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DE10202026C1 - Vakuum-Destillationseinrichtung - Google Patents

Vakuum-Destillationseinrichtung

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Publication number
DE10202026C1
DE10202026C1 DE2002102026 DE10202026A DE10202026C1 DE 10202026 C1 DE10202026 C1 DE 10202026C1 DE 2002102026 DE2002102026 DE 2002102026 DE 10202026 A DE10202026 A DE 10202026A DE 10202026 C1 DE10202026 C1 DE 10202026C1
Authority
DE
Germany
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vacuum
liquid
distillation device
container
valve
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE2002102026
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English (en)
Inventor
Heinrich Eichholz
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SOLAR und VAKUUM TECHNOLOGIE S
Original Assignee
SOLAR und VAKUUM TECHNOLOGIE S
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Publication date
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Priority to DE2002102026 priority Critical patent/DE10202026C1/de
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Publication of DE10202026C1 publication Critical patent/DE10202026C1/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • B01D3/10Vacuum distillation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/0088Cascade evaporators
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/22Evaporating by bringing a thin layer of the liquid into contact with a heated surface

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vakuum-Destillationseinrichtung, mit einem Vakuumbehälter (1), mit einer Vakuumpumpe (7) und mit im Vakuumbehälter (1) angeordneten Wärmetauschern (5), auf die die Flüssigkeit mittels einer Verteileinrichtung (12) aufgebbar ist, wobei der erzeugte Dampf mittels der Vakuumpumpe (7) abziehbar und kondensierbar und als Destillat abführbar ist. DOLLAR A Die Einrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß dme Vakuumbehälter (1) mindestens ein Flüssigkeits-Zwischenspeicherbehälter (2) zugeordnet ist, DOLLAR A daß der Zwischenspeicherbehälter (2) einen mit dem tiefsten Bereich des Vakuumbehälters (1) verbundenen Flüssigkeitseinlaß (9) mit einem Einlaßventil (10) aufweist, DOLLAR A daß der Zwischenspeicherbehälter (2) einen zur Verteileinrichtung (12) im oberen Bereich des Vakuumbehälters (1) führenden, in Form mindestens einer Steigleitung (11) ausgeführten Flüssigkeitsauslaß aufweist und DOLLAR A daß der Zwischenspeicherbehälter (2) über ein Belüftungsventil (20) mit der Atmosphäre verbindbar ist.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vakuum- Destillationseinrichtung, insbesondere für die Eindickung oder Aufkonzentration von Flüssigkeiten, gemäß dem Ober­ begriff des Patentanspruchs 1.
Vakuum-Destillationseinrichtungen mit den im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Merkmalen sind aus einem vorveröffentlichten Produktinformationsblatt (ohne Druck­ datum) "Water cooled Vacuum Condensers" der Firma Serck Como GmbH, Geesthacht und Hamburg, bekannt. Um die Flüs­ sigkeit mehrfach über die Wärmetauscher zu leiten, weisen diese bekannten Einrichtungen Flüssigkeitspumpen auf, die für die gewünschte Kreislauf-Förderung der Flüssigkeit sorgen sollen. Auch für das Abführen der eingedickten oder aufkonzentrierten Flüssigkeit werden bisher übli­ cherweise Pumpen eingesetzt. Dabei tritt in der Praxis häufig das Problem auf, daß sich aufgrund des Vakuums im Vakuumbehälter sehr schnell und häufig Dampfblasen in den zu den Pumpen führenden Leitungen und/oder in den Pumpen selbst bilden. Diese Dampfblasenbildung führt zu einem sofortigen Verlust der Förderleistung der Pumpe, so daß dadurch die Einrichtung funktionsunfähig wird. Um diesem Problem abzuhelfen, ist schon vorgeschlagen worden, die Destillationseinrichtung mit relativ großen Höhendiffe­ renzen zu gestalten, wobei der Vakuumbehälter sehr hoch, z. B. auf langen Stelzen, angeordnet wird und die Pumpen so tief wie möglich am Fuß der Stelzen installiert wer­ den. Hierdurch soll erreicht werden, daß eine so hohe Flüssigkeitssäule auf der Ansaugseite der Pumpe bestehen bleibt, daß sich im Zulauf der Pumpe oder in der Pumpe selbst aufgrund des nun höheren Flüssigkeitsdrucks keine Dampfblasen mehr bilden können. Diese Konstruktion ist aber sehr platzraubend, insbesondere hinsichtlich ihrer Höhe, und dadurch oft nur schwer oder nicht in vorhande­ nen Gebäuden unterzubringen. Außerdem löst die "Stelzen- Destillationseinrichtung" das Problem der Dampfblasenbil­ dung in oder vor den Pumpen nicht zufriedenstellend.
Aus DE 22 07 085 B2 und aus DE-OS 21 11 465 sind Vakuum- Destillationsverfahren und -vorrichtungen bekannt, die jeweils eine Steigleitung verwenden, um eine zu verdamp­ fende Flüssigkeit mittels Druckdifferenz aus einem Vor­ ratsbereich mit atmosphärischem Luftdruck in den Vakuum­ behälter zu führen. Dabei ist aber bei der Vorrichtung gemäß DE 22 07 085 B2 ein mehrmaliger Durchlauf der Flüs­ sigkeit durch den Vakuumbehälter nur mit Hilfe einer Pum­ pe möglich, was den technischen Aufwand erhöht. Bei der in der DE-OS 21 11 465 gezeigten Vorrichtung ist nur ein einmaliger Durchlauf der Flüssigkeit durch den Vakuumbe­ hälter vorgesehen, was die Wirkung des Verfahrens sehr begrenzt.
Für die vorliegende Erfindung stellt sich deshalb die Aufgabe, eine Vakuum-Destillationseinrichtung der ein­ gangs genannten Art zu schaffen, die die dargelegten Nachteile vermeidet und mit der insbesondere ein zuver­ lässiger und wirksamer Betrieb bei vergleichsweise einfa­ cher und kompakter Bauweise sichergestellt ist.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt erfindungsgemäß mit ei­ ner Vakuum-Destillationseinrichtung der eingangs genann­ ten Art, die die kennzeichnenden Merkmale des Patentan­ spruchs 1 aufweist.
