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Die Erfindung betrifft ein Clip-Element, insbesondere zur Befestigung von Leitungen oder Schläuchen an einem Rohbau eines Fahrzeugs, gemäß Anspruch 1.
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In Fahrzeugen sind in der Regel auf einem Rohbaublech (beispielsweise unter einem Fondkissen und im Bereich von Längsträgern in Richtung Innenraum) sehr viele elektrische und/oder pneumatische Leitungen verlegt. Diese Leitungen verlaufen in unterschiedlichen Fahrzeugen und Baureihen unterschiedlich und unterscheiden sich sogar innerhalb einer Baureihe bei sogenannten Derivaten. Als häufigste Befestigungsart für elektrische Leitungen sind Schweißbolzen unterschiedlicher Geometrie und Ausführung bekannt. Je nach Material der Rohbaubleche, zum Beispiel Aluminium, Stahl werden verschiedene Bolzen verwendet. Entsprechend müssen die jeweils zu befestigenden Elemente (zum Beispiel Leitungen oder Schläuche) über ein Gegenstück verfügen, welches an dem jeweiligen Bolzen befestigt werden soll. Dies können zum Beispiel sogenannte „Locatoren“ oder auch Clips sein. Diese Clips müssen in der Regel aber zum einen bereits an der entsprechenden Stelle beispielsweise in einen Leitungssatz „eingebunden“ sein (beispielsweise mittels eines Klebebandes). Zum anderen sind diese Clips nur sehr unflexibel hinsichtlich ihrer Lage und/oder Positionierung zu befestigen.
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Die
DE 10 2004 029 739 A1 schlägt einen Montageclip zur Befestigung von Leitungen, wie beispielsweise Bremsleitungen, Kraftstoffleitungen oder dergleichen, am Unterboden eines Kraftfahrzeugs, insbesondere eines Personenkraftwagens, vor. Der Montageclip weist Ausnehmungen zur Aufnahme der Leitungen auf und verfügt über eine Durchgangsöffnung zum Verschrauben des Montageclips mit einem Befestigungsmittel am Unterbau des Kraftfahrzeugs. Hierbei wird ferner vorgeschlagen, dass im Montageclip eine Mutter verliersicher drehbar gehalten ist. Ferner soll am Kraftfahrzeugunterbau wenigstens ein Befestigungsbolzen, der einen Gewindeabschnitt aufweist, derart befestigt sein, dass der Montageclip mit dessen Durchgangsöffnung auf den Befestigungsbolzen aufsteckbar und mit der im Montageclip verliersicher drehbar gehaltenen Mutter gegen den Unterbau vollautomatisch verschraubbar ist. Ferner wird ein entsprechendes Montageverfahren hierfür vorgeschlagen.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein verbessertes Clip-Element anzugeben.
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Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Clip-Element gemäß Anspruch 1.
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Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Ein erfindungsgemäßes Clip-Element zur Befestigung von Leitungen oder Schläuchen an einem Rohbau eines Fahrzeugs umfasst ein Grundelement aus einem Kunststoffmaterial. Das Grundelement ist flach ausgebildet und weist zwei Enden und eine in einer Längsrichtung angeordnete langlochförmige Aussparung in einem mittleren Bereich zwischen den zwei Enden auf, wobei an den Enden jeweils kreisförmige, Öffnungen vorgesehen sind, wobei sich auf diesen Öffnungen jeweils ein zylindrisches Element mit einer Kreuz-Schlitzung mit mehreren Schlitzen befindet, wobei die eine Öffnung und das dieser Öffnung zugeordnete zylindrische Element einen Außendurchmesser aufweisen, der einem Innendurchmesser der anderen Öffnung und des der anderen Öffnung zugeordneten zylindrischen Elements entspricht, wobei sich neben der langlochförmigen Aussparung äußere Stege im Grundelement ergeben, wobei die Stege eine Dicke aufweisen, die einer Breite der Schlitze der Kreuz-Schlitzung entspricht.
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Mit der Erfindung wird ein völlig neuartiges Clip-Element aufgezeigt, bei dem beispielsweise an Leitungen, Schläuchen oder aber auch Abdämpfungen keine zusätzlichen (und zudem unflexiblen) Befestigungspunkte mehr erforderlich sind. Leitungen können beispielsweise an jeder beliebigen Stelle einfach festgeklemmt werden. Des Weiteren können mit dem neuartigen Clip-Element durch seine spezielle Konstruktion Befestigungen beliebig verlängert und/oder ineinander gesteckt werden. Dabei ist es möglich, dreidimensionale Konstruktionen aufzubauen oder zu erstellen.
