DE10202026C1 - Vakuum-Destillationseinrichtung - Google Patents
Vakuum-DestillationseinrichtungInfo
- Publication number
- DE10202026C1 DE10202026C1 DE2002102026 DE10202026A DE10202026C1 DE 10202026 C1 DE10202026 C1 DE 10202026C1 DE 2002102026 DE2002102026 DE 2002102026 DE 10202026 A DE10202026 A DE 10202026A DE 10202026 C1 DE10202026 C1 DE 10202026C1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- vacuum
- liquid
- distillation device
- container
- valve
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 239000007788 liquid Substances 0.000 title claims abstract description 135
- 238000012432 intermediate storage Methods 0.000 title claims abstract description 57
- 238000005292 vacuum distillation Methods 0.000 title claims abstract description 49
- 230000008719 thickening Effects 0.000 title claims description 4
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 claims abstract description 26
- 238000009826 distribution Methods 0.000 claims abstract description 3
- 238000003860 storage Methods 0.000 claims abstract description 3
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims description 47
- 238000007667 floating Methods 0.000 claims description 10
- 238000012546 transfer Methods 0.000 claims description 7
- 230000001914 calming effect Effects 0.000 claims description 5
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 4
- 238000001704 evaporation Methods 0.000 claims description 2
- 230000008020 evaporation Effects 0.000 claims description 2
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 2
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 claims 2
- 239000010802 sludge Substances 0.000 claims 2
- 238000005496 tempering Methods 0.000 claims 2
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 claims 2
- 239000000203 mixture Substances 0.000 claims 1
- 239000000543 intermediate Substances 0.000 description 15
- 238000000034 method Methods 0.000 description 9
- 238000004821 distillation Methods 0.000 description 5
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 5
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 4
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 4
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 4
- 241000272165 Charadriidae Species 0.000 description 3
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 3
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 3
- 239000002918 waste heat Substances 0.000 description 3
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 238000013461 design Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 239000002351 wastewater Substances 0.000 description 2
- 238000009835 boiling Methods 0.000 description 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 238000009833 condensation Methods 0.000 description 1
- 230000005494 condensation Effects 0.000 description 1
- 239000000110 cooling liquid Substances 0.000 description 1
- 238000010612 desalination reaction Methods 0.000 description 1
- 230000006866 deterioration Effects 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000007639 printing Methods 0.000 description 1
- 238000011084 recovery Methods 0.000 description 1
- 239000013535 sea water Substances 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D3/00—Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
- B01D3/10—Vacuum distillation
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D1/00—Evaporating
- B01D1/0088—Cascade evaporators
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D1/00—Evaporating
- B01D1/22—Evaporating by bringing a thin layer of the liquid into contact with a heated surface
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vakuum-Destillationseinrichtung, mit einem Vakuumbehälter (1), mit einer Vakuumpumpe (7) und mit im Vakuumbehälter (1) angeordneten Wärmetauschern (5), auf die die Flüssigkeit mittels einer Verteileinrichtung (12) aufgebbar ist, wobei der erzeugte Dampf mittels der Vakuumpumpe (7) abziehbar und kondensierbar und als Destillat abführbar ist. DOLLAR A Die Einrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß dme Vakuumbehälter (1) mindestens ein Flüssigkeits-Zwischenspeicherbehälter (2) zugeordnet ist, DOLLAR A daß der Zwischenspeicherbehälter (2) einen mit dem tiefsten Bereich des Vakuumbehälters (1) verbundenen Flüssigkeitseinlaß (9) mit einem Einlaßventil (10) aufweist, DOLLAR A daß der Zwischenspeicherbehälter (2) einen zur Verteileinrichtung (12) im oberen Bereich des Vakuumbehälters (1) führenden, in Form mindestens einer Steigleitung (11) ausgeführten Flüssigkeitsauslaß aufweist und DOLLAR A daß der Zwischenspeicherbehälter (2) über ein Belüftungsventil (20) mit der Atmosphäre verbindbar ist.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vakuum-
Destillationseinrichtung, insbesondere für die Eindickung
oder Aufkonzentration von Flüssigkeiten, gemäß dem Ober
begriff des Patentanspruchs 1.
Vakuum-Destillationseinrichtungen mit den im Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 genannten Merkmalen sind aus einem
vorveröffentlichten Produktinformationsblatt (ohne Druck
datum) "Water cooled Vacuum Condensers" der Firma Serck
Como GmbH, Geesthacht und Hamburg, bekannt. Um die Flüs
sigkeit mehrfach über die Wärmetauscher zu leiten, weisen
diese bekannten Einrichtungen Flüssigkeitspumpen auf, die
für die gewünschte Kreislauf-Förderung der Flüssigkeit
sorgen sollen. Auch für das Abführen der eingedickten
oder aufkonzentrierten Flüssigkeit werden bisher übli
cherweise Pumpen eingesetzt. Dabei tritt in der Praxis
häufig das Problem auf, daß sich aufgrund des Vakuums im
Vakuumbehälter sehr schnell und häufig Dampfblasen in den
zu den Pumpen führenden Leitungen und/oder in den Pumpen
selbst bilden. Diese Dampfblasenbildung führt zu einem
sofortigen Verlust der Förderleistung der Pumpe, so daß
dadurch die Einrichtung funktionsunfähig wird. Um diesem
Problem abzuhelfen, ist schon vorgeschlagen worden, die
Destillationseinrichtung mit relativ großen Höhendiffe
renzen zu gestalten, wobei der Vakuumbehälter sehr hoch,
z. B. auf langen Stelzen, angeordnet wird und die Pumpen
so tief wie möglich am Fuß der Stelzen installiert wer
den. Hierdurch soll erreicht werden, daß eine so hohe
Flüssigkeitssäule auf der Ansaugseite der Pumpe bestehen
bleibt, daß sich im Zulauf der Pumpe oder in der Pumpe
selbst aufgrund des nun höheren Flüssigkeitsdrucks keine
Dampfblasen mehr bilden können. Diese Konstruktion ist
aber sehr platzraubend, insbesondere hinsichtlich ihrer
Höhe, und dadurch oft nur schwer oder nicht in vorhande
nen Gebäuden unterzubringen. Außerdem löst die "Stelzen-
Destillationseinrichtung" das Problem der Dampfblasenbil
dung in oder vor den Pumpen nicht zufriedenstellend.
Aus DE 22 07 085 B2 und aus DE-OS 21 11 465 sind Vakuum-
Destillationsverfahren und -vorrichtungen bekannt, die
jeweils eine Steigleitung verwenden, um eine zu verdamp
fende Flüssigkeit mittels Druckdifferenz aus einem Vor
ratsbereich mit atmosphärischem Luftdruck in den Vakuum
behälter zu führen. Dabei ist aber bei der Vorrichtung
gemäß DE 22 07 085 B2 ein mehrmaliger Durchlauf der Flüs
sigkeit durch den Vakuumbehälter nur mit Hilfe einer Pum
pe möglich, was den technischen Aufwand erhöht. Bei der
in der DE-OS 21 11 465 gezeigten Vorrichtung ist nur ein
einmaliger Durchlauf der Flüssigkeit durch den Vakuumbe
hälter vorgesehen, was die Wirkung des Verfahrens sehr
begrenzt.
Für die vorliegende Erfindung stellt sich deshalb die
Aufgabe, eine Vakuum-Destillationseinrichtung der ein
gangs genannten Art zu schaffen, die die dargelegten
Nachteile vermeidet und mit der insbesondere ein zuver
lässiger und wirksamer Betrieb bei vergleichsweise einfa
cher und kompakter Bauweise sichergestellt ist.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt erfindungsgemäß mit ei
ner Vakuum-Destillationseinrichtung der eingangs genann
ten Art, die die kennzeichnenden Merkmale des Patentan
spruchs 1 aufweist.
Bei der erfindungsgemäßen Vakuum-Destillationseinrichtung
ist vorteilhaft ein Betrieb ohne Pumpe für die Kreislauf
förderung der Flüssigkeit und auch ohne Pumpe für den Ab
zug der eingedickten oder aufkonzentrierten Flüssigkeit
möglich. Die einzige Pumpe, die die Vakuum-
Destillationseinrichtung gemäß Erfindung noch benötigt,
ist die Vakuumpumpe zur Evakuierung des Vakuumbehälters.
