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Hintergrund
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1. Technisches Gebiet
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Die Offenbarung betrifft eine Wäschebehandlungsvorrichtung mit einer Waschmittelzufuhrvorrichtung.
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2. Beschreibung der verwandten Technik
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Die Wäschebehandlungsvorrichtung ist eine Vorrichtung zum Einlegen von Kleidung, Bettwäsche o. ä. (nachstehend Wäsche genannt) in die Trommel, um Verschmutzung aus der Wäsche zu entfernen. Die Wäschebehandlungsvorrichtung kann die Wasch-, Spül-, Schleuder-, Trocknungs- u. ä. Abläufe durchführen, und auf der Grundlage eines Einlegeverfahrens von Wäsche in eine Trommel kann die Wäschebehandlungsvorrichtung in einen Toplader und einen Frontlader unterteilt werden.
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Allgemein kann die Wäschebehandlungsvorrichtung einen Hauptkörper, der ein Aussehen festlegt, einen Laugenbehälter, der im Hauptkörper aufgenommen ist, eine Trommel, die im Laugenbehälter drehbar eingebaut ist, um Wäsche darin einzulegen, und eine Waschmittelzufuhrvorrichtung zum Zuführen von Waschmittel in die Trommel aufweisen. Bei Trommeldrehung durch den Motor, während Waschwasser der in der Trommel aufgenommenen Wäsche zugeführt wird, kann an der Wäsche haftender Schmutz durch Reibung mit der Trommel und dem Waschwasser entfernt werden.
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Die Waschmittelzufuhrvorrichtung ist mit einer Waschmittelzufuhrfunktion zum Zuführen von Reinigungs- oder Waschmittel (nachstehend „Waschmittel“ genannt) versehen, um die Waschwirkung zu verstärken.
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Dabei bezeichnet das Waschmittel einen Stoff, der die Waschwirkung verstärkt, z. B. Textilwaschmittel, Weichspüler und Bleichmittel. Für das Waschmittel kann Pulverwaschmittel oder Flüssigwaschmittel zum Einsatz kommen.
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In den letzten Jahren gilt als Problem, dass die Waschmittelkomponente nach dem Waschen nicht gelöst ist und im Wasserbehälter oder in der Wäsche zurückbleibt, weshalb der Gebrauch von Flüssigwaschmittel mit hervorragender Löslichkeit anstelle von Pulverwaschmittel allmählich zunimmt.
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Allerdings ist eine Wäschebehandlungsvorrichtung in der verwandten Technik, wie z.B. in der
KR 10 1 959 312 B1 , unzweckmäßig, da der Benutzer eine Tür öffnen und dann Waschmittel in einen in der Tür vorgesehenen Waschmittelspeicherbehälter manuell einfüllen muss, um die Wäsche zuzuführen. Zudem wird in der verwandten Technik eingespritztes Waschmittel in den Laugenbehälter mittels Wasser gegeben, das über einen Wasserkanal zugeführt wird, aber für den Benutzer ist es schwierig zu erkennen, wieviel Waschmittel gespeichert ist, da der Waschmittelspeicherbehälter in der Tür vorgesehen ist und ein Problem darin besteht, dass der Waschmittelspeicherbehälter mit gespeichertem Waschmittel häufig geöffnet werden muss.
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Die
DE 11 2005 000 830 B4 oder die
DE 11 2005 000 831 B4 offenbart eine Wäschebehandlungsvorrichtung mit einem Hauptkörper, einem Laugenbehälter, der in dem Hauptkörper vorgesehen ist, und einer Trommel, die drehbar in dem Laugenbehälter vorgesehen ist, und mit einer Waschmittelzufuhrvorrichtung, die so vorgesehen ist, dass sie in eine Vorderfläche des Hauptkörpers eingeschoben oder daraus herausgezogen wird, und so konfiguriert ist, dass sie Waschmittel dem Laugenbehälter zuführt, wobei die Waschmittelzufuhrvorrichtung aufweist: ein Gehäuse, das ein Aussehen festlegt; einen Speicherbehälter, der so angeordnet ist, dass er sich in Vorwärts-Rückwärts-Richtung des Hauptkörpers erstreckt, um das Waschmittel zu speichern, und am Gehäuse angebaut ist. Die
EP 2 733 249 A2 offenbart eine Wäschebehandlungsvorrichtung mit einem Füllstandsensor für den Waschmittelbehälter.
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Zusammenfassung
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Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Aufbau einer Wäschebehandlungsvorrichtung bereitzustellen, die die Restwaschmittelmenge automatisch erfassen kann, die in der Waschmittelzufuhrvorrichtung gespeichert ist, was den Komfort für einen Benutzer erhöht.
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Zur Lösung der oben genannten Aufgabe stellt die Erfindung eine Wäschebehandlungsvorrichtung bereit, die aufweist: einen Hauptkörper, einen Laugenbehälter, der in dem Hauptkörper vorgesehen ist, und eine Trommel, die im Laugenbehälter drehbar vorgesehen ist; und eine Waschmittelzufuhrvorrichtung, die so vorgesehen ist, dass sie in eine Vorderfläche des Hauptkörpers eingeschoben oder daraus herausgezogen wird, und so konfiguriert ist, dass sie Waschmittel dem Laugenbehälter zuführt, wobei die Waschmittelzufuhrvorrichtung aufweist: ein Gehäuse, das ein Aussehen festlegt; einen Speicherbehälter, der so angeordnet ist, dass er sich in Vorwärts-Rückwärts-Richtung des Hauptkörpers erstreckt, um das Waschmittel zu speichern, und am Gehäuse angebaut ist; eine Waschmittelpumpe, die an einem hinteren Abschnitt des Gehäuses vorgesehen ist, um eine Bewegung von Waschmittel festzulegen, das im Speicherbehälter gespeichert ist; und eine Restmengenerfassungseinheit, die einen Strom an einem Innenraum des Speicherbehälters anlegt, um eine Restmenge von Waschmittel zu erfassen, das im Speicherbehälter gespeichert ist.