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Dadurch können Schweißbolzen im Fahrzeug und somit Kosten und Gewicht eingespart werden. Das erfindungsgemäße Clip-Element erlaubt eine kostengünstige und flexible Darstellung von Leitungs- und oder Schlauchverläufen sowie eine schnell lösbare Befestigung, beispielsweise von Abdämpfungsmatten. Dies gilt insbesondere auch in der Entwicklungsphase von Fahrzeugen. Eine einfache Leitungsverlegungs-Varianz ist so sogar innerhalb einer Baureihe möglich. Bei geänderten Leitungsverläufen kann sehr schnell reagiert werden. In Leitungssätzen sind keine Locatoren, das heißt aufwendig eingebundene Befestigungs-Clips mehr notwendig.
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Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden anhand von Zeichnungen näher erläutert.
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Dabei zeigen:
- 1 mehrere schematische Ansichten eines Clip-Elements,
- 2 eine schematische Ansicht eines Rohbaus eines Fahrzeugs mit einer aufgelegten Abdämpfungsmatte, die mittels Clip-Elementen befestigt ist,
- 3 eine schematische Schnittansicht des Rohbaus mit der Abdämpfungsmatte, die mittels der Clip-Elemente befestigt ist,
- 4 eine schematische Ansicht einer Anordnung von Clip-Elementen zur flächigen Fixierung beispielsweise einer Abdämpfungsmatte,
- 5 eine schematische Ansicht einer Anordnung von Clip-Elementen zur Fixierung von mehreren Leitungen oder Schläuchen an nur einem Bolzen,
- 6 eine schematische Ansicht einer Anordnung von Clip-Elementen zur flächigen Fixierung von Leitungen zwischen zwei Clip-Elementen an nur einem Bolzen,
- 7 eine schematische Ansicht einer Anordnung von Clip-Elementen zur gleichzeitigen flächigen Fixierung von Leitungen sowie zur Erweiterung für einen zusätzlichen Befestigungspunkt mit nur einem Bolzen,
- 8 eine schematische Ansicht einer Anordnung von Clip-Elementen zur Verlängerung einer Bolzenbefestigung mit nur einem Bolzen,
- 9 eine schematische Ansicht einer Anordnung von Clip-Elementen zur flexiblen und verschiebbaren Verlängerung einer Bolzenbefestigung mit nur einem Bolzen, und
- 10 eine schematische Ansicht einer Anordnung von Clip-Elementen zur Fixierung von Leitungssätzen, beispielsweise über zwei Bolzen, die über den Verlauf unterschiedliche Entfernungen zueinander aufweisen.
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Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
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1 zeigt mehrere schematische Ansichten eines Clip-Elements 1.
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Ein erfindungsgemäßes Clip-Element 1 besteht vorzugsweise aus einem Kunststoffmaterial und weist ein flach ausgebildetes Grundelement mit einer Dicke von etwa 1 mm, insbesondere maximal 1 mm, auf während eine Breite und eine Länge deutlich größer sind. Beispielsweise kann die Länge 68 mm betragen. Dadurch ist das Clip-Element 1 sehr flexibel. Insbesondere ist das Clip-Element 1 an zwei Enden 2, 3 in einer Längsrichtung abgerundet und weist in einem mittleren Bereich zwischen den zwei Enden 2, 3 eine Aussparung 4 auf, die beispielsweise die Form eines Langlochs aufweisen kann.
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An den Enden 2, 3 des Clip-Elementes 1 befinden sich jeweils runde, beispielsweise kreisförmige, Öffnungen 5.1, 5.2. Auf diesen runden Öffnungen 5.1, 5.2 befindet sich jeweils ein zylindrisches Element 6.1, 6.2 mit einer Kreuz-Schlitzung 7. Das heißt, das zylindrische Element 6.1, 6.2 erstreckt sich in Dickenrichtung des Clip-Elements 1 und weist vier Schlitze in Dickenrichtung auf, die gleichförmig um das zylindrische Element 6.1, 6.2 verteilt sind.
