Ein solcher thermoplastischer Klebstoff, der z. B. aus einer bituminösen Masse besteht, muß zwar nach dem Füllvorgang einer Wärmewirkung ausgesetzt werden, um ihn klebfähig zu machen, weil er bei normaler Temperatur nicht klebt, so daß dann die Klebekraft des thermoplastischen Klebstoffes vor dem Gebrauch der Säcke, d. h. vor dem Sackfüllvorgang, nicht wirksam wird.
  • Es hat sich jedoch gezeigt, daß ein solcher thermoplastischer Klebstoff, insbesondere eine bituminöse Masse, unter gewissen Umständen in unerwünschter Weise auch schon am ungefüllten Sack wirksam werden kann, z. B. dann, wenn die Säcke im ungefüllten Zustand in zu warmen Räumen lagern, und insbesondere dann, wenn sie dabei auch noch einem Druck ausgesetzt sind, z. B. dadurch, wenn sie gestapelt sind. Aus diesem Grunde ist es zweckmäßig, auch einen solchen im Innern des Sackventils befindlichen thermoplastischen Klebstoff mit Isolierstreifen zu versehen, damit dadurch ein unerwünschtes Zusammenkleben des Sackventils vermieden wird.
  • Es ist bei Ventilsäcken nicht mehr neu, daß beim ungefüllten Sack der Klebstoff im Innern des Ventils durch einen Schutzteil abgedeckt ist, welcher beim Aufschieben des Sackventils auf den Füllrüssel der Sackfüllmaschine von diesem in eine die Klebstoffstellen freilegende Lage gebracht wird.
  • Bei diesem bekannten Ventilverschluß für Säcke, Beutel od. dgl. aus Papier ist die Innenwandung des Sackventils mit einer nur mit gleichartiger Klebstoffschicht verklebenden Klebemasse versehen, wobei eine unmittelbare Berührung der Klebstoffschichten vor der Bodenentfaltung sowie bis zur Füllung der Säcke durch eine geeignete, beim gefüllten Sack entfernbare Schutzschicht verhindert ist.
  • Bei diesem bekannten Ventilverschluß findet ein fertig vorbereitetes Einlagenblatt Verwendung, welches durch Kleben mit seiner unteren Fläche auf den zur Ventilbil- dung dienenden Dreieckeinschlag des noch offenen Ventilbodens befestigt ist.
  • Die obere Fläche des Einlagenblattes ist mit einem besonderen Klebstoffauftrag versehen, der die bekannte Eigenschaft besitzt, auf seiner Unterlage, d. h. auf der Oberfläche des Einlagenblattes, festzuhaften und so zu erhärten, daß er in diesem Zustand mit dem Papier od. dgl., das keinen gleichen Klebstoffauftrag besitzt, nicht verklebt, jedoch zwei aufeinandergedrückte Klebstoffschichten sich innig miteinander verbinden. Beispielsweise sollen Kleber auf der Basis von Latex oder künstlichem Kautschuk bzw. deren chemischen Zusammensetzungen diese Bedingungen erfüllen.
  • Das Einlagenblatt ist mit einer Zunge versehen, die beim noch ungefüllten Sack so umgefaltet ist, daß sie den besonderen an der Oberfläche des Einlagenblattes befindlichen Klebstoffauftrag in den zwischen den Faltlinien der Sackbodenseitenumschläge liegenden Bereich überdeckt.
  • Dieser bekannte Ventilverschluß für Säcke, Beutel, od. dgl. aus Papier hat den Nachteil, daß man die über die Klebstoffschicht umgeschlagene Zunge mit Hilfe des Füllrohres nicht ohne Schwierigkeiten aus ihrer die Klebstoffschicht überdeckenden Lage in eine die Klebstoffschicht freilegende Lage bringen kann.
  • Beim Aufschieben des Sackfüllventils auf das Füllrohr der Füllmaschine, welches in üblicher Weise geschehen soll, wird durch die untere vordere Kante des Füllrohres die Zunge nicht in wirksamer Weise so erfaßt, daß die Zunge dabei aus ihrer über die Klebstoffschicht umgeschlagenen Lage in eine die Klebstoffschicht freilegende Strecklage gebracht wird.
  • Die beim fertigen, noch ungefüllten Sack gegen die Innenfläche der unteren Hälfte des Ventilkanals flach anliegende Zunge wird beim Aufschieben des Sackventils auf dasFüllrohr derFüllmaschine durch die untere vordere Kante des runden Füllrohres nicht ohne weiteres, und zwar nur dann berührt, wenn man das Sackventil beim Aufschieben auf das Füllrohr so nach oben drückt, daß der untere Teil der Innenfläche des Sackventils gegen den unteren Teil der Außenfläche des Füllrohres anliegt, weil in üblicher Weise das Ventil des Sackes nicht bei Paßsitz auf das Füllrohr geschoben wird.
