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DE102021203536B3 - Verfahren zum Optimieren einer Anordnung von Maschinenteilen mittels Quantencomputing - Google Patents

Verfahren zum Optimieren einer Anordnung von Maschinenteilen mittels Quantencomputing Download PDF

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DE102021203536B3
DE102021203536B3 DE102021203536.1A DE102021203536A DE102021203536B3 DE 102021203536 B3 DE102021203536 B3 DE 102021203536B3 DE 102021203536 A DE102021203536 A DE 102021203536A DE 102021203536 B3 DE102021203536 B3 DE 102021203536B3
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Abstract

Verfahren zum Optimieren einer Anordnung von Maschinenteilen (Disk) mittels Quantencomputing umfassend die Schritte: Bereitstellen einer Optimierungsfunktion (E0) aus Einträgen der Sammlung von Listen in Abhängigkeit eines Verschiebungsvektors(s→),der eine Umordnung der Messwerte(Aik)der jeweiligen Spalten in einer jeden der Zeilen der Sammlung von Listen beschreibt; Encodieren des Verschiebungsvektors(s→)in ein Quantenregister(|s→〉)mit der ersten Anzahl (Nobjects) an Qudits(|sk〉k),wobei jedes der Qudits eine k-te Umordnung in dem Verschiebungsvektor codiert und die Dimensionalität der Qudits(|sk〉k)kleiner, gleich oder größer der jeweiligen zweiten Anzahl (NSegm) ist (V4); Bereitstellen von Operatoren(A^ik),für die das Quantenregister(|s→〉)jeweils ein Eigenvektor ist; Kombinieren der Operatoren(A^ik)zu einem Hamiltonoperator (H0), dessen Erwartungswert im Quantenregister(|s→〉)gleich dem Wert der Optimierungsfunktion (E0) über dem Verschiebungsvektor(s→)ist (V6).

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Optimieren einer Anordnung von Maschinenteilen mittels Quantencomputing.
  • Bei der Produktion von Getrieben werden in einem Produktionsschritt Mehrscheibenkupplungen, beispielsweise Lamellenkupplungen, montiert. Die Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit der resultierenden Kupplung und/oder des Getriebes hängt entscheidend von der Diskrepanz zwischen dem dünnsten und dicksten Längsschnitt der gestapelten Lamellen ab. Aufgabe dabei ist es, die Kupplungsscheiben zu drehen und derart aufeinander zu stapeln, dass diese Diskrepanz minimal ist.
  • Diese Aufgabe wird im bekannten Stand der Technik mit klassischen Prinzipien zur Lösung von Optiinierungsprobleincn gelöst, beispielsweise mit Branch-and-Bound Methoden, die beispielsweise bekannte Knapsack-Probleme lösen. Allerdings werden diese Verfahren mit zunehmenden Kombinationsmöglichkeiten aufgrund Rechenaufwand und limitierter Rechenzeit undurchführbar.
  • Die DE 10 2008 005 227 A1 offenbart eine Lamellenkupplung. Primärseitige und/oder sekundärseitige Lamellen sind bezüglich ihrer Ebenheitsabweichungen jeweils so zueinander ausgerichtet, das heißt in Umfangsrichtung derart verdreht zueinander angeordnet, dass zumindest die Ebenheitsabweichungen benachbarter Lamellen in axialer Richtung nicht aufeindner treffen.
  • Die DE 10 2009 048 620 A1 offenbart ein Verfahren zur Ausrichtung der Position einer Mehrzahl von Reiblamellen zueinander, wobei die Reiblamellen ein Reiblamellenpaket einer Reibungskupplung, insbesondere einer Mehrscheibenreibungskupplung, bilden. Erfindungsgemäß wird an mehreren Positionen der Reibflächen der Reiblamellen eine Dicke einer jeden Reiblamelle ermittelt, wobei als Positionen Zahnpositionen eines jeden Zahns der Reiblamelle oder Zahnpositionen von zu paarenden Reiblamellen vorgegeben werden und anhand der emrittelten Dicke/n die jeweilige Reiblamelle ode Paare von Reiblamellen ausgerichtet wird bzw. werden.
  • Die DE 10 2018 109 587 A1 geht aus von einem Verfahren zur Erstellung wenigstens eines Kupplungslamellenpakets, insbesondere für eine Doppelkupplung, aufweisend wenigstens eine Kuppliungslamelleneinheit, welche dazu vorgesehen ist, zumindest dreit Kupplungslamellen zu umfassen. Es wird offenbart, in zumindest einem Verfahrensschritt eine rechnerische Anordnung und/oder Auswahl aller für die Kupplungslamellcncinhcit vorgesehenen Kupplungslamellen unter Berücksichtigung zumindest einer Extremalbedingung zumindest einer Kupplungslamelleneinheitskenngröße der Kupplungslamelleneinheit durchzuführen.
  • Die US 7,877,333 B2 offenbart ein Verfahren zur Lösung von Optimierungsproblemen mittels Quantencomputing.
  • Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, wie auf klassischen Computern basierende Lösungen zu kombinatorische Anordnungsproblemen auf einen Hamiltonoperator, der für Quantencomputing verwendet werden kann, übertragen werden können.
  • Der Gegenstand des Anspruchs 1 löst diese Aufgabe.
  • Ein Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Optimieren einer Anordnung von Maschinenteilen mittels Quantencomputing. Das Verfahren umfasst die Schritte
    • • Bereitstellen einer ersten Anzahl der Maschinenteile für ein Maschinenelement;
    • • Unterteilen jedes der Maschinenteile jeweils in eine zweite, für das jeweilige Maschinenteil spezifische Anzahl von Abschnitten und Einlesen von jeweils einem Messwert in den jeweiligen Abschnitten unter Verwendung eines Sensors in eine Sammlung von Listen mit der ersten Anzahl an Reihen und den zweiten Anzahlen an Spalten;
    • • Bereitstellen einer Optimierungsfunktion aus Einträgen der Sammlung von Listen in Abhängigkeit eines Verschiebungsvektors, der eine Umordnung der Messwerte der jeweiligen Spalten in einer jeden der Zeilen der Sammlung von Listen beschreibt, wobei ein zu berechnender Verschiebungsvektor, durch dessen Umordnung eine Diskrepanz der Messwerte in den jeweiligen Abschnitten der Maschinenteile minimiert wird, die Optimierungsfunktion minimiert;
    • • Encodieren des Verschiebungsvektors in ein Quantenregister mit der ersten Anzahl an Qudits, wobei jedes der Qudits eine k-te Umordnung in dem Verschiebungsvektor codiert und die Dimensionalität der Qudits kleiner, gleich oder größer der jeweiligen zweiten Anzahl ist;
    • • Bereitstellen von Operatoren, für die das Quantenregister jeweils ein Eigenvektor ist und ein Eigenwert eines der Operatoren jeweils ein von den Messwerten, umfassend die Messwerte mehrerer Abschnitte oder Maschinenteile, berechneter Wert ist;
    • • Kombinieren der Operatoren zu einem Hamiltonoperator, dessen Erwartungswert im Quantenregister gleich dem Wert der Optimierungsfunktion über dem Verschiebungsvektor ist;
    • • Berechnen eines Zustandes des Hamiltonoperators mittels eines Quantencomputing-Hardwaremoduls, eines von Quantencomputing inspirierten klassischen Hardwaremoduls oder eines von Quantencomputing inspirierten Hardwaremoduls mit besonderer Zweckbestimmung;
    • • Decodieren zumindest von Teilen des berechneten Zustandes in die optimierte Anordnung der Maschinenteile und Auslesen der optimierten Anordnung, um die Maschinenteile entsprechend anzuordnen.