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Die Öffnung 5.1 und das zylindrische Element 6.1 weisen einen Außendurchmesser auf, der einem Innendurchmesser der Öffnung 5.2 und des zylindrischen Elements 6.2 entspricht. Dadurch ist es möglich, dass zwei dieser Clip-Elemente 1 stufenlos drehbar an den zylindrischen Elementen 6.1, 6.2 ineinandergesteckt werden können. Durch die Kreuz-Schlitzung 7 wird dabei eine Klemmwirkung erzeugt, so dass die Clip-Elemente 1 in jeder Stellung fixiert, aber weiterhin auch gedreht werden können. Eine zusätzliche Sicherung der Klemmung mittels kleiner Noppen oder Ausbuchtungen innerhalb des zylindrischen Elements 6.2 oder außerhalb des zylindrischen Elements 6.1 kann optional vorgesehen sein.
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Beispielsweise kann das zylindrische Element 6.1, 6.2 etwa 3 mm vom Grundelement abragen. Ein Lochmittenabstand der Öffnungen 5.1, 5.2 kann etwa 50 mm betragen. Der Innendurchmesser der Öffnung 5.1 kann etwa 8 mm betragen. Der Innendurchmesser der Öffnung 5.2 kann etwa 10 mm betragen. Die angegebenen Maße sind beispielhaft und können auf die jeweiligen Erfordernisse angepasst werden.
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Der Grundkörper des Clip-Elementes 1 weist die langlochförmige Aussparung 4 auf, so dass sich daneben äußere Stege 8, 9 ergeben. Die Stege 8, 9 weisen eine Dicke auf, die einer Breite der Schlitze der Kreuz-Schlitzung 7 an den zylindrischen Elementen 6.1, 6.2 entspricht, beispielsweise 1 mm. Dadurch wird es möglich, dass beispielsweise zwei Clip-Elemente 1 um 90° an jeder beliebigen Stelle des äußeren Randes eines Clip-Elementes 1 gedreht ineinander gesteckt werden können. Somit kann auch eine dreidimensionale Konstruktion erstellt werden um beispielsweise eine Leitung nicht nur in einer Ebene sondern auch in der Höhe führen und/oder fixieren zu können.
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Die langlochförmige Aussparung 4 eines Clip-Elementes 1 kann dabei entweder zur Durchführung einer Leitung verwendet werden oder bei zwei beispielsweise bereits an den zylindrischen Elementen 6.1, 6.2 verbundenen Clip-Elementen 1 auch zwischen den Stegen 8, 9 fixiert werden. Darüber hinaus entsteht je nach Einbausituation des Clip-Elements 1 durch die mit 1 mm Dicke sehr dünne aufbauende Konstruktion insbesondere im Bereich der Stege 8, 9 eine Federwirkung des gesamten Clip-Elements 1, was sich insbesondere vorteilhaft bei der Befestigung von Abdämpfungen auswirkt.
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Bei dem erfindungsgemäßen Clip-Element 1 ist insbesondere auch vorgesehen, dass die kleinere der beiden Öffnungen 5.1 in Verbindung mit dem jeweiligen zylindrischen Element 6.1 einen Durchmesser aufweist, welcher beispielsweise auf einen herkömmlichen Befestigungsbolzen (beispielsweise Schweißbolzen) aufgesteckt werden kann. Dadurch wird es möglich, dass zwei neue Clip-Elemente 1 miteinander verbunden auf einen Schweißbolzen aufgesteckt werden können und beispielsweise die Fixierung einer Leitung anschließend zwischen den Stegen 8, 9 der beiden Clip-Elemente 1 erfolgt.
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Grundsätzlich kann auch vorgesehen sein, das Clip-Element 1 zur Fixierung von Abdämpfungen einzusetzen um diese schnell und wieder lösbar fixieren zu können.
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2 ist eine schematische Ansicht eines Rohbaus 10 eines Fahrzeugs mit einer aufgelegten Abdämpfungsmatte 11, die mittels der erfindungsgemäßen Clip-Elemente 1 befestigt ist. 3 ist eine schematische Schnittansicht des Rohbaus 10 mit der Abdämpfungsmatte 11, die mittels der erfindungsgemäßen Clip-Elemente 1 befestigt ist.