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Gemäß einem Beispiel für die Offenbarung kann die Restmengenerfassungseinheit aufweisen: eine Anschlussklemme, die so vorgesehen ist, dass sie vom Hauptkörper zum Speicherbehälter vorsteht; und einen Elektrodensensor, der an einem Speicherbehälter-Deckelabschnitt fest vorgesehen ist, der einen oberen Abschnitt des Speicherbehälters öffnet und schließt, und von dem eine Seite so vorgesehen ist, dass sie mit der Anschlussklemme in Kontakt steht, um einen Strom zu Waschmittel zu übertragen, das im Speicherbehälter gespeichert ist.
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Gemäß einem Beispiel für die Offenbarung kann die Waschmittelzufuhrvorrichtung ferner aufweisen: einen Waschwasserverteiler, der im Hauptkörper fest vorgesehen ist und so liegt, dass eine Bodenfläche davon zu einem oberen Abschnitt des Speicherbehälters weist, um einen Bewegungsweg von Waschwasser festzulegen, das von außen einströmt, wenn das Gehäuse am Hauptkörper angebaut ist.
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Gemäß einem Beispiel für die Offenbarung kann der Waschwasserverteiler aufweisen: eine Verteilerabdeckung, die mit einem Waschwasserkanal in vorbestimmter Form entlang der Oberfläche angeordnet ist, um eine Bewegung von Waschwasser zu lenken, das entlang eines Waschwassereinlassabschnitts einströmt; und einen Verteilerdeckel, der so gekoppelt ist, dass er einen oberen Abschnitt der Verteilerabdeckung abdeckt.
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Gemäß einem Beispiel für die Offenbarung können die Anschlussklemme und der Elektrodensensor jeweils mehrfach konfiguriert sein.
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Gemäß einem Beispiel für die Offenbarung kann die Anschlussklemme aufweisen: einen Verlängerungsabschnitt, der an einer Seite der Verteilerabdeckung fest vorgesehen ist; und einen Kontaktabschnitt, der so konfiguriert ist, dass er vom Verlängerungsabschnitt abgebogen ist, um in Kontakt mit dem Elektrodensensor zu stehen.
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Gemäß einem Beispiel für die Offenbarung kann der Verlängerungsabschnitt an einer Seite der Verteilerabdeckung fest vorgesehen sein, und der Kontaktabschnitt kann so konfiguriert sein, dass er durch einen Öffnungsabschnitt der Verteilerabdeckung vorsteht, um mit einer Seite des Elektrodensensors selektiv in Kontakt zu stehen.
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Gemäß einem Beispiel für die Offenbarung kann der Elektrodensensor aufweisen: einen am Speicherbehälter-Deckelabschnitt befestigten waagerechten Abschnitt, von dem eine Seite so konfiguriert ist, dass sie nach außen freiliegt, um mit dem Kontaktabschnitt in Kontakt zu stehen; und einen senkrechten Abschnitt, der vom waagerechten Abschnitt abgebogen ist, um sich in einer den waagerechten Abschnitt kreuzenden Richtung zu einem Innenraum des Speicherbehälters zu erstrecken.
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Gemäß einem Beispiel für die Offenbarung kann der Elektrodensensor mit einer Elektrode so versehen sein, dass er mit Waschmittel an einem unteren Endabschnitt des senkrechten Abschnitts in Kontakt steht.
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Gemäß einem Beispiel für die Offenbarung kann der Speicherbehälter einen ersten Speicherbehälter und einen zweiten Speicherbehälter aufweisen, die so vorgesehen sind, dass sie an einer Seite des Gehäuses zueinander weisen, und eine manuelle Waschmittelverteileinheit ist zwischen dem ersten Speicherbehälter und dem zweiten Speicherbehälter angeordnet, um Waschmittel durch einen Benutzer darin manuell zuzugeben.
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Gemäß einem Beispiel für die Offenbarung kann ein dritter Waschmittelbehälter, der die Zugabe von Waschmittel durch den Benutzer lenkt, an der manuellen Waschmittelverteileinheit angebaut sein.
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Gemäß einem Beispiel für die Offenbarung kann eine untere Fläche des Gehäuses geneigt angeordnet sein, um das Waschmittel zu bewegen, und eine Waschmittelzugabeöffnung kann an einer Seite der unteren Fläche angeordnet sein, um mit dem Laugenbehälter zu kommunizieren.
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Gemäß einem Beispiel für die Offenbarung kann ein unterer Seitenabschnitt des Gehäuses mit einer vorbestimmten Neigung zur Waschmittelzugabeöffnung angeordnet sein.
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Gemäß einem Beispiel für die Offenbarung kann ein Abgabeanschluss an einem hinteren Abschnitt des Speicherbehälters angeordnet sein, um gespeichertes Waschmittel durch den Betrieb der Waschmittelpumpe abzugeben, und über den Abgabeanschluss ausfließendes Waschmittel kann mit einströmendem Waschwasser gemischt werden, um sich zum Laugenbehälter zu bewegen.
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Die über die zuvor beschriebenen Lösungen erhaltenen Wirkungen der Offenbarung sind nachstehend aufgeführt.
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Erstens können in der Waschmittelzufuhrvorrichtung Speicherbehälter zum jeweiligen Speichern von unterschiedlichem Waschmittel eingebaut sein, um eine große Waschmittelmenge zu speichern. Zudem kann es möglich sein, eine geeignete Waschmittelmenge dem Laugenbehälter über den Betrieb der Waschmittelpumpe im Waschablauf automatisch zuzuführen, und bei Bedarf kann der Benutzer direkt eine gewünschte Waschmittelmenge in die manuelle Waschmittelverteileinheit geben, was den Benutzerkomfort weiter verstärkt.
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Zweitens kann über einen Kontakt zwischen der Anschlussklemme, die an einer Seite des Waschwasserverteilers vorgesehen ist, und dem Elektrodensensor, der an einer Seite des Speicherbehälters vorgesehen ist, die im Speicherbehälter gespeicherte Restwaschmittelmenge automatisch erfasst werden, um dem Benutzer die Informationen zu übermitteln, was den Benutzerkomfort verstärkt.
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Drittens kann gemäß über die Restmengenerfassungseinheit erfasstem Waschmittel bei nicht ausreichendem Waschmittel, das in der Waschmittelzufuhrvorrichtung gespeichert ist, die Waschmittelzufuhrvorrichtung aus dem Hauptkörper herausgezogen werden, um einen Stopfen zu öffnen, wodurch der Benutzer das Waschmittel leicht nachfüllen kann.