  • Im Rahmen der Erfindung liegt ein Computerprogramm zum Optimieren einer Anordnung von Maschinenteilen mittels Quantencomputing. Das Computerprogramm umfasst Befehle, die bewirken, dass ein Quantencomputing-Hardwaremodul, ein von Quantencomputing inspiriertes klassisches Hardwaremodul oder ein von Quantencomputing inspiriertes Hardwaremodul mit besonderer Zweckbestimmung die Schritte eines Verfahrens nach einem der vorangehenden Ansprüche ausführt, wenn das Computerprogramm auf einem dieser Hardwaremodule läuft.
  • Im Rahmen der Erfindung liegen ein computerlesbarer Datenträger, auf dem das Computerprogramm gespeichert ist, und ein Datenträgersignal, das das Computerprogramm repräsentiert. Beispielsweise wird das Computerprogramm mittels des Datenträgersignals auf Quantencomputing-Hardwaremodule übertragen. Nach einem Aspekt der Erfindung überträgt das Datenträgersignal das Computerprogramm auf ein Remote-Quantencomputing-Hardwaremodul.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Definitionen, den Unteransprüchen, den Zeichnungen und der Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele.
  • Die Maschinenteile sind beispielsweise Kupplungsscheiben. Das Maschinenelement ist beispielsweise eine Kupplung. Die Kupplungsscheiben werden gestapelt angeordnet. Diese Anordnung ergibt die Kupplung. Beispielsweise ist die erste Anzahl gleich sieben. Das heißt, dass beispielsweise eine Kupplung sieben Kupplungsscheiben umfasst. Beispielsweise ist die zweite Anzahl gleich 42 für jede Kupplungsscheibe. Erfindungsgemäß kann aber jede Kupplungsscheibe eine unterschiedliche zweite Anzahl an Segmenten haben. Das heißt, dass beispielsweise jede Kupplungsscheibe in 42 Segmente oder in eine für die jeweilige Kupplungsscheibe spezifische zweite Anzahl von Segmenten unterteilt wird. Beispielsweise wird in jedem dieser Segmente je Kupplungsscheiben ein Messwert erhalten, beispielsweise eine Höhe/Dicke des jeweiligen Segments. Diese Messwerte werden dann in eine Matrix mit sieben Zeilen und 42 Spalten eingetragen oder in eine Sammlung von Listen mit sieben Zeilen und einer Zeile spezifischen Anzahl von Spalten.
  • Eine Umordnung, umfassend eine Rotation oder Verschiebung, der Messwerte der jeweiligen Spalten in einer jeden der Zeilen der Matrix oder der Sammlung von Listen entspricht einer Drehung der Maschinenteile.
  • Die Messwerte sind beispielsweise Höhen/Dicken der einzelnen Abschnitte. Beispielsweise werden die Messwerte mit optischen Sensoren gemessen. Nach einem Aspekt werden die Kupplungsscheiben mittels einer Laser-Messmaschine vermessen.
  • Die Dimension des Qudits, welches, die k-te Umordnung in dem Verschiebungsvektor kodiert, kann, muss aber nicht, die gleiche Dimensionalität enthalten wie die Anzahl der Segmente NSeg(k) des k-ten Maschinenteils Ak, k ∈ {1,..., Nobjects}.
  • Nach einem Aspekt der Erfindung ist die Dimension des Qudits größer als die Anzahl NSegm(k), was aus hardwaretechnischen Gründen vorteilhaft sein kann.
  • Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung ist die Dimension des Qudits kleiner als die Anzahl NSegm(k), um die vorhanden Qubits eines Quantencomputers optimal auszunutzen und nur Teile des Lösungsraums abzusuchen.
  • Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung ist die Dimension des Qudits gleich der Anzahl NSegm(k), das heißt | s k k , s k { 0, , N Segm ( k ) 1 } .
    Figure DE102021203536B3_0012
  • Die Eigenwerte der Operatoren, für die das Quantenregister jeweils ein Eigenvektor ist, können beispielsweise modifizierte Messwerte umfassend Durchschnittsmesswerte sein. Ein modifizierter Messwert ist beispielsweise die modifizierte Segmenthöhe ist Bk, siehe unten.
  • Nach einem Aspekt der Erfindung ist der Eigenwert eines der Operatoren jeweils genau gleich einem der Messwerte in einem der Abschnitte jeweils eines der Maschinenteile.
  • Quantencomputing-Hardwaremodule umfassen Teile von Quantencomputern, die auf dem Quantenschaltkreismodell mit Quantengattern basieren, Einweg-Quantencomputer und adiabatische Quantencomputer.
  • Quantencomputing inspirierte klassische Hardwaremodule ermöglichen Quantencomputing auf klassischer Hardware, sind aber hinsichtlich Problemen und Größen der Probleme, die mit ihnen lösbar sind, aufgrund von Speicher- und Rechenkapazitäten eingeschränkt, analog zu klassischen Computerarchitekturen.
  • Quantencomputing inspirierte Hardwaremodule mit besonderer Zweckbestimmung, auch Quantum-inspired computing with special-purpose hardware genannt, umfassen beispielsweise an Quantencomputing inspirierte Digital Annealer Prozessoren, die speziell dafür ausgelegt sind, größere und komplexere Optimierungsprobleme zu lösen. Quantencomputing inspirierte Hardwaremodule mit besonderer Zweckbestimmung sind beispielsweise vorteilhaft für Knapsack Probleme.
  • Beispielsweise sind Quantencomputer, die aus Quantencomputing-Hardwaremodule bestehen, beispielsweise auf der Noisy Intermediate Scale Quantum Technologie basieren, aktuell noch nicht für industrielle Anwendungen einsatzbereit, wohl aber Quantencomputing inspirierte klassische Hardwaremodule und Quantencomputing inspirierte Hardwaremodule mit besonderer Zweckbestimmung.
  • Quantencomputing, Schaltkreismodelle mit Quantengittern, adiabatische Quantencomputer und Qubits sind beispielsweise in US 7,877,333 B2 , Spalte 1, Zeile 43, bis Spalte 3, Zeile 3, offenbart. Diese Offenbarungen der US 7,877,333 B2 gehören durch diesen Verweis zwecks Bedeutung der entsprechenden Begriffe für diese Anmeldung zur Offenbarung dieser Anmeldung.
  • Durch Decodieren zumindest von Teilen des berechneten Zustandes kann der Lösungsraum bereits durch die daraus gewonnenen Informationen stark genug eingeschränkt werden, um die vollständige Lösung beispielsweise mit anderen Methoden zu finden.
  • Nach einem Aspekt der Erfindung wird der berechnete Zustand vollständig decodiert und ausgelesen.
  • Nach einem Aspekt der Erfindung, beispielsweise im Zusammenhang mit adiabatischen Quantencomputern, wird ein Grundzustand des Hamiltonoperators durch den berechneten Zustand angenähert.
