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DE102020200067A1 - Vorrichtung und Verfahren zum Bedienen von Sprachassistenten - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zum Bedienen von Sprachassistenten Download PDF

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DE102020200067A1
DE102020200067A1 DE102020200067.0A DE102020200067A DE102020200067A1 DE 102020200067 A1 DE102020200067 A1 DE 102020200067A1 DE 102020200067 A DE102020200067 A DE 102020200067A DE 102020200067 A1 DE102020200067 A1 DE 102020200067A1
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DE
Germany
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voice assistant
voice
user
hardware
assistant
Prior art date
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DE102020200067.0A
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English (en)
Inventor
Andreas Spenst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
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Abstract

Offenbart ist eine Vorrichtung zum Bedienen von mindestens einem ersten Sprachassistenten und mindestens einem zweiten Sprachassistenten, wobei die Vorrichtung dazu eingerichtet ist, mindestens ein Hardwaregerät mit einem zweiten Sprachassistenten aufzunehmen, wobei der erste Sprachassistent in der Vorrichtung integriert ist und die Vorrichtung dazu eingerichtet ist mit dem zweiten Sprachassistenten des Hardwaregerätes zu kommunizieren. Des Weiteren ist ein Verfahren zum Bedienen mindestens eines Hardwaregerätes mit einem integrierten ersten Sprachassistenten einer Vorrichtung offenbart.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bedienen von mindestens einem ersten Sprachassistenten und mindestens einem zweiten Sprachassistenten. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Bedienen mindestens eines Hardwaregerätes mit einem integrierten ersten Sprachassistenten einer Vorrichtung.
  • Stand der Technik
  • Es sind derzeit mehrere Sprachassistenten verfügbar, welche ihre jeweils eigenen Stärken und Schwächen aufweisen. Derartige Sprachassistenten können Sprachbefehle eines Benutzers empfangen und interpretieren, um Aufgaben oder Funktionen auszuführen.
  • Die bekanntesten Sprachassistenten sind beispielsweise Siri, Alexa, Google Home und Cortana. Diese Sprachassistenten sind inhaltlich breit aufgestellt und ermöglichen ein Bereitstellen von vielseitigen Informationen und Funktionen. Neben diesen bekannten Sprachassistenten sind auch sogenannte Nischen-Assistenten vorhanden, die sich jeweils auf spezielle Themen beschränken.
  • Derartige Nischen-Assistenten sind oftmals auch sprachgesteuert ausgestaltet und ermöglichen tiefergehende Informationen zu bestimmten Schwerpunkten oder auch deutlich spezifischere technische Integrationen. Beispielsweise können Schwerpunkte von Nischen-Assistenten in der Spezialisierung auf Smart Home Integration oder auf Internet-of-Things Anwendungsfälle liegen.
  • Problematisch ist die Kombination von bekannten Sprachassistenten und von auf Nischen spezialisierten Sprachassistenten, weil der Benutzer für eine optimale Unterstützung mehrere Assistenten verwenden muss. Dabei ist eine Vorüberlegung notwendig, welcher der Sprachassistenten angesprochen werden soll.
  • Dadurch, dass viele Assistenten über eine eigene Hardwarekomponente angesteuert werden, wie beispielsweise Amazon Echo oder Google Home, nehmen mehrere unterschiedliche Hardwarekomponenten auf einem Regal oder Tisch des Benutzers zunehmend mehr Platz ein.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe kann darin gesehen werden, eine Vorrichtung zum Vereinfachen einer Handhabung mehrerer Sprachassistenten und zum Ermöglichen einer platzsparenden Anordnung von mehreren Sprachassistenten vorzuschlagen.
  • Diese Aufgabe wird mittels des jeweiligen Gegenstands der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand von jeweils abhängigen Unteransprüchen.
