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DE102022208569A1 - Transportanker und Verfahren zur Herstellung eines Betonteils mit einem solchen Transportanker - Google Patents

Transportanker und Verfahren zur Herstellung eines Betonteils mit einem solchen Transportanker Download PDF

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DE102022208569A1
DE102022208569A1 DE102022208569.8A DE102022208569A DE102022208569A1 DE 102022208569 A1 DE102022208569 A1 DE 102022208569A1 DE 102022208569 A DE102022208569 A DE 102022208569A DE 102022208569 A1 DE102022208569 A1 DE 102022208569A1
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DE
Germany
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anchor
transport
transport anchor
concrete
outer shell
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102022208569.8A
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English (en)
Inventor
Rudolf Schulz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eres Technik GmbH
Original Assignee
Eres Technik GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Eres Technik GmbH filed Critical Eres Technik GmbH
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/14Conveying or assembling building elements
    • E04G21/142Means in or on the elements for connecting same to handling apparatus
    • E04G21/145Means in or on the elements for connecting same to handling apparatus specific for hollow plates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)

Abstract

Im Hinblick auf eine sichere Funktion eines Transportankers mit konstruktiv einfachen Mitteln ist ein Transportanker für Betonteile bereitgestellt, insbesondere für Doppelwände, wobei der Transportanker einen Ankerkörper (1) für ein Angreifen oder Ankoppeln eines Hebemittels, wobei der Ankerkörper (1) eine sich in eine Längsrichtung erstreckende Außenwand (2) mit zwei entgegengesetzten Enden (3, 4) aufweist, und einen an einem der Enden (3) teilweise in den Ankerkörper (1) einsteckbaren und/oder teilweise auf den Ankerkörper (1) aufsteckbaren und einen Grundkörper (10) aufweisenden Abstandshalter (5) zur Bereitstellung eines Abstands zwischen einer Montagefläche und dem Ankerkörper (1) bei der Herstellung eines Betonteils aufweist. Des Weiteren ist ein Verfahren zur Herstellung eines Betonteils, insbesondere einer Doppelwand, mit mindestens einem derartigen Transportanker und mit den folgenden Schritten angegeben: Betonieren einer Außenschale (13); teilweises Einbringen mindestens eines Wandverbindungsstabs (15) mit einem seiner Enden in die Außenschale (13); teilweises Einbringen des mindestens einen Transportankers in die Außenschale (13); Aushärten der Außenschale (13); Betonieren einer Innenschale (14); teilweises Einbringen des mindestens einen Wandverbindungsstabs (15) mit seinem anderen Ende in die betonierte Innenschale (14), sodass die ausgehärtete Außenschale (13) in einem vorgegebenen Abstand zur Innenschale (14) positioniert ist; und Aushärten der Innenschale (14).

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Transportanker für Betonteile, insbesondere für Doppelwände.
  • Des Weiteren betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines Betonteils, insbesondere einer Doppelwand, mit mindestens einem solchen Transportanker.
  • Transportanker und Verfahren zur Herstellung eines Betonteils mit einem Transportanker sind aus der Praxis bekannt und existieren in unterschiedlichen Ausführungsformen. Derartige Transportanker werden häufig zum Transport von Doppelwänden eingesetzt, werden bei der Herstellung der Doppelwände in diese eingebaut und befinden sich im eingebauten Zustand zwischen den Doppelwänden. Sie sind zum Verbleib in ihrer Position in und zwischen den zweischaligen Wandelementen, regelmäßig aus Normalbeton, gedacht. Sie dienen als Anschlagpunkt zum Befestigen des Betonfertigteils an einer Lastaufnahmeeinrichtung oder an einem Hebemittel.
  • Aus der DE 27 15 277 A1 ist eine Doppelwand mit zwei Betonschalen 4 und 6 bekannt. In die Doppelwand kann eine Verankerung mit einem Ankerelement 12 mit einer daran ankoppelbaren Transportverankerung eingebaut werden. Das Ankerelement 12 weist einen sich in eine Längsrichtung erstreckenden Ankerkörper mit einer Außenwand - bei der Bezugsziffer 14 - mit zwei entgegengesetzten Enden auf, die jeweils mit einer Betonschale 4 und 6 vergossen sind. Der Ankerkörper kann als Kunststoffstab oder Kunststoffrohr ausgebildet sein. An den Enden eines solchen Ankerkörpers können Ringnuten ausgebildet sein.