  • Aber auch dann, wenn tatsächlich ein Paßsitz zwischen der Innenfläche des Ventils und der Außenfläche des Füllen rohres vorhanden ist, wird beim Aufschieben des Sackventils auf das Füllrohr der Füllmaschine die Zunge nicht hinreichend von der unteren Kante des Füllrohres erfaßt, weil dafür die glatt gegen den unteren Teil der Innenfläche des Sackventils anliegende Kante der Zunge ungeeignet ist.
  • Die untere, vordere Kante des Füllrohres gleitet nämlich beim Aufschieben des Sackventils auf das Füllrohr der Füllmaschine ohne jede Hemmung über die an sich dünne Zunge des Einlagenblattes hinweg, so daß die Zunge ihre umgeschlagene Lage dabei beibehält.
  • Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch behoben, daß bei einem mehrlagigen Sack die obere Lage des ventilbildenden Sackbodeneckeinschlages mit einem nach der Sackecke zu umschlagenen, den Klebstoff abdeckenden Rand versehen ist, wobei der in Sackbodenbreite liegende Teil durch leicht lösbare Klebstoffstellen mit den außerhalb der Seitenumschlag-Falzhnien im Bereich der Seitenumschläge liegenden, mit den Seitenumschlägen umgeschlagenen Teilen des Randes verbunden ist.
  • Hierdurch wird erreicht, daß für das Freilegen der Klebstoffstellen kein besonderer Handgriff mehr erforderlich ist, so daß das Freilegen der Klebstoffstellen einfacher ist als bisher und daher auch das Füllen der Säcke einfacher und schneller durchführbar ist, weil durch die schnellere Handhabung des zu füllenden Sackes der Gesamtfüllvorgang beschleunigt wird, indem man nunmehr die Säcke mit dem Ventil in rascherer Folge nacheinander auf den Füllrüssel der Sackfüllmaschine bringen kann als bisher.
  • Es ist dabei nicht notwendig, für das Abdecken der Klebstoffstellen einen besonderen Abdeckstreifen zu verwenden, weil der umgeschlagene Rand aus der oberen Lage des ventilbildenden Eckeinschlages gebildet ist, so daß bei dieser Ausführungsform kein zusätzlicher Klebstoff notwendig ist. Da der ventilbildende Eckeinschlag bei einem mehrlagigen Sack nach dem Sackinnern zu immer stark genug ist, kann der Rand aus dem ventilbildenden Eckeinschlag, d. h. aus dessen oberer Lage, gebildet werden.
  • Eine andere Ausführungsform besteht darin, daß der Ventilkanal mit einem quer zum Ventilkanal verlaufenden, gefalteten Deckblatt versehen ist, dessen Ränder oben und unten im Ventilkanal so festgeklebt sind, daß die von diesen Rändern ausgehende, zum Überdecken der Klebstoffstellen dienende Falte mit ihrer geschwächten, z. B. perforierten Faltkante, nach der Sackecke zu gerichtet ist.
  • Hierdurch wird erreicht, daß man die Einlage als gefaltetes Deckblatt auch maschinell in den Sackboden einbringen kann, und zwar kann sie jede gewünschte Lage auf dem ventilbildenden Sackbodeneckeinschlag einnehmen, sie braucht nämlich nicht von der inneren Randkante des ventilbildenden Sackbodeneckeinschlages auszugehen.
  • Es ist besonders zweckmäßig, daß die zum Abdecken des Klebstoffes dienenden Schutzteile an ihren dem Klebstoff zugewendeten Flächen mit einem Trennstoff versehen sind.
  • Hierdurch wird erreicht, daß die Schutzteile keine Verbindung mit dem eigentlichen Klebstoff eingehen, so daß dadurch vermieden wird, daß die Schutzteile mit den Klebstoffstellen zusammenkleben.
  • Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Herstellen und Einbringen einer Ventileinlage als gefaltetes Deckblatt in den offenen Sackboden eines Ventilsackes.
  • Dieses Verfahren besteht darin, daß eine Papierbahn passender Breite von einer Vorratsrolle abgezogen, mit Klebstoff und gegebenenfalls mit einem Trennstoff versehen, dann perforiert und einer Faltvorrichtung zugeführt wird und von einer solchen gefalteten Papierbahn gefaltete Deckblätter passender Länge abgetrennt und in noch offene Sackventilböden eingelegt und festgeklebt werden, wonach die Sackböden durch Umlegen und Verkleben der Sackbodenseitenumschläge geschlossen werden.
