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Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug mit einer Vorrichtung zumindest zur Anzeige einer Luftqualität einer Umgebungsluft des Fahrzeuges.
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Aus der
DE 10 2019 200 550 A1 ist ein Verfahren zur Umschaltung eines Lüftungssystems eines Fahrzeuges bekannt. Bei dem Verfahren wird mittels eines Kamerasystems des Fahrzeuges eine Umgebung des Fahrzeuges erfasst und Kameradaten werden generiert. Die Kameradaten werden mittels einer Bilderkennung ausgewertet. Mittels der ausgewerteten Kameradaten wird festgestellt, ob sich in der Umgebung des Fahrzeuges eine Luftschadstoff-Emissionsquelle befindet. Das Lüftungssystem des Fahrzeuges wird angesteuert, so dass bei einer vorhandenen Luftschadstoff-Emissionsquelle auf einen Umluft-Betrieb geschaltet wird.
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Darüber hinaus beschreibt die
FR 3 056 499 eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Anzeige der Luftqualität in einem Fahrgastraum eines Kraftfahrzeuges. Die Vorrichtung umfasst eine Leuchteinrichtung, die dazu ausgebildet ist, einen Luftverschmutzungszustand zu signalisieren. Weiterhin umfasst die Vorrichtung eine Luftqualitätsmessvorrichtung und eine Steuervorrichtung, wobei die Luftqualitätsmessvorrichtung ausgebildet ist, einen Messwert zu messen, der repräsentativ für eine Qualität von Luft ist und diesen Messwert an die Steuervorrichtung zu übermitteln. Die Steuervorrichtung ist dazu ausgebildet, abhängig von dem Messwert eine Steueranweisung für die Leuchteinrichtung zu erzeugen. Die Steueranweisung bestimmt eine Form, ein Farbe und eine Intensität eines von der Leuchteinrichtung emittierten Lichtstrahls.
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Weiterhin ist in der
US 2022/0242308 A1 ein an einem Fahrzeug angebrachtes Frontbeleuchtungssystem bekannt, welches an einer mit einem Emblem versehenen Motorhaube an einer Vorderseite des Fahrzeuges montiert ist, wobei mittels der Motorhaube ein Raum verdeckt oder geöffnet werden kann. Das Frontbeleuchtungssystem weist eine Beleuchtungsrichtung von Licht auf, das von einer Lichtquelle emittiert wird, wobei die Beleuchtungsrichtung zur Beleuchtung des Emblems und zur Beleuchtung des Motorraumes mittels eines Drehmechanismus änderbar ist und der Drehmechanismus hierzu mit einer Antriebseinheit verbunden ist. Eine Drehrichtung der Antriebseinheit ist durch ein Schließsignal und ein Öffnungssignal der Motorhaube änderbar.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fahrzeug mit einer Vorrichtung zumindest zur Anzeige einer Luftqualität einer Umgebungsluft des Fahrzeuges anzugeben.
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Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Fahrzeug, welches die in Anspruch 1 angegebenen Merkmale aufweist.
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Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Ein Fahrzeug weist eine Vorrichtung zumindest zur Anzeige einer Luftqualität einer Umgebungsluft des Fahrzeuges auf, wobei eine Erfassungseinheit zur Erfassung von Schadstoffen in der Umgebungsluft des Fahrzeuges und zur Weiterleitung erfasster Signale an eine Auswerteeinheit ausgebildet ist. Die Auswerteeinheit ist ausgebildet, anhand der empfangenen Signale der Erfassungseinheit die Luftqualität der Umgebungsluft zu ermitteln und eine mit der Auswerteeinheit verbundene Anzeigeeinheit ist ausgebildet, in Abhängigkeit der jeweils ermittelten Luftqualität Licht in einer der ermittelten Luftqualität zugeordneten Farbe zu emittieren. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Anzeigeeinheit in einem Haubenschacht des Fahrzeuges aus einem Inneren des Fahrzeuges sichtbar angeordnet ist.