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Es kann vorgesehen sein, im Fahrzeugbau unter einem Fondkissen eine Abdämpfungsmatte 11 (beispielsweise aus Filz) auf den Rohbau 10 aufzulegen. Hierbei ist es zum einen erforderlich, dass im Produktionsablauf die Abdämpfungsmatte 11 so fixiert wird, dass sie gegen Verrutschen bei der anschließenden Fondkissenmontage gesichert wird. Zum anderen soll aber eine schnell lösbare Befestigungsmöglichkeit für die Abdämpfungsmatte 11 geschaffen werden, beispielsweise um Trennstellen, welche sich unterhalb der Abdämpfungsmatte 11 befinden, wieder erreichen zu können. Dies ist beispielsweise bei der Kontaktierung der Sitzheizungstrennstellen bei einem Fondkissen erforderlich. Eine Verklebung der Abdämpfungsmatte 11 auf dem Untergrund scheidet daher aus. Mit den erfindungsgemäßen Clip-Elementen 1 wird es jedoch möglich, beispielsweise bereits vorhandene und verwendete Bolzen 12 in der Umgebung am Rohbau 10 zusätzlich zu benutzen, um ein Clip-Element 1 aufzustecken. Dieses kann dann durch Drehung oder Kombination mit einem weiteren oder mehreren Clip-Elementen 1 dazu verwendet werden, die Abdämpfungsmatte 11 zu fixieren. Dabei ist eine schnelle Lösbarkeit der Verbindung durch einfaches Wegdrehen des oder der Clip-Elemente 1 gegeben. Um hierbei eine optimale Fixierwirkung zu erzielen kann es vorgesehen sein, das Clip-Element 1 mit den zylinderförmigen Elementen 6.1, 6.2 nach unten orientiert auf je einen Bolzen aufzustecken. Somit drückt das freibleibende zylindrische Element 6.1, 6.2 sich durch die Federwirkung des Clip-Elements 1 in die Abdämpfungsmatte 11 (beispielsweise aus Filz) wodurch ein Verrutschen wirkungsvoll verhindert wird.
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4 ist eine schematische Ansicht einer Anordnung von Clip-Elementen 1.1, 1.2, 1.3 zur flächigen Fixierung beispielsweise einer Abdämpfungsmatte 11.
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Wird eine flächigere Fixierung beispielsweise an einer Abdämpfungsmatte 11 gewünscht, so können zwei der Clip-Elemente 1.1, 1.2 auf ein und denselben Bolzen 12 aufgesteckt werden. Ein drittes Clip-Element 1.3 kann nun einfach in die beiden äußeren zylindrischen Elemente 6.1, 6.2 der ersten beiden Clip-Elemente 1.1, 1.2 eingesteckt werden. Falls notwendig, können weitere Clip-Elemente 1 dann beispielsweise in die langlochförmige Aussparung 4 des dritten Clip-Elementes 1.3 eingeclipst werden, um daran beispielsweise noch eine Leitung fixieren zu können.
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Zusätzlich kann vorgesehen sein, dass in die jeweiligen frei liegenden zylindrischen Elemente 6.1, 6.2 weitere Bauteile wie beispielsweise entsprechend ausgeführte Kunststoffbolzen eingeclipst werden. Somit kann sehr schnell und flexibel eine „Befestigungs-Landschaft“ erstellt werden.
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5 ist eine schematische Ansicht einer Anordnung von Clip-Elementen 1.1, 1.2, 1.3, 1.4 zur Fixierung von mehreren Leitungen oder Schläuchen an nur einem Bolzen 12. Eines der Clip-Elemente 1.1 ist an einem Ende 2 auf den Bolzen 12 aufgesteckt. In die Kreuz-Schlitzung 7 am anderen Ende 3 ist ein weiteres Clip-Element 1.2 mit seinem Steg 8 eingesteckt. Die langlochförmige Aussparung 4 des eingesteckten Clip-Elementes 1.2 kann dabei zur Durchführung mindestens einer Leitung und/oder mindestens eines Schlauchs verwendet werden. Weitere Clip-Elemente 1.3, 1.4 können über ihre zylindrischen Elemente 6.1, 6.2 an den zylindrischen Elementen 6.1, 6.2 des eingesteckten Clip-Elements 1.2 befestigt sein, um weitere Leitungen und/oder Schläuche zu befestigen. Durch Schwenken dieser weiteren Clip-Elemente 1.3, 1.4 kann eine Erweiterung in einer weiteren Raumrichtung, beispielsweise einer Z-Richtung erfolgen.
