[go: up one dir, main page]

DE102021000369A1 - Verfahren zur Steuerung eines automatisiert fahrenden Fahrzeuges - Google Patents

Verfahren zur Steuerung eines automatisiert fahrenden Fahrzeuges Download PDF

Info

Publication number
DE102021000369A1
DE102021000369A1 DE102021000369.1A DE102021000369A DE102021000369A1 DE 102021000369 A1 DE102021000369 A1 DE 102021000369A1 DE 102021000369 A DE102021000369 A DE 102021000369A DE 102021000369 A1 DE102021000369 A1 DE 102021000369A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
redundant
control system
trajectory
control unit
main control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE102021000369.1A
Other languages
English (en)
Inventor
Ralf Oberfell
Christian Bootz
Wilhelmus Kok
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Truck Holding AG
Original Assignee
Daimler AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler AG filed Critical Daimler AG
Priority to DE102021000369.1A priority Critical patent/DE102021000369A1/de
Publication of DE102021000369A1 publication Critical patent/DE102021000369A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Images

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
    • B60W60/00Drive control systems specially adapted for autonomous road vehicles
    • B60W60/001Planning or execution of driving tasks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
    • B60W50/00Details of control systems for road vehicle drive control not related to the control of a particular sub-unit, e.g. process diagnostic or vehicle driver interfaces
    • B60W50/02Ensuring safety in case of control system failures, e.g. by diagnosing, circumventing or fixing failures
    • B60W50/023Avoiding failures by using redundant parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Human Computer Interaction (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Regulating Braking Force (AREA)
  • Steering Control In Accordance With Driving Conditions (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung eines automatisiert fahrenden Fahrzeuges bei Eintritt eines Fehlerereignisses (F), wobei mittels eines Hauptsteuergerätes (1) des Fahrzeuges während einer Normalfunktion des automatisierten Fahrbetriebes fortlaufend eine Notfallsolltrajektorie (N) ermittelt, an ein Bremssteuersystem (4) übermittelt und in diesem gespeichert wird, wobei jeweils eine zuletzt gespeicherte Notfallsolltrajektorie (N) bei einem eingetretenen Fehlerereignis (F), bei welchem eine Anwendung einer regulären Solltrajektorie nicht mehr möglich ist, zur Trajektorienregelung angewendet wird. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass- das Hauptsteuergerät (1) redundant ausgeführt ist und ein Antriebssteuersystem (2) vorgesehen ist,- die mittels des Hauptsteuergerätes (1) ermittelte Notfallsolltrajektorie (N) zusätzlich an ein redundant ausgeführtes Lenksystem (3') und an das Antriebssteuersystem (2) übermittelt und gespeichert wird und- im Fall, dass ein Fehlerereignis (F) in Bezug auf eine redundant ausgeführte Verbindung zwischen dem redundant ausgeführten Hauptsteuergerät (1') und der redundant ausgeführten Bremssteuereinheit (4'), einem redundant ausgeführten Lenksystem (3') oder dem Antriebssteuersystem (2) eintritt, mittels des Bremssteuersystems (4), des Lenksystems (3) und/oder des Antriebssteuersystems (2) die zuletzt gespeicherte Notfallsolltrajektorie (N) zur Trajektorienregelung angewendet wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung eines automatisiert fahrenden Fahrzeuges bei Eintritt eines Fehlerereignisses, wobei mittels eines Hauptsteuergerätes des Fahrzeuges während einer Normalfunktion des automatisierten Fahrbetriebes fortlaufend eine Notfallsolltrajektorie ermittelt, an ein Bremssteuersystem übermittelt und in diesem gespeichert wird, wobei jeweils eine zuletzt gespeicherte Notfallsolltrajektorie bei einem eingetretenen Fehlerereignis, bei welchem eine Anwendung einer regulären Solltrajektorie nicht mehr möglich ist, zur Trajektorienregelung angewendet wird.
  • Aus der DE 10 2015 003 124 A1 sind ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Betreiben eines Fahrzeuges in einem automatisierten Fahrbetrieb bekannt. Während einer Normalfunktion des automatisierten Fahrbetriebes wird fortlaufend eine Notfallsolltrajektorie ermittelt und gespeichert, die nach Eintritt zumindest eines vorgegebenen Fehlerereignisses einer automatisierten Trajektorienregelung des Fahrzeuges zugrunde gelegt werden soll, und bei einer erfolgten Detektion des Eintrittes des zumindest einen vorgegebenen Fehlerereignisses wird ein Notfallbetriebsmodus aktiviert. Der Notfallbetriebsmodus wird aktiviert, in dem die automatisierte Trajektorienregelung des Fahrzeuges eingeleitet und gemäß der vor dem Eintritt des zumindest einen vorgegebenen Fehlerereignisses gespeicherten Notfallsolltrajektorie für eine vorgegebene Zeitdauer und/oder bis zum Stillstand des Fahrzeuges durchgeführt wird, falls und solange keine Fahrzeugführungsübernahme durch einen Fahrzeugführer des Fahrzeuges erfolgt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Steuerung eines automatisiert fahrenden Fahrzeuges bei Eintritt eines Fehlerereignisses anzugeben.