  • Bei der bekannten Verankerung hat sich in der Praxis gezeigt, dass die Montage und Positionierung des Ankerelements 12 häufig nicht einfach ist. Im Ergebnis kann eine ungenaue Positionierung in der Doppelwand auftreten, was zu einer unsicheren Funktion der Verankerung beim Transport einer Doppelwand führen kann.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Transportanker sowie ein Verfahren zur Herstellung eines Betonteils mit einem solchen Transportanker anzugeben, wonach eine sichere Funktion des Transportankers mit konstruktiv einfachen Mitteln ermöglicht ist.
  • Erfindungsgemäß wird die voranstehende Aufgabe durch einen Transportanker mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 11 gelöst.
  • Der erfindungsgemäße Transportanker für Betonteile, insbesondere für Doppelwände, umfasst
    einen Ankerkörper für ein Angreifen oder Ankoppeln eines Hebemittels, wobei der Ankerkörper eine sich in eine Längsrichtung erstreckende Außenwand mit zwei entgegengesetzten Enden aufweist, und
    einen an einem der Enden teilweise in den Ankerkörper einsteckbaren und/oder teilweise auf den Ankerkörper aufsteckbaren und einen Grundkörper aufweisenden Abstandshalter zur Bereitstellung eines Abstands zwischen einer Montagefläche und dem Ankerkörper bei der Herstellung eines Betonteils.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung eines Betonteils, insbesondere einer Doppelwand, mit mindestens einem Transportanker nach einem der Ansprüche 1 bis 10, umfasst die folgenden Schritte:
    • - Betonieren einer Außenschale;
    • - teilweises Einbringen mindestens eines Wandverbindungsstabs mit einem seiner Enden in die Außenschale;
    • - teilweises Einbringen des mindestens einen Transportankers in die Außenschale;
    • - Aushärten der Außenschale;
    • - Betonieren einer Innenschale;
    • - teilweises Einbringen des mindestens einen Wandverbindungsstabs mit seinem anderen Ende in die betonierte Innenschale, sodass die ausgehärtete Außenschale in einem vorgegebenen Abstand zur Innenschale positioniert ist; und
    • - Aushärten der Innenschale.
  • In erfindungsgemäßer Weise ist zunächst erkannt worden, dass durch geschickte Ausgestaltung des Transportankers die voranstehende Aufgabe auf überraschend einfache Weise gelöst wird. In weiter erfindungsgemäßer Weise weist der Transportanker einen einen Grundkörper aufweisenden Abstandshalter zur Bereitstellung eines Abstands zwischen einer Montagefläche und dem Ankerkörper bei der Herstellung eines Betonteils auf, sodass der Ankerkörper während der Herstellung des Betonteils, insbesondere einem Betonieren oder Gießen, in sicherem Abstand von einer Montagefläche gehalten werden kann. Der Abstandshalter ist in einfacher Weise an einem der Enden des Ankerkörpers teilweise in den Ankerkörper einsteckbar und/oder teilweise auf den Ankerkörper aufsteckbar.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren erfolgt zunächst ein Betonieren einer Außenschale, gefolgt von einem teilweisen Einbringen mindestens eines Wandverbindungsstabs mit einem seiner Enden in die Außenschale. Anschließend erfolgt ein teilweises Einbringen des mindestens einen Transportankers in die Außenschale. Dabei ist zu beachten, dass das teilweise Einbringen des mindestens einen Transportankers in die Außenschale auch vor oder während des teilweisen Einbringens des mindestens eines Wandverbindungsstabs mit einem seiner Enden in die Außenschale erfolgen kann. Das teilweise Einbringen sowohl des mindestens einen Wandverbindungstabs als auch des mindestens einen Transportanker bedeutet, dass der mindestens eine Wandverbindungsstab und der mindestens eine Transportanker derart mit ihren Enden in der Außenschale und Innenschale positioniert sind, dass zwischen der Außenschale und Innenschale ein Abstandsraum vorliegt, in dem ein Mittelbereich des mindestens einen Wandverbindungsstabs und des mindestens einen Transportankers frei von Beton ist. Bei dem Einbringen des mindestens einen Transportankers wird der Transportanker gemeinsam mit dem an einem Ende des Ankerkörper aufgesteckten oder eingesteckten Abstandshalter in die betonierte Außenschale verbracht, und zwar so weit, bis der Abstandshalter auf der Montagefläche aufliegt. Hierdurch ist eine sichere Position des Ankerkörpers relativ zur Außenschale und - nach Abschluss der Montage des Betonteils - auch zur Innenschale gewährleistet.