Bei der erfindungsgemäßen Vakuum-Destillationseinrichtung ist vorteilhaft ein Betrieb ohne Pumpe für die Kreislauf­ förderung der Flüssigkeit und auch ohne Pumpe für den Ab­ zug der eingedickten oder aufkonzentrierten Flüssigkeit möglich. Die einzige Pumpe, die die Vakuum- Destillationseinrichtung gemäß Erfindung noch benötigt, ist die Vakuumpumpe zur Evakuierung des Vakuumbehälters. Diese vorteilhaft einfache Konstruktion erlaubt einen zu­ verlässigen Betrieb der Destillationseinrichtung, da man­ gels Pumpen diese nicht mehr durch entstehende Dampfbla­ sen außer Funktion gesetzt werden können. Außerdem werden weniger bewegliche Teile, wie Pumpenmotoren und Pumpenflügel oder -kolben, benötigt, so daß sowohl der Investitionsaufwand als auch der Wartungsaufwand kleiner werden. Die erfindungsgemäße Vakuum- Destillationseinrichtung erlaubt eine Betriebsweise, bei der alle Fördervorgänge allein durch geschickte Ausnut­ zung von Druckdifferenzen nur mittels der Vakuumpumpe an­ getrieben werden. Vorzugsweise wird dabei die erfindungs­ gemäße Vakuum-Destillationseinrichtung wie folgt betrie­ ben:
In den zunächst noch unter atmosphärischem Luftdruck ste­ henden Vakuumbehälter wird eine vorgegebene Menge an ein­ zudickender oder aufzukonzentrierender Flüssigkeit einge­ leitet. Der Zwischenspeicherbehälter steht zu dieser Zeit ebenfalls noch unter atmosphärischem Luftdruck, so daß zwischen diesen beiden Behältern keine Druckdifferenz be­ steht. In diesem Zustand ist das Einlaßventil des Flüs­ sigkeitseinlasses des Zwischenspeicherbehälters geöffnet und zumindest ein Teil der in den Vakuumbehälter einge­ leiteten Flüssigkeit strömt in den Zwischenspeicherbehäl­ ter. Nach Verschließen des Zulaufs wird die Vakuumpumpe in Tätigkeit gesetzt. Diese Vakuumpumpe ist an ihrer Saugseite mit dem Vakuumbehälter verbunden und evakuiert diesen auf ein vorgebbares Vakuum, bei dem der Siedepunkt der Flüssigkeit stark herabgesetzt ist. Das Einlaßventil des Zwischenspeicherbehälters ist nun geschlossen. Dies führt dazu, daß der Druck im Vakuumbehälter niedriger wird als im Zwischenspeicherbehälter. Durch Öffnen des Belüftungsventils wird der Zwischenspeicherbehälter unter atmosphärischen Luftdruck gesetzt. Dies führt dazu, daß die Druckdifferenz zwischen dem Zwischenspeicherbehälter und dem Vakuumbehälter die Flüssigkeit aus dem Zwischen­ speicherbehälter durch die Steigleitung in den Vakuumbe­ hälter und auf die dort angeordneten Wärmetauscher lei­ tet. Dieser Vorgang läuft solange ab, bis im Zwischen­ speicherbehälter keine Flüssigkeit mehr in die Steiglei­ tung gedrückt wird. Die Belüftung des Zwischenspeicherbe­ hälters wird wieder geschlossen und die Vakuumpumpe eva­ kuiert nun auch den Zwischenspeicherbehälter über die Steigleitung, bis im Zwischenspeicherbehälter das gleiche Vakuum herrscht wie im Vakuumbehälter. In diesem druckmä­ ßig ausgeglichenen Zustand wird wieder das Einlaßventil des Zwischenspeicherbehälters geöffnet, wodurch wieder eine bestimmte Flüssigkeitsmenge aus dem Vakuumbehälter in den Zwischenspeicherbehälter überströmt, bis dieser gefüllt ist. Zugleich kann nun neue, zu behandelnde Flüs­ sigkeit in den Vakuumbehälter nachgefüllt werden. Hierauf schließt wieder das Einlaßventil und das Belüftungsventil für den Zwischenspeicherbehälter wird geöffnet. Auf diese Weise beginnt der Fördervorgang von neuem. Die Menge der durch die Steigleitung strömenden Flüssigkeit wird durch deren Querschnitt und Länge, also den dadurch hervorgeru­ fenen Strömungswiderstand bestimmt. Bedarfsweise kann hier ein Regulierventil zur Einstellung einer gewünschten Strömungsmenge vorgesehen sein. Der im Vakuumbehälter durch die teilweise Verdampfung der Flüssigkeit entste­ hende Dampf wird durch die Vakuumpumpe abgezogen und kann als Destillatflüssigkeit und/oder Destillatdampf aufge­ fangen oder abgeleitet werden. Die aufkonzentrierte oder eingedickte Rest-Flüssigkeit sammelt sich im unteren Be­ reich des Zwischenspeicherbehälters, von wo aus sie von Zeit zu Zeit abgelassen werden kann. Der Ablaß erfolgt zweckmäßig immer dann, wenn im Zwischenspeicherbehälter atmosphärischer Luftdruck herrscht, so daß dann der Ablaß der Rest-Flüssigkeit einfach durch Schwerkraftwirkung er­ reicht werden kann; ein Abzug gegen ein Vakuum muß hier nicht erfolgen. Diese Betriebsweise der Destillationsein­ richtung ist auf der einen Seite überraschend einfach und auf der anderen Seite sehr wirkungsvoll, so daß ein sehr zuverlässiger und sehr wirtschaftlicher Betrieb der Vaku­ um-Destillationseinrichtung erwartet werden kann.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der er­ findungsgemäßen Vakuum-Destillationseinrichtung sind Ge­ genstand der Unteransprüche.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand einer Zeichnung erläutert. Die Figuren der Zeich­ nung zeigen:
Fig. 1 eine Vakuum-Destillationseinrichtung in einer schematischen Seitenansicht mit offenen Behältern und
Fig. 2 die Vakuum-Destillationseinrichtung aus Fig. 1 ebenfalls in einer schematischen Seitenansicht mit offenen Behältern, nun in einer um 90° ge­ drehten Blickrichtung.
Wie die Fig. 1 der Zeichnung zeigt, besteht das hier dargestellte Ausführungsbeispiel einer Vakuum- Destillationseinrichtung aus einem Vakuumbehälter 1, der als stehender Kessel ausgeführt ist, der auf mehreren Standfüßen 17 ruht. Der den Vakuumbehälter 1 bildende Kessel besteht aus zwei übereinander angeordneten, je­ weils hohlzylindrischen Segmenten 13, 13' sowie aus einem Boden 14 und einem Deckel 15, die jeweils in üblicher Art und Weise gewölbt sind, um den auftretenden Druckdiffe­ renzen möglichst gut Stand zu halten. Die Segmente 13, 13' sowie der Boden 14 und der Deckel 15 sind jeweils über Flanschverbindungen 18 mit zwischenliegenden Dicht­ ringen 19 dicht, jedoch bei Bedarf lösbar, miteinander verbunden.
