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Stand der Technik
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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erstellung wenigstens eines Kupplungslamellenpakets nach Anspruch 1, eine Kupplungslamellenpaketiervorrichtung nach Anspruch 14, sowie ein Kupplungslamellenpaket nach Anspruch 17.
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Es ist bereits ein Verfahren zur Erstellung eines Kupplungslamellenpakets, welches zumindest eine Kupplungslamelleneinheit mit zumindest drei Kupplungslamellen umfasst bekannt, bei welchem die Kupplungslamellen nacheinander einzeln ausgewählt und/oder zueinander angeordnet werden.
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Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, ein gattungsgemäßes Verfahren, Vorrichtung und/oder Kupplungslamellenpaket mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich einer Effizienz bereitzustellen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.
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Vorteile der Erfindung
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Verfahren zur Erstellung wenigstens eines Kupplungslamellenpakets, insbesondere für eine Doppelkupplung, aufweisend wenigstens eine Kupplungslamelleneinheit, welche dazu vorgesehen ist, zumindest drei Kupplungslamellen zu umfassen.
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Es wird vorgeschlagen, dass in zumindest einem Verfahrensschritt eine rechnerische Anordnung und/oder Auswahl aller für die Kupplungslamelleneinheit vorgesehenen Kupplungslamellen unter Berücksichtigung zumindest einer Extremalbedingung zumindest einer Kupplungslamelleneinheitskenngröße der Kupplungslamelleneinheit durchgeführt wird.
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Hierdurch kann eine Effizienz verbessert werden. Insbesondere kann ein Kupplungslamellenpaket erstellt werden, welches eine verbesserte Topografie aufweist. Somit kann vorteilhaft ein Rupfen einer Kupplung und damit insbesondere ein Bauteilverschleiß verringert werden, wodurch eine Bauteileffizienz insbesondere im Hinblick auf eine Standzeit der Kupplung verbessert werden kann. Besonders vorteilhaft können Kupplungslamellen, welche im Wesentlichen verschieden ausgebildet sind, in einer Anordnung in einem Kupplungslamellenpaket ausgeglichen oder sogar vollkommen durch Austausch dieser vermieden werden.
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Unter einem „Kupplungslameellenpaket“ soll insbesondere ein Bauteil einer Kupplung, insbesondere einer Doppelkupplung, verstanden werden, welches dazu vorgesehen ist, diese zumindest teilweise und vorzugsweise zumindest zu einem Großteil auszubilden. Unter dem Ausdruck „zumindest zu einem Großteil“ sollen dabei insbesondere zumindest zu 55 %, vorzugsweise zumindest zu 65 %, bevorzugt zumindest zu 75 %, besonders bevorzugt zumindest zu 85 % und ganz besonders bevorzugt zumindest zu 95 % verstanden werden. Beispielsweise ist denkbar, dass die Kupplung, insbesondere die Doppelkupplung, von zumindest zwei, vorteilhaft ineinander angeordneten und/oder sich umgreifenden, vorzugsweise mehreren, Kupplungslamellenpaketen zumindest teilweise, vorzugsweise zumindest zu einem Großteil ausgebildet ist. Alternativ ist denkbar, dass eine Einfachkupplung zumindest teilweise, vorzugsweise zumindest zu einem Großteil von einer, insbesondere einem einzigen Kupplungslamellenpaket ausgebildet ist. Unter „vorgesehen“ soll insbesondere speziell programmiert, ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt. Das Kupplungslamellenpaket kann insbesondere mehrere Kupplungslamelleneinheiten aufweisen.
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Unter einer „Kupplungslamelleneinheit“ soll insbesondere eine Einheit verstanden werden, welche zueinander im Wesentlichen äquivalent ausgebildete Kupplungslamellen umfasst, wie beispielsweise Kupplungslamellen gleicher Dimensionierung, insbesondere gleichen Durchmessers, und/oder gleicher Bauart. Insbesondere soll unter „zumindest im Wesentlichen äquivalent“ vorzugsweise bis auf Herstellung- und/oder Montagetoleranzen gleich verstanden werden. Die Kupplungslamelleneinheit umfasst vorzugsweise eine Anzahl Q von Kupplungslamellen. Beispielsweise umfasst bei einer Anzahl von Q=4 die Kupplungslamelleneinheit vier Kupplungslamellen und zwar eine erste Kupplungslamelle, eine zweite Kupplungslamelle sowie eine dritte Kupplungslamelle und eine vierte Kupplungslamelle. Vorzugsweise sind die Kupplungslamellen der Kupplungslamelleneinheit von einer Bauart einer Innenlamelle und/oder einer Außenlamelle. Besonders bevorzugt ist die Innenlamelle als eine Reiblamelle und/oder die Außenlamelle als eine Zwischenlamelle, insbesondere eine Stahllamelle, ausgebildet. Es ist jedoch denkbar, dass die Innenlamelle als eine Zwischenlamelle, insbesondere eine Stahllamelle, ausgebildet und/oder die Außenlamelle als eine Reiblamelle ausgebildet ist. Ferner weisen die Kupplungslamellen insbesondere eine Anzahl von V Kupplungslamellenzähnen auf.
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Zusätzlich zu der Kupplungslamelleneinheit kann das Kupplungslamellenpaket insbesondere zumindest eine andersartige Kupplungslamelleneinheit aufweisen. Unter einer „andersartigen Kupplungslamelleneinheit“ soll insbesondere eine weitere Kupplungslamelleneinheit des Kupplungslamellenpakets verstanden werden, welche wenigstens von der zumindest einen Kupplungslamelleneinheit verschieden ausgebildet ist. Die andersartige Kupplungslamelleneinheit umfasst vorzugsweise eine Anzahl P von Kupplungslamellen. Beispielsweise umfasst bei einer Anzahl von P=4 die andersartige Kupplungslamelleneinheit vier andersartige Kupplungslamellen und zwar eine erste andersartige Kupplungslamelle, eine zweite andersartige Kupplungslamelle sowie eine dritte andersartige Kupplungslamelle und eine vierte andersartige Kupplungslamelle. Bevorzugt ist die Anzahl Q von Kupplungslamellen der Kupplungslamelleneinheit gleich der Anzahl P von andersartigen Kupplungslamellen der andersartigen Kupplungslamelleneinheit. Die andersartige Kupplungslamelleneinheit und die Kupplungslamelleneinheit unterscheiden sich insbesondere voneinander durch eine Ausgestaltung ihrer jeweiligen Kupplungslamellen, wie beispielsweise durch deren unterschiedliche Dimensionierung, insbesondere deren unterschiedlichen Durchmessern und/oder deren unterschiedlichen Bauarten. Vorteilhaft umfasst die Kupplungslamelleneinheit als Innenlamellen ausgebildete Kupplungslamellen, während die andersartige Kupplungslamelleneinheit als Außenlamellen, insbesondere Stahllamellen, ausgebildete Kupplungslamellen umfasst. Insbesondere sind die Kupplungslamelleneinheit und die andersartige Kupplungslamelleneinheit in dem Kupplungslamellenpaket zumindest teilweise ineinander angeordnet, so dass vorzugsweise zumindest je eine Kupplungslamelle der Kupplungslamelleneinheit von je zumindest einer andersartigen Kupplungslamelle der andersartigen Kupplungslamelleneinheit benachbart ist und/oder vorzugsweise an dieser anliegt. Ferner weisen die andersartigen Kupplungslamellen insbesondere eine Anzahl von W Kupplungslamellenzähnen auf.
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Das Kupplungslammellenpaket kann ferner insbesondere weitere, einem Fachmann bekannte Komponenten oder Bauteile einer Kupplung, insbesondere einer Doppelkupplung, umfassen, wie beispielsweise zumindest einen Kupplungskorb, zumindest eine Kupplungswelle, zumindest eine Kupplungsplatte oder dergleichen. Denkbar ist, dass die Kupplungslamellen bei der Erstellung des Kupplungslamellenpakets direkt in dem Kupplungskorb und/oder an der Kupplungswelle angeordnet werden. Bevorzugt werden die Kupplungslamellen bei der Erstellung des Kupplungslamellenpakets auf einen Werkstückträger angeordnet. Ferner kann das Kupplungslamellenpaket zumindest einen Kupplungslamellenring umfassen, welcher vorzugsweise zu einer Trennung von Kupplungslamellen vorgesehen ist.
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Unter einer „Anordnung“ soll in diesem Zusammenhang insbesondere eine Winkelanordnung und/oder eine Reihenfolgenanordnung von Kupplungslamellen zueinander verstanden werden. Eine Anzahl aller möglichen Reihenfolgenanordnungen der Kupplungslamellen zueinander ist dabei vorgegeben durch die Anzahl P der Kupplungslamellen und/oder Q der andersartigen Kupplungslamellen und zwar insbesondere durch P! und/oder Q!. Insbesondere bei einer gemeinsamen Anordnung der Kupplungslamelleneinheiten ergibt sich eine Anzahl aller möglichen Anordnungen, insbesondere Reihenfolgenanordnungen, der Kupplungslamellen der Kupplungslamelleneinheit und der andersartigen Kupplungslamellen der andersartigen Kupplungslamelleneinheit zu (P+Q)!. Ferner ist insbesondere eine Anzahl aller möglichen Anordnungen, insbesondere Winkelanordnungen, aller Kupplungslamellen zueinander dabei vorgegeben durch V(Q-1) . Ferner ist insbesondere eine Anzahl aller möglichen Winkelanordnungen aller andersartigen Kupplungslamellen zueinander dabei vorgegeben durch W(P-1) .
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Die Kupplungslamelleneinheitskenngröße ist insbesondere abhängig von der Auswahl und/oder Anordnung der Kupplungslamellen der Kupplungslamelleneinheit. Unter einer „Kupplungslamelleneinheitskenngröße“ soll insbesondere eine Kenngröße verstanden werden, welche mit einer physikalisch messbaren Eigenschaft, insbesondere einer Topografie, der Kupplungslamelleneinheit korreliert ist. Vorteilhaft kann anhand der Kupplungslamellenkenngröße auf eine Güte der Topografie der Kupplungslamelleneinheit, und insbesondere eine Güte der Konfiguration der Kupplungslamellen der Kupplungslamelleneinheit, geschlossen und/oder die Güte ermittelt werden. Vorteilhaft entspricht die Kupplungslamelleneinheitskenngröße zumindest einen die Topografie der Kupplungslamelleneinheit abbildenden und/oder charakterisierenden Messwert oder bevorzugt einen die Topografie der Kupplungslamelleneinheit abbildenden und/oder charakterisierenden Verlauf von Messwerten, wie beispielsweise einer Kupplungslamelleneinheitskennlinie. Die Kupplungslamelleneinheitskenngröße bildet insbesondere ein topografisches Profil einer insbesondere lateralen Oberfläche der Kupplungslamelleneinheit ab. Bei der Kupplungslamellenkenngröße kann es sich insbesondere um eine absolute Kenngröße handeln, welche vorzugsweise ein insbesondere absolutes topografisches Profils wiedergibt. Vorzugsweise handelt es sich bei der Kupplungslamelleneinheitenkenngröße um eine relative Kenngröße, welche nur eine relative Abweichung des topografischen Profils relativ zu einem Referenzwert, wie beispielsweise ein Mittelwert des Profils, abbildet. Vorzugsweise kann der Referenzwert einen beliebigen konstanten Wert annehmen oder auf diesen gesetzt werden, wie beispielsweise Null. Die Kupplungslamelleneinheitskenngröße könnte insbesondere in dem Verfahren gemessen werden, wie beispielsweise mittels eines Laserabstandsmessers und/oder mittels einer Bügelmessschraube.