Diese vorteilhaft einfache Konstruktion erlaubt einen zu
verlässigen Betrieb der Destillationseinrichtung, da man
gels Pumpen diese nicht mehr durch entstehende Dampfbla
sen außer Funktion gesetzt werden können. Außerdem werden
weniger bewegliche Teile, wie Pumpenmotoren
und Pumpenflügel oder -kolben, benötigt, so daß sowohl
der Investitionsaufwand als auch der Wartungsaufwand
kleiner werden. Die erfindungsgemäße Vakuum-
Destillationseinrichtung erlaubt eine Betriebsweise, bei
der alle Fördervorgänge allein durch geschickte Ausnut
zung von Druckdifferenzen nur mittels der Vakuumpumpe an
getrieben werden. Vorzugsweise wird dabei die erfindungs
gemäße Vakuum-Destillationseinrichtung wie folgt betrie
ben:
In den zunächst noch unter atmosphärischem Luftdruck ste henden Vakuumbehälter wird eine vorgegebene Menge an ein zudickender oder aufzukonzentrierender Flüssigkeit einge leitet. Der Zwischenspeicherbehälter steht zu dieser Zeit ebenfalls noch unter atmosphärischem Luftdruck, so daß zwischen diesen beiden Behältern keine Druckdifferenz be steht. In diesem Zustand ist das Einlaßventil des Flüs sigkeitseinlasses des Zwischenspeicherbehälters geöffnet und zumindest ein Teil der in den Vakuumbehälter einge leiteten Flüssigkeit strömt in den Zwischenspeicherbehäl ter. Nach Verschließen des Zulaufs wird die Vakuumpumpe in Tätigkeit gesetzt. Diese Vakuumpumpe ist an ihrer Saugseite mit dem Vakuumbehälter verbunden und evakuiert diesen auf ein vorgebbares Vakuum, bei dem der Siedepunkt der Flüssigkeit stark herabgesetzt ist. Das Einlaßventil des Zwischenspeicherbehälters ist nun geschlossen. Dies führt dazu, daß der Druck im Vakuumbehälter niedriger wird als im Zwischenspeicherbehälter. Durch Öffnen des Belüftungsventils wird der Zwischenspeicherbehälter unter atmosphärischen Luftdruck gesetzt. Dies führt dazu, daß die Druckdifferenz zwischen dem Zwischenspeicherbehälter und dem Vakuumbehälter die Flüssigkeit aus dem Zwischen speicherbehälter durch die Steigleitung in den Vakuumbe hälter und auf die dort angeordneten Wärmetauscher lei tet. Dieser Vorgang läuft solange ab, bis im Zwischen speicherbehälter keine Flüssigkeit mehr in die Steiglei tung gedrückt wird. Die Belüftung des Zwischenspeicherbe hälters wird wieder geschlossen und die Vakuumpumpe eva kuiert nun auch den Zwischenspeicherbehälter über die Steigleitung, bis im Zwischenspeicherbehälter das gleiche Vakuum herrscht wie im Vakuumbehälter. In diesem druckmä ßig ausgeglichenen Zustand wird wieder das Einlaßventil des Zwischenspeicherbehälters geöffnet, wodurch wieder eine bestimmte Flüssigkeitsmenge aus dem Vakuumbehälter in den Zwischenspeicherbehälter überströmt, bis dieser gefüllt ist. Zugleich kann nun neue, zu behandelnde Flüs sigkeit in den Vakuumbehälter nachgefüllt werden. Hierauf schließt wieder das Einlaßventil und das Belüftungsventil für den Zwischenspeicherbehälter wird geöffnet. Auf diese Weise beginnt der Fördervorgang von neuem. Die Menge der durch die Steigleitung strömenden Flüssigkeit wird durch deren Querschnitt und Länge, also den dadurch hervorgeru fenen Strömungswiderstand bestimmt. Bedarfsweise kann hier ein Regulierventil zur Einstellung einer gewünschten Strömungsmenge vorgesehen sein. Der im Vakuumbehälter durch die teilweise Verdampfung der Flüssigkeit entste hende Dampf wird durch die Vakuumpumpe abgezogen und kann als Destillatflüssigkeit und/oder Destillatdampf aufge fangen oder abgeleitet werden. Die aufkonzentrierte oder eingedickte Rest-Flüssigkeit sammelt sich im unteren Be reich des Zwischenspeicherbehälters, von wo aus sie von Zeit zu Zeit abgelassen werden kann. Der Ablaß erfolgt zweckmäßig immer dann, wenn im Zwischenspeicherbehälter atmosphärischer Luftdruck herrscht, so daß dann der Ablaß der Rest-Flüssigkeit einfach durch Schwerkraftwirkung er reicht werden kann; ein Abzug gegen ein Vakuum muß hier nicht erfolgen. Diese Betriebsweise der Destillationsein richtung ist auf der einen Seite überraschend einfach und auf der anderen Seite sehr wirkungsvoll, so daß ein sehr zuverlässiger und sehr wirtschaftlicher Betrieb der Vaku um-Destillationseinrichtung erwartet werden kann.
In den zunächst noch unter atmosphärischem Luftdruck ste henden Vakuumbehälter wird eine vorgegebene Menge an ein zudickender oder aufzukonzentrierender Flüssigkeit einge leitet. Der Zwischenspeicherbehälter steht zu dieser Zeit ebenfalls noch unter atmosphärischem Luftdruck, so daß zwischen diesen beiden Behältern keine Druckdifferenz be steht. In diesem Zustand ist das Einlaßventil des Flüs sigkeitseinlasses des Zwischenspeicherbehälters geöffnet und zumindest ein Teil der in den Vakuumbehälter einge leiteten Flüssigkeit strömt in den Zwischenspeicherbehäl ter. Nach Verschließen des Zulaufs wird die Vakuumpumpe in Tätigkeit gesetzt. Diese Vakuumpumpe ist an ihrer Saugseite mit dem Vakuumbehälter verbunden und evakuiert diesen auf ein vorgebbares Vakuum, bei dem der Siedepunkt der Flüssigkeit stark herabgesetzt ist. Das Einlaßventil des Zwischenspeicherbehälters ist nun geschlossen. Dies führt dazu, daß der Druck im Vakuumbehälter niedriger wird als im Zwischenspeicherbehälter. Durch Öffnen des Belüftungsventils wird der Zwischenspeicherbehälter unter atmosphärischen Luftdruck gesetzt. Dies führt dazu, daß die Druckdifferenz zwischen dem Zwischenspeicherbehälter und dem Vakuumbehälter die Flüssigkeit aus dem Zwischen speicherbehälter durch die Steigleitung in den Vakuumbe hälter und auf die dort angeordneten Wärmetauscher lei tet. Dieser Vorgang läuft solange ab, bis im Zwischen speicherbehälter keine Flüssigkeit mehr in die Steiglei tung gedrückt wird. Die Belüftung des Zwischenspeicherbe hälters wird wieder geschlossen und die Vakuumpumpe eva kuiert nun auch den Zwischenspeicherbehälter über die Steigleitung, bis im Zwischenspeicherbehälter das gleiche Vakuum herrscht wie im Vakuumbehälter. In diesem druckmä ßig ausgeglichenen Zustand wird wieder das Einlaßventil des Zwischenspeicherbehälters geöffnet, wodurch wieder eine bestimmte Flüssigkeitsmenge aus dem Vakuumbehälter in den Zwischenspeicherbehälter überströmt, bis dieser gefüllt ist. Zugleich kann nun neue, zu behandelnde Flüs sigkeit in den Vakuumbehälter nachgefüllt werden. Hierauf schließt wieder das Einlaßventil und das Belüftungsventil für den Zwischenspeicherbehälter wird geöffnet. Auf diese Weise beginnt der Fördervorgang von neuem. Die Menge der durch die Steigleitung strömenden Flüssigkeit wird durch deren Querschnitt und Länge, also den dadurch hervorgeru fenen Strömungswiderstand bestimmt. Bedarfsweise kann hier ein Regulierventil zur Einstellung einer gewünschten Strömungsmenge vorgesehen sein. Der im Vakuumbehälter durch die teilweise Verdampfung der Flüssigkeit entste hende Dampf wird durch die Vakuumpumpe abgezogen und kann als Destillatflüssigkeit und/oder Destillatdampf aufge fangen oder abgeleitet werden. Die aufkonzentrierte oder eingedickte Rest-Flüssigkeit sammelt sich im unteren Be reich des Zwischenspeicherbehälters, von wo aus sie von Zeit zu Zeit abgelassen werden kann. Der Ablaß erfolgt zweckmäßig immer dann, wenn im Zwischenspeicherbehälter atmosphärischer Luftdruck herrscht, so daß dann der Ablaß der Rest-Flüssigkeit einfach durch Schwerkraftwirkung er reicht werden kann; ein Abzug gegen ein Vakuum muß hier nicht erfolgen. Diese Betriebsweise der Destillationsein richtung ist auf der einen Seite überraschend einfach und auf der anderen Seite sehr wirkungsvoll, so daß ein sehr zuverlässiger und sehr wirtschaftlicher Betrieb der Vaku um-Destillationseinrichtung erwartet werden kann.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der er
findungsgemäßen Vakuum-Destillationseinrichtung sind Ge
genstand der Unteransprüche.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden
anhand einer Zeichnung erläutert. Die Figuren der Zeich
nung zeigen:
Fig. 1 eine Vakuum-Destillationseinrichtung in einer
schematischen Seitenansicht mit offenen Behältern
und
Fig. 2 die Vakuum-Destillationseinrichtung aus Fig. 1
ebenfalls in einer schematischen Seitenansicht
mit offenen Behältern, nun in einer um 90° ge
drehten Blickrichtung.