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Viertens kann es beim Ausziehen des Gehäuses möglich sein, den im Gehäuse vorgesehenen Speicherbehälter leicht zu entfernen, was das Nachfüllen und Waschen von Waschmittel weiter erleichtert.
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Figurenliste
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- 1 ist eine Perspektivansicht einer offenbarungsgemäßen Wäschebehandlungsvorrichtung.
- 2 ist eine Konzeptansicht eines Zustands, in dem eine Waschmittelzufuhrvorrichtung aus einem Hauptkörper herausgezogen ist.
- 3A ist eine Perspektivansicht eines Zustands, in dem die Waschmittelzufuhrvorrichtung vollständig nach außen herausgezogen ist.
- 3B ist eine explodierte Perspektivansicht der Waschmittelzufuhrvorrichtung in 3A.
- 4 ist eine Perspektivansicht eines Zustands eines Gehäuses.
- 5A ist eine Konzeptansicht eines Zustands, in dem die Waschmittelzufuhrvorrichtung in den Hauptkörper eingeschoben wird.
- 5B ist eine explodierte Ansicht der Waschmittelzufuhrvorrichtung in einem Zustand, in dem ein Speicherbehälter in 5A entfernt ist.
- 6 ist eine Querschnittansicht eines Zustands, in dem Waschmittel und Waschwasser gemischt werden.
- 7A ist eine Perspektivansicht eines Zustands einer Verteilerabdeckung.
- 7B ist eine vergrößerte Ansicht, in der der Abschnitt „A“ in 7A vergrößert ist.
- 8A und 8B sind Konzeptansichten eines Zustands, bevor und nachdem eine Anschlussklemme und ein Elektrodensensor miteinander in Kontakt stehen.
- 9A ist eine Perspektivansicht eines Zustands der Anschlussklemme, die eine Restmengenerfassungseinheit bildet.
- 9B ist eine Perspektivansicht eines Zustands des Elektrodensensors. Nähere Beschreibung der Ausführungsformen
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Im Folgenden wird eine offenbarungsgemäße Wäschebehandlungsvorrichtung anhand der beigefügten Zeichnungen näher beschrieben.
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Beschreibungsgemäß sind gleiche oder ähnliche Elemente auch in unterschiedlichen Ausführungsformen mit gleichen Bezugszahlen bezeichnet, und ihre wiederholte Beschreibung entfällt.
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Außerdem kann ein auf eine Ausführungsform angewendeter Aufbau gleichermaßen auch auf eine andere Ausführungsform angewendet sein, sofern sie einander auch in unterschiedlichen Ausführungsformen in Aufbau oder Funktion nicht widersprechen.
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Zu einer Darstellung im Singular kann eine Darstellung im Plural gehören, soweit sie eine aus dem Zusammenhang eindeutig unterschiedliche Bedeutung darstellt.
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Beim Beschreiben der hier offenbarten Ausführungsformen entfällt die nähere Beschreibung, wenn eine spezifische Beschreibung öffentlich bekannter Technologien, zu denen die Erfindung gehört, den Kern der Offenbarung beurteilungsgemäß undeutlich macht.
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Klar sollte sein, dass die beigefügten Zeichnungen lediglich das Konzept der Erfindung einfach erläutern sollen, weshalb sie nicht so aufzufassen sind, als sei das hier offenbarte technologische Konzept durch die beigefügten Zeichnungen beschränkt, und das Konzept der Offenbarung ist so auszulegen, dass es sich auf alle Abwandlungen, Äquivalente und Substitutionen erstreckt, die zum Konzept und technologischen Schutzumfang der Erfindung gehören.
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1 ist eine Perspektivansicht einer offenbarungsgemäßen Wäschebehandlungsvorrichtung.
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Zur Wäschebehandlungsvorrichtung 100 können eine Waschmaschine zum Einlegen von Textilien in einen Waschlaugenbehälter, um Waschen, Spülen, Schleudern u. ä. durchzuführen, und ein Trockner zum Einlegen nasser Textilien gehören, um Trocknen durchzuführen.
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Die Wäschebehandlungsvorrichtung kann in einen Toplader und einen Frontlader eingeteilt werden. Der zweckmäßigen Beschreibung halber zeigt 1 eine Wäschebehandlungsvorrichtung als Frontlader, und das technische Konzept der Offenbarung kann nicht nur auf eine Frontlader-Waschmaschine anwendbar und kann somit auch auf eine Toplader-Waschmaschine anwendbar sein.
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Gemäß 1 hat die Wäschebehandlungsvorrichtung 100 einen Aufbau mit einem Hauptkörper 110, der ein Aussehen festlegt, einer Bedieneinheit 113, die verschiedene Steuerbefehle von einem Benutzer empfängt und eine Anzeigeeinheit hat, die Informationen über einen Betriebszustand anzeigt, und einer Tür 111, die an einem vorderen Abschnitt des Hauptkörpers 110 drehbar vorgesehen ist, um Wäsche einlegen und entnehmen zu können.
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Der Hauptkörper 110 kann ein Aussehen der Wäschebehandlungsvorrichtung 100 festlegen und kann mit einem Raum versehen sein, der verschiedene, die Wäschebehandlungsvorrichtung 100 bildende Komponenten im Hauptkörper 110 aufnehmen kann. Eine Trommel 112, die Wäsche aufnimmt, mit der sie über die Tür 111 beladen wird, kann im Hauptkörper 110 vorgesehen sein.
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Die Trommel 112 kann einen Außenlaugenbehälter (nicht gezeigt), der mit Waschwasser gefüllt wird, und einen Innenlaugenbehälter (nicht gezeigt) aufweisen, der im Außenlaugenbehälter (nicht gezeigt) drehbar vorgesehen ist, um Wäsche aufzunehmen. Eine Seite der Trommel 112 kann mit einer Ausgleichvorrichtung (nicht gezeigt) versehen sein, um drehungsbedingte Unwucht auszugleichen.
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Die Bedieneinheit 113 kann verschiedene Tasten zum Bedienen des Betriebszustands der Wäschebehandlungsvorrichtung 100 und eine Anzeige zum Anzeigen des Betriebszustands der Wäschebehandlungsvorrichtung 100 aufweisen.
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Die Tür 111 dient zum Öffnen und Schließen einer Eintrittsöffnung für Textilien und kann aus einem transparenten Bauteil hergestellt sein, z. B. Sicherheitsglas, um in den Hauptkörper 110 zu blicken.