  • Hierdurch ist die Möglichkeit gegeben, auf maschinellem Wege die Ventileinlage besonders rasch in den Sackboden einzubringen.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch veranschaulicht. Es zeigt Fig. 1 das Ende eines Ventilsackes mit einem aufgespreizten Sackboden, Fig. 2 den in Fig. 1 dargestellten Sackboden mit einem nach der Sackecke zu umgeschlagenen, mit kleinen Klebstoffstellen versehenen Rand, Fig. 3 den in Fig. 2 dargestellten Sackboden, wobei ein Sackbodenseitenumschlag umgelegt ist, Fig. 4 den geschlossenen Sackboden, Fig. 5 eine Sackbodenecke im fast geöffneten Zustand, mit einem Füllrüssel, Fig. 6 eine für sich gebildete Einlage, Fig. 7 die in Fig. 6 veranschaulichte Einlage im Sackventil und Fig. 8 die Durchführung des Verfahrens zum Herstellen und Einlegen einer Ventileinlage.
  • Das in Fig. 1 der Zeichnung dargestellte Ende eines Ventilsackes 2 hat einen aufgespreizten Sackboden, der durch Umlegen der Sackbodenseitenumschläge 3 und 4 an den Linien a-b und c-d in an sich bekannter Weise geschlossen und verklebt wird. Dieser Ventilsack 2 besteht aus mehreren Lagen und hat einen ventilbildenden Eckeinschlag 5. Die obere Lage des ventilbildenden Eckeinschlages 5 ist mit Trennschnitten 6 und 7 versehen, so daß ein umschlagbarer Rand 8 entsteht, der an der Linie e-f nach der Sackecke 9 zu für sich umgeschlagen wird.
  • Durch die Trennschnitte 6 und 7 entstehen auch umschlagbare Teile 10 und 11. Der eine Trennschnitt 6 verläuft kerbenförmig, so daß der Rand 8 kerbenförmig so ausgespart ist, daß die tiefste Stelle 12 dieser Aussparung mit der Linie e-f zusammenfällt, an der der Rand 8 umgeschlagen wird. Bis etwa zu dieser Linie e-f ist der Rand 8 nach dem Sackinnern zu mit einem Trennstoff 13 versehen. Dieser Trennstoff ist in Fig. 1 durch eine Schraffur 13 angedeutet. Etwa von der Linie e-f ausgehend und nach der Sackecke 9 zu ist der ventilbildende Sackbodeneckeinschlag 5 mit dem zum Verschließen des Sackventils dienenden Klebstoffstreifen 14 versehen, der etwa die Breite des Randes 8 hat und in Fig. 1 gesprenkelt dargestellt ist. Wenn der Rand 8 in Richtung der Sackbodeneclie 9 umgefaltet ist, dann deckt dieser Rand 8 den Klebstoff 14 ab.
  • In Fig. 2 der Zeichnung ist der Rand 8 in seiner umgeschlagenen Lage veranschaulicht. Infolge des kerbenförmig ausgebildeten Trennschnittes 6 entsteht nach dem Umfalten des Randes 8 eine Abschrägung 15. Der umgefaltete Rand 8 ist von oben mit punktiert aufgetragenen Klebstoffstellen 16 versehen. Bei diesem Klebstoff 16 handelt es sich um einen Klebstoff, der eine leicht lösbare Verbindung gewährleistet. Die Klebstoffstellen 16 dienen dazu, daß der Rand 8, soweit er beim fertigen Sack oben in der Ventilöffnung liegt, mit dem Rand 8, soweit er beim fertigen Sack in der Ventilöffnung unten liegt, leicht lösbar verbunden wird, damit der Rand 8 die Ventilöffnung von oben und von unten her absperrt, wenn das Ventil durch Zusammendrücken so weit geöffnet wird, um das Sackventil auf den Füllrüssel der Sackfüllmaschine bringen zu können.
  • In Fig. 3 der Zeichnung ist der Sackbodenseitenumschlag 3 in einer umgeschlagenen Lage veranschaulicht.
