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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sauglanze.
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Sauglanzen dienen zur Entnahme von Flüssigkeiten (fluiden Medien) aus Behältern, insbesondere von Kraftstoffen, Betriebsmitteln, Mitteln zur Reduktion von Abgasinhaltsstoffen, Desinfektions- oder Reinigungsmitteln und anderen fluiden Medien mehr. Sie sind reversibel an einem Behälter befestigbar.
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Sauglanzen weisen in der der Regel ein im Betriebszustand an der Aussenseite des Behälters befestigtes Kopfteil und ein oder mehrere, in den Behälter und damit in das fluide Medium (Flüssigkeit) hineinragende und im Betriebszustand mediumführende, Rohre auf, die ggf. in einem Fußteil gehaltert sind. Das Fußteil kann auf dem Behälterboden aufstehen, hängt aber oftmals frei im Behälter und hat keine Berührung zu dessen Boden oder es fehlt ganz. Sofern vorhanden, weist es eine oder mehrere Einlass-Öffnungen für die Flüssigkeit auf, so dass diese in das oder die Rohre eindringen und durch diese durchgeführt werden kann. Die Rohre sind mediendicht mit Fuß- und Kopfteil verbunden, wobei ein ggf. vorhandenes zweites Rohr als Rückführleitung dient. Sauglanzen können weiter einen Schwimmer oder allgemein einen Sensor aufweisen, mittels dessen das Flüssigkeitsniveau im Behälter oder andere Eigenschaften der Flüssigkeit wie deren Temperatur, etc. erfasst werden können. Das Kopfteil besitzt üblicherweise Anschlüsse für die Weiterleitung der aus dem Behälter entnommenen Flüssigkeit (des entnommenen fluiden Mediums) an nachgelagerte Pumpen-Dosier-Systeme.
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Die Sauglanzen sollen eine sichere Entnahme des im Behälter befindlichen fluiden Mediums ermöglichen. Dies gilt vor allem, wenn der Behälter während der Entnahme in seiner räumlichen Orientierung verändert, insbesondere gekippt oder auf den Kopf gestellt oder Vibrationen ausgesetzt ist, bzw. geschüttelt wird.
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Unterschiedliche Behälter weisen an ihrer jeweiligen Entnahmeöffnung unterschiedlichste Anschlußmöglichkeiten auf, beispielsweise einen Stutzen mit Aussengewinde oder einen mit glatter Wand. Zusätzlich unterscheiden sich bei unterschiedlichen Behältern die Durchmesser der jeweiligen Entnahmeöffnungen voneinander.
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Aus dem Stand der Technik sind daher Sauglanzen bekannt, die für Behälter mit bestimmten Anschlußeinrichtungen ausgelegt sind und die sich nicht betriebssicher auf Behälter mit anderen Anschlußeinrichtungen montieren lassen.
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Die
DE 10 2019 102 033 A1 offenbart eine Sauglanze, bei der ein Rohr in einem an ihm verschieblichen Hülsenelement aus starrem Material aufgenommen ist, das seinerseits eine koaxiale Öffnung eines Kappendeckels mit Innenhaltekontur durchsetzt, wobei der Kappendeckel mit Haltekontur nach Art eines Innengewindes auf ein Außengewinde einer Behälteröffnung aufgeschraubt/geschoben werden kann und die Rastvorsprünge der Haltekontur in das Aussengewinde des Behälters eingreifen. Hierzu ist dieser bekannte Kappendeckel aus einem elastisch verformbaren Material gebildet. Er weist weiter eine Lüftungsöffnung auf. Durch Austausch eines Kappendeckels gegen einen anderen ist diese Sauglanze an unterschiedliche Behälter anpaßbar.
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Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine auf einfachere Weise an verschiedenen Behältern befestigbare Sauglanze anzugeben.
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Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Sauglanze, aufweisend wenigstens ein Rohr und einen, an diesem Rohr axial verschieblichen Führungkörper aus einem elastomeren Material, aufweisend einen Haltebereich für einen Verbindungskörper, weiter aufweisend einen axial an den Haltebereich anschließenden konischen Bereich, dessen radial größter Bereich axial dichter am Haltebereich liegt als dessen radial kleinster Bereich, weiter aufweisend einen Verbindungskörper zur lösbaren und Verbindung der Sauglanze mit einer Entnahmeöffnung eines Behälters, wobei der Verbindungskörper am Haltebereich des Führungskörpers befestigt ist, wobei der konische Bereich des Führungskörpers aufgrund seines Materials, seiner radialen Größe und der Form seiner Außenkontur dazu ausgebildet ist, im Benutzungsfall als Dichtkörper in einer Entnahmeöffnung eines Behälters zu wirken.