Wie die Fig. 1 der Zeichnung zeigt, besteht das hier
dargestellte Ausführungsbeispiel einer Vakuum-
Destillationseinrichtung aus einem Vakuumbehälter 1, der
als stehender Kessel ausgeführt ist, der auf mehreren
Standfüßen 17 ruht. Der den Vakuumbehälter 1 bildende
Kessel besteht aus zwei übereinander angeordneten, je
weils hohlzylindrischen Segmenten 13, 13' sowie aus einem
Boden 14 und einem Deckel 15, die jeweils in üblicher Art
und Weise gewölbt sind, um den auftretenden Druckdiffe
renzen möglichst gut Stand zu halten. Die Segmente 13,
13' sowie der Boden 14 und der Deckel 15 sind jeweils
über Flanschverbindungen 18 mit zwischenliegenden Dicht
ringen 19 dicht, jedoch bei Bedarf lösbar, miteinander
verbunden.
Im Bereich des unteren Segments 13' des Vakuumbehälters 1
ist ein Zwischenboden 8 dicht eingebaut, wodurch unter
halb des Zwischenbodens 8 ein Zwischenspeicherbehälter 2
gebildet wird. Der Zwischenboden 8 ist flach trichterför
mig ausgeführt und besitzt in seinem im Zentrum liegenden
tiefsten Bereich eine Durchbrechung. Diese Durchbrechung
bildet einen Flüssigkeitseinlaß 9 aus dem Vakuumbehälter
1 in den Zwischenspeicherbehälter 2, wobei im Flüssig
keitseinlaß 9 ein Einlaßventil 10 vorgesehen ist. Dieses
Ventil 10 besteht aus einer Ventil-Schwimmerkugel, die
bei im Zwischenspeicherbehälter 2 vorhandener Flüssigkeit
auf dieser aufschwimmt und so in ihrer oberen Stellung
den Flüssigkeitseinlaß 9 verschließt.
Im Vakuumbehälter 1 ist eine Anordnung aus mehreren Wär
metauschern in Form von Heizplatten 5 angebracht, wobei
die einzelnen Heizplatten 5 jeweils in vertikalen Ebenen
parallel zueinander positioniert sind. Die Heizplatten 5
sind in ihrem Inneren zur Durchleitung eines Heizmediums
hohl. Die in der Vakuum-Destillationseinrichtung einzu
dickende oder aufzukonzentrierende Flüssigkeit wird im
Umlauf über die Heizplatten 5 geleitet, wo jeweils ein
Teil der Flüssigkeit verdampft.
Zur Erzeugung des Vakuums im Inneren des Vakuumbehälters
1 dient eine Vakuumpumpe 7, die hier außerhalb des Vaku
umbehälters 1 unter dessen Boden 14 positioniert ist. Die
Vakuumpumpe 7 ist hier eine Flüssigkeitsring-Vakuumpumpe,
die für den Betrieb der Destillationseinrichtung mehrere
Vorteile hat, die später noch erläutert werden. Mit dem
Eingang der Vakuumpumpe 7 ist eine Leitung 52 verbunden,
die in das Innere des Vakuumbehälters 1 führt. Der Aus
gang der Vakuumpumpe 7 ist mit einer Leitung 69 verbun
den, die einen Destillat-Auslaß der Destillationseinrich
tung bildet.
Weiterhin ist im unteren Bereich des unteren Segments 13'
unterhalb des Zwischenbodens 8 ein Belüftungsventil 20
vorgesehen. Dieses Belüftungsventil 20 dient dazu, bei
Überschreiten eines vorgebbaren Flüssigkeitspegels im
Zwischenspeicherbehälter 2 diesen mittels atmosphärischer
Luft zu belüften. Hierzu besitzt das Belüftungsventil 20
einen durch die Wandung des unteren Segments 13' führen
den Rohrstutzen, der außerhalb des Segments 13' mit einem
Regulierventil 21' ausgestattet ist. Im Inneren des Zwi
schenspeicherbehälters 2 besitzt das Belüftungsventil 20
einen Betätigungshebel 23 mit einem daran verstellbar an
gebrachten Schwimmer 24. In der in der Zeichnung in
durchgezogenen Linien gezeigten tiefsten Stellung des
Schwimmers 24 ist das Belüftungsventil 20 verschlossen;
bei steigendem Flüssigkeitspegel im Zwischenspeicherbe
hälter 2 wird der Schwimmer 24 in die in gestrichelten
Linien dargestellte Position angehoben, wodurch das Be
lüftungsventil 20 öffnet.
Aus dem unteren Bereich des Zwischenspeicherbehälters 2
führt eine Steigleitung 11 nach oben in den oberen Be
reich des Vakuumbehälters 1. Das untere Ende 11' der
Steigleitung 11 liegt in einem geringen Abstand vom tief
sten Bereich des Bodens 14; zwischen dem unteren Ende 11'
der Steigleitung 11 und dem tiefsten Punkt des Bodens 14
ist noch ein Beruhigungssieb 16 angeordnet. Im tiefsten
Punkt des Bodens 14 mündet eine Ablaßleitung 66 aus dem
Zwischenspeicherbehälter 2 nach außen hin aus, die einen
Ablaß 65 für aufkonzentrierte oder eingedickte Rest-
Flüssigkeit bildet. Diese Ablaßleitung 66 besitzt in ih
rem Verlauf ein Rückschlagventil 67, das ein Einströmen
von atmosphärischer Luft in den Zwischenspeicherbehälter
2 ausschließt. Außerdem besitzt die Ablaßleitung 66 an
ihrem Ende ein Regulierventil 68, mit dem der Durchlaß
querschnitt der Ablaßleitung 66 einstellbar ist.
Die Steigleitung 11 läuft dichtend durch den Zwischenbo
den 8 nach oben und das obere Ende 11" der Steigleitung
11 liegt nahe dem Deckel 15 im Vakuumbehälter 1. Das Ende
11" der Steigleitung 11 ist mit einer Verteileinrichtung
12 für die Flüssigkeit verbunden, mit der die Flüssigkeit
auf die Oberfläche der Heizplatten 5 gleichmäßig verteilt
wird. Die Flüssigkeit strömt dann unter Schwerkraftwir
kung von oben nach unten über die Oberfläche der die Wär
metauscher bildenden Heizplatten 5, wird dabei erwärmt
und teilweise verdampft.
Im oberen Bereich des Vakuumbehälters 1 ist weiterhin ein
Gebläse 6 angeordnet. Der Eingang dieses Gebläses 6 ist
mit dem Innenraum des Vakuumbehälters 1 verbunden. Der
Ausgang des Gebläses 6 ist mit einer hier nicht beziffer
ten Leiteinrichtung verbunden, die ihrerseits zu Einläs
sen 50 für das Heizmedium in den Heizplatten 5 führt. Am
unteren Ende der Heizplatten 5 besitzen diese jeweils
mindestens einen Auslaß 51. Alle Auslässe 51 sind mit der
schon erwähnten Leitung 52, die als Sammelleitung zur Va
kuumpumpe 7 führt, verbunden.
Außer mit der Sammelleitung 52 sind die Auslässe 51 noch
mit einer Luft- und Dampf-Rückführleitung 55 verbunden,
die in der Fig. 1 links von den Heizplatten 5 sichtbar
ist. Diese Rückführleitung 55 besitzt einen gegenüber der
Sammelleitung 52 deutlich vergrößerten Querschnitt, um
eine Trennung von Luft und Dampf einerseits und Kondensat
andererseits zu erreichen. Luft und Dampf gelangen nach
oben hin durch das freie Ende der Rückführleitung 55 wie
der in den Innenraum des Vakuumbehälters 1; das Kondensat
fließt nach unten durch die Sammelleitung 52 zur Vakuum
pumpe 7. An ihrem freien, oberen Ende besitzt die Rück
führleitung 55 zur Vermeidung eines Kurzschlusses der vom
Gebläse 6 erzeugten Luft- und Dampfströmung ein einstell
bares Überdruckventil 56. Die Einstellung des Überdruck
ventils 56 erfolgt hier mittels eines verstellbaren Vor
belastungsgewichts 57. Der Überdruck auf der Druckseite
des Gebläses 6 beträgt in der Praxis beispielsweise etwa
50 mbar.
