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Technisches Gebiet
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Die Erfindung betrifft einen Schalldämpfer für eine Abscheidevorrichtung für Gas, umfassend mindestens ein rohrförmiges Bauteil mit mindestens einer Gaseintrittsöffnung im Bereich des einen Endes und mindestens einer Gasaustrittsöffnung im Bereich des anderen Endes.
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Ferner betrifft die Erfindung eine Abscheidevorrichtung für Gas, umfassend mindestens ein einen Innenraum der Abscheidevorrichtung umgebendes Trennmedium und mindestens einen als Gasleitung zum Innenraum dienenden Schalldämpfer, wobei der Schalldämpfer mindestens ein rohrförmiges Element mit mindestens einer Gaseinlassöffnung im Bereich des einen Endes und mindestens einer Gasauslassöffnung im Bereich des anderen Endes umfasst, wobei sich das mindestens eine rohrförmige Element zumindest teilweise in den Innenraum der Abscheidevorrichtung erstreckt.
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Stand der Technik
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Aus
US 2014/0102304 A1 ist eine Luftfilterbaugruppe für einen Motor bekannt. Die Luftfilterbaugruppe umfasst ein Filterelement, ein Schalldämpfungselement und eine Endkappe. Das Filterelement kann ein zylindrisches Filterelement sein, das einen hohlen Innenraum definiert. Das Schalldämpfungselement kann sich in den hohlen Innenraum des zylindrischen Filterelements erstrecken. Das Schalldämpfungselement kann an einem ersten Ende einen Flansch aufweisen. Der Flansch kann einen Durchmesser haben, der größer als der Durchmesser des hohlen Innenraums ist. Die Endkappe kann an dem zylindrischen Filterelement befestigt werden und dazu dienen, das Schalldämpfungselement relativ zu dem Filterelement zu fixieren. Das Geräuschdämpfungselement dient zur Verringerung des Motorgeräuschs, das durch die Luftfilterbaugruppe übertragen wird.
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Es ist ein Ziel der Erfindung, einen Schalldämpfer und eine Abscheidevorrichtung bereitzustellen, bei denen eine Verringerung des Lärms, der durch das durch die Abscheidevorrichtung strömende Gas verursacht wird, verbessert werden kann.
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Offenbarung der Erfindung
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Das Ziel der Erfindung wird bei dem Schalldämpfer dadurch erreicht, dass die mindestens eine Gasaustrittsöffnung in der Umfangswand des mindestens einen rohrförmigen Elements nahe dem einen Ende angeordnet ist und die Stirnfläche an diesem Ende des mindestens einen rohrförmigen Elements durch ein Verschlussteil verschlossen ist.
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Erfindungsgemäß ist an dem Ende des mindestens einen rohrförmigen Elements ein Verschlussteil vorgesehen. Das Verschlussteil verhindert eine Gasströmung durch das Ende des mindestens einen rohrförmigen Elements in axialer Richtung. Die mindestens eine Gasaustrittsöffnung ist in der Umfangswand des mindestens einen rohrförmigen Bauteils angeordnet. Auf diese Weise wird der Gasstrom in dem mindestens einen rohrförmigen Element zur Seite hin abgeleitet. Dadurch wird die Geräuschentwicklung wirksam reduziert.
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Gemäß einem vorteilhaften Aspekt kann die der mindestens einen Gaseinlassöffnung zugewandte Oberfläche des Verschlussteils flach sein und/oder das Verschlussteil kann aus einem Stück mit dem mindestens einen rohrförmigen Element hergestellt sein.
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Vorteilhafterweise kann die der mindestens einen Gaseintrittsöffnung zugewandte Fläche des Verschlussteils eben sein. Auf diese Weise kann die Form des Verschlussteils die Gasströmung im Sinne einer Geräuschminderung positiv beeinflussen.
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Alternativ oder zusätzlich kann das Verschlussteil in einem Stück mit dem mindestens einen rohrförmigen Teil hergestellt werden. Auf diese Weise kann die Herstellung des Schalldämpfers und/oder die Kombination des Schalldämpfers mit anderen Teilen der Abscheidevorrichtung vereinfacht werden.