Im Bereich des unteren Segments 13' des Vakuumbehälters 1 ist ein Zwischenboden 8 dicht eingebaut, wodurch unter­ halb des Zwischenbodens 8 ein Zwischenspeicherbehälter 2 gebildet wird. Der Zwischenboden 8 ist flach trichterför­ mig ausgeführt und besitzt in seinem im Zentrum liegenden tiefsten Bereich eine Durchbrechung. Diese Durchbrechung bildet einen Flüssigkeitseinlaß 9 aus dem Vakuumbehälter 1 in den Zwischenspeicherbehälter 2, wobei im Flüssig­ keitseinlaß 9 ein Einlaßventil 10 vorgesehen ist. Dieses Ventil 10 besteht aus einer Ventil-Schwimmerkugel, die bei im Zwischenspeicherbehälter 2 vorhandener Flüssigkeit auf dieser aufschwimmt und so in ihrer oberen Stellung den Flüssigkeitseinlaß 9 verschließt.
Im Vakuumbehälter 1 ist eine Anordnung aus mehreren Wär­ metauschern in Form von Heizplatten 5 angebracht, wobei die einzelnen Heizplatten 5 jeweils in vertikalen Ebenen parallel zueinander positioniert sind. Die Heizplatten 5 sind in ihrem Inneren zur Durchleitung eines Heizmediums hohl. Die in der Vakuum-Destillationseinrichtung einzu­ dickende oder aufzukonzentrierende Flüssigkeit wird im Umlauf über die Heizplatten 5 geleitet, wo jeweils ein Teil der Flüssigkeit verdampft.
Zur Erzeugung des Vakuums im Inneren des Vakuumbehälters 1 dient eine Vakuumpumpe 7, die hier außerhalb des Vaku­ umbehälters 1 unter dessen Boden 14 positioniert ist. Die Vakuumpumpe 7 ist hier eine Flüssigkeitsring-Vakuumpumpe, die für den Betrieb der Destillationseinrichtung mehrere Vorteile hat, die später noch erläutert werden. Mit dem Eingang der Vakuumpumpe 7 ist eine Leitung 52 verbunden, die in das Innere des Vakuumbehälters 1 führt. Der Aus­ gang der Vakuumpumpe 7 ist mit einer Leitung 69 verbun­ den, die einen Destillat-Auslaß der Destillationseinrich­ tung bildet.
Weiterhin ist im unteren Bereich des unteren Segments 13' unterhalb des Zwischenbodens 8 ein Belüftungsventil 20 vorgesehen. Dieses Belüftungsventil 20 dient dazu, bei Überschreiten eines vorgebbaren Flüssigkeitspegels im Zwischenspeicherbehälter 2 diesen mittels atmosphärischer Luft zu belüften. Hierzu besitzt das Belüftungsventil 20 einen durch die Wandung des unteren Segments 13' führen­ den Rohrstutzen, der außerhalb des Segments 13' mit einem Regulierventil 21' ausgestattet ist. Im Inneren des Zwi­ schenspeicherbehälters 2 besitzt das Belüftungsventil 20 einen Betätigungshebel 23 mit einem daran verstellbar an­ gebrachten Schwimmer 24. In der in der Zeichnung in durchgezogenen Linien gezeigten tiefsten Stellung des Schwimmers 24 ist das Belüftungsventil 20 verschlossen; bei steigendem Flüssigkeitspegel im Zwischenspeicherbe­ hälter 2 wird der Schwimmer 24 in die in gestrichelten Linien dargestellte Position angehoben, wodurch das Be­ lüftungsventil 20 öffnet.
Aus dem unteren Bereich des Zwischenspeicherbehälters 2 führt eine Steigleitung 11 nach oben in den oberen Be­ reich des Vakuumbehälters 1. Das untere Ende 11' der Steigleitung 11 liegt in einem geringen Abstand vom tief­ sten Bereich des Bodens 14; zwischen dem unteren Ende 11' der Steigleitung 11 und dem tiefsten Punkt des Bodens 14 ist noch ein Beruhigungssieb 16 angeordnet. Im tiefsten Punkt des Bodens 14 mündet eine Ablaßleitung 66 aus dem Zwischenspeicherbehälter 2 nach außen hin aus, die einen Ablaß 65 für aufkonzentrierte oder eingedickte Rest- Flüssigkeit bildet. Diese Ablaßleitung 66 besitzt in ih­ rem Verlauf ein Rückschlagventil 67, das ein Einströmen von atmosphärischer Luft in den Zwischenspeicherbehälter 2 ausschließt. Außerdem besitzt die Ablaßleitung 66 an ihrem Ende ein Regulierventil 68, mit dem der Durchlaß­ querschnitt der Ablaßleitung 66 einstellbar ist.
Die Steigleitung 11 läuft dichtend durch den Zwischenbo­ den 8 nach oben und das obere Ende 11" der Steigleitung 11 liegt nahe dem Deckel 15 im Vakuumbehälter 1. Das Ende 11" der Steigleitung 11 ist mit einer Verteileinrichtung 12 für die Flüssigkeit verbunden, mit der die Flüssigkeit auf die Oberfläche der Heizplatten 5 gleichmäßig verteilt wird. Die Flüssigkeit strömt dann unter Schwerkraftwir­ kung von oben nach unten über die Oberfläche der die Wär­ metauscher bildenden Heizplatten 5, wird dabei erwärmt und teilweise verdampft.
Im oberen Bereich des Vakuumbehälters 1 ist weiterhin ein Gebläse 6 angeordnet. Der Eingang dieses Gebläses 6 ist mit dem Innenraum des Vakuumbehälters 1 verbunden. Der Ausgang des Gebläses 6 ist mit einer hier nicht beziffer­ ten Leiteinrichtung verbunden, die ihrerseits zu Einläs­ sen 50 für das Heizmedium in den Heizplatten 5 führt. Am unteren Ende der Heizplatten 5 besitzen diese jeweils mindestens einen Auslaß 51. Alle Auslässe 51 sind mit der schon erwähnten Leitung 52, die als Sammelleitung zur Va­ kuumpumpe 7 führt, verbunden.
Außer mit der Sammelleitung 52 sind die Auslässe 51 noch mit einer Luft- und Dampf-Rückführleitung 55 verbunden, die in der Fig. 1 links von den Heizplatten 5 sichtbar ist. Diese Rückführleitung 55 besitzt einen gegenüber der Sammelleitung 52 deutlich vergrößerten Querschnitt, um eine Trennung von Luft und Dampf einerseits und Kondensat andererseits zu erreichen. Luft und Dampf gelangen nach oben hin durch das freie Ende der Rückführleitung 55 wie­ der in den Innenraum des Vakuumbehälters 1; das Kondensat fließt nach unten durch die Sammelleitung 52 zur Vakuum­ pumpe 7. An ihrem freien, oberen Ende besitzt die Rück­ führleitung 55 zur Vermeidung eines Kurzschlusses der vom Gebläse 6 erzeugten Luft- und Dampfströmung ein einstell­ bares Überdruckventil 56. Die Einstellung des Überdruck­ ventils 56 erfolgt hier mittels eines verstellbaren Vor­ belastungsgewichts 57. Der Überdruck auf der Druckseite des Gebläses 6 beträgt in der Praxis beispielsweise etwa 50 mbar.