  • Nach einem Aspekt der Erfindung wird eine Vorrichtung zum Bedienen von mindestens einem ersten Sprachassistenten und mindestens einem zweiten Sprachassistenten bereitgestellt. Die Vorrichtung ist dazu eingerichtet, mindestens ein Hardwaregerät mit einem zweiten Sprachassistenten aufzunehmen, wobei der erste Sprachassistent in der Vorrichtung integriert ist und die Vorrichtung dazu eingerichtet ist mit dem zweiten Sprachassistenten des Hardwaregerätes zu kommunizieren.
  • Die Vorrichtung kann beispielsweise einen als Nischen-Assistenten ausgestalteten ersten Sprachassistenten aufweisen, welcher durch einen Benutzer ansprechbar ist. Dabei ist der Betrieb des ersten Sprachassistenten nicht auf die menschliche Sprache beschränkt. Vielmehr kann die Vorrichtung Zeichen, Gesten und Signale neben der Akustik wahrnehmen und daraus Anweisungen oder Befehle interpretieren.
  • Das mindestens eine Hardwaregerät kann beispielsweise ein Amazon Echo Gerät, ein Google Home Gerät und dergleichen sein. Entsprechend kann der zweite Sprachassistenten als Siri, Alexa, Google Home, Cortana und dergleichen ausgestaltet sein.
  • Zum Ermöglichen einer platzsparenden Handhabung mehrerer Hardwaregeräte kann die Vorrichtung einen Aufnahmeraum zum Anordnen von mindestens einem Hardwaregerät aufweisen.
  • Der Aufnahmeraum kann in Form eines integrierten Stellplatzes oder Steckplatzes ausgeführt sein. Beispielsweise kann mindestens ein Aufnahmeraum auf verfügbare Hardwaregeräte angepasst oder anpassbar sein. Hierdurch können eine Kopplung der Hardware-Komponenten, ein geringerer Platzbedarf und eine verbesserte Optik erzielt werden.
  • Der erste Sprachassistent kann beispielsweise .aino sein. Der Benutzer kann die zuerst die Vorrichtung ansprechen, die über eine tiefere technische Integration beispielsweise in ein Smart Home System des Benutzers hat.
  • Kennt der erste Sprachassistent die Antwort nicht oder kann eine Funktion nicht abdecken, übergibt der erste Sprachassistent die Anfrage an das mindestens eine Hardwaregerät und den mindestens einen zweiten Sprachassistenten.
  • Durch den Einsatz der Vorrichtung muss der Benutzer nicht mehr darüber nachdenken, für welche Anfrage er welchen Sprachassistenten aktiviert. Er spricht immer den gleichen ersten Sprachassistenten an, der wie ein Orchestrator die Anfragen an andere bzw. zweite Sprachassistenten verteilt.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel ist die Vorrichtung als eine Dockingstation ausgestaltet und weist mindestens einen Stellplatz oder mindestens eine Steckvertiefung zum Aufnehmen des Hardwaregerätes auf. Hierdurch kann mindestens ein Hardwaregerät in die als Dockingstation ausgestaltete Vorrichtung eingesetzt werden, um einen Platzbedarf zu reduzieren. Des Weiteren können hierdurch mehrere Sprachassistenten einheitlich an einem Ort zusammengefasst werden.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform ist die Vertiefung von einem Rand umgeben. Der Rand kann beispielsweise eine Höhe von 0,3 cm bis einschließlich 5 cm aufweisen. Durch den Rand kann ein Logo eines oder mehrerer Hardwaregeräte abgedeckt und durch ein Logo oder eine Produktinformation der Vorrichtung ersetzt werden.
  • Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel ist das Hardwaregerät stromführend und/oder datenleitend mit der Vorrichtung verbindbar. Durch diese Maßnahme kann das Bereitstellen von mehreren Datenkabeln und mehreren Stromkabeln zum Versorgen mehrerer Hardwaregeräte entfallen.