  • Wenn der Sackbodenseitenumschlag 3 diese umgeschlagene Lage einnimmt, dann verbindet sich der Teil 17 des Randes 8, welcher außerhalb der Falzlinie c-d des Sackbodenseitenumschlages 3 liegt, mit Klebstoffstellen 16, so daß zwischen diesen Teilen des Randes 8 eine leicht lösbare Verbindung besteht. Wenn der Sackbodenseitenumschlag 4 geschlossen wird, dann verbindet sich der Teil 18 des umgeschlagenen Randes 8, welcher außerhalb der Falzlinie a-b des Sackbodenseitenumschlages 4 liegt, ebenfalls mit Klebstoffstellen 16. Der Teil 10, welcher durch den Trennschnitt 6 losgelöst worden ist, kann dabei die in Fig. 2 und 3 veranschaulichte umgeschlagene Lage einnehmen. Er kann aber auch in einer nicht umgeschlagenen Lage bei 19 auf den Sackbodeneckeinschlag 5 festgeklebt werden. Der durch den Trennschnitt 7 losgelöste Teil 11 wird zweckmäßig bei 20 auf den Sackbodeneckeinschlag 5 festgeklebt. Die durch den kerbförmig ausgebildeten Trennschnitt 6 entstandene Abschrägung 15 ist dann zweckmäßig, wenn der Teil 18 des umgeschlagenen Randes 8 den Rand 21 des Sackbodenseitenumschlages 3 beim Nichtvorhandensein dieser Abschrägung 15 überdecken wurde, nachdem der Sackbodenseitenumschlag 4 geschlossen ist und die in Fig. 4 der Zeichnung erkennbare Lage einnimmt.
  • Wenn das Sackventil eines solchen fertigen Sackbodens in an sich bekannter Weise geöffnet wird, indem man es zusammendrückt, damit es auf den Füllrüssel der Sackfüllmaschine gebracht werden kann, dann nimmt der Rand 8 etwa eine in Fig. 5 der Zeichnung erkennbare Ausgangslage ein, die beim weiteren Öffnen des Ventils in Richtung der Pfeile 22 und 23 mehr und mehr in eine Strecklage übergeht, so daß der von unten her in Richtung der Sackecke 9 zu umgeschlagene Rand 8 und der von oben her in Richtung der Sackecke 9 zu umgeschlagene Rand 8 an den Klebstoffstellen 16 gelöst wird.
  • Beim Aufschieben des Sackventils auf den Füllrüssel 24 der Sackfüllmaschine werden die miteinander verbundenen Ränder in Richtung der Pfeile 25 und 26 in eine Strecklage gebracht. Der Klebstoff 14 ist dann vollständig freigelegt.
  • Nach dem Füllvorgang des Sackes wird der Sack von dem Füllrüssel 24 der Sackfüllmaschine gezogen, und dann wird das Sackventil zusammengedrückt, damit sich die einander zugeordneten Klebstoffstellen 14 miteinander verbinden, wodurch das Sackventil hermetisch geschlossen ist.
  • In Fig. 6 der Zeichnung ist ein gefaltetes Deckblatt 45 veranschaulicht, welches so in den Ventilkanal festgeklebt wird, daß es quer zum Ventilkanal verläuft. Dieses Deckblatt hat Ränder 27 und 28, die oben und unten im Ventilkanal so festgeklebt sind, daß die von diesen Rändern ausgehende, zum Überdecken der Klebstoffstellen 14, 14 dienende Falte mit einer geschwächten, z. B. perforierten Faltkante 29 nach der Sackecke 9 zu gerichtet ist. Die geschwächte, z. B. perforierte Stelle ist durch kleine Kreise 30 veranschaulicht. Dieses gefaltete Deckblatt 45 ist an der oberen Fläche 31 und an der unteren Fläche 32 mit normalem Klebstoff versehen, der dazu dient, das Deckblatt im Sackventil festzukleben, wie es in Fig. 7 erkennbar ist. Die Flächen 33 und 34 sind mit Klebstoff 14 versehen, der zum Verschließen des Sackventils dient. Die Flächen 35 und 36 des Deckblattes sind mit einem Trennstoff 13 versehen.
  • Dieses in Fig. 6 der Zeichnung dargestellte, gefaltete Deckblatt 45 kann im Sackventil die in Fig. 7 der Zeichnung dargestellte Lage einnehmen. Die Lage des gefalteten Deckblattes 45 im Sackventil kann jedoch auch eine andere sein, d. h., das Deckblatt kann mehr nach der Sackecke 9 zu eingelegt sein.
  • Im übrigen ist die Wirkungsweise beim Aufschieben des Sackventils auf den Füllrüssel der Sackfüllmaschine die gleiche wie bei der in Fig. 5 der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsform, nur mit dem Unterschied, daß beim Aufschieben des Sackventils auf den Füllrüssel der Sackfüllmaschine keine Klebstoffstellen 16 gelöst werden, sondern die Einlage an der geschwächten, z. B. perforierten Faltkante 29 durchbrochen wird.