Das Gebläse 6 ist von einem Elektromotor 31 antreibbar,
der ebenfalls im Inneren des Vakuumbehälters 1 angeordnet
ist. Da im Vakuum keine wirksame Luftkühlung des Elektro
motors möglich wäre, wird dieser mittels Flüssigkeit ge
kühlt. Dazu besitzt der Motor 31 einen Motorwärmetauscher
31', der von einer Kühlflüssigkeit durchströmbar ist.
Hierzu ist der Motorwärmetauscher 31' über je eine Vor-
und Rücklaufleitung 30, 30' mit einem Neben-Auslaß und
einem Neben-Einlaß der Vakuumpumpe 7 verbunden. Als Flüs
sigkeit zur Kühlung bzw. Temperierung des Gebläsemotors
31 wird hier also Destillat-Flüssigkeit aus der Vakuum
pumpe 7 verwendet.
Um die Abwärme des Motors 31 des Gebläses 6 für die Er
wärmung der Flüssigkeit im Vakuumbehälter 1 nutzbar zu
machen, ist in der Rücklaufleitung 30' ein Wärmetauscher
32' vorgesehen, der im unteren Bereich des Vakuumbehäl
ters 1 unmittelbar über dem Zwischenboden 8 in der Flüs
sigkeit liegt.
Auf der anderen Seite ist es wichtig, daß der Motor 31
des Gebläses 6 nicht eine niedrigere Temperatur hat als
die Temperatur, die im Inneren des Vakuumbehälters 1
herrscht, da in diesem Falle der Motor 31 als Kondensator
wirken würde. Das am Motor 31 entstehende Kondensat würde
dabei aber ungenutzt wieder in die zu behandelnde Flüs
sigkeit abtropfen. Zudem könnte das Kondensat am oder im
Motor zu Schäden führen. Um dies zu vermeiden, dient der
Motorwärmetauscher 31' bei Bedarf gleichzeitig zur Erwär
mung des Motors 31, soweit dies erforderlich ist. Um den
Motor 31 auf eine der Temperatur der Flüssigkeit im Vaku
umbehälter 1 entsprechende Temperatur zu erwärmen, ist
auch in der Vorlaufleitung 30 von der Vakuumpumpe 7 zum
Motorwärmetauscher 31' ein Wärmetauscher 32 vorgesehen,
der ebenfalls im unteren Bereich des Vakuumbehälters 1
unmittelbar über dem Zwischenboden 8 in der Flüssigkeit
liegt.
Weiterhin umfaßt die Destillationseinrichtung gemäß Fig.
1 noch eine Anordnung von Abstreifern 42, die jeweils in
den von der Flüssigkeit durchströmten Zwischenräumen zwi
schen den einzelnen Heizplatten 5 angeordnet sind. Diese
Abstreifer 42 sind an einem gemeinsamen Traggestell 40
gehaltert. An seinem unteren Ende ist das Traggestell 40
mit mehreren Schwimmkörpern 41 verbunden, die auf der
Flüssigkeit im unteren Teil des Vakuumbehälters 1 auf
schwimmen und die zusammen mit dem Traggestell und allen
Abstreifern 42 den Schwankungen des Flüssigkeitspegels im
Vakuumbehälter 1 während des Betriebes der Einrichtung
folgen. Hierdurch werden die Abstreifer 42 aufwärts und
abwärts bewegt, wodurch sie eine Reinigung der Oberfläche
der Heizplatten 5 ausführen. Gleichzeitig bilden die Ab
streifer 42 eine Strömungsleiteinrichtung für die zwi
schen den Heizplatten 5 hindurchströmende Flüssigkeit,
was anhand der Fig. 2 noch näher erläutert werden wird.
Fig. 2 der Zeichnung zeigt die Vakuum
Destillationseinrichtung aus Fig. 1 nun in einer um 90°
gedrehten Blickrichtung, wobei einzelne Teile der Ein
richtung aus Übersichtlichkeitsgründen nicht eingezeich
net sind. Im Vakuumbehälter 1 liegt als größte Komponente
die Anordnung der Heizplatten 5, wobei hier in Fig. 2
nun der Blick auf eine Flachseite einer der Heizplatten 5
fällt. In dem so sichtbaren Zwischenraum liegen die Ab
streifer 42, die jeweils von außen nach innen hin mit ei
ner nach unten weisenden flachen Neigung angeordnet sind,
wodurch für die über die Heizplatten 5 strömende Flüssig
keit ein kaskadenförmiger oder mäanderförmiger Strömungs
weg gebildet wird. Links und rechts von den Heizplatten 5
liegen Teile des Traggestells 40, das die einzelnen Ab
streifer 42 miteinander sowie mit den zwei Schwimmkörpern
41 am unteren Ende des Traggestells 40 verbindet.
Ganz unten in Fig. 2 liegt wieder der Zwischenspeicher
behälter 2 unter dem Zwischenboden 8. In dessen Zentrum
ist wieder der Flüssigkeitseinlaß 9 mit dem Einlaßventil
10 sichtbar. Rechts im Zwischenspeicherbehälter 2 ist
auch hier das Belüftungsventil 20 eingezeichnet, wobei
das Belüftungsventil 20 hier in einer um 90° versetzten
Position dargestellt ist, um die Funktionszusammenhänge
besser erläutern zu können. In der Praxis ist das Belüf
tungsventil 20 nur einmal an dem Zwischenspeicherbehälter
2 erforderlich.
Oberhalb des Belüftungsventils 20 beginnt ein Luftüber
leitkanal 29 in Form einer Rohrleitung, die knapp unter
halb des Zwischenbodens 8 beginnt und die im oberen Be
reich des Vakuumbehälters 1 endet. Nahe dem unteren Ende
des Luftüberleitkanals 29 ist ein Ventil 26 unmittelbar
über dem Zwischenboden 8 angeordnet. Dieses Ventil 26 be
sitzt eine Ventilschwimmerkugel 27, die in ihrem angeho
benen Zustand, also oberhalb eines vorgebbaren Flüssig
keitspegels im unteren Bereich des Vakuumbehälters 1, den
Luftüberleitkanal 29 verschließt. Die Ventilschwimmerku
gel 27 ist nach unten hin mit einem Koppelglied 28 in
Form einer Stange mit einem unterseitigen Teller verbun
den. Hierdurch wird eine Kopplung mit dem Belüftungsven
til 20 geschaffen. Die Kopplung ist dabei derart, daß bei
abgesenkter Ventilschwimmerkugel 27, also bei offenem
Luftüberleitkanal 29, das Belüftungsventil 20 nicht öff
nen kann, weil dann das Koppelglied 28 den Schwimmer 24
des Belüftungsventils 20 an einer Aufwärtsbewegung im
Öffnungssinn hindert.
An der linken Seite des Vakuumbehälters 1 ist unmittelbar
über dem Zwischenboden 8 der zuvor schon erwähnte, in
Fig. 1 nicht sichtbare Zulauf 60 angeordnet. Durch diesen
Zulauf 60 kann eine zu behandelnde Flüssigkeit in den Va
kuumbehälter 1 eingeleitet werden. Der Zulauf 60 besitzt
außerhalb des Vakuumbehälters 1 ein äußeres Absperrventil
61, mit dem der Zulauf von außen her wahlweise absperrbar
oder freigebbar ist. Im Inneren des Vakuumbehälters 1 be
sitzt der Zulauf 60 weiterhin ein Schwimmerventil 62, das
mit einem Schwimmkörper 63 versehen ist, der in seiner
angehobenen Stellung das Schwimmerventil 62 verschließt
und in seiner abgesenkten Stellung das Schwimmerventil 62
öffnet.
Weiterhin ist auch in Fig. 2 die Steigleitung 11 aus dem
unteren Bereich des Zwischenspeicherbehälters 2 in den
oberen Bereich des Vakuumbehälters 1 zur dort angeordne
ten Flüssigkeits-Verteileinrichtung 12 dargestellt, wobei
auch die Steigleitung 11 hier im Vergleich zu Fig. 1 um
90° versetzt dargestellt ist. Aus der Verteileinrichtung
12 gelangt die dorthin geförderte Flüssigkeit zwischen
die einzelnen Heizplatten 5 und durchströmt deren
Zwischenräume auf dem kaskaden- oder mäanderförmigen Weg,
der durch die zuvor erwähnten Abstreifer 42 vorgegeben
wird.
Ganz oben im Vakuumbehälter 1 ist wieder das Gebläse 6
mit seinem Antriebsmotor 31 und dem zugehörigen Motorwär
metauscher 31' sichtbar. An den Auslaß des Gebläses 6
schließt sich die zu den Einlässen 50 der hohlen Heiz
platten 5 führende Leiteinrichtung an.