  • Anschließend erfolgt ein Aushärten der Außenschale und ein Betonieren einer Innenschale, gefolgt von einem teilweisen Einbringen des mindestens einen Wandverbindungsstabs mit seinem anderen Ende in die betonierte Innenschale, sodass die ausgehärtete Außenschale in einem vorgegebenen Abstand zur Innenschale positioniert ist. Bei dem Einbringen des mindestens einen Wandverbindungsstabs mit seinem anderen Ende in die betonierte Innenschale erfolgt quasi automatisch auch ein Einbringen des mit seinem einen Ende in der Außenschale angeordneten Transportankers mit seinem anderen Ende in die betonierte Innenschale. Hierdurch wird der Transportanker in seine Endposition in dem Betonteil verbracht. Schließlich erfolgt ein Aushärten der Innenschale. Nach diesem Aushärten kann der Transportanker in seiner mit dem Abstandshalter genau vorgegebenen Position sicher zum Transport des Betonteils verwendet werden.
  • Folglich sind mit dem erfindungsgemäßen Transportanker und dem erfindungsgemäßen Verfahren ein Transportanker und ein Verfahren bereitgestellt, wonach eine sichere Funktion des Transportankers mit konstruktiv einfachen Mitteln ermöglicht ist.
  • Im Hinblick auf eine einfache und gut handhabbare Konstruktion kann der Ankerkörper im Wesentlichen rohrförmig oder als Rundrohr ausgebildet sein oder einen rohrförmigen Bereich aufweisen. Im Gegensatz zu einer Ausbildung aus Vollmaterial kann bei einer solchen Herstellung des Ankerkörpers Material gespart werden, wobei entsprechende Belastungstests gezeigt haben, dass eine rohrförmige Ausgestaltung für Transportzwecke des Betonteils ausreichend ist. Die rohrförmige Ausgestaltung kann insbesondere einen kreisförmigen Querschnitt des Ankerkörpers umfassen.
  • Weiterhin im Hinblick auf eine einfache und gut handhabbare Konstruktion können oder kann der Ankerkörper und/oder der Abstandshalter aus Kunststoff, beispielsweise aus glasfaserverstärktem oder kohlefaserverstärktem Kunststoff, beispielsweise aus einem Polyesterharz mit einer Glasfasermatte oder einer Kohlefasermatte, ausgebildet sein, wobei der Ankerkörper und/oder der Abstandshalter spritzgusstechnisch hergestellt sein können oder kann. Bei der Auswahl des Kunststoffmaterials kann auf den jeweiligen Anwendungsfall abgestellt werden, wobei sich insbesondere glasfaserverstärkter Kunststoff als besonders stabil und sicher gezeigt hat.
  • Im Hinblick auf eine sichere Positionierung des Transportanker in dem Betonteil, beispielsweise in einer Innenschale und einer Außenschale einer Doppelwand, kann an den beiden Enden der Außenwand des Ankerkörpers jeweils mindestens eine Vertiefung in der Außenwand für ein Verfüllen mit Beton ausgebildet sein. Die konkrete Form der Vertiefung kann an den jeweiligen Anwendungsfall angepasst sein und sollte in jedem Fall eine gute Ankopplung an den ausgehärteten Beton gewährleisten. In besonders sicherer Weise kann die mindestens eine Vertiefung mindestens eine vorzugsweise um den Ankerkörper umlaufende Nut oder Rille aufweist. Hierdurch ist eine besonders sichere Kopplung zwischen Ankerkörper und ausgehärtetem Beton gewährleistet.
  • Im Hinblick auf eine sichere Positionierung des Ankerkörpers bei der Herstellung des Betonteils kann der Grundkörper des Abstandshalters mindestens ein von dem Grundkörper in eine erste Richtung abragendes Distanzelement zur Positionierung auf einer Montagefläche aufweisen. Der Abstandshalter kann dabei auf dem mindestens einen Distanzelement, beispielsweise können drei Distanzelemente realisiert sein, sicher auf der Montagefläche aufliegen, bevor ein Aushärten eines auf der Montagefläche betonierten Betonteils erfolgt. Dies führt zu einer sicheren Positionierung des mit dem Abstandshalter gekoppelten Ankerkörpers relativ zur Montagefläche und damit zu einer sicheren Positionierung des Ankerkörpers im hergestellten Betonteil.