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Mittels der Anzeigeeinheit kann einem Fahrer des Fahrzeuges eine Luftqualität der Umgebungsluft des Fahrzeuges angezeigt werden, so dass der Fahrer, insbesondere bei einer vergleichsweise schlechten Luftqualität, also bei schadstoffbelasteter Umgebungsluft, die Möglichkeit nutzen kann, eine Umluftfunktion einer Klimaanlage des Fahrzeuges einzustellen, so dass eine Luftzufuhr von außerhalb des Fahrzeuges abgestellt ist. Somit kann der Fahrer weitestgehend vermeiden, dass die Schadstoffe und/oder ungewollte Gerüche mit der Umgebungsluft in das Fahrzeug gelangen.
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Die Anzeigeeinheit ist außerhalb eines Fahrzeuginnenraumes in dem Haubenschacht angeordnet, kann aber aus dem Inneren des Fahrzeuges gesehen werden, insbesondere von einem Fahrer des Fahrzeuges. Dieser Haubenschacht befindet sich insbesondere zwischen einer Motorhaube und beispielsweise einem sogenannten Wasserabgleitgitter unterhalb einer Windschutzscheibe des Fahrzeuges.
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In einer Ausführung ist die Anzeigeeinheit in eine Haubenschachtabdeckung integriert. Somit ist es bei einem Defekt der Anzeigeeinheit vergleichsweise einfach, diese mit der Haubenschachtabdeckung auszubauen und gegebenenfalls auszutauschen, ohne dass größere Montagearbeiten an dem Fahrzeug ausgeführt werden müssen. Beispielsweise ist die Anzeigeeinheit form- und/oder kraftschlüssig mit der Haubenschachtabdeckung verbunden, so dass die Anzeigeeinheit, um den Defekt zu beheben oder die Anzeigeeinheit auszutauschen, vergleichsweise einfach aus der Haubenschachtabdeckung entnommen werden kann.
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Eine weitere Ausführung der Vorrichtung sieht vor, dass sich die Anzeigeeinheit über eine gesamte Länge des Haubenschachtes erstreckt, so dass sich für einen Betrachter in dem Fahrzeug ein vergleichsweise harmonisches Bild ergibt und die Anzeigeeinheit im Licht emittierenden Zustand nicht nur von dem Fahrer sondern auch von weiteren Insassen des Fahrzeuges gesehen werden kann.
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In einer alternativen Ausführung erstreckt sich die Anzeigeeinheit in einem vorgegebenen Abschnitt des Haubenschachtes. Dabei erstreckt sich die Anzeigeeinheit insbesondere in einem Abschnitt des Haubenschachtes, welcher sich im Blickfeld des Fahrers befindet, wenn dieser aus dem Fahrzeuginnenraum durch die Windschutzscheibe vor das Fahrzeug schaut.
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In einer Ausführung ist die Vorrichtung datentechnisch mit einem Serviceanbieter zur Ermittlung der Luftqualität gekoppelt. Dabei erfolgt die Kopplung insbesondere über eine Funkverbindung, beispielsweise ein Mobilfunknetz. Das Fahrzeug empfängt also von dem Serviceanbieter die Luftqualität der Umgebungsluft des Fahrzeuges, wobei dieses hierzu seine momentane Position, insbesondere verschlüsselt und/oder anonymisiert, an den Serviceanbieter sendet. Der Serviceanbieter ist beispielsweise mit einer Vielzahl von Messstationen zur Messung der Luftqualität verbunden, so dass dem Serviceanbieter eine momentane Luftqualität der Umgebungsluft im Bereich der momentanen Position des Fahrzeuges vorliegt.
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In einer Ausbildung der Vorrichtung ist die Anzeigeeinheit ausgebildet, in Abhängigkeit der ermittelten Luftqualität der Umgebungsluft des Fahrzeuges grünes und rotes Licht zu emittieren. Dabei kennzeichnet mittels der Anzeigeeinheit emittiertes grünes Licht eine sehr gute bis gute Luftqualität, wohingegen emittiertes rotes Licht eine vergleichsweise schlechte Luftqualität, also eine mit Schadstoffen vergleichsweise hoch belastete Umgebungsluft kennzeichnet.
