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DE102022004015A1 - Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Anlegen einer Mehrzahl von synthetischen Fäden an einer Wicklervorrichtung - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Anlegen einer Mehrzahl von synthetischen Fäden an einer Wicklervorrichtung Download PDF

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DE102022004015A1
DE102022004015A1 DE102022004015.8A DE102022004015A DE102022004015A1 DE 102022004015 A1 DE102022004015 A1 DE 102022004015A1 DE 102022004015 A DE102022004015 A DE 102022004015A DE 102022004015 A1 DE102022004015 A1 DE 102022004015A1
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DE
Germany
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thread
winding
convergence point
curtain
threads
Prior art date
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Pending
Application number
DE102022004015.8A
Other languages
English (en)
Inventor
Markus Stammen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oerlikon Textile GmbH and Co KG
Original Assignee
Oerlikon Textile GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Oerlikon Textile GmbH and Co KG filed Critical Oerlikon Textile GmbH and Co KG
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Priority to CN202380075154.4A priority patent/CN120112470A/zh
Priority to PCT/EP2023/078774 priority patent/WO2024088823A1/de
Priority to EP23793274.4A priority patent/EP4608753A1/de
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Pending legal-status Critical Current

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum automatischen Anlegen (1) einer Mehrzahl von synthetischen Fäden (F) an einer Wicklervorrichtung (100), die eine Galette (8) zum Abziehen der Mehrzahl von synthetischen Fäden (F) aus einem Schmelzeextruder (400) und eine Spulenspindel (140) zum Aufwickeln der Mehrzahl von synthetischen Fäden an einer Mehrzahl von Wickelpositionen (10.1 bis 10.n) aufweist, wobei das Anlegen an Anlegestellen (A) von der Galette (8) bis zum Spinnbalken (140) mittels automatisch steuerbaren Anlegemitteln (2, 16, 30, 28) durchgeführt wird, die die Position einer Fadenkonvergenzstelle (K1 bis K6) definieren, an der die Mehrzahl von synthetischen Fäden (F) einander angenähert werden.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum automatischen Anlegen einer Mehrzahl von synthetischen Fäden an einer Wicklervorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und eine Vorrichtung zum automatischen Anlegen einer Mehrzahl von synthetischen Fäden an einer Wicklervorrichtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 9 und ein System, in dem das Verfahren und die Vorrichtung angewendet werden.
  • Aus dem Stand der Technik ist allgemein bekannt, Wicklervorrichtungen mit Galetten, Changiereinrichtungen und Spulspindeln halbautomatisch und / oder automatisch mit entsprechenden Verteileinrichtungen und / oder Robotern mit dem aufzuwickelnden synthetischen Faden derart zu belegen, dass eine dauerhafte Aufwicklung von Spulpaketen möglich ist.
  • Jedoch sind dafür vorgesehene Anlegeroboter sehr teuer und im Vergleich zum menschlichen Operator auch fehleranfällig und langsam, was zu erhöhten Abfallproduktion während des Anlageprozesses führen kann.
  • Die halbautomatischen Anlegevorrichtungen brauchen regelmäßig die Hilfe eines menschlichen Operators, insbesondere muss ein erster Operator oben an der Spinndüse oder Platte sein, aus der der synthetische Faden extrudiert wird und diesen einem zweiten Operator, der meist ein bis zwei Stockwerke tiefer unterhalb der Spinnplatte auf dem Niveau der Wicklervorrichtung steht, so zugeworfen werden, dass der zweite Operator die extrudierten synthetischen Fäden empfangen kann.
  • Erst dann kann das Anlegen der Wicklervorrichtung durchgeführt werden, meist mit Hilfe einer sogenannten Ansaugpistole, die über erzeugten Unterdruck den synthetischen Faden derart lange in einen Abfallbehälter führt, bis der synthetische Faden zum Aufwickeln und / oder Strecken an der Wicklervorrichtung angelegt worden ist.
  • Sowohl die halbautomatischen als auch mit kinematischen Anlegerobotern durchgeführten Anlegeprozesse sind zeitaufwändig und teuer, benötigen wenigstens zwei Operatoren und sind fehleranfällig.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren zum automatischen Anlegen eines synthetischen Fadens an einer Wicklervorrichtung bereitzustellen, ohne dass ein Operator hier eingreifen muss.
  • Aufgabe der Erfindung ist es auch, eine Vorrichtung zum automatischen Anlegen eines synthetischen Fadens an einer Wicklervorrichtung bereitzustellen, die ebenso ohne die Unterstützung eines Operators funktioniert, sowie ein zugehöriges System, das das Verfahren und die Vorrichtung miteinander vereint.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß hinsichtlich eines Verfahrens mit den Merkmalen nach Anspruch 1 gelöst.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß hinsichtlich der Vorrichtung mit den Merkmalen einer Vorrichtung nach Anspruch 9 gelöst.
  • Die Aufgabe wird hinsichtlich des Systems mit einem System mit den Merkmalen nach Anspruch 17 gelöst.
  • Nach einem Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zum automatischen Anlegen einer Mehrzahl von synthetischen Fäden an einer Wicklervorrichtung bereitgestellt, die eine Galette zum Abziehen der Mehrzahl von synthetischen Fäden aus einem Schmelzeextruder und einer Spulspindel zum Aufwickeln der Mehrzahl von synthetischen Fäden und einer Mehrzahl von Wickelpositionen aufweist
  • Das Anlegen wird an Anlegestellen von der Galette bis zum Spinnbalken mittels automatisch steuerbaren Anlegemitteln durchgeführt, die die Position einer Fadenkonvergenzstelle definieren, an der die Mehrzahl von synthetischen Fäden aneinander angenähert werden.
  • Unter einem Schmelzeextruder ist hierunter z.B. ein Spinnbalken mit einer Spinnplatte zum Extrudieren einer synthetischen Schmelze zu verstehen.
  • Ein Schmelzeextruder kann jedoch auch eine Spritzgussvorrichtung sein, die eine entsprechende Spinnplatte aufweist, aus der über entsprechende Extruder die Schmelze extrudiert bzw. gepresst werden kann, um daraus synthetische Fäden herzustellen.
  • Die synthetischen Fäden werden über Galetten hin zu einer Wicklervorrichtung abgezogen und dort auf Spulhülsen gewickelt, die an sich drehenden Spulspindeln lösbar arretiert sind.
  • Unter einer Anlegestelle ist hierbei eine Position an der Wickelvorrichtung zu verstehen, die zum Anlegen, zum Transportieren und Hinführen des synthetischen Fadens zu einer entsprechenden Changiervorrichtung und einer Spulspindel zum Aufwickeln des synthetischen Fadens notwendig ist.
  • Bei der Unterstützung des Anlegeprozesses werden automatisch steuerbare Anlegemittel bereitgestellt, die an der Wicklervorrichtung vorgesehen sind und das Anlegen des synthetischen Fadens an der jeweiligen Galette, der Changiereinrichtung und / oder der Spulspindel erlauben, ohne dass zusätzlich ein menschlicher Operator oder ein kinematisch bewegbarer Roboter an der Wicklervorrichtung notwendig ist.
  • Die dafür notwendigen Anlegemittel sind alle benachbart oder angrenzend an den notwendigen Positionen an der Wicklervorrichtung angeordnet.
  • Unter einer Fadenkonvergenzstelle ist hierbei eine Position an der Wicklervorrichtung zu verstehen, die ein Zusammenführen der Mehrzahl von synthetischen Fäden an einer vorbestimmten Position bestimmt.
  • Eine Fadenkonvergenzstelle kann beispielsweise eine Ansaugmündung einer Ansaugpistole sein oder auch eine Anlegeführungsnut an der Wicklervorrichtung, die derart ausgebildet ist, dass die Mehrzahl von synthetischen Fäden aus einem Fadenvorhang zu einem Fadenbündel zusammengefasst werden. Die Lage der Ansaugmündung wird mit Hilfe eines zugehörigen Anlegemittels automatisch steuerbar verlagert.