Das Gebläse 6 ist von einem Elektromotor 31 antreibbar, der ebenfalls im Inneren des Vakuumbehälters 1 angeordnet ist. Da im Vakuum keine wirksame Luftkühlung des Elektro­ motors möglich wäre, wird dieser mittels Flüssigkeit ge­ kühlt. Dazu besitzt der Motor 31 einen Motorwärmetauscher 31', der von einer Kühlflüssigkeit durchströmbar ist. Hierzu ist der Motorwärmetauscher 31' über je eine Vor- und Rücklaufleitung 30, 30' mit einem Neben-Auslaß und einem Neben-Einlaß der Vakuumpumpe 7 verbunden. Als Flüs­ sigkeit zur Kühlung bzw. Temperierung des Gebläsemotors 31 wird hier also Destillat-Flüssigkeit aus der Vakuum­ pumpe 7 verwendet.
Um die Abwärme des Motors 31 des Gebläses 6 für die Er­ wärmung der Flüssigkeit im Vakuumbehälter 1 nutzbar zu machen, ist in der Rücklaufleitung 30' ein Wärmetauscher 32' vorgesehen, der im unteren Bereich des Vakuumbehäl­ ters 1 unmittelbar über dem Zwischenboden 8 in der Flüs­ sigkeit liegt.
Auf der anderen Seite ist es wichtig, daß der Motor 31 des Gebläses 6 nicht eine niedrigere Temperatur hat als die Temperatur, die im Inneren des Vakuumbehälters 1 herrscht, da in diesem Falle der Motor 31 als Kondensator wirken würde. Das am Motor 31 entstehende Kondensat würde dabei aber ungenutzt wieder in die zu behandelnde Flüs­ sigkeit abtropfen. Zudem könnte das Kondensat am oder im Motor zu Schäden führen. Um dies zu vermeiden, dient der Motorwärmetauscher 31' bei Bedarf gleichzeitig zur Erwär­ mung des Motors 31, soweit dies erforderlich ist. Um den Motor 31 auf eine der Temperatur der Flüssigkeit im Vaku­ umbehälter 1 entsprechende Temperatur zu erwärmen, ist auch in der Vorlaufleitung 30 von der Vakuumpumpe 7 zum Motorwärmetauscher 31' ein Wärmetauscher 32 vorgesehen, der ebenfalls im unteren Bereich des Vakuumbehälters 1 unmittelbar über dem Zwischenboden 8 in der Flüssigkeit liegt.
Weiterhin umfaßt die Destillationseinrichtung gemäß Fig. 1 noch eine Anordnung von Abstreifern 42, die jeweils in den von der Flüssigkeit durchströmten Zwischenräumen zwi­ schen den einzelnen Heizplatten 5 angeordnet sind. Diese Abstreifer 42 sind an einem gemeinsamen Traggestell 40 gehaltert. An seinem unteren Ende ist das Traggestell 40 mit mehreren Schwimmkörpern 41 verbunden, die auf der Flüssigkeit im unteren Teil des Vakuumbehälters 1 auf­ schwimmen und die zusammen mit dem Traggestell und allen Abstreifern 42 den Schwankungen des Flüssigkeitspegels im Vakuumbehälter 1 während des Betriebes der Einrichtung folgen. Hierdurch werden die Abstreifer 42 aufwärts und abwärts bewegt, wodurch sie eine Reinigung der Oberfläche der Heizplatten 5 ausführen. Gleichzeitig bilden die Ab­ streifer 42 eine Strömungsleiteinrichtung für die zwi­ schen den Heizplatten 5 hindurchströmende Flüssigkeit, was anhand der Fig. 2 noch näher erläutert werden wird.
Fig. 2 der Zeichnung zeigt die Vakuum­ Destillationseinrichtung aus Fig. 1 nun in einer um 90° gedrehten Blickrichtung, wobei einzelne Teile der Ein­ richtung aus Übersichtlichkeitsgründen nicht eingezeich­ net sind. Im Vakuumbehälter 1 liegt als größte Komponente die Anordnung der Heizplatten 5, wobei hier in Fig. 2 nun der Blick auf eine Flachseite einer der Heizplatten 5 fällt. In dem so sichtbaren Zwischenraum liegen die Ab­ streifer 42, die jeweils von außen nach innen hin mit ei­ ner nach unten weisenden flachen Neigung angeordnet sind, wodurch für die über die Heizplatten 5 strömende Flüssig­ keit ein kaskadenförmiger oder mäanderförmiger Strömungs­ weg gebildet wird. Links und rechts von den Heizplatten 5 liegen Teile des Traggestells 40, das die einzelnen Ab­ streifer 42 miteinander sowie mit den zwei Schwimmkörpern 41 am unteren Ende des Traggestells 40 verbindet.
Ganz unten in Fig. 2 liegt wieder der Zwischenspeicher­ behälter 2 unter dem Zwischenboden 8. In dessen Zentrum ist wieder der Flüssigkeitseinlaß 9 mit dem Einlaßventil 10 sichtbar. Rechts im Zwischenspeicherbehälter 2 ist auch hier das Belüftungsventil 20 eingezeichnet, wobei das Belüftungsventil 20 hier in einer um 90° versetzten Position dargestellt ist, um die Funktionszusammenhänge besser erläutern zu können. In der Praxis ist das Belüf­ tungsventil 20 nur einmal an dem Zwischenspeicherbehälter 2 erforderlich.
Oberhalb des Belüftungsventils 20 beginnt ein Luftüber­ leitkanal 29 in Form einer Rohrleitung, die knapp unter­ halb des Zwischenbodens 8 beginnt und die im oberen Be­ reich des Vakuumbehälters 1 endet. Nahe dem unteren Ende des Luftüberleitkanals 29 ist ein Ventil 26 unmittelbar über dem Zwischenboden 8 angeordnet. Dieses Ventil 26 be­ sitzt eine Ventilschwimmerkugel 27, die in ihrem angeho­ benen Zustand, also oberhalb eines vorgebbaren Flüssig­ keitspegels im unteren Bereich des Vakuumbehälters 1, den Luftüberleitkanal 29 verschließt. Die Ventilschwimmerku­ gel 27 ist nach unten hin mit einem Koppelglied 28 in Form einer Stange mit einem unterseitigen Teller verbun­ den. Hierdurch wird eine Kopplung mit dem Belüftungsven­ til 20 geschaffen. Die Kopplung ist dabei derart, daß bei abgesenkter Ventilschwimmerkugel 27, also bei offenem Luftüberleitkanal 29, das Belüftungsventil 20 nicht öff­ nen kann, weil dann das Koppelglied 28 den Schwimmer 24 des Belüftungsventils 20 an einer Aufwärtsbewegung im Öffnungssinn hindert.