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Gemäß einem weiteren vorteilhaften Aspekt können mehrere Gasauslassöffnungen in einer Umfangswand des rohrförmigen Elements angeordnet sein und/oder mindestens zwei Gasauslassöffnungen können an gegenüberliegenden Seiten einer Umfangswand des rohrförmigen Elements angeordnet sein und/oder mindestens zwei Gasauslassöffnungen können die gleiche Größe und/oder Form und/oder Öffnungsfläche haben.
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Vorteilhafterweise können in der Umfangswand mehrere Gasaustrittsöffnungen angeordnet sein. Mit mehreren Gasaustrittsöffnungen kann der Strömungsquerschnitt für das Gas vergrößert werden. Alternativ oder zusätzlich können mehrere Gasaustrittsöffnungen gleichmäßig in der Umfangswand angeordnet sein. Dies kann einen gleichmäßigen Gasaustritt aus dem Rohrelement im Sinne einer Geräuschreduzierung verbessern.
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Alternativ oder zusätzlich können mindestens zwei Gasaustrittsöffnungen an gegenüberliegenden Seiten der Umfangswand angeordnet sein. Auf diese Weise kann der Gasstrom besser aufgeteilt werden.
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Alternativ oder zusätzlich können mindestens zwei Gasaustrittsöffnungen die gleiche Größe und/oder Form und/oder Öffnungsfläche haben. Auf diese Weise kann eine gleichmäßige Gasströmungsgeschwindigkeit durch die Gasaustrittsöffnungen realisiert werden.
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Gemäß einem weiteren vorteilhaften Aspekt kann mindestens eine Gaseinlassöffnung an der Stirnseite des mindestens einen rohrförmigen Elements angeordnet sein. Auf diese Weise kann das Gas in axialer Richtung in das mindestens eine rohrförmige Element einströmen.
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Gemäß einem weiteren vorteilhaften Aspekt kann das mindestens eine rohrförmige Element einen kreisförmigen Innenquerschnitt aufweisen. Auf diese Weise kann das mindestens eine rohrförmige Element leichter als Rotationskörper realisiert werden.
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Alternativ kann das mindestens eine rohrförmige Element einen nicht kreisförmigen Innenquerschnitt haben, insbesondere einen ovalen oder elliptischen Innenquerschnitt.
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Gemäß einem weiteren vorteilhaften Aspekt kann das mindestens eine rohrförmige Element eine Verringerung des Innenquerschnitts aufweisen, wenn man von der mindestens einen Gaseinlassöffnung zur mindestens einen Gasauslassöffnung blickt. Auf diese Weise kann die Strömungsgeschwindigkeit in Gasströmungsrichtung stromabwärts der mindestens einen Einlassöffnung erhöht werden.
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Gemäß einem weiteren vorteilhaften Aspekt kann das mindestens eine röhrenförmige Element zumindest teilweise einen konstanten Innenquerschnitt aufweisen und/oder der Innenquerschnitt des mindestens einen röhrenförmigen Elements kann in mindestens einem Abschnitt des röhrenförmigen Elements von der mindestens einen Gaseinlassöffnung zu der mindestens einen Gasauslassöffnung gesehen abnehmen.
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Vorteilhafterweise kann das mindestens eine rohrförmige Element zumindest teilweise einen konstanten Innenquerschnitt aufweisen. Auf diese Weise kann eine gleichmäßige Gasströmung in diesem Teil des mindestens einen rohrförmigen Elements realisiert werden.
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Zusätzlich oder alternativ kann sich der Innenquerschnitt des mindestens einen Bauteils in mindestens einem Abschnitt des rohrförmigen Bauteils von der mindestens einen Gaseinlassöffnung zur mindestens einen Gasauslassöffnung aus gesehen verringern. Auf diese Weise kann die Strömungsgeschwindigkeit und die Strömungsrichtung verringert werden.
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Gemäß einem weiteren vorteilhaften Aspekt kann das mindestens eine rohrförmige Element ein Verbindungselement zur Verbindung mit einem Endteil, insbesondere einer Endplatte, der Abscheidevorrichtung aufweisen und/oder das mindestens eine rohrförmige Element kann mit einem Endteil, insbesondere einer Endplatte, der Abscheidevorrichtung verbunden, insbesondere einstückig verbunden, sein.