  • Bei einem konkreten Ausführungsbeispiel kann das mindestens eine Distanzelement zylinderförmig oder konisch ausgebildet sein oder einen im Wesentlichen konischen Endbereich mit einem Spitzenabschnitt zur Positionierung auf einer Montagefläche aufweisen. Insbesondere eine konische Ausbildung oder ein konischer Endbereich des Distanzelements, wobei sich das Distanzelement vom Grundkörperweg verjüngt, ermöglichen ein sicheres Einbringen eines Ankerkörpers mit aufgestecktem oder eingestecktem Abstandshalter - mit dem Abstandshalter voraus gerichtet - in ein betoniertes Betonteil, bevor dieses aushärtet.
  • Weiterhin im Hinblick auf eine besonders sichere Funktion des Transportankers kann der Grundkörper mindestens ein von dem Grundkörper in eine der ersten Richtung entgegengesetzte zweite Richtung abragendes Einsteckelement oder Einsteckelement Einsteckelement zum Einstecken oder Aufstecken in oder auf den Ankerkörper aufweisen. Mit einem derartigen Einsteckelement oder Aufsteckelement kann eine sichere Ankopplung des Abstandshalters an den Ankerkörper erfolgen. Ein ungewünschtes Verrutschen des Abstandshalters relativ zum Ankerkörper kann hierdurch vermieden werden. Im Ergebnis bleibt der Abstandshalter mit Hilfe des Einsteckelements oder Aufsteckelements bei der Herstellung des Betonteils sicher in seiner relativen Position zum Ankerkörper. Ein solches Einsteckelement oder Aufsteckelement kann beispielsweise jeweils drei Einsteckteile oder Aufsteckteile aufweisen, um eine besonders sichere Ankopplung des Abstandshalters am Ankerkörper zu gewährleisten.
  • Weiterhin im Hinblick auf eine besonders sichere Funktion und insbesondere einen sicheren Sitz des Abstandshalters am Ankerkörper kann das mindestens eine Einsteckelement oder Aufsteckelement eine an eine Krümmung der Außenwand angepasste Krümmung aufweisen.
  • Zur Gewährleistung einer sicheren Positionierung des Abstandshalters relativ zum Ankerkörper kann der Grundkörper des Abstandshalters mindestens ein Auflageelement oder Anlageelement zur Auflage auf oder Anlage an den Ankerkörper aufweisen. Durch ein derartiges Auflageelement oder Anlageelement wird der Umfang eines Einsteckens oder Aufsteckens des Abstandshalters in oder auf den Ankerkörper und damit die Endposition des Abstandshalters beim Ankoppeln an den Ankerkörper vorgegeben. Dabei kann das mindestens eine Auflageelement oder Anlageelement in einer radialen Richtung von dem Grundkörper abragend oder in einer radialen Richtung in den Grundkörper hineinragend ausgebildet sein. Das Auflageelement oder Anlageelement kann zur sicheren Auflage auf dem oder Anlage an den Ankerkörper einen flächigen Bereich aufweisen, der entsprechend einer Krümmung der Außenwand gekrümmt sein kann, um eine möglichst große Auflagefläche oder Anlagefläche bereitzustellen.
  • In konstruktiv besonders einfacher Weise kann der Grundkörper im Wesentlichen ringförmig ausgebildet sein. Dies bietet eine statisch stabile Form. Des Weiteren kann der Grundkörper ein in einem inneren Bereich des Grundkörpers angeordnetes Versteifungselement aufweisen, um die Formstabilität des Grundkörpers und damit des Abstandshalters insbesondere bei einer mechanischen Belastung beim Einbringen in ein noch nicht ausgehärtete Betonteil und auch im ausgehärteten Zustand des Betonteils sicher zu gewährleisten. Durch Erhalt der Form wird auch die Funktion des Transportankers insgesamt gewährleistet. Das Versteifungselement kann sternförmig oder in Form eines Speichenrads ausgebildet sein.
  • Im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens kann in vorteilhafter Weise ein Einbringen eines Dämmstreifens oder Dämmmaterials in den mindestens einen Transportanker entsprechend einer vorgegebenen Dämmstärke des Betonteils nach dem teilweisen Einbringen des mindestens einen Transportankers in die Außenschale erfolgen. Hierdurch wird die Dämmfunktion des herzustellenden Betonteils auch im Bereich eines eingebrachten Transportankers weitestgehend sicher erhalten.
  • Alternativ oder zusätzlich zu dem Einbringen eines Dämmstreifens oder Dämmmaterials kann im Rahmen des Verfahrens ein Verfüllen des mindestens einen Transportankers mit Beton entsprechend einer Dicke einer späteren Ortbetonergänzung nach dem teilweisen Einbringen des mindestens einen Transportankers in die Außenschale erfolgen. Hierdurch wird die mechanische Stabilität des herzustellenden Betonteils auch im Bereich eines eingebrachten Transportankers gesichert.