  • Nach einer Ausgestaltung des Verfahrens wird die Mehrzahl von synthetischen Fäden mittels Zusammenführens an den Fadenkonvergenzstellen, die an unterschiedlichen Positionen an der Wicklervorrichtung sind, und durch Vereinzeln mittels einer Wickelpositionsverlegeeinrichtung an der Wicklervorrichtung angelegt.
  • Das besondere an dem erfindungsgemäßen Verfahren ist, dass zum automatischen Anlegen der Mehrzahl von synthetischen Fäden diese an vorbestimmten Fadenkonvergenzstellen aus dem Fadenvorhang zusammengeführt werden und dann für das genaue Positionieren an vorbestimmten Wickelpositionen wieder in beabstandete Fäden vereinzelt werden.
  • Unter einem synthetischen Faden ist hierbei ein synthetischer Faden zu verstehen, der aus einer Kunststoffschmelze extrudiert wird und eine Vielzahl von Filamenten aufweist.
  • Unter einer Mehrzahl von synthetischen Fäden bzw. unter einem Fadenvorhang ist eine Vielzahl bzw. Mehrzahl von synthetischen Fäden zu verstehen. Bei dem Fadenvorhang sind die synthetischen Fäden zueinander beabstandet.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung des Verfahrens wird die Position der Fadenkonvergenzstelle abhängig von der jeweiligen Anlegestelle an der Wicklervorrichtung an unterschiedlichen Positionen an der Wicklervorrichtung angeordnet. Hierbei ist darauf zu achten, dass je nach vorbestimmter Anlegestelle, wie beispielsweise einer Galette, einer Changiereinrichtung und /oder einer Wickelposition an einer Spulspindel, die Fadenkonvergenzstelle entsprechend an der Wicklervorrichtung verlagert wird und der Fadenvorhang für die neue Anlegeposition an der zugehörigen Fadenkonvergenzstelle zusammengeführt wird.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung des Verfahrens wird die Fadenkonvergenzstelle mittels der Aktivierung des jeweiligen automatisch steuerbaren Anlegemittels ausgelöst.
  • Ein automatisch steuerbares Anlegemittel ist beispielsweise ein verlagerbarer Schwenkarm und / oder eine Anlegerolle, die über entsprechende Bahnen und / oder Führungen und / oder Schwenkstellen an vorgesehene Fadenkonvergenzstellen verlagert bzw. automatisch verfahren werden können, so dass eine korrekte und genaue Positionierung des synthetischen Fadens an der zugehörigen Position der Wicklervorrichtung ermöglicht werden kann.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung des Verfahrens wird vor dem Anlegen und Verteilen der Mehrzahl von synthetischen Fäden an der jeweiligen Anlegestelle eine Verlagerung einer Endposition der Fadenkonvergenzstelle durchgeführt. Erfindungsgemäß erfolgt vor dem Anlegen ein Sammeln an entsprechenden Fadenkonvergenzstellen. Die Fadenkonvergenzstellen wandern von einer Ansaugposition nahe der Spulspindeln in entgegengesetzter Fadenlaufrichtung nach oben hin zu der Galette, wobei dann die jeweiligen Endpositionen der Verlagerung sich ändern und diese Konvergenzstellungen ab der Galette wieder zurück zu der Spulspindel wandern.
  • Dies wird allein mittels den automatischen Anlegemitteln an der Wicklervorrichtung durchgeführt, ohne dass hierfür ein Operator eingreifen muss. Nach einer Ausgestaltung des Verfahrens wird nach dem Sammeln der Mehrzahl von synthetischen Fäden an der jeweiligen Fadenkonvergenzstelle ein Beabstanden der zusammengefassten Mehrzahl von synthetischen in zueinander beabstandete Fäden gemäß der zugehörigen Wickelposition durchgeführt.
  • Das Sammeln an der Fadenkonvergenzstelle dient dem einfachen Anlegen der Fäden an den jeweiligen Elementen der Wicklervorrichtung. Ein Vereinzeln der Mehrzahl von Fäden ist dann notwendig, wenn die Fäden beispielsweise bei der Changiereinrichtung und / oder an den Spulhülsen an der Spulspindel angelegt werden sollen.
  • Dieses Vereinzeln wird auch mit entsprechend zugehörigen Einrichtungen an der Wicklervorrichtung durchgeführt, so dass der einzelne synthetische Faden an der zugehörigen Wickelposition auch angelegt werden kann.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung des Verfahrens wird das Beabstanden der zusammengefassten Mehrzahl von synthetischen Fäden entgegen der Laufrichtung oberhalb und / oder in Fadenlaufrichtung unterhalb einer Changiereinrichtung mittels einer ersten und / oder einer zweiten Wickelpositionsverlegeeinrichtung durchgeführt.
  • Ein Beabstanden der Mehrzahl von synthetischen Fäden ist insbesondere an den zugehörigen Wickelpositionen notwendig, damit die synthetischen Fäden auf die zugehörigen Spulhülsen aufgewickelt werden können, die auf der Spulspindel angeordnet und lösbar arretiert sind.
  • Die Wickelpositionsverlegeeinrichtungen können beispielsweise Verlegerollen aufweisen, die über eine Schiene an die jeweilige Wickelpositionen verlagerbar sind und / oder entsprechende Fadenführer aufweisen, die an einer schwenkbar geführten Schiene im Bereich der Spulspindel hin- und her schwenkbar und auch entsprechend hin zu den einzelnen Wickelposition verfahrbar sind.
  • Nach einer Ausgestaltung des Verfahrens werden folgende Schritte durchgeführt:
    • - Bereitstellen eines Fadenvorhangs aus einer Mehrzahl von synthetischen Fäden zwischen der Spulspindel und einem Schiebeanleger bei der Galette
    • - Bilden einer ersten Fadenkonvergenzstelle an einer Ansaugmündung eines Ansaugrohres benachbart zu der Spulspindel,
    • - Verlagern der ersten Fadenkonvergenzstelle des Fadenvorhangs an eine zweite Fadenkonvergenzstelle durch Schwenken des Ansaugrohres hin zu einer Anlegeführungsnut an der Wicklervorrichtung, wodurch der Fadenvorhang in die Anlegeführungsnut eingelegt wird,
    • - Anlegen des Fadenvorhangs mittels eines schwenkbaren Anlegeschwenkarmes, der eine dritte Fadenkonvergenzstelle definiert, an einen Anlageansatz, der eine vierte Fadenkonvergenzstelle definiert,
    • - Einlegen des Fadenvorhangs in einen Fadenführkamm mittels eines verfahrbaren Schiebeanlegers,
    • - Anlegen des Fadenvorhangs an einer Galette mittels einer Anlegerolle,
    • - Vereinzeln des Fadenvorhangs in beabstandete Fäden mittels der ersten Wickelpositionsverlegeeinrichtung in zugehörige Wickelpositionen, die mit einer Changiereinrichtung zum Changieren des synthetischen Fadens korrespondieren,
    • - Schwenken der Ansaugmündung von der ersten Fadenkonvergenzstelle in eine sechste Fadenkonvergenzstelle zum Anlegen des Fadenvorhangs in eine zweite Wickelpositionsverlegeeinrichtung,
    • - Vereinzeln des Fadenvorhangs mittels der zweiten Wickelpositionsverlegeeinrichtung in zugehörige Wickelpositionen an der Spulspindel,
    • - Anlegen der mittels der zweiten Wickelpositionsverlegeeinrichtung vereinzelten Fäden an den Wickelpositionen an der Spulspindel,
  • Mittels den oben angeführten Anlegeschritten kann ein automatisches Anlegen eines Fadenvorhangs aus einem Schmelzeextruder ohne Eingreifen eines menschlichen Operators oder kinematischen Roboters an der Wicklervorrichtung durchgeführt werden, wobei die dazu notwendigen Anlegemittel alle an der Wicklervorrichtung angeordnet und ausgebildet sind, so dass ein vollständiges automatisches Anlegen eines Fadenvorhangs an die einzelnen Wickelpositionen möglich ist.
  • Nach einem anderen Aspekt hinsichtlich der Vorrichtung wird eine Vorrichtung zum automatischen Anlegen einer Mehrzahl von synthetischen Fäden an einer Wicklervorrichtung bereitgestellt, die eine Galette zum Abziehen der Mehrzahl von synthetischen Fäden aus einem Schmelzeextruder und eine Spulspindel zum Aufwickeln der Mehrzahl von synthetischen Fäden an einer Mehrzahl von Wickelpositionen aufweist.