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Vorteilhafterweise kann das mindestens eine rohrförmige Element ein Verbindungselement umfassen. Mit dem Verbindungselement kann das mindestens eine rohrförmige Element mit einem Endteil, insbesondere einer Endplatte, der Abscheidevorrichtung verbunden werden. Auf diese Weise kann das mindestens eine rohrförmige Element sicher mit dem Endteil verbunden werden. Ein Endteil, insbesondere eine Endplatte, kann an einer Stirnseite eines Trennmediums, beispielsweise Filterpapier oder dergleichen, angeordnet sein. Das Endelement kann dazu dienen, das Trennmedium stirnseitig abzudecken.
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Zusätzlich oder alternativ kann das mindestens eine rohrförmige Element mit einem Endstück verbunden werden. Auf diese Weise können das mindestens eine rohrförmige Element und das Endelement vormontiert werden. Insbesondere kann das mindestens eine rohrförmige Element über das Verbindungselement in einem Stück mit dem Endteil verbunden werden. Auf diese Weise kann die Herstellung vereinfacht werden.
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Gemäß einem weiteren vorteilhaften Aspekt kann die Gesamtfläche der Gasauslassöffnungen zwischen dem 0,2- und 3-fachen der Fläche der mindestens einen Gaseinlassöffnung betragen. Auf diese Weise kann der Druck im Inneren des mindestens einen rohrförmigen Elements im Hinblick auf die Geräuschreduzierung optimiert werden.
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Vorteilhafterweise kann die Breite der mindestens einen Gasauslassöffnung so gewählt werden, dass der Druckverlust minimiert wird.
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Vorteilhafterweise kann das Verhältnis zwischen der Innenlänge und dem Innendurchmesser des mindestens einen rohrförmigen Elements so gewählt werden, dass eine optimale Geräuschdämpfung erreicht wird.
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Ferner wird das Ziel der Erfindung mit der Abscheidevorrichtung dadurch erreicht, dass der mindestens eine Schalldämpfer ein erfindungsgemäßer Schalldämpfer ist.
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Erfindungsgemäß ist am Ende des mindestens einen rohrförmigen Elements des Schalldämpfers ein Verschlussteil vorgesehen. Das Verschlussteil verhindert eine Gasströmung durch das Ende des mindestens einen rohrförmigen Elements in axialer Richtung. Die mindestens eine Gasaustrittsöffnung befindet sich in der Umfangswand des mindestens einen rohrförmigen Elements. Auf diese Weise wird der Gasstrom in dem mindestens einen rohrförmigen Element zur Seite geleitet. Dadurch wird die Geräuschentwicklung wirksam reduziert.
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Gemäß einem vorteilhaften Aspekt kann der mindestens eine Schalldämpfer ein separates Teil sein, das an einem Endteil, insbesondere einer Endplatte, befestigt ist, das das mindestens eine Trennmedium abdeckt, oder der mindestens eine Schalldämpfer kann einteilig mit einem Endteil, insbesondere einer Endplatte, sein, das das mindestens eine Trennmedium abdeckt.
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Vorteilhafterweise kann der mindestens eine Schalldämpfer ein separates Teil sein. Auf diese Weise kann der mindestens eine Schalldämpfer getrennt von den anderen Teilen der Abscheidevorrichtung hergestellt werden.
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Alternativ kann der mindestens eine Schalldämpfer auch einteilig mit einem Endstück ausgeführt sein. Auf diese Weise kann eine sichere Verbindung zwischen dem mindestens einen Beispiel und dem Endstück realisiert werden. Das Endstück kann zusammen mit dem mindestens einen Schalldämpfer an mindestens einem Trennmedium der Abscheidevorrichtung angeordnet sein.