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Unter einer „Extremalbedingung“ soll insbesondere eine Bedingung verstanden werden, welche vorsieht, zumindest ein charakteristischer Kennwert der Kupplungslamelleneinheitskenngröße durch Anordnung und/oder Auswahl der Kupplungslamellen extremal, insbesondere minimal oder maximal wird. Denkbar ist auch, dass bei der Anordnung und/oder Auswahl mehrere Extremalbedingungen vorzugsweise in Kombination berücksichtigt werden.
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Es wird des Weiteren vorgeschlagen, dass die Extremalbedingung vorsieht, dass zumindest die Kupplungslamellen derart konfiguriert werden, dass zumindest eine n-te Ordnung einer zumindest mittelbaren Fourier-Transformierten der Kupplungslamelleneinheitskenngröße, insbesondere weitere Ordnungen, gegenüber einer k-ten Ordnung der zumindest mittelbaren Fourier-Transformierten der Kupplungslamelleneinheitskenngröße mit n≠k extremal, insbesondere minimal, wird. Hierdurch kann vorteilhaft eine Effizienz der Anordnung der Kupplungslamellen weiter verbessert werden. Im vorliegenden Fall sind mit Bezug auf die Extremalbedingung die jeweilige n-te Ordnung und/oder k-te Ordnung charakteristische Kennwerte der Kupplungslamelleneinheit, wobei insbesondere gemäß der Extremalbedingung die n-te Ordnung vorzugsweise minimiert und/oder die k-te Ordnung maximiert werden kann. Unter einer „zumindest mittelbaren“ Fourier-Transformation der Kupplungslamelleneinheitenkenngröße soll insbesondere eine Fourier-Transformation verstanden werden, welche zumindest mittelbar aus der Kupplungslamelleneinheitenkenngröße erzeugt wird. Vorzugsweise kann zumindest ein Verarbeitungsschritt, in welchem die Kupplungseinheitenkenngröße weiter verarbeitet wird, durchgeführt werden, um nach der Verarbeitung die Fourier-Transformation zu erzeugen. Bei der Fourier-Transformation handelt es sich insbesondere um eine diskrete Fourier-Transformation, wobei die Kupplungslamelleneinheitenkenngröße, und zwar insbesondere die von der Kupplungseinheitskenngröße abgebildete Kupplungseinheitenkennlinie, zumindest mittelbar insbesondere von einem Radialraum in einen Frequenzraum überführt wird. Die Fourier-Transformation wird insbesondere mit einer Gesamtanzahl von T Ordnungen durchgeführt. Die Anzahl T der berücksichtigten Ordnungen ist bevorzugt zumindest 2, besonders bevorzugt zumindest 4 und ganz besonders bevorzugt zumindest 6 und/oder bevorzugt höchstens 10, besonders bevorzugt höchstens 8 und ganz besonders bevorzugt höchstens 6. Beispielsweise kann die Anzahl T auch genau 6 sein. Insbesondere wird bei der Fourier-Transformation eine jeweilige Phase der Ordnungen berücksichtigt. Darunter, dass „zumindest eine n-te Ordnung der Fourier-Transformierten gegenüber einer k-ten Ordnung Fourier-Transformierten reduziert wird“ soll insbesondere verstanden werden, dass ein Betrag der n-ten Ordnung der Fourier-Transformierten im Frequenzraum im Vergleich zu einem Betrag der k-ten Ordnung der Fourier-Transformierten im Frequenzraum verringert wird. Ferner soll insbesondere diejenige Konfiguration der Kupplungslamellen bestimmt werden, bei welcher vorzugsweise zumindest die n-te Ordnung minimiert wird und insbesondere den geringsten Betrag im Frequenzraum aller Ordnungen der Fourier-Transformierten aufweist. Darunter, dass eine n-ten Ordnung minimiert wird soll insbesondere verstanden werden, dass ein Betrag der n-ten Ordnung im Frequenzraum wesentlich geringer ist als ein Betrag der k-ten Ordnung im Frequenzraum. Unter „wesentlich geringer“ soll insbesondere zumindest um einen Faktor zwei, vorzugsweise zumindest um einen Faktor fünf, besonders bevorzugt zumindest um einen Faktor zehn und ganz besonders bevorzugt zumindest um einen Faktor zwanzig geringer verstanden werden. Insbesondere wird zumindest eine Anzahl N von n-ten Ordnungen der zumindest mittelbaren Fourier-Transformierten der Kupplungslamelleneinheitskenngröße gegenüber einer Anzahl K von k-ten Ordnung reduziert und vorzugsweise minimiert. Insbesondere ist die Anzahl N der n-ten Ordnungen und/oder die Anzahl K der k-ten Ordnungen vorzugsweise jeweils kleiner als die Anzahl T aller berücksichtigten Ordnungen der Fourier-Transformation. Insbesondere kann für die Anzahlen N und K gelten, dass deren Summe höchstens der Gesamtanzahl T entspricht. Beispielsweise kann bei einer Anzahl von N gleich 2 und einer Anzahl von K gleich 1 zumindest eine 1-te Ordnung und eine 2-te Ordnung gegenüber zumindest einer 3-ten Ordnung und/oder weiteren Ordnungen reduziert und insbesondere minimiert werden.
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In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung gilt für die n-te Ordnung der Fourier-Transformierten der Kupplungslammelleneinheitenkenngröße n<k und n>0. Vorzugsweise gilt insbesondere für die n-te Ordnung, n>1, so dass gemäß der Extremalbedingung beispielsweise zumindest eine 2-te Ordnung gegenüber einer 3-ten Ordnung und/oder weiteren Ordnungen reduziert wird. Hierdurch kann insbesondere ein besonders effizienter Reibschluss erzeugt werden. In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung gilt für die k-te Ordnung der Fourier-Transformierten der Kupplungslamelleneinheitskenngröße k>2. Besonders vorteilhaft kann bei einer Reduzierung der 1-ten Ordnung und 2-ten Ordnung gegenüber der 3-ten Ordnung, mittels der 3-ten Ordnung eine Reibebene definiert werden, welche ein besonders gleichmäßiges und insbesondere annähernd rupffreies Kuppeln ermöglicht.
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Insbesondere um eine besonders effiziente Auswahl und/oder Anordnung der Kupplungslamellen zu erzielen und vorteilhaft ein direkter Rückschluss auf eine topografische Güte der Kupplungslamelleneinheit ziehen zu können, wird weiterhin vorgeschlagen, dass die Kupplungslamelleneinheitskenngröße ein Kupplungslamelleneinheitendickenprofil der Kupplungslamelleneinheit ist.
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Es wird ferner vorgeschlagen, dass die Kupplungslamelleneinheitskenngröße jeweilige Kupplungslamellenkenngrößen der jeweiligen für die Kupplungslamelleneinheit vorgesehenen Kupplungslamellen umfasst. Hierdurch kann die Kupplungslamelleneinheitskenngröße besonders effizient rechnerisch bestimmt werden, insbesondere ohne dass für jedwede Konfiguration der Kupplungslamellen der Kupplungslamelleneinheit die Kupplungslamelleneinheitskenngröße neu vermessen werden muss, wodurch eine Aufnahmezeit des Verfahrens deutlich reduziert werden kann. Vorzugsweise ist die Kupplungslamelleneinheitskenngröße eine Summe zumindest der Kupplungslamellenkenngrößen der für die Kupplungslamelleneinheit vorgesehenen Kupplungslamellen. Alternativ ist denkbar, dass es sich bei der Kupplungslamelleneinheitskenngröße um ein auf einen anderen mathematischen Zusammenhang aus den Kupplungslamellenkenngrößen der für die Kupplungslamelleneinheit vorgesehenen Kupplungslamellen handeln kann, wie beispielsweise über ein Produkt dieser. Unter einer „Kupplungslamellenkenngröße“ soll insbesondere eine Kenngröße verstanden werden, welche mit einer physikalisch messbaren Eigenschaft, insbesondere einer Topografie, der Kupplungslamelle korreliert ist. Vorteilhaft kann anhand der Kupplungslamellenkenngröße auf eine Güte der Topografie geschlossen und/oder die Güte ermittelt werden. Vorteilhaft entspricht die Kupplungslamellenkenngröße zumindest einem die Topografie der Kupplungslamelle abbildenden und/oder charakterisierenden Messwert oder bevorzugt einem die Topografie der Kupplungslamelle abbildenden und/oder charakterisierenden Verlauf von Messwerten, wie beispielsweise einer Kupplungslamellenkennlinie. Die Kupplungslamellenkenngröße bildet insbesondere ein topografisches Profil einer insbesondere lateralen Oberfläche der Kupplungslamelle ab. Bei der Kupplungslamellenkenngröße kann es sich insbesondere um eine absolute Kenngröße handeln, welche vorzugsweise ein absolutes topografisches Profil wiedergibt. Vorzugsweise handelt es sich bei der Kupplungslamellenkenngröße um eine relative Kenngröße, welche nur eine relative Abweichung des topografischen Profils relativ zu einem Referenzwert, wie beispielsweise ein Mittelwert des topografischen Profils, abbildet. Vorzugsweise kann der Referenzwert einen beliebigen konstanten Wert annehmen oder auf diesen gesetzt werden, wie beispielsweise Null. Die Kupplungslamellenkenngröße wird insbesondere in zumindest einem Messschritt durch Messen, wie beispielsweise mittels eines Laserabstandsmessers und/oder mittels einer Bügelmessschraube, insbesondere bei dem Verfahren zur Erstellung des Kupplungslamellenpakets, bestimmt. Alternativ ist es denkbar, dass die Kupplungskenngröße direkt bei einer Herstellung einer jeweiligen Kupplungslamelle bestimmt wird und dieser, vorzugsweise abrufbar, wie beispielswiese mittels eines Barcodes, eines QR-Codes, einem RFID-Tag oder dergleichen zugeordnet wird. Ferner kann insbesondere die andersartige Kupplungslamelle eine äquivalente Kupplungslamellenkenngröße aufweisen.
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Vorteilhaft ist die jeweilige Kupplungslamellenkenngröße der Kupplungslamellen ein Kupplungslamellendickenprofil der jeweiligen Kupplungslamelle. Hierdurch kann vorteilhaft ein direkter Rückschluss auf eine topografische Güte einer Konfiguration der Kupplungslamellen durchgeführt werden.
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Es wird ferner vorgeschlagen, dass in zumindest einem Auswahl und/oder Anordnungsschritt die Kupplungslamellen aus einem Kupplungslamellensatz ausgewählt werden, welcher mehrere Kupplungslamellen, insbesondere eine wesentlich größere Anzahl an Kupplungslamellen als für die Kupplungslamelleneinheit vorgesehen ist, umfasst und welcher von einem Kupplungslamellenpuffer bereitgestellt wird. Unter einem „Kupplungslamellensatz“ soll insbesondere ein Satz von Kupplungslamellen verstanden werden, welcher eine Anzahl von Kupplungslamellen umfasst, welche zumindest einer vorgesehenen Anzahl der Kupplungslamelleneinheit und/oder des Kupplungslamellenpakets entspricht. Vorzugsweise umfasst der Kupplungslamellensatz eine wesentlich größere Anzahl an Kupplungslamellen als für die Ausbildung der Kupplungslamelleneinheit und/oder insbesondere des Kupplungslamellenpakets vorgesehen ist. Unter „wesentlich größer“ soll insbesondere zumindest um einen Faktor zwei, vorzugsweise zumindest um einen Faktor fünf, besonders bevorzugt zumindest um einen Faktor zehn und ganz besonders bevorzugt zumindest um einen Faktor zwanzig größer verstanden werden. Vorzugsweise ist der Kupplungslamellensatz in einem Kupplungslamellenpuffer hinterlegt.