  • Der erfindungsgemäße Transportanker wirkt nicht nur als Transportanker, sondern auch als Stabilisator des herzustellenden Betonteils. Dabei wird insbesondere bei der Ausgestaltung des Ankerkörpers und/oder des Abstandshalters aus Kunststoff ein Wärmebrückeneffekt durch den Transportanker vermieden. Im Ergebnis kann mit dem erfindungsgemäßen Transportanker auf sichere Weise beispielsweise eine Thermowand hergestellt und transportiert werden.
  • Thermowände sind industriell gefertigte Beton-Halbfertigteile. Sie bestehen regelmäßig aus einer bewehrten, mindestens 50 mm dicken Außenschale, einer Wärmedämmschicht, einem freien Raum für eine Ortbetonfüllung, sowie einer bewehrten Innenschale. Jede dieser Schichten übernimmt eine explizite Aufgabe im Gesamtsystem, sowohl im Montage-, als auch im Endzustand.
  • Eine hohe Formstabilität des Transportankers ergibt sich insbesondere bei einer Ausbildung des Ankerkörpers als Rundrohr oder Rohr. Insbesondere die Ausbildung als Rundrohr bietet eine sichere Statik.
  • Insbesondere bei einer Herstellung des Ankerkörpers und/oder des Abstandshalters aus einem Polyesterharz mit einer Glasfasermatte oder einer Kohlefasermatte ergibt sich eine hohe Feuerfestigkeit des Transportankers und damit auch des herzustellenden Betonteils.
  • Die Verwendung des erfindungsgemäßen Transportankers erfordert üblicherweise die Einhaltung besonderer Einbau- und Verwendungsanleitungen. Der Einsatz des Transportankers oder Thermowandankers umfasst unter anderem das stehende Entschalen, den Transport, sowie das Drehen des Betonteils oder beispielsweise einer Thermowand. Als Anschlagmittel oder Hebemittel kann beispielsweise ein Textilgurt dienen, der die jeweils geforderten Tragfähigkeiten leisten kann.
  • Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter Weise auszugestalten und weiterzubilden. Dazu ist einerseits auf die nachgeordneten Ansprüche und andererseits auf die nachfolgende Erläuterung bevorzugter Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Transportankers sowie des erfindungsgemäßen Verfahrens anhand der Zeichnung zu verweisen. In Verbindung mit der Erläuterung der bevorzugten Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung werden auch im Allgemeinen bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Lehre erläutert. In der Zeichnung zeigen
    • 1 in einer perspektivischen Darstellung von der Seite, schematisch, ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Transportankers,
    • 2 in einer geschnittenen und schematischen Darstellung das Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Transportankers aus 1 im in eine Thermowand eingebauten Zustand,
    • 3 in einer perspektivischen Draufsicht den Abstandshalter des Ausführungsbeispiels aus 1,
    • 4 in einer perspektivischen Seitenansicht, teilweise, den Abstandshalter aus 3 und
    • 5 in einer weiteren perspektivischen Ansicht den Abstandshalter aus 3.
  • Die 1 und 2 zeigen in einer schematischen perspektivischen Darstellung von der Seite und in einer geschnittenen und schematischen Darstellung ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Transportankers. In 2 ist der Transportanker in eine Thermowand eingebaut. Der Transportanker dient für Betonteile, insbesondere für Doppelwände, wie beispielsweise die in 2 teilweise gezeigte Thermowand.
  • Der Transportanker weist einen Ankerkörper 1 für ein Angreifen oder Ankoppeln eines Hebemittels wie beispielsweise einen Textilgurt auf, wobei der Ankerkörper 1 eine sich in einer Längsrichtung erstreckende Außenwand 2 mit zwei entgegengesetzten Enden 3 und 4 aufweist. Ein Hebemittel greift üblicherweise im Bereich der Außenwand 2 an.
  • Des Weiteren weist der Transportanker einen an dem Ende 3 angeordneten Abstandshalter 5 auf, der teilweise in den Ankerkörper 1 eingesteckt ist. Der Abstandshalter 5 könnte in alternativer Weise für ein Aufstecken auf den Ankerkörper 1 ausgebildet sein. Der Abstandshalter 5 dient der Bereitstellung eines Abstands zwischen einer Montagefläche für ein Betonteil und dem Ankerkörper 2 bei oder während der Herstellung eines Betonteils wie beispielsweise einer Doppelwand oder Thermowand.