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Gemäß einem weiteren vorteilhaften Aspekt kann die Abscheidevorrichtung eine Gasentölungsvorrichtung sein, die vorzugsweise als austauschbares Filterelement oder Filtereinsatz ausgebildet ist, insbesondere eine Luftentölungsvorrichtung, und/oder die Abscheidevorrichtung kann eine Luftentölungsvorrichtung für einen Luftkompressor oder eine Vakuumpumpe sein. Auf diese Weise kann die Abscheidevorrichtung zur Abscheidung von Öl in einem Gasstrom, insbesondere in einem Luftstrom, eingesetzt werden. Das Filtermedium der Abscheidevorrichtung kann als Koaleszenzfiltermedium, vorzugsweise aus Glasfasern, ausgebildet sein, das um und/oder auf ein durchlässiges Mittelrohr gewickelt werden kann.
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Im Übrigen gelten die im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Schalldämpfer und der erfindungsgemäßen Abscheidevorrichtung und deren jeweiligen vorteilhaften Ausgestaltungen dargestellten Merkmale und Vorteile sinngemäß auch füreinander und umgekehrt. Die einzelnen Merkmale und Vorteile können selbstverständlich miteinander kombiniert werden, wodurch sich weitere vorteilhafte Effekte ergeben können, die über die Summe der Einzeleffekte hinausgehen.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert wird. Der Fachmann wird zweckmäßigerweise die in der Zeichnung, der Beschreibung und den Ansprüchen in Kombination offenbarten Merkmale auch einzeln betrachten und zu zweckmäßigen weiteren Kombinationen kombinieren. Das Folgende ist schematisch dargestellt:
- 1 Funktionsschema einer Vakuumpumpe mit zwei Luftentölungsvorrichtungen, die jeweils einen Schalldämpfer umfassen;
- 2 isometrische Ansicht einer Luftentölungsvorrichtung mit einem Schalldämpfer gemäß einem ersten Aspekt, die mit der Vakuumpumpe von 1 verwendet werden kann;
- 3 Längsschnitt durch die Luftentölungsvorrichtung mit dem Schalldämpfer aus 2;
- 4 Längsschnitt durch den Schalldämpfer der 2 und 3;
- 5 isometrische Ansicht des Schalldämpfers aus 4 mit Blick auf die Einlassseite;
- 6 Isometrische Ansicht des Schalldämpfers aus 4 mit Blick auf die Auslassseite;
- 7 Längsschnitt durch eine Luftentölungsvorrichtung mit Schalldämpfer, die mit der Vakuumpumpe aus 1 verwendet werden kann;
- 8 Längsschnitt durch den Schalldämpfer aus 7;
- 9 Explosionsdarstellung einer Luftentölungsvorrichtung mit einem Schalldämpfer gemäß einem dritten Aspekt, die mit der Vakuumpumpe von 1 verwendet werden kann.
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In den Figuren sind identische Bauteile mit den gleichen Vorzeichen versehen.
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Ausführungsform(en) der Erfindung
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In 1 ist ein Funktionsschema einer Vakuumpumpe 10 dargestellt. Die Vakuumpumpe 10 umfasst einen Motor 12 mit einem Motorlufteinlass 14 und einem Motorluftauslass 16.
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Der Motor 12 saugt Luft durch den Motorlufteinlass 14 an, um ein Vakuum zu erzeugen. Im Motor 12 befindet sich Öl, um Reibung zu vermeiden. Die angesaugte Luft und das Öl werden zusammen verdichtet. Das Luft-Öl-Gemisch verlässt den Motor 12 durch den Motorluftauslass 16. Der Strömungsweg der Luft ist in den Figuren durch gebogene Pfeile dargestellt.
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Das Luft-Öl-Gemisch wird durch einen Zwischenraum 18 zu einer Luftentölungsstufe 20 geleitet.
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Die Luftentölungsstufe 20 umfasst zwei Abscheidevorrichtungen in Form von Luftentölungsvorrichtungen 22. Die Luftentölungsvorrichtungen 22 sind parallel geschaltet. Das Luft-Öl-Gemisch durchläuft die Luftentölungsvorrichtungen 22, wo das Öl abgeschieden wird. Die saubere Luft verlässt die Vakuumpumpe 10 durch den Pumpenluftauslass 24.
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Wenn die Luft durch die Luftentölungsvorrichtungen 22 strömt, erzeugt sie Lärm. Zur Verringerung des Lärms umfasst jede Luftentölungsvorrichtung 22 einen Schalldämpfer 26.