Ganz unten in Fig. 2 ist der Boden 14 des Vakuumbehäl
ters sichtbar, über dem in geringem Abstand das Beruhi
gungssieb 16 liegt. Nach oben hin ist der Vakuumbehälter
1, wie schon in Fig. 1 beschrieben, durch den Deckel 15
dicht verschlossen.
Bei ihrem praktischen Einsatz wird die Vakuum-
Destillationseinrichtung gemäß den Fig. 1 und 2 vor
zugsweise wie folgt betrieben:
Im Ausgangszustand sind der Vakuumbehälter 1 und der Zwi schenspeicherbehälter 2 belüftet, sie stehen also unter atmosphärischem Luftdruck. Es wird nun zunächst durch den Zulauf 60 eine vorgebbare Menge an zu behandelnder Flüs sigkeit in den Vakuumbehälter 1 eingeleitet. Da im Vaku umbehälter 1 und im Zwischenspeicherbehälter 2 der glei che Druck herrscht, strömt ein Teil der Flüssigkeit durch den Flüssigkeitseinlaß 9 und das nun offene Einlaßventil 10 in den Zwischenspeicherbehälter 2 und füllt diesen. Die Füllung des Vakuumbehälters 1 mit zu behandelnder Flüssigkeit endet, sobald der Schwimmkörper 63 das Schwimmerventil 62 am Zulauf 60 zwangsläufig verschließt. Dieser Zustand tritt ein, sobald der Flüssigkeitspegel den in einer dünn gestrichelten Linie in der Höhe des Schwimmers 63 dargestellten Stand erreicht. Nach Ein schalten der Vakuumpumpe 7 wird der Vakuumbehälter 1 nach und nach evakuiert. Das Einlaßventil 10 ist dabei ge schlossen, da dessen Schwimmkugel auf der Flüssigkeit im Zwischenspeicherbehälter 2 aufschwimmt und den Flüssig keitseinlaß 9 verschließt. Hierdurch wird eine Druckdif ferenz hervorgerufen, die dazu führt, daß Flüssigkeit aus dem Zwischenspeicherbehälter 2 durch die Steigleitung 11 zur Verteileinrichtung 12 im oberen Bereich des Vakuumbe hälters 1 gefördert wird. Die aus dem Zwischenspeicherbe hälter 2 abströmende Flüssigkeit wird zusätzlich durch unter atmosphärischem Druck stehende Luft nach oben ge fördert, die durch das nun von ihrem Schwimmer 24 geöff nete Belüftungsventil 20 in den Zwischenbehälter 2 ein strömt. Die Flüssigkeit tritt aus dem oberen Ende 11" der Steigleitung 11 aus und wird von der Verteileinrich tung 12 auf die Oberfläche der Heizplatten 5 verteilt und strömt über diese hinweg unter Schwerkraftwirkung nach unten und gelangt wieder in den unteren Bereich des Vaku umbehälters 1 oberhalb des Zwischenbodens 8. Dabei ver dampft ein Teil der Flüssigkeit. Der entstehende Dampf steigt innerhalb des Vakuumbehälters 1 nach oben und wird dort von dem Gebläse 6 angesaugt. Der angesaugte Dampf wird durch das Gebläse 6 verdichtet und mit einem gegen über dem im Vakuumbehälter 1 herrschenden Vakuum etwas erhöhten Druck durch die Einlässe 50 in das hohle Innere der Heizplatten 5 geführt. Durch die Druckerhöhung steigt die Temperatur des Flüssigkeitsdampfes an, so daß Wärme für die Erwärmung der Flüssigkeit, die die äußere Ober fläche der Heizplatten 5 überströmt, an die Flüssigkeit abgegeben werden kann. Gleichzeitig kondensiert ein Teil des Dampfes im hohlen Inneren der Heizplatten 5, wodurch zusätzlich die besonders wertvolle Kondensationswärme zur Erwärmung der Flüssigkeit gewonnen wird. Das entstehende Kondensat und der verbleibende Dampf werden über die Sam melleitung 52 von den Auslässen 51 der Heizplatten 5 ab gezogen. Das Kondensat fließt zur Vakuumpumpe 7; über schüssige Dampf- und ggf. Luftmengen werden durch die Rückführleitung 55 wieder in den Innenraum des Vakuumbehälters 1 geleitet und können von dort erneut vom Gebläse 6 angesaugt und durch die Heizplatten 5 gefördert werden. Da die Vakuumpumpe 7 eine Flüssigkeitsring- Vakuumpumpe ist, wird in der Pumpe 7 ein Teil des dorthin gelangenden Dampfes kondensiert, so daß am Destillat- Dampfes kondensiert, so daß am Destillat-Auslaß 69 wei testgehend destillierte Flüssigkeit, gegebenenfalls mit einem relativ geringen Dampfanteil, anfällt.
Im Ausgangszustand sind der Vakuumbehälter 1 und der Zwi schenspeicherbehälter 2 belüftet, sie stehen also unter atmosphärischem Luftdruck. Es wird nun zunächst durch den Zulauf 60 eine vorgebbare Menge an zu behandelnder Flüs sigkeit in den Vakuumbehälter 1 eingeleitet. Da im Vaku umbehälter 1 und im Zwischenspeicherbehälter 2 der glei che Druck herrscht, strömt ein Teil der Flüssigkeit durch den Flüssigkeitseinlaß 9 und das nun offene Einlaßventil 10 in den Zwischenspeicherbehälter 2 und füllt diesen. Die Füllung des Vakuumbehälters 1 mit zu behandelnder Flüssigkeit endet, sobald der Schwimmkörper 63 das Schwimmerventil 62 am Zulauf 60 zwangsläufig verschließt. Dieser Zustand tritt ein, sobald der Flüssigkeitspegel den in einer dünn gestrichelten Linie in der Höhe des Schwimmers 63 dargestellten Stand erreicht. Nach Ein schalten der Vakuumpumpe 7 wird der Vakuumbehälter 1 nach und nach evakuiert. Das Einlaßventil 10 ist dabei ge schlossen, da dessen Schwimmkugel auf der Flüssigkeit im Zwischenspeicherbehälter 2 aufschwimmt und den Flüssig keitseinlaß 9 verschließt. Hierdurch wird eine Druckdif ferenz hervorgerufen, die dazu führt, daß Flüssigkeit aus dem Zwischenspeicherbehälter 2 durch die Steigleitung 11 zur Verteileinrichtung 12 im oberen Bereich des Vakuumbe hälters 1 gefördert wird. Die aus dem Zwischenspeicherbe hälter 2 abströmende Flüssigkeit wird zusätzlich durch unter atmosphärischem Druck stehende Luft nach oben ge fördert, die durch das nun von ihrem Schwimmer 24 geöff nete Belüftungsventil 20 in den Zwischenbehälter 2 ein strömt. Die Flüssigkeit tritt aus dem oberen Ende 11" der Steigleitung 11 aus und wird von der Verteileinrich tung 12 auf die Oberfläche der Heizplatten 5 verteilt und strömt über diese hinweg unter Schwerkraftwirkung nach unten und gelangt wieder in den unteren Bereich des Vaku umbehälters 1 oberhalb des Zwischenbodens 8. Dabei ver dampft ein Teil der Flüssigkeit. Der entstehende Dampf steigt innerhalb des Vakuumbehälters 1 nach oben und wird dort von dem Gebläse 6 angesaugt. Der angesaugte Dampf wird durch das Gebläse 6 verdichtet und mit einem gegen über dem im Vakuumbehälter 1 herrschenden Vakuum etwas erhöhten Druck durch die Einlässe 50 in das hohle Innere der Heizplatten 5 geführt. Durch die Druckerhöhung steigt die Temperatur des Flüssigkeitsdampfes an, so daß Wärme für die Erwärmung der Flüssigkeit, die die äußere Ober fläche der Heizplatten 5 überströmt, an die Flüssigkeit abgegeben werden kann. Gleichzeitig kondensiert ein Teil des Dampfes im hohlen Inneren der Heizplatten 5, wodurch zusätzlich die besonders wertvolle Kondensationswärme zur Erwärmung der Flüssigkeit gewonnen wird. Das entstehende Kondensat und der verbleibende Dampf werden über die Sam melleitung 52 von den Auslässen 51 der Heizplatten 5 ab gezogen. Das Kondensat fließt zur Vakuumpumpe 7; über schüssige Dampf- und ggf. Luftmengen werden durch die Rückführleitung 55 wieder in den Innenraum des Vakuumbehälters 1 geleitet und können von dort erneut vom Gebläse 6 angesaugt und durch die Heizplatten 5 gefördert werden. Da die Vakuumpumpe 7 eine Flüssigkeitsring- Vakuumpumpe ist, wird in der Pumpe 7 ein Teil des dorthin gelangenden Dampfes kondensiert, so daß am Destillat- Dampfes kondensiert, so daß am Destillat-Auslaß 69 wei testgehend destillierte Flüssigkeit, gegebenenfalls mit einem relativ geringen Dampfanteil, anfällt.