  • Nach einem Aspekt ist die Optimierungsfunktion quadratischer Ordnung und durch die Formel E 0 ( s ) = c 0 + k = 1 N objects i = 1 N Segm ( k ) c i , k A w ( i , k , s k ) k
    Figure DE102021203536B3_0013
    + k , k ' = 1 N objects i = 1 N Segm ( k ) j = 1 N Segm ( k ' ) c i , j , k , k ' A w ( i , k , s k ) k A w ( i , k ' , s k ' ) k '
    Figure DE102021203536B3_0014
    gegeben mit Verschichungsvektor s ,
    Figure DE102021203536B3_0015
    Maschinenteilen Ak, k ∈ {1, ... , Nobjects} Messwerten A i k , i { 1, , N Segm ( k ) } , w : 0 3 N 0 3 , und w ( , k , ) : 0 2 { 1, , N Segm ( k ) } , k ter
    Figure DE102021203536B3_0016
    Eintrag sk ∈ {0,... , NSegm(k) - 1} des Verschiebungsvektors s
    Figure DE102021203536B3_0017
    und Konstanten c0, ci,k, ci,j,k,k' ∈ ℝ.
  • Für den Fall, dass jedes Maschinenteil in dieselbe zweite Anzahl von Abschnitten unterteilt wird, ist die Optimierungsfunktion durch die Formel E 0 ( s ) = c 0 + k = 1 N objects i = 1 N Segm c i , k A w ( i , k , s k ) k + k , k ' = 1 N objects i , j = 1 N Segm c i , j , k , k ' A w ( i , k , s k ) k A w ( i , k ' , s k ' ) k '
    Figure DE102021203536B3_0018
    gegeben mit Verschiebungsvektor s ,
    Figure DE102021203536B3_0019
    Maschinenteilen Ak, k ∈ {1, ... , Nobjects}, Messwerten A i k , i { 1, , N Segm } , w : 0 3 N 0 3 , und w ( , k , ) : 0 2 { 1, , N Segm } , k ter
    Figure DE102021203536B3_0020
    Eintrag sk ∈ {0, ... ,NSegm - 1} des Verschiebungsvektors s
    Figure DE102021203536B3_0021
    und Konstanten c0, (ci,k,ci,j,k,k' ∈ ℝ.
  • Die Dimension des Verschiebungsvektors ist gleich der ersten Anzahl, beispielsweise sieben. Die Konstanten hängen lediglich von den Indizes ab. Aufgabe ist es, den Verschiebungsvektor zu berechnen, der die Optimierungsfunktion minimiert. Die Aufgabe hängt von keinen Bedingungen/Einschränkungen ab, weil jeder Verschiebungsvektor eine valide Konfiguration ergibt.
  • Nach einem weiteren Aspekt ist das Quantenregister gleich | s : = k = 1 N objects | s k k .
    Figure DE102021203536B3_0022
  • Das Qudit |skk ist als Zustand in einem ersten Hilbertraum dargestellt, dessen Dimension gleich der zweiten Anzahl Nsegm(k) ist, beispielsweise 42 für jedes der Maschinenteile. Um einen Eintrag des Verschiebungsvektors zu encodieren, werden nq(k) = [log2 (NSegm(k))] Qubits benötigt, wobei nq(k) abgerundet wird. Das Quantenregister ist als ein Produktzustand in einem zweiten Hilbertraum dargestellt, der ein Produktraum aus den ersten Hilberträumen ist, wobei die Anzahl der Unterräume gleich der ersten Anzahl ist. Beispielsweise ist der zweite Hilbertraum ein Produktraum aus sieben der ersten Hilberträume. Das Produkt ist ein Tensorprodukt. Das Quantenregister erfordert also k = 1 N objects n q ( k )
    Figure DE102021203536B3_0023
    Qubits. Für den Fall, dass jedes Maschinenteil in dieselbe Anzahl von Abschnitten unterteilt ist und die Dimensionalität jedes Qubits gleich dieser Anzahl ist, werden Nobjectsnq Qubits benötigt. Nach einem weiteren Aspekt sind die Operatoren gegeben durch A ^ i k = m = 1 N Segm ( k ) A w ( i , k , m ) k | m m | k 1 1, , k 1, k + 1, , N Segm ( k ) .
    Figure DE102021203536B3_0024
  • Der Operator A ^ i k
    Figure DE102021203536B3_0025
    gibt den Messwert des k-ten Maschinenteils im i-ten Abschnitt aus. Der Operator A ^ i k
    Figure DE102021203536B3_0026
    ist unabhängig vom Verschiebungsvektor.
  • Es gilt: A ^ i k | s
    Figure DE102021203536B3_0027
    = m = 1 N Segm ( k ) A w ( i , k , m ) k | m m | k n = 1 N objects | s n n
    Figure DE102021203536B3_0028
    = m = 1 N Segm ( k ) A w ( i , k , m ) k | m m | k | s 1 1 | s k k | s N objects N objects
    Figure DE102021203536B3_0029
    = m = 1 N Segm ( k ) A w ( i , k , m ) k δ m , s k | m m | k | s 1 1 | s k k | s N objects N objects
    Figure DE102021203536B3_0030
    = A w ( i , k , s k ) k n = 1 N objects | s n n
    Figure DE102021203536B3_0031
    = A w ( i , k , s k ) k | s
    Figure DE102021203536B3_0032
  • Der Operator A ^ i k
    Figure DE102021203536B3_0033
    ist herinitisch, denn ( A ^ i k ) = m = 1 N Segm ( k ) ( A w ( i , k , m ) k ) | m m | k 1 1, , k 1, k + 1, , N Segm ( k )
    Figure DE102021203536B3_0034
    = A ^ i k
    Figure DE102021203536B3_0035
    mit reellen Zahlen A w ( i , k , m ) k .
    Figure DE102021203536B3_0036
  • Außerdem kommutieren diese Operatoren: [ A ^ i k , A ^ j k ' ] = 0
    Figure DE102021203536B3_0037
  • Nach einem weiteren Aspekt ist der Hamiltonoperator gegeben durch H 0 = c 0 1 + k = 1 N objects i = 1 N Segm ( k ) c i , k A ^ i k + k , k ' = 1 N objects i = 1 N Segm ( k ) j = 1 N Segm ( k ' ) c i , j , k , k ' A ^ i k A ^ j k '
    Figure DE102021203536B3_0038
  • Da, die einzelnen Operatoren in dem Hamiltonoperator hermitisch sind, ist auch der Hamiltonoperator hermitisch.
  • Dieser Hamiltonoperator ist als eine Matrix darstellbar mit ( k = 1 N objects N Segm ( k ) ) 2
    Figure DE102021203536B3_0039
  • Einträgen, wobei die Operatoren A ^ i k
    Figure DE102021203536B3_0040
    nicht notwendigerweise eine Matrix sind. Es werden aber nur k = 1 N objects n q ( k )
    Figure DE102021203536B3_0041
    nq(k) Qubits mit nq(k) = [log2 (NSegm(k))] benötigt, um eine derartige Dimensionalität für Quantencomputing zu encodieren. Für den Fall, dass die zweite Anzahl NSegm für alle Maschinenteile gleich ist, ist der Hamiltonoperator gegeben durch H 0 = c 0 1 + k = 1 N objects i = 1 N Segm c i , k A ^ i k + k , k ' = 1 N objects i , j = 1 N Segm c i , j , k , k ' A ^ i k A ^ j k '
    Figure DE102021203536B3_0042
  • Dieser Hamiltonoperator ist als Matrix darstellbar mit ( N Segm N objects ) 2
    Figure DE102021203536B3_0043
    Einträgen. Es werden aber nur Nobjectsnq Qubits benötigt, um eine derartige Dimensionalität für Quantencomputing zu encodieren.
