DE102020108875A1 - Befestigungsanordnung mit zumindest einem Montageclip - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Befestigungsanordnung mit einem ersten Montageclip (7) zur Befestigung einer Leitung (3) an einer Tragstruktur (1), insbesondere an der Unterseite eines Fahrzeug-Karosseriebodens, wobei der erste Montageclip (7) an einem an der Tragstruktur ausgebildeten Tragbolzen (13) montierbar ist. Erfindungsgemäß weist die Befestigungsanordnung ein Adapterteil (11) mit einer Anbindungsbasis auf, an der der erste Montageclip (7) und/oder ein zweiter Montageclip (9) anbindbar ist, so dass insbesondere der erste und/oder zweite Montageclip (7, 9) nicht direkt, sondern unter Zwischenschaltung des Adapterteils (11) am Tragbolzen (13) befestigbar sind.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Befestigungsanordnung mit einem Montageclip zur Befestigung einer Leitung an einer Tragstruktur, insbesondere an der Unterseite eines Fahrzeug-Karosseriebodens, nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
- An der Unterseite eines Fahrzeugbodens eines Kraftfahrzeugs sind unterschiedliche Leitungen, etwa Leitungen zur Stromversorgung, verlegt, die über einen Montageclip an einem Tragbolzen befestigbar sind, der am Fahrzeugboden ausgebildet ist. Im Hinblick auf unterschiedliche geometrische Gegebenheiten am Fahrzeugboden sind Montageclips unterschiedlicher Ausführung bereitgestellt. Beispielhaft sind Doppelclipse bekannt, die symmetrisch zum Tragbolzen ausgeführt sind, um Leitungen symmetrisch zu verlegen. Ist eine solche symmetrische Verlegung von Leitungen nicht möglich, müssen diese mit einem asymmetrischen Doppelclip auf einer Seite des Tragbolzens vorbeigelegt werden. Sofern der asymmetrische Doppelclip vor den Leitungen montiert wird, kann nicht prozesssicher sichergestellt werden, dass der Doppelclip zur richtigen Seite orientiert ist. Dies kann bei einer fehlerhaften Clip-Montage eine Nacharbeit im Werk erzeugen.
- Aus der
DE 10 2004 029 739 A1 ist eine gattungsgemäße Befestigungsanordnung mit einem Doppelclip bekannt, an den zwei Leitungen symmetrisch zum Tragbolzen befestigbar sind. Der Tragbolzen ist an einem Unterbau eines Kraftfahrzeugs ausgebildet. - Die aus der
DE 10 2004 029 739 A1 bekannte Befestigungsanordnung ist nicht an unterschiedliche Einbausituationen an der Fahrzeug-Unterseite anpassbar. Zudem weist die Befestigungsanordnung im montierten Zustand eine vergleichsweise große Bauteilhöhe auf, mit der die Befestigungsanordnung nach fahrzeugunten abragt. - Aus der
DE 88 01 062 U1 ist eine Klemmleiste zur Fixierung freiliegender Stränge bekannt. Aus der ist eine weitere Befestigungsanordnung mit Montageclips bekannt.AT 500 533 A1 - Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Befestigungsanordnung bereitzustellen, die im Vergleich zum Stand der Technik eine gesteigerte Funktionalität aufweist und/oder einen reduzierten Bauraum aufweist.
- Die Aufgabe ist durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen offenbart.