  • Die Vorrichtung kann ein oder mehrere Hardwaregeräte mit elektrischer Energie versorgen. Hierzu kann die Vorrichtung einen oder mehrere Netzanschlüsse oder USB-Anschlüsse aufweisen, um Hardwaregeräte direkt anzuschließen. Hierdurch kann auch eine energieeffizientere Energieversorgung mehrerer Sprachassistenten realisiert werden.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform weist die Vorrichtung mindestens einen Lautsprecher, mindestens ein Mikrofon und/oder ein Beleuchtungsmittel auf. Beispielsweise kann die Vorrichtung einen Lautsprecher und/oder ein Lichtaufweisen, um dem Benutzer zusätzliche Funktionen, wie beispielsweise ein Abspielen von Musik oder Nachrichten, zu bieten.
  • Durch das integrierte Mikrofon können Spracheingaben des Benutzers registriert und anschließend verarbeitet werden. Des Weiteren kann die Vorrichtung eine oder mehrere Kameras aufweisen, um Zeichen und Gesten des Benutzers zu registrieren.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zum Bedienen mindestens eines Hardwaregerätes mit einem integrierten ersten Sprachassistenten einer Vorrichtung bereitgestellt. Die Vorrichtung kann beispielsweise als eine Dockingstation ausgestaltet sein.
  • In einem Schritt wird eine Anfrage des Benutzers an einen integrierten ersten Sprachassistenten der Vorrichtung empfangen. Die Anfrage des Benutzers wird durch den ersten Sprachassistenten der Vorrichtung auf eine Ausführbarkeit einer Funktion oder auf ein Vorhandensein einer Antwort geprüft.
  • Im Fall einer Nichtausführbarkeit der Funktion oder fehlender Antwort wird ein zweiter Sprachassistent des Hardwaregerätes von der Vorrichtung mit der Anfrage des Benutzers kontaktiert.
  • Dabei kann die ursprüngliche Anfrage des Benutzers weitergeleitet oder neu formuliert werden. Der erste Sprachassistent kann den zweiten Sprachassistent in elektronischer oder in akustischer Form kontaktieren, um eine automatisierte Bearbeitung der Anfrage des Benutzers zu ermöglichen.
  • Zum Kontaktieren des zweiten Sprachassistenten kann ein vom Benutzer aufgezeichnetes Aktivierungswort, wie beispielsweise „Alexa“ oder „OK Google“ vor der akustischen Übermittlung der ursprünglichen Anfrage abgespielt werden.
  • Die Kontaktierung des zweiten Sprachassistenten durch den ersten Sprachassistent ist nicht auf akustische Übermittlung beschränkt. Alternativ oder zusätzlich können Daten über eine drahtlose oder drahtgebundene Kommunikationsverbindung zwischen der Vorrichtung und dem mindestens einen Hardwaregerät übertragen werden, um die Anfrage des Benutzers zu übermitteln.
  • Wird beispielsweise als erster Sprachassistent .aino verwendet, kann der erste Sprachassistent die Anfrage des Benutzers direkt über die Vorrichtung beantworten oder eine Antwort des Hardwaregeräts an den Benutzer weiterleiten. Alternativ kann das Hardwaregerät basierend auf der vom ersten Sprachassistent empfangenen Anfrage eine direkte Rückmeldung an den Benutzer senden. Die Rückmeldung kann visuell und/oder akustisch an den Benutzer übermittelt werden.
  • Beispielsweise kann ein zweiter Sprachassistent, welcher als Alexa ausgestaltet ist, durch .aino als ersten Sprachassistent mit einer Anfrage des Benutzers beauftragt werden. Hierzu kann die Vorrichtung bzw. der erste Sprachassistent das Aktivierungswort „Alexa“ abspielen und eine Wiederholung der Kundenanfrage an das Aktivierungswort einreihen.
  • Bei einer Ausführungsform wird eine Stimme des ersten Sprachassistenten der Vorrichtung für die Anfrage des zweiten Sprachassistenten des Hardwaregerätes verwendet. Durch diese Maßnahme kann der erste Sprachassistent unmittelbar zum Aktivieren des mindestens einen zweiten Sprachassistenten eingesetzt werden.
  • Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel wird die Stimme des Benutzers bei der Anfrage an den ersten Sprachassistenten der Vorrichtung gespeichert. Die Vorrichtung kann ein oder mehrere Aktivierungswörter aufzeichnen, welche der Benutzer ausspricht, um mindestens ein Hardwaregerät bzw. mindestens einen Sprachassistenten anzusprechen. Das Aufzeichnen der Aktivierungswörter kann automatisch bzw. diskret oder im Rahmen einer Installation der Vorrichtung erfolgen.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform wird bei einem negativen Ergebnis der Anfrage an den ersten Sprachassistenten der Vorrichtung die Anfrage mit der gespeicherten Stimme des Benutzers an den zweiten Sprachassistenten des Hardwaregerätes akustisch übermittelt. Durch diese Maßnahme kann die fehlgeschlagene Anfrage des Benutzers an den ersten Sprachassistent automatisiert durch den ersten Sprachassistenten an den mindestens einen zweiten Sprachassistenten weitergeleitet werden.
  • Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel wird der zweite Sprachassistent des Hardwaregerätes durch den ersten Sprachassistenten der Vorrichtung akustisch aktiviert wird.
  • Anbieter wie Amazon oder Google könnten die Kommunikation zwischen dem entsprechenden Hardwaregerät und der Vorrichtung durch einen Audio-Filter unterbinden. Für diesen Fall kann der zweite Sprachassistent durch die gespeicherte Stimme des Benutzers aktiviert werden, welche vom ersten Sprachassistent abgespielt wird.
  • Im Folgenden werden anhand von stark vereinfachten schematischen Darstellungen bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. Hierbei zeigen
    • 1-3 perspektivische Darstellungen von einer Vorrichtung und einem Hardwaregerät gemäß einer Ausführungsform und
    • 4 ein schematisches Ablaufdiagramm zum Veranschaulichen eines Verfahrens gemäß einer Ausführungsform.
  • In der 1, der 2 und der 3 sind perspektivische Darstellungen von einer Vorrichtung 1 und einem Hardwaregerät 2 gemäß einer Ausführungsform gezeigt.
  • Insbesondere ist in der 1 ein Hardwaregerät 2 dargestellt, welches einen zweiten Sprachassistenten aufweist. Das Hardwaregerät 2 kann beispielsweise ein Amazon Gerät zum Betreiben eines Alexa-Sprachassistenten sein.
  • Die 2 zeigt die Vorrichtung 1. Die Vorrichtung 1 kann ein als Nischen-Assistenten ausgestalteten ersten Sprachassistenten aufweisen. Die Vorrichtung 1 ist dazu eingerichtet, ein oder mehrere Hardwaregeräte 2 aufzunehmen. Hierfür ist die Vorrichtung 1 als eine Dockingstation geformt.
  • Die Vorrichtung 1 weist im dargestellten Ausführungsbeispiel einen Aufnahmeraum 4 auf, welcher als eine Steckvertiefung ausgestaltet ist.
  • Alternativ oder zusätzlich kann die Vorrichtung 1 einen Stellplatz aufweisen. Die Vorrichtung 1 dient zum Bedienen von mindestens einem ersten Sprachassistenten und mindestens einem zweiten Sprachassistenten.
  • Der erste Sprachassistent ist in der Vorrichtung 1 integriert oder ist durch die Vorrichtung 1 abrufbar. Der mindestens eine zweite Sprachassistent ist in das Hardwaregerät 2 eingebracht.
  • Die Vorrichtung 1 kann mit dem zweiten Sprachassistenten des Hardwaregerätes 2 kommunizieren. Die Kommunikation kann akustisch oder datenleitend erfolgen.