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6 ist eine schematische Ansicht einer Anordnung von Clip-Elementen 1.1, 1.2, 1.3 zur flächigen Fixierung von Leitungen zwischen zwei Clip-Elementen 1.2, 1.3 an nur einem Bolzen 12. Eines der Clip-Elemente 1.1 ist an einem Ende 2 auf den Bolzen 12 aufgesteckt. Zwei weitere Clip-Elemente 1.2, 1.3 sind an ihren beiden zylindrischen Elementen 6.1, 6.2 miteinander verbunden, wobei eine dieser Verbindungen durch die langlochförmige Aussparung 4 des ersten Clip-Elements 1.1 greift, das am Bolzen 12 befestigt ist, so dass eine Längsverschiebung möglich ist.
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7 ist eine schematische Ansicht einer Anordnung von Clip-Elementen 1.1, 1.2, 1.3 zur gleichzeitigen flächigen Fixierung von Leitungen sowie zur Erweiterung für einen zusätzlichen Befestigungspunkt mit nur einem Bolzen 12. Eines der Clip-Elemente 1.1 ist an einem Ende 2 auf den Bolzen 12 aufgesteckt. Ein weiteres Clip-Element 1.2 greift mit einem der beiden zylindrischen Elemente 6.1 durch die langlochförmige Aussparung 4 des ersten Clip-Elements 1.1, das am Bolzen 12 befestigt ist, so dass eine Längsverschiebung möglich ist. Ein drittes Clip-Element 1.3 ist über sein zylindrisches Element 6.1 mit dem zylindrischen Element 6.2 des zweiten Clip-Elements 1.2 verbunden. Das zylindrische Element 6.2 des dritten Clip-Elements 1.3 steht als zusätzlicher Befestigungspunkt zur Verfügung. Zusätzlich kann in die jeweils äußeren zylindrischen Elemente 6.1, 6.2 ein entsprechend ausgeführter Kunststoffbolzen eingesetzt werden.
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8 ist eine schematische Ansicht einer Anordnung von Clip-Elementen 1.1, 1.2 zur Verlängerung einer Bolzenbefestigung mit nur einem Bolzen 12. Eines der Clip-Elemente 1.1 ist an einem Ende 2 auf den Bolzen 12 aufgesteckt. Ein weiteres Clip-Element 1.2 greift mit einem der beiden zylindrischen Elemente 6.2 durch die langlochförmige Aussparung 4 des ersten Clip-Elements 1.1, das am Bolzen 12 befestigt ist, so dass eine Längsverschiebung möglich ist.
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9 ist eine schematische Ansicht einer Anordnung von Clip-Elementen 1.1, 1.2, 1.3 zur flexiblen und verschiebbaren Verlängerung einer Bolzenbefestigung mit nur einem Bolzen 12. Eines der Clip-Elemente 1.1 ist an einem Ende 2 auf den Bolzen 12 aufgesteckt. Am anderen Ende 3 ist das zylindrische Element 6.2 mit dem zylindrischen Element 6.1 eines zweiten Clip-Elements 1.2 verbunden. Ein drittes Clip-Element 1.3 greift mit dem zylindrischen Element 6.2 durch die langlochförmige Aussparung 4 des zweiten zylindrischen Elements 1.2, dessen zylindrisches Element 6.2 durch die langlochförmige Aussparung 4 des dritten zylindrischen Elements 1.2 greift, so dass eine Längsverschiebung möglich ist.
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10 ist eine schematische Ansicht einer Anordnung von Clip-Elementen 1.1, 1.2, 1.3, 1.4 zur Fixierung von Leitungssätzen, beispielsweise über zwei Bolzen 12, die über den Verlauf unterschiedliche Entfernungen zueinander aufweisen. Hierzu sind vier Clip-Elemente 1.1, 1.2, 1.3, 1.4 an ihren zylindrischen Elementen 6.1, 6.2 so miteinander verbunden, dass sie die Seiten eines Rhombus bilden, dessen Winkel durch Drehen in den durch die zylindrischen Elemente 6.1, 6.2 gebildeten Eckpunkten veränderbar ist.
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Durch die spezielle Konstruktion des erfindungsgemäßen Clip-Elementes 1 wird somit in Kombination eine Vielzahl von Aufbau- und Befestigungsvarianten möglich.
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Die in den beigefügten Figuren dargestellten Beispiele für mögliche Befestigungs- oder Fixier-Varianten stellen daher nur einen kleinen Teil der Möglichkeiten dar, welche sich durch die Verwendung des erfindungsgemäßen Clip-Elements 1 erreichen lassen.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- DE 102004029739 A1 [0003]