- Die Erfindung beruht auf dem Sachverhalt, dass der aus der
DE 10 2004 029 739 A1 bekannte Doppelclip nur bei dem Verlegen von zwei benachbarten Leitungen einsetzbar ist. Beim Verlegen von nur einer Leitung muss dagegen ein zusätzlicher Einzelclip vorgehalten werden, wodurch insgesamt der Bauteilbedarf bei der Fahrzeugmontage steigt. Im Gegensatz dazu weist gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 die Befestigungsanordnung zusätzlich ein Adapterteil mit einer Anbindungsbasis auf, an der ein erster Montageclip und/oder ein zweiter Montageclip anbindbar ist. Der erste und/oder der zweite Montageclip ist nicht direkt, sondern unter Zwischenschaltung des Adapterteils am Tragbolzen befestigbar. Der erste Montageclip, der zweite Montageclip sowie das Adapterteil werden beim Verlegen von Leitungen im fahrzeugbauenden Werk als Einzelteile bereitgestellt. Der Werker kann daher je nach Bedarf aus den Einzelteilen einen Doppelclip zur Aufnahme von zwei Leitungen oder einen Einzelclip zur Aufnahme von lediglich einer Leitung zusammenstellen. - In einer technischen Umsetzung kann das Adapterteil in Steckverbindung mit dem Tragbolzen bringbar sein. In gleicher Weise kann auch der jeweilige Montageclip in Steckverbindung mit dem Adapterteil bringbar sein. Die Steckverbindung kann beispielhaft als eine Steckverzahnung realisiert sein. Alternativ dazu können die Kontaktflächen der beiden Steckpartner auch glattzylindrisch ausgeführt sein. Fertigungstechnisch einfach ist es, wenn die Montageclips in identischer Steckrichtung auf den Tragbolzen aufsteckbar sind. Die Steckrichtung kann dabei in Flucht zur Bolzen-Längsachse des Tragbolzens ausgerichtet sein. In einer bevorzugten bauteilreduzierten Ausführungsvariante kann das Adapterteil in Presspassung auf den Tragbolzen aufgesteckt werden. In gleicher Weise kann auch der jeweilige Montageclip in Presspassung auf das Adapterteil aufgesteckt werden. Die Presspassung kann so bemessen sein, dass zusätzliche Sicherungselemente zur Sicherung der Steckverbindungen wegfallen können. Alternativ dazu ist jedoch die jeweilige Steckverbindung nicht auf eine solche Presspassung beschränkt. Vielmehr kann die Steckverbindung auch mittels Lospassung realisiert sein. In diesem Fall sind jedoch zusätzliche Sicherungselemente zur Sicherung der Steckverbindung erforderlich.
- In einer bauraumreduzierten Ausführung kann der jeweilige Montageclip als ein Flachprofilteil ausgebildet sein, und zwar mit einer, der Tragstruktur zugewandten Flachseite und einer davon abgewandten Flachseite. Die beiden Montageclips können in einem ersten Zusammenbauzustand gemeinsam an der Tragstruktur verbaut sein. In diesem Fall können die beiden Montageclips in einer Steckrichtung hintereinander auf den Tragbolzen aufgesteckt sein. Von den beiden aufgesteckten Montageclips kann der erste Montageclip unmittelbar am Bolzenfuß in großflächiger Anlage mit der Tragstruktur sein, während der zweite Montageclip in Anlage mit dem ersten Montageclip ist.
- Die als Flachprofilteile realisierten Montageclips können in dem obigen ersten Zusammenbauzustand eine im Vergleich zum Stand der Technik reduzierte Doppelclip-Höhe aufbauen. Diese kann bevorzugt kleiner oder gleich der Bolzenlänge zwischen Bolzenfuß und Bolzenspitze sein.
- Bevorzugt kann der jeweilige Montageclip einen Steckabschnitt mit einem Steck-Innenprofil aufweisen, das auf ein korrespondierendes Steck-Außenprofil des Adapterteils aufsteckbar ist. Beispielhaft kann die Steckverbindung eine Steckverzahnung sein. In diesem Fall kann das Steck-Innenprofil als eine Innenverzahnung realisiert sein, während das Steck-Außenprofil des Adapterteils als eine Außenverzahnung realisiert ist. Von dem Steckabschnitt des jeweiligen Montageclips kann ein Tragarm abragen. An dessen Ende kann ein Leitungs-Aufnahmeprofil ausgebildet sein. Das Leitungs-Aufnahmeprofil kann mit einer Profilhöhe von der, von der Tragstruktur abgewandten Flachseite des Montageclips überstehen. Demgegenüber ist die, der Tragstruktur zugewandte Flachseite des Montageclips komplett ebenflächig realisierbar, um eine möglichst großflächige Anlage mit der Tragstruktur zu erzielen.
- Im Hinblick auf geometrische Gegebenheiten ist es bevorzugt, wenn im ersten Zusammenbauzustand die beiden Leitungen mit Bezug auf den Tragbolzen einseitig um einen Radialversatz seitlich versetzt sind. In diesem Fall können der erste Montageclip und der zweite Montageclip in der Steckrichtung betrachtet in Flucht übereinander angeordnet sein. Hierzu kann im ersten Montageclip das Leitungs-Aufnahmeprofil über eine große Tragarm-Länge von dessen Steckabschnitt beabstandet sein. Demgegenüber kann im zweiten Montageclip das Leitungs-Aufnahmeprofil über eine reduzierte Tragarm-Länge von dessen Steckabschnitt beabstandet sein. Die Tragarm-Länge des zweiten Montageclips ist dabei so bemessen, dass das Tragarm-Ende des zweiten Montageclips radial innerhalb des Leitungs-Aufnahmeprofils des ersten Montageclips positioniert ist. Auf diese Weise ist ein störkonturfreier Zusammenbau des ersten Montageclips, des zweiten Montageclips des Adapterteils gewährleistet.