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Es wird ferner vorgeschlagen, dass in zumindest einem Auswahl- und/oder Anordnungsschritt Kupplungslamellen ausgewählt werden, welche zumindest im Wesentlichen identische Kupplungslamellenkenngrößen aufweisen. Hierdurch können auf besonders einfache Art und Weise abweichende Kupplungslamellen ausgeschlossen werden. Ferner kann besonders vorteilhaft durch eine derartige Auswahl implizit die n-te Ordnung der Fourier-Transformierten reduziert werden. Vorteilhaft weisen alle ausgewählten Kupplungslamellen einer Kupplungslamelleneinheit zueinander zumindest im Wesentlichen identische Kupplungslamellenkenngrößen auf. Darunter, dass „Kupplungslamellenkenngrößen zumindest im Wesentlichen identisch sind“ soll insbesondere verstanden werden, dass bei einer Korrelation dieser sich ein Korrelationskoeffizient von zumindest 0,7, vorzugsweise von zumindest 0,8 und besonders bevorzugt von zumindest 0,9 ergibt.
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Insbesondere um automatisch die n-te Ordnung der Fourier-Transformierten zu reduzieren wird vorgeschlagen, dass in zumindest einem Auswahl und/oder Anordnungsschritt zumindest die Kupplungslamellen um einen Winkel versetzt zueinander angeordnet werden, welcher aus einem Quotienten eines Vollwinkels von 360° und der Anzahl der Kupplungslamellen der Kupplungslamelleneinheit bestimmt wird. Beispielsweise kann sich bei einer Anzahl Q=4 von Kupplungslamellen einer Kupplungslamelleneinheit ein Winkel, um welche die Kupplungslamellen jeweils zu einer angeordnet werden, 90° betragen.
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Es wird ferner vorgeschlagen, dass in zumindest einem Syntheseschritt aus Werten der Kupplungslamellenkenngröße und/oder der Kupplungslamelleneinheitskenngröße durch eine Fourier-Synthese eine Synthesekennlinie erzeugt wird. Hierdurch können auf effiziente Art und Weise Messfehler und/oder programmtechnische sowie insbesondere mathematische Fehler, wie beispielsweise Gleitkommafehler bei einer Bestimmung der Konfiguration verringert und insbesondere vermieden werden. Insbesondere wird eine Fourier-Synthese mit einer Gesamtanzahl an Ordnungen von T durchgeführt. Anhand der Synthesekennlinie kann insbesondere unmittelbar die Fourier-Transformierte bestimmt werden.
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Es wird ferner vorgeschlagen, dass in zumindest einem Iterationsschritt zumindest eine der Kupplungslamellen relativ zu weiteren Kupplungslamellen der Kupplungslamelleneinheit um zumindest einen Iterationswinkel versetzt wird, wobei abgefragt wird, ob eine resultierende Anordnung die Extremalbedingung erfüllt. Hierdurch können durch Iteration alle möglichen Konfigurationen in Bezug auf eine Winkelanordnung der Kupplungslamellen berücksichtigt werden. Insbesondere wird aus den mehreren Iterationsschritten derjenige Iterationsschritt bestimmt wird, welcher die Extremalbedingung erfüllt. Beispielsweise wird derjenige Iterationsschritt und die dazugehörige Auswahl und/oder Anordnung bestimmt, welche einen kleinsten Wert der n-ten Ordnung aufweist. Für den Fall, dass die jeweilige Anordnung des jeweiligen Iterationsschritts die Extremalbedingung erfüllt, wird dessen Anordnung hinterlegt, wie beispielsweise in einer Speichereinheit. Beispielsweise wird insbesondere in einem Extremalschritt ein Wert einer n-ten Ordnung einer ersten Konfiguration eines ersten Iterationsschritts mit zumindest einem weiteren Wert einer n-ten Ordnung einer weiteren Konfiguration eines weiteren Iterationsschritts verglichen und insbesondere derjenige Iterationsschritt und dessen Anordnung hinterlegt, welche einen geringeren Wert der n-ten Ordnung aufweist. Der Extremalschritt wird für alle Iterationsschritte wiederholt, bis alle möglichen Konfigurationen mittels der Iterationsschritte durchgefahren wurden und/oder bis kein weiterer niedrigerer Wert einer n-ten Ordnung einer Konfiguration eines weiteren Iterationsschritts bestimmt wird. In dem Konfigurationsschritt werden die Kupplungslamellen entsprechend der Anordnung des Minimierungsiterationsschritts angeordnet. (Ideale Pakete)
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Es wird ferner vorgeschlagen, dass in zumindest einem Iterationsschritt zumindest eine der Kupplungslamelle relativ zu weiteren Kupplungslamellen der Kupplungslamelleneinheit um zumindest eine Iterationsposition versetzt wird, wobei abgefragt wird, ob eine resultierende Anordnung die Extremalbedingung erfüllt. (Ideale Pakete) Hierdurch kann durch Iteration alle möglichen Konfigurationen in Bezug auf eine Reihenfolge der Kupplungslamellen berücksichtigt werden. Insbesondere wird aus den mehreren Iterationsschritten derjenige Iterationsschritt bestimmt wird, welcher die Extremalbedingung erfüllt. Beispielsweise wird derjenige Iterationsschritt und die dazugehörige Auswahl und/oder Anordnung bestimmt, welcher einen kleinsten Wert der n-ten Ordnung aufweist. Für den Fall, dass der jeweils Anordnung des jeweiligen Iterationsschritts die Extremalbedingung erfüllt, wird dessen Anordnung hinterlegt, wie beispielsweise in einer Speichereinheit. Beispielsweise wird insbesondere in einem Extremalschritt ein Wert einer n-ten Ordnung einer ersten Konfiguration eines ersten Iterationsschritts mit zumindest einem weiteren Wert einer n-ten Ordnung einer weiteren Konfiguration eines weiteren Iterationsschritts verglichen und insbesondere derjenige Iterationsschritt und dessen Anordnung hinterlegt, welche einen geringeren Wert der n-ten Ordnung aufweist. Der Extremalschritt wird für alle Iterationsschritte wiederholt, bis alle möglichen Konfigurationen mittels der Iterationsschritte durchgefahren wurden und/oder bis kein weiterer niedrigerer Wert einer n-ten Ordnung einer Konfiguration eines weiteren Iterationsschritts bestimmt wird. In dem Konfigurationsschritt werden die Kupplungslamellen entsprechend der Anordnung des Minimierungsiterationsschritts angeordnet.
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Des Weiteren wird eine Kupplungslamellenpaketiervorrichtung vorgeschlagen, welche zumindest eine Steuereinheit umfasst, welche dazu vorgesehen ist, das Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche durchzuführen. Hierdurch kann vorteilhaft eine Automatisierung der Erstellung des Kupplungslamellenpakets erfolgen. Unter einer „Steuereinheit“ soll insbesondere eine Einheit mit zumindest einem elektronischen Steuergerät verstanden werden. Unter einem elektronischen „Steuergerät“ soll insbesondere eine Einheit mit zumindest einer Prozessoreinheit verstanden werden. Ferner umfasst das Steuergerät insbesondere zumindest eine Speichereinheit. Zudem umfasst das Steuergerät insbesondere zumindest ein Betriebsprogramm, welches vorzugsweise in der Speichereinheit hinterlegt ist. Das Verfahren zur Erstellung des zumindest einen Kupplungslamellenpakets ist insbesondere Teil des Betriebsprogramms. Grundsätzlich kann die Steuereinheit mehrere untereinander verbundene Steuergeräte aufweisen, die vorzugsweise dazu vorgesehen sind, über ein Bus-System, wie insbesondere ein CAN-Bus-System, miteinander zu kommunizieren.
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Insbesondere um den Verfahrensablauf effizient in eine getaktetes Kupplungslamellenpaketiervorrichtung zu integrieren, wird ferner vorgeschlagen, dass die Kupplungslamellenpaketiervorrichtung zumindest einen Kupplungslamellenpuffer umfasst, welcher zumindest zur Bereitstellung eines Kupplungslamellensatzes vorgesehen ist. Vorzugsweise umfasst die Kupplungslamellenpaketiervorrichtung zumindest ein Schubladensystem, ein Taktband und/oder einen Roboterarm aufweist, welches/welcher zur Bereitstellung zumindest des Kupplungslamellensatzes vorgesehen ist. Ferner ist denkbar, dass das Schubladensystem, das Taktband und/oder der Roboterarm mehrere Kupplungslamellensätze bereitstellen. Der Kupplungslamellenpuffer ist insbesondere zumindest teilweise, vorzugsweise zumindest zu einem Großteil und besonders bevorzugt vollständig von dem Schubladensystem, dem Taktband und/oder dem Roboterarm ausgebildet.
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Ferner wird ein Kupplungslamellenpaket vorgeschlagen, welches mittels des Verfahrens zur Erstellung des Kupplungslamellenpakets und/oder mittels der Kupplungslamellenpaketiervorrichtung erstellt ist, wodurch vorteilhaft ein besonders effizientes Kupplungslamellenpaket bereitgestellt werden kann.
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Das hierin beschriebene Verfahren zur Erstellung des Kupplungslamellenpakets, die Kupplungslamellenpaketiervorrichtung und/oder das Kupplungslamellenpaket sollen hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere kann das Verfahren zur Erstellung des Kupplungslamellenpakets, die Kupplungslamellenpaketiervorrichtung und/oder das Kupplungslamellenpaket zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen Verfahrensschritten, Elementen, Bauteilen und Einheiten abweichende Anzahl aufweisen. Zudem sollen bei den in dieser Offenbarung angegebenen Wertebereichen auch innerhalb der genannten Grenzen liegende Werte als offenbart und als beliebig einsetzbar gelten.
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Figurenliste
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Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In den Zeichnungen ist sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnungen, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
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Es zeigen:
- 1 eine Doppelkupplung mit zumindest einem Kupplungslamellenpaket in einer geschnittenen schematischen Darstellung,
- 2 ein Teil der Kupplungslamellenpakets in einer schematischen Draufsicht,
- 3 eine Kupplungspaketiervorrichtung in einer schematischen perspektivischen Darstellung,
- 4 einen Teil eines Kupplungslamellenpuffers der Kupplungslamellenpaketiervorrichtung in einer schematischen Schnittansicht,
- 5 ein Teil des Kupplungslamellenpuffers in einer schematischen Schnittansicht,
- 6 einen schematischen Verfahrensablauf eines Verfahrens zur Erstellung des Kupplungslamellenpakets,
- 7 ein Diagramm einer Kupplungslamelleneinheitskenngröße einer möglichen Anordnung einer Kupplungslamelleneinheit des Kupplungslamellenpakets,
- 8 ein Diagramm, welches die mittelbar aus der Kupplungslamelleneinheitskenngröße bestimmte Fourier-Transformierte darstellt,
- 9 einen schematischen Ablaufplan von Teilschritten der Auswahl und/oder des Anordnungsschritts des Verfahrens zur Erstellung des Kupplungslamellenpakets.
- 10 einen schematischen Ablaufplan eines alternativen Verfahrens eines Verfahrens zur Erstellung eines Kupplungslamellenpakets,
- 11 ein Diagramm des alternativen Verfahrens welches eine mittelbar aus der Kupplungslamelleneinheitskenngröße bestimmte Fourier-Transformierte darstellt,
- 12 ein weiteres Diagramm, welches die mittelbar aus der Kupplungslamelleneinheitskenngröße bestimmte Fourier-Transformierte darstellt,
- 13 ein weiteres Diagramm, welches die mittelbar aus der Kupplungslamelleneinheitskenngröße bestimmte Fourier-Transformierte darstellt,
- 14 ein weiteres Diagramm, welches die mittelbar aus der Kupplungslamelleneinheitskenngröße bestimmte Fourier-Transformierte darstellt,
- 15 ein Diagramm einer Kupplungslamelleneinheitskenngröße einer möglichen Anordnung einer Kupplungslamelleneinheit des Kupplungslamellenpakets,
- 16 einen schematischen Ablaufplan eines weiteren alternativen Verfahrens eines Verfahrens zur Erstellung eines Kupplungslamellenpakets,
- 17 ein Diagramm einer Kupplungslamelleneinheitskenngröße einer möglichen Anordnung einer Kupplungslamelleneinheit des Kupplungslamellenpakets,
- 18 ein Diagramm einer Kupplungslamelleneinheitskenngröße einer möglichen Anordnung einer Kupplungslamelleneinheit des Kupplungslamellenpakets,
- 19 einen Teil einer alternativen Ausgestaltung der Kupplungslamellenpaketiervorrichtung und
- 20 einen Teil einer weiteren alternativen Ausgestaltung der Kupplungslamellenpaketiervorrichtung.