  • Für den Erwartungswert des Hamiltonoperators im Quantenregister gilt dann: E ( | s )
    Figure DE102021203536B3_0044
    = s | H 0 | s
    Figure DE102021203536B3_0045
    = s | ( c 0 1 + k = 1 N objects i = 1 N Segm ( k ) c i , k A ^ i k + k , k ' = 1 N objects i = 1 N Segm ( k ) j = 1 N Segm ( k ' ) c i , j , k , k ' A ^ i k A ^ j k ' ) | s
    Figure DE102021203536B3_0046
    = c 0 + k = 1 N objects i = 1 N Segm ( k ) c i , k A w ( i , k , s k ) k
    Figure DE102021203536B3_0047
    + k , k ' = 1 N objects i = 1 N Segm ( k ) j = 1 N Segm ( k ' ) c i , j , k , k ' A w ( i , k , s k ) k A w ( i , k ' , s k ' ) k '
    Figure DE102021203536B3_0048
    = E 0 ( s )
    Figure DE102021203536B3_0049
  • Dies bedeutet, dass die Berechnung der Energie des Systems im Quantenregister identisch zu der klassischen Berechnung der Optimierungsfunktion ist. Für das Quantencomputing bedeutet dies, dass die Berechnung eines Zustandes identisch zu der klassischen Minimierung der Optimierungsfunktion für den korrespondierenden Verschiebungsvektor ist.
  • Allgemein können alle quantenmechanische Zustände durch den Dichteoperator ρ = 1 M s a s | s s |
    Figure DE102021203536B3_0050
    beschrieben werden mit Normierungsfaktor M, sodass Trρ = 1.
  • Nach einem weiteren Aspekt wird der Zustand des Hamiltonoperators mittels eines adiabatischen Quantencomputers berechnet. Ein quantenmechanisches System, das sich im Grundzustand, das heißt im Zustand minimaler Energie, eines zeitunabhängigen Systems befindet, bleibt auch bei Veränderungen des Systems im Grundzustand, wenn die Veränderung nur hinreichend langsam, also adiabatisch, passiert. Die Idee des adiabatischen Quantencomputers ist es, ein System zu konstruieren, das einen zu dieser Zeit noch unbekannten Grundzustand hat, der der Lösung eines bestimmten Problems entspricht, und ein anderes, dessen Grundzustand leicht experimentell zu präparieren ist. Anschließend wird das leicht zu präparierende System in das System überführt, an dessen Grundzustand man interessiert ist, und dessen Zustand dann gemessen. Wenn der Übergang langsam genug erfolgt ist, hat man so die Lösung des Problems, siehe auch Edward Farhi, Jeffrey Goldstone, Sam Gutmann, Michael Sipser: Quantum Computation by Adiabatic Evolution; arXiv.org > quant-ph > arXiv:quant-ph/0001106.
  • Nach einem weiteren Aspekt wird der Zustand des Hamiltonoperators auf einem Quantengatter basiertem Quantencomputer berechnet.
  • Beispielsweise wird der berechnete Zustand mittels eines Variational-Quantum-Eigensolver-Algorithmus, abgekürzt VQE-Algorithmus berechnet. Der VQE-Algorithmus basiert auf quantenmechanischen Variationsverfahren und teilt die Berechnung des Grundzustandes auf erste Prozesse auf, die mit klassischen Computern berechnet werden können, und auf zweite Prozesse, die mittels Quantumcomputing berechnet werden können. Der VQE-Algorithmus ist beispielsweise in Ä variational eigenvalue solver on a photonic quantum processor“, A. Peruzzo et al., Nat. Comm., 5, 4213 (2014) beschrieben und umfasst die Schritte:
    • • Darstellen eines initialen Quantenzustands auf einem Quantencomputer;
    • • Generieren eines Ansatz-Quantenzustandes durch Anwenden eines Quantengatters auf den initialen Quantenzustand, wobei das Quantengatter durch klassische Parameter parametrisiert ist;
    • • Bestimmen des Erwartungswertes des Hamiltonoperators in dem Ansatz-Quantenzustand auf einem Quantencomputer;
    • • Aktualisieren der Parameter des Quantengatters, um den Erwartungswert kleiner zu machen, mittels klassischen Optimierungsalgorithmen;
    • • Wiederholen der vorangehenden Schritte bis der Erwartungswert konvergiert.
  • Ein weiterer Aspekt umfasst die Merkmale, dass
    • • die Maschinenteile NDisks-Scheilben sind, die gestapelt und zu einer Kupplung als Maschinenelement angeordnet werden;
    • • die Abschnitte jeder der Scheiben Segmente sind, wobei alle Scheiben die gleiche Anzahl an Segmenten haben;
    • • als Messwerte Höhen der Segmente gemessen werden;
    • • eine durch den Verschiehungsvektor bewirkte Umordnung Drehungen der Scheiben entspricht;
    • • der Hamiltonoperator durch H 0 = i = 1 N Segm ( k = 1 N Disks ( A ^ avg A ^ i k ) ) 2
      Figure DE102021203536B3_0051
      gegeben ist mit A ^ avg : = 1 N Segm j = 1 N Segm 1 N Disks i = 1 N Disks A ^ i j ;
      Figure DE102021203536B3_0052
    • • die optimierte Anordnung gegeben ist durch einen Stapel, für den Abweichungen der über die Scheiben summierten Höhen in jedem Segment minimal sind.
  • Beispielsweise ist NDisks = Nobjects.
  • Der Operator Âavg gibt die Durchschnittshöhe über alle Maschinenteile-Scheiben aus.
  • Bei der Herstellung von Kupplungen hängt die Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit der resultierenden Kupplung entscheidend von der Diskrepanz zwischen dem dünnsten und dicksten Längsschnitt der gestapelten Kupplungsscheiben ab. Die klassische Aufgabe, die Kupplungsscheiben zu drehen und derart aufeinander zu stapeln, dass diese Diskrepanz minimal ist, wird damit erfindungsgemäß mittels Quantencomputing gelöst.
  • Im klassischen Fall entspricht diese Aufgabe einer Minimierung der Funktion. E 0 = i = 1 N Segm ( k = 1 N Disks ( A avg A π k ( i ) k ) ) 2 ,
    Figure DE102021203536B3_0053
    wobei A i k
    Figure DE102021203536B3_0054
    der Messwert des k-ten Maschinenteils im i-ten Abschnitt ist, beispielsweise die Höhe/Dicke dieses Abschnittes, und A avg = 1 N Segm i = 1 N Segm 1 N Disks k = 1 N Disks A i k .