- Alternativ zum obigen ersten Zusammenbauzustand kann in einem zweiten Zusammenbauzustand alleine der erste Montageclip am Adapterteil angebunden sein. In einem weiteren, dritten Zusammenbauzustand kann dagegen alleine der zweite Montageclip am Adapterteil angebunden werden.
- Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der beigefügten Figuren beschrieben.
- Es zeigen:
-
1 in einer perspektivischen Darstellung eine Befestigungsanordnung; -
2 die Befestigungsanordnung in einer Schnittdarstellung; -
3 das Adapterteil in Alleinstellung; -
4 eine Explosionsdarstellung der Befestigungsanordnung; -
5 und6 jeweils Ansichten entsprechend der2 , die einen zweiten Zusammenbauzustand und einen dritten Zusammenbauzustand zeigen. - In der
1 ist in perspektivischer Darstellung mit Blickrichtung von fahrzeugunten eine an der Unterseite eines Fahrzeug-Karosseriebodens1 verbaute Befestigungsanordnung gezeigt. Mittels der Befestigungsanordnung werden zwei, an der Unterseite des Karosseriebodens1 verlegte Leitungen3 ,5 lagesicher fixiert. Die Befestigungsanordnung weist in den1 oder2 einen ersten Montageclip7 , einen zweiten Montageclip9 sowie ein Adapterteil11 auf. Die beiden Montageclips7 ,9 sind unter Zwischenschaltung des Adapterteils11 an einen, am Karosserieboden1 ausgebildeten Tragbolzen13 befestigt. Der Tragbolzen13 ragt in einer Fahrzeughochrichtung z vom Karosserieboden1 nach fahrzeugunten ab. - Gemäß den
1 oder2 ist die Befestigungsanordnung in einem ersten Zusammenbauzustand gezeigt. Im ersten Zusammenbauzustand ist die Befestigungsanordnung als ein mit Bezug auf den Tragbolzen13 asymmetrischer Doppelclip realisiert, bei dem die beiden Leitungen3 ,5 mit Bezug auf den Tragbolzen einseitig um einen Radialversatzr (1 ) seitlich versetzt sind. - Wie aus der
4 hervorgeht, sind der erste Montageclip7 , der zweite Montageclip9 sowie das Adapterteil11 vor dem Zusammenbau als Einzelteile vorgehalten. Jedes der beiden Montageclips7 ,9 ist als ein Flachprofilteil ausgebildet, und zwar mit einer, dem Karosserieboden1 zugewandten Flachseite15 und einer davon abgewandten Flachseite17 . Jeder der beiden Montageclips7 ,9 weist einen Steckabschnitt19 mit einer Innenverzahnung21 (4 ) auf, die auf eine korrespondierende Außenverzahnung23 des Adapterteils11 aufsteckbar ist, und zwar unter Bildung einer Steckverbindung, bei der der Steckabschnitt19 des jeweiligen Montageclips7 ,9 in Presspassung auf dem Adapterteil11 aufgesteckt ist. - Von dem Steckabschnitt
19 des jeweiligen Montageclips7 ,9 ragt seitlich ein Tragarm25 ab, an dessen Ende ein Leitungs-Aufnahmeprofil27 ausgebildet ist, durch das die jeweilige Leitung3 ,5 geführt ist. - Das Adapterteil
11 weist zudem ein Innen-Hohlprofil 29 auf, mit dem das Adapterteil11 auf den Tragbolzen13 aufsteckbar ist, und zwar unter Bildung einer weiteren Steckverbindung, bei der das Adapterteil11 in Presspassung auf dem Tragbolzen13 sitzt. - Wie aus der
4 hervorgeht, werden sowohl das Adapterteil11 als auch der erste und/oder zweite Montageclip7 ,9 in identischer Steckrichtung S auf den Tragbolzen13 bzw. auf das Adapterteil11 aufgesteckt. Die Steckrichtung S ist in Flucht zur Bolzen-Längsachse des Tragbolzens13 ausgerichtet. - In dem in der