Dieser Fördervorgang von Flüssigkeit durch die Steiglei
tung 11 nach oben läuft solange ab, bis der Zwischenspei
cherbehälter 2 sich auf ein Niveau in Höhe des unteren
Endes 11' der Steigleitung 11 entleert hat. Während des
Absinkend der Flüssigkeit schließt auch das Belüftungs
ventil 20 infolge des Absinkens seines Schwimmers 24. In
diesem Zustand wird dann keine Flüssigkeit mehr durch die
Steigleitung 11 nach oben gefördert sondern nur noch eine
kleine Menge Luft, durch die die Steigleitung 11 freige
blasen wird. Inzwischen hat oberhalb des Zwischenbodens 8
im unteren Bereich des Vakuumbehälters 1 die Flüssigkeit
einen Pegel erreicht, der knapp unterhalb der Heizplatten
5 liegt, wie durch die dort eingezeichnete dünne gestri
chelte Linie angedeutet ist.
Da nun die Steigleitung 11 keine Flüssigkeit mehr ent
hält, wird nun bei weiterhin arbeitender Vakuumpumpe 7
auch der Zwischenspeicherbehälter 2 auf den gleichen Un
terdruck evakuiert wie der Vakuumbehälter 1. Sobald ein
annähernder Druckausgleich zwischen dem Vakuumbehälter 1
und dem Zwischenspeicherbehälter 2 eintritt, fällt die
Ventilkugel des Einlaßventils 10 nach unten hin ab, da
sie weder durch eine Druckdifferenz noch durch ein Auf
schwimmen in Flüssigkeit in ihrer oberen Stellung gehal
ten werden kann. Hierdurch wird der Flüssigkeitseinlaß 9
aus dem unteren Teil des Vakuumbehälters 1 in den Zwi
schenspeicherbehälter 2 geöffnet. Nachdem eine gewisse
Menge an Flüssigkeit aus dem Vakuumbehälter 1 in den Zwi
schenspeicherbehälter 2 geströmt ist, fällt aufgrund des
im Vakuumbehälter 1 absinkenden Flüssigkeitspegels die
Schwimmkugel 27 des Luftüberleitventils 26 nach unten und
gibt dadurch den Luftüberleitkanal 29 frei. Hierdurch
wird die von der zuströmenden Flüssigkeit aus dem Inneren
des Zwischenspeicherbehälters 2 verdrängte Luft in den
oberen Bereich des Vakuumbehälters 1 abgeführt, was das
Füllen des Zwischenspeicherbehälters beschleunigt.
Gleichzeitig sorgt das nach unten hin abgefallene Luft
überleitventil 26 dafür, daß das Belüftungsventil 20
zwangsweise in seiner Schließstellung gehalten wird. So
bald der Zwischenspeicherbehälter 2 vollständig oder an
nähernd vollständig gefüllt ist, schwimmt die Ventilkugel
des Einlaßventils 10 wieder auf und schließt den Flüssig
keitseinlaß 9. Gleichzeitig sorgt der Auftrieb des
Schwimmers 24 des Belüftungsventils 20 dafür, daß das Be
lüftungsventil 20 nun öffnet und atmosphärische Luft in
den Zwischenspeicherbehälter 2 eintreten läßt. Hierdurch
entsteht nun im Zwischenspeicherbehälter 2 wieder ein
Überdruck gegenüber dem Vakuumbehälter 1, wodurch das
Luftüberleitventil 26 zwangsweise wieder schließt. Der
atmosphärische Luftdruck sorgt nun wieder dafür, daß eine
Förderung von Flüssigkeit aus dem Zwischenspeicherbehäl
ter 2 durch die Steigleitung 11 zur Verteileinrichtung 12
im oberen Bereich des Vakuumbehälters 1 erfolgt. Dieser
Vorgang wiederholt sich zyklisch. Verdampfte Flüssigkeit
sowie gegebenenfalls zwischenzeitlich abgelassene Rest-
Flüssigkeit aus dem unteren Bereich des Bodens 14 unter
halb des Beruhigungssiebes 16 wird durch neue zu behan
delnde Flüssigkeit ersetzt, die in den Vakuumbehälter 1
eingelassen wird, indem das dort vorgesehene Schwimmer
ventil 62 den Zulauf 60 bei entsprechend niedrigem Flüs
sigkeitspegel im Vakuumbehälter 1 öffnet.
Der Ablaß von aufkonzentrierter oder eingedickter Rest-
Flüssigkeit, die sich im unteren Bereich des Bodens 14
unterhalb des Beruhigungssiebes 16 sammelt, erfolgt je
weils durch den Ablaß 65 in den Phasen, in denen atmo
sphärischer Luftdruck im Inneren des Zwischenspeicherbe
hälters 2 herrscht. Das Ablassen der Rest-Flüssigkeit
durch den Ablaß 65 kann dann einfach mittels Schwerkraft
wirkung erfolgen. Ein unerwünschter Eintritt von atmo
sphärischer Luft durch den Ablaß 65 in den Zwischenspei
cherbehälter 2 wird durch das darin vorgesehene Rück
schlagventil 67 ausgeschlossen.
Da sich der Flüssigkeitspegel im unteren Bereich des Va
kuumbehälters 1 im Betrieb der Einrichtung stetig ändert,
bewegen sich auch die Schwimmer 41 mit dem Traggestell 40
und den daran gehalterten Abstreifern 42 entsprechend
stetig auf und ab. Hierdurch wird ständig die Oberfläche
der Heizplatten 5 überstrichen und gereinigt, so daß sich
hier Ablagerungen nicht entwickeln können, die zu einer
Verschlechterung der Wärmeübertragung führen würden.
Aufgrund des Vakuums im Vakuumbehälter 1 muß das Gebläse
6 für die Verdichtung und Förderung des Dampfes mit sehr
hohen Drehzahlen laufen. Die dabei entstehende Abwärme
des Antriebsmotors 31 des Gebläses 6 wird mit der von der
Vakuumpumpe 7 abgezweigten Flüssigkeit abgeführt. Da es
sich bei dieser Flüssigkeit um Destillat handelt, ist die
Flüssigkeit sehr sauber, so daß hier Störungen durch
Fremdstoffe nicht zu befürchten sind. Die Flüssigkeit für
die Temperierung des Antriebsmotors 31 des Gebläses 6
wird von einem Neben-Ausgang der Vakuumpumpe 7 abgezogen
und durch die Vorlaufleitung 30 über den ersten Wärmetau
scher 32 zum Motorwärmetauscher 31' am Antriebsmotor 31
des Gebläses 6 geführt. Der Rücklauf der Flüssigkeit vom
Motorwärmetauscher 31' erfolgt durch die Rücklaufleitung
30' über den zweiten Wärmetauscher 32' zum Neben-Eingang
der Vakuumpumpe 7. Die Abwärme eines die Vakuumpumpe 7
antreibenden Motors wird zum Teil schon ohne besondere
Maßnahmen in die die Vakuumpumpe 7 durchströmende Flüs
sigkeit eingeleitet. Bei Bedarf kann zusätzlich auch am
Antriebsmotor der Vakuumpumpe 7 ein Motorwärmetauscher
vorgesehen sein, der dann in den Kreislauf mit dem Motor
wärmetauscher 31' des Gebläses 6 einbezogen wird.
Im Betrieb der Vakuum-Destillationseinrichtung werden re
lativ große Dampf- und Luftvolumina von dem Gebläse 6
durch die Heizplatten 5 gefördert. Um aber der Vakuumpum
pe 7 trotzdem möglichst viel Kondensat und möglichst ge
ringe Dampf- und Luftmengen zuzuführen, ist Luft- und
Dampf-Rückführleitung 55 vorgesehen, die mit allen Aus
lässen 51 bzw. der Sammelleitung 52 verbunden ist. Die
Rückführleitung 55 besitzt ein relativ großes Volumen, so
daß in ihr eine Trennung von flüssigen und gasförmigen
Anteilen erfolgt. Der flüssige Anteil, das Kondensat,
fließt infolge der Schwerkraft nach unten und dann durch
die Sammelleitung 52 zur Vakuumpumpe 7. Der gasförmige
Anteil, also Luft und Dampf, steigt nach oben und strömt
durch das bei einem Druckgrenzwert öffnende Überdruckven
til 56 wieder in den Innenraum des Vakuumbehälters 1.