    Figure DE102021203536B3_0055
  • Es gilt: A ^ avg | s = 1 N Segm i = 1 N Segm 1 N Disks k = 1 N Disks A ^ i k | s
    Figure DE102021203536B3_0056
    = 1 N Segm i = 1 N Segm 1 N Disks k = 1 N Disks A w ( i , k , s k ) k | s
    Figure DE102021203536B3_0057
    = A avg 1 | s
    Figure DE102021203536B3_0058
  • Das heißt, dass im Quantenregister der Wert Âavg ein Eigenwert des Operators Âavg ist.
  • Die Abbildung πk(i) hängt mit dem Verschiebungsvektor s = ( s 0 , , s N Disks 1 ) T
    Figure DE102021203536B3_0059
    = (s0,...,sNDisks-1)T wie folgt zusammen: π k ( i ) = ( i + s k mod N Segm ) + 1
    Figure DE102021203536B3_0060
    mit Inversem π k 1 ( i ) = ( i s k mod N Segm ) + 1.
    Figure DE102021203536B3_0061
  • Es gilt: E 0 = i = 1 N Segm ( k = 1 N Disks ( A avg A π k ( i ) k ) ) 2
    Figure DE102021203536B3_0062
    = i = 1 N Segm ( N Disks A avg k = 1 N Disks A π k ( i ) k ) 2
    Figure DE102021203536B3_0063
    = i = 1 N Segm ( 1 N Segm j = 1 N Segm k = 1 N Disks A j k k = 1 N Disks A π k ( i ) k ) 2
    Figure DE102021203536B3_0064
    = i = 1 N Segm ( k = 1 N Disks ( 1 N Segm j = 1 N Segm A j k A π k ( i ) k ) ) 2
    Figure DE102021203536B3_0065
    = j = 1 N Segm k = 1 N Disks ( 1 N Segm j = 1 N Segm A j k A π k ( i ) k ) ( 1 N Segm j = 1 N Segm A j k ' A π k ' ( i ) k ' )
    Figure DE102021203536B3_0066
    = i = 1 N Segm k , k ' = 1 N Disks ( 1 N Segm 2 j , j ' = 0 N Segm 1 A j k A j ' k ' A π k ' ( i ) k ' 1 N Segm j = 1 N Segm A j k
    Figure DE102021203536B3_0067
    A π k ( i ) k 1 N Segm j = 1 N Segm 1 A j k ' + A π k ( i ) k A π k ' ( i ) k ' )
    Figure DE102021203536B3_0068
    = 1 N Segm i , j = 1 N Segm k , k ' = 1 N Disks ( A j k A i k ' A π k ' ( i ) k ' A j k A π k ( i ) k A j k ' + A π k ( i ) k A π k ' ( i ) k ' )
    Figure DE102021203536B3_0069
    = 1 N Segm i , j = 1 N Segm k , k ' = 1 N Disks ( A j k A i k ' A j k A i k ' i π k ' 1 ( i ) A π k ( i ) k A j k ' + A π k ( i ) k A π k ' ( i ) k ' )
    Figure DE102021203536B3_0070
    = 1 N Segm i , j = 1 N Segm k , k ' = 1 N Disks ( A π k ( i ) k A π k ' ( i ) k ' A π k ( i ) k A j k ' )
    Figure DE102021203536B3_0071
    = 1 N Segm i , j = 1 N Segm k , k ' = 1 N Disks ( N Segm A π k ( i ) k A π k ' ( j ) k ' δ i , j A π k ( i ) k A j k ' )
    Figure DE102021203536B3_0072
    = i = 1 N Segm k , k ' = 1 N Disks ( A π k ( i ) k j = 1 N Segm A π k ' ( j ) k ' δ i , j 1 N Segm A π k ( i ) k j = 1 N Segm A π k ' ( j ) k ' j π k ' ( j ) )
    Figure DE102021203536B3_0073
    = i , j = 1 N Segm k , k ' = 1 N Disks A π k ( i ) k A π k ' ( i ) k ' ( δ i , j 1 N Segm )
    Figure DE102021203536B3_0074
  • Die Identifikationen c i , k = c 0 = 0
    Figure DE102021203536B3_0075
    c i , j , k , k ' = δ i , j 1 N Segm
    Figure DE102021203536B3_0076
    w ( i , k , s k ) = ( s k + i mod N Segm ) + 1
    Figure DE102021203536B3_0077
    E 0 = i = 1 N Segm ( k = 1 N Disks ( A avg A π k ( i ) k ) ) 2
    Figure DE102021203536B3_0078
    ein Spezialfall von E 0 ( s ) = c 0 + k = 1 N objects i = 1 N Segm ( k ) c i , k A w ( i , k , s k ) k
    Figure DE102021203536B3_0079
    + k , k ' = 1 N objects i = 1 N Segm ( k ) j = 1 N Segm ( k ' ) c i , j , k , k ' A w ( i , k , s k ) k A w ( i , k ' , s k ' ) k '
    Figure DE102021203536B3_0080
    ist.
  • Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung ist der Hamiltonoperator durch H 0 = i = 1 N Segm ( k = 1 N Disks B ^ i k ) 2
    Figure DE102021203536B3_0081
    = k , k ' = 1 N Disks i = 1 N Segm B ^ i k B ^ i k '
    Figure DE102021203536B3_0082
    gegeben mit B ^ i k = m = 1 N Segm B w ( i , k , m ) k | m m | k 1 1, , k 1, k + 1, , N Segm
    Figure DE102021203536B3_0083
  • Anstatt die Differenz zwischen Durchschnittshöhe und jeweiliger Segmenthöhe zu berechnen, werden nach diesem Aspekt nur die Differenzen in dem Operator B ^ i k
    Figure DE102021203536B3_0084
    encodiert. Die modifizierte Segmenthöhe ist B i k = A avg A i k .
    Figure DE102021203536B3_0085
    Die Zeitentwicklung ist gegeben durch den k ↔ k' Kopplungsterm i = 1 N Segm B ^ i k B ^ i k '
    Figure DE102021203536B3_0086
    zwischen den Qudits.
  • Ein weiterer Aspekt umfasst die Merkmale, dass
    • • eine dritte Anzahl NE an Maschinenelementen bereitgestellt wird;
    • • eine Gesamtmenge D an Maschinenteilen die Mächtigkeit i = 1 N E N object ( i )
      Figure DE102021203536B3_0087
      wobei Nobjects(i) die Anzahl der Maschinenteile für das Maschinenelement i ist für alle i ∈ {1,...,NE};
    • • eine gemeinsame Partition P : D → {1,...,NE} bestimmt wird, wobei die Partition P eine Zuordnung der Maschinenteile auf die Maschinenelemente ist und wobei die Mächtigkeit |P-1(i)| gleich der Anzahl Nobjects(i) an Maschinenteilen für das Maschinenelement i ist für alle i ∈ {1, ... , NE}.
  • Dieser Aspekt ist besonders vorteilhaft für den Fall, dass die Maschinenelemente Kupplungen und die Maschinenteile Kupplungsscheiben sind. Wenn die Kupplungsscheiben einer Kupplung nicht derart gedreht werden können, dass die beschriebene Diskrepanz minimiert wird, wird diese Kupplung in der Regel aus Qualitätsgründen verworfen. Durch die Berücksichtigung eines Austausches von Kupplungsscheiben zwischen den Kupplungen mittels der Partition müssen im Idealfall keine Kupplungen mehr verworfen werden. In den zuvor beschriebenen Aspekten war die Partition fix, die Anordnung der Kupplungsscheiben wurde dabei separat, das heißt lokal, für jede Kupplung optimiert. Nach diesem Aspekt wird die Anordnung der Kupplungsscheiben global, das heißt über alle Kupplungen, optimiert. Die globale Optimierung ermöglicht eine Maximierung der Anzahl an Kupplungen, die jeweils eine optimierte Anordnung der Kupplungsscheiben haben.