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Beschreibung der Ausführungsbeispiele
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1 zeigt eine Kupplung 13a, welche als eine Doppelkupplung 12a ausgebildet ist in einer geschnittenen schematischen Darstellung. Die Kupplung 13a weist zumindest ein Kupplungslamellenpaket 10a auf. Das Kupplungslamellenpaket 10a ist als ein innenliegendes Kupplungslamellenpaket ausgebildet. Ferner weist die Kupplung 13a zumindest ein weiteres Kupplungslamellenpaket 11a auf. Das weitere Kupplungslamellenpaket 11a ist als ein außenliegendes Kupplungslamellenpaket ausgebildet. Das Kupplungslamellenpaket 10a und das weitere Kupplungslamellenpaket 11a unterscheiden sich voneinander durch ihre Durchmesser. Bis auf die Durchmesser sind das Kupplungslamellenpaket 10a und das weitere Kupplungslamellenpaket 11a zumindest im Wesentlichen äquivalent zueinander ausgebildet. Ferner könnten sich die Kupplungslamellenpakete 10a, 11a durch weitere Maße und/oder Spezifikationen unterscheiden. Das Kupplungslamellenpaket 10a und das weitere Kupplungslamellenpaket 11a bilden die Kupplung 13a zumindest teilweise aus. In der Beschreibung sind die Erstellung, Anordnung, Funktion und/oder die Ausgestaltung des Kupplungslamellenpakets 10a beschrieben. Die Beschreibung ist auf das weitere Kupplungslamellenpaket 11a übertragbar. Ferner ist eine Ausgestaltung der Kupplung 13a als eine Einfachkupplung (nicht dargestellt) denkbar. Für den Fall, dass die Kupplung 13a eine Einfachkupplung ausbildet, weist diese ein insbesondere einziges Kupplungslamellenpaket 10a, 11a, welches vorteilhaft diese zumindest teilweise ausbildet, auf.
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2 zeigt einen Teil des Kupplungslamellenpakets 10a in einer schematischen Draufsicht. Das Kupplungslamellenpaket 10a weist zumindest eine Kupplungslamelleneinheit 14a auf (vgl. 1). Ferner könnte das Kupplungslamellenpaket 10a zumindest eine weitere Kupplungslamelleneinheit 14a aufweisen. Die Kupplungslamelleneinheit 14a weist zumindest eine Kupplungslamelle 18a auf (siehe 1 und 2). Im vorliegenden Fall ist für die Kupplungslamelleneinheit 14a eine Anzahl Q von 4 Kupplungslamellen 18a vorgesehen und zwar insbesondere eine erste Kupplungslamelle 18a, eine zweite Kupplungslamelle 18'a, eine dritte Kupplungslamelle 18"a und eine vierte Kupplungslamelle 18"'a (vgl. 1). Denkbar ist, dass für die Kupplungslamelleneinheit 14a eine von der hier dargestellten abweichenden für einen Fachmann vorteilhafte Anzahl von Kupplungslamellen 18a, vorgesehen sein kann. Die Kupplungslamellen 18a der Kupplungslamelleneinheit 14a sind zumindest im Wesentlichen äquivalent zueinander ausgebildet. Der Übersichtlichkeit halber ist den Figuren und der Figurenbeschreibung nur eine Kupplungslamelle 18a mit einem Bezugszeichen versehen. Die weiteren Bezugszeichen der äquivalenten Kupplungslamellen sind lediglich zur besseren Differenzierung zusätzlich mit dem Symbol""" versehen. In der Beschreibung ist vorzugsweise am Beispiel der Kupplungslamelle 18a die Erstellung, Anordnung, Funktion und/oder Ausgestaltung des Kupplungslamellenpakets 10a weiter beschrieben. Die Beschreibung der Kupplungslamelle 18a ist vorteilhaft auf die weiteren Kupplungslamellen 18'a, 18"a, 18"'a der Kupplungslamelleneinheit 14a übertragbar.
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Bei der Kupplungslamelle 18a der Kupplungslamelleneinheit 14a handelt es sich um eine Innenlamelle (vgl. 2). Die Kupplungslamelle 18a ist als eine Reiblamelle ausgebildet. Alternativ könnte es sich bei der Kupplungslamelle 18a um eine Außenlamelle handeln, welche beispielsweise als eine Stahllamelle ausgebildet sein könnte. Die Kupplungslamelle 18a weist eine Verzahnung 56a auf. Mittels der Verzahnung 56a ist die Kupplungslamelle 18a mit weiteren Komponenten, insbesondere weiteren Komponenten der Kupplung 13a, drehfest verbindbar. Die Verzahnung 56a ist als eine Innenverzahnung ausgebildet. Alternativ könnte die Verzahnung 56a als eine Außenverzahnung ausgebildet sein. Die Verzahnung 56a der Kupplungslamelle 18a umfasst im vorliegenden Fall eine Anzahl V von 16 Zähnen. Denkbar ist, dass die Verzahnung 56a der Kupplungslamelle 18a eine von der hier dargestellten abweichenden, für einen Fachmann vorteilhafte Anzahl von Zähnen, aufweist.
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Die Anzahl aller möglichen Anordnungen und zwar insbesondere Reihenfolgenanordnungen aller Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a der Kupplungslamelleneinheit 14a, ist abhängig von der Anzahl Q der für die Kupplungslamelleneinheit 14a vorgesehenen Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a und entspricht insbesondere Q!. Es ergeben sich im vorliegenden Fall eine Anzahl von 24 möglichen Reihenfolgenanordnungen der Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a zueinander. Die Anzahl aller möglicher Anordnungen und zwar insbesondere Winkelanordnungen aller Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a ist abhängig von der Anzahl Q der für die Kupplungslamelleneinheit 14a vorgesehenen Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a sowie der Anzahl V der Zähne der Verzahnung 56a der Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a und entspricht insbesondere dem Zusammenhang V(Q-1) . Es ergeben sich im vorliegenden Fall eine Anzahl von 4096 möglichen Winkelanordnungen aller Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a zueinander.
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Ferner weist das Kupplungslamellenpaket 10a zumindest eine andersartige Kupplungslamelleneinheit 16a auf (vgl. 1). Ferner könnte das Kupplungslamellenpaket 10a zumindest eine weitere andersartige Kupplungslamelleneinheit 16a aufweisen. Die andersartige Kupplungslamelleneinheit 16a weist zumindest eine andersartige Kupplungslamelle 20a auf. Im vorliegenden Fall ist für die andersartige Kupplungslamelleneinheit 16a eine Anzahl P von 4 andersartigen Kupplungslamellen 20a vorgesehen und zwar insbesondere eine erste andersartige Kupplungslamelle 20a, eine zweite andersartige Kupplungslamelle 20'a, eine dritte andersartige Kupplungslamelle 20"a und eine vierte andersartige Kupplungslamelle 20"'a. Denkbar ist, dass die andersartige Kupplungslamelleneinheit 16a eine von der hier dargestellten abweichenden, für einen Fachmann vorteilhafte Anzahl von andersartigen Kupplungslamellen 20a, 20'a, 20"a, 20"'a aufweist. Die andersartigen Kupplungslamellen 20a der andersartigen Kupplungslamelleneinheit 16a sind zumindest im Wesentlichen äquivalent zueinander ausgebildet. Der Übersichtlichkeit halber ist den Figuren und der Figurenbeschreibung nur eine andersartige Kupplungslamelle 20a mit einem Bezugszeichen versehen. Die weiteren Bezugszeichen der äquivalenten andersartigen Kupplungslamellen 20a sind lediglich zur besseren Differenzierung zusätzlich mit dem Symbol""" versehen. Die Beschreibung der andersartigen Kupplungslamelle 20a ist vorteilhaft auf weitere andersartige Kupplungslamellen 20'a, 20"a, 20"'a der andersartigen Kupplungslamelleneinheit 16a übertragbar.
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Die andersartige Kupplungslamelleneinheit 16a unterscheidet sich von der Kupplungslamelleneinheit 14a zumindest durch eine Ausgestaltung der andersartigen Kupplungslamellen 20a, 20'a, 20"a, 20"'a. Bei der andersartigen Kupplungslamelle 20a der andersartigen Kupplungslamelleneinheit 16a handelt es sich um eine Außenlamelle (vgl. 2). Die andersartige Kupplungslamelle 20a ist als eine Stahllamelle ausgebildet. Alternativ könnte es sich bei der andersartigen Kupplungslamelle 20a um eine Innenlamelle handeln, welche beispielsweise als eine Reiblamelle ausgebildet ist. Die andersartige Kupplungslamelle 20a weist eine andersartige Verzahnung 60a auf. Mittels der andersartigen Verzahnung 60a ist die andersartige Kupplungslamelle 20a mit weiteren Komponenten, insbesondere weiteren Komponenten der Kupplung 13a, drehfest verbindbar. Die andersartige Verzahnung 60a ist als eine Außenverzahnung ausgebildet. Alternativ könnte die Verzahnung 60a als eine Außenverzahnung ausgebildet sein. Die andersartige Verzahnung 60a der andersartigen Kupplungslamelle 20a umfasst im vorliegenden Fall eine Anzahl W von 16 Zähnen. Denkbar ist, dass die andersartige Verzahnung 60a der Kupplungslamelle 18a eine von der hier dargestellten abweichenden, für einen Fachmann vorteilhafte Anzahl von Zähnen, aufweist.
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Die Anzahl aller möglichen Anordnungen und zwar insbesondere Reihenfolgenanordnungen aller andersartigen Kupplungslamellen 20a, 20'a, 20"a, 20"'a der andersartige Kupplungslamelleneinheit 16a ist abhängig von der Anzahl P der für die andersartige Kupplungslamelleneinheit 16a vorgesehenen andersartigen Kupplungslamellen 20a, 20'a, 20"a, 20"'a und entspricht insbesondere P!. Es ergeben sich im vorliegenden Fall eine Anzahl von 24 möglichen Reihenfolgenanordnungen der andersartigen Kupplungslamelle 20a, 20'a, 20"a, 20"'a zueinander. Die Anzahl aller möglichen Winkelanordnungen aller andersartiger Kupplungslamellen 20a, 20'a, 20"a, 20"'a ist abhängig von der Anzahl Q der für die andersartige Kupplungslamelleneinheit 16a vorgesehenen andersartigen Kupplungslamellen 20a, 20'a, 20"a, 20"'a sowie der Anzahl W der Zähne der andersartigen Verzahnung 60a der andersartigen Kupplungslamellen 20a, 20'a, 20"a, 20"'a und entspricht insbesondere dem Zusammenhang W(P-1) . Es ergeben sich im vorliegenden Fall eine Anzahl von 4096 möglichen Winkelanordnungen aller andersartigen Kupplungslamellen 20a, 20'a, 20"a, 20"'a zueinander.