  • Die Steckvertiefung 4 dient zum Aufnehmen des Hardwaregeräts 2. Die Steckvertiefung 4 hat beispielsweise einen runden Querschnitt und wird von einem zumindest bereichsweise umlaufenden Rand 6 begrenzt.
  • Im dargestellten Ausführungsbeispiel weist der umlaufende Rand 6 eine Höhe H auf, welche einen unteren Rand 3 des Hardwaregeräts 2 überdecken kann, wenn das Hardwaregerät 2 in der Steckvertiefung 4 der Vorrichtung 1 eingesetzt ist.
  • Im eingesetzten Zustand des Hardwaregeräts 2 in der Vorrichtung 1 kann die Vorrichtung 1 das Hardwaregerät 2 mit elektrischer Energie versorgen.
  • Zum Empfangen von Befehlen und Weisungen eines Benutzers weist die Vorrichtung 1 ein Mikrofon 8 auf. Die Vorrichtung 1 kann im dargestellten Ausführungsbeispiel über einen Lautsprecher 10 mit dem Benutzer kommunizieren. Des Weiteren kann die Vorrichtung 1 über den Lautsprecher 10 Anweisungen an den zweiten Sprachassistenten bzw. das Hardwaregerät 2 akustisch übermitteln.
  • Zum Ermöglichen einer Interaktion mit dem Benutzer kann die Vorrichtung 1 neben dem Lautsprecher 10 visuelle Kommunikationsmittel aufweisen. Beispielsweise kann die Vorrichtung 1 ein optionales Display 9 oder einen optionalen Projektor 11 aufweisen, um dem Benutzer Informationen darzustellen.
  • Die 3 zeigt das Hardwaregerät 2 in einem in der Steckvertiefung 4 der Vorrichtung 1 eingesetzten Zustand. Hierdurch bilden die Vorrichtung 1 und das Hardwaregerät 2 eine zusammenhängende Einheit aus.
  • In der 4 ist ein schematisches Ablaufdiagramm zum Veranschaulichen eines Verfahrens 12 gemäß einer Ausführungsform dargestellt. Das Verfahren 12 dient zum Bedienen mindestens eines Hardwaregerätes 2 durch einen integrierten ersten Sprachassistenten der Vorrichtung 1.
  • In einem Schritt 14 wird eine Anfrage des Benutzers an einen integrierten ersten Sprachassistenten der Vorrichtung 1 von der Vorrichtung 1 empfangen. Die Anfrage des Benutzers kann durch den ersten Sprachassistenten der Vorrichtung 1 auf eine Ausführbarkeit einer Funktion oder auf ein Vorhandensein einer Antwort geprüft 16 werden.
  • Dabei kann die Vorrichtung 1 bzw. der erste Sprachassistent der Vorrichtung die Funktion ausführen oder eine Antwort bzw. Rückmeldung über den Lautsprecher 10 ausgeben 18.
  • Im Fall einer Nichtausführbarkeit der Funktion oder fehlender Antwort wird ein zweiter Sprachassistent des Hardwaregerätes 2 von der Vorrichtung 1 mit der Anfrage des Benutzers kontaktiert 20.
  • Die Anfrage kann anschließend durch das Hardwaregerät 2 an den Benutzer ausgegeben 22 werden. Dabei kann das Hardwaregerät 2 direkt oder indirekt auf die weitergeleitete Anfrage des Benutzers reagieren.
  • Dabei kann die ursprüngliche Anfrage des Benutzers weitergeleitet oder neu formuliert werden. Der erste Sprachassistent kann den zweiten Sprachassistent in elektronischer oder in akustischer Form kontaktieren, um eine automatisierte Bearbeitung der Anfrage des Benutzers zu ermöglichen.
  • Zum Kontaktieren des zweiten Sprachassistenten kann ein vom Benutzer aufgezeichnetes Aktivierungswort, wie beispielsweise „Alexa“ oder „OK Google“ vor der akustischen Übermittlung der ursprünglichen Anfrage abgespielt werden.