  • Durch die gemeinsame Partition ist die Anzahl von Maschinenteilen pro Maschinenelement variabel. Sind beispielsweise 70 Kupplungsscheiben bereitgestellt und ist die dritte Anzahl NE gleich drei, kann beispielsweise eine erste Kupplung mit 30 Kupplungsscheiben, eine zweite Kupplung mit 25 Kupplungsscheiben und eine dritte Kupplung mit 15 Kupplungsscheiben produziert werden, wobei die erste, zweite und dritte Kupplung jeweils eine optimierte Anordnung der Kupplungsscheiben haben.
  • In einer Ausführungsform dieses Aspektes hängt die Anzahl der Maschinenteile nicht von den Maschinenelementen ab. Jedes Maschinenelement hat dieselbe Anzahl an Maschinenteilen. Beispielsweise sind 70 Kupplungsscheiben bereitgestellt und es sollen 10 Kupplungen jeweils mit 7 Kupplungsscheiben produziert werden. Bei der globalen Optimierung werden dann die 70 Kupplungsscheiben über alle Kupplungen derart verteilt, dass die 7 entstehenden Kupplungen jeweils eine optimierte Anordnung von 10 Kupplungsscheiben haben.
  • Die Anzahl der Kupplungen, die hinsichtlich der Anordnung ihrer Kupplungsscheiben eine Qualitätsschwelle unterschreiten, wird nach einem Aspekt beispielsweise dadurch bestimmt, dass eine Kupplung i, die die Qualitätsschwelle unterschreitet, betrachtet wird. Für eine Zufallspartition P wird eine zufällig gewählte Kupplungsscheibe aus P-1 (i) mit einer zufällig gewählten Kupplungsscheibe aus P-1(j) für beliebiges i ≠ j vertauscht. Dieser Schritt wird so oft wiederholt, bis alle Kupplungen, die die Qualitätsschwelle unterschreiten, aufgelöst sind, oder bis ein gegebenes Zeitlimit erreicht ist.
  • Nach einem weiteren Aspekt wird die Anzahl der Kupplungen, die hinsichtlich der Anordnung ihrer Kupplungsscheiben eine Qualitätsschwelle unterschreiten, dadurch bestimmt, dass eine Kupplung i, die die Qualitätsschwelle unterschreitet, betrachtet wird. Anschließend wird eine Kupplung j nach dem Zufallsprinzip betrachtet. Die Kupplungsscheiben der Kupplungen i und j werden nach dem Zufallsprinzip vertauscht und/oder neu angeordnet. Dieser Schritt wird so oft wiederholt, bis alle Kupplungen, die die Qualitätsschwelle unterschreiten, aufgelöst sind, oder bis ein gegebenes Zeitlimit erreicht ist.
  • Alternativ zum Austausch nach dem Zufallsprinzip wird nach einem Aspekt der vorteilhafteste Austausch berechnet und angewendet. Weiterer Aspekte in diesem Zusammenhang betreffen simuliertes Annealing und evolutionäre Algorithmen.
  • Die Erfindung kann beispielsweise in der Montage von Antriebsstrangsystemen, beispielsweise elektrifizierten Antriebssträngen, sowie deren Komponenten angewendet werden.
  • Die Erfindung wird in den folgenden Ausführungsbeispielen verdeutlicht. Es zeigen:
    • 1 eine Darstellung einer Diskrepanz im Sinne der Erfindung,
    • 2 eine Darstellung der Diskrepanz aus 1 nach Optimierung,
    • 3 ein Ausführungsbeispiel eines Maschinenteils,
    • 4 eine Darstellung für eine Verschiebung mittels eines erfindungsgemäßen Verschiebungsvektors und
    • 5 ein Flussdiagramm eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • In den Figuren bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche oder funktionsähnliche Bezugsteile. Übersichtshalber werden in den einzelnen Figuren nur die jeweils relevanten Bezugsteile hervorgehoben.
  • Das Beispiel der 1 könnte auf vier Maschinenteilen Disk in Form von Scheiben, die zu einer Kupplung zusammengestapelt angeordnet werden, basieren. Jede der Scheiben Disk wird in 3 Abschnitte Seg unterteilt.
  • Erfindungsgemäß könnten die vier Scheiben Disk aber auch in jeweils unterschiedliche Anzahlen von Abschnitten Seg unterteilt werden. Beispielsweise könnte die erste Scheibe Disk in 2, die zweite Scheibe Disk in 3, die dritte Scheibe Disk in 4 und die vierte Scheibe Disk in 5 Abschnitte Seg unterteilt werden.
  • In jedem dieser Abschnitte Seg wird die Höhe/Dicke des Abschnittes als Messwert M gemessen mittels eines Sensors L, beispielsweise mittels einer Laser-Messmaschine.
  • 3 zeigt eines der Maschinenteile Disk, beispielsweise eine Kupplungsscheibe.
  • Die einzelnen Messwerte M werden in die in 1 gezeigte Matrix eingetragen. Eine Zeile dieser Matrix entspricht einer Scheibe Disk. Eine Spalte dieser Matrix entspricht einem Abschnitt Seg der jeweiligen Scheibe.
  • In dem obigen Beispiel, in dem die erste Scheibe Disk in 2, die zweite Scheibe Disk in 3, die dritte Scheibe Disk in 4 und die vierte Scheibe Disk in 5 Abschnitte Seg unterteilt werden, werden die einzelnen Messwerte in eine Sammlung von Listen eingetragen. Dabei hat eine erste Zeile 2, eine zweite Zeile 3, eine dritte Zeile 4 und eine vierte Zeile 5 Einträge.
  • Die Summe der Messwerte M in 1 über die ersten Abschnitte Seg aller Scheiben Disk ergibt 14. Die Summe der Messwerte M über die zweiten Abschnitte Seg aller Scheiben Disk ergibt 14. Die Summe der Messwerte M über die dritten Abschnitte Seg aller Scheiben Disk ergibt 26. Die Diskrepanz dieser Summen ist 12.
  • In 2 wurde die Scheibe Disk 4 zyklisch gedreht: Seg3→Seg2, Seg2→Seg1, Seg1→Seg3. Notation: Seg_(vor der Drehung)→Seg_(nach der Drehung). Die Scheibe Disk 3 wurde zyklisch gedreht: Seg3→ Segl, Seg2→Seg3, Seg1→Seg2. Die Scheibe Disk 2 wurde nicht gedreht. Die Scheibe Disk 1 wurde analog zu Disk 3 gedreht. Diese Drehungen entsprechen Verschiebungen der Spalten der Matrix durch einen Verschiebungsvektor.
  • Nach der Drehung ergibt die Summe der Messwerte M über die ersten Abschnitte Seg aller Scheiben Disk 20. Die Summe der Messwerte M über die zweiten Abschnitte Seg aller Scheiben Disk ergibt 14. Die Summe der Messwerte M über die dritten Abschnitte Seg aller Scheiben Disk ergibt 20. Die Diskrepanz dieser Summen ist nun optimiert auf 6.