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Eine Luftentölungsvorrichtung 22 gemäß einem ersten Aspekt, die mit der Vakuumpumpe 10 von 1 verwendet werden kann, und ihre Bestandteile sind in den 2 bis 6 dargestellt.
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Die Luftentölungsvorrichtung 22 ist vorzugsweise als austauschbares Filterelement ausgeführt.
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Die Luftentölungsvorrichtung 22 umfasst ein Abscheidemedium, beispielsweise in Form eines Filtermediums 28. Das Filtermedium 28 umgibt einen Innenraum 30 der Luftentölungsvorrichtung 22. Es ist vorzugsweise in mehreren Lagen um ein Mittelrohr 29 gewickelt.
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An einer Stirnseite des Filtermediums 28, in 3 unten, ist ein Endteil in Form einer durchgehenden Endplatte 32 am Filtermedium 28 befestigt. Die durchgehende Endplatte 32 verschließt dort den Innenraum 30.
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An der anderen Stirnseite, in 3 oben, ist ein Endstück in Form einer Einlassendplatte 34 am Filtermedium 28 befestigt. Der Einlass und die Platte 32 sind mit dem Schalldämpfer 26 kombiniert. Der Schalldämpfer 26 dient als Durchlass für die zu reinigende Luft, insbesondere das Luft-ÖI-Gem isch.
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Die zu reinigende Luft gelangt durch den Schalldämpfer 26 in den Innenraum 30. Vom Innenraum 30 aus strömt die zu reinigende Luft durch das Filtermedium 28, wo sich das Öl abscheidet. Die gereinigte Luft verlässt das Filtermedium 28 an der Umfangsseite.
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Der Schalldämpfer 26 wird vorzugsweise in einem Stück mit der Einlassendplatte 34 hergestellt. Der Schalldämpfer 26 umfasst ein rohrförmiges Element 36. Das Rohrelement 36 weist an seiner äußeren Umfangsseite ein Verbindungselement 38 in Form einer Stufe 48 auf. Mit dem Verbindungselement 38 ist das rohrförmige Element 36 mit der Einlassendplatte 34 verbunden.
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Das rohrförmige Element 36 erstreckt sich in den Innenraum 30 der Luftentölungsvorrichtung 22. Die axiale Länge des in den Innenraum 30 der Luftentölungsvorrichtung 22 hineinragenden rohrförmigen Elements 36 kann weniger als die Hälfte, insbesondere weniger als 40% und vorzugsweise weniger als 30% der Länge der Luftentölungsvorrichtung 22 betragen. Die axiale Länge des in den Innenraum 30 der Luftentölungsvorrichtung 22 hineinragenden Rohrelements 36 hat vorzugsweise eine Mindestlänge von 2 cm oder 3 cm, vorzugsweise von 5 cm. Die axiale Länge des in den Innenraum 30 der Luftentölungsvorrichtung 22 hineinragenden rohrförmigen Elements 36 beträgt vorzugsweise mindestens 10 %, vorzugsweise 20 % der Länge der Luftentölungsvorrichtung 22. Absolut gesehen liegt die Länge des rohrförmigen Teils 36 bei Luftentölungsvorrichtungen 22 mit einer Gesamtlänge von etwa 25 cm bis 50 cm vorzugsweise in einem Bereich von 2 cm bis 25 cm.
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Das Rohrelement 36 weist im Bereich eines Endes eine Lufteinlassöffnung 40 auf. Die Lufteintrittsöffnung 40 ist an der Stirnseite des Rohrkörpers 36 angeordnet.
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Im Bereich des anderen Endes weist das rohrförmige Element 36 beispielsweise vier Luftaustrittsöffnungen 42 auf. Die Luftaustrittsöffnungen 42 sind in einer Umfangswand 44 des rohrförmigen Elements 36 in der Nähe des Endes des rohrförmigen Elements 36 angeordnet. Jeweils zwei der Luftaustrittsöffnungen 42 sind an gegenüberliegenden Seiten der Umfangswand 44 angeordnet.