An der linken Seite des Vakuumbehälters 1 ist unmittelbar über dem Zwischenboden 8 der zuvor schon erwähnte, in Fig. 1 nicht sichtbare Zulauf 60 angeordnet. Durch diesen Zulauf 60 kann eine zu behandelnde Flüssigkeit in den Va­ kuumbehälter 1 eingeleitet werden. Der Zulauf 60 besitzt außerhalb des Vakuumbehälters 1 ein äußeres Absperrventil 61, mit dem der Zulauf von außen her wahlweise absperrbar oder freigebbar ist. Im Inneren des Vakuumbehälters 1 be­ sitzt der Zulauf 60 weiterhin ein Schwimmerventil 62, das mit einem Schwimmkörper 63 versehen ist, der in seiner angehobenen Stellung das Schwimmerventil 62 verschließt und in seiner abgesenkten Stellung das Schwimmerventil 62 öffnet.
Weiterhin ist auch in Fig. 2 die Steigleitung 11 aus dem unteren Bereich des Zwischenspeicherbehälters 2 in den oberen Bereich des Vakuumbehälters 1 zur dort angeordne­ ten Flüssigkeits-Verteileinrichtung 12 dargestellt, wobei auch die Steigleitung 11 hier im Vergleich zu Fig. 1 um 90° versetzt dargestellt ist. Aus der Verteileinrichtung 12 gelangt die dorthin geförderte Flüssigkeit zwischen die einzelnen Heizplatten 5 und durchströmt deren Zwischenräume auf dem kaskaden- oder mäanderförmigen Weg, der durch die zuvor erwähnten Abstreifer 42 vorgegeben wird.
Ganz oben im Vakuumbehälter 1 ist wieder das Gebläse 6 mit seinem Antriebsmotor 31 und dem zugehörigen Motorwär­ metauscher 31' sichtbar. An den Auslaß des Gebläses 6 schließt sich die zu den Einlässen 50 der hohlen Heiz­ platten 5 führende Leiteinrichtung an.
Ganz unten in Fig. 2 ist der Boden 14 des Vakuumbehäl­ ters sichtbar, über dem in geringem Abstand das Beruhi­ gungssieb 16 liegt. Nach oben hin ist der Vakuumbehälter 1, wie schon in Fig. 1 beschrieben, durch den Deckel 15 dicht verschlossen.
Bei ihrem praktischen Einsatz wird die Vakuum- Destillationseinrichtung gemäß den Fig. 1 und 2 vor­ zugsweise wie folgt betrieben:
Im Ausgangszustand sind der Vakuumbehälter 1 und der Zwi­ schenspeicherbehälter 2 belüftet, sie stehen also unter atmosphärischem Luftdruck. Es wird nun zunächst durch den Zulauf 60 eine vorgebbare Menge an zu behandelnder Flüs­ sigkeit in den Vakuumbehälter 1 eingeleitet. Da im Vaku­ umbehälter 1 und im Zwischenspeicherbehälter 2 der glei­ che Druck herrscht, strömt ein Teil der Flüssigkeit durch den Flüssigkeitseinlaß 9 und das nun offene Einlaßventil 10 in den Zwischenspeicherbehälter 2 und füllt diesen. Die Füllung des Vakuumbehälters 1 mit zu behandelnder Flüssigkeit endet, sobald der Schwimmkörper 63 das Schwimmerventil 62 am Zulauf 60 zwangsläufig verschließt. Dieser Zustand tritt ein, sobald der Flüssigkeitspegel den in einer dünn gestrichelten Linie in der Höhe des Schwimmers 63 dargestellten Stand erreicht. Nach Ein­ schalten der Vakuumpumpe 7 wird der Vakuumbehälter 1 nach und nach evakuiert. Das Einlaßventil 10 ist dabei ge­ schlossen, da dessen Schwimmkugel auf der Flüssigkeit im Zwischenspeicherbehälter 2 aufschwimmt und den Flüssig­ keitseinlaß 9 verschließt. Hierdurch wird eine Druckdif­ ferenz hervorgerufen, die dazu führt, daß Flüssigkeit aus dem Zwischenspeicherbehälter 2 durch die Steigleitung 11 zur Verteileinrichtung 12 im oberen Bereich des Vakuumbe­ hälters 1 gefördert wird. Die aus dem Zwischenspeicherbe­ hälter 2 abströmende Flüssigkeit wird zusätzlich durch unter atmosphärischem Druck stehende Luft nach oben ge­ fördert, die durch das nun von ihrem Schwimmer 24 geöff­ nete Belüftungsventil 20 in den Zwischenbehälter 2 ein­ strömt. Die Flüssigkeit tritt aus dem oberen Ende 11" der Steigleitung 11 aus und wird von der Verteileinrich­ tung 12 auf die Oberfläche der Heizplatten 5 verteilt und strömt über diese hinweg unter Schwerkraftwirkung nach unten und gelangt wieder in den unteren Bereich des Vaku­ umbehälters 1 oberhalb des Zwischenbodens 8. Dabei ver­ dampft ein Teil der Flüssigkeit. Der entstehende Dampf steigt innerhalb des Vakuumbehälters 1 nach oben und wird dort von dem Gebläse 6 angesaugt. Der angesaugte Dampf wird durch das Gebläse 6 verdichtet und mit einem gegen­ über dem im Vakuumbehälter 1 herrschenden Vakuum etwas erhöhten Druck durch die Einlässe 50 in das hohle Innere der Heizplatten 5 geführt. Durch die Druckerhöhung steigt die Temperatur des Flüssigkeitsdampfes an, so daß Wärme für die Erwärmung der Flüssigkeit, die die äußere Ober­ fläche der Heizplatten 5 überströmt, an die Flüssigkeit abgegeben werden kann. Gleichzeitig kondensiert ein Teil des Dampfes im hohlen Inneren der Heizplatten 5, wodurch zusätzlich die besonders wertvolle Kondensationswärme zur Erwärmung der Flüssigkeit gewonnen wird. Das entstehende Kondensat und der verbleibende Dampf werden über die Sam­ melleitung 52 von den Auslässen 51 der Heizplatten 5 ab­ gezogen. Das Kondensat fließt zur Vakuumpumpe 7; über­ schüssige Dampf- und ggf. Luftmengen werden durch die Rückführleitung 55 wieder in den Innenraum des Vakuumbehälters 1 geleitet und können von dort erneut vom Gebläse 6 angesaugt und durch die Heizplatten 5 gefördert werden. Da die Vakuumpumpe 7 eine Flüssigkeitsring- Vakuumpumpe ist, wird in der Pumpe 7 ein Teil des dorthin gelangenden Dampfes kondensiert, so daß am Destillat- Dampfes kondensiert, so daß am Destillat-Auslaß 69 wei­ testgehend destillierte Flüssigkeit, gegebenenfalls mit einem relativ geringen Dampfanteil, anfällt.