  • Erfindungsgemäß ist an jeder Anlegespule an der Wicklervorrichtung eine automatische Fadenverlegeeinrichtung vorgesehen, die eine Fadenkonvergenzstelle definiert mittels der der synthetische Faden an der jeweiligen Anlegestelle anlegbar ist.
  • Unter einer Fadenkonvergenzstelle ist, wie oben bereits dargelegt, eine Sammelstelle für die Mehrzahl von synthetischen Fäden aus einem Fadenvorhang zu verstehen, so dass die Mehrzahl von synthetischen Fäden an der zugehörigen Anlegestelle gesammelt angelegt werden kann.
  • Dabei ist zu beachten, dass die gesammelte Mehrzahl von synthetischen Fäden einen zusammengeführten Fadenvorhang bilden, bei dem einzelnen Fäden angrenzend gegeneinander angeordnet sein können. Zum Anordnen des zusammengeführten Fadenvorhangs ist jedoch für die weiteren Anlegeprozesse ein Vereinzeln des zusammengeführten Fadenvorhangs in einen beabstandeten Fadenvorhang notwendig, bei dem die einzelnen Fäden zueinander beabstandet sind, wobei der Abstand sich aus den Abständen der einzelnen Wickelpositionen ergibt.
  • Nach einer Ausgestaltung der Vorrichtung wird mittels der und an der jeweiligen Fadenverlegeeinrichtung durch Zusammenführen des Fadenvorhangs eine Fadenkonvergenzstelle gebildet, wobei die zusammengeführten Fäden des Fadenvorhangs mittels einer ersten und einer zweiten Wickelpositionsverlegeeinrichtung in Wickelpositionen zum Anlegen an der Spulspindel vereinzelt werden.
  • Das Zusammenfassen des Fadenvorhangs an den Fadenkonvergenzstellen vereinfacht das Anlegen an den einzelnen Anlegepositionen der Wickelvorrichtung und das nachfolgende Vereinzeln zu den Wickelpositionen ermöglicht das Aufwickeln auf der dafür vorgesehenen Spulspindel.
  • Nach einer Ausgestaltung der Vorrichtung ist die jeweilige Fadenverlegeeinrichtung zum Ausbilden der ersten bis sechsten Fadenkonvergenzstelle bewegbar, ortsfest, an- oder bei der Wickelvorrichtung ausgebildet.
  • Die Art und der Typ der Verlegeeinrichtung an der Wickelvorrichtung ist je nach Funktion und Aufgabe unterschiedlich ausgebildet und ist daher entweder direkt an der Wickelvorrichtung anbringbar oder mit einem gewissen Abstand, so dass die notwendigen Bewegungen der automatischen Anlegevorrichtung bzw. Verlegeeinrichtung auch durchgeführt werden können.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung der Vorrichtung weist die Fadenverlegeeinrichtung zum Ausbilden einer ersten oder sechsten Konvergenzstelle eine Ansaugmündung auf, zum Ausbilden einer zweiten Fadenkonvergenzstelle eine Anlegeführungsnut auf, zum Ausbilden einer dritten Fadenkonvergenzstelle eine Anlegeschwenkarm auf, zum Ausbilden einer vierten Fadenkonvergenzstelle einen Anlegeansatz auf und / oder zum Ausbilden einer fünften Fadenkonvergenzstelle eine Anlegependelstelle auf und zum Anlegen des Fadenvorhangs an der Wickelvorrichtung einen Schiebeanleger auf.
  • Die oben aufgeführten Fadenanlegeeinrichtungen können je nach Ausgestaltung der Wickelvorrichtung an bevorzugten Anlegestellen vorgesehen sein.
  • Die Auswahl der Fadenanlegeeinrichtungen ist jedoch nicht auf die oben erwähnten Ausführungsformen beschränkt. Es können auch spezialisierte Anlegeeinrichtungen vorgesehen werden, die die Funktionen der einzelnen Anlegeeinrichtungen zusammenfassen und/oder weiter vereinzeln.
  • Nach einer Ausgestaltung der Vorrichtung ist die Ansaugmündung an einer Ansaugpistole mit einem Ansaugrohr ausgebildet, die Anlegeführungsnut von einem Leitteil ausgebildet, der Anlegeschwenkarm von einem Träger mit einem Schwenkelement ausgebildet, der Anlegeansatz von einem Leitteil ausgebildet, und die Anlegependelstelle von einem Schwenkarmpendel mit Anlegerolle ausgebildet, wobei der Schiebeanleger einen quer zur Fadenlaufrichtung verfahrbaren Anlegehebel aufweist.
  • Nach den oben erwähnten Ausgestaltungen der jeweiligen Fadenverlegeeinrichtung können verschiedene mechanische Anlegemittel vorgesehen werden, die das Anlegen der synthetischen Fäden an der Wicklervorrichtung mit automatisch steuerbaren Vorrichtungen an der Wicklervorrichtung erlauben.
  • Nach der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum automatischen Anlegen werden für die Fadenverlegeeinrichtungen unterschiedliche Mittel verwendet, so dass diese auch an vorhandenen Anlegevorrichtungen bzw. Wicklervorrichtungen nachgerüstet werden können.
  • Nach einer besonderen Ausgestaltung der Vorrichtung weist die erste Wickelpositionsverlegeeinrichtung eine Führungsschiene und eine Mehrzahl von Anlegerollen auf, die entlang der Führungsschiene zu den zugehörigen Wickelpositionen verfahrbar ist, die korrespondierend zu den Wickelpositionen an der Spulspindel sind, wobei die erste Wickelpositionsverlegeeinrichtung entgegen der Fadenlaufrichtung oberhalb einer Changiereinrichtung angeordnet ist.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung der Vorrichtung weist die zweite Wickelpositionsverlegeeinrichtung einen Schwenkkörper auf, der an der Wickelvorrichtung bei der Spulspindel zwischen einer Verteilposition zum Verteilen der Fäden und einer Anlegevorrichtung zum Anlegen der Fäden an der Spulspindel hin- und her bewegbar ist, und eine Fadenführschiene mit einer Mehrzahl von verfahrbaren Fadenführem aufweist, die zu den Wickelpositionen an der Spulspindel verfahrbar sind, wobei die zweite Wickelpositionsverlegeeinrichtung in Fadenlaufrichtung unterhalb einer Changiereinrichtung angeordnet ist.
  • Mit den beiden Wickelpositionsverlegeeinrichtungen ist es möglich, oberhalb und unterhalb der Changiereinrichtung die zusammengeführten Fäden an die einzelnen Wickelpositionen zu vereinzeln, so dass diese auf die Spulhülsen, die auf der Spulspindel arretiert sind, aufwickelbar sind.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung der Vorrichtung weisen die Anlegestellen an der Wicklervorrichtung für den Fadenvorhang eine Galette, eine Changiereinrichtung und eine Spulspindel mit zugehörigen Wickelpositionen auf.
  • Die Anlegestellen können auch andere Stellen und/oder Bauteile der Wicklervorrichtung aufweisen.
  • Hier sind die wesentlichen Positionen der Wicklervorrichtung genannt, an denen der synthetische Faden anzulegen ist. Dies kann eine Galette umfassen, auch eine Heizgalette, die zum Temperieren des synthetischen Fadens geeignet ist. Es können jedoch neue Anlegestelle durch neue oder zusätzliche Bauteile an der Wicklervorrichtung bereitgestellt werden, wie beispielsweise eine zweite Verwirbelungsvorrichtung bei den Galetten, in die der synthetische Faden korrekt einzulegen ist.
  • Die Changiereinrichtungen können Flügelchangierer und / oder riemengetriebene Fingerchangierer aufweisen. Bei dem Flügelchangiere erfolgt die Changierung mittels gegenläufig rotierender Rotoren und bei der Fingerchangierung mittels eines hin- und her bewegbaren Fadenführers mittels eines Riemens.