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Eine Weiterbildung der Vorrichtung sieht vor, dass die Anzeigeeinheit zusätzlich mit einem Abstandserfassungssystem des Fahrzeuges gekoppelt ist. Somit ist es möglich, dass die Anzeigeeinheit als Ein- und Ausparkhilfe für einen Fahrer des Fahrzeuges genutzt werden kann. Ist ein erfasster Abstand zwischen dem Fahrzeug und einem einen Parkraum begrenzenden Objekt, beispielsweise ein weiteres Fahrzeug, ausreichend groß, wird mittels der Anzeigeeinheit grünes Licht emittiert. Unterschreitet der Abstand zwischen Fahrzeug und Objekt einen vorgegebenen Abstandsschwellwert, so wird mittels der Anzeigeeinheit rotes Licht ausgegeben. Insbesondere bei emittiertem roten Licht wird dem Fahrer des Fahrzeuges signalisiert, dass das Fahrzeug nicht weiter in Richtung des Objektes bewegt werden soll.
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Weiterhin ist die Vorrichtung in einer möglichen Ausführung mit einer Klimaanlage des Fahrzeuges zur automatischen Einstellung einer Umluftfunktion in Abhängigkeit der ermittelten Luftqualität gekoppelt. Weist die Umgebungsluft des Fahrzeuges eine vergleichsweise schlechte Luftqualität auf, wird die Umluftfunktion automatisch eingestellt, so dass es für den Fahrer des Fahrzeuges nicht erforderlich ist, die Umluftfunktion manuell einzustellen. Somit kann ein Fahrkomfort für den Fahrer und weitere Insassen des Fahrzeuges gesteigert werden.
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Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden anhand von Zeichnungen näher erläutert.
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Dabei zeigen:
- 1 schematisch eine Schnittdarstellung eines Fahrzeuges im Bereich einer Motorhaube und einer Windschutzscheibe,
- 2 schematisch einen vergrößerten Ausschnitt einer Schnittdarstellung im Bereich einer Haubenschachtabdeckung mit integrierter Anzeigeeinheit und
- 3 schematisch eine perspektivische Ansicht eines Fahrzeuginnenraumes mit Blick auf die Anzeigeeinheit.
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Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
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1 zeigt eine Schnittdarstellung eines Fahrzeuges 1 im Bereich einer Motorhaube 2 und einer Windschutzscheibe 3, wobei zudem eine einen Haubenschacht H abdeckende Haubenschachtabdeckung 4 und ein Wasserabgleitgitter 5 dargestellt sind. Der Haubenschacht H erstreckt sich dabei insbesondere über eine Breite der Motorhaube 2 zwischen einem der Windschutzscheibe 3 zugewandten Randbereich der Motorhaube 2 und dem Wasserabgleitgitter 5. In die Haubenschachtabdeckung 4, insbesondere in ein Kunststoffteil der Haubenschachtabdeckung 4 ist eine Anzeigeeinheit 6 einer weiter unten beschriebenen Vorrichtung 7 integriert.
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2 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt einer Schnittdarstellung im Bereich der Haubenschachtabdeckung 4 mit der integrierten Anzeigeeinheit 6 und 3 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Fahrzeuginnenraumes mit Blick auf die Anzeigeeinheit 6.
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Üblicherweise wird einem Fahrer des Fahrzeuges 1 eine Luftqualität einer Umgebungsluft des Fahrzeuges 1 nicht angezeigt. Ist eine Außenluftfunktion einer Klimaanlage 8 des Fahrzeuges 1 eingestellt, besteht die Gefahr, dass die mit Schadstoffen belastete Umgebungsluft in den Fahrzeuginnenraum gelangt. Auch können in der Umgebungsluft vorhandene schlechte Gerüche über die eingestellte Außenluftfunktion der Klimaanlage 8 in den Fahrzeuginnenraum eindringen.
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Insbesondere, wenn sich das Fahrzeug 1 im Stau in einem Tunnel befindet, ist zu beobachten, dass Fahrer von Fahrzeugen 1 eine eingestellte Umluftfunktion der Klimaanlage 8 ihres Fahrzeuges 1 bevorzugen. Bei eingestellter Umluftfunktion wird eine im Fahrzeuginnenraum vorhandene Luft umgewälzt, wobei dem Fahrzeuginnenraum keine Umgebungsluft von außen zugeführt wird.
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Um dem Fahrer bei vergleichsweise schlechter Luftqualität der Umgebungsluft des Fahrzeuges 1 zu ermöglichen, verhältnismäßig frühzeitig die Umluftfunktion der Klimaanlage 8 zu nutzen, weist das Fahrzeug 1 eine Vorrichtung 7 zur Anzeige einer Luftqualität der Umgebungsluft des Fahrzeuges 1 auf.