Dieser Fördervorgang von Flüssigkeit durch die Steiglei­ tung 11 nach oben läuft solange ab, bis der Zwischenspei­ cherbehälter 2 sich auf ein Niveau in Höhe des unteren Endes 11' der Steigleitung 11 entleert hat. Während des Absinkend der Flüssigkeit schließt auch das Belüftungs­ ventil 20 infolge des Absinkens seines Schwimmers 24. In diesem Zustand wird dann keine Flüssigkeit mehr durch die Steigleitung 11 nach oben gefördert sondern nur noch eine kleine Menge Luft, durch die die Steigleitung 11 freige­ blasen wird. Inzwischen hat oberhalb des Zwischenbodens 8 im unteren Bereich des Vakuumbehälters 1 die Flüssigkeit einen Pegel erreicht, der knapp unterhalb der Heizplatten 5 liegt, wie durch die dort eingezeichnete dünne gestri­ chelte Linie angedeutet ist.
Da nun die Steigleitung 11 keine Flüssigkeit mehr ent­ hält, wird nun bei weiterhin arbeitender Vakuumpumpe 7 auch der Zwischenspeicherbehälter 2 auf den gleichen Un­ terdruck evakuiert wie der Vakuumbehälter 1. Sobald ein annähernder Druckausgleich zwischen dem Vakuumbehälter 1 und dem Zwischenspeicherbehälter 2 eintritt, fällt die Ventilkugel des Einlaßventils 10 nach unten hin ab, da sie weder durch eine Druckdifferenz noch durch ein Auf­ schwimmen in Flüssigkeit in ihrer oberen Stellung gehal­ ten werden kann. Hierdurch wird der Flüssigkeitseinlaß 9 aus dem unteren Teil des Vakuumbehälters 1 in den Zwi­ schenspeicherbehälter 2 geöffnet. Nachdem eine gewisse Menge an Flüssigkeit aus dem Vakuumbehälter 1 in den Zwi­ schenspeicherbehälter 2 geströmt ist, fällt aufgrund des im Vakuumbehälter 1 absinkenden Flüssigkeitspegels die Schwimmkugel 27 des Luftüberleitventils 26 nach unten und gibt dadurch den Luftüberleitkanal 29 frei. Hierdurch wird die von der zuströmenden Flüssigkeit aus dem Inneren des Zwischenspeicherbehälters 2 verdrängte Luft in den oberen Bereich des Vakuumbehälters 1 abgeführt, was das Füllen des Zwischenspeicherbehälters beschleunigt. Gleichzeitig sorgt das nach unten hin abgefallene Luft­ überleitventil 26 dafür, daß das Belüftungsventil 20 zwangsweise in seiner Schließstellung gehalten wird. So­ bald der Zwischenspeicherbehälter 2 vollständig oder an­ nähernd vollständig gefüllt ist, schwimmt die Ventilkugel des Einlaßventils 10 wieder auf und schließt den Flüssig­ keitseinlaß 9. Gleichzeitig sorgt der Auftrieb des Schwimmers 24 des Belüftungsventils 20 dafür, daß das Be­ lüftungsventil 20 nun öffnet und atmosphärische Luft in den Zwischenspeicherbehälter 2 eintreten läßt. Hierdurch entsteht nun im Zwischenspeicherbehälter 2 wieder ein Überdruck gegenüber dem Vakuumbehälter 1, wodurch das Luftüberleitventil 26 zwangsweise wieder schließt. Der atmosphärische Luftdruck sorgt nun wieder dafür, daß eine Förderung von Flüssigkeit aus dem Zwischenspeicherbehäl­ ter 2 durch die Steigleitung 11 zur Verteileinrichtung 12 im oberen Bereich des Vakuumbehälters 1 erfolgt. Dieser Vorgang wiederholt sich zyklisch. Verdampfte Flüssigkeit sowie gegebenenfalls zwischenzeitlich abgelassene Rest- Flüssigkeit aus dem unteren Bereich des Bodens 14 unter­ halb des Beruhigungssiebes 16 wird durch neue zu behan­ delnde Flüssigkeit ersetzt, die in den Vakuumbehälter 1 eingelassen wird, indem das dort vorgesehene Schwimmer­ ventil 62 den Zulauf 60 bei entsprechend niedrigem Flüs­ sigkeitspegel im Vakuumbehälter 1 öffnet.
Der Ablaß von aufkonzentrierter oder eingedickter Rest- Flüssigkeit, die sich im unteren Bereich des Bodens 14 unterhalb des Beruhigungssiebes 16 sammelt, erfolgt je­ weils durch den Ablaß 65 in den Phasen, in denen atmo­ sphärischer Luftdruck im Inneren des Zwischenspeicherbe­ hälters 2 herrscht. Das Ablassen der Rest-Flüssigkeit durch den Ablaß 65 kann dann einfach mittels Schwerkraft­ wirkung erfolgen. Ein unerwünschter Eintritt von atmo­ sphärischer Luft durch den Ablaß 65 in den Zwischenspei­ cherbehälter 2 wird durch das darin vorgesehene Rück­ schlagventil 67 ausgeschlossen.
Da sich der Flüssigkeitspegel im unteren Bereich des Va­ kuumbehälters 1 im Betrieb der Einrichtung stetig ändert, bewegen sich auch die Schwimmer 41 mit dem Traggestell 40 und den daran gehalterten Abstreifern 42 entsprechend stetig auf und ab. Hierdurch wird ständig die Oberfläche der Heizplatten 5 überstrichen und gereinigt, so daß sich hier Ablagerungen nicht entwickeln können, die zu einer Verschlechterung der Wärmeübertragung führen würden.
Aufgrund des Vakuums im Vakuumbehälter 1 muß das Gebläse 6 für die Verdichtung und Förderung des Dampfes mit sehr hohen Drehzahlen laufen. Die dabei entstehende Abwärme des Antriebsmotors 31 des Gebläses 6 wird mit der von der Vakuumpumpe 7 abgezweigten Flüssigkeit abgeführt. Da es sich bei dieser Flüssigkeit um Destillat handelt, ist die Flüssigkeit sehr sauber, so daß hier Störungen durch Fremdstoffe nicht zu befürchten sind. Die Flüssigkeit für die Temperierung des Antriebsmotors 31 des Gebläses 6 wird von einem Neben-Ausgang der Vakuumpumpe 7 abgezogen und durch die Vorlaufleitung 30 über den ersten Wärmetau­ scher 32 zum Motorwärmetauscher 31' am Antriebsmotor 31 des Gebläses 6 geführt. Der Rücklauf der Flüssigkeit vom Motorwärmetauscher 31' erfolgt durch die Rücklaufleitung 30' über den zweiten Wärmetauscher 32' zum Neben-Eingang der Vakuumpumpe 7. Die Abwärme eines die Vakuumpumpe 7 antreibenden Motors wird zum Teil schon ohne besondere Maßnahmen in die die Vakuumpumpe 7 durchströmende Flüs­ sigkeit eingeleitet. Bei Bedarf kann zusätzlich auch am Antriebsmotor der Vakuumpumpe 7 ein Motorwärmetauscher vorgesehen sein, der dann in den Kreislauf mit dem Motor­ wärmetauscher 31' des Gebläses 6 einbezogen wird.