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Weiterhin kann zur offenbarungsgemäßen Wäschebehandlungsvorrichtung 100 eine Waschmittelzufuhrvorrichtung 200 gehören.
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Die Waschmittelzufuhrvorrichtung 200 kann an einer oberen einen Seite des Hauptkörpers 110 vorgesehen sein. Die Waschmittelzufuhrvorrichtung 200 kann Waschmittel in breiterem Sinne speichern, darunter Waschmittel und Weichspüler, um das Waschmittel der Trommel 112 im Waschablauf automatisch zuzuführen. Hierbei bezeichnet Waschmittel ein Material, das die Waschwirkung von Wäsche verstärken kann, und kann Flüssigwaschmittel und Flüssigweichspüler bezeichnen.
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2 ist eine Konzeptansicht eines Zustands, in dem die Waschmittelzufuhrvorrichtung 200 aus dem Hauptkörper 110 herausgezogen ist. Die Waschmittelzufuhrvorrichtung 200 kann ein Gehäuse 210, das ein Aussehen bestimmt, sowie Speicherbehälter 221, 222 aufweisen, die am Gehäuse 210 angebaut sind. Ergreift der Benutzer einen vorderen Abschnitt 211 des Gehäuses 210 und zieht ihn dann heraus, kann die Waschmittelzufuhrvorrichtung 200 aus einem vorderen Abschnitt des Hauptkörpers 110 gleitend herausgezogen werden. Schiebt ähnlich der Benutzer den vorderen Abschnitt des Gehäuses 210 zum Hauptkörper 110, kann die Waschmittelzufuhrvorrichtung 200 in den Hauptkörper 110 eingeschoben werden, während sie in Richtung zum Hauptkörper gleitet.
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Damit aber der Benutzer die Waschmittelzufuhrvorrichtung 200 aus dem Hauptkörper herauszieht, um Waschmittel in den Speicherbehältern 221, 222 nachzufüllen oder um Waschmittel einer manuellen Waschmittelverteileinheit 223' zuzuführen, müssen die Stopfen 224 der Speicherbehälter 221, 222 und die manuelle Waschmittelverteileinheit 223' nach außen freigelegt werden, wenn die Waschmittelzufuhrvorrichtung 200 aus dem Hauptkörper herausgezogen wird.
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Der erste Speicherbehälter 221 und der zweite Speicherbehälter 222, die zum Speichern unterschiedlicher Waschmittel konfiguriert sind, können im Gehäuse 210 eingebaut sein. Außerdem kann die manuelle Waschmittelverteileinheit 223' zum manuellen Zuführen von Waschmittel durch einen Benutzer zwischen dem ersten Speicherbehälter 221 und dem zweiten Speicherbehälter 222 angeordnet sein.
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Die Stopfen 224 können im ersten Speicherbehälter 221 bzw. zweiten Speicherbehälter 222 vorgesehen sein. Die Stopfen 224 können aus den Speicherbehältern 221, 222 durch Drehung in einer Richtung entfernt werden. Nach Entfernung der Stopfen 224 aus den Speicherbehältern 221, 222 kann der Benutzer den Speicherbehältern 221, 222 Waschmittel zuführen.
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Wird anders gesagt Waschmittelmangel auf dem Bedienfeld 113 der Wäschebehandlungsvorrichtung 100 erfasst, so wird das Gehäuse 210 herausgezogen, und danach werden die nach außen freiliegenden und mit den Speicherbehältern 221, 222 gekoppelten Stopfen 224 erfasst und dann durch Drehen in einer Richtung entfernt, um das Waschmittel in den Speicherbehältern 221, 222 nachzufüllen.
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3A ist eine Perspektivansicht eines Zustands, in dem die Waschmittelzufuhrvorrichtung vollständig nach außen herausgezogen ist, und 3B ist eine explodierte Perspektivansicht der Waschmittelzufuhrvorrichtung in 3A.
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Die Waschmittelzufuhrvorrichtung 200 kann vom Benutzer aus dem Hauptkörper 110 herausgezogen oder darin eingeschoben werden. Ergreift der Benutzer den vorderen Abschnitt 211 des Gehäuses 210 und zieht ihn dann heraus, kann die Waschmittelzufuhrvorrichtung 200 aus dem vorderen Teil des Hauptkörpers 110 gleitend herausgezogen werden. Ist die Waschmittelzufuhrvorrichtung 200 aus dem Hauptkörper 110 herausgezogen, können die Speicherbehälter 221, 222 nach außen freiliegen.
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Die Waschmittelzufuhrvorrichtung 200 kann ein Gehäuse 210, das ein Aussehen bestimmt, und Speicherbehälter 221, 222 aufweisen, die am Gehäuse 210 angebaut sind.
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Das Gehäuse 210 bestimmt ein Aussehen der Waschmittelzufuhrvorrichtung 200 und kann in einer Form ausgebildet sein, die an einem oberen Ende davon offen ist. Das Gehäuse 210 kann in einer Form ausgebildet sein, die sich in Vorwärts-Rückwärts-Richtung des Hauptkörpers 110 erstreckt, und mehrere Speicherbehälter 221, 222 können in einem im Gehäuse 210 gebildeten Aufnahmeraum eingebaut sein.
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Die Speicherbehälter 221, 222 können einen ersten Speicherbehälter 221 und einen zweiten Speicherbehälter 222 aufweisen. Der erste Speicherbehälter 221 und der zweite Speicherbehälter 222 können in Form eines Behälters ausgebildet sein, der sich in Vorwärts-Rückwärts-Richtung des Hauptkörpers 1110 erstreckt, und mit einem Raum versehen sein, in dem eine vorbestimmte Waschmittelmenge gespeichert werden kann.
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Der erste Speicherbehälter 221 und der zweite Speicherbehälter 222 können „⊏“-förmig ausgebildet sein, und der erste Speicherbehälter 221 sowie der zweite Speicherbehälter 222 können im Gehäuse 210 in zueinander weisender Form eingebaut sein.
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Unterschiedliche Waschmittel können im ersten Speicherbehälter 221 und zweiten Speicherbehälter 222 gespeichert werden. Zum Beispiel kann Weichspüler im ersten Speicherbehälter 221 gespeichert werden bzw. Flüssigwaschmittel im zweiten Speicherbehälter 222 gespeichert werden.