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Die vier Luftaustrittsöffnungen 42 haben die gleiche Größe, Form und Öffnungsfläche. Jede Luftaustrittsöffnung 42 hat die Form eines rechteckigen Schlitzes, der sich in Umfangsrichtung erstreckt. Die Gesamtfläche der Luftauslassöffnungen 42 beträgt beispielsweise das 0,25-fache der Fläche der Lufteinlassöffnung 40. Die Breite jeder Luftauslassöffnung 42 ist so gewählt, dass der Druckverlust möglichst gering ist.
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Die den Luftaustrittsöffnungen 42 zugewandte Stirnseite des rohrförmigen Elements 36 ist durch ein Verschlussteil 46 verschlossen. Das Verschlussteil 46 ist einteilig mit dem rohrförmigen Element 36 ausgeführt. Die der Lufteintrittsöffnung 40 zugewandte Fläche des Verschlussteils 46 ist eben.
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Das rohrförmige Element 36 hat z.B. einen kreisförmigen Innenquerschnitt. Das Rohrelement 36 weist von der Lufteintrittsöffnung 40 zu den Luftaustrittsöffnungen 42, d.h. in Luftströmungsrichtung stromabwärts der Lufteintrittsöffnung 40 gesehen, hinter der Lufteintrittsöffnung 40 eine Verringerung des Innenquerschnitts in Form einer Stufe 48 auf. Von der Lufteintrittsöffnung 40 bis zu den Luftaustrittsöffnungen 42 gesehen, hat das Rohrelement 36 hinter der Verringerung des Innenquerschnitts, nämlich der Stufe 48, einen konstanten Innenquerschnitt mit einem konstanten Innendurchmesser 50. Das Verhältnis zwischen der Innenlänge 52 und dem Innendurchmesser 50 des rohrförmigen Elements 36 ist so gewählt, dass eine optimale Geräuschdämpfung erreicht wird.
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Während des Betriebs der Vakuumpumpe 10 strömt die zu reinigende Luft, d.h. das Luft-Öl-Gemisch, durch die Lufteintrittsöffnung 40 in das Innere des rohrförmigen Teils 36. Aufgrund der Form und Abmessung des Rohrkörpers 36, der Lufteinlassöffnung 40 und der Luftauslassöffnungen 42 wird der durch den Luftstrom erzeugte Lärm reduziert.
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Die zu reinigende Luft verlässt das Rohrelement 36 durch die Luftaustrittsöffnungen 42 und tritt in den Innenraum 30 des Filtermediums 28 ein. Von dort aus durchströmt die zu reinigende Luft das Filtermedium 28 und wird gereinigt.
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In 7 und 8 sind Aspekte eines erfindungsgemäßen Schalldämpfers 26 dargestellt. Diejenigen Elemente, die denen der 2 bis 6 ähnlich sind, sind mit denselben Bezugszeichen versehen. Der Schalldämpfer 26 der 7 und 8 unterscheidet sich von dem in den 2 bis 6 gezeigten Schalldämpfer dadurch, dass der Innenquerschnitt des rohrförmigen Elements 36 stromabwärts der Verringerung des Innenquerschnitts, nämlich der Stufe 48, kontinuierlich abnimmt.
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In 9 ist ein dritter Aspekt eines Schalldämpfers 26 dargestellt. Die Elemente, die denen des ersten Aspekts der 2 bis 6 ähneln, sind mit denselben Bezugszeichen versehen. Der dritte Aspekt unterscheidet sich vom ersten Aspekt dadurch, dass der Schalldämpfer 26 ein separates Teil ist, das an der Einlassendplatte 34 der Luftentölungsvorrichtung 22 befestigt ist.
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Das rohrförmige Element 36 enthält ein Verbindungselement 38 in Form eines Kragens in der Nähe der Lufteinlassöffnung 40. Der Kragen umgibt die Lufteinlassöffnung 40 an der radial äußeren Umfangsseite des rohrförmigen Elements 36. Beim Zusammenbau wird das rohrförmige Element 36 in eine Aufnahmeöffnung 54 der Einlassendplatte 34 eingesetzt. Das Verbindungselement 38 ist mit einem Endplattenverbindungselement 56 verbunden, das die Aufnahmeöffnung 54 der Einlassendplatte 34 umgibt.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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