2 gezeigten ersten Zusammenbauzustand ist der erste Montageclip7 (mit seiner dem Karosserieboden1 zugewandten Flachseite15 ) am Bolzenfuß in großflächiger Anlage mit dem Karosserieboden1 , während der zweite Montageclip9 ebenfalls in großflächiger Anlage mit dem ersten Montageclip7 ist. Die beiden Montageclips7 ,9 bauen in der2 eine Doppelclip-Höhed auf, die geringfügig kleiner ist als die Bolzenlänge des Tragbolzens zwischen Bolzenfuß und Bolzenspitze, wodurch eine einwandfreie Presspassung zwischen den Montageclips7 ,9 und dem Adapterteil11 gewährleistet ist. In der2 ist die Tragarm-LängeI1 des ersten Montageclips7 größer bemessen als die Tragarm-LängeI2 des zweiten Montageclips9 . Die Tragarm-LängenI1 ,I2 sind dabei so aufeinander abgestimmt, dass das Tragarm-Ende des zweiten Montageclips9 radial innerhalb des Leitungs-Aufnahmeprofils27 des ersten Montageclips9 positioniert ist. - Gemäß der
4 steht das jeweilige Leitungs-Aufnahmeprofil27 jeweils mit einer Profilhöheh1 ,h2 von der, vom Karosserieboden1 abgewandten Flachseite17 des Montageclips7 ,9 über. Zudem ist im ersten Montageclip7 zwischen seiner von dem Karosserieboden1 abgewandten Flachseite17 und seinem Leitungs-Aufnahmeprofil27 ein Inneneckbereich28 (4 ) aufgespannt, in dem das Leitungs-Aufnahmeprofil27 des zweiten Montageclips9 bauraumsparend angeordnet ist. In Kombination mit dem Seitenversatzr (1 ) der beiden Leitungsaufnahmeprofile27 mit Bezug auf den Tragbolzen13 ergibt sich folgender Sachverhalt: Die beiden LeitungsAufnahmeprofile27 und der Tragbolzen13 in einer Querrichtung y betrachtet in teilweiser Überdeckung, wodurch die in den Figuren gezeigte Befestigungsanordnung in der Fahrzeughochrichtung z insgesamt sehr flach baut. - In den
1 und2 ist ein erster Zusammenbauzustand gezeigt, in dem beiden Montageclips7 ,9 gemeinsam am Adapterteil11 montiert sind. Alternativ dazu ist in der5 ein zweiter Zusammenbauzustand gezeigt, bei dem nur der zweite Montageclip9 in Steckverbindung mit dem Adapterteil11 ist, während der erste Montageclip7 weggelassen ist. Alternativ dazu ist in der6 nur der erste Montageclip7 auf das Adapterteil11 gesteckt, während der zweite Montageclip9 weggelassen ist. - Bezugszeichenliste
-
- 1
- Karosserieboden
- 3, 5
- Leitungen
- 7
- erster Montageclip
- 9
- zweiter Montageclip
- 11
- Adapterteil
- 13
- Tragbolzen
- 15, 17
- Flachseiten
- 19
- Steckabschnitt
- 21
- Steck-Innenprofil
- 23
- Steck-Außenprofil
- 25
- Tragarm
- 27
- Leitungs-Aufnahmeprofil
- 28
- Inneneckbereich
- h1, h2
- Profilhöhe
- I1, I2
- Tragarm-Länge
- r
- Radialversatz
- d
- Doppelclip-Höhe
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- DE 102004029739 A1 [0003, 0004, 0008]
- DE 8801062 U1 [0005]
- AT 500533 A1 [0005]
Claims (9)
- Befestigungsanordnung mit einem ersten Montageclip (7) zur Befestigung einer Leitung (3) an einer Tragstruktur (1), insbesondere an der Unterseite eines Fahrzeug-Karosseriebodens, wobei der erste Montageclip (7) an einem an der Tragstruktur ausgebildeten Tragbolzen (13) montierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsanordnung ein Adapterteil (11) mit einer Anbindungsbasis aufweist, an der der erste Montageclip (7) und/oder ein zweiter Montageclip (9) anbindbar ist, so dass insbesondere der erste und/oder zweite Montageclip (7, 9) nicht direkt, sondern unter Zwischenschaltung des Adapterteils (11) am Tragbolzen (13) befestigbar sind.