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Eine untere Fläche des ersten Speicherbehälters 221 und des zweiten Speicherbehälters 222 kann mit einer vorbestimmten Neigung angeordnet sein, wodurch der Fluss des Waschmittels erleichtert ist, das in jedem der Speicherbehälter 221, 222 aufgenommen ist. Das in jedem der Speicherbehälter 221, 222 gespeicherte Waschmittel muss dem Laugenbehälter über die Waschmittelpumpe 230 zugeführt werden, und die Anordnung kann eine konstante Neigung zur Rückseite geneigt haben.
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Jeder der Speicherbehälter 221, 222 kann einen Aufnahmeabschnitt 221a, 222a, in dem Waschmittel aufgenommen wird, und einen Speicherbehälter-Deckelabschnitt 221b, 222b aufweisen, der so konfiguriert ist, dass er jeden Aufnahmeabschnitt 221a, 222a bedeckt, um Freiliegen des Waschmittels nach außen einzuschränken. Ferner kann der Speicherbehälter-Deckelabschnitt 221b, 222b mit dem vorgenannten Stopfen 224 versehen sein, damit der Benutzer durch Entfernung des Stopfens 224 Waschmittel nachfüllen kann, ohne den Speicherbehälter-Deckelabschnitt 221b, 222b zu entfernen. Zudem kann ein vorderes Ende jedes Speicherbehälter-Deckelabschnitts 221b, 222b mit einem Vorsprung 222b' angeordnet sein, der zum vorderen Abschnitt vorstehend konfiguriert ist, wodurch der Benutzer ihn leichter halten kann, um den Speicherbehälter-Deckelabschnitt 221b, 222b abzunehmen.
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Gemäß 3A können außerdem der erste Speicherbehälter 210 und der zweite Speicherbehälter 220 an einer Seite des Gehäuses zueinander weisend angebaut sein, weshalb die manuelle Waschmittelverteileinheit 223' zwischen dem ersten Speicherbehälter 210 und dem zweiten Speicherbehälter 220 angeordnet sein kann, damit der Benutzer Waschmittel manuell darin zugeben kann.
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Daneben kann die manuelle Waschmittelverteileinheit 223' so konfiguriert sein, dass ein dritter Speicherbehälter 223 eingebaut ist, um die Waschmittelzugabe durch den Benutzer zu lenken, und der dritte Speicherbehälter 223 kann in zwei Bereiche über einen an einem Mittelabschnitt davon gebildeten Grenzabschnitt aufgeteilt sein, wodurch der Benutzer Weichspüler einer Seite und Waschmittel der anderen Seite manuell zugeben kann.
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4 ist eine Perspektivansicht eines Zustands des Gehäuses 210.
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Die Waschmittelzugabeöffnung 214 kann an einem unteren Mittelabschnitt des Gehäuses 210 angeordnet sein. Die Waschmittelzugabeöffnung 214 ist so ausgebildet, dass sie mit dem Laugenbehälter (nicht gezeigt) der Wäschebehandlungsvorrichtung 100 kommuniziert, wodurch mit Waschwasser gemischtes Waschmittel entlang einer geneigten unteren Fläche des Gehäuses 210 bewegt und dann dem Laugenbehälter (nicht gezeigt) über die Waschmittelzugabeöffnung 214 zugeführt werden kann.
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Gemäß 4 kann ein geneigter Abschnitt 215 mit einer vorbestimmten Neigung an einem unteren Flächenabschnitt des Gehäuses 210 zur Waschmittelzugabeöffnung 214 weisend angeordnet sein. Die Waschmittelpumpe 230 kann an einem hinteren Abschnitt des Gehäuses 210 vorgesehen sein, um eine Bewegung von Waschmittel festzulegen, das in den Speicherbehältern 221, 222 gespeichert ist.
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Insbesondere kann ein Abgabeanschluss (nicht gezeigt) an einem hinteren Abschnitt jedes Speicherbehälters 221, 222 vorstehend vorgesehen sein, um das gespeicherte Waschmittel durch den Betrieb der Waschmittelpumpe 230 abzugeben, und der Abgabeanschluss kann mit der Waschmittelpumpe 230 gekoppelt sein. Das Waschmittel, das aus jedem Speicherbehälter 221, 222 in einen Innenraum des Gehäuses 210 über den Abgabeanschluss (nicht gezeigt) bewegt wird, kann mit Waschwasser gemischt werden, das in das Gehäuse 210 strömt, und dann dem Laugenbehälter (nicht gezeigt) über die Waschmittelzugabeöffnung 214 gemäß einer Pfeilrichtung von 4 zugeführt werden.
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Weiterhin kann die offenbarungsgemäße Wäschebehandlungsvorrichtung 100 über die Restmengenerfassungseinheit erfassen, ob in jedem Speicherbehälter gespeichertes Waschmittel nicht ausreicht. Die nähere Beschreibung dazu erfolgt später.
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5A ist eine Konzeptansicht eines Zustands, in dem die Waschmittelzufuhrvorrichtung 200 in den Hauptkörper 110 eingeschoben wird, und 5B ist eine explodierte Ansicht der Waschmittelzufuhrvorrichtung 200 in einem Zustand, in dem die Speicherbehälter 221, 222 in 5A entfernt sind.
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Ein Waschwasserverteiler 250 kann am Hauptkörper 110 der Wäschebehandlungsvorrichtung befestigt sein. Ist das Gehäuse 210 in den Hauptkörper eingeschoben, kann der Waschwasserverteiler 250 mit dem Aufbau von 5A über dem Gehäuse 210 liegen.
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Der Waschwasserverteiler 250 dient dazu, einen Bewegungsweg von darin strömendem Waschwasser zu bilden. Ist das Gehäuse 210 am Hauptkörper 110 angebaut, kann der im Hauptkörper 110 vorgesehene Waschwasserverteiler 250 so liegen, dass er zu jedem Speicherbehälter 221, 222 weist, der am Gehäuse 210 angebaut ist.
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Der Waschwasserverteiler 250 kann eine Verteilerabdeckung 251 und einen Verteilerdeckel 252 aufweisen, der so angeordnet ist, dass er die Verteilerabdeckung abdeckt.
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Die Verteilerabdeckung 251 kann mit Waschwasserkanälen 251a, 251b angeordnet sein, die sich entlang der Oberfläche erstrecken, um die Bewegung von Waschwasser zu lenken, das entlang eines Waschwassereinlassabschnitts 251c einströmt.