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Die Vorrichtung 7 weist zumindest eine Erfassungseinheit 9 zur Erfassung von Signalen auf, anhand welcher eine Schadstoffbelastung der Umgebungsluft des Fahrzeuges 1 ermittelbar ist.
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Insbesondere ist die Erfassungseinheit 9 in einem vorderen Abschnitt eines Frontmoduls des Fahrzeuges 1 angeordnet und erfasst zumindest im Fahrbetrieb des Fahrzeuges 1 fortlaufend Signale. Die Erfassungseinheit 9 ist weiterhin ausgebildet, die erfassten Signale an eine Auswerteeinheit 10 der Vorrichtung 7 weiterzuleiten.
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Die Auswerteeinheit 10 ist dazu ausgebildet, anhand der empfangenen Signale der Erfassungseinheit 9 die Luftqualität der Umgebungsluft zu ermitteln und beispielsweise mit einem hinterlegten Schwellwert in Bezug auf eine Schadstoffbelastung zu vergleichen.
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Die Vorrichtung 7 weist zudem die Anzeigeeinheit 6 auf, die ausgebildet ist, in Abhängigkeit der jeweils ermittelten Luftqualität Licht L in einer der ermittelten Luftqualität zugeordneten Farbe zu emittieren.
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Ermittelt die Auswerteeinheit 10 beispielsweise, dass die Schadstoffbelastung der Umgebungsluft des Fahrzeuges 1 den vorgegebenen Schwellwert überschreitet, so emittiert die Anzeigeeinheit 6 rotes Licht L. Die Luftqualität der Umgebungsluft ist somit als schlecht eingestuft.
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Unterschreitet die Schadstoffbelastung den vorgegebenen Schwellwert, so stuft die Auswerteeinheit 10 die Luftqualität zumindest als gut ein und steuert die Anzeigeeinheit 6 an, grünes Licht L zu emittieren.
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Die Anzeigeeinheit 6 ist in die Haubenschachtabdeckung 4 integriert, wobei die Anzeigeeinheit 6, wie in 3 gezeigt ist, im Blickfeld eines Fahrers und weiterer Insassen des Fahrzeuges 1 angeordnet ist.
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Leuchtet die Anzeigeeinheit 6 rot, ist die Luftqualität der Umgebungsluft vergleichsweise schlecht und der Fahrer hat die Möglichkeit, daraufhin die Umluftfunktion der Klimaanlage 8 des Fahrzeuges 1 zu aktivieren, so dass weitestgehend verhindert wird, dass Umgebungsluft in den Fahrzeuginnenraum gelangt.
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In einer möglichen Ausführung wird die Umluftfunktion der Klimaanlage 8 automatisch eingestellt, wenn die Auswerteeinheit 10 ermittelt, dass die Schadstoffbelastung der Umgebungsluft des Fahrzeuges 1 den vorgegebenen Schwellwert überschreitet. Somit ist es für den Fahrer des Fahrzeuges 1 nicht erforderlich, die Umluftfunktion manuell einzustellen.
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Die Anzeigeeinheit 6 weist als Lichtquelle 11 beispielsweise eine Leuchtdiode auf, die mit einem Lichtleitelement gekoppelt ist. Ein von der Leuchtdiode emittiertes rotes oder grünes Licht L wird in das Lichtleitelement eingekoppelt und über dessen Auskoppelfläche ausgekoppelt, wobei ein für den Fahrer und weitere Insassen des Fahrzeuges 1 sichtbares Leuchtband als Anzeige der Luftqualität der Umgebungsluft erzeugt wird, wie in 3 gezeigt ist.
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Alternativ dazu kann die Anzeigeeinheit 6 der Luftqualität der Umgebungsluft auch anderweitig ausgebildet sein und mehrere Lichtquellen 11 umfassen, die beispielsweise in einer Reihe in einem vorgegebenen Abstand zueinander nebeneinander angeordnet sind.
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In einer Ausbildung der Anzeigeeinheit 6 erstreckt sich diese über eine gesamte Breite der Motorhaube 2, wie 3 zeigt.