  • Die Kontaktierung des zweiten Sprachassistenten durch den ersten Sprachassistent ist nicht auf akustische Übermittlung beschränkt. Alternativ oder zusätzlich können auch Daten über eine drahtlose oder drahtgebundene Kommunikationsverbindung zwischen der Vorrichtung und dem mindestens einen Hardwaregerät übertragen werden, um die Anfrage des Benutzers zu übermitteln.
  • Wird beispielsweise als erster Sprachassistent .aino verwendet, kann der erste Sprachassistent die Anfrage des Benutzers direkt über die Vorrichtung beantworten oder eine Antwort des Hardwaregeräts 2 an den Benutzer weiterleiten.
  • Alternativ kann das Hardwaregerät 2 basierend auf der vom ersten Sprachassistent empfangenen Anfrage eine direkte Rückmeldung an den Benutzer über den Lautsprecher 10 senden. Die Rückmeldung 18 kann auch visuell und/oder akustisch an den Benutzer übermittelt werden. Hierfür kann die Vorrichtung 1 ein optionales Display 9 oder einen optionalen Projektor 11 aufweisen.

Claims (10)

  1. Vorrichtung (1) zum Bedienen von mindestens einem ersten Sprachassistenten und mindestens einem zweiten Sprachassistenten, wobei die Vorrichtung (1) dazu eingerichtet ist, mindestens ein Hardwaregerät (2) mit einem zweiten Sprachassistenten aufzunehmen, wobei der erste Sprachassistent in der Vorrichtung (1) integriert ist und die Vorrichtung (1) dazu eingerichtet ist mit dem zweiten Sprachassistenten des Hardwaregerätes (2) zu kommunizieren.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Vorrichtung (1) als eine Dockingstation ausgestaltet ist und mindestens einen Aufnahmeraum (4) zum Aufnehmen des Hardwaregerätes (2) aufweist, wobei der Aufnahmeraum (4) als eine Steckvertiefung oder ein Stellplatz ausgestaltet ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Steckvertiefung (4) von einem Rand (6) umgeben ist.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Hardwaregerät (2) stromführend und/oder datenleitend mit der Vorrichtung (1) verbindbar ist.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Vorrichtung (1) mindestens einen Lautsprecher (10), mindestens ein Mikrofon (8) und/oder ein Beleuchtungsmittel aufweist.
  6. Verfahren (12) zum Bedienen mindestens eines Hardwaregerätes (2) mit einem integrierten ersten Sprachassistenten einer Vorrichtung (1), insbesondere eine als Dockingstation ausgestaltete Vorrichtung (1), wobei von einem Benutzer eine Anfrage an einen integrierten ersten Sprachassistenten der Vorrichtung (1) empfangen wird, wobei durch den ersten Sprachassistent der Vorrichtung (1) die Anfrage des Benutzers auf eine Ausführbarkeit einer Funktion oder auf ein Vorhandensein einer Antwort geprüft wird, wobei im Fall einer Nichtausführbarkeit der Funktion oder fehlender Antwort ein zweiter Sprachassistent des Hardwaregerätes (2) durch die Vorrichtung (1) mit der Anfrage kontaktiert wird.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei eine Stimme des ersten Sprachassistenten der Vorrichtung (1) für die Anfrage des zweiten Sprachassistenten des Hardwaregerätes (2) verwendet wird.
  8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, wobei die Stimme des Benutzers bei der Anfrage an den ersten Sprachassistenten der Vorrichtung (1) gespeichert wird.
  9. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, wobei bei einem negativen Ergebnis der Anfrage an den ersten Sprachassistenten der Vorrichtung (1) die Anfrage mit der gespeicherten Stimme des Benutzers an den zweiten Sprachassistenten des Hardwaregerätes (2) akustisch übermittelt wird.
  10. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 9, wobei der zweite Sprachassistent des Hardwaregerätes (2) durch den ersten Sprachassistenten der Vorrichtung (1) akustisch aktiviert wird.
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