  • Die Spulspindel kann an einem Spulenrevolver vorgesehen sein, so dass ohne Unterbrechung gewickelt und / oder gedofft werden kann. Das heißt, der Spulrevolver weist wenigstens zwei Spulspindeln auf.
  • Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein System zum automatischen Anlegen einer Mehrzahl von synthetischen Fäden an eine Mehrzahl von Wickelpositionen mittels automatisch steuerbaren Anlegemitteln an einer Wickelvorrichtung bereitgestellt, aufweisend eine Vorrichtung nach wenigstens einem der oben beschriebenen Ausgestaltungen, die zum Durchführen des Verfahrens nach wenigstens einem der oben beschriebenen Verfahrensausgestaltungen eingerichtet ist.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren und die zugehörige Vorrichtung wird nachfolgend anhand einiger Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung und des erfindungsgemäßen Verfahrens unter Bezug auf die beigefügten Figuren näher erläutert.
  • Es stellen dar:
    • 1 eine schematische Längs-Seitenansicht einer Wicklervorrichtung mit der erfindungsgemäßen Fadenverlegeeinrichtung,
    • 2 eine schematische Breiten-Seitenansicht der Wicklervorrichtung und der Fadenverlegeeinrichtung aus 1,
    • 3.1 eine schematische Schnittansicht der Wicklervorrichtung und einer ersten Wickelpositionsverlegeeinrichtung beim Anfang des Anlegevorganges der ersten Wickelpositionsverlegeeinrichtung zusammen mit Detailansichten der automatischen Anlegemittel der erfindungsgemäßen Fadenverlegeeinrichtung in größerem Maßstab,
    • 3.2 eine schematische Teilschnittansicht der Wicklervorrichtung der ersten Wickelpositionsverlegeeinrichtung aus 3.1 in einem ersten Anlegeschritt der ersten Wickelpositionsverlegeeinrichtung,
    • 3.3 eine schematische Teilschnittansicht der Wickelvorrichtung und der ersten Wickelpositionsverlegeeinrichtung aus 3.1 in einer weiteren Anlegeposition, bei der die erste Wickelpositionsverlegeeinrichtung den Fadenvorhang gemäß einer ersten Wickelposition verlegt hat,
    • 4 eine schematische Seitenteilschnittansicht der Wicklervorrichtung aus 1 mit einer zweiten Wickelpositionsverlegeeinrichtung zum Positionieren der Mehrzahl von Fäden an zweiten Wickelpositionen unterhalb einer Changiereinrichtung,
    • 5 eine Teilansicht der zweiten Wickelpositionsverlegeeinrichtung bei einem Vereinzelungsschritt der synthetischen Fäden hin zu deren Wickelpositionen,
    • 6 ein schematisches Blockdiagramm der einzelnen Anlegeschritte des Verfahrens zum automatischen Anlegen einer Mehrzahl von synthetischen Fäden an der Wicklervorrichtung von 1.
  • In den Figuren sind jeweils Bezugskoordinatensystem x, y, z angezeigt, die jeweils die Höhenrichtung z, die Längsrichtung x und die Breitenrichtung y in Richtung der jeweiligen Ansicht angeben.
  • Mit Hilfe des Bezugskoordinatensystems x, y, z soll jeweils die Betrachtungsrichtung definiert und angegeben werden, so dass die jeweiligen Ansichten besser verständlich sind.
  • 1 zeigt in einer schematischen Seitenansicht in der z-x Richtungsebene eine Wicklervorrichtung 100 mit der Vorrichtung zum automatischen Anlegen, hiernach auch Fadenverlegeeinrichtung 1 genannt, zusammen mit einem Schmelzeextruder 400, oder Spinnbalken mit einer Spinnplatte 401.
  • Der Schmelzeextruder 400 kann auch eine Schmelzeinjektorvorrichtung sein, wobei die Schmelze nicht durch eine Spinnplatte 401, sondern über Injektionsdüsen direkt an die Wicklervorrichtung 100 extrudiert wird.
  • Der Schmelzeextruder 400 gibt eine Mehrzahl von synthetischen Fäden in der Form eines Fadenvorhangs V ab, der an der Wicklervorrichtung 100 mittels der Fadenverlegeeinrichtung 1 an die einzelnen Anlegepositionen A angelegt und an vorbestimmten ersten und zweiten Wickelpositionen 10.1 bis 10.n oberhalb und unterhalb einer Spulspindel 140 vereinzelt werden kann.
  • N ist hierbei ein Platzhalter für eine natürliche Zahl, die die Anzahl der Wickelpositionen mit einer natürlichen Zahl angibt.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel gibt es fünf Wickelpositionen. Je nach Länge der Spulspindel 140 und der vorgegebenen Wicklervorrichtung kann die Wickelposition variieren, wobei die Anzahl n von Wickelpositionen 10.1 bis 10.n von der auf der Spulspindel 140 aufbringbaren Anzahl n von Spulhülsen 160 und den zugehörigen Anzahl n von Changiereinrichtungen 130 abhängig ist.
  • Die Wicklervorrichtung 100, die in 1 gezeigt ist, weist eine Galette 8, eine Changiereinrichtung 130, eine Andrückwalze 120 und eine Spulspindel 140 auf, die an einem Spulspindelrevolver 150 angetrieben und rotierbar angeordnet ist. Zum Abziehen des synthetischen Fadenvorhangs V sind generell zwei Galetten 8 erforderlich.
  • In der dargestellten Ansicht ist die Wicklervorrichtung 100 in einem vollständig angelegten Zustand der synthetischen Fäden F gezeigt, wobei die einzelnen synthetischen Fäden F. 1, F.2 bis F.n an den zugehörigen Wickelpositionen 10.1, 10.2 bis 10.n an der Spulspindel 41 angelegt sind.
  • Für das korrekte Anlegen sind erfindungsgemäß die Fadenverlegeeinrichtung 1 mit ihren Anlegemitteln verantwortlich, die in der 1 mit dem Bezugszeichen A gekennzeichnet sind, wobei die Bezugszeichen A auch die wichtigen Anlegepositionen des synthetischen Fadenvorhangs an der Wicklervorrichtung 100 angeben.
  • Zum automatischen Anlegen des Fadenvorhangs V an der Wicklervorrichtung 100 gibt es die vorgegebenen Anlegepositionen A und die Fadenkonvergenzstellen K1 bis K6, wobei die Fadenkonvergenzstelle K6 in 4 im Detail dargestellt ist.
  • Die Fadenkonvergenzstellen K1 bis K6sind bewegbar und / ortsfeste Stellen, an denen der synthetische Fadenvorhang V bevorzugt zusammengefasst angelegt wird, so dass ein nachfolgendes Anlegen an den vorbestimmten Anlegepositionen A automatisch durchführbar ist.
  • Unter automatischem Anlegen ist hierbei ein selbstständiges Anlegen der Wicklervorrichtung 100 mit den steuerbaren Anlegemitteln A zu verstehen, ohne dass hierbei ein menschlicher Operator oder ein kinematischer Roboter beim Anlegen behilflich sein muss.
  • Das Anlegen des Fadenvorhangs V kann selbstständig von der Wicklervorrichtung 100 mit ihrer zugehörigen Fadenverlegeeinrichtung 1 durchgeführt werden.
  • Wie aus 1 ersichtlich ist, weist die Wicklervorrichtung 100 einen Galettenträger 190 auf, an dem eine erste und zweite Galette 8 vorgesehen sind.
  • Mit Hilfe der Galetten 8 kann der Fadenvorhang aus dem Schmelzeextruder abgezogen und hin zu der Spulspindel 140 geführt werden. In der Wicklervorrichtung 100 sind in dem gezeigten Ausführungsbeispiel zwei Galetten 8 vorgesehen. Je nach abzuziehenden synthetischen Faden F kann die Art und Anzahl der Galetten an der Wicklervorrichtung 100 anders ausgebildet sein.
  • Zum Anlegen des Fadenvorhangs V an den Galetten 8 ist eine Anlegerolle 12 vorgesehen, die entlang einer Führungsbahn so verschiebbar ist, dass der Fadenvorhang V in einer Verwirbelungseinrichtung 14 eingelegt werden.