  • Der Ankerkörper 1 ist als Rundrohr ausgebildet, sodass die Außenwand 2 im Wesentlichen die Form einer Außenwand eines Kreiszylinders aufweist. Der Ankerkörper 1 und der Abstandshalter 5 sind aus glasfaserverstärktem Kunststoff ausgebildet, sodass sie ein hohes Maß an Feuerfestigkeit aufweisen.
  • Im Hinblick auf eine sichere Kopplung mit dem Beton des Betonteils ist an den beiden Enden 3 und 4 des Ankerkörpers 1 jeweils eine Vertiefung 6 in Form einer um die Außenwand 2 umlaufenden Nut 7 ausgebildet. Die Nuten 7 werden bei der Herstellung des Betonteils mit Beton gefüllt.
  • Der Abstandshalter 1 weist drei in eine erste Richtung abragende Distanzelemente 8 zur Positionierung auf einer Montagefläche auf. Sobald der Transportanker mit dem Ankerkörper 1 und dem angekoppelten Abstandshalter 5 und ganz konkret den Distanzelementen 8 auf einer Montagefläche aufgesetzt ist, ist der Ankerkörper in für die Herstellung des Betonteils geeigneter Weise positioniert.
  • Der Abstandshalter 5 weist des Weiteren drei Anlageelemente 6 zum Anlegen an das Ende 3 des Ankerkörpers 1 und damit zur sicheren Positionierung des Abstandshalters 5 relativ zum Ankerkörper 1 auf. Die Anlageelemente 9 erstrecken sich in einer radialen Richtung von dem Abstandshalter 5 und genauer gesagt von einem in den 3 bis 5 gezeigten Grundkörper 10 weg. Die Anlageelemente 6 sind flächig ausgebildet, wobei sie eine an die Krümmung der Außenwand 2 des Ankerkörpers 1 angepasste Krümmung aufweisen.
  • Die 3 bis 5 zeigen in einer perspektivischen Draufsicht, in einer perspektivischen Seitenansicht, teilweise, und in einer weiteren perspektivischen Ansicht den Abstandshalter 5 des Ausführungsbeispiels aus 1. Der Grundkörper 10 des Abstandshalters 5 ist ringförmig ausgebildet und weist ein in einem inneren Bereich des Grundkörpers 10 angeordnetes Versteifungselement 11 auf. Das Versteifungselement 11 ist sternförmig ausgebildet.
  • Zur sicheren Kopplung des Abstandshalters 5 mit dem Ankerkörper 1 weist der Abstandshalter 5 und genauer gesagt der Grundkörper 10 drei in eine der erste Richtung entgegengesetzte zweite Richtung abragende Einsteckelemente 12 zum Einstecken in den Ankerkörper 1 auf. Die Einsteckelemente 12 sind gekrümmt ausgebildet, wobei sie eine an eine Krümmung der Außenwand 2 angepasste Krümmung aufweisen, um eine sichere Positionierung des Abstandshalters 5 im mit den Einsteckelementen 12 in den Ankerkörper 1 eingesteckten Zustand zu gewährleisten.
  • Hinsichtlich eines Ausführungsbeispiels des Verfahrens zur Herstellung eines Betonteils zeigt 2 ein hergestelltes Betonteil in Form einer Doppelwand oder Thermowand. Diese Thermowand weist eine Außenschale 13 und eine Innenschale 14 auf. Wandverbindungsstäbe 15 gewährleisten einen vorgegebenen Abstand zwischen Außenschale 13 und Innenschale 14. Diese Wandverbindungsstäbe 15 können auch als Thermopin oder Thermoanker bezeichnet werden. In der Innenschale 14 ist eine Bewehrung 16 realisiert. In der Außenschale 13 ist eine Bewehrung 17 realisiert. Des Weiteren ist eine Anschlussbewehrung 18 für eine hier nicht gezeigte Decke realisiert. Im Inneren der Thermowand ist des Weiteren ein Gitterträger 19 angeordnet. Angrenzend an die Außenschale 13 ist eine Wärmedämmung 20 angeordnet.