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Mit großem Vorteil ermöglicht die Erfindung die Verwendung des Führungskörpers des Rohres gleichzeitig auch als Dichtkörper an einer Entnahmeöffnung eines Behälters und erweitert so mit großem Vorteil die Arten an Behältern, für die die erfindungsgemäße Sauglanze einsetzbar ist. Diese ist sowohl durch unterschiedliche Verbindungskörper als auch durch den Führungskörper selber an einem Behälter befestigbar. Damit stehen erfindungsgemäß sowohl diese beiden Körper jeweils alleine zur Befestigung zur Verfügung als auch gemeinsam, was zu einer besonders betriebssicheren Befestigung der Sauglanze am Behälter führt.
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Hierzu ist der Führungskörper zunächst aus einem elastomeren, weichen und schon bei geringem Kraftaufwand verformbaren Material gebildet, dass sich dichtend an die Innenwand bzw. den Rand einer Entnahmeöffnung anlegen kann. Zusätzlich ist der Führungskörper mit einem konischen Bereich mit insbesondere glatter Außenkontur nach Art einer Mantelfläche eines Kegelstumpfes ausgebildet, der so entlang seiner axialen Ausdehnung unterschiedliche Durchmesser zur Dichtung bereitstellt, wodurch mit diesem Führungskörper sowohl enge als auch weitere Entnahmeöffnungen bis hin zur maximalen radialen Größe des konischen Bereichs dichtend geschlossen werden können.
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Ganz besonders vorteilhaft ist die erfindungsgemäße Möglichkeit, die Sauglanze sowohl durch den Verbindungskörper an der Aussenseite der Entnahmeöffnung als auch durch den konischen Bereich an deren Innenseite befestigen zu können.
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In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Führungskörper in seinem Inneren zwei voneinander axial beabstandete Haltebünde zur Anlage an dem Rohr aufweist, insbesondere Haltebünde, die an die Außenkontur eines gerundeten Rechteckrohrs angepasst sind. Diese Haltebünde dienen zur Führung des Rohres und dichten dessen Aussenseite ab, so dass dort ggf. entlang kriechende Flüssigkeit nicht nach außen und damit zu einem Benutzer der Sauglanze gelangen kann.
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Mit besonders großem Vorteil ist in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass der Haltebereich im Querschnitt des Führungskörpers in etwa u-förmig ausgebildet ist, wobei der Grund des U radial einwärts in Bezug auf den radial größten Bereich des konischen Bereiches liegt. Dies ermöglicht eine besonders sichere und feste Verbindung zwischen Führungs- und Verbindungskörper, da letztere von den Schenkeln des U umgriffen wird.
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In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass ein erstes Ende des Führungskörpers durch einen der beiden Haltebünde und ein axial gegenüberliegendes zweites Ende des Führungskörpers durch einen Griff- und Verschiebebund gebildet ist, der insbesondere radial größer als der radial größte Bereich des konischen Bereiches des Führungskörpers ausgebildet ist und der vorzugsweise einen radialen Rücksprung derart aufweist, dass ein Aufnahmeraum für eine Schweißnaht am Rohr gebildet ist. Der Griffbund ermöglicht das axiale Verschieben des Führungskörpers entlang der Längsachse des in ihm aufgenommenen Rohres durch ein einfaches Greifen. Der axial verlaufende, radiale Rücksprung bildet einen einseitig offenen Aufnahmeraum am zweiten Ende des Führungskörpers, so dass dieser gleichsam bis an den Anschlag an das Rohrende geschoben werden kann, wo dieses üblicherweise mittels einer insbesondere wulstartigen Schweißnaht oder einem Verbindungsstück an weiteren Bauteilen der Sauglanze angeschlossen ist, wie eingangs erläutert. Dies wiederum ermöglicht ein besonders tiefes Eintauchen des Rohres in den Behälter, da die zur Befestigung am Behälter dienenden Bauteile der erfindungsgemäßen Sauglanze praktisch ganz am Ende des Rohres angeordnet sind.