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In einem montierten Zustand und/oder in einem paketierten Zustand sind die Kupplungslamelleneinheit 14a und die andersartige Kupplungslamelleneinheit 16a zu einem gegenseitigen Reibschluss vorgesehen, um insbesondere ein Drehmoment zu übertragen. In dem montierten Zustand und/oder in einem paketierten Zustand sind die Kupplungslamelleneinheit 14a und die andersartige Kupplungslamelleneinheit 16a zumindest teilweise ineinander angeordnet. Jeweils zumindest eine der Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a der Kupplungslamelleneinheit 14a ist insbesondere unmittelbar von jeweils zumindest einer andersartigen Kupplungslamelle 20a, 20'a, 20"a, 20"'a der andersartigen Kupplungslamelleneinheit 16a benachbart und/oder liegt an dieser an. In der Beschreibung ist vorzugsweise am Beispiel der Kupplungslamelleneinheit 14a die Erstellung, Anordnung, Funktion und/oder Ausgestaltung des Kupplungslamellenpakets 10a weiter beschrieben. Die Beschreibung ist vorteilhaft auf die andersartige Kupplungslamelleneinheit 16a übertragbar.
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3 zeigt eine Kupplungslamellenpaketiervorrichtung 44a in einer schematischen perspektivischen Darstellung. Die Kupplungslamellenpaketiervorrichtung 44a ist zur Erstellung des Kupplungslamellenpakets 10a, 11a vorgesehen. Die Kupplungslamellenpaketiervorrichtung 44a ist als eine Taktanlage ausgebildet. Die Kupplungslamellenpaketiervorrichtung 44a ist symmetrisch nach Komponenten zur Erstellung des Kupplungslamellenpakets 10a und der weiteren Kupplungslamellenpakets 11a unterteilt. In der Beschreibung ist der symmetrische Teil der Kupplungslamellenpaketiervorrichtung 44a bezüglich des Kupplungslamellenpakets 10a beschrieben. Die Beschreibung ist auf den symmetrischen Teil der Kupplungslamellenpaketiervorrichtung 44a bezüglich des weiteren Kupplungslamellenpakets 11a übertragbar.
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Zur Erstellung der Kupplungslamelleneinheit 14a für das Kupplungslamellenpaket 10a weist die Kupplungslamellenpaketiervorrichtung 44a einen ersten Rundtisch 64a für die Kupplungslamellen 18a auf. Ferner weist die Kupplungslamellenpaketiervorrichtung 44a je Kupplungslamelleneinheit 14a einen zweiten Rundtisch 66a auf.
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Die Kupplungslamellenpaketiervorrichtung 44a weist Magazine 68a auf. Die Magazine 68a sind zur Bereitstellung der Kupplungslamellen 18a vorgesehen. Die Magazine 68a sind auf dem ersten Rundtisch 64a angeordnet.
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Die Kupplungslamellenpaketiervorrichtung 44a weist eine Lagereinheit 70a auf. Die Kupplungslamellen 18a werden aus den Magazinen 68a in die Lagereinheit 70a übertragen und derart vereinzelt. Die Lagereinheit 70a ist zu einer Lagerung der Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"a und/oder der andersartigen Kupplungslamellen 20a, 20'a, 20"a, 20"'a bei einer Paketierung vorgesehen. Die Lagereinheit 70a weist mehrere Lagerelemente auf. Die Lagerelemente sind zur Lagerung je einer Kupplungslamelle 18a, 18'a, 18"a, 18"'a vorgesehen und insbesondere als Lagerungsnester ausgebildet. Die Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a sind in den Lagerungselementen ablegbar und befestigbar.
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Ferner weist die Kupplungslamellenpaketiervorrichtung 44a eine Reinigungseinheit 72a auf. Die Reinigungseinheit 72a ist zu einer Reinigung der Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"a und/oder der andersartigen Kupplungslamellen 20a, 20'a, 20"a, 20"'a vorgesehen. Die Reinigungseinheit 72a ist auf dem zweiten Rundtisch 66a angeordnet. Die Reinigungseinheit 72a ist zu einer Reinigung der Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"a und/oder der andersartigen Kupplungslamellen 20a, 20'a, 20"a, 20"'a mittels Abblasen, Absaugen, Abbürsten oder dergleichen vorgesehen.
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Ferner weist die Kupplungslamellenpaketiervorrichtung 44a eine Messeinheit 74a auf. Die Messeinheit 74a ist auf dem zweiten Rundtisch 66a angeordnet. Die Messeinheit 74a ist zu einer Vermessung, insbesondere Laservermessung, von Kupplungskenngrößen der Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"a und/oder der andersartigen Kupplungslamellen 20a, 20'a, 20"a, 20"'a vorgesehen. Ferner ist die Messeinheit 74a zur Bestimmung eines Referenzpunkts der Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"a und/oder der andersartigen Kupplungslamellen 20a, 20'a, 20"a, 20"'a, wie beispielsweise eines Null-Zahns vorgesehen. Bei einer Erstellung der Kupplungslamelleneinheit 14a und/oder der andersartigen Kupplungslamelleneinheit 16a, sowie insbesondere des Kupplungslamellenpakets 10a bzw. des weiteren Kupplungslamellenpakets 11a, richtet sich die Anordnung der Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"a und/oder der andersartigen Kupplungslamellen 20a, 20'a, 20"a, 20"'a nach den jeweiligen Referenzpunkten der Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"a und/oder der andersartigen Kupplungslamellen 20a, 20'a, 20"a, 20"'a.
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Ferner weist die Kupplungslamellenpaketiervorrichtung 44a einen Roboterarm 52a auf. Der Roboterarm 52a ist zumindest zu einem Transport und insbesondere zu einer Auswahl und/oder Anordnung der Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"a und/oder der andersartigen Kupplungslamellen 20a, 20'a, 20"a, 20"'a, vorgesehen.
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Die 4 und 5 zeigen einen Teil eines Kupplungslamellenpuffers 34a der Kupplungslamellenpaketiervorrichtung 44a in einer schematischen Darstellungen und zwar insbesondere einmal in einer geschnittenen Ansicht und einmal in einer Draufsicht. Der Kupplungslamellenpuffer 34a ist zur Bereitstellung, Sortierung und/oder Anordnung zumindest eines Kupplungslamellensatzes 32a für zumindest eine Kupplungslamelleneinheit 14a und/oder zumindest eines andersartigen Kupplungslamellensatzes 33a für zumindest eine andersartige Kupplungslamelleneinheit 16a vorgesehen (vgl. 4a-d). Der Kupplungslamellensatz 32a kann eine Anzahl von Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a aufweisen, welche zumindest der vorgesehenen Anzahl der Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a entspricht. Vorteilhaft weist der Kupplungslamellensatz 32a eine Anzahl von Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a auf, welche wesentlich größer ist als eine vorgesehene Anzahl an Kupplungslamellen 18a einer Kupplungslamelleneinheit 14a. Im vorliegenden Fall ist der Kupplungslamellenpuffer 34a sowohl für die Bereitstellung eines Kupplungslamellensatzes 32a für die Kupplungslamelleneinheit 14a als auch einen andersartigen Kupplungslamellensatzes 33a für die andersartige Kupplungslamelleneinheit 16a vorgesehen. Denkbar ist, dass die Kupplungslamellenpaketiervorrichtung 44a eine andersartige Kupplungslamellenpuffer 34a zur Bereitstellung eines andersartigen Kupplungslamellensatzes 33a für die andersartige Kupplungslamelleneinheit 16a umfassen kann.
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Der Kupplungslamellenpuffer 34a ist zumindest teilweise von dem Roboterarm 52a ausgebildet. Der Kupplungslamellenpuffer 34a weist zumindest einen Kupplungslamellenträger 58a auf. Der Kupplungslamellenträger 58a ist Teil des Roboterarms 52a. Alternativ könnte der Kupplungslamellenträger 58a separat von dem Roboterarm 52a ausgebildet und insbesondere mit diesem verbunden sein.
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Der Kupplungslamellenträger 58a ist dazu vorgesehen, zumindest Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a aufzunehmen und/oder zu tragen (vgl. 4a-b sowie 5a). Der Kupplungslamellenträger 58a weist eine korrespondierende Verzahnung 76a auf. Die korrespondierende Verzahnung 76a ist korrespondierend zu der Verzahnung 56a der Kupplungslamelle 18a ausgebildet. Die korrespondierende Verzahnung 76a ist als eine Außenverzahnung ausgebildet.
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Ferner umfasst der Kupplungslamellenpuffer 34a einen andersartigen Kupplungslamellenträger 62a (vgl. 4a-b sowie 5b). Der andersartige Kupplungslamellenträger 62a ist dazu vorgesehen, zumindest die andersartigen Kupplungslamellen 20a, 20'a, 20"a, 20"'a aufzunehmen und/oder zu tragen. Der andersartige Kupplungslamellenträger 62a weist eine korrespondierende andersartige Verzahnung 78a auf. Die korrespondierende andersartige Verzahnung 78a ist korrespondierend zu der andersartigen Verzahnung 60a der andersartigen Kupplungslamellen 20a ausgebildet. Die korrespondierende andersartige Verzahnung 78a ist als eine Innenverzahnung ausgebildet.
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Bei der Auswahl und/oder Anordnung wirken der Kupplungslamellenträger 58a und der andersartige Kupplungslamellenträger 62a zur Erstellung des Kupplungslamellenpakets 10a zusammen. Der Kupplungslamellenträger 58a und der andersartige Kupplungslamellenträger 62a sind relativ zueinander verdrehbar. Ferner sind der Kupplungslamellenträger 58a und der andersartige Kupplungslamellenträger 62a relativ zueinander verschiebbar. Der Kupplungslamellenträger 58a ist zumindest teilweise innerhalb dem andersartigen Kupplungslamellenträger 62a angeordnet. Die korrespondierende Verzahnung 76a des Kupplungslamellenträgers 58a und die korrespondierende andersartige Verzahnung 78a des andersartigen Kupplungslamellenträgers 62a begrenzen eine Aufnahme 80a. Bei der Auswahl und/oder Anordnung der Kupplungslamellen 18a sind diese durch die Aufnahme 80a durchführbar. Die Aufnahme 80a ist sowohl zur Aufnahme 80a der Kupplungslamellen 18a als auch der andersartigen Kupplungslamellen 20a vorgesehen.
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Alternativ oder zusätzlich kann der Kupplungslamellenpuffer 34a zur Bereitstellung des Kupplungslamellensatzes 32a zumindest ein Schubladensystem, ein Taktband oder dergleichen umfassen und/oder zumindest teilweise von diesen ausgebildet sein.
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Ferner weist die Kupplungslamellenpaketiervorrichtung 44a zumindest eine Steuereinheit 46a auf (vgl. 3). Die Steuereinheit 46a ist zur Ansteuerung weiterer Komponenten der Kupplungslamellenpaketiervorrichtung 44a vorgesehen, wie beispielsweise des Roboterarms 52a und/oder des Kupplungslamellenpuffers 34a. Die Steuereinheit 46a umfasst zumindest eine Prozessoreinheit (nicht dargestellt). Ferner weist die Steuereinheit 46a zumindest eine Speichereinheit auf (nicht dargestellt). Zudem umfasst die Steuereinheit 46a ein Betriebsprogramm. Das Betriebsprogramm ist in der Speichereinheit hinterlegt. Ferner ist das Betriebsprogramm in der Prozessoreinheit ausführbar. Zur Ansteuerung ist die Steuereinheit 46a elektrisch mit den anzusteuernden Komponenten der Kupplungslamellenpaketiervorrichtung 44a verbunden.
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In 7 ist ein schematischer Verfahrensablauf eines Verfahrens zur Erstellung des Kupplungslamellenpakets 10a dargestellt. Das Verfahren ist Teil des Betriebsprogramms. Das Verfahren ist mittels der Steuereinheit 46a ausführbar. Im vorliegenden Fall ist das Verfahren anhand des Kupplungslamellenpakets 10a näher beschrieben. Alternativ oder zusätzlich kann das Verfahren zur Erstellung des weiteren Kupplungslamellenpakets 11a Anwendung finden.