  • Bei einem Fadenbruch wird ein Fadenführkamm 6 mit einem Fadenbruchschneider aktiviert, der dann den Fadenvorhang V abschneidet, so dass weiter zugeführter synthetischer Faden F über eine Fadenbruchabsaugung 4 abgeführt werden kann.
  • Der Galettenträger 190 weist einige der Anlegemittel 30, 20, 18, 16,8, 28 der Fadenverlegeeinrichtung 1 auf, die beispielsweise an den Fadenkonvergenzstelle K1 bis K6 angeordnet sind.
  • Die Fadenkonvergenzstelle K3 an dem Galettenträger 190 weist einen Anlegeschwenkarm 18 auf, der beim Anlegen der synthetischen Faden F an der Wicklervorrichtung 100 hin zu dem Galettenträger 190 schwenkbar ist, so dass der Fadenvorhang V an den Fadenanlegeansatz 16, der die vierte Fadenkonvergenzstelle K4 am Galettenträger 190 definiert, anlegbar ist.
  • Zum Einlegen des Fadenvorhangs V in den Fadenführkamm 6 wird dann mit Hilfe eines Schiebeanlegers 2 der Fadenvorhang V in die Fadenführkammemute des Fadenführkamms 6 eingelegt (siehe auch Detail in 3.1), was nachfolgend unter Bezugnahme auf 3.1 genauer gezeigt und beschrieben wird.
  • Zum Anlegen des synthetischen Fadenvorhangs V an der Changiereinrichtung 130 und an der Spulspindel 140 in den zugehörigen Wickelpositionen 10.1 bis 10.n findet auch eine Vereinzelung der Fadenschar V bei den zuvor dargestellten Fadenkonvergenzpunkten K2, K1 und K6 über die erste und zweite Wickelpositionsverlegeeinrichtung 700, 800 statt, wobei in 1 nur die erste Wickelpositionsverlegeeinrichtung 700 sichtbar dargestellt ist.
  • Die zweite Wickelpositionsverlegeeinrichtung 800 ist in 4 dargestellt. Ein Changieren der vereinzelten synthetischen Fäden F.1, F.2 bis F.n findet mit Hilfe der zugehörigen Changiereinrichtung 130 statt, wobei für jeden synthetischen Faden F. 1 bis F.n eine eigene Changiervorrichtung 130 bereitgestellt ist. Bei der Changiervorrichtung 130 kann es sich um einen Birotor- und / oder eine Finger-Changiervorrichtung handeln.
  • Zum Ausbilden eines Spulpakets 240 bzw. zum Anlegen der zugehörigen Spulhülse 160, die auf der Spulspindel 140 arretiert ist, ist zusätzlich eine Andrückwalze 120 vorgesehen, die sicherstellt, dass der changierte synthetische Faden F.1 bis F.n an der Wickelposition 10.1 bis 10.n an der zugehörigen Changierposition 130 angedrückt und zuverlässig dort changiert wird.
  • Ein Spulspindelrevolver 150 und die Changiereinrichtung 130 sind in dem Maschinengestell 300, das eine Tragvorrichtung der Wicklervorrichtung 100 ausbildet, antriebbar gehalten. Der Spulspindelrevolver 150 erlaubt eine rotieren der jeweiligen Spulspindel 140 in eine Wickelstellung zum Aufwicklern der Fäden F auf den Spülhülsen 160 und in eine Dofferstellung zum Entfernen der Spulpakete 260 mit den Spulhülsen 160. In 1 ist die Spulspindle mit den leeren Spulhülsen in der Dofferstellung und die Spulhülse mit den Spulpaketen in der Wickelstellung.
  • Zusätzlich ist in 1 ein weiteres Anlegemittel 28, 30 der Fadenverlegeeinrichtung 100 dargestellt. Dieses Anlegemittel 28, 30 weist auf und definiert die Fadenkonvergenzstellen K1, K5 und K6, die zum Anlegen insbesondere an der Spulspindel 140 notwendig sind.
  • Die Fadenschar V wird zuerst in der Fadenkonvergenzstelle K1 vorgesehen, die von einer Ansaugmündung 30 eines Anlegeansaugrohres 22 ausgebildet und definiert wird, angelegt und gehalten.
  • Mit Hilfe des Anlegeansaugrohres 22 kann ein Unterdruck weitergeleitet und/oder erzeugt werden, so dass der Fadenvorhang V dort für den ersten Anlegeschritt, der auch die Fadenkonvergenzstelle K1 mit umfasst, angelegt werden kann.
  • Das Anlegeansaugrohr ist zum Anlegen über die Fadenkonvergenzstelle 6 in Y-Richtung hin zur Spulspindel 140 schwenkbar, so dass die hier nicht dargestellte zweite Wickelpositionsverlegeeinrichtung 800 den Filamentvorhang an den Wickelpositionen 10.1 bis 10.n für die Spulspindel 140 vereinzeln kann.
  • Zusätzlich dazu weist das Anlegeansaugrohr 22 eine Anlegependelstelle 28 auf, die mittels eines Schwenkanlegers in X-Richtung bzw. in Längserstreckungsrichtung der Spulspindel 140 hin- und her bewegbar ist.
  • Ferner ist in 1 auch die zweite Fadenkonvergenzstelle K2 gezeigt, die eine Anlegeführungsnut 20 ausbildet, in der die Mehrzahl von synthetischen Fäden F des Fadenvorhangs V mittels der automatisch schwenkbaren Ansaugmündung 30 einlegbar ist.
  • In 2 ist eine schematische Breiten-Seitenansicht der Wicklervorrichtung 100 der automatischen Fadenanlegevorrichtung 1 in der Z-Y-Ebene in X-Längsrichtung dargestellt.
  • Hieraus ist insbesondere die Position der ersten und zweiten Spulspindeln 140 am Spulrevolver 150 mit einem bereits aufgewickelten Spulenpaket 260 ersichtlich. Außerdem ist der Fadenverlauf in Fadenlaufrichtung R von dem Schiebeanleger 2 hin zu dem Spulenpaket 250 in der Breiten-Seitenansicht hergeleitet werden.
  • Außerdem ist die Position der Fadenbruchabsaugung 4 und des Fadenführkamms 6 für den Fadenbruchschneider 6 in der Breiten-Seitenansicht ersichtlich und auch die Anordnung der Galetten 8 mit den zugehörigen Antrieben.
  • Ferner ist ein Teil der Fadenverlegeeinrichtung in Form des Anlegeansatzes 16 und des Anlegeschwenkarmes 18 in ausgefahrener Position ersichtlich. Außerdem ist der Träger der ersten Wickelpositionsverlegeeinrichtung 700 zu sehen, wobei die Lage der Anlegeführungsnut 20 nur angedeutet ist und nach dem Anlegen und beim Wickelvorgang wie in 2 dargestellt, nicht mehr zum Einsatz kommt.
  • Ferner ist die Ansaugmündung 30 mit dem Anlegeansaugrohr 22 zu sehen, an der zusätzlich zum Anlegen an der Spulspindel 140 die Anlegependelstelle 28 mit dem zugehörigen Schwenkanleger 28 erkennbar ist. An dem Schwenkanleger 26 ist die Anlegependelstelle 28 ausgebildet.
  • 3.1 zeigt die Wicklervorrichtung 100 in einer schematischen Schnittansicht zusammen mit der ersten Wicklervorrichtung 700, nachdem der Fadenvorhang V über die Fadenverlegeeinrichtung an dem Galettenträger angelegt worden ist, die die einzelnen Anlegemittel wie die Ansaugmündung 30, die die ersten Fadenkonvergenzstelle K1 bildet, die Anlegeführungsnut 20, die die zweite Konvergenzstelle K2 bildet, den Anlegeschwenkarm 18, sowie den Anlegeansatz 16 aufweist mit dem zugehörigen Schiebeanleger 2.
  • In den 3.1 ist in X-Richtung rechts in einem vergrößerten Maßstab und in einer Draufsicht in Z-Y-Richtung im Detail ein Fadenanlegemittel der Fadeneinlegerichtung mit Anlegeführungsnut 20, Anlegeschwenkarm 18, Anlegeansatz 16 und Schiebeanleger 2 dargestellt, wobei die Fadenanlegemittel mit beweglichen Bauteilen mit einem Bewegungspfeil in ihrer jeweiligen Bewegungsrichtung dargestellt sind.