Die Vakuum-Destillationseinrichtung gemäß den Zeichnungs
figuren braucht, wie vorstehend erläutert, für ihren Be
trieb lediglich die Vakuumpumpe 7 als einzige Pumpe. Als
weitere bewegliche Komponente ist lediglich noch das Ge
bläse 6 vorhanden, das im Inneren des Vakuumbehälters 1
liegt und dessen Kühlung bzw. bedarfsweise Temperierung
ebenfalls von der Vakuumpumpe 7 bewirkt wird. Die Vakuum-
Destillationseinrichtung ist für die Behandlung praktisch
aller denkbaren Flüssigkeiten geeignet; lediglich bei
spielhaft seien hier genannt die Rückgewinnung von Pro
zeßflüssigkeiten aus industriellen Herstellungsverfahren,
die Behandlung von Schmutz- und Abwässern, die Entsalzung
von Seewasser und ähnliche Vorgänge.
Claims (27)
1. Vakuum-Destillationseinrichtung, insbesondere für
die Eindickung oder Aufkonzentration von Flüssigkei
ten, mit einem Vakuumbehälter (1), mit einer Vakuum
pumpe (7) zur Evakuierung des Vakuumbehälters (1),
mit im Vakuumbehälter (1) angeordneten beheizbaren
Wärmetauschern (5), auf die die Flüssigkeit durch
einen Zulauf und mittels einer Verteileinrichtung
(12) aufgebbar ist und über die die Flüssigkeit
mehrfach unter jeweils teilweiser Verdampfung führ
bar ist, wobei der so erzeugte Dampf mittels der Va
kuumpumpe (7) abziehbar und innerhalb und/oder au
ßerhalb des Vakuumbehälters (1) zumindest teilweise
kondensierbar und durch einen vom Ausgang der Vaku
umpumpe (7) gebildeten Auslaß (69) als Destillat-
Flüssigkeit oder als Destillat-Flüssigkeits-Dampf-
Gemisch abführbar ist und wobei die eingedickte oder
aufkonzentrierte Flüssigkeit als Rest-Flüssigkeit
oder -Schlamm durch einen Ablaß (65) aus dem Vakuum
behälter (1) abziehbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem Vakuumbehälter (1) mindestens ein Flüssig keits-Zwischenspeicherbehälter (2) zugeordnet ist, daß der Zwischenspeicherbehälter (2) einen mit dem tiefsten Bereich des Vakuumbehälters (1) verbundenen Flüssigkeitseinlaß (9) mit einem Einlaßventil (10) aufweist,
daß der Zwischenspeicherbehälter (2) einen zur Ver teileinrichtung (12) im oberen Bereich des Vakuumbe hälters (1) führenden, in Form mindestens einer Steigleitung (11) ausgeführten Flüssigkeitsauslaß aufweist und
daß der Zwischenspeicherbehälter (2) über ein Belüf tungsventil (20) mit der Atmosphäre verbindbar ist.
daß dem Vakuumbehälter (1) mindestens ein Flüssig keits-Zwischenspeicherbehälter (2) zugeordnet ist, daß der Zwischenspeicherbehälter (2) einen mit dem tiefsten Bereich des Vakuumbehälters (1) verbundenen Flüssigkeitseinlaß (9) mit einem Einlaßventil (10) aufweist,
daß der Zwischenspeicherbehälter (2) einen zur Ver teileinrichtung (12) im oberen Bereich des Vakuumbe hälters (1) führenden, in Form mindestens einer Steigleitung (11) ausgeführten Flüssigkeitsauslaß aufweist und
daß der Zwischenspeicherbehälter (2) über ein Belüf tungsventil (20) mit der Atmosphäre verbindbar ist.
2. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß der Zwischenspeicherbehäl
ter (2) unmittelbar im Inneren des Vakuumbehälters
(1) durch einen in diesen dicht eingebauten Zwi
schenboden (8) unter diesem ausgebildet ist und daß
das Einlaßventil (10) in dem Zwischenboden (8) ange
ordnet ist.
3. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 2, da
durch gekennzeichnet, daß das Einlaßventil (10) als
Schwimmerventil mit einer unter dem Zwischenboden
(8) angeordneten, in der Flüssigkeit im Zwischen
speicherbehälter (2) aufschwimmenden Ventilkugel
ausgebildet ist.
4. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 2 oder
3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenboden (8)
trichterförmig ausgebildet ist und daß das Einlaß
ventil (10) im tiefsten Bereich des Zwischenbodens
(8) angeordnet ist.
5. Vakuum-Destillationseinrichtung nach einem der vor
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Belüftungsventil (20) als Schwimmerventil mit
einem in der Flüssigkeit im Zwischenspeicherbehälter
(2) aufschwimmenden Schwimmkörper (24) ausgebildet
ist, wobei das Belüftungsventil (20) durch einen
über einen Grenzpegel ansteigenden Flüssigkeitspegel
in Öffnungsrichtung und durch einen unter einen
Grenzpegel abfallenden Flüssigkeitspegel in Schließ
richtung betätigbar ist.
6. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 4 oder
5, dadurch gekennzeichnet, daß durch den höheren Be
reich des Zwischenbodens (8) ein Luftüberleitkanal
(29) mit einem selbsttätigen Ventil (26) vom Zwi
schenspeicherbehälter (2) in den oberen Berech des
Vakuumbehälters (1) führt, wobei das Ventil (26) im
wesentlichen gleichzeitig mit dem Einlaßventil (10)
öffnet und schließt.
7. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 6, da
durch gekennzeichnet, daß das Luftüberleitventil
(26) mit dem Belüftungsventil (20) derart gekoppelt
ist, daß bei offenem Luftüberleitventil (26) das Be
lüftungsventil (20) zwangsweise in seiner Schließ
stellung gehalten wird.
8. Vakuum-Destillationseinrichtung nach einem der vor
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Wärmetauscher (5) durch hohle Heizplatten gebil
det sind, deren Inneres von einem Heizmedium durch
strömbar ist, das durch mindestens je einen Einlaß
(50) in die Heizplatten (5) einleitbar und durch
mindestens je einen Auslaß (51) aus den Heizplatten
(5) abführbar ist.
9. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 8, da
durch gekennzeichnet, daß die Einlässe (50) der
Heizplatten (5) mit dem Inneren des Vakuumbehälters
(1) und die Auslässe (51) der Heizplatten (5) mit
der Saugseite der Vakuumpumpe (7) verbunden sind und
daß das Heizmedium der im Vakuumbehälter (1) erzeug
te Dampf ist.
10. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 8 oder
9, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizplatten (5)
mit Abstand voneinander und parallel zueinander in
vertikalen Ebenen angeordnet sind.
11. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den einzelnen
Heizplatten (5) jeweils mehrere Abstreifer (42) an
geordnet sind, die vertikal auf und ab bewegbar
sind.
12. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreifer (42) in
jedem Zwischenraum zwischen zwei Heizplatten (5) je
eine Strömungsleiteinrichtung mit einem kaskaden-
oder mäanderförmigen Strömungsweg für die zwischen
den Heizplatten (5) über deren Oberfläche geleitete
Flüssigkeit bilden.
13. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 11
oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß alle Abstreifer
(42) in einem gemeinsamen Traggestell (40) gehaltert
sind, das in seinem unteren Teil mit mindestens ei
nem Schwimmkörper (41) fest verbunden ist, der auf
der Flüssigkeit im Vakuumbehälter (1) aufschwimmt
und der Änderungen des Flüssigkeitspegels im Vakuum
behälter (1) folgt.
14. Vakuum-Destillationseinrichtung nach einem der An
sprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß den
Einlässen (50) der Heizplatten (5) ein im Vakuumbe
hälter (1) angeordnetes Gebläse (6) zur Förderung
und Verdichtung des den Heizplatten (5) zuströmenden
Dampfes vorgeschaltet ist.
15. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläse (6) einen
ebenfalls im Vakuumbehälter (1) angeordneten An
triebsmotor (31), vorzugsweise ein Elektromotor,
aufweist.
16. Vakuum-Destillationseinrichtung nach einem der vor
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Vakuumpumpe (7) eine Flüssigkeitsring-
Vakuumpumpe ist, die außerhalb des Vakuumbehälters
(1) angeordnet ist und deren Ausgang den Destillat-
Auslaß (69) bildet.
17. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß die Auslässe (51) der
Heizplatten (5) mittels einer Sammelleitung (52)
miteinander verbunden sind und daß diese Sammellei
tung (52) dichtend aus dem Vakuumbehälter (1) her
ausgeführt ist und zum Eingang der Vakuumpumpe (7)
verläuft.
18. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelleitung (52)
mit einer Luft- und Dampf-Rückführleitung (55) ver
bunden ist, die einen gegenüber der Sammelleitung
(52) vergrößerten Querschnitt hat, die in den oberen
Bereich des Vakuumbehälters (1) mündet und die in
ihrem Verlauf, vorzugsweise an ihrem freien Ende,
ein einstellbares Überdruckventil (56) aufweist.