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Das Verfahren umfasst einen Verfahrensschritt 100a. In dem Verfahrensschritt 100a werden die Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a aus dem Magazin 68a in die Lagereinheit 70a überführt. Ferner werden die Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a gereinigt, insbesondere mittels der Reinigungseinheit 72a der Kupplungslamellenpaketiervorrichtung 44a. Die Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a werden, insbesondere mittels der Messeinheit 74a, der Kupplungslamellenpaketiervorrichtung 44a, vermessen. Bei der Vermessung der Kupplungslamellen 18a wird eine Kupplungslamellenkenngröße 24a, 24'a, 24"a, 24"'a der jeweiligen Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a sensiert. Die Kupplungslamellenkenngröße 24a, 24'a, 24"a, 24"'a ist dabei ein Kupplungslamellendickenprofil der jeweiligen Kupplungslamelle 18a, 18'a, 18"a, 18"'a. Anhand jeweiliger Kupplungslamellenkenngrößen 24a, 24'a, 24"a, 24"'a der Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a ist eine Kupplungslamelleneinheitskenngröße 22a der Kupplungslamelleneinheit 14 abhängig von der jeweiligen Anordnung, insbesondere Reihenfolgenanordnung und/oder Winkelanordnung, der Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a berechenbar. Ferner wird ein Referenzpunkt der jeweiligen Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a festgelegt. Beispielsweise wird als Referenzpunkt ein bestimmter Zahn der Verzahnung 56a der Kupplungslamelle 18a, 18'a, 18"a, 18"'a festgelegt, wie beispielsweise ein Null-Zahn. Alternativ ist es denkbar, dass die Vermessung, Reinigung und/oder die Bestimmung des Referenzpunkts der Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a in einem separaten Verfahren durchgeführt werden, wie beispielsweise direkt bei/nach einer Herstellung der Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a, wodurch der Verfahrensschritt 100a beispielsweise lediglich auf eine Reinigung der Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a der Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a reduziert werden kann. Ferner ist denkbar, dass auf den Verfahrensschritt 100a in diesem Fall vollständig verzichtet werden kann. Die Kupplungslamellenkenngröße 24a, 24'a, 24"a, 24"'a und/oder der Referenzpunkt der Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a kann/können in diesem Fall abrufbar in der Speichereinheit der Steuereinheit 46a hinterlegt, zuordenbar und/oder auslesbar sein, wie beispielsweise mittels eines Bar-codes, QR-codes RFID-Tags oder dergleichen. Der Verfahrensschritt 100a wird in gleicher Weise auf die andersartigen Kupplungslamellen 20a, 20'a, 20"a, 20"a angewandt.
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Das Verfahren kann zumindest einen weiteren Verfahrensschritt 102a. Der Verfahrensschritt 102a wird nach dem Verfahrensschritt 100a ausgeführt. In dem weiteren Verfahrensschritt 102a können die Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a in den Kupplungslamellenpuffer 34a abgelegt werden. Der Kupplungslamellenpuffer 34a stellt somit den Kupplungslamellensatz 32a bereit. Der Kupplungslamellensatz 32a kann eine Anzahl an Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a, welche wesentlich größer ist als eine Anzahl von Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a, welche für die Kupplungslamelleneinheit 14a vorgesehen ist. Im Kupplungslamellenpuffer 34a abgelegte Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a bilden einen Kupplungslamellensatz 32a aus. Der Verfahrensschritt 102a wird dabei insbesondere nur dann ausgeführt, wenn eine Anzahl an Kupplungslamellen wesentlich größer ist, als eine Anzahl von Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a, welche für zumindest eine Kupplungslamelleneinheit 14a und/oder für zumindest ein Kupplungslamellenpaket 10a vorgesehen ist. Der Verfahrensschritt 102a wird in gleicher Weise auf die andersartigen Kupplungslamellen 20a, 20'a, 20"a, 20"a angewandt.
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Das Verfahren umfasst zumindest einen weiteren Verfahrensschritt 104a. Der weitere Verfahrensschritt 104a wird nach dem Verfahrensschritt 100a ausgeführt. Ferner kann der Verfahrensschritt 104a nach dem Verfahrensschritt 102a ausgeführt werden. In dem weiteren Verfahrensschritt 104a wird aus einem Kupplungslamellensatz 32a eine Anzahl Q von Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a insbesondere virtuell ausgewählt, welche für eine Ausbildung der Kupplungslamelleneinheit 14a vorgesehen ist. Im vorliegenden Fall wird zumindest eine Anzahl von 4 Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a insbesondere virtuell ausgewählt. Die Kupplungslamellen 18a werden insbesondere virtuell in eine Ausgangsposition gebracht. In der Ausgangsposition sind Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a insbesondere virtuell derart angeordnet, so dass ihre Referenzpunkte kongruent sind. Der Verfahrensschritt 104a wird in gleicher Weise auf die andersartigen Kupplungslamellen 20a, 20'a, 20"a, 20"a angewandt.
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Das Verfahren umfasst zumindest einen Iterationsschritt 106a. Der Iterationsschritt 106a wird nach dem Verfahrensschritt 104a ausgeführt. In dem Iterationsschritt 106a wird eine Anordnung und zwar insbesondere eine Winkelanordnung, der Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a insbesondere virtuell variiert. Dabei wird insbesondere zumindest eine der Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a zu zumindest einer weiteren und insbesondere mehreren weiteren Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a der Kupplungslamelleneinheit 14a virtuell um zumindest einen Iterationswinkel zueinander versetzt. Durch die den Iterationsschritt 106a können alle Anordnungen, insbesondere Winkelanordnungen, der Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a der Kupplungslamelleneinheit 14a insbesondere virtuell durchgetestet werden. Der Iterationsschritt 106a wird in gleicher Weise auf die andersartigen Kupplungslamellen 20a, 20'a, 20"a, 20"a angewandt.
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Alternativ oder zusätzlich kann das Verfahren zumindest einen weiteren Iterationsschritt 108a aufweisen. In dem Iterationsschritt 108a wird eine Anordnung, und zwar insbesondere eine Reihenfolgenanordnung der Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a, variiert. Dabei wird insbesondere zumindest eine der Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a zu zumindest einer weiteren und insbesondere mehreren weiteren Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a der Kupplungslamelleneinheit 14a virtuell um zumindest eine Iterationsreihenfolge zueinander versetzt. Durch den weiteren Iterationsschritt 108a können alle Anordnungen, insbesondere Reihenfolgenanordnungen der Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a der Kupplungslamelleneinheit 14a insbesondere virtuell durchgetestet werden. Der Iterationsschritt 108a wird in gleicher Weise auf die andersartigen Kupplungslamellen 20a, 20'a, 20"a, 20"a angewandt.
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Das Verfahren umfasst zumindest einen weiteren Verfahrensschritt 110a. In dem weiteren Verfahrensschritt 110a wird abhängig von einer jeweiligen Anordnung, insbesondere Winkelanordnung und/oder Reihenfolgenanordnung, des jeweiligen Iterationsschritts 106a und/oder des jeweiligen weiteren Iterationsschritts 108a der Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a in einer Kupplungslamelleneinheit 14a eine Kupplungslamelleneinheitskenngröße 22a bestimmt. Die Kupplungslamelleneinheitskenngröße 22a umfasst die Kupplungslamellenkenngrößen 24a, 24'a, 24"a, 24"'a aller für die Kupplungslamelleneinheit 14a vorgesehenen Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a. Die Kupplungseinheitskenngröße 22a ergibt sich aus der Summe der Kupplungseinheitskenngrößen 24a, 24'a, 24"a, 24"'a der jeweiligen Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a. Im vorliegenden Fall ist die jeweilige Kupplungslamellenkenngröße 24a der Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a ein Kupplungslamellendickenprofil der jeweiligen Kupplungslamelle 18a, 18'a, 18"a, 18"'a. Die Kupplungslamelleneinheitskenngröße 22a ist ein Kupplungslamelleneinheitendickenprofil der Kupplungslamelleneinheit 14a. Der Verfahrensschritt 110a wird in gleicher Weise auf die andersartigen Kupplungslamellen 20a, 20'a, 20"a, 20"'a angewandt.
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7 zeigt ein Diagramm einer Kupplungslamelleneinheitskenngröße 22a einer der möglichen Anordnungen der Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a. Bei dem Diagramm handelt es sich um ein Kupplungslamelleneinheitendickenprofil-Winkel-Diagramm. Das Diagramm weist eine Ordinatenachse 160a auf. Auf der Ordinatenachse 160a ist ein Winkel insbesondere in Rad aufgetragen. Das Diagramm weist eine Abszissenachse 162a auf. Auf der Abszissenachse 162a ist ein insbesondere relatives Kupplungslamelleneinheitendickenprofil insbesondere in µm aufgetragen. In dem Diagramm sind mehrere Kupplungslamelleneinheitsmesswerte 82a der Kupplungslamelleneinheitskenngröße 22a aufgetragen. Die Kupplungslamelleneinheitsmesswerte 82a ergeben sich aus einer Summe einzelner Kupplungslamellenmesswerte 86a der jeweiligen Kupplungslamellen 18a bei der vorliegenden Anordnung. Die Kupplungslamelleneinheitskenngröße 22a entspricht einer Kupplungseinheitskennlinie welche einen charakterisierenden Verlauf der Kupplungslamelleneinheitsmesswerte 82a wiedergibt.
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Das Verfahren umfasst einen Syntheseschritt 112a (vgl. 6). Der Syntheseschritt 112a wird nach dem Verfahrensschritt 110a durchgeführt. Alternativ könnte der Syntheseschritt 112a bereits nach dem Verfahrensschritt 110a durchgeführt werden. In dem Syntheseschritt 112a wird aus den Kupplungslamelleneinheitsmesswerten 82a durch eine Fourier-Synthese eine Synthesekennlinie 36a erzeugt. Die Synthesekennlinie 36a repräsentiert die Kupplungslamelleneinheitskenngröße 22a (vgl. 7). Alternativ oder zusätzlich ist in diesem Syntheseschritt 112a eine Erstellung einer Synthesekennlinie 36a durch Mittelung der Kupplungslamelleneinheitsmesswerte 82a denkbar. Der Syntheseschritt 112a wird in gleicher Weise auf die andersartigen Kupplungslamellen 20a, 20'a, 20"a, 20"'a angewandt.
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Ferner umfasst das Verfahren einen Ordnungsanalyseschritt 114a. Der Ordnungsanalyseschritt 114a wird nach dem Syntheseschritt 112a durchgeführt. In dem Ordnungsanalyseschritt 114a wird eine Fourier-Transformierte 23a der Kupplungslamelleneinheitskenngröße 22a mittels der Synthesekennlinie 36a erstellt. Somit wird zumindest mittelbar mittels der Kupplungslammelleneinheitskenngröße 22a die Fourier-Transformierte 23a bestimmt. Alternativ ist es denkbar, dass auch eine Fourier-Transformation direkt anhand der Kupplungslamelleneinheitsmesswerte 82a durchgeführt werden kann.