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Alternativ dazu kann die Anzeigeeinheit 6 abschnittsweise in die Haubenschachtabdeckung 4 integriert sein, wobei sich der Abschnitt insbesondere im Bereich des Fahrers des Fahrzeuges 1 befindet, also in dessen Blickfeld angeordnet ist.
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Auch kann die Anzeigeeinheit 6 mehrere Abschnitte mit jeweils einer Lichtquelle 11 oder mehreren Lichtquellen 11 umfassen. Diese Abschnitte sind beispielsweise in regelmäßigen Abständen zueinander angeordnet und emittieren Licht L in der der ermittelten Luftqualität der Umgebungsluft des Fahrzeuges 1 entsprechenden Farbe.
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In einer möglichen Ausführung ist die Vorrichtung 7, insbesondere die Auswerteeinheit 10 mit einem Serviceanbieter datentechnisch verbunden. Über diesen Serviceanbieter empfängt die Auswerteeinheit 10 eine ermittelte Luftqualität der Umgebungsluft des Fahrzeuges 1, wobei das Fahrzeug 1, insbesondere die Auswerteeinheit 10, hierzu eine momentane Position des Fahrzeuges 1 an den Serviceanbieter übermittelt. Eine Kommunikation zwischen Fahrzeug 1 und Serviceanbieter erfolgt verschlüsselt und/oder anonymisiert.
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Mittels der Vorrichtung 7 ist angebbar, welche Luftqualität die Umgebungsluft des Fahrzeuges 1 aufweist, wobei die Anzeigeeinheit 6 hierzu grünes oder rotes Licht L anzeigt. Rotes Licht L signalisiert dem Fahrer des Fahrzeuges 1, dass die Umgebungsluft mit Schadstoffen belastet ist und die Umluftfunktion der Klimaanlage 8 des Fahrzeuges 1 eingeschaltet werden sollte. Mittels der Umluftfunktion wird weitestgehend verhindert, dass die Schadstoffe über die Umgebungsluft in den Fahrzeuginnenraum gelangen. Grünes Licht L hingegen gibt an, dass die Luftqualität der Umgebungsluft vergleichsweise hoch ist und die Umluftfunktion nicht genutzt werden muss.
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In einer weiteren Ausführung ist die Anzeigeeinheit 6 zusätzlich mit einem Abstandserfassungssystem, insbesondere mit Erfassungseinheiten des Abstandserfassungssystems, verbunden.
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Somit kann die Anzeigeeinheit 6 zur Unterstützung bei Einpark- und Ausparkvorgängen des Fahrzeuges 1 genutzt werden. Ist ein anhand erfasster Signale der Erfassungseinheiten ermittelter Abstand zwischen dem Fahrzeug 1 und beispielsweise einem einen Parkraum begrenzenden, nicht näher dargestellten Objekt, beispielsweise ein weiteres Fahrzeug, ausreichend groß, wird mittels der Anzeigeeinheit 6 grünes Licht L emittiert.
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Wird ermittelt, dass der erfasste Abstand zwischen dem Fahrzeug 1 und dem Objekt einen vorgegebenen Abstandsschwellwert unterschreitet, so wird mittels der Anzeigeeinheit 6 rotes Licht L ausgegeben. Insbesondere bei emittiertem roten Licht L der Anzeigeeinheit 6 wird dem Fahrer des Fahrzeuges 1 signalisiert, dass das Fahrzeug 1 nicht weiter in Richtung des Objektes bewegt werden soll.
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Beispielsweise kann die Anzeigeeinheit 6 als Ein- und Ausparkhilfe auch als sogenannte Fortschrittsanzeige ausgebildet sein, wobei ein Anzeigebereich der Anzeigeeinheit 6 mit dem Abstand zwischen Fahrzeug 1 und Objekt korreliert. Verringert sich der Abstand zwischen Fahrzeug 1 und Objekt, vergrößert sich der Anzeigebereich der Anzeigeeinheit 6 und umgekehrt.
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Zusätzlich wechselt die Farbe des Anzeigebereiches der Anzeigeeinheit 6 in Abhängigkeit des Abstandes zwischen Fahrzeug 1 und Objekt, umso näher sich das Fahrzeug 1 zu dem Objekt befindet, wobei auch hierzu der vorgegebene Abstandsschwellwert genutzt wird.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- DE 102019200550 A1 [0002]
- FR 3056499 [0003]
- US 2022/0242308 A1 [0004]