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren gelöst, welches die in Anspruch 1 angegebenen Merkmale aufweist.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Ein Verfahren zur Steuerung eines automatisiert fahrenden Fahrzeuges bei Eintritt eines Fehlerereignisses sieht vor, dass mittels eines Hauptsteuergerätes des Fahrzeuges während einer Normalfunktion des automatisierten Fahrbetriebes fortlaufend eine Notfallsolltrajektorie ermittelt, an ein Bremssteuersystem übermittelt und in diesem gespeichert wird, wobei jeweils eine zuletzt gespeicherte Notfallsolltrajektorie bei einem eingetretenen Fehlerereignis, bei welchem eine Anwendung einer regulären Solltrajektorie nicht mehr möglich ist, zur Trajektorienregelung angewendet wird. Erfindungsgemäß ist das Hauptsteuergerät redundant ausgeführt und es ist ein Antriebssteuersystem vorgesehen. Die mittels des Hauptsteuergerätes ermittelte Notfallsolltrajektorie wird zusätzlich an ein redundant ausgeführtes Lenksystem und an das Antriebssteuersystem übermittelt und gespeichert und im Fall, dass ein Fehlerereignis in Bezug auf eine redundant ausgeführte Verbindung zwischen dem redundant ausgeführten Hauptsteuergerät und der redundant ausgeführten Bremssteuereinheit, einem redundant ausgeführten Lenksystem oder dem Antriebssteuersystem eintritt, mittels des Bremssteuersystems, des Lenksystems und/oder des Antriebssteuersystems die zuletzt gespeicherte Notfallsolltrajektorie zur Trajektorienregelung angewendet wird.
  • Durch Anwendung des Verfahrens ist ein vergleichsweise sicherer automatisierter Fahrbetrieb des Fahrzeuges bei Einwirkung eines Fehlerereignisses auch auf eine Redundanzarchitektur des Fahrzeuges möglich.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden anhand von Zeichnungen näher erläutert.
  • Dabei zeigen:
    • 1 schematisch eine Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens zur Steuerung eines automatisiert fahrenden Fahrzeuges ohne ein eingetretenes Fehlerereignis,
    • 2 schematisch die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens bei einem eingetretenen Fehlerereignis,
    • 3 schematisch die Vorrichtung bei zwei eingetretenen Fehlerereignissen und
    • 4 schematisch die Vorrichtung mit einer Übermittlung einer ermittelten und gespeicherten Notfallsolltrajektorie.
  • Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
  • 1 zeigt eine Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens zur Steuerung eines automatisiert fahrenden Fahrzeuges bei Eintritt eines in den 2 und 3 dargestellten Fehlerereignisses F.
  • Die Vorrichtung umfasst ein Hauptsteuergerät 1, ein redundant ausgeführtes Hauptsteuergerät 1', ein Antriebssteuersystem 2, ein Lenksystem 3, ein redundant ausgeführtes Lenksystem 3', ein Bremssteuersystem 4 und ein redundant ausgeführtes Bremssteuersystem 4'.
  • Ein System zum automatisierten Fahrbetrieb eines Fahrzeuges, insbesondere eines Nutzfahrzeuges, muss in seiner Auslegung fehlertolerant sein. D. h., dass das System bei einem zufällig auftretenden Fehlerereignis F dennoch funktioniert und einen sicheren Fahrbetrieb des Fahrzeuges weitestgehend ermöglicht. Hierzu weist das Fahrzeug eine Redundanzarchitektur sicherheitsrelevanter Funktionalitäten auf.
  • Das Hauptsteuergerät 1 zum automatisierten Fahrbetrieb des Fahrzeuges ist zur Ermittlung einer Solltrajektorie auf Basis erfasster Sensordaten vorgesehen, wobei das Hauptsteuergerät 1 die ermittelte Solltrajektorie an das Antriebssteuersystem 2, das Lenksystem 3 und das Bremssteuersystem 4 sendet.
  • Mittels des Antriebssteuersystems 2 wird ein Brems- oder Antriebsmoment umgesetzt sowie eine Gangwahl gesteuert und hierzu eine Kupplungsaktuatorik des Fahrzeuges angesteuert.
  • Mittels des Lenksystems 3 werden Lenkwinkelanforderungen in ein elektromotorisches Lenkwinkelmoment umgesetzt, wobei mittels des Bremssteuersystems 4 eine Verzögerungsanforderung in eine Bremskraft am Fahrzeugrad umgesetzt wird.
  • Während einer Normalfunktion des automatisierten Fahrbetriebes, insbesondere während einer Normalfunktion des Hauptsteuergerätes 1, des Antriebssteuersystems 2, des Lenksystems 3 und des Bremssteuersystems 4 sowie der Redundanzarchitektur wird mittels des Hauptsteuergerätes 1 fortlaufend eine beispielhaft und stark vereinfacht in 4 dargestellte Notfallsolltrajektorie N für das Fahrzeug ermittelt und gespeichert. Dabei wird jeweils eine zuletzt gespeicherte Notfallsolltrajektorie N bei einem eingetretenen mittels eines Blitzes dargestellten Fehlerereignis F, bei welchem eine Anwendung einer regulären Solltrajektorie nicht mehr möglich ist, zur Trajektorienregelung angewendet. Beispielsweise wird ein Notfallbetriebsmodus des Fahrzeuges aktiviert, in dem die Trajektorienregelung des Fahrzeuges eingeleitet und gemäß einer vor Eintritt des Fehlerereignisses F gespeicherte Notfallsolltrajektorie für eine vorgegebene Zeitdauer und/oder bis zu einem Stillstand des Fahrzeuges durchgeführt wird, falls und solange keine Übernahme einer Fahraufgabe durch einen Fahrzeugnutzer erfolgt.