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Wenn ein Haltebund eine oder mehrere radial einspringende Dichtlippen aufweist und/oder eine axiale Nut, insbesondere eine Entlüftungsnut, ist mit großem Vorteil eine besonders dichte Anlage an der Aussenwand des Rohres ermöglicht, so dass keine Flüssigkeit am Rohr entlang kriechend nach außen gelangen kann. Eine Entlüftungsnut unterbindet zwar diese Funktion, erlaubt aber mit Vorteil eine konstruktiv einfache Belüftung, das heißt einen einfachen Ausgleich des entnommenen Flüssigkeitsvolumens durch in den Behälter einströmende Außenluft.
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In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Führungskörper einen Anschlußstutzen zur Medienrückfuhr oder zur Behälterentlüfung aufweist. Diese Alternative zur der Entlüftungsnut ist bevorzugt, da so sowohl das Rohr gedichtet als auch ein Volumenausgleich ermöglicht sind.
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In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Führungskörper gebildet ist aus einem der Materialien der Gruppe gebildet durch Silikon, EPDM, TPE, TPU, FKM, NBR, Gummi, Naturkautschuk, und /oder eine Shore-A-Härte zwischen 40 und 60 aufweist, Grenzen eingeschlossen. Diese Materialien sind besonders gut geeignet, um zum einen die erfindunsgemäße gewünschte Dichtfunktion des Führungskörpers zu ermöglichen als auch besonders resistent bzw. inert gegenüber den zu entnehmenden Flüssigkeiten/Medien.
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Insbesondere ist der der Führungskörper als Hohlkörper ausgebildet, in dessen Hohlraum wenigstens ein Haltebund axial hineinragend ausgebildet ist. Ein Hohlkörper ist aufgrund seiner Verformbarkeit nochmals besser geeignet, eine Dichtfunktion auszuben.
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Schließlich ist in Ausgestaltung der Erfindung noch vorgesehen, dass der Verbindungskörper ein Schraubdeckel, ein Stülpdeckel, eine Stülpkappe oder ein scheibenartiger Einleger ist. Mit großem Vorteil ermöglicht die Erfindung den Austausch eines Verbindungskörpers gegen einen der genannten anderen, die sämtlich am Haltebereich befestigt sind. Dieser Haltebereich ist dabei so ausgebildet, dass diese Deckel/Kappen ohne Demontage eventuell vorhandener Schwimmer der Sauglanze auf den Führungskörper aufgezogen werden können.
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Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Figuren der Zeichnung näher erläutert, wobei gleiche Bauteile mit denselben Bezugszeichen versehen sind. Hierbei zeigen
- 1: in drei Teilfigren a, b und c einen schematischen Querschnitt durch einen Teil einer Ausführungsform der Sauglanze mit unterschiedlichen Verbindungskörpern,
- 2: in zwei Teilfiguren a und b eine Anordnung der Ausführungsform in zwei unterschiedlich weiten Entnahmeöffnungen und
- 3: in zwei Teilfiguren a, b schematisch eine Schnittansicht durch einen Führungskörper einer ersten Ausführungsform und eine perspektivische Schnittansicht durch einen Führungskörper einer zweiten Ausführungsform.
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1 zeigt in Teilfigur a einen axialen Teilabschnitt einer Ausführungsform der Sauglanze 1 mit Rohr 2, welches in einem Führungskörper 3 aufgenommen ist. In einem Haltebereich 4 ist ein Verbindungskörper 5 befestigt, der hier als Stülpkappe 24 ausgebildet ist und der auf einen Stutzen an einer Entnahmeöffnung eines Behälters gestülpt wird. In gleicher Weise zeigen Teilfigur b einen Verbindungskörper 5 als Schraubdeckel 22, der auf ein Außengewinde einer Entnahmeöffnung eines Behälters aufgeschraubt wird und c einen Verbindungskörper 5 als Stülpdeckel 24, der auf einen Stutzen an einer Entnahmeöffnung eines Behälters aufgeklipst wird.