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8 zeigt ein Diagramm, welches die mittelbar aus der Kupplungslamelleneinheitskenngröße 22a bestimmte Fourier-Transformierte 23a darstellt. Das Diagramm ist ein Betrag-Ordnungs-Diagramm. Das Diagramm weist eine Ordinatenachse 164a auf. Auf der Ordinatenachse 164a sind Ordnungen der Fourier-Transformierten 23a dargestellt. Das Diagramm weist eine Abszissenachse 166a auf. Auf der Abszissenachse 166a ist ein Betrag der jeweiligen Ordnungen der Fourier-Transformierten 23a aufgetragen. Im vorliegenden Fall soll die Extremalbedingung des Ordnungsanalyseschritts 114a vorsehen, dass zumindest eine 1-te und eine 2-te Ordnung der Fourier-Transformierten 23a und zwar insbesondere deren Beträge reduziert und insbesondere minimiert werden. Insbesondere werden die Beträge der 1-ten und die 2-te Ordnung gegenüber einer 3-ten Ordnung und insbesondre gegenüber weiteren höheren Ordnungen der Fourier-Transformierten 23a reduziert und insbesondere minimiert. Es werden zumindest die Beträge 1-ter Ordnung und 2-ter Ordnung der Fourier-Transformierten 23a summiert. Für den Fall, dass die Summe der 1-ten Ordnung und der 2-ten Ordnung geringer ist als ein vor Beginn des Verfahrens festgelegter Vergleichswert, welcher insbesondere zum Start des Verfahrens auf einen im Wesentlichen unendlichen Wert gesetzt werden kann, wird die Summe als neuer Vergleichswert hinterlegt und insbesondere dieser somit aktualisiert. Die jeweilige zugehörige Anordnung, insbesondere Reihenfolgenanordnung und/oder Winkelanordnung der Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a wird in dem Speichereinheit hinterlegt. Der Ordnungsanalyseschritt 114a wird in gleicher Weise auf die andersartigen Kupplungslamellen 20a, 20'a, 20"a, 20"'a angewandt.
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Die vorhergehenden Verfahrensschritte 106a bis 114a werden für alle möglichen Anordnungen, insbesondere Winkelanordnungen und/oder Reihenfolgenanordnungen der Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a und/oder der weiteren Kupplungslamellen 20a, 20'a, 20"a, 20"'a zueinander wiederholt bis der Vergleichswert nicht mehr aktualisiert wird und/oder alle möglichen Anordnungen durchgeführt wurden. Die mittelbare Fourier-Transformierte 23a der Kupplungslamelleneinheitskenngröße 22a, insbesondere weitere Ordnungen, gegenüber einer 1-ten Ordnung und die 2-te Ordnung der Fourier-Transformierten 23a der Kupplungslamelleneinheitskenngröße 22a wird gegenüber einer 3-ten Ordnung oder höheren Ordnungen reduziert, bis die Anordnung mit der geringsten 1-ten Ordnung und 2-ten Ordnung festgestellt wird und somit diese minimiert werden. Dabei ist die dazugehörige Anordnung, insbesondere Winkelanordnung und/oder Reihenfolgenanordnung, mit der geringsten Summe aus den Beträgen der 1-ten und 2-ten Ordnung der Fourier-Transformierten 23a in der Speichereinheit hinterlegt.
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Das Verfahren umfasst zumindest einen Extremalschritt 116a. Der Extremalschritt 116a wird aus den zuvor durchgeführten Iterationsschritten 106a und/oder weiteren Iterationsschritten 108 derjenige Iterationsschritt 106, 108 ausgewählt, bei welchem sich ein kleinster Wert der n-ten Ordnung ergibt. Im vorliegenden Fall ist der Extremalschritt 116a derjenige Schritt, welcher nach Berechnung aller möglichen Anordnungen der Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a den niedrigsten Wert hat. Nach Wiederholung der obigen Verfahrensschritte ist dieser Wert in der Speichereinheit als neuer, insbesondere letzter Vergleichswert hinterlegt. Der Extremalschritt 116a wird in gleicher Weise auf die andersartigen Kupplungslamellen 20a, 20'a, 20"a, 20"'a angewandt.
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Das Verfahren umfasst einen Auswahl- und/oder Anordnungsschritt 118a. Der Auswahl und/oder Anordnungsschritt 118a wird nach dem Extremalschritt 116a durchgeführt. In dem Auswahl- und/oder Anordnungsschritt 118a werden die Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a und/oder die andersartigen Kupplungslamellen 20a, 20'a, 20"a, 20"'a entsprechend der bestimmten, insbesondere im Extremalschritt 116a bestimmten, Anordnung ausgewählt und/oder angeordnet. Zur Anordnung und/oder Auswahl der Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a und/oder der andersartigen Kupplungslamellen 20a, 20'a, 20"a, 20"'a wird im vorliegenden Fall der Roboterarm 52a betätigt. Zur Anordnung und/oder Auswahl umfasst der Auswahl- und/oder Anordnungsschritt 118a Teilschritte.
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9 zeigt einen schematischen Ablaufplan von Teilschritten des Auswahl- und/oder Anordnungsschritt 118a des Verfahrens zur Erstellung des Kupplungslamellenpakets 10a.
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Der Anordnungs- und/oder Auswahlschritt umfasst zumindest einen Teilschritt 120a. In dem Teilschritt 120a stellt die Lagereinheit 70a zumindest eine erste Kupplungslamelle 18a bereit (vgl. 3). Zur Auswahl und Anordnung der ersten Kupplungslamelle 18a wird der Kupplungslamellenträger 58a vom andersartigen Kupplungslamellenträger 62a weg verschoben (vgl. 4a-d). Der Kupplungslamellenträger 58a wird aus dem andersartigen Kupplungslamellenträger 62a herausgeschoben. Der Kupplungslamellenträger 58a wird in eine Position verdreht, in welcher dessen korrespondierende Verzahnung 76a verdreht, so dass diese mit der Verzahnung 56a der Kupplungslamelle 18a kongruent. Der Kupplungslamellenträger 58a wird durch die Kupplungslamelle 18a hindurchgeschoben. Unterhalb der Kupplungslamelle 18a wird der Kupplungslamellenträger 58a um einen halben Zahn seiner korrespondierenden Verzahnung 76a relativ zur Verzahnung 56a der Kupplungslamelle 18a verdreht. Der Kupplungslamellenträger 58a hintergreift die Kupplungslamelle 18a. Der Kupplungslamellenträger 58a wird zurückgeschoben. Durch die Verdrehung des Kupplungslamellenträgers 58a und der ersten Kupplungslamelle 18 zueinander liegt die erste Kupplungslamelle 18a auf den Kupplungslamellenträger 58a auf. Die erste Kupplungslamelle 18a wird mittels des Kupplungslamellenträgers 58 entsprechend der vorgesehenen und insbesondere zuvor bestimmten Anordnung, vorzugsweise Winkelanordnung, gedreht. Die erste Kupplungslamelle 18a wird durch die Aufnahme 80a geschoben. Für den Fall, dass der andersartige Kupplungslamellenträger 62a bereits zumindest eine andersartige Kupplungslamelle 20a trägt, wird der Kupplungslamellenträger 58a in Richtung des andersartigen Kupplungslamellenträgers 62a zurückgeschoben, bis bereits ausgewählte und/oder angeordnete andersartigen Kupplungslamelle 20a auf der Kupplungslamelle 18a aufliegen. Der andersartige Kupplungslamellenträger 62a ist somit wiederum frei verfügbar um eine andersartige Kupplungslamelle 20a auszuwählen und/oder anzuordnen.
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Der Auswahl- und/oder Anordnungsschritt 118a umfasst zumindest einen weiteren Teilschritt 122a. Der weitere Teilschritt 122a wird nach dem Teilschritt 120a durchgeführt. In dem weiteren Teilschritt 122a wird von der Lagereinheit 70a zumindest eine erste andersartige Kupplungslamelle 20a bereitgestellt. Zur Auswahl und Anordnung der ersten andersartigen Kupplungslamelle 20a wird der andersartige Kupplungslamellenträger 62a relativ zum Kupplungslamellenträger 58a verschoben. Der andersartige Kupplungslamellenträger 62a wird vom Kupplungslamellenträger 58a weg verschoben. Der andersartige Kupplungslamellenträger 62a wird in eine Position verdreht, in welcher dessen korrespondierende andersartige Verzahnung 78a verdreht, so dass diese mit der andersartigen Verzahnung 60a der andersartigen Kupplungslamelle 20a kongruent ist. Der andersartige Kupplungslamellenträger 62a fährt an der andersartige Kupplungslamelle 20a vorbei. Unterhalb der andersartigen Kupplungslamelle 20a wird der andersartige Kupplungslamellenträger 62a um einen halben Zahn seiner korrespondierenden andersartigen Verzahnung 78a relativ zur andersartigen Verzahnung 60a der andersartigen Kupplungslamelle 20a verdreht. Der andersartige Kupplungslamellenträger 62a hintergreift die andersartige Kupplungslamelle 20a. Der andersartige Kupplungslamellenträger 62a wird zurückgeschoben. Durch die Verdrehung des andersartigen Kupplungslamellenträgers 62a und der ersten andersartigen Kupplungslamelle 20a zueinander liegt die erste andersartige Kupplungslamelle 20a auf dem andersartigen Kupplungslamellenträger 62a auf. Die erste andersartige Kupplungslamelle 20a wird mittels des andersartigen Kupplungslamellenträgers 62a entsprechend der vorgesehenen Anordnung gedreht. Die erste andersartige Kupplungslamelle 20a wird durch die Aufnahme 80a geschoben. Der andersartige Kupplungslamellenträger 62a wird zurückgeschoben in Richtung des Kupplungslamellenträgers 58a, bis die erste Kupplungslamelle 18a auf der ersten andersartigen Kupplungslamelle 20a aufliegt. Der Kupplungslamellenträger 58a ist somit wiederum frei verfügbar um eine weitere Kupplungslamelle 18'a auszuwählen und/oder anzuordnen.
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Die oben beschriebenen Teilschritte 120a, 122a werden wiederholt, bis sämtliche für die Kupplungslamelleneinheit 14a und/oder die andersartige Kupplungslamelleneinheit 16a vorgesehenen Kupplungslamellen 18a, 18'a, 18"a, 18"'a und/oder andersartigen Kupplungslamellen 20a, 20'a, 20"a, 20"'a ausgewählt und/oder angeordnet sind. Ferner werden hierdurch die Kupplungslamelleneinheit 14a und die andersartige Kupplungslamelleneinheit 16a zumindest teilweise ineinander angeordnet. Jeweils eine Kupplungslamelle 18a, 18'a, 18"a, 18"'a ist abwechselnd an einer andersartigen Kupplungslamelle 20a, 20'a, 20"a, 20"'a angeordnet und/oder umgekehrt. Die erstellte Kupplungslamelleneinheit 14a und andersartige Kupplungslamelleneinheit 16a bilden dann das Kupplungslamellenpaket 10a aus.
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Ferner weist der Auswahl- und/oder Anordnungsschritt 118a zumindest einen weiteren Teilschritt 124a auf. In dem weiteren Teilschritt 124a wird das Kupplungslamellenpaket 10a abgelegt und aus der Kupplungslamellenpaketiervorrichtung 44a entnommen.
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In 10 bis 20 sind weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung gezeigt. Die nachfolgenden Beschreibungen beschränken sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zwischen den Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleich bleibender Verfahren, Verfahrensschritte, Vorrichtungen, Bauteile, Merkmale und Funktionen auf die Beschreibung des Ausführungsbeispiels der 1 bis 10 verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele ist der Buchstabe a in den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels in den 1 bis 10 durch die jeweiligen Buchstaben b bis f in den Bezugszeichen des Ausführungsbeispielen der 10 bis 20 ersetzt. Bezüglich gleich bezeichneter Verfahren, Verfahrensschritte, Vorrichtungen, Bauteile, Merkmale und Funktionen gleicher Bezugszeichen, kann grundsätzlich auch auf die Zeichnungen und/oder die Beschreibung des Ausführungsbeispiels der 1 bis 10 verwiesen werden.
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In den 10 bis 15 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel des Verfahrens zur Erstellung eines Kupplungslamellenpakets 10b dargestellt. Das weitere Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem vorhergehenden Im Wesentlichen durch eine Ausgestaltung einzelner Verfahrensschritte des Verfahrens. Das Verfahren kann ebenfalls zur Erstellung eines weiteren Kupplungslamellenpakets 11b Verwendung finden.