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Die Waschwasserkanäle 251a, 251b können auf einer Rückfläche der Verteilerabdeckung 251 angeordnet sein, um mit den die Innenseite und die Außenseite durchlaufenden Waschwassereinlassabschnitten 251c, 251c' zu kommunizieren, damit Waschwasser darin strömen kann. Die Waschwasserkanäle 251a, 251b können durch beide sich gleichmäßig erstreckende Seitenwände gebildet sein. Ist der Verteilerdeckel 252 mit der Verteilerabdeckung 251 gekoppelt, bildet dies einen geschlossenen Raum, der die Waschwasserbewegung ermöglicht, wodurch sich Waschwasser zu jedem Waschwasseraufnahmeabschnitt 253a, 253b entlang des Waschwasserkanals 251a, 251b bewegen kann.
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Mehrere Waschwasserkanäle 251a, 251b können vorgesehen sein. Jeder der Waschwasserkanäle 251a, 251b kann sich zu jedem der Waschwasseraufnahmeabschnitte 253a, 253b erstrecken, die an einer Seitenfläche der Verteilerabdeckung 251 angeordnet sind.
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Zum Waschwasserkanal 251a, 251b können ein erster Waschwasserkanal 251a und ein zweiter Waschwasserkanal 251b gehören. Der erste Waschwasserkanal 251a kann mit einem Waschwassereinlassabschnitt 251c kommunizieren, damit Waschwasser darin strömen kann. Der erste Waschwasserkanal 251a kann dazu dienen, die Bewegung des Waschwassers zum ersten Waschwasseraufnahmeabschnitt 253a zu lenken.
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Der erste Waschwasseraufnahmeabschnitt 253a kann mit einem Raum versehen sein, in dem Waschwasser, das sich vorübergehend entlang des ersten Waschwasserkanals 251a bewegt, vorübergehend aufgenommen wird. Mehrere Waschwasserbewegungsöffnungen 254 können im ersten Waschwasseraufnahmeabschnitt 253a angeordnet sein, und im ersten Waschwasseraufnahmeabschnitt 253a aufgenommenes Waschwasser kann über die Waschwasserbewegungsöffnung 254 abgegeben werden.
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Ist das Gehäuse 210 in den Hauptkörper 110 eingeschoben, kann der erste Waschwasseraufnahmeabschnitt 253a so liegen, dass er einen aufgeteilten Bereich des dritten Speicherbehälters 223 in senkrechter Richtung überlappt, der in der manuellen Waschmittelverteileinheit 223' des Gehäuses 210 vorgesehen ist.
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Hierbei kann Flüssigwaschmittel oder Pulverwaschmittel, das in den dritten Speicherbehälter 223 gegeben wird, mit Waschwasser gemischt und dann dem Laugenbehälter zugeführt werden, während es sich über die im ersten Waschwasseraufnahmeabschnitt 253a angeordnete Waschwasserbewegungsöffnung 254 nach unten bewegt.
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Ist das Gehäuse 210 in den Hauptkörper 110 eingeschoben, kann der zweite Waschwasseraufnahmeabschnitt 253b so liegen, dass er einen weiteren aufgeteilten Bereich des dritten Speicherbehälters 223 in senkrechter Richtung überlappt, der in der manuellen Waschmittelverteileinheit 223' des Gehäuses 210 vorgesehen ist.
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In den dritten Speicherbehälter 223 gegebener Weichspüler kann mit Waschwasser gemischt und dann dem Laugenbehälter zugeführt werden, während er sich über mehrere im zweiten Waschwasseraufnahmeabschnitt 253b angeordnete Waschwasserbewegungsöffnungen 254 nach unten bewegt.
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Der Verteilerdeckel 252 kann eine rechteckige Plattenform haben und kann mit der Verteilerabdeckung 251 gekoppelt sein. Ist der Verteilerdeckel 252 mit der Verteilerabdeckung 251 gekoppelt, kann jeder der in der Verteilerabdeckung 251 angeordneten Waschwasserkanäle 251a, 251b geschlossen sein.
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Zusätzlich kann in dieser Ausführungsform die Waschmittelzufuhrvorrichtung 200 mit der Restmengenerfassungseinheit versehen sein, um eine Restmenge von Waschmittel zu erfassen, das im ersten und zweiten Speicherbehälter 221, 222 gespeichert ist, und dann die Informationen dem Benutzer übermitteln, was den Benutzerkomfort verstärkt. Ist die über die Restmengenerfassungseinheit erfasste Restmenge von Waschmittel kleiner als eine vorbestimmte Füllmenge, kann der Benutzer die Waschmittelzufuhrvorrichtung 200 aus dem Hauptkörper herausziehen und den Stopfen 224 öffnen und anschließend Waschmittel bequem nachfüllen.
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Ist die Waschmittelzufuhrvorrichtung 200 am Hauptkörper angebaut, kann die Restmengenerfassungseinheit einen Strom an einem Innenraum jedes Speicherbehälters 221, 222 anlegen und dann den erfassten Strom messen, wodurch eine Restmenge von Waschmittel erfasst wird, das in jedem Speicherbehälter 221, 222 gespeichert ist.
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Die Restmengenerfassungseinheit kann mit einer Anschlussklemme 241 und einem Elektrodensensor 242 konfiguriert sein. Die Anschlussklemme 241 kann an einer Seite der Verteilerabdeckung 251 vorgesehen sein, und der Elektrodensensor 242 kann an jedem Deckelabschnitt 221b, 222b des ersten und zweiten Speicherbehälters 221, 222 vorgesehen sein.
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6 ist eine Querschnittansicht eines Zustands, in dem Waschmittel und Waschwasser gemischt werden.
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Ein Abgabeanschluss (nicht gezeigt) zum Abgeben des gespeicherten Waschmittels durch den Betrieb der Waschmittelpumpe 230 kann an einem hinteren Abschnitt jedes Speicherbehälters 221, 222 angeordnet sein. Das aus dem Abgabeanschluss (nicht gezeigt) fließende Waschmittel kann in einen Seitenabschnitt des Gehäuses 210 eingeleitet werden, und das eingeleitete Waschmittel kann mit Waschwasser gemischt werden, um sich zum Laugenbehälter zu bewegen.