  • Um eine Sicherheit im automatisierten Fahrbetrieb des Fahrzeuges, insbesondere bei einem eintretenden Fehlereignis F zu erhöhen, weist die Redundanzarchitektur des Fahrzeuges zum automatisierten Fahrbetrieb neben dem redundanten Lenksystem 3' und dem redundanten Bremssteuersystem 4' das redundante Hauptsteuergerät 1' auf.
  • Fällt das Hauptsteuergerät 1, das Lenksystem 3 oder das Bremssteuersystem 4 wegen eines Fehlerereignisses, beispielsweise wegen eines Gerätefehlers und/oder eines Kommunikationsfehlers, aus, übernimmt das jeweilige redundante Gerät weitestgehend eine jeweilige Funktion.
  • 2 zeigt die Vorrichtung bei einem eine Verbindung zwischen dem Hauptsteuergerät 1 und dem Bremssteuersystem 4 betreffenden eingetretenen Fehlerereignis F.
  • Um den automatisierten Fahrbetrieb des Fahrzeuges auch in einem solchen Fall weiter sicherstellen zu können, übernehmen das redundante Hauptsteuergerät 1' und das redundante Bremssteuersystem 4' die Funktionalität des Hauptsteuergerätes 1 bzw. des Bremssteuersystems 4.
  • In 3 ist die Vorrichtung mit zwei Fehlerereignissen F dargestellt, wobei eine Datenübertragung von dem Hauptsteuergerät 1 und dem redundanten Hauptsteuergerät 1' sowohl an das Bremssteuersystem 4 als auch das redundante Bremssteuersystem 4' unterbrochen ist.
  • Insbesondere wenn sowohl das funktionale Hauptsteuergerät 1 als auch das redundante Hauptsteuergerät 1', beispielsweise wegen eines Kabelbruches aufgrund einer Scheuerstelle und/oder wegen einer Unterbrechung einer Datenübertragung aufgrund von Störungen in Bezug auf eine elektromagnetische Verträglichkeit, hinsichtlich ihrer Funktionalität eingeschränkt sind, besteht die Gefahr, dass das Antriebssteuersystem 2 und/oder das Lenksystem 3 sowie das redundante Lenksystem 3' und/oder das Bremssteuersystem 4 sowie das redundante Bremssteuersystem 4' keine weiteren für ihren Betrieb erforderlichen Informationen erhalten und somit ein Lenken und/oder Bremsen des Fahrzeuges 1 nicht möglich sind bzw. ist und dadurch ein Unfallrisiko erheblich steigt.
  • Beide Bremssteuersysteme 4, 4' könnten, da sie z. B. weder in ihrer Stromversorgung unterbrochen sind, noch einen Defekt aufweisen, eine Funktionalität Verzögern umsetzen. Eine Ausführung der Verzögerung ist hingegen nicht möglich, da den beiden Bremssteuersystemen 4, 4' aufgrund der unterbrochenen Datenübertragung zu den Hauptsteuergeräten 1, 1' nicht bekannt ist, ob und wie stark das Fahrzeug verzögert werden soll.
  • Um eine solche in 3 dargestellte Situation bei Auftreten derartiger Fehlerereignisse F weitestgehend ausschließen zu können, ist vorgesehen, dass das Hauptsteuergerät 1 und das redundante Hauptsteuergerät 1' in seiner Normalfunktion, d. h. ohne eingetretenes Fehlerereignis und/oder ohne Ausfall, die fortlaufend ermittelte Notfallsolltrajektorie N an das Antriebssteuersystem 2, an das Lenksystem 3, an das redundante Lenksystem 3', an das Bremssteuersystem 4 und an das redundante Bremssteuersystem 4' übermittelt, wie in 4 gezeigt ist.
  • Die übermittelte Notfallsolltrajektorie N wird dann von dem Antriebssteuersystem 2, dem Lenksystem 3, dem redundanten Lenksystem 3', dem Bremssteuersystem 4 und dem redundanten Bremssteuersystem 4' gespeichert.
  • Tritt dann der Fall ein, dass die Datenübertragung von dem Hauptsteuergerät 1 und dem redundanten Hauptsteuergerät 1' zu dem Antriebssteuersystem 2, dem Lenksystem 3, dem redundanten Lenksystem 3', dem Bremssteuersystem 4 und dem redundanten Bremssteuersystem 4' unterbrochen ist, so setzen diese die jeweils zuletzt empfangene Notfallsolltrajektorie N um.
  • Die Notfallsolltrajektorie N für das Antriebssteuersystem 2 setzt die Notfallsolltrajektorie N beispielsweise derart um, dass eine Kupplung einen offenen oder einen geschlossenen Zustand aufweist, in Abhängigkeit davon, was im vorangegangenen Betriebszustand ein sicherer Zustand gewesen ist.
  • Für das Lenksystem 3 kann die Notfallsolltrajektorie N beinhalten, dass ein Lenkwinkelverlauf beibehalten wird oder das Fahrzeug einem weiteren Verlauf einer Kurvenkrümmung folgt.
  • Für das Bremssteuersystem 4 kann die Notfallsolltrajektorie N vorgeben, dass ein Verzögerungsverlauf, d. h. z. B. mit einer Rampe im Verzögerungsverlauf von 0 bis 3m/s2, umgesetzt wird.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 102015003124 A1 [0002]