  • In der dargestellten Anlegeposition von 3.1 ist der Fadenvorhang V bereits in den Fadenführkamm 6 eingelegt, das mit den zuvor beschriebenen Fadenverlegeeinrichtungen 30, 20, 18, 16 und 2 schrittweise durchgeführt worden ist, wobei der Fadenvorhang V jeweils schrittweise an den Fadenkonvergenzstellen K1, k2, K3 und K4 angelegt worden ist.
  • Die synthetischen Fäden F sind nun an der Wicklervorrichtung 100 angelegt, so dass der Fadenvorhang V an den Galetten 8 und in der Verwirbelungseinrichtung 14 eingelegt werden kann, wobei nachfolgend eine Vereinzelung der synthetischen Fäden F an den Wickelpositionen 10.1 bis 10.n, die von der Changiereinrichtung 31 vorgegeben werden, angelegt werden.
  • In 3.1 ist der nächste Anlegeschritt über die Anlegerolle 12 angezeigt, so dass nach dem Einlegen des Fadenvorhangs V in der Verwirbelungseinrichtung 14 ein Vereinzeln der synthetischen Fäden F in F. 1 bis F.n mittels den Anlegerollen 170 der ersten Wickelpositionsverlegeeinrichtung 700 durchgeführt werden kann.
  • Ferner ist in 3.1 die wahre Position und Ausrichtung des Fadenführkamms 6 dargestellt, wobei der Fadenvorhang V bzw. die einzelnen synthetischen Fäden F in den Nuten des Fadenführkamms eingelegt sind.
  • Der an dem Galettenträger 190 dargestellte Fadenführkamm ist zum besseren Verständnis vereinfacht dargestellt, wobei dessen wirkliche Position in den folgenden Figuren funktionsweise und schematisch zum besseren Unterscheiden zu den einzelnen Bauteilen ausgeführt ist.
  • In 3.2 ist der nächste Anlegeschritt in die Verwirbelungseinrichtung 14 an dem Galettenträger 190 dargestellt, wobei die Anlegerolle 12 über die Position der Verwirbelungseinrichtung 14 hinaus verfahren worden ist, so dass der Filamentvorhang V in die Verwirbelungseinrichtung 14 eingelegt worden ist.
  • Wie aus 3.2 ebenso ersichtlich, ist der Fadenvorhang V an beiden Galetten 8 angelegt und ist noch in der Anlegeführungsnut 20 an der Fadenkonvergenzstelle K2 eingesetzt.
  • Für das Vereinzeln des Fadenvorhangs V in die einzelnen Fäden F.1 bis F.n wird nun auf 3.3 Bezug genommen, wobei der Fadenvorhang V aus der Anlegeführungsnut 20 mittels der bewegbaren Ansaugung 30 herausgeführt worden ist, wobei dies mit Hilfe der Anlegependelstelle 28 bewerkstelligt wird.
  • Die Anlegependelstelle 28 ist mittels dem Schwenkanleger 26 in eine Position verfahren worden, so dass die Anlegerollen 170, die versetzt in Y-Richtung zueinander angeordnet sind, die einzelnen synthetischen Fäden F.1 bis F.n erfassen können und in die zugehörigen ersten Wickelpositionen 10.1 bis 10.n verfahren können. Dieses Vereinzeln ist in 3.3 dargestellt.
  • In 4 ist eine schematische Teilschnittansicht der Wicklervorrichtung 100 aus 1 mit der zweiten Wickelpositionsverlegeeinrichtung 800 dargestellt.
  • Die zweite Wickelpositionsverlegeeinrichtung 800 ist schwenkbar in dem Maschinengestell 300 angeordnet und weist einen Schwenkträger 110 auf, der mittels eines Aktuators zwischen den Spulspindeln 140 hin- und her bewegbar ist, so dass die Fadenführer 101 an der Fadenführschiene 99 hin zu den synthetischen Fäden F geschwenkt werden können.
  • Ferner ist aus 1 ein Teil der Fadenverlegeeinrichtung in Form der Ansaugmündung 30, die den Faden an den Fadenkonvergenzstellen K1 und K6 zusammenführt, dargestellt.
  • Ferner ist aus 4 der Spulspindelrevolver 150 und eine für eine Dofferstellung vorgesehene Spulspindel 140 mit Spulenpaket 240 dargestellt.
  • Außerdem sind in 4 der Spulspindelrevolver 160 und dessen zugehörige Drehrichtung sowie eine für ein Wickeln mit synthetischen Fäden F positionierte Spulhülse 160 auf einer Spulspindel 140 in Wickelstellung dargestellt.
  • Sowohl die Drehrichtung der Spulspindel 140 als auch der Andrückwalze 120 sind mit entsprechenden Drehpfeilen dargestellt. Ferner ist auch noch der Schwenkbereich der Ansaugmündung 30 für ein Anlegen an der zweiten Wickelpositionsverlegeeinrichtung 800 gezeigt.
  • 5 zeigt in unterschiedlichen Ansichten die zweiten Wickelpositionsverlegeeinrichtung 800 in einer Y-X-Ebenen-Draufsicht zusammen mit Anlegemitteln 28, 30 der Fadenverlegeinrichtung 1 in der sechsten Fadenkonvergenzstelle K6 in einer Z-X-Ebenen-Ansicht.
  • Wie aus 4 ersichtlich, stellt die Anlegependelstelle 28 die synthetischen Fäden derart bereit, so dass diese mit Hilfe der Fadenführer 101 der zweiten Wickelpositionsverlegeeinrichtung 800 vereinzelt an die zugehörigen Wickelpositionen 10.1 bis 10.n an der Spulspindel 140 angelegt werden können.
  • Bei einem entsprechenden Schwenken des Schwenkträgers 110 der zweiten Wickelpositionsverlegeeinrichtung 800 um die X-Achsen-Richtung hin zu der Spulspindel 140 können die vereinzelten Fäden F.1 bis F.n an den auf der Spulspindle lösbar arretierten Spulhülsen 160 angelegt werden.
  • Die hier dargestellte zweite Wickelpositionsverlegeeinrichtung 800 weist eine Druckluftleitung 801 mit zugehöriger Druckluftsteuerung 803 auf, mittels der die Fadenführer 101 in die zugehörigen Wickelpositionen 10.1 bis 10.n verfahrbar sind. Die Fadenführer 101 werden über die Fadenführschiene 99 über Druckluft an die zugehörigen Wickelpositionen 10.1 bis 10.n geführt.
  • 6 zeigt in einem schematischen Blockdiagramm die einzelnen Verfahrensschritte zum Anlegen von synthetischen Fäden an der in 1 gezeigten Wicklervorrichtung 100.
  • In Schritt S1 wird ein Fadenvorhang V aus einer Mehrzahl von synthetischen Fäden zwischen dem Schiebeanleger 2 an dem Galettenträger 190 und bei der Galette 8 der Spulspindel 140 bereitgestellt.
  • Dies ist aus 1 ersichtlich, somit wird eine synthetische Schmelze über den Schmelzeextruder 400 an der Ansaugmündung 30 bereitgestellt, so dass der gebildete Fadenvorhang V angelegt werden kann. Dieses Anlegen an der Ansaugmündung 30 bedingt die Bildung einer ersten Fadenkonvergenzstelle K1 im Schritt S2, wobei die Fadenkonvergenzstelle K1 benachbart zu der Spulspindel 140 ist, die in einer Dofferstellung ist.
  • Hiernach erfolgt in Schritt S3 ein Verlagern der ersten Fadenkonvergenzstelle K1 des Fadenvorhangs V an eine zweite Fadenkonvergenzstelle k2, die von der Anlegeführungsnut 20 definiert wird, durch Schwenken des Anlegeansaugrohres 22 hin zu der Anlegeführungsnut 20 an der Wicklervorrichtung 100. Hierdurch wird der Fadenvorhang V in die Anlegeführungsnut 20 eingelegt.