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Waschwasser kann über den Waschwassereinlassabschnitt 251c, 251c" eingeleitet werden, der in der Verteilerabdeckung 251 angeordnet ist, und dabei kann das eingeleitete Waschwasser zu den Waschwasserkanälen 252a, 252b bzw. zum Seitenabschnitt des Gehäuses 210 verzweigt und dadurch mit Waschmittel gemischt werden, das in den Seitenabschnitt des Gehäuses 210 fließt, um sich durch sein Eigengewicht nach unten zu bewegen und sich dann über die Waschmittelzugabeöffnung 214 zu bewegen.
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Die Waschmittelzugabeöffnung 214 kann an einem unteren Mittelabschnitt des Gehäuses 210 angeordnet sein. Die Waschmittelzugabeöffnung 214 ist so ausgebildet, dass sie mit dem Laugenbehälter (nicht gezeigt) der Wäschebehandlungsvorrichtung 100 kommuniziert, wodurch mit Waschwasser gemischtes Waschmittel entlang einer geneigten unteren Fläche des Gehäuses 210 bewegt und dann über die Waschmittelzugabeöffnung 214 dem Laugenbehälter (nicht gezeigt) zugeführt werden kann.
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Anders gesagt kann in jedem Speicherbehälter 221, 222 gespeichertes Waschmittel über einen Abgabeanschluss (nicht gezeigt), der an einem hinteren Abschnitt jedes Speicherbehälters 221, 222 angeordnet ist, durch den Betrieb der Waschmittelpumpe 230 abgegeben werden, und das abgegebene Waschmittel kann in das Gehäuse 210 eingeleitet und mit dem in das Gehäuse 210 eingeleiteten Waschwasser gemischt sowie anschließend dem Laugenbehälter (nicht gezeigt) zugeführt werden, was in Pfeilrichtung von 6 gezeigt ist.
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7A ist eine Perspektivansicht eines Zustands der Verteilerabdeckung und 7B ist eine vergrößerte Ansicht, in der der Abschnitt „A“ in 7A vergrößert ist. 8A und 8B sind Konzeptansichten eines Zustands, bevor und nachdem die Anschlussklemme 241 und der Elektrodensensor 242 miteinander in Kontakt stehen.
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Ist die Waschmittelzufuhrvorrichtung 200 am Hauptkörper angebaut, kann die Restmengenerfassungseinheit so konfiguriert sein, dass sie eine restmenge von im Speicherbehälter 221, 222 gespeichertem Waschmittel auf eine Weise erfasst, dass ein Strom an jedem der Speicherbehälter 221, 222 angelegt und dann der erfasste Strom gemessen wird.
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Die Restmengenerfassungseinheit kann mit einer Anschlussklemme 241 und einem Elektrodensensor 242 konfiguriert sein.
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Jede Anschlussklemme 241aa, 241bb, 241cc, 241dd kann jeweils an einer Seite der Verteilerabdeckung 251 vorgesehen sein.
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Gemäß 7B können unterschiedliche Anschlussklemmen 241aa, 241bb an beiden Seiten des ersten Waschwasserkanals 252a vorgesehen sein.
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Gemäß 8A können die Anschlussklemme 241 und der Elektrodensensor 242 nicht in einem Zustand miteinander in Kontakt stehen, in dem die Waschmittelzufuhrvorrichtung 200 aus dem Hauptkörper 110 herausgezogen ist, und gemäß 8B können die Anschlussklemme 241 und der Elektrodensensor 242 miteinander in Kontakt stehen, wenn das Gehäuse 210 in den Hauptkörper 110 eingeschoben ist, um die Waschmittelzufuhrvorrichtung 200 mit dem Hauptkörper 110 zu koppeln.
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Ist die Waschmittelzufuhrvorrichtung 200 mit dem Hauptkörper 110 gekoppelt, kann beispielsweise jede der unterschiedlichen Anschlussklemmen 241aa und 241bb jeweils mit den unterschiedlichen Elektrodensensoren 242 in Kontakt stehen. Hierbei können zwei Elektrodensensoren 242, die am Deckelabschnitt 221b des ersten Speicherbehälters 221 vorgesehen sind, so konfiguriert sein, dass sie mit den unterschiedlichen Anschlussklemmen 241aa, 241bb in Kontakt stehen.
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Jeder Elektrodensensor 242, der am Deckelabschnitt 221b des ersten Speicherbehälters 221 vorgesehen ist, kann so konfiguriert sein, dass er sich in senkrechter Richtung erstreckt, und kann in Kontakt mit jeder Anschlussklemme 241aa, 241bb stehen, wenn im ersten Speicherbehälter 221 gespeichertes Waschmittel (z. B. Weichspüler oder Flüssigwaschmittel) eine vorbestimmte Füllmenge übersteigt. Ist in diesem Fall ein Strom an einer Anschlussklemme 241aa angelegt, kann die andere Anschlussklemme 241bb einen Strom erfassen, der zwischen jedem Elektrodensensor 242 und Waschmittel fließt, wodurch erfasst wird, ob Waschmittel (Weichspüler oder Flüssigwaschmittel) über einer vorbestimmten Menge im ersten Speicherbehälter 221 gespeichert ist.
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Liegt im ersten Speicherbehälter 221 gespeichertes Waschmittel (z. B. Weichspüler oder Flüssigwaschmittel) unter einer vorbestimmten Füllmenge, können die beiden unterschiedlichen Elektrodensensoren 242 nicht mit dem Waschmittel in Kontakt stehen, wodurch auch bei angelegtem Strom an der Anschlussklemme 241aa der Strom nicht an der anderen Anschlussklemme 241bb erfasst werden kann.
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Zusätzlich können gemäß 7B unterschiedliche Anschlussklemmen 241cc, 241dd zwischen den voneinander abgezweigten zweiten Waschwasserkanälen 252b vorgesehen sein. Ist die Waschmittelzufuhrvorrichtung 200 mit dem Hauptkörper 110 gekoppelt, kann jede der Anschlussklemmen 241cc und 241dd jeweils mit einem unterschiedlichen Elektrodensensor 242 in Kontakt stehen.
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In diesem Fall können zwei Elektrodensensoren 242, die im Deckelabschnitt 222b des zweiten Speicherbehälters 222 vorgesehen sind, so konfiguriert sein, dass sie mit unterschiedlichen Anschlussklemmen 241aa, 241bb in Kontakt stehen.