Claims (1)

  1. Verfahren zur Steuerung eines automatisiert fahrenden Fahrzeuges bei Eintritt eines Fehlerereignisses (F), wobei mittels eines Hauptsteuergerätes (1) des Fahrzeuges während einer Normalfunktion des automatisierten Fahrbetriebes fortlaufend eine Notfallsolltrajektorie (N) ermittelt, an ein Bremssteuersystem (4) übermittelt und in diesem gespeichert wird, wobei jeweils eine zuletzt gespeicherte Notfallsolltrajektorie (N) bei einem eingetretenen Fehlerereignis (F), bei welchem eine Anwendung einer regulären Solltrajektorie nicht mehr möglich ist, zur Trajektorienregelung angewendet wird, dadurch gekennzeichnet, dass - das Hauptsteuergerät (1) redundant ausgeführt ist und ein Antriebssteuersystem (2) vorgesehen ist, - die mittels des Hauptsteuergerätes (1) ermittelte Notfallsolltrajektorie (N) zusätzlich an ein redundant ausgeführtes Lenksystem (3') und an das Antriebssteuersystem (2) übermittelt und gespeichert wird und - im Fall, dass ein Fehlerereignis (F) in Bezug auf eine redundant ausgeführte Verbindung zwischen dem redundant ausgeführten Hauptsteuergerät (1') und der redundant ausgeführten Bremssteuereinheit (4'), einem redundant ausgeführten Lenksystem (3') oder dem Antriebssteuersystem (2) eintritt, mittels des Bremssteuersystems (4), des Lenksystems (3) und/oder des Antriebssteuersystems (2) die zuletzt gespeicherte Notfallsolltrajektorie (N) zur Trajektorienregelung angewendet wird.
DE102021000369.1A 2021-01-26 2021-01-26 Verfahren zur Steuerung eines automatisiert fahrenden Fahrzeuges Pending DE102021000369A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102021000369.1A DE102021000369A1 (de) 2021-01-26 2021-01-26 Verfahren zur Steuerung eines automatisiert fahrenden Fahrzeuges