  • In Schritt S4 wird der Fadenvorhang V mittels eines schwenkbaren Anlegeschwenkarmes 18, die die dritte Fadenkonvergenzstelle K3 definiert, an den Anlegeansatz 16, der die vierte Fadenkonvergenzstelle K4 definiert, weiter an der Wicklervorrichtung 100 angelegt.
  • Nachfolgend folgt im Schritt S5 das Einlegen des Fadenvorhangs V in den Fadenführkamm 6 mittels des verfahrbaren Schiebeanlegers 2.
  • In Schritt S6 wird der Fadenvorhang V an die Galette 8 mittels der Anlegerolle 12 angelegt.
  • Hiernach erfolgt in Schritt 7 ein Vereinzeln des Fadenvorhangs V in beabstandete Fäden F.1 bis F.n mittels der ersten Wickelpositionsverlegeeinrichtung 700 in zugehörige Wickelpositionen 10.1 bis 10.n, die mit Changiereinrichtungen 130 zum Changieren der synthetischen Fäden F1 bis F.n korrespondieren.
  • In Schritt S8 erfolgt ein Schwenken der Ansaugmündung 30 von der ersten Fadenkonvergenzstelle K1 in die sechste Fadenkonvergenzstelle K6 zum Anlegen des Fadenvorhangs V in die zweite Wickelpositionsverlegeeinrichtung 800, so dass im Schritt S9 ein Vereinzeln des Fadenvorhangs V mittels der zweiten Wickelpositionsverlegeeinrichtung 800 über die Fadenführer 101 in die zugehörige Wickelposition 10.1 bis 10.n an der Spulspindel 140 erfolgen kann.
  • In Schritt S10 erfolgt dann ein Anlegen mittels der zweiten Wickelpositionsverlegeeinrichtung 800 an die zugehörigen Wickelpositionen 10.1 bis 10.n an den Spulhülsen 106, in dem der Schwenkträger 110 in die zugehörige Position benachbart zu den Spulhülsen 160 geschwenkt wird, so dass die synthetischen Fäden F.1 bis F.n von den Spulhülsen 160 und den zugehörigen Eingriffsnuten in den Spulhülsen 160 in Eingriff kommen.
  • Nach Eingreifen in die Spulhülsen 160 beginnt das Aufwickeln der synthetischen Fäden F.1 bis F.n auf den Wickelpositionen 10.1 bis 10.n der Spulhülsen 160.
  • Die Fäden F.1 bis F.n werden von dem Fadenführern 106 unterhalb der Spulspindel abgeschnitten, so dass eine korrekte Aufwicklung auf der Spulhülse 160 stattfinden kann.
  • Damit wäre der automatische Anlegeprozess an der Wicklervorrichtung 100 beendet, wobei das Anlegen vollautomatisch ohne zur Hilfenahme eines Operators durchgeführt worden ist.
  • Das vorgestellte Verfahren und die zugehörige Vorrichtung wird vorteilhafterweise in einem System angewendet, wobei in anderen Ausführungsbeispielen gerade auch die Fadenverlegeeinrichtung in einigen Anlegemitteln vereinheitlicht ausgeführt werden kann, in dem zusätzliche Führungsschienen und Antriebe vorgesehen sind, so dass einzelne Anlegemittel auch mehrere Funktionen können.
  • Ferner können am Galettenträger 190 in einem hier nicht dargestellten Ausführungsbeispiel der Wicklervorrichtung 100 eine zweite Verwirbelungseinrichtung und/oder eine dritte und/oder Galette 8 angeordnet sein, was je nach Position zusätzliche Anlegemittel bedingen kann, die erfindungsgemäß zur Bildung von zusätzlichen Fadenkonvergenzstellen ausgebildet sind. Diese Ausführungsbeispiele fallen damit ebenfalls in der Schutzbereich der nachfolgenden Patentansprüche.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Vorrichtung zum automatischen Anlegen, Fadenverlegeeinrichtung
    2
    erster Anleger für Fadenführkamm, Schiebeanleger,
    4
    Fadenbruch-Absaugung
    6
    Fadenführkamm für Fadenbruchschneider
    8
    Galette
    9
    Führungsbahn
    10.1, 10.2..., 10.n
    erste, zweite, dritte, ..., n-te Wickelposition
    12
    Anlegerolle für Verwirbelungseinrichtung
    14
    Verwirbelungseinrichtung
    16
    Anlegeansatz, ortsfeste Fadenkonvergenzstelle,
    18
    Anlegeschwenkarm
    20
    Anlegeführungsnut
    22
    Anlegeansaugrohr
    24
    Schwenkgelenk
    26
    Schwenkanleger
    28
    Anlegependelstelle für zweite Wickelpositionsverlegeeinrichtung
    30
    Ansaugmündung
    99
    Fadenführschiene
    101
    Fadenführer
    100
    Wicklervorrichtung
    110
    Schwenkträger
    120
    Andrückwalze
    130
    Changiereinrichtung
    140
    Spulspindel
    150
    Spulspindelrevolver
    160
    Spulhülse
    170
    Anlegerolle
    180
    Führungsschiene
    190
    Galettenträger
    260
    Spulpaket
    400
    Schmelzextruder, Spinnbalken
    401
    Spinnplatte
    300
    Tragvorrichtung, Maschinengestell
    700
    erste Wickelpositionsverlegeeinrichtung
    800
    zweite Wickelpositionsverlegeeinrichtung
    801
    Druckluftleitung
    803
    Druckluftsteuerung
    A
    Anlegestelle
    F
    Faden
    F.1, F.2, ..., F. n
    erster, zweiter, dritter, ... n-ter Faden
    V
    Fadenvorhang
    K1
    erste Fadenkonvergenzstelle, bewegbar
    K2
    zweite Fadenkonvergenzstelle, ortsfest
    K3
    dritte Fadenkonvergenzstelle, ortsfest
    K4
    vierte Fadenkonvergenzstelle, ortsfest
    K5
    fünfte Fadenkonvergenzstelle, bewegbar
    K6
    sechste Fadenkonvergenzstelle, bewegbar
    R
    Fadenlaufrichtung

Claims (17)

  1. Verfahren zum automatischen Anlegen (1) einer Mehrzahl von synthetischen Fäden (F) an einer Wicklervorrichtung (100), die eine Galette (8) zum Abziehen der Mehrzahl von synthetischen Fäden (F) aus einem Schmelzeextruder (400) und eine Spulenspindel (140) zum Aufwickeln der Mehrzahl von synthetischen Fäden an einer Mehrzahl von Wickelpositionen (10.1 bis 10.n) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Anlegen an Anlegestellen (A) von der Galette (8) bis zum Spinnbalken (140) mittels automatisch steuerbaren Anlegemitteln (2, 16, 30, 28) durchgeführt wird, die die Position einer Fadenkonvergenzstelle (K1 bis K6) definieren, an der die Mehrzahl von synthetischen Fäden (F) einander angenähert werden.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrzahl von synthetischen Fäden (F) mittels Zusammenführens an den Fadenkonvergenzstellen (K1 bis K6), die an unterschiedlichen Positionen an der Wicklervorrichtung (200) sind, und durch Vereinzeln mittels einer Wickelpositionsverlegeeinrichtung (700, 800) an der Wicklervorrichtung (100) angelegt wird.
  3. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Position der Fadenkonvergenzstelle (K1 bis K6) abhängig von der jeweiligen Anlegestelle (A) an der Wicklervorrichtung (100) an unterschiedlichen Positionen an der Wicklervorrichtung (100) angeordnet wird.
  4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenkonvergenzstelle (K1 bis K6) mittels der Aktivierung des jeweiligen automatisch steuerbaren Anlegemittels (2, 16, 30, 28) ausgelöst wird.
  5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Anlegen und Verteilen der Mehrzahl von synthetischen Fäden (F) an der jeweiligen Anlegestelle (A) eine Verlagerung einer Endposition der Fadenkonvergenzstelle (K1 bis K6) durchgeführt wird.