Im Betrieb der Vakuum-Destillationseinrichtung werden re­ lativ große Dampf- und Luftvolumina von dem Gebläse 6 durch die Heizplatten 5 gefördert. Um aber der Vakuumpum­ pe 7 trotzdem möglichst viel Kondensat und möglichst ge­ ringe Dampf- und Luftmengen zuzuführen, ist Luft- und Dampf-Rückführleitung 55 vorgesehen, die mit allen Aus­ lässen 51 bzw. der Sammelleitung 52 verbunden ist. Die Rückführleitung 55 besitzt ein relativ großes Volumen, so daß in ihr eine Trennung von flüssigen und gasförmigen Anteilen erfolgt. Der flüssige Anteil, das Kondensat, fließt infolge der Schwerkraft nach unten und dann durch die Sammelleitung 52 zur Vakuumpumpe 7. Der gasförmige Anteil, also Luft und Dampf, steigt nach oben und strömt durch das bei einem Druckgrenzwert öffnende Überdruckven­ til 56 wieder in den Innenraum des Vakuumbehälters 1.
Die Vakuum-Destillationseinrichtung gemäß den Zeichnungs­ figuren braucht, wie vorstehend erläutert, für ihren Be­ trieb lediglich die Vakuumpumpe 7 als einzige Pumpe. Als weitere bewegliche Komponente ist lediglich noch das Ge­ bläse 6 vorhanden, das im Inneren des Vakuumbehälters 1 liegt und dessen Kühlung bzw. bedarfsweise Temperierung ebenfalls von der Vakuumpumpe 7 bewirkt wird. Die Vakuum- Destillationseinrichtung ist für die Behandlung praktisch aller denkbaren Flüssigkeiten geeignet; lediglich bei­ spielhaft seien hier genannt die Rückgewinnung von Pro­ zeßflüssigkeiten aus industriellen Herstellungsverfahren, die Behandlung von Schmutz- und Abwässern, die Entsalzung von Seewasser und ähnliche Vorgänge.

Claims (27)

1. Vakuum-Destillationseinrichtung, insbesondere für die Eindickung oder Aufkonzentration von Flüssigkei­ ten, mit einem Vakuumbehälter (1), mit einer Vakuum­ pumpe (7) zur Evakuierung des Vakuumbehälters (1), mit im Vakuumbehälter (1) angeordneten beheizbaren Wärmetauschern (5), auf die die Flüssigkeit durch einen Zulauf und mittels einer Verteileinrichtung (12) aufgebbar ist und über die die Flüssigkeit mehrfach unter jeweils teilweiser Verdampfung führ­ bar ist, wobei der so erzeugte Dampf mittels der Va­ kuumpumpe (7) abziehbar und innerhalb und/oder au­ ßerhalb des Vakuumbehälters (1) zumindest teilweise kondensierbar und durch einen vom Ausgang der Vaku­ umpumpe (7) gebildeten Auslaß (69) als Destillat- Flüssigkeit oder als Destillat-Flüssigkeits-Dampf- Gemisch abführbar ist und wobei die eingedickte oder aufkonzentrierte Flüssigkeit als Rest-Flüssigkeit oder -Schlamm durch einen Ablaß (65) aus dem Vakuum­ behälter (1) abziehbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß dem Vakuumbehälter (1) mindestens ein Flüssig­ keits-Zwischenspeicherbehälter (2) zugeordnet ist, daß der Zwischenspeicherbehälter (2) einen mit dem tiefsten Bereich des Vakuumbehälters (1) verbundenen Flüssigkeitseinlaß (9) mit einem Einlaßventil (10) aufweist,
daß der Zwischenspeicherbehälter (2) einen zur Ver­ teileinrichtung (12) im oberen Bereich des Vakuumbe­ hälters (1) führenden, in Form mindestens einer Steigleitung (11) ausgeführten Flüssigkeitsauslaß aufweist und
daß der Zwischenspeicherbehälter (2) über ein Belüf­ tungsventil (20) mit der Atmosphäre verbindbar ist.
2. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 1, da­ durch gekennzeichnet, daß der Zwischenspeicherbehäl­ ter (2) unmittelbar im Inneren des Vakuumbehälters (1) durch einen in diesen dicht eingebauten Zwi­ schenboden (8) unter diesem ausgebildet ist und daß das Einlaßventil (10) in dem Zwischenboden (8) ange­ ordnet ist.
3. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 2, da­ durch gekennzeichnet, daß das Einlaßventil (10) als Schwimmerventil mit einer unter dem Zwischenboden (8) angeordneten, in der Flüssigkeit im Zwischen­ speicherbehälter (2) aufschwimmenden Ventilkugel ausgebildet ist.
4. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenboden (8) trichterförmig ausgebildet ist und daß das Einlaß­ ventil (10) im tiefsten Bereich des Zwischenbodens (8) angeordnet ist.
5. Vakuum-Destillationseinrichtung nach einem der vor­ hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Belüftungsventil (20) als Schwimmerventil mit einem in der Flüssigkeit im Zwischenspeicherbehälter (2) aufschwimmenden Schwimmkörper (24) ausgebildet ist, wobei das Belüftungsventil (20) durch einen über einen Grenzpegel ansteigenden Flüssigkeitspegel in Öffnungsrichtung und durch einen unter einen Grenzpegel abfallenden Flüssigkeitspegel in Schließ­ richtung betätigbar ist.
6. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß durch den höheren Be­ reich des Zwischenbodens (8) ein Luftüberleitkanal (29) mit einem selbsttätigen Ventil (26) vom Zwi­ schenspeicherbehälter (2) in den oberen Berech des Vakuumbehälters (1) führt, wobei das Ventil (26) im wesentlichen gleichzeitig mit dem Einlaßventil (10) öffnet und schließt.
7. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 6, da­ durch gekennzeichnet, daß das Luftüberleitventil (26) mit dem Belüftungsventil (20) derart gekoppelt ist, daß bei offenem Luftüberleitventil (26) das Be­ lüftungsventil (20) zwangsweise in seiner Schließ­ stellung gehalten wird.