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102021000369.1A DE102021000369A1 (de) 2021-01-26 2021-01-26 Verfahren zur Steuerung eines automatisiert fahrenden Fahrzeuges

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102021000369A1 true DE102021000369A1 (de) 2021-03-25

Family

ID=74846049

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102021000369.1A Pending DE102021000369A1 (de) 2021-01-26 2021-01-26 Verfahren zur Steuerung eines automatisiert fahrenden Fahrzeuges

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102021000369A1 (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113682321A (zh) * 2021-08-24 2021-11-23 蔚来汽车科技(安徽)有限公司 用于在汽车电子系统中转移车辆控制权的方法和装置
CN114104002A (zh) * 2021-12-21 2022-03-01 华人运通(江苏)技术有限公司 自动驾驶系统监控方法、装置、设备和存储介质
CN114348027A (zh) * 2022-02-07 2022-04-15 中国第一汽车股份有限公司 车辆控制方法、装置、平台及存储介质
DE102021003867B3 (de) 2021-07-27 2023-01-12 Mercedes-Benz Group AG Verfahren und Vorrichtung zum Betreiben eines Fahrzeugs in einem automatisierten Fahrbetrieb
WO2023012243A1 (de) * 2021-08-05 2023-02-09 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft System, verfahren und software zum betreiben eines fahrerassistenzsystems
DE102022203853A1 (de) 2022-04-20 2023-10-26 Volkswagen Aktiengesellschaft Verfahren und Vorrichtung zum Abbremsen eines Fahrzeugs bei Ausfall der Bremsensteuerung