  • Bei traditionellen Transportankersystemen für Thermowände wird üblicherweise ein Stahlanker in die Oberseiten der Innen- und Außenschale verbaut. Durch solche Transportankersysteme entstehen in den sehr dünnen Tragschalen der Thermowand sehr hohe konzentrierte Lasten. Zudem müssen Zug- und Querlasten abgetragen werden. Im Gegensatz hierzu wird bei einem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Transportankers ein GFK-Rohr - ein Rohr aus glasfaserverstärktem Kunststoff - vergleichsweise randfern in die Tragschalen - Innenschale 14 und Außenschale 15 einbetoniert. Dieses Vorgehen bietet gleich mehrere Vorteile. Zum einen entstehen keine Spaltkräfte in den Tragschalen, zum anderen entsteht aufgrund der Werkstoffwahl - GFK - keine Wärmebrücke und keine Korrosion.
  • Dieses Ausführungsbeispiel weist ein GFK-Rohr auf, welches an beiden Enden 3 und 4 eine Rille oder Nut 7 aufweist, sowie einen Abstandshalter 5 aus Kunststoff. Der Abstandshalter 5 wird üblicherweise montiert geliefert, wobei er beispielsweise in die Innenwandung des Rohrs eingeschoben ist. Es empfiehlt sich, vor der Montage zu überprüfen, ob der Abstandshalter 5 angebracht ist. Der erfindungsgemäße GFK-Transportanker ist beispielsweise für 40 cm sowie 50 cm starke Thermowände realisierbar.
  • Eine beispielhafte Anordnung von Transportankern in einem Betonteil wie beispielsweise einer Thermowand kann so ausgelegt werden, dass jeder Anker eine Hälfte der Last der Thermowand aufnimmt. Besonders wichtig ist dies bei Betonteilen, deren Gewicht annähernd jenem der Tragkraft der Transportanker entspricht. Sollte das Gewicht eines Betonteils die Tragkraft der Transportanker überschreiten, so können vier Transportanker pro Element eingeplant werden. Das Anschlagen kann in der Folge mittels Ausgleichsgehänge erfolgen.
  • Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung einer Thermowand kann wie folgt ablaufen:
    1. 1. Betonage der bewehrten Außenschale 13.
    2. 2. Aufbringen der Wärmedämmung 20 auf die frisch betonierte und verdichtete Außenschale 13.
    3. 3. Montage der Wandverbindungsstäbe 15.
    4. 4. Montage des Transportankers.
    5. 5. Einbringen eines Dämmstreifens entsprechend der Dämmstärke der restlichen Wand in den Transportanker.
    6. 6. Verfüllen des Transportankers mit Beton entsprechend der Dicke der späteren Ortbetonergänzung.
    7. 7. Aushärtung der Außenschale 13.
    8. 8. Betonage der bewehrten Innenschale 14.
    9. 9. Einwenden der ausgehärteten Außenschale 13 mittels einer Wendeeinrichtung in den Frischbeton der Innenschale 14.
    10. 10. Nach Aushärten der Innenschale 14 mit beispielsweise einer Betondruckfestigkeit von mindestens 20 N/mm2 darf der Transportanker belastet werden.
    11. 11. Entschalen der ausgehärteten Thermowand, beispielsweise stehend mittels Kipptisch.
  • Hinsichtlich weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Transportankers sowie des erfindungsgemäßen Verfahrens wird zur Vermeidung von Wiederholungen auf den allgemeinen Teil der Beschreibung sowie auf die beigefügten Ansprüche verwiesen.
  • Schließlich sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die voranstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele lediglich zur Erörterung der beanspruchten Lehre dienen, diese jedoch nicht auf die Ausführungsbeispiele einschränken.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Ankerkörper
    2
    Außenwand
    3
    Ende
    4
    Ende
    5
    Abstandshalter
    6
    Vertiefung
    7
    Nut
    8
    Distanzelement
    9
    Anlageelement
    10
    Grundkörper
    11
    Versteifungselement
    12
    Einsteckelement
    13
    Außenschale
    14
    Innenschale
    15
    Wandverbindungsstab
    16
    Bewehrung
    17
    Bewehrung
    18
    Anschlussbewehrung
    19
    Gitterträger
    20
    Wärmedämmung
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 2715277 A1 [0004]

Claims (13)

  1. Transportanker für Betonteile, insbesondere für Doppelwände, mit einem Ankerkörper (1) für ein Angreifen oder Ankoppeln eines Hebemittels, wobei der Ankerkörper (1) eine sich in eine Längsrichtung erstreckende Außenwand (2) mit zwei entgegengesetzten Enden (3, 4) aufweist, und einem an einem der Enden (3) teilweise in den Ankerkörper (1) einsteckbaren und/oder teilweise auf den Ankerkörper (1) aufsteckbaren und einen Grundkörper (10) aufweisenden Abstandshalter (5) zur Bereitstellung eines Abstands zwischen einer Montagefläche und dem Ankerkörper (1) bei der Herstellung eines Betonteils.