8. Vakuum-Destillationseinrichtung nach einem der vor­ hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmetauscher (5) durch hohle Heizplatten gebil­ det sind, deren Inneres von einem Heizmedium durch­ strömbar ist, das durch mindestens je einen Einlaß (50) in die Heizplatten (5) einleitbar und durch mindestens je einen Auslaß (51) aus den Heizplatten (5) abführbar ist.
9. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 8, da­ durch gekennzeichnet, daß die Einlässe (50) der Heizplatten (5) mit dem Inneren des Vakuumbehälters (1) und die Auslässe (51) der Heizplatten (5) mit der Saugseite der Vakuumpumpe (7) verbunden sind und daß das Heizmedium der im Vakuumbehälter (1) erzeug­ te Dampf ist.
10. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizplatten (5) mit Abstand voneinander und parallel zueinander in vertikalen Ebenen angeordnet sind.
11. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den einzelnen Heizplatten (5) jeweils mehrere Abstreifer (42) an­ geordnet sind, die vertikal auf und ab bewegbar sind.
12. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreifer (42) in jedem Zwischenraum zwischen zwei Heizplatten (5) je eine Strömungsleiteinrichtung mit einem kaskaden- oder mäanderförmigen Strömungsweg für die zwischen den Heizplatten (5) über deren Oberfläche geleitete Flüssigkeit bilden.
13. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß alle Abstreifer (42) in einem gemeinsamen Traggestell (40) gehaltert sind, das in seinem unteren Teil mit mindestens ei­ nem Schwimmkörper (41) fest verbunden ist, der auf der Flüssigkeit im Vakuumbehälter (1) aufschwimmt und der Änderungen des Flüssigkeitspegels im Vakuum­ behälter (1) folgt.
14. Vakuum-Destillationseinrichtung nach einem der An­ sprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß den Einlässen (50) der Heizplatten (5) ein im Vakuumbe­ hälter (1) angeordnetes Gebläse (6) zur Förderung und Verdichtung des den Heizplatten (5) zuströmenden Dampfes vorgeschaltet ist.
15. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläse (6) einen ebenfalls im Vakuumbehälter (1) angeordneten An­ triebsmotor (31), vorzugsweise ein Elektromotor, aufweist.
16. Vakuum-Destillationseinrichtung nach einem der vor­ hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vakuumpumpe (7) eine Flüssigkeitsring- Vakuumpumpe ist, die außerhalb des Vakuumbehälters (1) angeordnet ist und deren Ausgang den Destillat- Auslaß (69) bildet.
17. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslässe (51) der Heizplatten (5) mittels einer Sammelleitung (52) miteinander verbunden sind und daß diese Sammellei­ tung (52) dichtend aus dem Vakuumbehälter (1) her­ ausgeführt ist und zum Eingang der Vakuumpumpe (7) verläuft.
18. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelleitung (52) mit einer Luft- und Dampf-Rückführleitung (55) ver­ bunden ist, die einen gegenüber der Sammelleitung (52) vergrößerten Querschnitt hat, die in den oberen Bereich des Vakuumbehälters (1) mündet und die in ihrem Verlauf, vorzugsweise an ihrem freien Ende, ein einstellbares Überdruckventil (56) aufweist.
19. Vakuum-Destillationseinrichtung nach einem der An­ sprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Vakuumpumpe (7) einen Neben-Auslaß und einen Neben- Einlaß aufweist, die mittels je einer durch den Va­ kuumbehälter (1) verlaufenden Vor- und Rücklauflei­ tung (30, 30') mit einem den Antriebsmotor (31) des Gebläses (6) temperierenden Motor-Wärmetauscher (31') zu einem Neben-Flüssigkeitskreislauf verbunden sind.
20. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß in die Vorlaufleitung (30) und/oder in die Rücklaufleitung (30') (je) ein Wärmetauscher (32, 32') für einen Wärmetausch zwi­ schen der Flüssigkeit im Neben-Flüssigkeitskreislauf und der Flüssigkeit im Vakuumbehälter (1) einge­ schaltet ist.
21. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß in den Neben- Flüssigkeitskreislauf ein den Antriebsmotor der Va­ kuumpumpe (7) temperierender zweiter Motor- Wärmetauscher einbezogen ist.
22. Vakuum-Destillationseinrichtung nach einem der vor­ hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Vakuumbehälter (1) als stehender Kessel mit ei­ nem hohlzylindrischen Mantel (13, 13'), einem Boden (14) und einem Deckel (15) ausgeführt ist, wobei Mantel (13, 13'), Boden (14) und Deckel (15) jeweils mindestens ein Segment bilden, das jeweils mit dem benachbarten Segment mittels Flanschverbindungen (18, 19) dicht und lösbar verbunden ist.
23. Vakuum-Destillationseinrichtung nach einem der vor­ hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zulauf (60) für die einzudickende oder aufzukon­ zentrierende Flüssigkeit durch eine in den Vakuumbe­ hälter (1) führende Leitung mit einem im Vakuumbe­ hälter (1) angeordneten Zulaufventil (62) in Form eines Schwimmerventil ausgeführt ist, wobei das Zu­ laufventil (62) mit einem in der Flüssigkeit im Va­ kuumbehälter (1) aufschwimmenden Schwimmkörper (63) ausgebildet ist und durch einen über einen Grenzpe­ gel ansteigenden Flüssigkeitspegel in Schließrich­ tung und durch einen unter einen Grenzpegel abfal­ lenden Flüssigkeitspegel in Öffnungsrichtung ver­ stellbar ist.
24. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß im tiefsten Bereich des Bodens (14) als Ablaß (65) für die Rest-Flüssigkeit oder den Rest-Schlamm eine Ablaßleitung (66) ange­ schlossen ist, die in ihrem Verlauf ein Rückschlag­ ventil (67) und/oder ein Regulierventil (68) auf­ weist.
25. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß über dem tiefsten Be­ reich des Bodens (14) ein Beruhigungssieb (16) ange­ ordnet ist.
26. Vakuum-Destillationseinrichtung nach Anspruch 25, da­ durch gekennzeichnet, daß die Steigleitung (11) mit ihrem unteren Ende (11') unmittelbar über dem Beru­ higungssieb (16) liegt.
27. Vakuum-Destillationseinrichtung nach einem der An­ sprüche 16 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsring-Vakuumpumpe (7) eine Trockenlauf- Sicherung in Form eines Flüssigkeits- Vorlagebehälters zugeordnet ist, der dem Eingang der Pumpe (7) vorgeschaltet ist und in den bei Flüssig­ keitsmangel selbsttätig, vorzugsweise mittels eines Schwimmerventils, Flüssigkeit aus einem Vorratsbe­ hälter oder einem Flüssigkeitsnetz einleitbar ist.
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