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102021003867B3 (de) 2021-07-27 2023-01-12 Mercedes-Benz Group AG Verfahren und Vorrichtung zum Betreiben eines Fahrzeugs in einem automatisierten Fahrbetrieb
US12491912B2 (en) 2021-07-27 2025-12-09 Mercedes-Benz Group AG Method and device for operating a vehicle in an automated driving operation
WO2023012243A1 (de) * 2021-08-05 2023-02-09 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft System, verfahren und software zum betreiben eines fahrerassistenzsystems
CN113682321A (zh) * 2021-08-24 2021-11-23 蔚来汽车科技(安徽)有限公司 用于在汽车电子系统中转移车辆控制权的方法和装置
CN114104002A (zh) * 2021-12-21 2022-03-01 华人运通(江苏)技术有限公司 自动驾驶系统监控方法、装置、设备和存储介质
CN114104002B (zh) * 2021-12-21 2023-11-21 华人运通(江苏)技术有限公司 自动驾驶系统监控方法、装置、设备和存储介质
CN114348027A (zh) * 2022-02-07 2022-04-15 中国第一汽车股份有限公司 车辆控制方法、装置、平台及存储介质
CN114348027B (zh) * 2022-02-07 2023-11-28 中国第一汽车股份有限公司 车辆控制方法、装置、平台及存储介质
DE102022203853A1 (de) 2022-04-20 2023-10-26 Volkswagen Aktiengesellschaft Verfahren und Vorrichtung zum Abbremsen eines Fahrzeugs bei Ausfall der Bremsensteuerung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102021000369A1 (de) Verfahren zur Steuerung eines automatisiert fahrenden Fahrzeuges
EP4396049B1 (de) Verfahren zum betreiben eines elektropneumatischen bremssystems, ausfallsicherheitsventileinheit, elektropneumatisches bremssystem, fahrzeug
DE102012211901A1 (de) Verfahren zur Spurhalteunterstützung für Kraftfahrzeuge
DE102020130277A1 (de) Ausfallsicherheitsventileinheit, Elektronisch steuerbares pneumatisches Bremssystem, Verfahren zum Betreiben eines Bremssystems
EP3661819B1 (de) Kontrollsystem für ein kraftfahrzeug, kraftfahrzeug, verfahren zur kontrolle eines kraftfahrzeugs, computerprogrammprodukt und computerlesbares medium
DE102018112846A1 (de) Steuereinrichtung und Verfahren für die Ansteuerung eines Aktuators zur Betätigung von Bremsmitteln eines Fahrzeuges, insbesondere eines Schienenfahrzeuges
EP2060459B1 (de) Bremsanlage für ein Schienenfahrzeug und Verfahren zum Abbremsen des Schienenfahrzeugs und Bremssteuerung für eine derartige Bremsanlage
DE102020200494A1 (de) Bremssystem, Mehrzahl von Steuergeräten für ein Bremssystem, sowie Verfahren zum Betreiben eines Bremssystems
DE102007013511A1 (de) Kraftfahrzeug mit einem X-by-wire-System und Verfahren zum Betreiben eines X-by-wire-Systems eines Kraftfahrzeugs
DE102004041672B4 (de) Notbremseinrichtung und Bremssystem für ein Schienenfahrzeug sowie Verfahren zum Sicherstellen einer Notbremsfunktion bei Schienenfahrzeugen
EP2681097A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur eingabe einer zugdatenfolge
EP3419872B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur steuerung oder regelung einer bremsanlage
DE102018121396A1 (de) Funktionelles Redundanzmanagementsystem für Fahrzeuge und Verfahren zum funktionellen Redundanzmanagement
DE102015110229A1 (de) Schienenfahrzeugbremssystem und Verfahren zum Betreiben eines Schienenfahrzeugbremssystems
DE102021002442A1 (de) Verfahren zum Betrieb einer elektrischen Feststellbremsvorrichtung eines Fahrzeugs
EP3038868B2 (de) Verfahren zum bremsen eines schienenfahrzeugs und steuer- und/oder regeleinrichtung für ein bremssystem
DE102012218252A1 (de) Verfahren zur Inbetriebnahme eines Fahrzeuggetriebes und/oder einer Fahrzeugkupplung
DE102022203852A1 (de) Feststellbremsvorrichtung für ein Kraftfahrzeug
DE102021206145A1 (de) Verfahren zum Bremsen eines autonom fahrenden Kraftfahrzeugs
DE102017220068A1 (de) Verfahren und Onboard-Steuereinheit zum Steuern und/oder Überwachen von Komponenten eines Schienenfahrzeugs
DE102010062476A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Ansteuern eines Kfz-Antriebsstranges
DE102018221704A1 (de) Bediensystem für ein Fahrzeug
DE102018200663A1 (de) Verfahren zum Überführen eines Kraftfahrzeugs aus einer Bewegung in den Stillstand, Verwendungen des Verfahrens, Kraftfahrzeug sowie Getriebesteuerungseinheit für ein Kraftfahrzeuggetriebe
AT391454B (de) Bremseinrichtung fuer ein fahrzeug, insbesondere ein zahnradfahrzeug
DE102024200438A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Steuern eines Systems mit Anforderungen an dessen funktionale Sicherheit

Legal Events

Date Code Title Description
R230 Request for early publication
R081 Change of applicant/patentee

Owner name: DAIMLER TRUCK AG, DE

Free format text: FORMER OWNER: DAIMLER AG, STUTTGART, DE