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Aufgrund der Ausgestaltung des Haltebereichs 4 als im Querschnitt in etwa liegender, u-förmiger Bereich, bietet dieser für die unterschiedlichen Verbindungskörper 5 Befestigungs- bzw. Halterungsmöglichkeiten. So klemmt sich die üblicherweise aus biegbarem, insbesondere gummiartigem, Material bestehende Stülpkappe 24 mit ihrem gerundeten Ende gegen beide Flanken des U, wohingegegen die anderen beiden Verbindungskörper 5 entweder den Grund des U 12 zusammendrücken und/oder die Flanken des U aufweiten, so dass sich diese aufgrund ihrer Materialeigenschaften gegen ihn pressen und ihn so kraftschlüssig und auch ein wenig formschlüssig halten. Da wie weiter unten noch beschrieben wird, auch der Führungskörper 3 selber erfindungsgemäß als Dichtkörper in einer Entnahmeöffung fungieren kann, ist auch ein farbiger Einleger in Form einer vom Führungskörper 3 durchsetzten Scheibe eine erfindungsgemäße Form eines Verbindungskörpers, selbst wenn dieser Einleger keine Verbindung zu einem Behälter herstellt. Er kann jedoch per Farbwahl den Inhaltsstoff eines Behälters schnell erfassbar anzeigen.
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2 zeigt in 2a eine Anordnung eines erfindungsgemäßen Führungskörpers 3 in einer Entnahmeöffnung 25 eines Behälters 26, wobei unter Entnahmeöffnung sowohl die eigentliche Öffnung als auch der zugehörige Stutzen 18 mit Aussengewinde verstanden wird. Weggelassen ist bei dieser Darstellung der Verbindungskörper 5. Bei der dargestellten Anordnung dichtet der Führungskörper 3 über seine Außenkontur 9 - einer Kegelstumpfmantelfläche - am Rand des Halses des Behälters 26 aufgrund seines elastomeren Materials, seiner Form und seiner axialen Ausdehnung mit seinem konischen Bereich 6. Wie leicht zu erkennen ist, ist diese Art der Dichtung möglich für alle Entnahmeöffnungen 25, die einen Öffnungsdurchmesser kleiner gleich der unterschiedlichen Durchmesser des konischen Bereichs 6 haben. In Kombination mit einer Stülpkappe 24 gemäß 1a als Verbindungskörper 5 kann so mit Vorteil die sonst übliche Ausrüstung der Sauglanze mit einem Zusatzgewicht gegen das Aufschwimmen entfallen, auch kann bei Kippen des Behälters keine Flüssigkeit auslaufen. Mit anderen Worten ermöglicht erst der erfindungsgemäße elastomere, großdurchmesserige und konisch verlaufende Führungskörper eine sichere und einfache Verwendung von Stülpkappen als Verbindungskörper und das bei unterschiedlich weiten Entnahmeöffnungen.
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Der weiche, elastomere Führungskörper 3 kann bei sehr großen Öffnungsweiten einer Entnahmeöffnung 25 auch in dieser klemmend und dichtend angeordnet werden, wie die 2b zeigt. Hierbei wird nicht die Kegelstumpfmantelfläche, bzw. der konusförmige Bereich 6 zusammengedrückt, sondern die Basis des Kegelstumpfes selber. Dies stellt aufgrund der großen Anlagefläche eine besonders dichte und feste Verbindung von Sauglanze und Behälter dar.
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Die Anordnungen gemäß diesen beiden Teilfiguren ermöglichen jeweils eine doppelte Verbindung zwischen Sauglanze und Behälter, nämlich gleichzeitig über den der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellten Verbindungskörper 5 und den Führungskörper 3.
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3 zeigt in Teilfigur a eine Schnittansicht durch eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Führungskörpers 3. Dieser ist als Hohlkörper mit einem Inneren 10 ausgebildet, dass von dem hier nicht dargestellten Rohr 2 durchsetzt ist. Dieses Rohr wird axial beabstandet an zwei Haltebünden 11 kontaktiert, von denen einer am ersten Ende 13 des Führungskörpers 3 angeordnet ist und der auch zur Stabilisierung der Rohrführung dient. Der zweite Haltebund 11 weist zwei Dichtlippen 19 auf, die an der Aussenwand des Rohres anliegen und verhindern, dass zwischen Rohr und Führungskörper Flüssigkeit austreten kann. Eine ggf. vorhandene, und die beiden Dichtlippen 19 durchsetzende axiale Nut dient zur Belüftung des Behälterinneren und erleichtert damit die Flüssigkeitsentnahme, auch wenn hierdurch die Fluiddichtheit etwas gemindert ist. Die Durchgangsöffnungsfläche der beiden Haltebünde 11 ist bei dieser Ausführungsform als gerundetes Rechteck ausgebildet und damit für Rechteckrohre geeignet, wie insbesondere der 3b zu entnehmen ist. Andere Durchgangsöffnungsflächen sind auch erfindungsgemäß, insbesondere kreisförmige oder ovale, je nach Beschaffenheit des Rohres.