  2. Transportanker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ankerkörper (1) im Wesentlichen rohrförmig oder als Rundrohr ausgebildet ist oder einen rohrförmigen Bereich aufweist.
  3. Transportanker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ankerkörper (1) und/oder der Abstandshalter (5) aus Kunststoff, beispielsweise aus glasfaserverstärktem oder kohlefaserverstärktem Kunststoff, beispielsweise aus einem Polyesterharz mit einer Glasfasermatte oder einer Kohlefasermatte, ausgebildet sind oder ist, wobei der Ankerkörper (1) und/oder der Abstandshalter (5) spritzgusstechnisch hergestellt sein können oder kann.
  4. Transportanker nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an den beiden Enden (3, 4) jeweils mindestens eine Vertiefung (6) in der Außenwand (2) für ein Verfüllen mit Beton ausgebildet ist, wobei vorzugsweise die mindestens eine Vertiefung (6) mindestens eine vorzugsweise um den Ankerkörper (1) umlaufende Nut (7) oder Rille aufweist.
  5. Transportanker nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (10) mindestens ein von dem Grundkörper (10) in eine erste Richtung abragendes Distanzelement (8) zur Positionierung auf einer Montagefläche aufweist.
  6. Transportanker nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Distanzelement (8) zylinderförmig oder konisch ausgebildet ist oder einen im Wesentlichen konischen Endbereich mit einem Spitzenabschnitt zur Positionierung auf einer Montagefläche aufweist.
  7. Transportanker nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (10) mindestens ein von dem Grundkörper (10) in eine der ersten Richtung entgegengesetzte zweite Richtung abragendes Einsteckelement (12) oder Aufsteckelement zum Einstecken oder Aufstecken in oder auf den Ankerkörper (1) aufweist.
  8. Transportanker nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Einsteckelement (12) oder Aufsteckelement eine an eine Krümmung der Außenwand (2) angepasste Krümmung aufweist.
  9. Transportanker nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (10) mindestens ein Auflageelement oder Anlageelement (9) zur Auflage auf oder Anlage an den Ankerkörper (1) aufweist, wobei vorzugsweise das mindestens eine Auflageelement (9) oder Anlageelement in einer radialen Richtung von dem Grundkörper (10) abragend oder in einer radialen Richtung in den Grundkörper (10) hineinragend ausgebildet ist.
  10. Transportanker nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (10) im Wesentlichen ringförmig ausgebildet ist, wobei vorzugsweise der Grundkörper (10) ein in einem inneren Bereich des Grundkörpers (10) angeordnetes Versteifungselement (11) aufweist.
  11. Verfahren zur Herstellung eines Betonteils, insbesondere einer Doppelwand, mit mindestens einem Transportanker nach einem der Ansprüche 1 bis 10, mit den folgenden Schritten: - Betonieren einer Außenschale (13); - teilweises Einbringen mindestens eines Wandverbindungsstabs (15) mit einem seiner Enden in die Außenschale (13); - teilweises Einbringen des mindestens einen Transportankers in die Außenschale (13); - Aushärten der Außenschale (13); - Betonieren einer Innenschale (14); - teilweises Einbringen des mindestens einen Wandverbindungsstabs (15) mit seinem anderen Ende in die betonierte Innenschale (14), sodass die ausgehärtete Außenschale (13) in einem vorgegebenen Abstand zur Innenschale (14) positioniert ist; und - Aushärten der Innenschale (14).
  12. Verfahren nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch ein Einbringen eines Dämmstreifens oder Dämmmaterials in den mindestens einen Transportanker entsprechend einer vorgegebenen Dämmstärke des Betonteils nach dem teilweisen Einbringen des mindestens einen Transportankers in die Außenschale (13).
  13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, gekennzeichnet durch ein Verfüllen des mindestens einen Transportankers mit Beton entsprechend einer Dicke einer späteren Ortbetonergänzung nach dem teilweisen Einbringen des mindestens einen Transportankers in die Außenschale (13).
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2715277A1 (de) 1977-04-05 1978-10-12 Karl Becher Sandwich-bauelement sowie damit hergestellte baukonstruktion
FR2877025A1 (fr) * 2004-10-25 2006-04-28 Fehr Sa Mur a coffrage perdu
US20170350122A1 (en) * 2016-05-11 2017-12-07 Joel Foderberg System for insulated concrete composite wall panels

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