19. Vakuum-Destillationseinrichtung nach einem der An
sprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die
Vakuumpumpe (7) einen Neben-Auslaß und einen Neben-
Einlaß aufweist, die mittels je einer durch den Va
kuumbehälter (1) verlaufenden Vor- und Rücklauflei
tung (30, 30') mit einem den Antriebsmotor (31) des
Gebläses (6) temperierenden Motor-Wärmetauscher
(31') zu einem Neben-Flüssigkeitskreislauf verbunden
sind.
20. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet, daß in die Vorlaufleitung
(30) und/oder in die Rücklaufleitung (30') (je) ein
Wärmetauscher (32, 32') für einen Wärmetausch zwi
schen der Flüssigkeit im Neben-Flüssigkeitskreislauf
und der Flüssigkeit im Vakuumbehälter (1) einge
schaltet ist.
21. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet, daß in den Neben-
Flüssigkeitskreislauf ein den Antriebsmotor der Va
kuumpumpe (7) temperierender zweiter Motor-
Wärmetauscher einbezogen ist.
22. Vakuum-Destillationseinrichtung nach einem der vor
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Vakuumbehälter (1) als stehender Kessel mit ei
nem hohlzylindrischen Mantel (13, 13'), einem Boden
(14) und einem Deckel (15) ausgeführt ist, wobei
Mantel (13, 13'), Boden (14) und Deckel (15) jeweils
mindestens ein Segment bilden, das jeweils mit dem
benachbarten Segment mittels Flanschverbindungen
(18, 19) dicht und lösbar verbunden ist.
23. Vakuum-Destillationseinrichtung nach einem der vor
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Zulauf (60) für die einzudickende oder aufzukon
zentrierende Flüssigkeit durch eine in den Vakuumbe
hälter (1) führende Leitung mit einem im Vakuumbe
hälter (1) angeordneten Zulaufventil (62) in Form
eines Schwimmerventil ausgeführt ist, wobei das Zu
laufventil (62) mit einem in der Flüssigkeit im Va
kuumbehälter (1) aufschwimmenden Schwimmkörper (63)
ausgebildet ist und durch einen über einen Grenzpe
gel ansteigenden Flüssigkeitspegel in Schließrich
tung und durch einen unter einen Grenzpegel abfal
lenden Flüssigkeitspegel in Öffnungsrichtung ver
stellbar ist.
24. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 23,
dadurch gekennzeichnet, daß im tiefsten Bereich des
Bodens (14) als Ablaß (65) für die Rest-Flüssigkeit
oder den Rest-Schlamm eine Ablaßleitung (66) ange
schlossen ist, die in ihrem Verlauf ein Rückschlag
ventil (67) und/oder ein Regulierventil (68) auf
weist.
25. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 24,
dadurch gekennzeichnet, daß über dem tiefsten Be
reich des Bodens (14) ein Beruhigungssieb (16) ange
ordnet ist.
26. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 25, da
durch gekennzeichnet, daß die Steigleitung (11) mit
ihrem unteren Ende (11') unmittelbar über dem Beru
higungssieb (16) liegt.
27. Vakuum-Destillationseinrichtung nach einem der An
sprüche 16 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß der
Flüssigkeitsring-Vakuumpumpe (7) eine Trockenlauf-
Sicherung in Form eines Flüssigkeits-
Vorlagebehälters zugeordnet ist, der dem Eingang der
Pumpe (7) vorgeschaltet ist und in den bei Flüssig
keitsmangel selbsttätig, vorzugsweise mittels eines
Schwimmerventils, Flüssigkeit aus einem Vorratsbe
hälter oder einem Flüssigkeitsnetz einleitbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2002102026 DE10202026C1 (de) | 2002-01-18 | 2002-01-18 | Vakuum-Destillationseinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2002102026 DE10202026C1 (de) | 2002-01-18 | 2002-01-18 | Vakuum-Destillationseinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10202026C1 true DE10202026C1 (de) | 2003-11-20 |
Family
ID=29264740
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2002102026 Expired - Fee Related DE10202026C1 (de) | 2002-01-18 | 2002-01-18 | Vakuum-Destillationseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10202026C1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007003988B3 (de) * | 2007-01-26 | 2008-05-29 | Friedrich Hippe Maschinenfabrik und Gerätebau GmbH | Vorrichtung zur Destillation von Flüssigkeiten |
| CN110327643A (zh) * | 2019-06-26 | 2019-10-15 | 王亚威 | 一种复合式甲醇蒸发器 |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2111465A1 (de) * | 1970-03-10 | 1971-09-23 | Dames Cornelis Willem | Verdampfungs- und Destillationssystem |
| DE2207085B2 (de) * | 1971-02-17 | 1976-12-30 | Oord, Jacob van, New Orleans, La. (V.St.A.) | Destillationsverfahren und vorrichtung zu seiner durchfuehrung |
-
2002
- 2002-01-18 DE DE2002102026 patent/DE10202026C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2111465A1 (de) * | 1970-03-10 | 1971-09-23 | Dames Cornelis Willem | Verdampfungs- und Destillationssystem |
| DE2207085B2 (de) * | 1971-02-17 | 1976-12-30 | Oord, Jacob van, New Orleans, La. (V.St.A.) | Destillationsverfahren und vorrichtung zu seiner durchfuehrung |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007003988B3 (de) * | 2007-01-26 | 2008-05-29 | Friedrich Hippe Maschinenfabrik und Gerätebau GmbH | Vorrichtung zur Destillation von Flüssigkeiten |
| CN110327643A (zh) * | 2019-06-26 | 2019-10-15 | 王亚威 | 一种复合式甲醇蒸发器 |
| CN110327643B (zh) * | 2019-06-26 | 2021-04-27 | 山西沃能化工科技有限公司 | 一种复合式甲醇蒸发器 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69416605T2 (de) | Anlage und Verfahren zum Filtern und Eindicken von Schlämmen | |
| DE1642435C3 (de) | Vorrichtung zur Gewinnung reinen Wassers aus Salzwasser, Sole oder Brackwasser | |
| DE10202026C1 (de) | Vakuum-Destillationseinrichtung | |
| WO2007006323A1 (de) | Meerwasserentsalzungsanlage mit schwerkraftunterstütztem vakuum | |
| DE4C (de) | Kontinuirlicher Maischdestillirapparat mit eigenthümlicher Maisch- u. Spirituskolonne, neuem Maischregulator und neuem Schlemperegulator | |
| DE113849C (de) | ||
| DE3048723A1 (de) | Verfahren zur gewinnung, mittels wasserdampfes, des aetherischen oeles aus pflanzenstoffen und einrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens | |
| DE4201424C2 (de) | Vorrichtung für ein kontinuierliches Vakuum-Reinigen von Öl | |
| DE102005017007A1 (de) | Meerwasserentsalzungsanlage mit schwerkraftunterstütztem Vakuum | |
| WO2004098744A1 (de) | Vorrichtung zur destillation | |
| AT517129B1 (de) | Verfahren zum abzug von wasser aus einem becken | |
| DE102006012277A1 (de) | Vorrichtung für die Destillation von Flüssigkeitsgemischen, Lösungen, Dispersionen und/oder anderen Destillationsflüssigkeiten | |
| DE535841C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Extrahieren von OElen und Harzen des Hopfens | |
| DE322575C (de) | Absaugevorrichtung zum Herstellen grosser Koerper aus Papiermasse | |
| CH631774A5 (en) | Ventilating and venting apparatus on a syphon of a drainage water line or of a pipeline for conveying solids by means of a liquid | |
| DE321937C (de) | Vorrichtung zur Sicherung des Anliegens der einzudampfenden Fluessigkeit an der Innenwand vertikaler Heizroehren in Eindampfkesseln | |
| DE3703525A1 (de) | Vorrichtung zur aufbereitung von oelschlamm | |
| DE431621C (de) | Vorrichtung zur Abscheidung von Luft und Gasen aus Fluessigkeiten mit durch einen Schwimmer gesteuertem Luftablassventil | |
| AT101666B (de) | Filteranlage. | |
| DE102006021916A1 (de) | Vorrichtung zur Entgasung und/oder Druckhaltung in einem geschlossenen Wasserkreislauf | |
| DE3232658A1 (de) | Einrichtung zur wasserentsalzung durch sonnenenergie | |
| DE102006034081A1 (de) | Ablaufvorrichtung für ein Gargerät und Gargerät mit solch einer Ablaufvorrichtung | |
| DE465963C (de) | Wellenkraftanlage | |
| DE416063C (de) | Kesselspeisevorrichtung fuer Dampfschiffe | |
| DE286878C (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of patent without earlier publication of application | ||
| 8304 | Grant after examination procedure | ||
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Representative=s name: DR. HOFFMEISTER & TARVENKORN, 48147 MUENSTER |
|
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Representative=s name: POGGEMANN UND KOLLEGEN, 49074 OSNABRUECK |
|
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20120801 |