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10 zeigt einen schematischen Ablaufplan der weiteren Ausgestaltung des Verfahrens zur Erstellung des Kupplungslamellenpakets 10b. Das alternative Verfahren umfasst Verfahrensschritte 100b bis 104b, welche den Verfahrensschritten 100a bis 104a des Verfahrens des vorhergehenden Ausführungsbeispiels entsprechen (vgl. 6).
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Das Verfahren umfasst einen Syntheseschritt 112b. Der Syntheseschritt 112b wird nach dem Verfahrensschritt 104b durchgeführt. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel kann somit auf die iterationsschritte 106a und 108a des vorhergehenden Ausführungsbeispiels verzichtet werden. In dem Syntheseschritt 112b wird aus Kupplungslamellenmesswerten 86b, 86'b, 86"b, 86"'b der jeweiligen für eine Kupplungslamelleneinheit 14b, 16b vorgesehenen Kupplungslamellen 18b, 18'b, 18"b, 18"'b durch eine Fourier-Synthese jeweils eine Synthesekennlinie 36b, 36'b, 36"b, 36"'b erzeugt. In den Diagrammen der 11, 12, 13, 14 sind dies Synthesekennlinien, sowie die dazu gehörigen Kupplungslamellenkenngrößenmesswerte 86b, 86'b, 86"b, 86"'b von vier Kupplungslamellen 18, 18', 18", 18"' dargestellt. Die Synthesekennlinien 36b, 36'b, 36"b, 36"'b repräsentieren eine Kupplungslamellenkenngröße 24, 24', 24", 24'" der jeweiligen Kupplungslamellen 18, 18', 18", 18"'.Alternativ oder zusätzlich ist in diesem Syntheseschritt 112b eine Erstellung einer Synthesekennlinie 36b, 36'b, 36"b, 36"'b durch Mittelung von Kupplungslamellenmesswerten 86b, 86'b, 86"b, 86"'b denkbar.
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Das Verfahren umfasst einen Ordnungsanalyseschritt 114b. In dem Ordnungsanalyseschritt 114b werden Kupplungslamellen 18b, 18'b, 18"b, 18"'b aus einem Kupplungslamellensatz 32b ausgewählt welche zumindest im Wesentlichen identisch sind. Um zu prüfen ob die Kupplungslamellen 18b, 18'b, 18"b, 18"'b zumindest im Wesentlichen identisch sind werden Synthesekennlinien 36b, 36'b, 36"b, 36"'b ihrer jeweiligen Kupplungslamellenmesswerte 86b, 86'b, 86"b, 86"'b miteinander korreliert. Ist der Korrelationskoeffizient zumindest größer als 0,8 werden die Kupplungslamellen 18b, 18'b, 18"b, 18"'b für ein gemeinsames Kupplungslamelleneinheit 14b ausgewählt. In den Diagrammen der 11, 12, 13, 14 sind die Synthesekennlinien 36b, 36'b, 36"b, 36"'b, sowie die dazu gehörigen Kupplungslamellenkenngrößenwerte 86b, 86'b, 86"b, 86"'b vier solcher zumindest im Wesentlichen identischen Kupplungslamellen 18b, 18'b, 18"b, 18"'b dargestellt.
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Das Verfahren umfasst einen Extremalschritt 116b. Im vorliegenden Fall sieht der Extremalschritt 116b eine vorgegebene Anordnung der Kupplungslamellen 18b, 18'b, 18"b, 18"'b vor, bei der einer Extremalbedingung entsprechend eine 1-te Ordnung, eine 2-te Ordnung und eine 3-te Ordnung gegenüber einer 4-ten Ordnung einer mittelbaren Fourier-Transformierten 23b einer Kupplungslamelleneinheitskenngrößen 22b der Kupplungslamelleneinheit 14b, insbesondere weitere höhere Ordnungen, reduziert und insbesondere minimiert. Der Extremalschritt 116b sieht eine Anordnung von zumindest im Wesentlichen identischen Kupplungslamellen 18b, 18'b, 18"b, 18"'b vor, bei welcher diese zueinander einen Winkel versetzt angeordnet werden, welcher aus einem Quotienten eines Vollwinkels von 360° und der Anzahl der Kupplungslamellen 18b, 18'b, 18"b, 18"'b der Kupplungslamelleneinheit 14 bestimmt wird. Beispielsweise kann bei einer vorliegenden Anzahl von 4 Kupplungslamellen 18b, 18'b, 18"b, 18"'b eine Anordnung zueinander um einen Winkel von 90° durchgeführt werden. 15 zeigt ein Diagramm der Fourier-Transformierten 23b der Kupplungslamelleneinheitskenngröße 22b der derartig erstellten Kupplungslamelleneinheit 14b.
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Die obigen Verfahrensschritte werden in gleicher Weise für andersartigen Kupplungslamellen 20b, 20'b, 20"b, 20"'b einer andersartige Kupplungslamellenpakets wiederholt.
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Ferner umfasst das Verfahren einen Anordnungsschritt 118b. Der Anordnungsschritt 118b entspricht dem Anordnungsschritt 118a des vorhergehenden Verfahrens zur Erstellung des Kupplungslamellenpakets 10a (vgl. 6).
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In den 16 bis 18 ist eine weitere alternative Ausgestaltung des Verfahrens zur Erstellung eines Kupplungslamellenpakets 10c dargestellt. Das weitere alternative Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem vorhergehenden im Wesentlichen durch eine Ausgestaltung einzelner Verfahrensschritte des Verfahrens zur Erstellung der Kupplungslamellenpakets 10c.
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Das Verfahren ist zumindest im Wesentlichen äquivalent zu den Verfahren des vorhergehenden Ausführungsbeispiels (vgl. 6). 16 zeigt einen schematischen Ablaufplan der weiteren alternativen Ausgestaltung des Verfahrens zur Erstellung des Kupplungslamellenpakets 10c. Das alternative Verfahren umfasst Verfahrensschritte 100c bis 112c, welche den Verfahrensschritten 100a bis 112a des Verfahrens des vorhergehenden Ausführungsbeispiels entsprechen (vgl. 6).
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Das vorliegende Verfahren unterscheidet sich im Wesentlichen durch einen Differenzanalyseschritt 114'c. Der Differenzanalyseschritt 114'c kann alternativ oder zusätzlich zu dem Ordnungsanalyseschritt 114a durchgeführt werden. Der Differenzanalyseschritt 114'c wird nach dem Syntheseschritt 112c durchgeführt. In dem Differenzanalyseschritt 114'c wird eine Dickendifferenz einer Synthesekennlinie 36c bestimmt.
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17 zeigt ein Diagramm welches die Synthesekennlinie 36c zeigt. Ferner zeigt das Diagramm die Kupplungslamelleneinheitskenngröße 22c einer Anordnung von Kupplungslamellen 18, 18', 18", 18'". Im vorliegenden Fall soll eine Extremalbedingung des Differenzanalyseschritts 114'c vorsehen, dass zumindest eine Differenz der Synthesekennlinie 36c reduziert und insbesondere minimiert wird. Die Differenz ist dabei eine Differenz aus einem Maximum der Synthesekennlinie 36c und einem Minimum der Synthesekennlinie 36c. Für den Fall, dass die Differenz geringer ist als ein zu/bei Beginn des Verfahrens festgelegter Vergleichswert, welcher insbesondere zum Start des Verfahrens auf einen im Wesentlichen unendlichen Wert gesetzt werden kann, wird die Differenz als neuer Vergleichswert hinterlegt und insbesondere dieser somit aktualisiert. Die jeweilige zugehörige Anordnung, insbesondere Reihenfolgenanordnung und/oder Winkelanordnung der Kupplungslamellen 18c, 18'c, 18"c, 18"'c wird in dem Speichereinheit hinterlegt. Der Differenzanalyseschritts 114'c wird in gleicher Weise auf die andersartigen Kupplungslamellen 20c, 20'c, 20"c, 20"'c angewandt.
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Das Verfahren umfasst zumindest einen Extremalschritt 116c. Der Extremalschritt 116c wird aus den zuvor durchgeführten Iterationsschritten 106c und/oder weiteren iterationsschritten 108c derjenige Iterationsschritt 106c, 108c ausgewählt, bei welchem sich ein kleinster Wert der Betragsdifferenz der Synthesekennlinie 36c ergibt. Im vorliegenden Fall ist der Extremalschritt 116c derjenige Schritt, welche nach insbesondere virtueller Durchführung aller möglichen Anordnungen der Kupplungslamellen 18c, 18'c, 18"c, 18"'cden niedrigsten Wert hat und somit nach Wiederholung der obigen Verfahrensschritte in der Speichereinheit als neuer, insbesondere letzter Vergleichswert hinterlegt ist. 16 zeigt ein Diagramm der Fourier-Transformierten 23c der Kupplungslamelleneinheitskenngröße 22c der derartig erstellten Kupplungslamelleneinheit 14c.
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Die obigen Verfahrensschritte werden in gleicher Weise für die andersartigen Kupplungslamellen 20b, 20'b, 20"b, 20"'b wiederholt.
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Ferner umfasst das Verfahren einen Anordnungsschritt 118c. Der Anordnungsschritt 118c entspricht dem Anordnungsschritt 118a des vorhergehenden Verfahrens zur Erstellung des Kupplungslamellenpakets 10c (vgl. 6).
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In 19 ist eine weitere Ausgestaltung der Vorrichtung zur Erstellung eines Kupplungslamellenpakets 10c dargestellt. Die Kupplungslamellenpaketiervorrichtung 44d umfasst ein Taktband 50d. Das Taktband 50d bildet im vorliegenden Fall zumindest teilweise einen Kupplungslamellenpuffer 34c der Kupplungslamellenpaketiervorrichtung 44d aus. Denkbar ist, dass die Kupplungslamellen 18d, 18'd, 18"d, 18"'d auf das Taktband 50d in einer vorjustiert werden können, wie beispielsweise in eine Stellung in der alle Kupplungslamellen 18d, 18'd, 18"d, 18"'d zueinander in Bezug auf Ihren Referenzpunkt kongruent ausgerichtet sind.
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In 20 ist eine weitere Ausgestaltung einer Kupplungslamellenpaketiervorrichtung 44e zur Erstellung eines Kupplungslamellenpakets 32e dargestellt. Die Kupplungslamellenpaketiervorrichtung 44e umfasst ein Schubladensystem 48e. Im vorliegenden Fall bildet das Schubladensystem 48e zumindest teilweise Kupplungslamellenpuffer 34e der Kupplungslamellenpaketiervorrichtung 44e aus. Das Schubladensystem 48e umfasst mehrere Schubladen und zwar insbesondere für jede Kupplungslamelle 18e, 18'e, 18"e, 18"' e eines Kupplungslamellensatzes 32e eine Schublade. Denkbar ist, dass die Kupplungslamellen 18e, 18'e, 18"e, 18"'e innerhalb der Schublade bereits in eine bestimmte Stellung vorjustiert werden können wie beispielsweise in eine Stellung in der als Kupplungslamellen 18e, 18'e, 18"e, 18"'e zueinander in Bezug auf ihren Referenzpunkt kongruent ausgerichtet sind. Alternativ ist es denkbar, dass die Kupplungslamellen 18e, 18'e, 18"e, 18"'e, welche für eine Kupplungslamelleneinheit 14e vorgesehen sind, bereits eine für die mittels des obigen Verfahrens beschriebene Anordnung zueinander gebracht Winkelanordnung gebracht werden können. Mittels des Schubladensystems 48e können die für eine Kupplungslamelleneinheit 14e vorgesehenen Kupplungslamellen 18e, 18'e, 18"e, 18"'e gepuffert werden.