- Befestigungsanordnung nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der erste Montageclip (7) und/oder der zweite Montageclip (9) sowie das Adapterteil (11) als Einzelteile bereitstellbar sind, und/oder dass der erste und/oder zweite Montageclip (7, 9) in Kombination oder jeweils alleine, das heißt unabhängig voneinander, am Adapterteil (11) anbindbar sind. - Befestigungsanordnung nach
Anspruch 1 oder2 , dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterteil (11) in Steckverbindung mit dem Tragbolzen (13) bringbar ist, und/oder dass der jeweilige Montageclip (7, 9) in Steckverbindung mit dem Adapterteil (11) bringbar ist, und dass insbesondere Montageclips (7, 9) in identischer Steckrichtung (S) auf den Tragbolzen (13) aufsteckbar sind, und dass insbesondere die Steckrichtung (S) in Flucht zur Bolzen-Längsachse des Tragbolzens (13) ausgerichtet ist. - Befestigungsanordnung nach
Anspruch 3 , dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterteil (11) in Presspassung auf den Tragbolzen (13) aufsteckbar ist, und/oder dass der jeweilige Montageclip (7, 9) in Presspassung auf das Adapterteil (11) aufsteckbar ist, und/oder dass die Steckverbindungen mit zusätzlichen Sicherungselementen sicherbar sind. - Befestigungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige Montageclip (7, 9) als ein Flachprofilteil ausgebildet ist, und zwar mit einer der Tragstruktur (1) zugewandten Flachseite (15) und einer davon abgewandten Flachseite (17), und/oder dass in einem ersten Zusammenbauzustand die beiden Montageclips (7, 9) in Steckrichtung (S) hintereinander auf den Tragbolzen (13) gesteckt sind, und dass insbesondere von den beiden in Steckrichtung (S) auf den Tragbolzen (13) gesteckten Montageclips (7, 9) der erste Montageclip (7) am Bolzenfuß in Anlage mit der Tragstruktur (1) ist, und der zweite Montageclip (9) in Anlage mit dem ersten Montageclip (7) ist.
- Befestigungsanordnung nach
Anspruch 5 , dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Montageclips (7, 9) eine Doppelclip-Höhe (d) aufbauen, die kleiner oder gleich der Bolzenlänge zwischen Bolzenfuß und Bolzenspitze ist. - Befestigungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Montageclip (7, 9) einen Steckabschnitt (19) mit einem Steck-Innenprofil (21) aufweist, das auf ein Steck-Außenprofil (21) des Adapterteils (11) aufsteckbar ist, und dass insbesondere von dem Steckabschnitt (19) ein Tragarm (25) abragt, an dessen Ende ein Leitungs-Aufnahmeprofil (27) ausgebildet ist, und dass insbesondere das Leitungs-Aufnahmeprofil (27) mit einer Profilhöhe (h1, h2) von der, von der Tragstruktur (1) abgewandten Flachseite (17) des Montageclips (7, 9) übersteht.
- Befestigungsanordnung nach
Anspruch 7 , dadurch gekennzeichnet, dass der erste Montageclip (7) eine große Tragarm-Länge (11) aufweist, und der zweite Montageclip (9) eine demgegenüber reduzierte Tragarm-Länge (12) aufweist, und dass insbesondere die Tragarm-Länge (I2) des zweiten Montageclips (9) derart bemessen ist, dass das Tragarm-Ende des zweiten Montageclips (9) radial innerhalb des Leitungs-Aufnahmeprofils (27) des ersten Montageclips (7) positioniert ist, und/oder dass im ersten Montageclip (7) zwischen seiner von der Tragstruktur abgewandten Flachseite (17) und seinem Leitungs-Aufnahmeprofil (27) ein Inneneckbereich (28) aufgespannt ist, in dem das Leitungs-Aufnahmeprofil (27) des zweiten Montageclips (9) angeordnet ist. - Befestigungsanordnung nach einem der
Ansprüche 5 ,6 ,7 oder8 , dadurch gekennzeichnet, dass im ersten Zusammenbauzustand die beiden Leitungen (3, 5) mit Bezug auf den Tragbolzen (13) einseitig um einen Radialversatz (r) seitlich versetzt sind.
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Legal Events
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