  • In Fig. 8 der Zeichnung ist das Verfahren zum Herstellen und Einlegen der Ventileinlage als gefaltetes Deckblatt in den offenen Sackboden des Ventilsackes veranschaulicht. Eine Papierbahn 37 wird dabei von einer Vorratsrolle 38 abgezogen und über Leitrollen hinweggeführt. Die Bahn wird durch ein Zugrollenpaar 39 gezogen. Durch eine Klebstoffauftragevorrichtung 40 wird der Klebstoff 14 aufgetragen, und durch eine Auftragevorrichtung 41 wird der Trennstoff 13 der Bahn 37 zugeführt. Die Bahn 37 kann dabei über einen erwärmten Zylinder 42 laufen.
  • Durch ein Perforierwerk 43 wird die Bahn 37 in passenden Abständen perforiert und dann einer Faltvorrichtung 44 zugeführt. Von einer solchen gefalteten Papierbahn 37 werden dann Deckblätter 45 passender Länge abgetrennt.
  • Ein solches gefaltetes Deckblatt ist in Fig. 6 im noch aufgespreizten Zustande veranschaulicht, und in Fig. 7 ist es in das Sackventil eingeklebt. Diese Deckblätter 45 liegen dabei mit ihren Enden 46 und 47 zwischen den Linien a-b und c-d der Sackbodenseitenumschläge 3 und 4 des Sackbodeneckeinschlages 5.
  • PATENTASPRUCHE: 1. Ventilsack aus Papier mit einem Klebstoffstreifen im Innern des Ventils, durch den nach dem Füllen das Ventil verschlossen wird und wobei beim ungefüllten Sack der Klebstoff im Innern des Ventils durch einen Schutzteil abgedeckt ist, welcher beim Aufschieben des Sackventils auf den Füllrüssel der Sackfüllmaschine von diesem in eine die Klebstoffstellen freilegende Lage gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem mehrlagigen Sack (2) die obere Lage des ventilbildenden Sackbodeneckeinschlages (5) mit einem nach der Sackeclre (9) zu umgeschlagenen, den Klebstoff (14) abdeckenden Rand (8) versehen ist, wobei der in Sackbodenbreite liegende Teil durch leicht lösbare Klebstoffstellen (16) mit den außerhalb der Seitenumschlagfalzlinien (a-b und c-d) im Bereich der Seitenumschläge (3 und 4) liegenden, mit den Seitenumschlägen umgeschlagenen Teilen (17 und 18) des Randes (8) verbunden ist.

Claims (1)

  1. 2. Ventilsack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkanal mit einem quer zum Ventilkanal verlaufenden, gefalteten Deckblatt (45) versehen ist, dessen Ränder (27 und 28) oben und unten im Ventilkanal so festgeklebt sind, daß die von diesen Rändern (27 und 28) ausgehende, zum Überdecken der Klebstoffstellen (14) dienende Falte mit ihrer geschwächten, z. B. perforierten Faltkante (29) nach der Sackecke (9) zu gerichtet ist.
    3. Ventilsack aus Papier nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abdecken des Klebstoffes (14) dienende Schutzteile an ihren dem Klebstoff (14) zugewendeten Flächen mit einem Trennstoff (13) versehen sind.
    4. Verfahren zum Herstellen und Einlegen einer Ventileinlage als gefaltetes Deckblatt in den offenen Sackboden eines Ventilsackes nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Papierbahn (37) passender Breite von einer Vorratsrolle (38) abgezogen, mit Klebstoff (14) und gegebenenfalls mit einem Trennstoff (13) versehen, dann perforiert und einer Faltvorrichtung (44) zugeführt wird und von einer solchen gefalteten Papierbahn gefaltete Deckblätter (45) passender Länge abgetrennt und in noch offene Sackventilböden eingelegt und festgeklebt werden, wonach die Sackböden durch Umlegen und Verkleben der Sackbodenseitenumschläge geschlossen werden.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung N 4005 VII /54b.
DEK25115A 1955-03-07 1955-03-07 Ventilsaecke aus Papier und ein Verfahren zum Herstellen und Einbringen einer Ventileinlage Pending DE1020230B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1178688B (de) * 1958-07-12 1964-09-24 Papro A G Verfahren zum Herstellen eines Beutels mit einem als Ventil verwendbaren Beutelteil
WO1989004280A1 (en) * 1987-11-04 1989-05-18 Drg (Uk) Limited Fluid containers and ports therefor

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Title
None *

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