  • 4 zeigt auch eine Matrixdarstellung. Die einzelnen Einträge A7 sind die Höhenmesswerte M. Die erste Anzahl Nobjects ist beispielsweise gleich sieben. Die zweite Anzahl NSegm ist beispielsweise gleich 42 für jede Scheibe. In 4 wurde der Verschiebungsvektor auf die zweite Scheibe Disk2 angewendet. Dargestellt ist eine Summe Sum über die alle Einträge in der zweiten Spalte.
  • Das in 5 dargestellte Verfahren ist ein Ausführungsbeispiel des allgemeinen erfindungsgemäßen Verfahrens. In dem Ausführungsbeispiel werden alle Maschinenteile in eine gleiche Anzahl Nsegm von Abschnitten unterteilt und die Dimensionalität jedes der Qudits (|skk) ist gleich der zweiten Anzahl NSegm.
  • In einem ersten in 5 gezeigtem Verfahrensschritt V1 wird eine erste Anzahl Nobjects, der Maschinenteile Disk für ein Maschinenelement bereitgestellt. Beispielsweise werden sieben Kupplungsscheiben für eine Kupplung bereitgestellt.
  • In einem Verfahrensschritt V2 wird jedes der Maschinenteile Disk in wenigstens eine zweite Anzahl NSegm von Abschnitten Seg unterteilt. Es wird jeweils ein Messwert M in den jeweiligen Abschnitten Seg unter Verwendung eines Sensors L in eine Matrix eingelesen. Die Matrix hat die ersten Anzahl Nobjects an Reihen und die zweite Anzahl NSegm an Spalten.
  • In einem dritten Verfahrensschritt V3 wird einer Optimierungsfunktion E0 aus Einträgen der Matrix in Abhängigkeit eines Verschiebungsvektors s
    Figure DE102021203536B3_0088
    bereitgestellt. Der Verschiebungsvektors s
    Figure DE102021203536B3_0089
    beschreibt eine Umordnung der Messwerte M der jeweiligen Spalten in einer jeden der Zeilen der Matrix. Die Optimierungsfunktion E0 kann folgende Form aufweisen: E 0 ( s ) = c 0 + k = 1 N objects i = 1 N Segm c i , k A w ( i , k , s k ) k + k , k ' = 1 N objects i , j = 1 N Segm c i , j , k , k ' A w ( i , k , s k ) k A w ( i , k ' , s k ' ) k '
    Figure DE102021203536B3_0090
  • Ein zu berechnender Verschiebungsvektor s ,
    Figure DE102021203536B3_0091
    durch dessen Verschiebungen eine Diskrepanz der Messwerte M in den jeweiligen Abschnitten Seg der Maschinenteile Disk minimiert wird, minimiert die Optimierungsfunktion E0.
  • In einem vierten Verfahrensschritt V4 wird der Verschiebungsvektors s
    Figure DE102021203536B3_0092
    in ein Quantenregister | s
    Figure DE102021203536B3_0093
    mit der ersten Anzahl Nobjccts an Qudits encodiert. Die Dimensionalität jedes der Qudits (|sk)k) ist gleich der zweiten Anzahl NSegm. Das Quantenregister | s
    Figure DE102021203536B3_0094
    kann folgende Form aufweisen: | s : = k = 1 N objects | s k k
    Figure DE102021203536B3_0095
  • In einem fünften Verfahrensschritt V5 werden Operatoren A ^ i k
    Figure DE102021203536B3_0096
    bereitgestellt, für die das Quantenregister | s
    Figure DE102021203536B3_0097
    jeweils ein Eigenvektor ist und ein Eigenwert eines der Operatoren A ^ i k
    Figure DE102021203536B3_0098
    jeweils einer der Messwerte M in einem der Abschnitte Seg jeweils eines der Maschinenteile Disk ist. Die Operatoren können folgende Form aufweisen: A ^ i k = m = 1 N Segm ( k ) A w ( i , k , m ) k | m m | k 1 1, , k 1, k + 1, , N Segm
    Figure DE102021203536B3_0099
  • In einem sechsten Verfahrensschritt V6 werden die Operatoren A ^ i k
    Figure DE102021203536B3_0100
    zu einem Hamiltonoperator H0 kombiniert, dessen Erwartungswerts im Quantenregister A ^ i k
    Figure DE102021203536B3_0101
    gleich dem Wert der Optimierungsfunktion E0 über dem Verschiebungsvektor s
    Figure DE102021203536B3_0102
    ist. Der Hamiltonoperator kann folgende Form aufweisen: H 0 = c 0 1 + k = 1 N objects i = 1 N Segm c i , k A ^ i k + k , k ' = 1 N objects i , j = 1 N Segm c i , j , k , k ' A ^ i k A ^ j k '
    Figure DE102021203536B3_0103
  • In einem siebten Verfahrensschritt V7 wird ein Grundzustand des Hamiltonoperators H0 berechnet, beispielsweise mittels eines adiabatischen Quantencomputers.
  • In einem achten Verfahrensschritt V8 wird der Grundzustand in die optimierte Anordnung der Maschinenteile Disk decodiert und die optimierten Anordnung ausgelesen, um die Maschinenteile Disk entsprechend anzuordnen.