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Unterschiedliche Elektrodensensoren 242, die am Deckelabschnitt 222b des zweiten Speicherbehälters 222 vorgesehen sind, können so konfiguriert sein, dass sie sich in senkrechter Richtung erstrecken, und damit so vorgesehen sind, dass sie jeweils in Kontakt mit den Anschlussklemmen 241aa, 241bb stehen, wenn im zweiten Speicherbehälter 222 gespeichertes Waschmittel (z. B. Flüssigwaschmittel oder Weichspüler) eine vorbestimmte Füllmenge übersteigt. In diesem Fall kann ein Strom an einer Anschlussklemme 241cc angelegt sein, und ein zwischen jedem Elektrodensensor 242 und Waschmittel fließender Strom kann an der anderen Anschlussklemme 241dd angelegt sein, wodurch erfasst wird, ob Waschmittel (Flüssigwaschmittel oder Weichspüler) über einer vorbestimmten Menge im ersten Speicherbehälter 222 gespeichert ist.
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Liegt im zweiten Speicherbehälter 222 gespeichertes Waschmittel (z. B. Weichspüler oder Flüssigwaschmittel) unter einer vorbestimmten Füllmenge, können die beiden unterschiedlichen Elektrodensensoren 242 nicht mit dem Waschmittel in Kontakt stehen, wodurch auch bei angelegtem Strom an der Anschlussklemme 241cc der Strom nicht an der anderen Anschlussklemme 241dd erfasst werden kann.
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Anders gesagt kann die Restmengenerfassungseinheit so konfiguriert sein, dass sie eine Restmenge von Waschmittel, das im Speicherbehälter gespeichert ist, auf eine Weise erfasst, bei der die Stärke des Stroms gemessen wird. Fließt insbesondere ein Strom zwischen jeder Anschlussklemme 241aa, 241bb, 241cc, 241dd, jedem Elektrodensensor 242 und in jedem Speicherbehälter 221, 222 gespeichertem Waschmittel, kann es möglich sein, über den gemessenen Stromwert zu bestimmen, ob Waschmittel über einer vorbestimmten Füllmenge in jedem Speicherbehälter 221, 222 gespeichert ist.
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9A ist eine Perspektivansicht eines Zustands der Anschlussklemme 241, die die Restmengenerfassungseinheit bildet, und 9B ist eine Perspektivansicht eines Zustands des Elektrodensensors 242.
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Die Restmengenerfassungseinheit kann mit einer Anschlussklemme 241 und einem Elektrodensensor 242 konfiguriert sein.
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Die Restmengenerfassungseinheit kann eine Anschlussklemme 241, die zu einem Speicherbehälter vorstehend vorgesehen ist, und einen Elektrodensensor 242 aufweisen, der an einem Speicherbehälter-Deckelabschnitt 221b, 222b fest vorgesehen ist, der den Speicherbehälter 221, 222 abdeckt, und so angeordnet ist, dass er sich zu einem Innenraum des Speicherbehälters 221, 222 erstreckt, um mit der Anschlussklemme 241 in Kontakt zu stehen, um so eine Restmenge von im Speicherbehälter 221, 222 gespeichertem Waschmittel über einen daran anliegenden Strom zu erfassen.
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Mehrere Anschlussklemmen 241 können an einer Seite der Verteilerabdeckung 251 vorgesehen sein, und eine Seite der Anschlussklemme 241 kann von einer Seite der Verteilerabdeckung 251 zum Speicherbehälter 221, 222 vorstehend vorgesehen sein. Die Anschlussklemme 241 kann an einer Seite der Verteilerabdeckung 251 so fest vorgesehen sein, dass ein Kontaktabschnitt 241d, der von einer Seite der Verteilerabdeckung 251 vorstehend angeordnet ist, mit einer oberen einen Seite des Elektrodensensors 242 selektiv in Kontakt stehen kann.
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Die Anschlussklemme 241 kann einen verlängerungsabschnitt 241a, der an der Verteilerabdeckung 251 fest vorgesehen ist, einen Biegeabschnitt 241b, der von einem Endabschnitt des Verlängerungsabschnitts 241a zum Speicherbehälter 221, 222 abgebogen konfiguriert ist, und einen Kontaktabschnitt 241d aufweisen, der von der Abdeckung 251 vorstehend angeordnet ist, um mit einem waagerechten Abschnitt 242b des Elektrodensensors 242 in Kontakt zu stehen.
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Ein Befestigungsloch 241c kann am Verlängerungsabschnitt 241a der Anschlussklemme 241 angeordnet sein, um an der Verteilerabdeckung 251 befestigt zu sein.
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Der Elektrodensensor 242 kann so vorgesehen sein, dass er mit jedem Deckelabschnitt 221b, 222b des ersten und zweiten Speicherbehälters 221, 222 gekoppelt ist. Ein Ende des Elektrodensensors 242 kann so konfiguriert sein, dass es mit dem gespeicherten Waschmittel in Kontakt steht, und sein anderes Ende kann eine Restmenge von im Speicherbehälter 221, 222 gespeichertem Waschmittel erfassen, während es mit der Anschlussklemme 241 in Kontakt steht.
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Der Elektrodensensor 241 kann am Speicherbehälter-Deckelabschnitt 221b, 222b befestigt sein, und eine Seite davon kann nach außen freiliegend so konfiguriert sein, dass der Elektrodensensor 241 einen waagerechten Abschnitt 242b in Kontakt mit dem Kontaktabschnitt und einen senkrechten Abschnitt 242a aufweisen kann, der so angeordnet ist, dass er sich zu einem Innenraum des Speicherbehälters erstreckt.
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Der waagerechte Abschnitt 242b und der senkrechte Abschnitt 242a können sich in Richtungen erstrecken, die einander kreuzen, und ein unterer Endabschnitt des senkrechten Abschnitts 242a kann mit der Elektrode 242c gekoppelt sein, so dass wenn in jedem Speicherbehälter 221, 221 gespeichertes Waschmittel eine vorbestimmte Füllmenge übersteigt, die Elektrode 242c in Kontakt mit Waschmittel stehen kann, um eine Restmenge von Waschmittel zu erfassen, das in jedem Speicherbehälter 221, 222 gespeichert ist.