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Der obere, in Richtung auf das zweite Ende 14 liegende Haltebund 11 geht zum einen in einen Verschiebebund 15 über, an dem die relative axiale Lage des Führungskörpers 3 zu einem Rohr veränderbar ist. Aufgrund des weichen Materials des Führungskörpers 3 ist eine häufige axiale Verstellung möglich, ohne dass er durch Abrieb nicht länger fest am Rohr anliegen würde. Dies ist insbesondere bei den bekannten Führungskörpern aus einem Hartmaterial wie PVC der Fall, die nur sehr wenige axiale Lageveränderungen erlauben. Bei diesen nutzt sich auch die notgedrungene harte Halterung der Verbindungskörper schnell ab so dass diese nicht länger fest mit den harten Führungskörpern verbindbar sind.
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Der Grund des U 12 sowie die hiervon abzweigenden Flanken 27 dienen zur Klemmung eines Verbindungskörpers, genause, wie der Grund des U 12 selber, wie zuvor beschrieben.
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Am zweiten Ende 14 springt der Verschiebbund 15 radial so ein, dass axial-radial-verlaufender Aufnahmeraum 17 gebildet ist, insbesondere ein konischer, in den beispielsweise eine Schweißnaht am Rohrende aufgenommen werden kann, so dass das Rohr tiefstmöglich im Behälter angeordnet werden kann, da es weitestmöglich an seinem oberen Ende gehaltert ist.
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Gut zu erkennen ist die Außenkontur des Führungskörpers 3 mit seinem konischen Bereich 6 und dem radial größten Bereich 7 sowie dem radial kleinsten Bereich 8.
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3b zeigt eine perspektivische Schnittansicht einer zweiten Ausführungsform bei der insbesondere ein Anschlußstutzen 18 zur Belüftung vorgesehen ist, so dass der obere Haltebund 11 vollständig dichtend an der Rohrwand anliegt. Dieser Anschlußstutzen 18 kann erfindungsgemäß auch zur Rückführung von entnommener Flüssigkeit in den Behälter verwendet werden.
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Mit großem Vorteil erlaubt die Erfindung eines Führungskörpers aus elastomeren Materials wie Silikon, EPDM, TPE, TPU, FKM, NBR, Gummi, Naturkautschuk, die eine Shore-A-Härte zwischen 40 und 60 aufweisen in einer konischen Form mit glatter Aussenkontur, bzw. Aussenfläche unter Vorsehung eines vielseitigen Haltebereiches für unterschiedliche Verbindungskörper eine Sauglanze, die geeignet ist, mit ganz unterschiedlichen Behältern mit unterschiedlich großen und gestalteten Entnahmeöffnungen verwendet zu werden. Eine aufwendige Einstellung der Einstecktiefe der Sauglanze durch beispielsweise Klemmringe und Muttern kann mit Vorteil entfallen, da sich der geschilderte
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Verbindungskörper axial einfach aber haltbar verschieben läßt und dabei zusätzlich auch noch eine Dicht- und Haltefunktion für die Sauglanze übernimmt.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Sauglanze
- 2
- Rohr
- 3
- Führungkörper
- 4
- Haltebereich
- 5
- Verbindungskörper
- 6
- konischer Bereich
- 7
- radial größter Bereich
- 8
- radial kleinster Bereich
- 9
- Außenkontur
- 10
- Inneres des Führungskörpers
- 11
- Haltebund
- 12
- Grund des U
- 13
- erstes Ende
- 14
- zweites Ende
- 15
- Verschiebebund
- 16
- radialer Rücksprung
- 17
- Aufnahmeraum
- 18
- Anschlußstutzen
- 19
- Dichtlippe
- 20 21 22
- Schraubdeckel
- 23
- Stülpdeckel
- 24
- Stülpkappe
- 25
- Entnahmeöffnung
- 26
- Behälter
- 27
- Flanke
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- DE 102019102033 A1 [0007]