  • Bezugszeichenliste
  • V1-V8
    Verfahrensschritte
    Disk
    Maschinenteil
    Seg
    Abschnitt
    M
    Höhe, Messwert
    L
    Sensor
    Messwerte
    Nobjects
    erste Anzahl
    NSegm
    zweites Anzahl
    Sum
    Summe
    E0
    Optimierungsfunktion
    Quantenregister
    Operator
    H0
    Hamiltonoperator
    Erwartungswert

Claims (10)

  1. Verfahren zum Optimieren einer Anordnung von Maschinenteilen (Ak, k; ∈ {1,..., Nobjects}, Disk) mittels Quantencomputing umfassend die Schritte • Bereitstellen einer ersten Anzahl (Nobjects) der Maschinenteile (Ak, k ∈ {1, ... , Nobjects}; Disk) für ein Maschinenelement (V1); • Unterteilen jedes der Maschinenteile (Ak; Disk) jeweils in eine zweite, für das jeweilige Maschinenteil (Ak; Disk) spezifische Anzahl (NSegm(k)) von Abschnitten (Seg) und Einlesen von jeweils einem Messwert ( A i k , i { 1, , N Segm ( k ) } )
    Figure DE102021203536B3_0108
    in den jeweiligen Abschnitten (Seg) unter Verwendung eines Sensors (L) in eine Sammlung von Listen mit der ersten Anzahl (Nobjects) an Reihen und den zweiten Anzahlen (Nsegm) an Spalten (V2); • Bereitstellen einer Optimierungsfunktion (E0) aus Einträgen der Sammlung von Listen in Abhängigkeit eines Vcrschicbungsvektors ( s ) ,
    Figure DE102021203536B3_0109
    der eine Umordnung der Messwerte ( A i k )
    Figure DE102021203536B3_0110
    der jeweiligen Spalten in einer jeden der Zeilen der Sammlung von Listen beschreibt, wobei ein zu berechnender Verschiebungsvektor ( s ) ,
    Figure DE102021203536B3_0111
    durch dessen Umordnung eine Diskrepanz der Messwerte ( A i k )
    Figure DE102021203536B3_0112
    in den jeweiligen Abschnitten (Seg) der Maschinenteile (Ak, k ∈ {1, ... , Nobjects}; Disk) minimiert wird, die Optimierungsfunktion (E0) minimiert (V3); • Encodieren des Verschiebungsvektors ( s )
    Figure DE102021203536B3_0113
    in ein Quantenregister ( | s )
    Figure DE102021203536B3_0114
    mit der ersten Anzahl (Nobjects) an Qudits ( | s k k ) ,
    Figure DE102021203536B3_0115
    wobei jedes der Qudits eine k-te Umordnung in dem Verschiebungsvektor codiert und die Dimensionalität der Qudits ( | s k k )
    Figure DE102021203536B3_0116
    kleiner, gleich oder größer der jeweiligen zweiten Anzahl (NSegm) ist (V4); • Bereitstellen von Operatoren ( A ^ i k ) ,
    Figure DE102021203536B3_0117
    für die das Quantenregister ( | s )
    Figure DE102021203536B3_0118
    jeweils ein Eigenvektor ist und ein Eigenwert eines der Operatoren ( A ^ i k )
    Figure DE102021203536B3_0119
    jeweils ein von den Messwerten ( A i k , i { 1, , N Segm ( k ) } ) ,
    Figure DE102021203536B3_0120
    umfassend die Messwerte ( A i k )
    Figure DE102021203536B3_0121
    mehrerer Abschnitte (Seg) oder Maschinenteilen (Ak, k ∈ {1, ... , Nobjects}; Disk), berechneter Wert ist (V5); • Kombinieren der Operatoren ( A ^ i k )
    Figure DE102021203536B3_0122
    zu einem Hamiltonoperator (H0), dessen Erwartungswert im Quantenregister ( | s )
    Figure DE102021203536B3_0123
    gleich dem Wert der Optimierungsfunktion (E0) über dem Verschiebungsvektor ( s )
    Figure DE102021203536B3_0124
    ist (V6); • Berechnen eines Zustandes des Hamiltonoperators (H0) mittels eines Quantencomputing-Hardwaremoduls, eines von Quantencomputing inspirierten klassischen Hardwaremoduls oder eines von Quantencomputing inspirierten Hardwaremoduls mit besonderer Zweckbestimmung (V7); • Decodieren zumindest von Teilen des berechneten Zustandes in die optimierte Anordnung der Maschinenteile (Disk) und Auslesen der optimierten Anordnung, um die Maschinenteile (Disk) entsprechend anzuordnen (V8).
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Optimierungsfunktion (E0) quadratischer Ordnung ist und durch die Formel E 0 ( s ) = c 0 + k = 1 N objects i = 1 N Segm ( k ) c i , k A w ( i , k , s k ) k
    Figure DE102021203536B3_0125
    + k , k ' = 1 N objects i = 1 N Segm ( k ) j = 1 N Segm ( k ' ) c i , j , k , k ' A w ( i , k , s k ) k A w ( i , k ' , s k ' ) k '
    Figure DE102021203536B3_0126
    gegeben ist mit Verschiebungsvektor s ,
    Figure DE102021203536B3_0127
    Maschinenteilen Ak, k ∈ {1,..., Nobjects}, Messwerten A i k , i { 1, , N Segm ( k ) } , w ( , k , ) : 0 2 { 1, , N Segm ( k ) } , k ter
    Figure DE102021203536B3_0128
    Eintrag sk ∈ {0,..., Nsegm(k) - 1} des Verschiebungsvektors s
    Figure DE102021203536B3_0129
    und Konstanten c0, ci,k, ci,j,k,k' ∈ ℝ.
  3. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Quantenregister ( | s )
    Figure DE102021203536B3_0130
    gleich | s : = k = 1 N objects | s k k
    Figure DE102021203536B3_0131
    ist.
  4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Operatoren ( A ^ i k )
    Figure DE102021203536B3_0132
    durch A ^ i k = m = 1 N Segm ( k ) A w ( i , k , m ) k | m m | k 1 1, , k 1, k + 1, , N Segm ( k )
    Figure DE102021203536B3_0133
    (63) gegeben sind.
  5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Hamiltonoperator (H0) durch H 0 = c 0 1 + k = 1 N objects i = 1 N Segm ( k ) c i , k A ^ i k + k , k ' = 1 N objects i = 1 N Segm ( k ) j = 1 N Segm ( k ' ) c i , j , k , k ' A ^ i k A ^ j k '
    Figure DE102021203536B3_0134
    gegeben ist.
  6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Zustand des Hamiltonoperators (H0) mittels eines adiabatischen Quantencomputers berechnet wird.
  7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Zustand des Hamiltonoperators (H0) auf einem Quantengatter basiertem Quantencomputer berechnet wird.
  8. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei • die Maschinenteile (Disk) NDisks-Scheilben sind, die gestapelt und zu einer Kupplung als Maschinenelement angeordnet werden; • die Abschnitte (Seg) jeder der Scheiben Segmente sind, wobei alle Scheiben die gleiche Anzahl an Segmenten haben; • als Messwerte ( A i k )
    Figure DE102021203536B3_0135
    Höhen der Segmente gemessen werden; • eine durch den Verschiebungsvektor ( s )
    Figure DE102021203536B3_0136
    bewirkte Umordnung Drehungen der Scheiben entspricht; • der Hamiltonoperator (H0) durch H 0 = i = 1 N Segm ( k = 1 N Disks ( A ^ avg A ^ i k ) ) 2
    Figure DE102021203536B3_0137
    gegeben ist mit A ^ avg : = 1 N Segm j = 1 N Segm 1 N Disks i = 1 N Disks A ^ i j ;
    Figure DE102021203536B3_0138
    • die optimierte Anordnung gegeben ist durch einen Stapel, für den Abweichungen der über die Scheiben summierten Höhen in jedem Segment minimal sind.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei der Hamiltonoperator (H0) durch H 0 = i = 1 N Segm ( k = 1 N Disks B ^ i k ) 2
    Figure DE102021203536B3_0139
    = k , k ' = 1 N Disks i = 1 N Segm B ^ i k B ^ i k '
    Figure DE102021203536B3_0140
    gegeben ist mit B ^ i k = m = 1 N Segm B w ( i , k , m ) k | m m | k 1 1, , k 1, k + 1, , N Segm
    Figure DE102021203536B3_0141
    und B i k = A avg A i k .
    Figure DE102021203536B3_0142
  10. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei • eine dritte Anzahl NE an Maschinenelementen bereitgestellt wird; • eine Gesamtmenge D an Maschinenteilen die Mächtigkeit i = 1 N E N object ( i )
    Figure DE102021203536B3_0143
    hat, wobei Nobjects(i) die Anzahl der Maschinenteile für das Maschinenelement i ist für alle i ∈ {1, ..., NE}; • eine gemeinsame Partition P : D → {1, ... , NE} bestimmt wird, wobei die Partition eine Zuordnung der Maschinenteile auf die Maschinenelemente ist und wobei die Mächtigkeit |P-1(i)| gleich der Anzahl Nobjects(i) an Maschinenteilen für das Maschinenelement i ist für alle i ∈ {1,..., NE}.
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