  6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Sammeln der Mehrzahl von synthetischen Fäden (F) an der jeweiligen Fadenkonvergenzstelle (K1 bis K5) ein Beabstanden der zusammengefassten Mehrzahl von synthetischen Fäden (F) in zueinander beabstandeten Fäden gemäß der zugehörigen Wickelposition (10.1, 10.2, 10.3, ..., 10.n) durchgeführt wird.
  7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Beabstanden der zusammengefassten Mehrzahl von synthetischen Fäden (F) entgegen der Fadenlaufrichtung (R) oberhalb und/oder in Fadenlaufrichtung unterhalb einer Changiereinrichtung (130) mittels einer ersten und/oder zweiten Wickelpositionsverlegeeinrichtung (700, 800) durchgeführt wird.
  8. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch, - Bereitstellen (S1) eines Fadenvorhangs (V) aus einer Mehrzahl von synthetischen Fäden (F) zwischen der Spulspindel (140) und einem Schiebeanleger (2) bei der Galette (8), - Bilden (S2) einer ersten Fadenkonvergenzstelle (K1) an einer Ansaugmündung (30) eines Anlegeansaugrohrs (22) benachbart zu der Spulspindel (140), - Verlagern (S3) der ersten Fadenkonvergenzstelle (K1) des Fadenvorhangs (V) an eine zweite Fadenkonvergenzstelle (K2) durch Schwenken des Anlegeansaugrohrs (22) hin zu einer Anlegeführungsnut (20) an der Wicklervorrichtung (100), wodurch der Fadenvorhang (V) in die Anlegeführungsnut (20) eingelegt wird, - Anlegen (S4) des Fadenvorhangs (V) mittels eines schwenkbaren Anlegeschwenkarms (18), der eine dritte Fadenkonvergenzstelle (K3) definiert, an einen Anlegeansatz (16), der eine vierte Fadenkonvergenzstelle (K4) definiert, - Einlegen (S5) des Fadenvorhangs (V) in einen Fadenfiihrkamm (6) mittels eines verfahrbaren Schiebeanlegers (2) - Anlegen (S6) des Fadenvorhangs (V) an einer Galette (8) mittels einer Anlegerolle (12), - Vereinzeln (S7) des Fadenvorhangs (V) in beabstandete Fäden (F. 1, F.2, ..., F.n) mittels der ersten Wickelpositionsverlegeeinrichtung (700) in zugehörige Wickelpositionen (10.1, 10.2, 10.3, 10.n), die mit einer Changiereinrichtung (130) zum Changieren der synthetischen Fäden (F.1, F.2, ..., F.n) korrespondieren, - Schwenken (S8) der Ansaugmündung (30) von der ersten Fadenkonvergenzstelle (K1) in eine sechste Fadenkonvergenzstelle (K6) zum Anlegen des Fadenvorhangs (V) in eine zweite Wickelpositionsverlegeeinrichtung (800) - Vereinzeln (S9) des Fadenvorhangs (V) mittels der zweiten Wickelpositionsverlegeeinrichtung (800) in zugehörige Wickelpositionen (10.1, 10.2, 10.3, 10.n) an der Spulspindel (140), - Anlegen (S 10) der mittels der zweiten Wickelpositionsverlegeeinrichtung (800) vereinzelten Fäden (F.1, F.2, ..., F.n) an den Wickelpositionen an der Spulspindel.
  9. Vorrichtung (1) zum automatischen Anlegen (1) einer Mehrzahl von synthetischen Fäden (F) an einer Wicklervorrichtung (100), die eine Galette (8) zum Abziehen der Mehrzahl von synthetischen Fäden (F) aus einem Schmelzeextruder (400) und eine Spulenspindel (140) zum Aufwickeln der Mehrzahl von synthetischen Fäden an einer Mehrzahl von Wickelpositionen (10.1 bis 10.n) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Anlegestelle (A) an der Wicklervorrichtung (100) eine automatische Fadenverlegeeinrichtung (2, 16, 30, 28) vorgesehen ist, die eine Fadenkonvergenzstelle definiert, mittels der der synthetische Faden (F) an der jeweiligen Anlegestelle (A) anlegbar ist.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der und an der jeweiligen Fadenverlegeeinrichtung (2, 16, 30, 28) durch Zusammenführen des Fadenvorhangs (V) eine Fadenkonvergenzstelle (K1 bis K6) gebildet wird, wobei die zusammengeführten Fäden (F) des Fadenvorhangs (V) mittels einer ersten und einer zweiten Wickelpositionsverlegeeinrichtung (700, 800) in Wickelpositionen (10.1, 10.2, 10.3, 10.n) zum Anlegen an der Spulenspindel (140) vereinzelt werden.
  11. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Fadenverlegeeinrichtung (2, 16, 30, 28) zum Ausbilden der ersten bis sechsten Fadenkonvergenzstellen (K1 bis K6), bewegbar, ortsfest, an und/oder bei der Wicklervorrichtung (100) ausgebildet ist.
  12. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenverlegeeinrichtung (2, 16, 30, 28) zum Ausbilden einer ersten und/oder sechste Fadenkonvergenzstelle (K1, K6) eine Ansaugmündung (30) aufweist, zum Ausbilden einer zweiten Fadenkonvergenzstelle (K2) eine Anlegeführungsnut (20) aufweist, zum Ausbilden einer dritten Fadenkonvergenzstelle (K3) einen Anlegeschwenkarm (18) aufweist, zum Ausbilden einer vierten Fadenkonvergenzstelle einen Anlegeansatz (16) aufweist und/oder zum Ausbilden einer fünften Fadenkonvergenzstelle (K5) eine Anlegependelstelle (28) aufweist und zum Anlegen des Fadenvorhangs (V) an der Wicklervorrichtung einen Schiebeanleger (2) aufweist.
  13. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansaugmündung (30) von einer Ansaugpistole mit einem Anlegeansaugrohr (22) ausgebildet ist, die Anlegeführungsnut (20) von einem Leitteil ausgebildet ist, der Anlegeschwenkarm (18) von einem Träger mit Schwenkelement ausgebildet ist, der Anlegeansatz (16) von einem Leitteil ausgebildet ist, und die Anlegependelstelle (28)von einem schwenkbaren Pendel mit Anlegerolle ausgebildet ist, wobei der Schiebeanleger einen quer zur Fadenlaufrichtung (R) verfahrbaren Anlegehebel aufweist.
  14. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Wickelpositionsverlegeeinrichtung (700) eine Führungsschiene (180) und eine Mehrzahl von Anlegerollen (170) aufweist, die entlang der Führungsschiene (180) zu den zugehörigen Wickelpositionen verfahrbar ist, die korrespondierend zu den Wickelpositionen an der Spulspindel (140) sind, wobei die erste Wickelpositionsverlegeeinrichtung (700) entgegen der Fadenlaufrichtung (R) oberhalb einer Changiereinrichtung (130) angeordnet ist.
  15. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Wickelpositionsverlegeeinrichtung (800) einen Schwenkträger (110) aufweist, der an der Wicklervorrichtung (100) bei der Spulspindeln (140)zwischen einer Verteilposition zum Verteilen der Fäden und einer Anlegestelle zum Anlegen der Fäden an der Spulspindle hin und her bewegbar ist, und eine Fadenführschiene (99) mit einer Mehrzahl von verfahrbaren Fadenführern (101)aufweist, die zu den Wickelpositionen an der Spulspindel (140) verfahrbar sind, wobei die zweite Wickelpositionsverlegeeinrichtung (800) in Fadenlaufrichtung unterhalb einer Changiereinrichtung (130) angeordnet ist.
  16. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlegestellen (A) an der Wicklervorrichtung (100) für den Fadenvorhang (V) eine Galette (8), eine Changiereinrichtung (130) und eine Spulspindel (140) mit zugehörigen Wickelpositionen (10.1, 10.2, 10.3, 10.n) aufweisen.
  17. System zum automatischen Anlegen einer Mehrzahl von synthetischen Fäden (F) an eine Mehrzahl von Wickelpositionen (10.1, 10.2, 10.3, 10.n) mittels automatisch steuerbaren Anlegemitteln (2, 16, 30, 28) an einer Wicklervorrichtung (100), aufweisend eine Vorrichtung nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche 9 bis 16, die zum Durchführen des Verfahrens nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 8 eingerichtet ist.
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